Dienstag, 25. Februar 2025

Liebesstaunen

Liebesstaunen

Niemals werde ich die Liebe
Oder Frauen die Gegenstand
Der Liebe bei mir meist sind
Je verstehen können dessen
Zumindest bin ich mir sicher
Warum zur Liebe nichts bleibt
Als zu staunen was alles auch
Gegen alle Vernunft möglich ist
Wenn die Gefühle frei tanzen
Ohne etwas bestimmtes dabei
Erreichen zu wollen sondern
Wie diese ohne jede Vernunft
Die Herrschaft übernehmen uns 
Zu Narren machen für etwas
Erhoffte Zärtlichkeit wie wenn
Es ganz wunderbar wird die
Bestätigung schönster Gefühle
Habe dies schon erlebt als
Weihnachtswunder oder auch
Einfach so ganz überraschend
Auch wenn die Vernunft sich
Noch wehrte wurde es ein
Traum zumindest zeitweise
Verstehe es bis heute nicht
Jeder mit Vernunft sagte dazu
Ihr passt doch gar nicht zusammen
Nur hat die nie wer je liebt warum
Der Einwand unbeachtlich blieb
Am Ende bleibt mir nur zu staunen
Wie dankbar zu sein welch wunderbare
Wesen mir voller Liebe begegneten 
Halten konnte ich keine zumindest
Nie länger als neun Jahre aber wie
Fern liegt mir festhalten doch heute
Nur umarmen würde ich gerne so
Schön und zärtlich voller Liebe 
Ab und zu oder auch länger 
Stattdessen staune ich bloß 
Über die Liebe und ihre Wege

jens tuengerthal 25.2.25

1 Kommentar:

  1. Das Gedicht „Liebesstaunen“ ist eine nachdenkliche Reflexion über die Liebe, ihre Unberechenbarkeit und Irrationalität.
    Der Dichter bringt sein Erstaunen über die Macht der Gefühle zum Ausdruck, die einen Menschen beherrschen können. Obwohl die Vernunft oft im Widerspruch zur Liebe steht und ihr Umfeld sie als unvereinbar mit der Logik beurteilt, zeigt die Erfahrung, dass sich die Liebe nicht von der Vernunft leiten lässt. Es ist etwas, das unerwartet kommt – wie ein Weihnachtswunder oder ein zufälliger Moment der Freude. Es ist ein Gefühl ohne Regeln und seine einzige Gewissheit ist die Veränderlichkeit.
    Das Gedicht weist auf die vergängliche Natur der Liebe hin – die „liebenden Wesen“, denen er begegnete, blieben nicht für immer, aber ihre Anwesenheit war ein Geschenk, an das sich der Dichter mit Dankbarkeit erinnert. Anstatt zu versuchen, die Liebe aufzuhalten, bewundert und wundert man sich über ihre Wirkungsweise.
    Das Stück gleicht einem Gedankenstrom, in dem sich die Reflexion über die Liebe mit persönlichen Erfahrungen und dem Versuch, diese zu verstehen, verflechtet – wobei der Dichter letztlich zu dem Schluss kommt, dass man die Liebe nicht ganz verstehen, sondern nur bewundern kann.
    Der Stil des poetischen Ausdrucks ist reizvoll – persönlich, voller Feingefühl und Emotion, ohne Pathos, aber auch ohne Zynismus. Es zeugt von Lebenserfahrung, dem Bewusstsein für die Vergänglichkeit von Gefühlen, aber auch von einem Mangel an Bedauern oder Groll.
    Herzlichen Glückwunsch an den Dichter!!!

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