Donnerstag, 12. Februar 2026

Perspektivwechsel

Perspektivwechsel 

Perspektivwechsel
Helfen manchmal alles mit
Lust zu betrachten

jens tuengerthal 12.2.26

Rettungsglück

Rettungsglück

Nicht jede Rettung
Endet glücklich manches bleibt 
Ewig hoffnungslos

jens tuengerthal 12.2.26

Schrumpfkurs

Schrumpfkurs

Der Schrumpfkurs einer auf
Wachstum getrimmten Ökonomie
Wird als Krankheit behandelt
Statt Chancen effektiv zu nutzen 

Weniger ist mehr ist nicht nur eine
Inhaltlich ethische Bedingung um
Den Umständen gerecht zu werden
Sondern Voraussetzung für Zukunft

Wachstum hat logische Grenzen
Führte nur zur Vernichtung von
Anderen Existenzen wenn sie
Eigenen Grenzen überschritten

Nur wer es schafft dauerhaft mit
Weniger auszukommen wie dies 
Als Luxus zu genießen hat noch
Eine sichere Perspektive künftig

Wir haben nicht die Grenzen des 
Möglichen beachtet sondern eher
Ständig überschritten und dies zu
Lange noch für Luxus gehalten

Es wird Jahrhunderte dauern bis
Europas Wälder wieder den größten
Teil unserer Fläche bedecken was 
Für klimatische Stabilität nötig

Fangen wir mit dem neuen Luxus 
Kinderlosen Daseins an was echt
Nachhaltig wirkt und uns vieles
Auch künftig erspart dann schrumpft 

Die Bevölkerung in ganz wenigen
Generationen spürbar zu einem
Destillat das Platz genug hat weil
Für weniger viel mehr da ist

Wer keine Kinder hat hat auch
Keine Erben mehr womit sich
Die Eigentumsfrage natürlich ohne
Alle Kämpfe von alleine löst

Private soziale Netzwerke nach
Amerikanischer Moral haben die
Öffentlichen Marktplätze ersetzt
Zeit dies radikal zu ändern

Schaffen wir ein freies europäisches
Netzwerk auf dem jeder Bürger
Seinen natürlichen Platz auch hat
Als Anspruch und Bürgerrecht

Mit Namen als eigener Ausweis
Ohne Chance für östliche Propaganda
Wer dort werben will muss an die
Gemeinschaft und damit uns zahlen

Schaffen wir eine Währung für die Welt in einheitlicher Harmonie um
Den Verdienst der Spekulation zu
Verhindern wie zu minimieren 

Grenzen wir uns nicht weiter ab
Mit Zöllen und ähnlichem Wahn
Öffnen wir die Arme für miteinander
Weil Menschen friedlich leben wollen

Beginnen wir mit dem radikalen
Schrumpfkurs bei dem auch Land
Gegen Wald eingetauscht wird von
Kinderlos aussterbenden Familien

Es muss keiner verdrängt oder sonst
Deplatziert werden die Natur regelt
Es ohne Fortpflanzung alleine mit
Dem luxuriösen Schrumpfen für uns

Möglichst spurlos zu verschwinden
Wird zum kollektiven Ideal derer die
Noch zeitweise hier leben aber in
Wenigen Jahrhunderten ist es vorbei

Ehre wird künftig sein die wieder
Rekonvaleszenz der Natur zu fördern
Statt Konsum und Verbrauch wird
Renaturierung höchstes Ideal 

Keiner von uns wird diese dann 
Bessere Welt noch erleben aber
Wir können sie auf den Weg bringen
Nachhaltig und mit Achtsamkeit

Dort wird mehr Platz für viel weniger
Menschen sein die zufrieden weniger
Wollen und mehr genießen was ist
Weil mehr ohnehin nie möglich wird 

jens tuengerthal 12.2.26

Wachstumsidiotie

Wachstumsidiotie

Die Ideologie ewigen Wachstums
Ist schlicht idiotisch aber eine wohl
Kurzsichtig beschränkte Truppe von
Amerikanischen Milliardären setzt fort 

Was schon in den Siebzigern als 
Falsch erkannt wurde wie in den
Grenzen des Wachstums dargelegt
Weil die Ressourcen begrenzt sind

Der Club of Rome hatte die Studie
Die vergessen scheint noch finanziert
Von der Volkswagen Stiftung 1973
Bereits der ganzen Welt präsentiert

Doch noch immer regiert Gier will 
Eine Clique einflussreicher Reicher
Die Demokratie aushebeln für eine 
Autoritäre rassistische Oligarchie

Es geht um Wachstum wie einen 
Schlichten Imperialismus der auf
Eine Ökonomie des Wachstums
Setzt die nötigen Wandel verpasst 

Dabei kann jedes Kind erkennen
Begrenzter Raum setzt Wachstum
Natürliche Grenzen weil der Platz 
Beschränkt ist sich nur verdrängt

Die Erde kann nur Menschen in
Beschränkter Menge tragen wie
Ernähren und gut leben lassen
Es braucht von allem weniger

Spannend ist nur wie wir eine
Auf Wachstum getrimmte Wirtschaft
Auf effektiven Schrumpfkurs gebracht
Werden kann der so nötig wie gut ist 

Die großen Luxusgüter Langsamkeit
Nichtstun sich mehr endlich vom
Weniger zu leisten sind es die allein
Unsere Zukunft bestellen dürfen

Eine schrumpfende Gesellschaft
Kann statt weiter zu versiegeln 
Große Flächen neu bewalden
Schafft sich Luft zum Leben

Denkt im Lebensrhythmus der
Bäume als quantitative Größe über 
Ein Menschenleben hinaus noch 
Ein Wald wächst tausende Jahre

Nicht mehr Fläche bewirtschaften
Sondern immer weniger was schon
Viele Probleme effektiv lösen wird
Weil atmendes Land sich belebt 

Nicht irgendwo gewesen sein ist
Der neue Luxus einer Elite die mit
Gutem Gewissen ihren Luxus genießt
Sondern nirgendwo hin zu müssen

Alle wissen wir brauchen mehr
Vom weniger ganz dringend um
Gemeinsam gut zu überleben
Aber tun noch das Gegenteil

Mit vernünftigen Einsicht kann
Jeder begreifen was nötig ist
Doch handeln wie noch nicht so
Sondern zerstören die Basis weiter

Das reale Paradies Erde die ganz
Natürlich allen gehört wird weiter
Begrenzt eingezäunt zerstört um
Kurzfristige Gewinne zu machen

Es braucht eine Kursänderung 
Halten wir einfach inne um nichts
Mehr zu tun aber dafür viel weniger
Werden wollen zerstören täte gut 

Wagen wir endlich mehr vom
Nichts und wollen wir weniger
Erreichen in Ruhe da zu bleiben
Es ist genug für alle längst da

Jedes private Vermögen weltweit
Über 1 Millionen Euro wird staatlich
Keiner muss mehr etwas tun weil KI
Die Drecksarbeit erledigen kann

Der einzige Gewinn und Luxus
Der zulässig und legitim ist wird
Zeit sein um weniger zu tun statt
Mit mehr noch mehr zu zerstören

Nichtstun wird neuer Luxus wie
Philosophie der Nachhaltigkeit
Um mit weniger mehr zu erreichen
Genießen wir mehr mit weniger

jens tuengerthal 12.2.26

Mittwoch, 11. Februar 2026

Lektürentagebuch 11.2.26

Lektürentagebuch 11.2.26

Schon in der Nacht ein wenig in 
Egon Friedells Kulturgeschichte
Der Neuzeit eingetaucht über den
So vielfältig genialen Leibnitz

Was schwärmt der begeisterte
Friedell hier von dem großen
Denker der den Barock prägte
Mit seiner toleranten Monadenlehre

Er ist so angetan von der Lektüre
Wie es auch Friedrich der Große
Im Gegensatz zu seinem Vater war
Weil er die geistige Tragweite sah

Leibnitz erinnert mich an meinen 
Vater das vielfältige Genie das in
Aller Natur noch staunend auch
Wunder liebend entdecken konnte 

Auch die Monadenlehre ist von
Einem ausgesprochen toleranten
Geist geprägt und feiert mit einer
Begeisterten Euphorie die Welt

Die Welt als nicht vollkommen aber
Beste aller möglichen zu sehen ist
Ausdruck dieser liebevollen Haltung
Die Voltaire im Candide spiegelt

Doch wo der Franzose über den
Weltgeist in höchster Harmonie
Spottet meinte Leibnitz es voll
Begeisterung schwärmend ernst

Das große Glück im Garten der
Welt zu leben der noch in jedem
Noch so kleinen Blatt ein neues
Verkleinertes Paradies versteckt

Wie sich alles Große aus vielfältig
Teilbarem Kleinen zusammensetzte
Begeisterter diesen Forscher aus
Berufung und echter Begeisterung

Wie gerne hätte ich Leibnitz noch
Mit meinem Vater erlebt vermute
Die Begeisterung der beiden großen
Euphoriker hätte nie Grenzen gekannt 

Gottfried Wilhelm Leibniz der im
Jahre 1646 in Leipzig geborene
Verstarb 1716 in Hannover und
Gilt als großes Universalgenie

Er war ein deutscher Philosoph
Mathematiker Physiker Jurist 
Historiker und politischer Berater
Gilt als klügster Kopf seiner Zeit

Leibnitz wuchs als Sohn eines
Professors schon in einer heimischen
Bibliothek auf die seine Neugier weckt
Er lernte dort autodidaktisch Latein

Wie auch griechisch bereits mit
Acht Jahren um mit zwölf beim
Prüfen logischer Fragestellungen
Eine mathematische Zeichensprache

Bereits zu erfinden besuchte auch
Die Leipziger Nikolaischule wie die
Dortige Universität und wechselte
Später noch nach Jena im Studium

Mit 19 machte er seinen Doktor in 
Kombinatorik und wollte dann im
Recht promovieren doch die Leipziger
Fanden ihn noch zu jung darum

Ging er nach Nürnberg Altdorf wo
Er erfolgreich war und besuchte 
Kurzzeitig Alchimisten die er bald
Als bloßen Hokuspokus verspottet

Was ich gut verstehen kann der
Diese Mystiker in Kreisen auch
Von Freimaurern traf und eher 
Komisch als ernst zu nehmen fand

Ab 1672 tritt er in den Dienst des 
Kurmainzischen Erzbischofs der
Im Reich Erzkanzler auch war
Mit dem Namen von Schönborn

Er machte obwohl Lutheraner in
Mainz Karriere bis zum Rat und
Publizierte noch einige Schriften
Zu Recht Philosophie und Physik

Auf einer Reise nach Paris will er
Ludwig XIV einen Plan zur Eroberung
Von Ägypten unterbreiten um so die
Kriege in Europa zu beenden 

Um 1672 entwickelte er auch seine
Rechenmaschine für die vier
Grundrechenarten und wurde dafür
Zum Ehrenmitglied der Royal Society

Wieder zurück in Paris entwickelte er
Die Infinitesimalrechnung wie das
Duale Zahlensystem was später zur
Grundlage der Informatik wurde 

Ab 1676 geht er auf Ruf des Welfen 
Herzogs Johann Friedrich schließlich
Nach Hannover besuchte Spinoza in
Den Haag auf dem Weg noch

Er stand im regen Austausch mit der
Kurfürstin Sophie von der Pfalz er war
Bibliothekar mit einer Vielzahl von
Aufgaben noch dazu etwa Bergbau

Er machte später auch dem Kaiser 
Viele wichtige Reformvorschläge im
Münzwesen wie für Manufakturen um 
Die Türkenkriege zu finanzieren die

Wurden wohlwollend zur Kenntnis
Genommen und irgendwann bekam
Er den Titel eines Reichshofrats mit
Nur leider geringer Rente dazu 

Als sein Dienstherr zum König von
England wurde lehnte er leider ab
Leibnitz mitzunehmen dafür war
Der Kontakt nach Berlin sehr gut

Sophie Charlotte die Schwester
Seines Kurfürsten korrespondierte
Regelmäßig mit ihm und gründete
Die Akademie der Wissenschaften 

Der Akademiegedanke den er auch
Als Präsident der Berliner Akademie 
Weiter ins Reich und nach Russland
Zu Peter dem Großen trug war die

Große Leidenschaft von Leibnitz
Wie Zentrum seiner intellektuellen
Projekte die Ausgabe seiner Werke
Ist lang was Friedell einfach leugnete

Überhaupt scheint der Wiener mit
Der Begeisterung für das Genie
Etwas oberflächlich plätschernd wie 
Weitere Lektüre mir bestätigte

Auf Leibnitz Sarg wurde eine 1
Inmitten einer 0 angebracht als
Symbol für sein Zahlensystem das
Heute Basis der Computer wurde

Ohne Leibnitz fehlte vieles so
Schrieb ich nicht am Telefon und
Die werte Leserin hätte auch keine
Weiche Ware um es lesen zu können

jens tuengerthal 11.2.26


Gefühlvoll

Gefühlvoll

Gefühlvoll lieben
Ist größtes mögliches Glück
Wie auch Risiko

jens tuengerthal 11.2.26

Mitgefühl

Mitgefühl

Mitgefühl haben
Tut anderen besser als
Ohne zu leben

jens tuengerthal 11.2.26

Teegefühl

Teegefühl

Sich Zeit nehmen um
Guten Tee zu trinken ist
Ein gutes Gefühl

jens tuengerthal 11.2.26

Mündigkeit

Mündigkeit

Aufklärung soll uns endlich aus der
Selbstverschuldeten Unmündigkeit 
Befreien damit wir selbständig denken
Ein eigenes sittliches Urteil fällen

Diese Definition der Aufklärung durch
Immanuel Kant als quasi Leserbrief in 
Der Ausgabe der Berlinischen Monats
Schrift von Dezember 1784 erläutert

Was für die Freiheit eines eigenen 
Sittlichen wie moralischen Urteils 
Nötig ist und was Mündigkeit
Heißt die unabhängig macht

Danach ist mündig wer sich seines
Verstandes ohne Leitung anderer 
Bedient also selbständig denkt
Fragt sich was selbstverschuldet ist

Dies ist nach Kant der Fall wenn
Es nicht an natürlicher Dummheit lag
Die das Denken vernachlässigte
Sondern an bloßer Faulheit

Diese Frage wird und bleibt für 
Die Zukunft der deutschen Kultur
Spannend und wird vielleicht
Entscheidend für den Fortbestand

Will dazu keine Vermutungen weiter
Äußern auch wenn bewegte Bilder
In der Regel immer verblöden nur 
Die wenigsten noch selbst denken

Aber finde die egalitäre Chance für
Jeden Bundesbürger wichtiger als
Einer höhere Effektivität noch weil 
Es um den Kern des Menschen geht

Wie unsere Verfassung und auch
Das Prinzip der Demokratie soll
Jedem die natürliche Fähigkeit
Nach der Natur attestiert werden

Aus dieser Annahme nämlich erst
Resultiert in Konsequenz die Moral
Des kategorischen Imperativ der uns
Alles am Gewissen messen lässt 

Sie ist die normative Voraussetzung 
Für unser Strafrecht die eine Einsicht
In das eigene Unrecht erfordert also
Die Fähigkeit aufgeklärt zu urteilen

Gehe also weiterhin lieber von der
Mündigkeit aller aus um jedem die
Chance größter Freiheit zu geben
Es ist die Basis der Rechtsordnung 

Trotz aller Müdigkeit in der immer
Anstrengenden Demokratie scheint
Der Wert dieser Annahme größer 
Als der dafür nötige Aufwand

Diese Annahme ist verbunden mit
Freiheit und Verantwortung erfordert
Also Mut wie es Motto der Aufklärung 
Nach Kant bis heute ist: sapere aude!

jens tuengerthal 11.2.26

Aufklärungsverantwortung

Aufklärungsverantwortung

Wenn dies alles nicht nur ein
Schlechter Traum ist der aus
Amerika und Russland über 
Die Welt schwappt fragt sich

Was bleibt und welche Zukunft
Wollen wir noch haben auf der
Welt welche die USA wohl mit
Mehrheit weiter zerstören will

Bei der Russland alle Werte wie
Verträge ignoriert und Millionen
Menschen für den sowjetischen 
Traum von Imperialismus opfert 

Der Herrschaft von Dummheit
Wie Lügen und dreister Ideologie
Muss die Wiege der Aufklärung das
Freie Europa sich entgegenstellen 

Befreiung aus selbstverschuldeter
Unmündigkeit scheint für ein Land 
Das diesen Führer sich wählt aus
Bloß Trägheit und Egoismus weit weg

Kein Gedanke an den Geist der
Befreiung stattdessen Lügen mit
Hass Rassismus und Ausgrenzung 
Dem unmündige Bürger zujubeln

Müssen wir zu lauten Narren die
Im Osten schon mit Mehrheit heute
Rechtsradikale wählen wollen nun
Schweigen bis sie es selber merken 

Sollen wir von ungebildeten Idioten
Die Demokratie gefährden lassen weil 
Einige Superreiche in den USA sich 
Davon noch Vorteile versprechen

Ist es nicht die Verantwortung der
Aufklärung das schlafende Volk
Mal wieder in Ostelbien zu wecken
Oder müssen sie es selbst merken

Das Grundgesetz und die Demokratie
Bauen auf die Grundsätze die erst
Die Aufklärung dachte und formulierte
Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit

Wer dies nicht versteht wählt die von
Putin eingesetzten Idioten die auf der
Welle des Populismus schwimmen 
Der meint genug Masse legitimiere

Sind diese Narren wirklich mündig
Die AfD wählen und damit jene die
Ohne Perspektive unsere Zukunft
Im überholten Modell zerstören

Ist es ein Stück Normalität sich
Demokratisch auch mit den Feinden
Zu streiten wie es Franzosen mit
Le Pen und Erben schon lange tun

Die Einheit hat Deutschland ein
Stück europäisch normaler gemacht
Die Ossis kannten keine echte
Verantwortung für den Holocaust

Dort gedeiht totalitäres Denken
Folgen Menschen den einfachen
Antworten seltsam leichter weil die
Bürgerliche Basis der Mitte fehlt

Aufklärung heißt auch sich endlich
Der Realität der Demontage einer
Gewachsenen guten Demokratie
Von Osten her offen zu stellen

Wenn in Sachsen-Anhalt real eine
Absolute Mehrheit Rechtsradikaler
Droht sollte vorher dringend die
Verfassung geschützt werden

Sofern wir nun endlich sowohl
Das Bundesverfassungsgericht 
Wie jede staatliche Tätigkeit für 
Unvereinbar erklären wäre das

Ein Anfang zumindest um den
Staat vor seinen Feinden besser
Zu schützen statt ihn weiter noch
Aushöhlen und zerstören zu lassen 

Doch das wichtigste wird langfristig
Politische Bildung und Aufklärung
Sein um die Mitte zu stabilisieren
Die das DDR Klassendenken so

Erfolgreich zerstörte wie das 
Aufgeklärt kritische Bürgertum 
Insbesondere die Bildungsbürger
Die kulturell lange heimatlos waren

Hier ist Aufklärung und Geduld
Im absoluten Neuland nötig das
Die Rechtsradikalen mit Corona
Erfolgreich zur geistigen Wüste

Umpflügten in der nichts mehr
Wächst als schlichte Parolen 
Die ihre Wurzeln in Angst wie Neid 
Haben und deren Frucht Hass ist

Hier ist dringend Aufklärung nötig
Um den Menschen wieder oder 
Endlich die bürgerliche Freiheit
Schmackhaft zu machen

jens tuengerthal 11.2.26

Lektürentagebuch 10.2.26

Lektürentagebuch 10.2.26

Noch einige Seiten in Manfred Flügge
Gesprungene Liebe gelesen in dem Kapitel Egoistische Liebe über die
Versuche von Helen und Henri

Zwischen München und Berlin geht es
Ständig hin und her und beide sind
Dabei sich zu betrügen wie darauf zu
Verlassen zu verletzen zu vereinigen

Eine gewisse sexuelle Abhängigkeit
Würde Freud wohl attestieren sie
Reden darüber auch mit Franz aber
Finden nur zu neuen Kämpfen 

Sie können nicht ohne einander
Aber auch nicht miteinander ein
Beständiges Hin und Her was sie
Keiner Lösung je näher bringt

Henri trifft wieder gerade in Berlin
Viele spannende Menschen von
Heinrich Mann bis Carl Einstein 
Den Helen den absoluten nennt 

Dies im Gegensatz zu Albert den
Sie den relativen Einstein nennt
Was die Präsenz dieser neuen
Theorien im Bewusstsein zeigt

Es ist die Zeit in der auch der
Zauberberg wie la recherche
Entstehen das Spiel mit der Zeit
Ist beständig auf neue Art aktuell

Das Ehepaar Sternheim besucht
Henri am Bodensee sie lesen ihm
Beide vor sie ein Theaterstück er
Den Essay Berlin den er wiederum

Übersetzen soll und Sternheim kauft
Danach ein Picasso Bild woran wohl
Henri vermutlich nicht unbeteiligt war
Zurück in München will ihn Johanna

Die Schwester von Helen verführen
Aber er ist seltsam genug einmal treu
Verbringt einige Tage mit Franz auf
Dem Land in Schäftlarn

Helen ist mit den Kindern in Berlin
Franz und Henri haben herrliche
Friedliche Tage und fürchten sich
Vor der Rückkehr von Helen

Welche Bombe wird sie nun platzen
Lassen überlegen beide und dann
Verkündet Helen sie sei schwanger
Von Koch vermutlich sie hätte ihren

Gegner gefunden und Henri fragt
Warum und Helen meint um seiner
Freiheit willen dennoch machen sie
Plane für ein Zusammenleben

Dann wird die Scheidung von Franz
Unterzeichnet und um dies zu feiern
Verbringt Helen eine Nacht mit ihm
Henri meint er könne nicht ohne sie

Franz dagegen sagt ich schon was
Helen in eine Krise stürzt er habe auf
Die Liebe verzichtet meint Franz nun
Reisen Henri und Helen nach Berlin

Er sieht dort ein Bild ihrer Schwester
Ilse und ist sofort fasziniert was dann
Aber Helen eifersüchtig macht beide
Leben in der ehelichen Wohnung von 

Franz und Helen in der Friedrich -
Wilhelm Straße 15 und schlafen 
Zusammen im Merowinger Bett das
Henri einst für Franz in Paris baute

Beim Ausflug nach Bad Saarow lernt 
Henri die Schwester Ilse kennen die
Er sogleich bezaubernd findet und
Sie verabreden ein Rendezvous 

Dies wird von der eifersüchtigen
Helen in letzter Minute gestört 
Zumindest in der Untreue bleibt
Henri sich ganz treu aber als

Helen ihm zwei Affären gesteht
Noch von anderen spricht schlägt
Und Ohrfeigt Henri sie was wohl
Des Boxers wegen unterschieden

Darauf ruft sie Franz zu Hilfe und
Alle drei sehen einander hilflos an
Henri reist Mitte Juni ab aber hält 
An der Idee eines Sohnes mit ihr fest 

Bilder von Helen zeigt er dann seiner 
Mutter wie Germaine erstere findet
Helen etwas verrückt er vergleicht
Sie mit einer Boa im Berliner Zoo 

Am 11. Juli 1921 schickt Franz dem 
Freund ein Telegramm dass Helen
Und er nun geschieden sein darauf
Reist Henri Ende Juli nach Verdun

Der Schrecken der Schlachtfelder
Bestärkt seine Absicht nun sowohl
Ein deutsch französisches Buch wie
Ein Kind zur Verständigung zu zeugen 

Da ist wieder der große Europäer
Henri der die Idee der Einigung mit
Liebe leben will wie ich es von den
Brüdern des GO in Straßburg kenne

Er bereitet die Papiere für die Ehe
Mit Helen vor will aber Germaine 
Nicht verlieren und will auch nicht
Dass Franz Helen verliert 

Ein Duell mit dem Unmöglichen
Das von vornherein literarisch noch
Gedoppelt ist die erleben sie um
Einen Roman damit zu zeugen 

Bei Helen gäbe es nie Sicherheit
Sie sei völlig unberechenbar stellt
Henri resigniert fest es sei kein Leben
Mit ihr zu planen sie sucht Abenteuer

Ihr Leben sei ein ewiger Umsturz 
Ganz ohne Konsequenz er könnte 
Sich auf nichts verlassen aber sie
Auch nicht mehr verlassen 

Sie lesen gemeinsam Bücher und
Helen liest Franz und Henri sowohl
Die Wahlverwandtschaften wie den 
Reigen von Schnitzler vor

Sie spielen ständig psychoanalytische 
Prüfung miteinander wobei sie die
Unterschiedlichen Assoziationen der 
Beteiligten noch testen wollen

Henri versucht langsam auch die
Finanzielle Grundlage für eine Ehe 
Der beiden zu schaffen doch nennt
Er sie vor Franz unsre liebe Kalamität

Für Helen spricht ihre erdrückende
Göttlichkeit die alle andern vergessen
Lässt aber jenseits der Liebe sei sie
Einfach unerträglich notiert Henri

Helens Kosename für Henri ist Jim
Sie ist für ihn eine Naturkraft bei
Einem erneuten Aufenthalt in Berlin
Rügt Franz Mutter bei der er wohnt

Dezent das Boheme Leben das sie
Führen würden er trifft wieder viele 
Spannende Leute bei der Premiere
Eines schlechten Sternheim Stücks

Von Berlin geht es nach Weimar
Dort logiert er mit Helen im berühmten 
Hotel Elephant sind als Touristen da
Einige Tage sehr verliebt dann wieder

Der übliche Streit um eine Affäre
Von Helen und sie geht alleine los
Amüsiert sich prächtig ohne Henri
Ist schon ihre eigene Frau ganz

Sie stellen fest dass sie nicht
Zusammenpassen aber sie spielen
Nur mit der Trennung und überspielen
Alles mit ihrem immer perfekten Sex

Dies nennt Henri ihre egoistische 
Liebe deren mythologische Liebe 
Sei Penthesilea sie sind beide wohl
Ganz unverbesserliche Tyrannen

Helen meint sie hätte Franz wohl
Gequält aber er hatte es auch nötig
Dem stimmt Henri zu aber Franz
Meinte zu ihrer Liebe sie sei zu 

Vollkommen darum können sie
Keine Kinder haben wozu Henri
Denkt sie wolle Prinzessin und
Boxerin sein dann kommt plötzlich

Ein Telegramm von Franz der Helen 
Nach Berlin ruft auf dem Bahnhof in
Weimar gibt Henri sogar mal eigene
Fehler und Schwächen zu

Diese amour fou ist wirklich eine
Unendliche Geschichte der Liebe
Wie der möglichen Konflikte die
Sie mit viel Leidenschaft ausfechten

jens tuengerthal 10.2.26

Dienstag, 10. Februar 2026

Liebeslust

Liebeslust

Liebeslust kommt oft
Völlig unverhofft ihr dann
Nachgeben tut gut

jens tuengerthal 10.2.26

Lebenslust

Lebenslust

Lebenslust hab ich
Gelegentlich auch manchmal
Dann genieße ich

jens tuengerthal 10.2.26

Teelust

Teelust

Teelust habe ich
Eigentlich immer außer
Beim Wein trinken nie

jens tuengerthal 10.2.26