Donnerstag, 23. Juli 2026

Chaosstiftung

Chaosstiftung

Die Regierung Trump wie Putin
Stiften nichts als Chaos in der Welt 
Unberechenbarer Irrsinn der den
Größtmöglichen Schaden ohne
Jeden Vorteil dabei stiftet außer
Dem kurzsichtigen der Befriedigung
Populistischer Wähler die sich
Am liebsten immer verfolgt fühlen 
Ihre Beseitigung wäre also im
Interesse der Welt könnte wer
Dies durchzusetzen und damit 
Für Ordnung in der Welt sorgen
Stattdessen wird dank Trump
Nun Saudi Arabien Atommacht 
Kann die EU schon mit der
Nächsten Zolldrohung rechnen
Nachdem Google verurteilt wurde
Denn berechenbar an dieser
Schlichten amerikanischen Politik
Eines geschmacklosen Maklers ist
Sie läuft nach mafiösen Strukturen 
Zumindest darauf ist Verlass wie auf 
Das ausufernde destruktive Chaos 
Von Trump und seiner rechtsradikalen
Truppe zeigt was mit der AfD auch
Zu erwarten wäre denn Nationen 
Haben keine Zukunft mehr sind
Einfach nur von gestern

jens tuengerthal 23.7.26

Vernunftmauer

Vernunftmauer

Manche streiten schon mit Hoffnung
Auf eigene rechte Mehrheiten um den 
Bestand der Brandmauer gegenüber
Der AfD dabei ist lange bekannt wer
Brandmauern einreißt erhöhte damit
Das Risiko von Großbränden was 
Keine Überraschung ist sondern seit
Hunderten von Jahren bekannt doch
Scheinen manche für Macht gerne
Die Geschichte vergessen zu wollen
Aber auch jenseits aller Erfahrung
Machen Verbände nun ganz deutlich
Wer für den zerstrittenen Haufen aus
Moskau gesteuerter Rechtsradikaler
Stimmt schadet der Wirtschaft damit
Dem Standort Deutschland also dem
Land was die Nationalen gerne doch
Hochhalten ist schlicht unvernünftig
So würde die Vernunft eine Mauer
Gegen alle Rechtsradikalen bauen
Um lieber die Mitte zu stabilisieren
Auch wenn Rechte gerade noch die 
USA regieren haben diese keinerlei
Ökonomische Perspektive mehr in
Einer freien Welt die verteidigt wer
Noch eine Zukunft in Europa sucht
Freiheit ist der einzige Weg auch
Eine sichere Zukunft zu haben wer
Auf Vernunft setzt lehnt Radikale ab
Kritisches Denken ist darum auch
Die sicherste Mauer gegen Rechte
Nur ein unmündiges Volk wählt noch
Seine Henker was das Statement
Der Wirtschaft wieder deutlich macht 

jens tuengerthal 23.7.26

Lektürentagebuch 22.7.26

Lektürentagebuch 22.7.26

Etwas früher im Bett gewesen noch
Einige Seiten gelesen wieder bei
Harry Graf Kessler über seine Lehre
Wie erste Versuche der Liebe dazu

Spannend ist welche Lehrer er selbst
Schätzt und was sie dafür taten wie
Sie einen Lehrer fertig machten der
Einen sensiblen Schüler zum Freitod

Durch Erniedrigung vor der Klasse
Getrieben hatte wie er einen der
Streng anspruchsvoll aber gerecht
War als einzigen noch respektierte

Schön auch wie kritisch er sich in
Der Zeit zwischen 16 und 18 sieht
Als verwöhnten Sohn reicher Eltern
Der gerne den Dandy noch spielte 

Erzählt von seinen ersten Versuchen
Bei Frauen einer sehr hübschen wohl
Schönsten des Viertels die noch in 
Indien aufgewachsene Holländerin

Die aber geistig wohl wenig bot als
Den Anschein und sich mit ihm noch
Schmückte wie er mit ihr was nett
Aussah auf Bällen er im Frack

Eigentlich viel interessanter war
Seine Cousine die selbst auch
Stücke schrieb und seine Verse
Kritisch klug rezensierte dazu

Sie fand er wirklich hübsch was 
Immer wirklich hübsch sein soll
Im Maßstab relativer Ästhetik leider 
Starb sie dann mit 18 an Typhus 

Er bedauert dies sehr weil sie ihn 
Schon fast so weit hatte sich seiner
Oberflächlichen Flachheit zu schämen
Wozu es wohl noch anderer brauchte 

Im Lebenslauf des Wonnebald Pück 
Von Ricarda Huch noch zwei sehr
Schöne kleine Geschichten von
Streichen Magie und Liebe gelesen

Wie Lux dem Bischof begegnet der
Geldsorgen hat und einen Schatz 
Dringend bräuchte ihm stattdessen
Die kräuterkundige Lux eine Alraune

Zu besorgen verspricht und wie er
Diese anzubeten hätte unterrichtet 
Worauf sie mit ihrer kleinen Tochter
Noch Lando trifft der ihr helfen will 

Zeitweise verdoppelt Lando dabei 
Die Goldmünzen unter der Alraune
Einmal geht es schief als er selbst
Den Bischof beobachten will bei der

Anbetung der Alraune dieser sich
Darauf völlig einschließt und so
Lando an der Verdoppelung hindert
Der sich auf Lux danach freut

Während er sie im Wald sucht
Sieht er sie mit ihren Kindern baden
Ganz nackt in voller Schönheit und
Kann gut versteckt nicht davon lassen 

Anschließend liegt Lando unter einem
Baum und träumt von der Liebe die er
Für die wunderbare Lux empfindet
Kann es nicht erwarten und traut sich
Zugleich auf keinen Fall 

Mit viel Humor und feinem Ton erzählt
Ricarda Huch hier weiter die Sage 
Vom gierigen Bischof und der Liebe
Die im Wald eigene Wege findet

Noch das Kapitel Goldene Knöpfe in 
Dunkle Renaissance von Stephen 
Greenblatt gelesen in dem sich der
Autor Marlowe in alte Atlanten vertieft

Diese geben ihm Inspiration für seine
Späteren Stücke in denen große
Eroberer der ihm unbekannten Welt
Als Aufsteiger ihre Rolle spielen

Das ist interessant kombiniert und
Verbindet die alte Bibliothek mit dem
Werk des Autors Christopher Marlowe 
Der auch ein Aufsteiger dort war

Auch über das mögliche Bild von 
Marlowe das Bauarbeiter erst 1953
Auf der Rückseite eines Bretts im
Corpus Christi College entdeckten 

Wird interessant von Greenblatt
Gemutmaßt der sagt was daran
Zumindest sicher stimmt wäre das
Alter des Dargestellten mit 21 Jahren

Auch sonst spricht manches daran
Für Marlowe ist aber nicht sicher
Spannend ist dass dieser Student
Eine Jacke mit 32 Goldknöpfen trägt

Dies stand im völligen Gegensatz zur
Vorgeschriebenen schlichten Tracht
Der Studenten und war also eine klare
Provokation was für Marlowe spräche

Das lateinische Motto wie auch das
Alter des Dargestellten von 21 Jahren
Im Jahre 1585 passt genau warum
Das Bild gleich Marlowe zugeordnet

Vom wem es ist und ob es wirklich
Christopher Marlowe ist wissen wir
Nicht aber zumindest zeigt es ein
Revolutionäres Bild dieses Mannes 

Auch spielt es schon damals mit dem
Ideal des Gentleman von dem auch
Harry Graf Kessler später in Ascot
Geprägt wurde und berichtete

jens tuengerthal 22.7.26


Mittwoch, 22. Juli 2026

Podcasten

Podcasten

Warum hören so viele Menschen
So gerne Podcasts statt zu lesen
Hören lieber Geschwätz von vielen
Anderen statt selbst zu denken was
Die Antwort schon gibt denn wie die
Schafe der Herde gerne folgen
Läuft die Masse lieber hinterher
Statt selbständig kritisch zu denken
Zumal es ganz nebenbei geht wie 
Bildung beim anderen wirkt auch
Wenn es nur durch Berieselung
Die Verblödung fortsetzt aber wer
Wäre ich der produktiven Mehrheit 
Sagen zu wollen was sie tun soll
Nur weil Kant mal was meinte
Oder wie blöd ist was sie tun weil 
Ja viele damit Geld verdienen muss
Gut sein was alle tun und ich
Schweige dazu nun lieber
Reden lohnt nicht mehr
Gibt ja Podcasts statt
Bücher wie früher

jens tuengerthal 22.7.26

Hoffnungslos

Hoffnungslos

Völlig hoffnungslos zu sein 
Bewahrt vor falschen Illusionen
Ist zumindest realistischer als
Noch an Besserung zu glauben

Die Menschheit ist nicht wirklich
Lernfähig um das Glück der Seins
Würdig in Ruhe noch zu genießen 
Was nüchterne Wirklichkeit nur ist

Wir werden weiter voller Gier auf 
Wachstum setzen um davon einen
Gewinn für uns zu erhoffen statt mit
Weniger einfach zufrieden zu sein

Dies wird die Welt und auch ihr 
Ökologisches Gleichgewicht weiter
Zerstören was nur Natur retten könnte
Damit wird der Planet unbewohnbar

Aber zumindest diese Hoffnung bleibt
Wenn sich die Menschen umgebracht
Haben um den letzten Schluck 
Wasser kann die Natur ohne heilen 

In Millionen Jahren haben sich dann
Auch die strahlenden Abfälle erledigt
Dann ist alles wieder Natur wie es war
Was leider nur keiner mehr sah 

Von KI redet dann keiner mehr
Stattdessen zeigt die Natur ihre
Ganz natürliche Intelligenz die
Kausal folgt und damit fertig

jens tuengerthal 22.7.26

Lebenssinn

Lebenssinn

Den Sinn des Lebens
Gibt es nicht denn nichts
Hat Sinn noch gibt es in 
Der Natur wen der Sinn gäbe
Außer der Natur ist nichts
Sein ist also völlig sinnlos
Wir können es nur ertragen
Wie nach Möglichkeit genießen
Dem sind natürlich immer
Engere Grenzen gesetzt
Wer aufgeklärt und also
Mit Vernunft leben will
Das Sein kritisch betrachtet
Muss erkennen jedes Dasein
Weniger täte der Welt besser
Dem kategorischen Imperativ
Entsprechend handeln hieße
So zu leben dass dein Handeln
Gesetz für jeden sein könnte 
Den kleinstmöglichen ökologischen
Fußabdruck zu hinterlassen
Weniger ist mehr in allem
Vor allem an Menschen wer 
Mehr als dreimal geflogen ist
Hat damit genug der Welt
Geschadet besser zu verschwinden
Dies lieber still und leise eben
Möglichst spurlos um weniger
Infolge zu schaden als bisher
Für jedes entzündete Feuer
Sollte mindestens ein Baum
Gepflanzt werden was auch
Für Verbrennungsmotoren gilt
Wer es nicht tut ist ein Täter
Auf den die Welt besser verzichtet
Das wäre sinnvoll und vernünftig
Den Schadensfaktor Mensch
Ein wenig auszugleichen
Der sich im übrigen besser
Spurlos beseitigte um nicht
Noch weiter zu schaden da
Auch geistig die meisten eher
Verzichtbar sind wäre weniger
Von ihnen immer ein mehr
Kinder braucht keiner mehr
Der sich gesund schrumpfen will
All das gäbe dem Leben zwar 
Auch keinen Sinn aber wäre 
Zumindest ökologisch noch
Relativ sinnvoll im übrigen gilt
Jeder weniger ist eine Freude
Der sichere Tod ist die Chance
Für ein besseres Leben aller
Wer ihm hilft handelt sinnvoll
Mehr Sinn gibt es nicht mehr
Bis es endet genießt was bleibt
Ohne mehr zu schaden

jens tuengerthal 22.7.26

Traumwelt

Traumwelt

Denke ernsthaft darüber nach
Mal wieder nachts zu schlafen 
Um in Traumwelten zu tauchen
Was aber der Tagesschlaf auch
Genauso ermöglicht also kein
Schlagendes Argument wäre
Sogar mit weniger Albträumen
Aber die Lust früh zu erwachen
Wie ausgeschlafen zu sein ist 
Auch nicht völlig ohne Reiz
Sogar wenn das wohl eher zu
Den unwahrscheinlichen Varianten
Gehören dürfte wäre die Aussicht
Verlockend genug es zu probieren
Denke ich um halb drei noch früh
Schon fast bereit ins Bett zu gehen
Gute Nacht also allen Leserinnen

jens tuengerthal 22.7.26

Lustnähe

Lustnähe

Will alle Lust Nähe oder macht
Fernliegendes den Reiz noch
Größer was manche auf teils 
Absurde Wege führt um noch
Befriedigung zu finden bei der
Geteilten Lust die sonst schnell
Zur gewohnten Wiederholung wird
Welche Eingänge oder Ausgänge 
Wir auch wählen um uns dort so
Nah wie möglich zu kommen ist 
Vielleicht Geschmacksfrage die
Manches näher liegend macht
Aber ob im Stehen sitzen oder
Liegen ist alles was uns auch
Zusammen Befriedigung schenkt
Naheliegend dabei auch wenn
Weniger dabei kommen als es
Gelegentlich den Anschein hat
Ist ein geteilter Höhepunkt wohl
Die größtmögliche Nähe beim Sex
Was das wiederum mit Liebe noch
Zu tun hat ist eher unklar meist
Die einen meinen es sei für sie
Die Bedingung sich zu öffnen
Andere halten es für zumindest
Irrelevant Befriedigung zu finden
Wenn nicht sogar störend weil es 
Mit Gefühl von der Lust ablenkt
Vermutlich gibt es dabei keinen
Wahren Weg sicher aber ist was
Beide befriedigt auch gut so wenn
Zusammen sogar ideal dann egal
Ob mit oder ohne Gefühl schadet
Erfüllender Sex zumindest selten 
Der Liebe umgekehrt schon eher
Warum Übung immer gut tut kein
Ziel erreichen zu wollen dabei

jens tuengerthal 22.7.26

Liebesfraglich

Liebesfraglich

Wann wird die Liebe fraglich
Lässt sich vermutlich nicht so
Allgemein beantworten aber
Sicher ist sie es schon wenn
Ihre Infragestellung weniger
Die Sehnsucht als den Trotz
In uns weckt ist es wohl Zeit 
Zu gehen um sich nicht länger
Nur zu quälen wenn aber die
Vorstellung ohne einander
Sein zu müssen schlimmer ist
Als das kurzsichtige Ego wird
Das Gefühl siegen dazwischen
Balancieren wir umeinander
Manchmal entscheiden wir
Vernünftiger als gefühlt dann
Wieder lassen wir das Gefühl
Allein den Weg bestimmen
Ohne es zu hinterfragen was
In der Liebe vernünftiger ist
Bleibt die große Frage ohne
Sichere Antwort im irgendwo
Auf das Herz nur hören oder
Einander verstehen wollen was
Selten ohne Gefühl gelingt
Falls es aber ein trotzdem gibt
Gegen all diese Hindernisse 
Steht wohl wenig infrage was 
Tatsächliches faktisch macht
So seltsam in der Liebe klingt 
Wie sie vermutlich meist ist

jens tuengerthal 22.7.26

Dienstag, 21. Juli 2026

Lektürentagebuch 21.7.26

Lektürentagebuch 21.7.26

Schon am frühen Morgen mit der
Lektüre von Harry Graf Kessler in
Erinnerungen eines Europäers nun
In Hamburg angekommen begonnen 

Dort wird erstmal die väterliche 
Hamburger Familie vorgestellt
Nachdem der kurze Aufenthalt
In Bremen erledigt war der

Aus Stadtführung mit Roland durch
Einen lokalen Dichter bestand der 
Sich ständig selbst zitierte wie dem
Essen im Ratskeller von dem sie

Aufgrund der Drohung des Dichters
Jeden der nun esse oder rede mit
Dem Stuhlbein zu erschlagen leider
Nichts mehr genießen konnten 

In Hamburg verliebt er sich gleich
Wie es so schön an der Alster liegt
Blitzblank erscheint es ihm sogar
Noch schöner als Bremen dabei

Letzteres ist für den gebürtigen
Bremer natürlich seltsam aber es
Scheint ihm dort zumindest gefallen
Zu haben was ein guter Anfang ist

Bremen hatte all seiner Schönheit 
Zum Trotz noch mit dem national 
Gesinnten Dichter zu kämpfen der
Sich und alles lächerlich machte

So ist zumindest der Anfang gut in
Hamburg wie die Zeit bei den 
Verwandten dort eher nett 
Sein neuer Wohnsitz dagegen

Die Pension beim lutheranischen 
Pastor ist eher etwas bräunlich
Wie die Vorhänge dort auch die
Schule beginnt erstmal mit einer

Schlägerei die er Boxkampf nennt
Wo er den Provokateur niederschlägt 
Aber frustriert ist dass dieser danach
Seine Hand ausschlägt eben typisch

Deutsch beleidigt nachtragend und
Leider keine Gentleman aber er wird
Nach dem Beweis seiner Boxkunst
Nie wieder von irgendwem provoziert

Der Pastor moralisiert und nimmt 
Harry die Goethe-Ausgabe die er sich
Von seinem Taschengeld kaufte weg 
Weil da Dinge stünden die zu früh

Geistig hat dieser kleine Mann ihm
Wenig zu bieten außer roten Bart
Das geht noch einige Seiten weiter
Relativiert die Begeisterung etwas

Jedoch freut Harry sich dass die
Geistige Beschränkung des Pastor 
Ihn die deutsche Romantik als
Schatz für sich entdecken lässt

jens tuengerthal 21.7.26