Montag, 28. Februar 2022

Liebesformen

Liebesformen

Liebe die Frauen weil sie so vielfältig
Wunderbar in ihrem ganzen Wesen
Wie der von mir begehrten Natur sind
Nicht alle natürlich was mich völlig
Schon als Gedanke überforderte
Die Summe derer verwirrt genug
Bereits heute ohne genannt zu werden
Doch ausgewählte singulär zu gerne
Dabei gibt es ganz unterschiedliche
Formen der Liebe und Verehrung
Die einen begehre ich schon auf
Den ersten Blick weil etwas in mir
Auf ihr Wesen reagiert was immer
Die faszinierendste Begegnungen
Werden die viele Wege eröffnen
Besonders wo der Blick langsam
Viel tiefer geht als aller Organe je
Ineinander dringen könnten was
Vielfältig gedacht werden kann
Wir uns innerlich voreinander auch
Ausziehen um Einblicke zu geben
Die wer weiß schon wohin führen
Denn Geschlechtsorgane schlicht
Nach biologischer Funkton vereinen
Wird erst spannend wo von Geist
Dabei getragen auch wenn der
Vollzug der Ehe wie seltsam genug
Der Geschlechtsverkehr juristisch
Früher genannt wurde um das als
Unrein geltende Geschlecht nicht im
Reinen juristischen Mund zu haben
An sich reizvolll sein kann wird die
Begegnung zum größten Glück wo
Gefühl die Triebe im Angriff flankiert
Weil Sex ohne eher lächerlicher Sport
Mit seltsamen Hüftbewegungen ist
Statt vollkommene Hingebung die
Einander so tief versinken wie eine
Neue Sonne am Horizont aufgehen
Lässt aus der ein Traum von Liebe
Als Ideal für den Moment wächst
Was immer die Realität davon
Uns auf Dauer übrig lässt im
Alltag dessen was Liebe heißt
Dann gibt es die Liebe die erst
Langsam in uns wächst weil sie
Zur guten Gewohnheit uns wird
Egal wie sie auch immer begann
Ist was gut tut immer gut um nicht
Eines gegen das andere zu werten
Schließlich gibt es noch große Liebe
Was um so weniger eine bisher war
Wie sie auf den Namen wert legte
Wüsste ich heute nicht sicher was
Eine große Liebe ausmacht warum
Das ganze eher pragmatisch ich sehe
Was bleibt war nicht klein wie jene
Die am Ende blieben dann fraglos
Unsere Größten wohl waren womit
Was graduell schien temporär wird
Alle geträumten Ideale relativiert
Vielleicht ist es auch besser so

jens tuengerthal 28.2.22

Kriegsziele

Kriegsziele

Wer einen Krieg riskiert sollte sich
Über seine Ziele im klaren sein
Auch wenn vieles ungewiss bleibt
Hängen wir ohne allein in der Luft

Die Ukraine zu verteidigen wie den
Angriff Putins abwehren um dessen
Machtgier Grenzen zu zeigen auch
Künftige Eskalationen zu vermeiden

Klare begrenzte Ziele die erreichbar
Scheinen mit erkennbaren Mitteln
Auch wenn der Ausgang ungewiss ist
Angesichts von Putins Wahnsinn

Was Putin noch erreichen will mit der
Aggressiven militärischen Kampagne
Wird mit jedem Tag undeutlicher außer
Sich die eigene Allmacht zu bestätigen

Die Kosten für Russland werden nun
Völlig unkalkulierbar wie der damit
Zu erreichende Gewinn ob dieser im
Verhältnis zu den Mitteln noch steht

Vom Ziel her betrachtet scheint mir
Das westliche Vorhaben übersichtlich
Wie dem russischen klar überlegen
Weil es legitime Ansprüche sichert

Putin geht es um Macht noch allein
Die er im Ausland sich gerne kauft
Wie er bis heute den rechten Flügel
Der Republikaner tanzen lässt

Die Jünger Trumps haben sich was
Unvorstellbar lange schien naiv dem
Kreml an die Hand gegeben weil er
Ähnliche Vorurteile öffentlich teilt

Putin verachtet andere Lebensformen
Gibt sich gerne als cooler Macho wie
Es dem Ideal unterentwickelter Herren
Auf vielen Kontinenten lange entsprach

Der Sturz Putins wie zumindest seine
Niederlage in der Ukraine sind daher
Auch eine Frage der Emanzipation
Wie der Geschlechterverhältnisse

So gesehen ist das Ziel der Freiheit
Noch um das der Gleichheit hier zu
Ergänzen in der kein Machtpolitiker
Nach Gutdünken Staaten überfällt

Was zum letzten Ziel noch führt
Der rechtlichen Zuverlässigkeit die
Durch die Anklage Putins als Täter
Vorm Strafgerichtshof noch gewinnt

Von der Zielvision her betrachtet
Sieht es nicht gut aus für Putin der
Außer Gewalt keine Perspektive hat
Welche die Welt bald ahnden wird

Vielleicht endet dann der weiter
Kalte Krieg endlich wirklich auch wenn
Die Autokraten in China weiterhin die
Welt gerne noch beherrschen wollen

Wie es die Amerikaner nach 1990
Zu unangefochten auch taten was
Krankheiten wie Trump hervorbrachte
Ohne jede Entwicklungsperspektive

Spannend wird es erst wieder wenn
Moderne Konservative sich weltweit
Verbünden ohne der Gewalt wie dem
Traum der Allmacht zu verfallen

Merkel war ein positives Beispiel dabei
Darum so gefürchtet von alten Herren
Sie erreichte überschaubare Ziele so
Wie es ihren Vorstellungen entsprach

Putin wie Trump ergriff der Wahn den
Der Ring der Macht als Infektion uns
Zu gerne bringt warum wer weise ist
Ihn abstreift bevor süchtig danach

Darum bleibt als letztes Ziel dieses
Krieges die Befreiung der Welt vom
Ring der zuviel Macht konzentriert
Damit wir ewigen Frieden finden

Friede ist das letzte höchste Ziel
Es zu erreichen müssen wir nun
Gegen seine Feinde noch kämpfen
Bis das System sich kontrolliert

jens tuengerthal 28.2.21

Kriegsopfer

Kriegsopfer

Jeder Krieg fordert Opfer
Meist viel zu viele
In der Regel die Falschen
Selten die Verantwortlichen
Einige werden uns wertvoll
Andere sogar zu Helden
Egal ob es das je wert war 
Angesichts folgenden Nichts
Sollte jeder für sich entscheiden
Das Gegenteil ist leider normal
Gestorben wird der Pflicht als
Handlungsmaxime gehorchend
Wenige nur opferten sich sonst

Wessen Zahlen zu den Opfern
Derzeit stimmen und was nur
Propaganda ist wissen wir nicht
Deutlich höher als erwartet wird
Die Zahl russischer Opfer sein
Deutsche Panzerabwehr erhöht
Sie noch spürbar weiter nun
Viel zu hoch ist die ukrainischer
Zivilisten und Kinder längst aber
Auch wenn viel weniger als Russen
Das erste Opfer des Krieges
War immer die Wahrheit schon
Wobei beruhigt dass diese die
Erfindung eines Lügners ist es
Um das irreale Sein vielleicht
Weniger wirklich schade ist
Aber was weiß ich schon

Wer zur Verteidigung aufrüstet
Erhöht die Zahl der Opfer auch
Deutschland ist damit Mittäter
Im Krieg gegen Russland nun
Wer es nicht tut verkauft dafür
Freiheit wie Zukunft aller an jene
Die dennoch Gewalt anwenden
Gibt den Putins der Welt Allmacht
Pazifisten müssen das ablehnen
Wie jede Beteiligung vermeiden
Weil Frieden über allem steht
Finde Freiheit der Verteidigung
Immer wert auch unter Opfern

Der zumindest Kalte Krieg des
Westen gegen Moskau fordert
Derzeit viele Opfer noch in der
Ukraine die Putin riskiert hat um
Sowjetische Machtträume zu leben
Wo derzeit der heiße Krieg tobt
Es wird für alle schmerzhaft werden
Etwas anderes zu behaupten wäre
Naiv wie respektlos vor dem Mut
Derer die um Freiheit nun kämpfen
Wie jener die gehorsam nur müssen

Ob die Freiheit ein Leben wert ist
Fragt sich wer Opfern nahe ist da
Nichts ein Leben als Opfer wert ist
Lebenswert ist nie kalkulierbar wie
Kein Leben gegen anderes jemals
Aufwiegbar sein soll wo alle gleich

Was vom Leben übrig bliebe ohne
Freiheit will dafür wissen wer den
Tod für eine Nebensache hält aber
Die Freiheit entscheidend nennt was
Also jedes Risiko wert sein muss
Wie klein scheint der Tod gegen die
Freiheit für die das Leben riskiert

Was wem wichtiger ist entscheidet
Welcher Weg gangbar ist um eines
Oder anderes mehr zu verteidigen
Wer angegriffen wird hat keine Wahl
Ist Opfer der Gewalt des anderen
Darum kann Verteidigung beides
Opfer des Angriffs wie Sieger der
Tat die den Angreifer opfert um
Gerechtigkeit Raum zu geben

So besehen sind  wir Opfer Putins
Aber werden den russischen Gnom
Besiegen um der Freiheit wieder
Den ihr gemäßen Raum zu geben
Was einige Opfer noch kosten wird
Zu denen der Gaspreis auch gehört
Doch eröffnet es uns die Chance
Viel schneller unabhängig zu werden
Erneuerbare Energie auszubauen
Wie Atom als saubere zu halten
Die Brücken für danach uns baut
So kommt der Konflikt uns teuer
Aber wird uns erfolgreicher machen
Auf lange Sicht wieder unabhängig
Was das zeitweise Opfer wert ist
Eine positive Perspektive gibt am
Ende auf das es letztlich ankommt

jens tuengerthal 28.2.22

Kriegsmut

Kriegsmut

Fast 500.000 Menschen demonstrierten
Heute in Berlin gegen den Krieg wie für
Frieden was ein gutes Zeichen ist aber
Wichtiger als diese Demo gegen den
Längst realen Krieg war die Reaktion
Von Bundestag und Bundesregierung
Die eine radikale Wende zeigten hin zu
Mehr Mut sich dem Konflikt zu stellen
In dem wir lange schon Beteiligte sind
Waffen an die Opfer zu liefern wie den
Aggressor umfassend zu blockieren
So soll eine Regierung in der Krise
Reagieren um zu ermutigen die
Aufgedrängte Gefahr zu überstehen
Wer die Freiheit mit Lügen angreift
Der freien Welt mit Atomwaffen droht
Ist unser Feind gegen den wir klar
Wie entscheiden und solidarisch
Aufstehen müssen sie zu verteidigen
Natürlich möchte ich Frieden aber
Wer uns in einen Krieg drängt muss
Mit der drohenden Reaktion rechnen
Verteidigen wir das freie Europa
Mutig wie entschlossen im Krieg
Auch wenn diesen keiner wollte
Nun stehen wir im Krieg in dem
Ziel der Sieg der Freiheit sein muss
Damit dann wieder alle in Freiheit
Leben können es geht nicht darum
Jetzt für Frieden zu kämpfen was
Als Wendung schon paradox klingt
Wäre der falsche Weg da allein
Um Sieg oder Freiheit zu kämpfen ist
Damit ewiger Friede möglich wird
Müssen dessen Feinde besiegt werden
Haben wir  Mut im Kampf ohne
Angst vor Putin oder dem Krieg
Dem wir uns nun stellen müssen
Darum demonstrierte ich weder
Für Frieden noch stellte ich eine
Kerze in mein Fenster weil es gilt
Mutig in den Kampf zu ziehen

jens tuengerthal 27.2.22

Sonntag, 27. Februar 2022

Kurswechsel

Kurswechsel

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine
Hat die deutsche Politik ganz radikal
Verändert innerhalb nur weniger Tage
Hat das Kabinett eine 180° Wende
Mitten im Sturm hingelegt womit
Grundfesten erschüttert wurden
Liefert Waffen in Krisengebiete
Zumindest in diesem einen Fall
Wie nötig und angefordert lange
Erhöht das Budget der Bundeswehr
Um mal eben 100 Milliarden über
Sondervermögen zur Aufrüstung
Frei zu machen quasi im Nebensatz
Noch das 2% Ziel der NATO zu erreichen
Als den Umständen geschuldete Zielvorgabe
Dann wird schleunigst ein neuer Hafen
Für Übersee Gaslieferungen gebaut
Und der kaum als Grüner bekannte
Finanzminister Lindner setzt plötzlich
Volle Kraft auf Erneuerbare fehlt nur
Dass der Grüne Wirtschaftsminister
Sich für die nötige Verlängerung der
Laufzeiten von AKWs einsetzt um so
Von Russland unabhängig zu werden
Was nicht mehr ausgeschlossen scheint
Mehr als dieser Krieg Putins hat in
Der deutschen Politik seit der Wende
Nichts mehr geändert vielleicht werden
Kommende Generationen dankbar sein
Für diesen radikalen Kurswechsel der
Angesichts der Realität mit vielen
Überholten Dogmen bricht weil sich
Die Welt mit diesem Krieg veränderte

jens tuengerthal 27.2.22

Atomdrohung

Atomdrohung

Nun setzt Putin seine Atomstreitmacht
In Alarmbereitschaft was uns zeigt der
Diktator fühlt sich bedroht und sieht
Sein Vorhaben in der Ukraine scheitern
Rechnet mit der Angst des Westens
Der vor seiner Drohung wie bisher
Zurückschrecken würde wie von der
Unruhe seiner Bevölkerung gejagt
In den Drohungen gebremst wäre
Doch offenbart die Drohung mehr
Die Angst des Mann im Kreml als
Eine reale Bedrohung darzustellen
Ihm wird klar wie unangenehm
Die Folgen dieser Invasion werden
Was zeigt die Sanktionen wirken
Zwar leidet der Autokrat offensichtlich
An Verfolgungswahn wie einer auch
Pathologischen Angststörung die der
Von ihm begonnene Krieg verstärkt
Es ist wenig beruhigend einen so
Gestörten an der Macht zu sehen
Aber nüchterne Betrachtung macht
Den Kalten Krieger in Moskau so
Berechenbar wie lächerlich darum
Sind seine Drohungen weniger ein
Grund Angst zu haben als Ausdruck
Seiner Schwäche wie Krankheit
Damit kann umgegangen werden
So waren wir bis 1989 erfolgreich
Dann eben Kalter Krieg mit Moskau
Putin kann nur verlieren dabei
Die Russen haben bald genug
Drohen wir entschlossen dann
Geht es aus wie schon bekannt

jens tuengerthal 27.2.21

Einkesselung

Einkesselung

Putin wird langsam eingekesselt
Die Truppen stecken in der Ukraine
Kommen bei hohen Verlusten nicht
So vorwärts wie geplant weil der 
Widerstand der Ukrainer sie bremst
Zugleich werden immer schärfere
Sanktionen gegen Russland verhängt
Die dessen Wirtschaft zerstören
Wie die Versorgung der Truppen
Dauerhaft unmöglich machen
Was nach Blitzkrieg erst aussah
Wird zur lästigen Endlosschleife
Die unsere Waffen nun verlängern
Wird Putin teuer zu stehen kommen
Zu teuer weiter zu machen wie es
Ihm dauerhaft das Genick bricht
Wenn die Ukraine ihn nun vor
Dem Internationalen Strafgerichtshof
Anklagt wegen Kriegsverbrechen
Was dauern wird ihn aber unfrei macht
Wie auf dem Balkan langfristig wirkt
Jedes weiter so verhindert weil die
Mühlen der Justiz gegen ihn mahlen
Damit ist Putin auf Dauer erledigt
Die ihn tragenden Oligarchen werden
Den der so lästige Sanktionen gegen
Ihr gutes Leben auslöste sehr bald
Los werden wollen wie mit den nun
Waffen des Westens ein schneller Sieg
Immer unwahrscheinlicher wird ist der
Diktator in Moskau nun isoliert
Wird sich sein Volk gegen ihn erheben
Der von untergegangenen Reichen
Träumt wie seine Macht mit Gewalt
Nur ungestört aufrecht erhält
Die Welt ist entschlossen und klar
Diesen Krieg wird Putin weder
Militärisch noch politisch gewinnen
Er läutet seinen Untergang ein
Nachdem totaler Realitätsverlust
Seine Einsamkeit begründete folgt
Die strategische Einkesselung des
Mann im Kreml international weil ein
Angeklagter sich überall verfolgt
Wie langfristig bestraft sehen muss
So gesehen läuft es gerade gut
Für die Sache der Freiheit denk ich
Gerade braucht es zuerst Waffen
Wie Klagen gegen Putin um ihm
Immer mehr einzukesseln wie
Dauerhaft zu isolieren dabei
Schaden geteilte Kerzen nicht
Vieles ist halt gut gemeint
Als Befriedigung anstatt wie
Gewissensberuhigung aber
Vor Gericht entscheidet sich
Was aus Putin noch wird wie
Waffen sein Scheitern täglich
Wahrscheinlicher machen
Das ist auch gut so sein Ende
Wird nun absehbar

jens tuengerthal 27.2.22

Samstag, 26. Februar 2022

Ukrainemahler

Ukrainemahler

Mitten im Krieg in die Philharmonie
Wo die Berliner Philharmoniker den
Zyklus mit Mahlers 2. Symphonie
Der Ukraine widmeten um so
Das Entsetzen über Putins Krieg
Zu zeigen wie unsere Solidarität
Wofür wir vor Beginn noch einen
Moment inne hielten wie die Farben
Der Ukraine im Saal noch auf die
Wand projiziert wurden was die
Erinnerung an den Krieg wach hielt
Während Gustavo Dudamel heute
Die Philharmoniker mit viel Gefühl
Durch Mahlers Symphonie dirigierte
Wobei die Auferstehungssymphonie
In Gegenwart des Krieges zumindest
Eine Hoffnung auf das Jenseits wach
Hält die in Mahlers vielfältiger Suche
Nach immer neuen Höhepunkten dieser
Grandiosen Symphonie die schon die
Grenzen des orchestral umsetzbaren
Immer wieder sucht ein Echo findet
Von 1888 bis 1894 komponierte Mahler
Der nebenbei auch die Opern erst in
Budapest dann in Hamburg leitete
An dieser Symphonie deren Ende er
Erst zur Beerdigung von Hans v. Bülow
Fand dem vorher Chef der Berliner
Philharmoniker die dafür dann auch
Die Uraufführung 1895 unter Mahler
Selbst präsentierten die damals noch
Von der Kritik eher hinterfragt wurde
Wie auch Bülow noch die ihm vorher
Präsentierten ersten Sätze nicht als
Musik bezeichnen wollte was heute
Über 125 Jahre später keinem mehr
In den Sinn käme der dieses großartige
Wie dichte symphonische Werk hört
Was vom tänzerisch volksliedhaften
Bis zur geballten Kraft des Orchesters
Reicht wie eben in der Auferstehung
Als Hoffnung gipfelt die zwar real nur
Ein irgendwie spiritueller Traum bleibt
Aber was der Ukraine gerade bleibt
Scheint mindestens so fraglich nach
Einem wunderbaren Konzert mit den
Großartigen Berliner Philharmonikern

jens tuengerthal 26.2.22

Freiheitsverteidigung

Freiheitsverteidigung

In der Ukraine wird die Freiheit
Des Westens von einem Diktator
Mit Gewalt angegriffen darum gilt es
Unsere Art zu leben dort zu verteidigen
Es gibt keinen Grund dies zu tolerieren
Wie Putin darauf reagiere hat er bewiesen
Ob darum ein heißer Krieg gegen Russland
Das richtige Mittel wäre bleibt fraglich
Weil es den Stil des Autokraten fortsetzt
Doch müssen wir diesen Angriff als
Einen gegen uns verstehen also die
Kriegserklärung annehmen die Moskau
Seit Jahren schon durch seine hier
Destabilisierende Propaganda betreibt
Es ist ein Krieg wir können nur hoffen
Ihn bald kalt weiter zu führen um Putin
Wie einst die UDSSR zu bezwingen
Wir befinden uns im Krieg im Osten
Verteidigen wir die Freiheit
Mehr bleibt uns nicht

jens tuengerthal 26.2.22

Lustkampf

Lustkampf

Ist Sex eine Form des Kampfes
Bei dem es um eindringen geht
Wie Eroberung fremder Territorien
Liegt Krieg der Erotik fern oder
Sind beides Schlachtfelder des
Insgeheimen Sein auf der Suche
Nach Höhepunkten wie vielleicht
Befriedigung am Ende noch über
Geteilte kleine Tode erinnernd an
Die Gipfel erhoffter Erotik wie beim
Kollektiven Kranzabwurf auf den
Schlachtfeldern der Geschichte
Helfen Blumen auf dem Weg
Zueinander wie miteinander
Gelegentlich uns noch weiter
Ineinander zu finden weil sich
Leichter öffnet wer sich dabei
Mit Aufmerksamkeiten bedacht
Sieht auch wenn es käuflich
Schon Hurerei wäre ähnelt die
Durchschnittliche Ehe dem mehr
Als einst erotischen Träumen weil
Bürgerlichrechtlicher Vertrag ist
Was hier wie da die Ansprüche
Regelt zum dann Vollzug der
Lustlos weniger wert wäre
Ob unten oder oben dabei im
Stellungskrieg der Geschlechter
Mehr zählt ist letztlich egal
Solange am Ende alle irgendwie
Befriedigt sich fühlen war es
Wohl ein lohnender Kampf auch
Wenn noch lange nicht gewinnt
Wer nur zuerst kommt sondern
Alle die sich danach selig
In den Armen liegen was zeigt
Der Kampf ist eher egal wenn
Das Ergebnis für alle stimmt
Was anders als im Krieg ist
Auch wenn diese selten eher
Ein Ziel erreichen am Ende
Alle sich besser umarmen

jens tuengerthal 26.2.22

Kriegsliebe

Kriegsliebe

Auf die Liebe in den Zeiten von Corona
Welche im Schatten des Todes wuchs
Folgt unbestellt die in Zeiten des Krieges
Es bleiben extreme Bedingungen für
Gefühle als Grenzerfahrung des Seins
Was sich selbst an den Rand bringt
Der noch Existenz wie der Perspektive
Kann was wie ein Wunder beginnt
Am liebsten von Ewigkeit träumt wie
Überall ein miteinander will auch im
Mörderischen Kampf gegeneinander
Noch gedeihen weil sie ist was sie ist
Vielleicht kann die Liebe alles weil
Sie elementarer Teil unserer Natur bleibt
Wird sie dann zum Gegenpol oder
Gedeiht sie prächtig auch auf den
Schlachtfeldern gedüngt von den
Verfaulenden Leibern der Toten
Überlege ich und hoffe noch dass
Die Liebe alles besiegen kann
Muss aber zugeben dass sie dann
Als Siegerin wohl kriegerisch wäre
Zumindest vorher gewesen sein muss
Nur wer nichts mehr zu verlieren hat
Braucht um nichts zu kämpfen wie
Sieger nur ist wer vorher gewann
Also auch irgendwen besiegte außer
Alle sind Sieger wie bei Alice was
Außer im Wunderland irreal bleibt
Ob Wettkampf Krieg oder Herzen
Ist der Friede nicht unsere Natur
Kann aber rechtlich errungen werden
Steht also die Liebe als Teil unserer Natur
Nicht dem Krieg gegenüber sondern
Dem Hass als gegenteiligem Gefühl
Können nur zwingende Verträge die
Das Gegenteil gefährlicher machen
Zusammenleben friedlich sichern
Darum vor allem gibt es die Ehe
Den Krieg der Gefühle zu befrieden
Dahingestellt was sie je dazu taugte
So scheint der Krieg der Liebe weniger
Fremd als ein Konzentrat zu sein
Wie der Höhepunkt ein kleiner Tod ist
Jeder Liebeskummer das Herz bricht
Gedeiht die Liebe wohl gut im Krieg
Weiß nicht ob es für unsere Natur spricht
In der Liebe wie im Krieg zu sein
Doch können wir uns ganz beruhigt
Auch im Krieg weiter verlieben
Solange uns nicht der Hass beherrscht
Der aber nur das Gegenteil wohl ist
Also genauso extremes Gefühl
Am Ende schließt sich der Kreis
Die Liebe hat immer recht
Sie bleibt stets was sie ist
Auch im Krieg kriegen wir
Herzen nicht kontrolliert
Der kleine Tod ist nur ein kleiner
Teil der Liebe aber dafür bricht
Das große Sterben viele Herzen
In der liebenden Natur welche
Natur der Liebenden ist nur
Wer weiß ob es noch wer
Erinnert am Ende

jens tuengerthal 26.2.22

Kriegsangst

Kriegsangst

Die Kriegsangst geht um
Was angesichts des Grauens
Im Krieg verständlich ist aber
Wo Angst das Denken ersetzt
Ergibt sich selten vernünftiges
Werden wir Opfer des Irrationalen hier
Kann der Geist der Aufklärung helfen
Uns von den Fesseln zu befreien
Um Mut zum Denken zu haben
Fraglich bleibt was nun nötig ist
Ohne Angst angemessen zu reagieren
Noch schlimmeres zu verhindern
Was eine kluge Reaktion wäre
Lange schien uns der Krieg weit weg
Plötzlich ist er nebenan und wir sind
Als Bündnispartner und Aufnahmeland
Für Flüchtlinge direkt betroffen wie
Möglicherweise schnell Kriegspartei
Sich dessen bewusst zu sein hilft
Mit dem was nötig ist umzugehen
Wie weit Putin noch geht wie was
Der Welt durch diesen Diktator droht
Ist so ungewiss wie einst bei Hitler
Nur die Methoden gleichen sich
Seit Jahren verbreitet er Lügen 
Mit dem Ziel der Destabilisierung
Noch immer darf sein Propagandasender
Diese in Europas Demokratien verbreiten
Zeit dies sofort nachhaltig zu beenden
Er sagt wie Hitler in Mein Kampf klar was
Für ihn Priorität hat und zeigt wie weit
Er dafür zu gehen bereit ist
Es gibt keinen Grund über das
Was geschieht überrascht zu sein
Alles vorige Verhalten deutete darauf hin
Davon auszugehen dass einer der alle
Zivilen Gewohnheiten im Rechtsstaat
Bereits vorher gebrochen hat wie dazu
Propaganda und Hacker gezielt einsetzt
Sich an Spielregeln hielte war naiv
Vernünftig wäre es Putin endlich
An dem zu messen was er sagt und tut
Wer vernünftig kritisch vorgeht muss
Keine Angst mehr haben weil sich
Aus Umständen und Erfahrungen
Klare Konsequenzen ergeben die
Zu befolgen uns Lösungen nähert
Den Plan zum ewigen Frieden hat
Kant vor über 225 Jahren geschrieben
Es hat seine Gültigkeit nicht verloren
Wer ihn will muss diesem Weg folgen
Aber auch erkennen wo er endet
Wenn es keine Perspektiven gibt
Putin muss wie die UDSSR einst
Ökonomisch besiegt werden was
Geduld und Nerven braucht wie die
Sprache des Kalten Krieges spricht
Die einzige die er wirklich versteht
Wer so konsequent vorgeht braucht
Keine Angst mehr zu haben aber
Weiß was nun zu tun ist und so
Ist die Welt auf dem richtigen Weg
Zumindest der freie demokratische Teil
Vernunft ist das sicherste Mittel um
Ängste zu besiegen denn erst die
Aufklärung verspricht Freiheit

jens tuengerthal 25.2.21

Donnerstag, 24. Februar 2022

Friedenstraum

Friedenstraum

Im Krieg vom Frieden träumen ist
Naheliegend wie schön angesichts
Von Mord und Schrecken dort doch
Rettet wer den Frieden gegen den
Aggressor der nur nachgibt nur droht
Kann mit einem Nachbarn wie Putin
Oder einem Hitler was sich in weniger
Unterscheidet als ähnelt weil sich
Alle totalitären Regime gleichen
In Frieden leben wer wehrlos ist
Brauchen die Menschen in Kiew
Nun Kerzen in unseren Fenstern
Hätten sie nicht Waffen gebraucht
Wie militärische Solidarität einen
Wie Putin vom KGB zu stoppen
Der mit Drohung und Gewalt
Wie Spionage seine Karriere begann
Wird so jemand je glaubwürdig oder
Welch trüben Blick hat wer ihn für einen
Lupenreinen Demokraten hält und was
Kostet ein Kanzlerlob heute noch als
Einen vergoldeten Ruhestand auch
Mit Blutgeld was untragbar ist
Wer hier nicht scharf unterscheidet
Verbrecher und Mittäter benennt
Führt die Verharmlosung weiter
Die im Krieg gerade geendet ist
Wer wirklich Frieden will muss seine
Nachbarn kennen wie ihre Taten
Solche nennen da nur dann am Ende
Recht und Gerechtigkeit siegen
Verträge wieder gelten die erst
Folgen wir darin Immanuel Kant
Die Bedingung des Ewigen Frieden
Erfüllen wie ihn uns schenken
Diesen Krieg hätte klar verhindert
Wer der Ukraine als Bündnis
Zur Seite gestanden hätte statt
Sich vor Aussagen zur Verantwortung
Mit feigem Wegducken zu drücken
Wer Frieden will muss für ein
Gleichgewicht der Kräfte sorgen
Bei dem die Demokratie stärker sein muss
Damit die Putins und Xis nirgendwo
Mehr eine Perspektive haben
Der Traum vom ewigen Frieden
Wird nur realistisch wenn sich der
Krieg für keinen mehr lohnt was
Mit Putin sichtbar unmöglich ist

jens tuengerthal 24.2.22

Kriegsrealität

Kriegsrealität

Es herrscht wieder Krieg in Europa
Putin hat die Ukraine angegriffen
Wie seit Wochen vorbereitet von
Einem Feuerwerk an Propaganda
Begleitet das Putins Geist offenbart
Es ist ein Angriff der Erben der
Untergegangen UDSSR gegen
Den freien Westen der alle Regeln
Des Völkerrechts bricht mit den
Mitteln totalitärer Staaten vorgeht
Davor müssen wir uns schützen
Nicht länger russische Propaganda
Die durchsichtiger Lügen verbreitet
Als bloße Meinung hinnehmen
Sondern laut und entschieden
Gegen diese Kriegsverbrecher
Aufstehen wie geschlossen für
Frieden dabei eintreten um nun
Endlich Putin Grenzen zu zeigen
Ob mit solch einem totalitären Herrscher
Je friedliche Koexistenz möglich ist
Wird eine der großen Fragen sein
Wenn Völkerrecht gelten soll muss
Einem solchen Verbrecher der Prozess
Gemacht werden was momentan noch
Aussichtslos scheint sollte parallel
Zu härtesten Sanktionen erfolgen
Damit die Welt deutlich macht das
Völkerrecht bindet jeden Staat wie
Keiner ungestraft dagegen verstößt
Der Angriff auf die Ukraine ist ein
Krieg gegen die Freiheit des Westens
So müssen wir nun darauf reagieren
Unsere Werte gegen den russischen
Faschismus als Erbe der UDSSR nun
Auf konsequente Weise verteidigen
Russland fürchtet die totale Isolation
Die sollen sie auch bekommen damit
Das Land merkt ein Putin ist kein
Partner für Verhandlungen mehr
Wer Angriffskriege führt wird bestraft
Wir haben uns gegen alle Anzeichen
Jahrelang belügen lassen von Putin
Haben seinen Medien Raum gegeben
Der demokratische Westen aber ist
Anders als der totalitäre Osten lernfähig
Kann sein Verhalten nun anpassen
Moskau führt schon lange Krieg
Gegen Freiheit und Demokratie
Nun müssen wir antworten um
Putin zu isolieren was kostet
Zeit wie Geld und Nerven aber
Die Freiheit muss es wert sein

jens tuengerthal 24.2.22

Mittwoch, 23. Februar 2022

Lustgut

Lustgut

Gute Lust gelebt tut gut
Stärkt die Psyche wie das
Körperliche Wohlbefinden
Welche Lust wie gut dabei
Tut ist wohl Geschmackssache
Sicher aber weiß ich heute
Alles Gute ist ganzheitlich
Findet sich gelassen wie
Sie harmonisch sich anfühlt
Braucht nicht viele Worte
Passt wo es passt einfach
Egal wo echt und gut macht
Alles übrige entbehrlich
Ist was sie ist und gleicht
Zumindest darin der Liebe
Ansonsten etwas für sich
Was so genossen auch
Glück genug im Leben
Wichtiger als alle Maße
Ist Echtheit dabei die mehr
Genießt statt gefallen zu
Wollen was schadet beim
Sich gelassen fallen lassen
Und mehr geht nie als das
Glück im Augenblick was
Beiden einfach gut tut

jens tuengerthal 22.2.22