Samstag, 27. Juni 2026

Hitzehass

Hitzehass

Hasse die Hitze
Gegen Kälte kannst du
Etwas mit Vernunft tun
Hitze musst du ertragen
Möglichst bewegungslos 
Was mir wiederum liegt
Der nackt auf dem Diwan
Möglichst nichts tut nur 
Abwartet hinter dem Ventilator
Die Hitze gleicht dem Leben
Musst du auch ertragen
Bis es einfach endet
Dann ist zumindest Ruhe
Was eine gute Aussicht ist
Zumindest am Ende
In sechs Monaten ist
Weihnachten schon vorbei

jens tuengerthal 27.6.26

Menschenhass

Menschenhass

Wenn du schwitzend den totalen
Wahnsinn des Klimawandels erlebst 
Aber die Idioten immer noch weiter
Leben Fliegen Autofahren Reisen
Wie immer als ändere sich nichts
Wäre Menschenhass die vermutlich
Einzig angemessene Antwort
Sollen diese Idioten doch alle
Verrecken in der Katastrophe
Die sie selbst verursachten 
Als sie ihre Wälder fällten
Die Klimaanlagen anmachen 
Damit sie es drinnen kühl haben
Während es draußen infolge noch
Wärmer überall wird dann denkst du
Es geschieht ihnen ganz recht
Wenn sie alle leiden die Idioten
Leider nur leiden die Armen mehr
Geht es den Reichen besser
Die Urlaub am Meer machen
Darum geht es einfach weiter so
Bis alle endlich tot sind die ihr
Paradies zuvor verwüsteten
Hoffentlich sterbe ich vorher
Denke ich dabei nur weil das
Leben unter Idioten unerträglich 
Für jeden mit Verstand ist aber
Es ändert leider auch nichts
So begründet es wohl wäre
Darum kannst du sie auch lieben
Denken es sind halt Idioten
Sie wissen nicht was sie tun
Dann siegt zumindest die Liebe
Am Ende das ist doch was

jens tuengerthal 27.6.26

Sommernacht

Sommernacht 

In einer Sommernacht im Park
Am Helmholtzplatz sitzen die
Lauten Tiere im Gebüsch hören 
Wie die letzten hier anwesenden 
Ruhig auf Bänken plaudernd
Hat eine besondere Stimmung
Verklebt noch vom Tag relative
Kühle dabei genießend am
Metall der Bank zumindest 
Immer wieder Tatütata von
Den großen Straßen hallt
Durch die dörfliche Nacht
Denke an die vielen Dates 
In Corona Zeiten auf einer Bank
Erste Küsse oder Versprechen 
Von ewiger Liebe die mit dem
Nächsten Wind wieder verflog
Als wäre nie etwas gewesen
Wie diese milde Sommernacht
Bald dem heißen Tag weicht
Sitze ich hier ganz allein für mich
Glücklich in der relativen Ruhe 
Gelegentlich noch Spaziergänger
Die heimwärts schwanken doch
Alles leiser nun als vor der
Großen Hitze in Berlin 
Hebe den Blick und sehe
Sterne zwischen den Bäumen
Weibliches Lachen vom Platz
Hinter mir leuchten Laternen
Im milden Ostlicht und
Wieder raschelt es in den
Büschen als feierten die Tiere 
Die kurzen Nächte noch

jens tuengerthal 27.6.26

Liebesentscheidung

Liebesentscheidung

Ist Liebe eine Entscheidung
Die ich treffe oder nicht 
Habe ich überhaupt die Wahl
Ergreift mich die Liebe nicht
Egal was ich will einfach
Wenn sie kommt ganz egal
Was wirklich daraus wird
Könnte die Liebe auch
Stärker sein als jeder Wille 
Dann machte sie willenlos
Was ja gelegentlich vorkommt
Aber sie zu leben könnte eine
Entscheidung füreinander sein 
Was wir dann Beziehung nennen
Musst du schon wollen um es
Miteinander auch auszuhalten
Ob wir also wahr sprechen
Wenn wir sagen wir hätten uns
Füreinander entschieden scheint
Nach allem mehr als fraglich
Warum die Ehe eher nur 
Eine vertragliche Willenserklärung ist
Die emotional relativ wertlos ist
Weil wir nur willenlos wirklich
Tief vermutlich auch lieben
Und so bleibt am Ende alles 
Unklar und wir können uns
Entscheiden wie wir leben
Solange wir nicht lieben 

jens tuengerthal 27.8.26

Mitternachtsmatcha

Mitternachtsmatcha 

Gegen Mitternacht im Crossroads
Angekommen heute statt Riesling
Einen alkoholfreien Matcha Drink
Der ziemlich grün und frisch ist

Sitze in der Flaneurloge weil draußen
Alles noch voll besetzt war es sind
Tino und Selma da vor der Bar noch
Martha Melanie Volker und Christoph

Am Ende der Bar noch zwei Damen
Beide ganz für sich draußen noch
Einiges sommerliches Volk das von
Hier nicht genauer erkennbar ist

Gelegentlich kommen sehr leicht
Bekleidete Damen hier vorbei
Was zumindest die Luft bewegt
Wie das Auge noch freut

Volker und Christoph plaudern der
Hitze entsprechend matt dagegen
Martha und Melanie sehr engagiert
Hier ist es warm und alles fließt

Tino ist ständig mit Drinks beschäftigt
Selma trägt volle Tabletts es brummt 
Auch wenn alle etwas ermattet die
Stimmung entspricht dem Wetter

jens tuengerthal 27.6.26

Freitag, 26. Juni 2026

Lektürentagebuch 26.6.26

Lektürentagebuch 26.6.26

Mit Franz Hessel geht es heute zum
Spazieren in Berlin zum Glück nur als
Lektüre zu altbekannten Orten dort
Was am Charlottenburger Tor beginnt 

Dieser zu protzige scheinbare Torbau
Stammt real aus dem Jahr 1907 was 
Hessel ganz dezent hier nur bemerkt
Es sind halt heimatliche Gefilde für ihn

Der ab 1888 dem Dreikaiserjahr in
Berlin lebte in dem erst Wilhelm I
Der noch ein Sohn von Königin Luise
Dann sein Sohn Friedrich III nur 90

Tage Kaiser war bis ihn der Krebs
Auffraß wovor der Bart nicht schützte
Wie der peinliche Sohn Wilhelm II
Dem wir viel leider verdanken kamen

Denn eigentlich ist dieses 1938/39
Nochmal verbreiterte Tor das ein
Pendant zum Brandenburger ist
So schlimm wie der Berliner Dom

Kann weg würde ich hier wie Franz 
Beim Dom konsequent noch sagen
Auch wenn der Dom dringender wäre
Wenn Kirche Schinkels Version dort

Doch beim peinlichen Tor das noch
Eine Liebesgeschichte erzählt ist
Der Hessel großzügig und so auch ich
Ausnahmsweise und fahre weiter 

Er über die große Kreuzung auf der
Noch Straßenbahnen verkehrten
Bevor der Westen sie in dummer
Blinder Auto-Ideologie zurückbaute

Wäre da sowohl zu Fuß wie mit
Dem Rad schon viele male lieber
Dem schönen Einsteinufer gefolgt
An Kanal und Spree zum Schloss

Seine Rundfahrt führt ihn so durch
Das alte Charlottenburg zum auch
Namensgebenden Schloss dass noch
Friedrich I für seine Charlotte baute

Nebenbei plaudert Hessel über die
Sommerfrische welche die Siedlung
In ursprünglich Lietzow noch war
Bevor es nach Charlotte benannt

Dann wurde die Sommerfrische zur 
Geschwisterlichen Großstadt die sich 
Kunsthochschule und Technische Uni
Ganz geschwisterlich selbst nahm

Doch wenig später dafür 1920 dann
In Großberlin eingemeindet wurde 
Worüber Hessel teils nur in kleinen
Andeutungen noch nebenbei plaudert

Auf seiner Rundfahrt kommt er nun
Vorm Schloss Charlottenburg an und
Schwärmt uns eine Runde vor bis
Auf den Kaiser Friedrich davor

Der könne gerne weg dafür schlurft
Hessel in Pantoffeln durchs Schloss
Erzählt von Königin Luise wie dem 
Ostflügel den Friedrich II anbaute

Das Schloss lohne trotz Pantoffeln
Zur Besichtigung zumindest wenn
Genug Zeit zuvor für Park und die
Museen gegenüber blieb sage ich

Die beiden Stüler Bauten heute
Genannten waren früher Kasernen 
Und sind dennoch schön wie auch
Hessel staunend lobend erwähnt 

Schöner noch als der ganze Kitsch
Im Schloss sind die beiden Museen 
Die heute dort wohnen sofern sie
Nicht gerade wieder saniert werden

Wie das Museum Berggruen mit
Der klassischen Moderne aus der
Sammlung dieses Galeristen noch
Den ich einmal dort treffen durfte 

Picasso bis Klee in einem kleinen
Feinen Museum das derzeit eine
Baustelle leider nur ist während
Die Sammlung um die Welt tourt

Gegenüber im anderen identischen
Stülerbau der nur ein wenig noch
Ausgebeult wurde wie so vieles in 
Berlin ohne alle Bescheidenheit

Ist heute die surreale Sammlung 
Scharf-Gerstenberg die ganz viele
Wunderbare Werke von Goya über
Max Ernst und andere dort vereint

Nach dem Krieg waren dort die
Alten Ägypter wie Nofretete noch
Zu sehen die heute wieder im
Neuen Museum auf der Insel ist

Spuren davon sind noch durch
Ein ägyptisches Tor im Erdgeschoss
Heute sichtbar das dann zur auch
Spannenden surrealen Sammlung 

Aus der Nationalgalerie führt doch 
Davon war zu Hessels Zeit also vor
1930 hier noch nichts zu sehen wir
Begleiten ihn noch in den auch

Wunderbaren Schlosspark von
Charlottenburg der schon eine
Reise für sich wert wäre auch
Mit Luise Mausoleum darin 

Hier bemerkt auch Hessel der
Ursprüngliche Bau noch nach
Entwürfen von Schinkel war schön 
Der heutige ist es eher weniger

Vom Gang durch diesen ganz
Zauberhaften Park berichtet Hessel
Leider wenig er lohnt schon allein
Der wunderbaren Bäume dort wegen 

Das Belvedere im nordöstlichen Ende
Erwähnt Hessel nur weil dort noch
Friedrich Wilhelm III vor seiner
Geliebten der Gräfin Lichtenau kniete

Zu seiner Zeit waren dort noch
Beamtenwohnungen heute ist es
Ein KPM Porzellanmuseum wie ein 
Langhansscher Aussichtspunkt

Vom Park aus geht die Fahrt weiter
Zur großen Tangente die bis zum
Brandenburger Tor führt jedoch sie
Biegen vorher gen Süden ab 

Vorbei geht es an der Hochschule
Der Künste und der Technischen
Universität in der Hardenbergstraße
Was Hessel sehr liebevoll bemerkt

Als der Führer dann die nahe Kirche
Deren Namen er nicht ausspricht wie
Paul Auster Trump nur No 47 nannte 
Die wohl schönste Deutschland nennt 

Reicht es ihm und er steigt lieber aus
Um ins benachbarte Romanische 
Café zu gehen und Freunde aus
München und Paris dort zu treffen

Die Kirche deren zu langen Namen
Hessel nicht nannte war die heute
Glücklich zerbombte Kaiser Wilhelm
Gedächtniskirche die heute nur als 

Ruine noch übrig ist während dafür
Einer der elenden Eierkartons von
Egon Eiermann den Platz bekrönt
Der innen zumindest schön ist

Hessel wünschte sich die KWGK
Würde für den vorher dort noch
Wunderschönen Baum verschwinden 
Dem schließe ich mich gerne an

Das Romanische Café war eine
Zeitlang der Künstlertreff in Berlin
Heute steht statt seiner das auch aus
Christiane F bekannte Europa Center 

Hier entdeckte unter anderem
Franz Hessel Mascha Kaleko es
Gab dort ein Nichtschwimmer Becken 
Für das breite Publikum und den Rest

Wie ein Schwimmerbecken mit etwa 
Zwanzig Tischen für schon bekannte
Künstler und Intellektuelle die Liste ist
Lang und zählt alle bekannten auf

Verzichte hier wie Franz Hessel auch
Der einfach nur in sein Stammcafé 
Ging auf jede Namensnennung wer
Neugierig geworden wird weiter lesen 

Wenn schon in Künstlerkreisen in 
Berlin unterwegs geht es nun weiter
Mit Cassirer und dem Durchbruch des
Impressionismus mit dem Essay 

Eine Verlängerung der Rue Laffitte in
Berlin über das Handelsnetzwerk von 
Paul Cassirer das Josephine Klinger
Zur gerade Ausstellung schrieb

Klinger erzählt zunächst auch vom
Ökonomischen Hintergrund der aus
Breslau stammenden Familie Cassirer
Die in Berlin von Ost nach West 

Zogen was ihren sozialen Aufstieg
Dokumentiert so war Pauls Onkel
Max Cassirer erfolgreich als
Unternehmer wie politisch aktiv

Der Onkel wie Cassirers Brüder 
Hugo und Alfred waren später
Kunden des Kunstsalons es gab
Ein potentes Netzwerk um ihn 

Die beiden Cousins kamen über
Julius Meier-Graeffe den Cassirer 
Als Unterstützer der Zeitschrift Pan
Kannte mit Paul Durand-Ruel dem

Wichtigsten Händler der Werke der
Impressionisten in Paris in Verbindung 
Was sich etwa bei Rodin teilweise
Auch als kompliziert noch zeigte

Max Liebermann war für die Brüder
Auch mit seinen Kontakten in der
Secession besonders wichtig wurde 
Darum Teil der ersten Ausstellung

Hier werden einzelne Kontakte zu
Sammlern und Künstlern die über
Liebermann zustande kamen gezeigt
Auch in der Berliner Secession

So machte Liebermann Paul zum
Sekretär der Secession was das
Netzwerk noch erweiterte auch
Wenn es Konflikte infolge gab 

Wichtig war Tschudi als Direktor
Der Nationalgalerie bis er im Konflikt
Mit dem Kaiser gehen musste doch 
Zog er ein ganzes Netzwerk mit sich

Unter den Sammlern waren sowohl
Das Ehepaar Bernstein wie auch
Eduard Arnhold bedeutend und der
Künstler Liebermann als Sammler 

Er übernahm etwa einen Cézanne 
Den Tschudi bei Cassirer kaufte der
Vom konservativen Kaiser aber nicht
Genehmigt wurde ist heute New York 

Die Hamburger Kunsthalle unter 
Lichtwark und das Frankfurter Städel
Unter Swarzenski waren wichtige 
Kunden für die Moderne der Zeit

Der direkte Draht nach Paris war
Dabei essentiell dabei ist besonders
Paul Durand-Ruel zu nennen der von 
Gurlitt zu Cassirer wechselte

Der Kontakt war für beide erfolgreich
Besonders mit Monet und Manet 
Konnte gutes Geld verdient werden
Doch gab es auch andere Kontakte

Darunter die Galerie Bernheim-Jeune
Oder Ambroise Vollard der durch eine
Ausstellung mit Cézanne bekannt war 
Von ihm stammt das Zitat des Titels

Wonach Cassirers Galerie eine
Verlängerung der Rue Laffitte wäre
Dort im 9. Arrondissement hatte er
Wie andere Händler ihre Galerien

Später verkaufte er nicht nur in 
Kommission sondern handelte
Auch als Partner etwa beim Kauf
Von 35 Manets für eine Millionen

Cassirer durfte als erster dabei
Anbieten und verkaufte etwa die
Familie Monet an Arnhold oder
Die Nana an Behrens heute Hamburg

Als der alte Renoir Tilla Durieux 1914
Im Auftrag von Cassirer malte dieser
Das Bild aber wegen Kriegsausbruch
Nicht noch feucht mitnehmen konnte 

Ließ er es bei Durand-Ruel der es
In seinem Auftrag bei Franz Hessel
In der Rue La Boétie abholen und
Verwahren sollte dort blieb es

Bis in die Zwanziger Jahre noch
Weil durch den Krieg alle Kontakte
Wie finanziellen Transfer zeitweise
Unterbrochen worden waren

Eine der bedeutendsten wie auch
Ökonomisch dazu noch lukrativsten 
Entdeckungen Cassirers war aber
Das Werk von van Gogh das er

Über die den Nachlass verwaltende
Schwägerin van Goghs bekam so
Zeigte er in seinen Galerien zehn
Ausstellungen mit dessen Werken 

Es ist Cassirers Verdienst dass
Sich ein erheblicher Bestand der
Werke van Goghs in deutschen
Sammlungen befand und ist

Sein weit verzweigtes Netzwerk 
Zeigt sich in den Wegen der Werke
Bis nach Australien Japan oder in 
Die USA sogar nach Südamerika

Seine Reichweite und Wirkung als
Kulturpolitischer Unternehmer ist bis
Heute in zahlreichen Sammlungen
Auf der ganzen Welt noch sichtbar

jens tuengerthal 26.6.26

Verantwortungsbewusstsein

Verantwortungsbewusstsein

Gerne reden wir heute vom nötigen 
Verantwortungsbewusstsein dessen
Mangel weiter zu begründen wie es
Eine Politik ohne Rezepte für eine 
Zukunft die nur Ausreden sucht macht

Das Vorbild politischer Führung führt
Zur Vernachlässigung persönlicher
Verantwortung was nur das Chaos
Stiftet das weiter zerstört statt noch 
Kreativ etwas irgend zu gestalten 

Menschen fliegen aus Spaß weiter
Durch die Welt weil der Kanzler 
Wie seine Politik ein Vorbild dafür sind
Kerosin weiter noch subventionieren
Keiner übernimmt hier Verantwortung

Die Bundesregierung mit den nur
Dollarzeichen in den Augen setzt 
Auf Wachstum obwohl ganz dringend
Von allem weniger gebraucht wird
Wird weiter abgelenkt und ignoriert 

Verantwortungsbewusstsein hieße
Komplex zu denken und endlich die
Konsequenz aus der Entwicklung
Von Klima und Natur zu ziehen
Ressourcen als endlich zu erkennen

Davon bräuchten wir dringend mehr
Statt den Wahnsinn noch weiter mit
Falschen Mitteln zu beschleunigen
Die wie jeder längst wissen kann
Mörderisch für viele sein werden

Jeder von uns ist verantwortlich
Es gibt keine Rechtfertigung für
Ein weiter so mehr weil alles neu
Und anders gedacht werden muss
Darauf dies zu merken kommt es an

Verantwortungsbewusstsein macht
Alle Gesetze entbehrlich weil es aus
Dem Gewissen sich selbst regelt
Mehr davon wäre ein Anfang um
Die Welt nochmal zu retten

jens tuengerthal 26.6.26

Versiegelungsmeister

Versiegelungsmeister 

Deutschland leidet unter der Hitze
Die noch weiter steigen wird weil
Weiter versiegelt wird statt endlich
Mehr Bäumer zu pflanzen was die
Einzige Rettung in der Klimakrise 
Soll der Bau von Autobahnen nun
Als von überragendem öffentlichen
Interesse geschützt werden damit
Schützt diese Bundesregierung noch
Weiter die falsche Politik einer 
Fortschreitenden Mobilität und dafür
Versiegelung der Landschaft dabei ist
Jeder gefällte Baum einer zuviel
Diese Bundesregierung aus alten
Uneinsichtigen Männern verkennt
Was notwendig und geboten ist
Verschärft die Probleme statt sie 
Endlich zu lösen redet sie vom nur 
Wetter auf das sie keine Antwort hat
Merz stoppen heißt damit auch
Leben retten in Deutschland

jens tuengerthal 26.6.26

Nachtgenuss

Nachtgenuss 

Wie herrlich kühl ist doch die Nacht
Denke ich bei dem was uns am Tage
Nun bevorsteht mit bis zu 44 Grad
Sind Nächte ohne Sonne traumhaft

Milde 18 Grad haben wir nun was
Fast zu schade zum schlafen ist
Wenn du endlich klar denken kannst
Statt nur schwitzend zu dämmen 

Schaue raus in die Dunkelheit in der
Die meisten gegen halb drei schlafen 
Weil Morgen ein Arbeitstag ist was
Schon unerträglich genug wird

Besser bekämen alle nun frei um
Zuhause zu bleiben statt das Klima
Noch weiter unnötig aufzuheizen
Die Nächte abgekühlt zu genießen

Kurz sind die Nächte nur an diesen 
Heißen Sommertagen und doch welch 
Genuss ohne zu schwitzen zu laufen
Die Ruhe lieber kühl zu genießen

Über Nacht kühlt die Natur ab
Manche verschlafen diese Zeit
Um wie immer zu leben statt sich
An die Natur besser anzupassen

Genieße die kühlen Zeiten sehr
Die ohne Ventilator erträglich sind
Tag und Nacht zu vertauschen
Ist gerade der wohl bester Schutz

Welch Genuss ist doch die Nacht
Wenn weniger ist was mehr zulässt
Statt nur konform zu funktionieren
Bleibt Zeit für wesentliches uns 

jens tuengerthal 26.6.26

Gönnenkönnen


Gönnenkönnen

Gönnen können ist hohe Kunst
Verlieren aber sich für den anderen
Der den Sieg dringend brauchte
Um weiter mitspielen zu dürfen
Um so mehr zu freuen zeigt dies 
Wie schön dass Deutschland
Heute Ecuador feiern ließ 
Auch wenn dafür ein Spiel
Verloren ging können sich
Die anderen nun freuen
Was noch leichter zu gönnen 
Fällt da es für uns egal war 
Und so freue ich mich heute
Für Ecuador im übrigen ist
Es nur Fußball gewesen
So fand es ein gutes Ende
Nun gönnen zu können
Ist mir eine Freude

jens tuengerthal 26.6.26

EcuadorDeutschland

EcuadorDeutschland

Kaum angestoßen schießt Sané
Das 1:0 nach einer Ecke für die
Deutschen und gleich geht es
Stürmisch weiter im Spiel

Die Schiedsrichterin lässt das Tor
Auch gelten trotz vorherigem Foul
Worüber nun gleich diskutiert wird
Dann schießt Ecuador das 1:1

Die deutsche Mannschaft lässt sich
Ein wenig nach hinten drängen aber
Hat es noch im Griff und schon ein
Schöner Kopfball ohne Folgen leider

Nach kurzer Trinkpause geht es 
Stürmisch weiter hin und her ein
Schöner Sturm von Musiala endet 
In Ecke leider ohne Folgen 

Zur Pause steht es noch 1:1 ein
Spannendes Spiel kaum beginnt
Das Spiel gibt es Elfmeter für
Deutschland der nun geprüft wird 

Der doch nicht gegeben wird wegen
Eines vorigen Fouls von Sané und
Es geht spannend weiter dann wird
Endlich Undav eingewechselt 

Nach der Trinkpause eine riesige
Chance für Ecuador aber es ging
Gerade nochmal gut obwohl es
Nicht gut für Neuer aussah

Dann Chance für Deutschland
Wieder eng vor dem deutschen
Tor es bleibt spannend dann fällt
Nach einer Ecke das 2:1 für Ecuador

Wurde Neuer aus den Händen
Geschossen und zählt leider
Weiter geht es hin und her gute 
Freistoßchance die nichts wird

Undav mit Chance ins Außennetz
Aufregende 7 Minuten Nachspielzeit
Noch ein Freistoß für Ecuador und 
Es ist aus Ecuador gewinnt 2:1

Ob Deutschland nach Montag 
Nach Hause fahren kann sehen wir
Vermutlich dann oder auch nicht ob 
Undav dann früher kommt wer weiß 

jens tuengerthal 26.6.26