Montag, 7. September 2026

Lektürentagebuch 6.9.26

Lektürentagebuch 6.9.26

Am Sonntag sitzen die Generalin
Wie ihre Tochter Frau von Buttlär in
Wellen des Eduard von Keyserling auf
Der Düne und lesen Andachtsbücher

Das Meer war ruhig dann blieben ihre
Augen an zwei Figuren davor hängen 
Doralice im Sommerkleid mit Rosen 
Von Lolo im Gürtel unterm Schirm

Neben ihr ging Baron Buttlär der
Ganz lebhaft mit ihr sprach alles 
An ihm drückte Liebenswürdigkeit aus
Frau von Buttlär schlug auf ihr Buch

Da haben wir’s meinte sie und die
Generalin sagte er habe es eilig mit
Dem Dank worüber sich ihre Tochter
Aufregt fragt was er von ihr will

Nichts beruhigte sie ihre Mutter er 
Kann halt das kokettieren nicht lassen 
Es sei immer dieselbe Geschichte
Wenn ihr heiratet wollt ihr gerne

Hübsche Männer haben aber so einer
Konserviere sich länger als sie der 
Bringt keine Kinder zur Welt er schont
Sich mehr da dauert die Lust länger 

Worauf die Tochter protestiert weil die
Ehe doch zu heilig wäre dass so was
In Betracht käme was die Generalin
Mit großer Weisheit abbügelt denn 

Die Ehe sei vielleicht heilig aber ihre
Männer wären es nicht und es würde 
Ja immer bunter da es kamen noch
Lolo und Hilmar dazu wie von der

Anderen Seite kamen Hans Grill
Und der Geheimrat und standen nun
Alle hübsch im grellen Sonnenschein
Beieinander in ganz hellen Farben 

Als die Baronin ihre Mutter kläglich
Fragt was sie da machen solle meint
Die Generalin die Führung behalten
Sie müsse mit ihr in ein Verhältnis 

Kommen denn alles Verbotene mache 
Die Männer wie toll kennen wir diese
Dame erst verliert sie ihren Reiz was
Die Baronin nie zu können meinte

Sei sie nicht eine geplagte Frau fragt
Die Tochter ihre Mutter erst all die 
Gouvernanten und nun diese während
Die Gruppe sich unten nun auflöst

Als der Baron kommt schweigt sie
Und sieht auf ihr Buch während der
Baron gezwungen heiter spricht nun
Habe er das Unglück kennengelernt

Hier sei es ja unvermeidlich sich zu
Begegnen nun gäbe es zumindest
Ein Verhältnis auf neutralem Boden
Sie fragt nur ob es heute denn keine

Andacht gäbe doch versicherte er
Ihr sei es schon Zeit fragte er und
Die Familie ging und versammelte 
Sich im Wohnzimmer wo der Baron 

Eine Predigt vorlas der die Baronin
Unter Tränen folgte wie allgemein 
Dabei bemerkt wurde beim folgenden
Mittagessen blieb die Stimmung dann

Eher gedrückt düster der Baron ist
Dabei um eine Unterhaltung über
Literatur mit Fräulein von Bork bemüht
Verurteilt dabei den Realismus

Kunst solle doch erfreuen denn das
Leben war gewiss nicht heiter genug 
Einfach abfotografiert zu werden doch 
Da seine Frau dabei wieder seufzte

Wechselte er schnell das Thema und
Sprach vom Kaiser anstatt und der
Nachmittag war wieder sehr heiß und
Der Baron schlief hinter der Zeitung

Auf der Veranda ging das Brautpaar
Dabei auf und ab und Hilmar meint
Er wäre wie gelähmt was Lolo darauf
Verspottet und lehrte sie Pikett spielen

Am Abend wurde es wieder lebhafter 
Die Baronin sagte zu ihrem Mann
Reich mir deinen Arm Buttlär gehen
Wir den Sonnenuntergang bewundern

Alle mussten mitkommen und die
Familie lief paarweise zum Strand
Worauf die Generalin ihre Tochter
Lobte dass sie nun Führung behielt

Am nächsten Morgen kommt Hilmar
Erhitzt mit sprühenden Augen zum
Frühstück und erzählt von den 
Fischern die er kennengelernt hatte

Habe den Maler gesehen und auch
Doralice die gerade baden ging auch
Exzellenz Knospelius habe er noch
Gesprochen sei sehr interessant

Dieser wolle ein Fest geben eine
Italienische Nacht sein Diener der
Ein ernster Wiedertäufer sei klebe
Gerade die Papierlaternen dazu 

Er sei sehr brauchbar für alles 
Was er unsere Sünden nennt worauf
Lolo meint wenn er so viel auf das 
Meer hinausfahre werde sie wohl

Auf der Düne sitzen und ihm
Nachschauen doch er meint das sei
Nur für die Zwischenzeiten in denen
Er sie langweile nur dann segle er

Es stünde ja auch schon in der
Bibel dass die Frau zu Hause bleibt
Und der Mann vor den Toren dann
Berühmt sei dieses Tor aber merkt

Dazu die Generalin an solle sie sich 
Gut merken es wird in ihrer Ehe noch
Oft auftauchen und Wedig will mit 
Aber seine Mutter untersagt es sofort

Darauf bekommt der zarte Knabe
Einen leidenschaftlichen Anfall und 
Seine Augen füllten sich mit Tränen
Nie dürfe er etwas worauf er dann

Von seiner Mutter aufs Zimmer
Geschickt wird und geht dann ganz
Steifbeinig vor Trotz hinaus worüber 
Seine Mutter klagt sie wisse nicht

Woher ihre Kinder alle so überspannt
Wären in ihrem Wesen worauf ihr
Mann meint die Genialität hätten sie 
Jedenfalls eindeutig von ihr

Die darüber lachende Generalin meint
Es sei das Wetter was sie alle so
Genial mache zum Glück falle das
Barometer ja nun auch ein wenig

Sehr fein beobachtet und beschreibt
Keyserling hier die kleine Szene mit
Spannungen zwischen den Paaren 
Wie eine Geschichte der Lieben

jens tuengerthal 6.9.26

Sonntag, 6. September 2026

Ostlost

Ostlost 

Der Osten ist verloren und wählt
Mit Mehrheit moskautreue Nazis
Dabei eine bekannt rechtsradikale
Partei zur fast absoluten Mehrheit

Doch was bringt die Mehrheit der
Wähler bei hoher Wahlbeteiligung
Dazu die Demokratie abzuwählen
Für eine gefährliche Alternative 

Warum dieser Trotz und diese Wut 
Die zu einem desaströsen Ergebnis
Führt was der Machtergreifung 1933
Verflucht ähnlich leider wieder ist

Abgesehen davon dass die NSDAP 
Von einer absoluten Mehrheit noch
Weiter entfernt war als die AfD kam
Es also noch schlimmer wohl ist

Habe diesen Ton schon lange gehört
Unter erschreckend vielen im Osten
Die Nazis plötzlich für normal halten
Remigration als Lösung betrachten

Woran liegt es dass unter Kanzler
Merz sich die Nazis verdoppeln
Die er teils zu imitieren versuchte
Sie damit auch normal machte 

Warum sollte wer frustriert ist noch
Diesen nörgelnden Kanzler wählen
Dann lieber gleich das Original das
Populistisch radikale Lösungen hat

Kanzler und Springer Verlag haben 
Das ihre für eine Normalisierung der
Ausländerfeindlichkeit getan dazu
Zündelte die CSU gegenüber Grünen 

Dies alles verschärfte die Situation
Doch der Fehler begann schon früher
Die notwendige politische Bildung
Wurde bisher völlig vernachlässigt

Wählen darf immer noch jeder auch
Ohne Bekenntnis zur Verfassung
Oder Wissen um demokratische
Strukturen und das Grundgesetz

Es bräuchte nun dringend einen
Wählerführerschein außerdem ein
Verbotsverfahren gegen die AfD
Während Lawrow mit Krieg droht

Die Bedrohung der Bundesrepublik
Durch Moskau rechtfertigt eine
Sofortige Durchsuchung der Botschaft
Was ein Verbot schnell begründete

Doch wie reagiert der demokratische
Westen auf diese reale Bedrohung 
Sollten wir den antifaschistischen
Schutzwall nun wieder aufbauen

Zumindest verdiente er jetzt endlich
Seinen Namen um uns vor dem
Rechten Pack im Osten zu schützen
Denke ich und grusel mich davor

Was jetzt auf uns zukommt dauert 
Wenn Rechtsradikale bei einer
Wahlbeteiligung von über 80% nahe 
Der absoluten Mehrheit sind dann

Gibt es dort wie überhaupt keine
Zukunft mehr und es wird Zeit sich
Aus diesem braunen Dreck völlig
Wie entschlossen zurückziehen

Deutschland wiederholt Geschichte 
Idioten bejubeln rechte Populisten
Wählen den eigenen Untergang um
Hinterher lieber zu vergessen

Der Osten sollte wie früher etwa das
Reichsgebiet Elsass-Lothringen von
Berlin aus verwaltet werden bis es
Einen Demokratieführerschein gibt

Nach der Durchsuchung der nach
Der Kriegserklärung zu schließenden
Russischen Botschaft werden die
Moskautreuen Bücklinge verboten

Diese Wahlnacht ist eine des Grauens
Hoffentlich merkt der Kanzler noch
Wie dringend ein Kurswechsel ist
Bevor Populisten das Land zerstören

jens tuengerthal 6.9.26

Klimaradikalenjagd

Klimaradikalenjagd

Die CDU bietet alles auf um einen
Klimaradikalen zu jagen der längst 
Sein Wohnmobil aufgab und nun
Im Hambacher Forst mit dem Rad
Unterwegs sein soll und zugleich
Wird dem verteufelten Einzeltäter
Unterstellt auch für eine Vielzahl
Von Anschlägen in Sachsen noch
Verantwortlich zu sein und auch
Dem in Brandenburg was vom
Hambacher Forst aus sicher mit
Dem Rad schnell erreichbar ist
Darüber aber denken Minister
Aus CSU oder CDU nicht nach
Die wie rasend nun werden wenn
Ein gefährlicher Klimaradikaler
Eine linksgrüne Gefahr also
Den deutschen Dreck benennt
Linke Terroristen wurden schon
Immer hier schneller gejagt als
Jene die den Staat rechts gefährden
Ach hätten sie doch nur einmal
Unsere Verfassung so laut gegen
Ihre Feinde von rechts verteidigt
Die der Kanzler lieber imitiert
Damit erfolgreich verdoppelte
So ist auch die Jagd auf den 
Angeblichen Attentäter eher eine
Form der Inquisition die von ihren 
Fehlern erfolgreich ablenkt denn 
Der Gevelsberger war vermutlich
Harmlos gegen die Schäden die
Kohle in Deutschland anrichtet 
Macht lieber Jagd auf Rechte
Um die Demokratie zu retten

jens tuengerthal 6.9.26

Kremlangst

Kremlangst

Der Kreml arbeitet mit einer
Politik der Angst und Drohungen
Wie schon im Kalten Krieg so auch
Jetzt in Reaktion auf die Schließung
Sowjetischer Spionagestützpunkte 
In Berlin und Bonn die in anbetracht
Der Beteiligung Moskaus an Angriffen 
In Leipzig und sonst vermutlich wie
Den ständigen virtuellen Angriffen 
Noch eine zu milde Reaktion war
Besser würde die Botschaft in Berlin
Geschlossen und da ganz dringend
Tatverdächtig der Unruhestiftung 
Von deutschen Beamten durchsucht
Die nachweislich aber weder in 
AfD BSW oder Linke sein dürfen
Es herrscht Krieg mit Moskau
Der bisher heiß nur in der Ukraine
Ausgefochten wurde aber es ist
Krieg und Moskau nie zu trauen
Wie zugleich sich bewusst sein 
Dass die Drohungen von dort 
Im sowjetischen Stil erfolgen
Je dünner das Eis desto weiter
Reißen sie nun mit Drohungen 
Die Klappe auf warum endlich
Alle Parteien die der Nähe zum
Kreml verdächtig sind auch
Verboten gehören im Krieg
Der schon lange herrscht denn 
Nicht umsonst hat der KGB Mann
In Moskau die Raketen die im
Ostpreußischen Königsberg
Stationiert sind wieder klar
Richtung Mitteleuropa als
Schon Drohung ausgerichtet
Doch tut Moskau das nicht
Aus einer Position der Stärke
Sondern der Schwäche 
Welche Hunde bellen am lautesten
Sollte sich die NATO fragen und
Ein Wettrüsten initiieren das den 
Kreml in den Abgrund treibt
Der laut brüllt um seine
Schwäche damit zu verbergen
Sie spielen um Macht und
Fühlen sich gerade stark
Es gilt den Kräften des Bösen
Entschlossen entgegenzutreten
Damit nicht das lächerliche
Rezept aus dem Kalten Krieg
Noch irgendeine Zukunft hat 
Moskau spricht die Sprache
Der Angst antworten wir mutig 

jens tuengerthal 6.9.26

Zonenwahl

Zonenwahl

In der Zone wird gewählt
Zumindest in einem Land
Der früheren SBZ die erst
Nach 1989 demokratisch
Der Form nach wurde aber
Im Geist eingemauert blieb 

Sachsen-Anhalt das länger 
Zu Preußen noch gehörte
Könnte heute die auch als 
Gesichert rechtsextrem
Geltende AfD zur Regierung
Wählen was nicht zulässig
Sein dürfte wagte nur wer
Aus der verlogenen CDU 
Endlich das Verbotsverfahren

Statt Nazis noch rechts 
Überholen zu wollen wie es
Der Kanzler feige versucht
Der so die Rechtsradikalen
Verdoppelte statt halbierte
Die schlechteste Bilanz aller
Bundeskanzler damit erreicht
Klimatisch immer untragbar war

Warum die trotzigen Ossis nie
Die Demokratie verstanden
Nun Verbündete Putins wählen
Als einst von der Sowjetunion
Die dieser noch heute glorifiziert 
Ihren Wahnsinn für klug halten
Mögen einst Historiker erforschen
Oder Neurologen auch begründen 

Wichtiger wäre eine Regierung
Die den Mut hat eine drohende
Machtübernahme zu verhindern 
Langfristig auch denken kann
Darum in politische Bildung 
Nachhaltig investierte denn 
Gegen Populisten gibt es nichts
Mehr zu gewinnen sie müssen
Verboten und über ihre illegalen
Methoden muss aufgeklärt werden
Den Verbündeten Putins geht es
Nicht um die erledigte Nation 
Sie wollen nur im Interesse der
Feinde der Freiheit dauerhaft
Das bisher erfolgreichste Bündnis
Von Freiheit und Rechtsstaat was
Natürlich postnational ist schwächen 
Wer diese wählt schadet damit
Deutschland wie Europa als dem
Modell der Freiheit in der Welt
Wollen kann das nur ein Feind 
Von außen der dafür die Deppen
Mit Hass und Angst verführt die
Wie nach 1933 erst merken wenn
Alles kaputt ist vielleicht doch 
Falsch gewählt zu haben was 
Leider zu spät dann war

jens tuengerthal 6.9.26

Lektürentagebuch 5.9.26

Lektürentagebuch 5.9.26

Im fünften Kapitel der Traumnovelle 
Kehrt Fridolin nach Hause zurück
Wie Arthur Schnitzler in die Welt der
Träume von Albertine tief noch ein

Bevor er in die Wohnung in das 
Schlafzimmer ging brachte er das
Kostüm in sein Sprechzimmer um
Es gut im Schrank zu verstecken 

Zog sich bereits vor dem Betreten
Des gemeinsamen Schlafzimmers
Aus um Albertine nicht zu wecken
Die mit den Armen hinter dem Kopf

Verschlungen scheinbar intensiv noch
Träumte Worte unverständlich sprach
Plötzlich zu lachen beginnt worauf er
Versucht sie zu wecken was aber erst

Nicht gelingen will und erst nach
Mehrmaligem Schütteln kommt sie
Ganz langsam wieder in der nun
Geteilten Wirklichkeit auch an

Fridolin erzählt Albertine der Hofrat
Sei leider gestorben und er habe
Die Familie nicht allein lassen wollen
Nun sei es leider schon vier Uhr

Eigentlich könnte er auch gleich zum
Arbeiten gehen statt schlafen er sei
Wach und sie meint sie habe seltsam
Geträumt und er will nun wissen was

Sie ziert sich erst etwas und beginnt
Dann zu erzählen von dem Traum
Der in dem Haus beginnt in dem sie
Mit ihren Eltern am Wörthersee war

Wie sie dort allein war weil die Eltern
Im Urlaub waren was ihr seltsam war
Weil doch morgen die Hochzeit wäre
Aber sie vermisste ihr Hochzeitskleid

Im Schrank der prächtig gefüllt war
Fand sie es auch nicht doch dann 
Wäre er gekommen und hätte sie
Durchs Fenster gehoben auf seinem

Starken Arm und sie wollten zu einer
Höhle am nah gelegenen Berg und
Fanden sich irgendwann nackt auf
Einer Wiese miteinander wieder

Dann zog er los in die Stadt um
Für sie neue Kleider und Perlen
Zu kaufen und sie konnte ihn 
Im Traum von oben sehen mit

Seiner kleinen gelben Handtasche
Von Laden zu Laden und kaufte die
Prächtigsten Sachen für sie ein
Dann sah sie eine Burg in die er

Nackt gefesselt geführt wurde und 
Sie wusste er war zu Tode verurteilt
Wartete nur noch auf die Hinrichtung
Da tauchte auf einem Balkon der Burg

Die Fürstin auf während bei ihr der
Däne im hellen Anzug auftauchte der
Zuerst irgendeine Höhle noch suchte
Dann nackt bei ihr lag und sie dabei

In seinem Arm auf der blühenden
Wiese umgeben von Menschen die
Alle nackt waren sich liebten und
Ganz natürlich zärtlich waren

Während er der eben noch nackt
Wie gefesselt im Hof stand nun in
Einen schwarzen Mantel gehüllt
Vor der Fürstin am Balkon stand

Diese sagte zu ihm wenn er ihr
Liebhaber werden wolle würde
Sie ihn begnadigen worauf er
In Treue zu ihr den Kopf schüttelt 

Sie liegt weiter nackt in dem Armen 
Des Dänen und wundert sich über ihn
Dann wird er gefoltert was sie mit
Blutigen Details noch miterlebt

Dabei blieb sie völlig ungerührt was
Sie ihm auch frisch erwacht erzählt
Er hatte sie ja dazu auch gedrängt
Bekam was er gefordert hatte nun

Nun erscheint die Fürstin wieder
Nackt vor ihm und sah aus wie
Das dänische Mädchen das er so
Am Meer einst balancieren sah

Sie bietet ihm nun ihre Hand an 
Er könnte Fürst des Landes neben ihr
Werden wenn er sie nur wollte doch 
Ganz treu seiner Frau verneint er

Sie die immer noch nackt mit dem
Dänen auf der Wiese lag wie auf
Einer großen Orgie dabei in der die
Körper miteinander verschmelzen

Wird immer wütender auf ihn dem
Nun die Kreuzigung bevorsteht
Er schleppt nun sein Kreuz aus der
Burg auf den Berg zu ihr hinauf

Nebenbei schleppt er noch die Tasche
Mit den ganzen Geschenken für sie
Versichert ihr er hätte alles für sie
Sie liefen sich entgegen und dann

Verpassten sie sich und verloren sich 
Während er noch ans Kreuz genagelt 
Wurde der die Hand einer Fürstin für 
Sie die ihm nie treu war ausschlug

So begann sie laut zu lachen damit 
Er am Kreuz zumindest ihr Lachen 
Noch hören könnte und genau das
Habe er gehört und sie geweckt

Dann schweigt sie einfach und er
Ist von ihrem Traum erschüttert will 
Sich dafür rächen und ihr alles nun
Erzählen was wirklich passiert ist

Er fand sie treulos grausam wie
Verräterisch und glaubte sie nun
Tiefer zu hassen als er sie je liebte
Da bemerkt er dass er noch ihre

Hand in seiner hält empfindet für 
Diese eine schmerzliche Zärtlichkeit
Küsst ihr nun sanft die Hand dabei
Bleiben ihre Augen geschlossen

Er meint sie aber Lächeln zu sehen
Möchte ihr gern die Stirn küssen aber
Lässt es weil ihm klar wird dass dies
Bedürfnis nur Reaktion für ihn war

Aber er flüchtet sich in den 
Schlaf wie beim Tod seiner Mutter
Neben Albertine die schon schlief
Dachte sie lägen wie Todfeinde

Innig nah weil gewohnt und doch 
Innerlich so fern wie nie liegen sie
Getrennt nebeneinander aber
Es war alles nur ein Wort

Ohne viel auf Träume zu geben wie 
Fern der psychoanalytischen Sicht 
Ohnehin ist dieses Traumerlebnis
Doch erstaunlich nah der Wirklichkeit

Erinnere mich wie ich über Jahre
Nach einer schmerzvollen Trennung
Den Schlaf eher flüchtete weil ich die
Träume fürchtete in denen sie kam

Dort verführte und verlachte sie mich
War gefühlt kurz davor zu morden
Mit jedem Erwachen wieder und das
Ohne Seele oder Unterbewusstsein

Die Ich beide als freies Kind der
Aufklärung für bloß albernen
Aberglauben und Hokuspokus halte 
Also eigentlich ganz vernünftig

Frage also nicht nach irgendeiner
Schematischen Deutung dieser so
Berührenden Traumgeschichte die
Nur zeigt wir spinnen alle immer 

jens tuengerthal 5.9.26

Samstag, 5. September 2026

Wenigerökonomie

Wenigerökonomie

Eine Ökonomie die nach weniger
Statt mehr strebt rechne sich nicht
Meinen Ökonomen hinter den 
Scheuklappen ihres Berufs der
Das immer gleiche Mantra vom
Ewigen Wachstum predigt statt
Endlich zu begreifen dass es
Von allem weniger braucht 
Um den größten Gewinn im
Leben danach zu erzielen durch
Mehr Ruhe und Langsamkeit
Größeren Genuss von weniger 
Statt am immer mehr zu ersticken 
Was wir gerade mit tödlichen Folgen
Für immer mehr an Märkten erleben
Statt nur Bestandsschutz wie immer
Kurzsichtig zu betreiben endlich
Konsequent den Schalter umlegen
Gewinn ist nur noch was weniger
Wachsen darf nur noch die Natur
Mehr von ihr ist großer Gewinn
Von dem alle profitieren statt sich
Für wahnsinniges Wachstum das
Nur auf Vernichtung zielt noch
Weiter zu quälen lieber mehr 
Ruhe entspannt zu genießen
Als höchstes Ziel nichts mehr 
Machen zu müssen um so mit
Weniger mehr vom Leben zu haben
Was sicher den Versuch wert ist
Und was rechnet sich besser
Als ein entspanntes Leben
Das mit weniger zufrieden ist
Statt noch etwas zu wollen
Es wird wohl noch dauern
Bis alle begreifen weniger
Ist am Ende viel mehr
Mitnehmen kann keiner
Irgendwas noch danach
Mehr Momente in Ruhe
Genießen ist ganz einfach
Kann jeder der will 

jens tuengerthal 5.9.26

Entspannungsmodus

Entspannungsmodus

Wenn die Menschheit endlich einfach
Den Schalter umlegt und begreift dass
Weniger auf Dauer mehr bringt und so
Der größtmögliche Gewinn ist kann
Künftig im Entspannungsmodus ganz
Gelassen friedlich gelebt werden
Keiner muss mehr mehr erreichen
Weniger wird in Zukunft nötiger
Um überhaupt überleben zu können 
Werden wir all unsere Probleme
Durch Nichtstun besser lösen
Können sich alle ganz einfach
Entspannen und glücklich sein 
Mehr geht ohnehin nie was
Vielen schwer fällt zu begreifen
Als Sklaven des Wachstums
Opfer hirnlosen Konsums 
Mit dem die Börsen spielen
Die auch nur den Schalter
Auf immer weniger künftig
Umlegen müssen dann ganz 
Entspannt das wenige nötige 
Im Leben mit der Natur was
Unserem Wesen entspricht
Auf unbegrenzten Märkten 
Dauerhaft friedlich erreichen
Was wir dann einander schenken
Ohne wen betrügen zu müssen
Wie damit entspannt zufrieden
Also erstaunlich glücklich zu
Bleiben statt was zu wollen

jens tuengerthal 5.9.26

Überflussabbau

Überflussabbau

Wir haben von allem zuviel
Darum braucht es weniger
Konsequent und klar also
Schrumpfung statt Wachstum

Es beginnt bei uns selbst
Was heißt weniger Kinder
Wie eine schrumpfende
Ökonomie die darauf zielt

Was übrig bleibt mehr 
In Ruhe zu genießen also

Weniger Menschen brauchen
Weniger Wohnraum und auch
Weniger Lebensmittel dazu 
Weniger Fleischkonsum braucht

Trotz mehr Pflanzenkonsum da
Dessen Produktion nur noch
Einen kleinen Teil dessen braucht
Was Fleischproduktion erfordert 

Freifläche kann renaturiert werden
Am besten zu viel mehr Wald
Um so dem Klima zu nutzen
Weniger Versiegelung wird möglich

Durch weniger Mobilität dafür
Gewinnen wir viel mehr Ruhe
Weniger Abgase von egal wo
Schenken uns bessere Luft 

Wer auf Schrumpfung setzt 
Die dringend nötig ist kann
Erfahrung damit schon sammeln
Die Sozialsystems endlich auch

Entsprechend danach umbauen
Aus weniger in allem kann mehr
Lebensqualität gezogen werden 
Der Überflussabbau verspricht

Vielfältigen Gewinn für uns an 
Zeit Lebensqualität und Natur
Alle die noch anderes wollen
Sind künftig überflüssig nur 

Ob sie es rechtzeitig merken
Ist noch relativ ungewiss
Der Überflussabbau ist aber
Dringend nötig und kommt

Sonst nach der Natur mit Gewalt
Wer sich dem aussetzt verliert
Der Wandel beginnt schon
Im Bewusstsein wenn wir

Endlich wagen weniger
Für die Zukunft zu wollen
Kommt der Gewinn daraus 
In Ruhe von ganz allein

jens tuengerthal 5.9.26

Lektürentagebuch 4.9.26

Lektürentagebuch 4.9.26

In Wellen von Eduard von Keyserling 
Kamen die Herren im Bullenkrug an 
Worauf Ernestine meinte nun würde 
Das Leben ganz freiherrlich bei ihnen

Die große Tafel auf der Veranda ist
Ganz feierlich gedeckt worden und
Die Generalin prüft alles aufgeregt
Ob ihr Schwiegersohn auch genug

Eis für seine Erdbeerbowle bekommt
Ob die Spargel auch weich genug
Sein werden sie kenne doch ihren 
Schwiegersohn fragt sie Malwine

Fräulein Malwine Bork lächelt ihr
Geheimnisvoll zerstreutes Lächeln
Meint die Spargel werden himmlisch
Sein und dann kamen alle zur Tafel

Baron Buttlär saß zwischen seiner
Schwiegermutter und seiner Frau
Strich behaglich dabei über seinen 
Langen blonden Schnurrbart noch

Erzählte  Geschichten von ganz
Allgemeinem Interesse für die sich
Frau von Buttlär sehr interessierte
Die eingefallenen Wangen gerötet

Fast wurde sie dabei etwas kokett
Unten am Tisch saß die Jugend
Leutnant Hilmar der Verlobte von
Lolo erzählte auch Geschichten 

Über diese lachten Wedig und Nini
So laut dass ihre Mutter nun streng 
Aber Kinder rief dabei war Hilmar
Schlank im hellen Sommeranzug

Er sah fast wie ein Knabe aus nur 
Wie ein auffallend hübscher dabei
Mit dichtem schwarzen Haar von dem
Eine Locke aus dem sonst strengen

Leutnantsscheitel fiel wie bei einem
Neapolitanischen Burschen die ganz
Regelmäßigen Züge des bräunlichen
Gesichts hatten etwas scharfes dabei

Wie es sich bei alten Rassen schreibt
Keyserling hier zuweilen noch findet
Seine dunklen Augen waren lebhaft
Manchmal sprühte etwas in ihnen

Keine Disziplin in den Augen hatte
Der Onkel General von dem Hamm 
Dazu gesagt aber als die Bowle kam
Wurde der Baron ganz der Genießer 

Zündete sich eine Havanna an trank 
Einen Schluck sah über das Meer und
Sagte Mondschein und Meer da kann
Ja müsse man gefühlvoll werden

Das Meer mache immer Eindruck
Die Unendlichkeit sei eben die
Unendlichkeit worauf alle schwiegen
Sinnend auf das Meer sahen doch 

Dann lenkte Frau von Buttlär das
Gespräch wieder auf ihr Gut zurück
Ihr Vieh ihre Milchmädchen ihre
Hühner und auch ihre Butter noch

Immer wieder kehrten ihre Gedanken
Zu der fetten Wohlhabenheit zurück
Welch wunderbare Karikatur kommt
Hier ganz liebevoll gezeichnet dabei

Die Jugend wurde unruhig Nini und
Wedig wollten auf die Düne gehen
Taten dabei geheimnisvoll denn sie
Hatten eine neue Beschäftigung

Jeden Abend machten sie Jagd
Auf die Gräfin wie sie es nannten
Versuchten Doralice zu begegnen
Auch das Brautpaar ging zum Meer

Hilmar meinte er müsse nun Steine
Springen lassen und erst wenn er
Ihm ein Dutzend ins Gesicht warf
Bekomme er ein Verhältnis zu ihm

Der hätte keine Ruh muss immer was
Vorhaben meint der Baron und schaut
Wohlwollend hinterher während die
Baronin ihre Sorge darüber ausdrückt 

Hitzig sei er bestätigt der Baron
Er reite gut und anfangs auch
Vernünftig aber dann kriegt er die
Leidenschaft und das Pferd mit

Fräulein Bork meint darauf mit
Verträumter Stimme sie könnte 
Sich gut vorstellen dass der Herr
Leutnant seine Leidenschaft auch

Anderen mitteilt worauf die Generalin
Sie zurechtwies es sei von Pferden
Die Rede warum die Baronin ihm
Verboten hätte Pferde oder Autos

Mit in den Urlaub zu bringen und
Wenn er segelt führe Lolo nicht mit
Solange sie über das Kind wache 
Soll er sie noch nicht umbringen

Worauf der Baron gutgelaunt seine 
Schwiegermutter fragt ob sie auch
Das Gefühl gehabt hätte sie einen 
Abgrund hinab zu stürzen

Abgrund vielleicht nicht meint die
Generalin darauf aber dass ich sie
Auf einen Ballon setzte bei dem man
Nicht weiß wohin der Wind ihn treibt 

Worauf der Baron meint aber doch
Ein sehr lenkbarer Ballon was seine
Frau auch wisse und lachte vielleicht
Etwas zu laut über seinen guten Witz 

Es tat ihm gut das geistvolle Haupt
Der Familie zu sein das Heiterkeit
Verbreitet während Malwine meinte 
Sie fände den Leutnant herrlich 

Er sei wie der Page in dem Lied 
Der auf die Königstochter wartet
Vom Stamme jener Asra welche
Sterben wenn sie lieben damit

Zitiert sie aus dem Gedicht Der Asra
Von Heinrich Heine leicht verändert
Gibt sich also bildungsbürgerlich was
Für die Generalin wieder ein Grund

Zur Aufregung ist was Asra sein soll
Die Hamms stürben nicht wenn sie
Lieben die kenne sie und sie sollte
Solch Zeug nicht vor Lolo erzählen 

Die neigen ohnehin schon zur 
Überspanntheit worauf die Baronin
Die Geschichte von Doralice erzählt
Vom Kuss und der Sandbank 

Der sie die ganze Nacht nicht mehr
Schlafen ließ was er dazu sage
Woraufhin der Baron ernst wird 
Die Gräfin Köhne sei schon eine

Superbe Frau aber böse Geschichte
Der Graf hatte einen Schlaganfall sehr
Traurig seine Schwester pflege ihm
Gesellschaftlich komme sie natürlich

Nicht mehr in Betracht aber sie erwies
Ihnen einen Dienst er werde ihr bei 
Gelegenheit noch dafür danken was 
Seine Frau nicht verstehen will 

Der Baron besteht auf Höflichkeit aber
Die erregte Baronin meinte nur diese
Frau sei als eine schwere Prüfung für
Sie hierher gesandt worden

Am Strand ließ Hilmar dafür völlig
Unermüdlich Kieselsteine springen
Lolo schaute ihm zu als er davon
Müde wurde spazieren sie weiter

Jetzt verstehe er das Meer es sei
Heute im Mondschein und allem doch 
Sehr programmgemäß und sein
Schatz sei erst recht programmgemäß

Was Lolo schade findet denn ein
Programm sei nie überraschend
Worüber Hilmar lacht denn Bräute
Sollten hübsche Notwendigkeiten sein

Lolo erzählt ihm ihr Abenteuer mit
Doralice vom Kuss und den Rosen 
Worauf er von der durchgebrannten
Gräfin spricht die doch nicht heilig wär

Lolo meint sie rühre sie einfach auch
Wenn sie nicht wisse warum vielleicht
Weil sie so schön sei aber wer sich
In sie verliebe müsse eben leiden 

Ob es so arg mit ihrer Schönheit sei
Will Hilmar sie beruhigen doch sie
Fragt ob nichts schmerzhaftes dabei
Sei sie zu lieben was er verneint

Im Gegenteil fühle es sich gut an
Riesig vornehm sie zu lieben er 
Werde dabei fast verlegen vor sich 
Erzählt von seinen Kindersonntagen

Worauf sie enttäuscht fragt ob sie
Wie so ein Sonntag nur für ihn sei 
Er meint so ähnlich dann kommt
Die Gräfin gemeinsam mit Hans 

Ein schönes Kindergesicht mit einem 
Merkwürdig schicksalsvollem Munde
Was Lolo gut findet sie habe auch
So einen gerade und er solle sie

Nun küssen und hielt Hilmar darauf
Ihr mondbeschienenes Gesicht hin
Als er sie darauf geküsst hatte 
Fragt sie ihn nur nun doch Hilmar

Schüttelt den Kopf von Schicksal 
Keine Spur eher ein ganz friedlicher
Pfingstsonntag auf dem Land worauf
Lolo mit den Achseln zuckt und seufzt 

Worauf Hilmar meinte es sei anders 
Sie hier zu küssen komme ihm wie
Eine kolossale Frechheit vor als ob
Alle fünf Weltteile ihnen zusähen

Das wäre ein eigenartiges Gefühl
Was sie darauf nicht will und sich 
Von ihm losmacht seltsam ist wohl
Manchmal der Willen der Frauen

Keyserling ist ein feiner Beobachter
Der Zustände in denen er aufwuchs 
Dringt tief in die Gefühle wie die mit
Ihnen verbundenen Erwartungen

Natürlich werden diese enttäuscht 
Während Hilmar seiner da eher
Nüchtern vernünftigen Art gemäß
Ohne alle Leidenschaft wohl liebt

Er macht eine gute Partie wie es
Sich für ihn und seinen Stand gehört
Weiß es und will genau das eine
Verlässliche Beziehung ohne Drama

Sie träumt von romantischer Liebe 
Die dem Gefühl mit Leidenschaft folgt
Miteinander großes Glück zu finden
Bekommt einen Ehemann dafür

Fein beschreibt Keyserling hier die
Spannung zwischen dem als eher
Leidenschaftlich beschriebenen
Leutnant Hilmar dessen Haltung

Zur Ehe und Liebe bloß langweilig
Konventionell wirkt der eben eine
Standesgemäße Partie macht was
Dem Wesen der Beteiligten nie reicht

Was wird aus dieser lieblosen aber
Formell korrekten Beziehung in der
Begegnung mit Doralice die beider 
Träume als Sünderin wohl weckt 

Zitierte oben bewusst dass hier vom
Autor genutzte ‘man’ was ich sonst
Vermeide weil ich Frau nicht unter
Mann subsumiere aber hier passt es

Der Adel ist ständig damit beschäftigt
Was ‘man’ tut darf oder nicht und
Wurde meist so verheiratet wie es
Stand und Vermögen entsprach

An das Verhalten sind strenge 
Maßstäben geknüpft an sich 
Wie an andere um anerkannt
Im sozialen Kontext zu bleiben

Dies kritisch zu hinterfragen oder
Sitten und Gewohnheiten noch
Auch für sich zu überprüfen ist
Dort noch eher ungewöhnlich 

Die alte Herrschaft bleibt also
Mit ihren internen Sitten völlig
Unmündig im Sinne der Aufklärung
Was tragisch eigentlich ist

Charles und Diana spielten dies 
Schicksal öffentlich noch aus 
Was für eine Seite tragisch endete
Vermutlich wäre weniger da mehr

Der Grenzen seines Standes sehr
Wohl bewusst beschreibt Keyserling
Die Überschreitung als Tabubruch
Der Freiheit und Mündigkeit schenkt

jens tuengerthal 5.9.26


Freitag, 4. September 2026

Nazipotenz

Nazipotenz

Hass macht dumm
Zwar wird immer noch
Von Betroffenen gerne
Behauptet dumm ficke gut
Doch kann ich dieses Gerücht 
Aus langjähriger Erfahrung
Getrost als widerlegt sehen
Natürlich wehren sich alle
Rechtsradikalen und Nazis
Gegen Gleichberechtigung
Wie Gendern weil sie dabei
Immer nur verlieren können
Das reaktionäre Frauenbild
Der Nazis ist dem der Islamisten
Wie etwa Erdogan ähnlicher
Als der Realität entsprechend
Die Frauen lieber unter dem
Kopftuch festbinden wollen
Als je emanzipiert zu sein 
Weil dann ihre natürliche
Impotenz offenbar würde
Auch darum werden in dieser
Tradition Frauen beschnitten
Wie Knaben auch anders
Was am Wüstensand lag 
Doch hat uns die Neurologie
Inzwischen die überlegene
Potenz der Frauen auch
Nachgewiesen die anders
Als bei Männern sogar mit
Der Menopause noch wächst
Wie Studien zum Nervus pudendus
Lange schon uns bewiesen
Weil Frauen von Natur her 
Den impotenter werdenden 
Männern überlegen sind was
In das traditionelle Bild der
Deutschen Nazi Familie die
Früher alles besser fand und
Den Führer nicht so schlimm
Irgendwann müsse ja mal
Schluss sein mit Schuld
Vom der sie meinen sie mache 
Impotent natürlich nicht passt
Dabei ist es tatsächlich genau
Das Gegenteil denn nur wer 
Verantwortung übernimmt ist
Erwachsen die anderen bleiben
Immer impotente Nazis die 
Eigentlich keiner mehr will
Sie hassen anderer weil sie
Selbst keinen Hochkriegen
Dumm und lächerlich sind
Darum der Hass aller Rechten 
Auf Annalena Baerbock die
Beruflich erfolgreich zeigt was
Frau in der Welt werden kann
Was diese Männer fürchten
Weil es ihre Impotenz wie 
Überflüssigkeit belegte denn 
Das Denken alter weißer Männer
Braucht die Welt nicht mehr
Sie versuchten nur ihre dabei
Wachsende Impotenz hinter
Hass auf andere zu verbergen
Mehr haben sie nicht in der
Hose und überhaupt

jens tuengerthal 4.9.26