Samstag, 11. Juli 2026

Geruhsam

Geruhsam

Ganz geruhsam kann es
In Zukunft überall zugehen
Wenn wir endlich begreifen
Wachstum und Konkurrenz

Sind vorbei und von gestern 
Gefragt ist nachhaltige Kooperation
Mit der sich älter werdende
Gesellschaften versorgen

Ohne Kinder weil die keiner
In Zukunft mehr braucht wenn 
Schrumpfen unser Ziel ist um
Platz für alle wieder zu haben

Erledigen sich Reichtum und Erbe
Alles fällt wieder allen zu auch ohne
Ideologischen Sozialismus einfach
Der Vernunft der Natur folgend 

Eigentum kann Diebstahl sein ohne 
Um seines kleinlich zu fürchten und
Keiner muss keinen mehr bescheißen
Was dann guter Deal genannt wird

Eine so gute Welt ist möglich auch
Wenn nur ohne Trump Thiel Musk 
Die auch irgendwann sterben sonst
Wird der Natur dabei eben geholfen 

Gehen wir es geruhsam nun an
Wie Rentner statt hektisch immer
Neues und anderes zu wollen tut 
Dies der Erde auch viel besser

jens tuengerthal 11.7.26

Fußballideologie

Fußballideologie

Fußball wird gerne mit Ideologie
Noch verknüpft was sich an den 
Rassistischen Ausfällen mancher
Verlierer auch jetzt wieder zeigt

Diese WM darfst du eigentlich
Keine Freude am Fußball haben
Weil Trump ein faschistischer Diktator 
Sie als seine Spiele verkauft

Zugegeben fällt mir die politisch 
Korrekte Ignoranz viel leichter
Seit Deutschland ausgeschieden ist
Doch bin ich ja Europäer wie dazu

Nachfahre des fränkischen Reichs
Karl der Große und so ihr wisst schon
Darum war ich gestern für Frankreich
Marokko sind Nachfahren der Mauren

Die einst Spanien besetzten als es
Noch kultiviert und tolerant war nicht
Links wie rechts antisemitisch warum
Montaignes Vorfahren von da flohen

Als es angeblich einmal befreit warum
Es ein leichtes ist im Halbfinale für 
Frankreich gegen Spanien zu sein
Auch wenn beide Europa doch sind

Heute Abend dann wieder es schwer
Bin von Kindesbeinen an durch die
Großmutter und Mutter anglophil aber
Doch bitte nicht beim Fußball

Kane oder Haaland deutscher Trainer
Oder Wikinger Außenseiter wird es
Schlacht der Normannen um England
Was einfach nur Fußball doch ist 

Da laufen 22 Jungens einem Ball mit
Mehr oder weniger Talent hinterher 
Völlig egal wer da gewinnt denk ich
Mit Vernunft ohne Leidenschaft

Aber wen interessiert noch Fußball
Ohne Leidenschaft ganz vernünftig 
Lese ich lieber ein gutes Buch egal
Wer welches Spiel dabei gewinnt

Das nationale Denken ist völlig
Lächerlich wie alle Wettbewerbe
Jede Konkurrenz ist peinlich aber
Spaß soll es auch schon sein

Weiß ehrlich gesagt noch nicht
Was ich davon halten soll und
Ignoriere es sehr aufmerksam
Mit weniger Ideologie hoffentlich

jens tuengerthal 11.7.26

Tagundnachtliebe

Tagundnachtliebe

Liebe die Nacht weil sie Gedanken
Unabgelenkt Freiheit dann schenkt 
Aber liebe auch den frühen Morgen
Wenn das Licht sich Bahn bricht was
Nach durchwachter Nacht schön ist
Zu schlafen liebe ich auch sehr um
Erholt verträumt zu erwachen wenn
Der Körper genug davon hat doch 
Wie beides zu vereinbaren ist bleibt
Hier leider noch offen frage mich nur
Ob Vormittage nicht völlig überschätzt
Werden im öffentlichen Ansehen 
Verglichen mit Nacht und Morgen
Diese eher langweiliger Zeit welche
Die meisten nur hinter sich bringen
Nicht besser verschlafen würde um
Der Liebe zum Rest freier zu folgen
Was auch den Vorteil hätte weniger
Gewöhnliche Menschen zu treffen
Die bloß mit der Zeit gehen statt sie
Nach Laune zu gestalten weil nichts
Muss aber alles kann wann es will 
Vielleicht lohnt es sich freier mit
Der Zeit umzugehen so mehr
Freie Zeit zu finden was sich
Fast wie Freizeit dann anhört
Die denen die ihrer Berufung folgen
Zu jeder Zeit Erfüllung ist
Aber nur der Natur dabei folgt 
Um so mehr Zeit wir uns nehmen
Desto mehr haben wir davon
Während wir diese verlieren 
Wo wir noch etwas zu müssen meinen
Gar am Ende Zeit sparen wollen
Was verlorene Liebesmüh ist
Denke ich in der Nacht und dabei
Noch nicht an den nächsten Tag
Der alleine kommt und geht

jens tuengerthal 11.7.26

Liebeskontinuum

Liebeskontinuum

Bleibt Liebe für immer
Wie wir es uns versprechen
Oder verflüchtigt sie sich
Ganz natürlich wieder

Nutzt die Zeit die Liebe eher ab 
Oder vertieft sie sich mit der Zeit
Ist wohl die große Frage die stets
An den Umständen dabei hängt 

Sind wir glücklich miteinander
Wächst war uns verbindet meist
Wo wir frustriert sind suchen wir
Immer mehr Gründe zu gehen

Wo wir lieber gehen war die Liebe
Wohl eher flüchtig fraglich bleibt
Was sie bleiben lässt um ein 
Geteiltes Kontinuum zu werden

Vermutlich zählt dabei was uns 
Glücklich macht dann wäre das
Glück der Maßstab der Liebe
Diese am Ende Glückssache

Ein Kontinuum aus etwas flüchtigen
Wie dem Glück zu bauen scheint
Riskant wie unzuverlässig darum
Versprechen wir uns das Gegenteil 

Was bleibt war gut und alles andere
Erledigt sich wieder was es mit genug
Abstand leicht erscheinen lässt aber
Leider selten der Realität entspricht

Wer nun seine Liebe festhält sorgt
Dafür dass sie schneller flüchtet
Dennoch tun es die meisten weil wir
Gerne behalten was wir lieben

Wo es dennoch ein Kontinuum gibt
Sollten wir die Chance nutzen und
Die Liebe frei fliegen lassen damit
Sie bleiben kann was selten gelingt 

So träumen wir mehr vom großen 
Kontinuum aber tun dabei alles es
Zu verhindern weil die Liebe nach
Ihrem Wesen seltsam paradox ist

jens tuengerthal 11.7.26

Sommerriesling

Sommerriesling

Die Bar im Crossroads ist gut gefüllt
Draußen sitzen noch einige wenige
An der Bar Christoph und Marc im
Gespräch an der Theke gelassen 

Tino und Selma beim Wegräumen 
Draußen und an der Bar begrüßt
Schnell brachte Selma den guten
Rheingauer Riesling während

Martha den Stehtisch sprachlich
Dominiert und schöne Geschichten
Erzählt nun kommt auch Tino rein
Am Ende der Bar noch ein Paar 

Das sich nur binnenreimt sonst
Wirkt sie etwas gelangweilt beim
Wein lauscht sie ihm unandächtig
Selma wieder schön berockt die

Musik ist ruhig getragen nur das
Netz funktioniert nicht richtig was
Tragisch aber nicht zu ändern ist
Dann geht es bald wieder heim

Hübsche Nymphen schweben in 
Leichten Kleidern vorbei die fast
Mehr zeigen als verbergen es ist 
Sommer mit schöner Leichtigkeit

jens tuengerthal 11.6.26

Freitag, 10. Juli 2026

Lektürentagebuch 10.7.26

Lektürentagebuch 10.7.26

Begonnen mit Kapitel zwei der
Erinnerungen eines Europäers 
Von Harry Graf Kessler die fast
Märchenhaft von seiner Mutter

Wie ihrer uralten irischen Familie
Wirklich sagenhaftes zu erzählen
Noch weiß und dabei in vielem
Die Mutter selbst erzählen lässt

Beginnend mit einer Schwärmerei
Von ihrem etwas tiefen Mezzosopran 
Der englisch und deutsch akzentfrei
Italienisch französisch mit sprach

Jedoch auch dort nur so leicht dass 
Es das Gesagte noch verschönerte
Dachte ich erst nun ist auch gut mit
Der Schwärmerei des Muttersohnes

Doch dann geht es nach Indien
Wie nach Persien der ursprünglich
Heimat der Mutter die Prinzessin
Dem Schah nah verwandt war

Wie zu den alten irischen Geistern 
In den Schlössern auf all den 
Burgen der Verwandtschaft der
Mutter auf der grünen Insel

Kleine wunderbare Anekdoten aus
Der so viktorianischen Familie der
Mutter einerseits schrecklich fromm
Wie englisch steif noch dazu

Andererseits märchenhaft frei mit
Leicht orientalischem Dialekt bei
Der anderen Großmutter die gerne
Zuließ und blind dafür beobachtete

Die Art seines Erzählens wie die
Geschichten von denen er dabei
Berichtet sind grandios und fein
Nehmen den Leser mit um die Welt

Doch weniger die Orte sind dabei
Entscheidend ob es indische Villen
Persische Schlösser oder irische
Burgen mit magischen Steinen sind

Als die Art der Normalität mit der er
Aus der Familie plaudert und von 
Grenzenlosen Welten erzählt die
Wirklichkeit zur Phantasie machen

Nur ganz nebenbei erwähnt er noch
Seine Kusine als einzige Geliebte 
Vertraut mit dem was in den alten
Familien üblich und normal war

Das Sexuelle auch die eigene 
Neigung wird angesprochen wie 
Damit gespielt aber ist sonst
Kein Thema der Konversation

Harry Graf Kessler ist nicht nur ein
Großer Netzwerkwer der Kunst wie 
Verbindungsmann der Kultur immer
Gewesen er schöpft auch selbst 

Er erinnert vom Stil und der Art her
Die mit viel nonchalance plaudert
Sehr an meine Bremer Großmutter
Ihre Storys aus dem Leben des Adels

So lebte die viktorianisch geprägte
Gentry auch noch fünfzig Jahre später
Als meine Omi bei Nelsons wohnte 
Wenig hat sich da je geändert

Pferde und Jagden wie ihre Güter 
Waren Thema und Vergnügen über
Das gerne auf hohem Niveau noch
Geklagt wurde und Religion naja

Völlig normal und quasi nebenbei von
Der Zeit in Indien zu erzählen wie den
Streng religiösen Verwandten und die
Innere Revolution dagegen auch

Harry Kessler war es der damals auch
Den Grotepater und seinen Kadetten 
Die am 9. November 1918 durch das
Revolutionäre Berlin tingelten lieber

Rote Armbinden besorgte damit sie 
Ungestört nach Lichterfelde kamen
Besorgt und liebevoll war er da wie
Am Abend in der Galerie Cassirer

Dort plante der gerade noch als
Attaché in Warschau den Rückzug 
Deutscher Truppen organisierte das
Gute Deutschland von morgen

Vom postnationalen Europa das
Mitterrand und Kohl konstruierten 
Mit geradezu genialem Theater 
Ahnte der gute Harry noch nichts

Voller Liebe erzählt er von seiner
Mutter dass es mir anfänglich fast
Klebrig eklig ödipal schon schien 
Doch wie verständlich wird es dann

Ganz großes auch literarisches 
Theater was die Lektüre lohnt wie
Eher nebenbei aus dem Leben
Seiner Familie noch plaudert

Über strahlende Studienjahre von 
Christopher Marlowe berichtet im Kapitel 5 der Dunklen Renaissance
Stephen Greenblatt anschaulich

Das kann und kennt der Professor
Aus Princeton gut und beschreibt
Mit Details und Gefühl wie Marlowe
Ans Corpus Christi College kam 

Berichtet von Studenten die auch
Zu seiner Zeit studierten und teils 
Opfer protestantischer Inquisition 
Sogar im Feuer später wurden

Wie ein Giordano Bruno dann 
Nach Oxford geladen wurde um 
Von seiner Lehre vom unendlichen
Kosmos zu erzählen und wie das

Weil gegen die biblische Lehre
Verstoßend ein schnelles Ende bald
Fand wenn auch hier ohne Prozess
Unklar ist ob Marlowe davon hörte

Greenblatt erzählt von der Ordnung 
Der Colleges der relativen Egalität
Wie dort eine Männerwelt für sich
Lebte und in einem Bett schlief

Weiß nicht ob Greenblatt auf diese Art
Prüde meist ungebildete Christen die
Gegen alle Vernunft dem Aberglauben
Folgen als Leser gewinnen möchte

Vielleicht kommt noch das große
Coming-out aber es wäre eher eine
Überraschung nach dem bisherigen
Unklaren Drumherumreden noch

Ansonsten informiert Greenblatt hier
Gut und wissend macht neugierig
Aber diese Thriller Elemente für die
Schlichten Geister sind so unnötig

Wie das Rumgeeiere zur sicheren
Homosexualität als wäre die nicht 
Völlig normal wie es auch ohne jede
Moral Links- und Rechtshänder gibt

Bedenke ich jedoch dass dieses Buch
Von einem Professor aus der Diktatur
Christlicher Fundamentalisten USA ist
Zeigt es uns die Zustände dort klar

Wer auf dem größten Markt für alles
Weiter gut verkaufen will fügt sich
In den christlich moralisch verlogenen
Konsens der Vergewaltiger wählt

Von diesen amerikanischen Lügen
Welche die faschistoide Diktatur will
Abgesehen schreibt Greenblatt gut
Und verkauft sich vermutlich auch so

Ein Element was heute nötiger ist
Als wissenschaftliche Qualität oder 
Seriosität weil die Mehrheit es will 
Lange Schatten der Demokratie

jens tuengerthal 10.6.26

Wegnerweg

Wegnerweg

Kurz bevor ihn seine Partei offiziell
Zum Rücktritt noch auffordern konnte 
Ging der regierende Bürgermeister
Wegner von alleine auch wenn es
Gefühlt schon fünf nach zwölf war
Könnte es noch rechtzeitig für die
Wahl im September gewesen sein
So die größte Angst der CDU noch
Eine Mehrheit der Linken vielleicht
Verhindern zu können weil die 
Erben der SED in Berlin seltsam
Viel naive Wähler begeistern auch
Weil die CDU so völlig unmögliche 
Kandidaten für Berlin aufstellt was
Am Mangel an Alternativen liegt
Einen Tag bevor der immer noch
Regierende Bürgermeister von Berlin 
Seinen Rückzug ankündigte hatte
Der Koalitionspartner SPD den Mut 
Eine Zusammenarbeit vorab schon
Auszuschließen zu spät wie immer
Wegner hatte wie Kohl auf Aussitzen 
Gesetzt und stolperte letztlich über
Kleine ungeschickte Lügen die zwar
In der Sache völlig unwichtig waren
Aber im Ergebnis entscheidend weil
Die aufgebrachte Öffentlichkeit nun
Entscheiden darf könnte das Ergebnis
Ärgerlich für die Verwaltung werden
Wie gut die SED und ihre Erben
Einen Staat verwalten können
Hat die DDR uns vorgeführt
Was in Berlin längst vergessen
So war der Rückzug überfällig
Ein Rücktritt eigentlich nötig
Noch Aufbruch zu zeigen im
Kabinett mit seiner Geliebten
Aber in der Sache lächerlich
Doch wie will einer der so
Ungeschickt lügt und sich
Beim Lügen erwischen lässt
Glaubwürdig eine Verwaltung
Die nur irgendwie funktioniert
Weiter leiten das ist alles
Ohne alle Moral geht es um
Übliche staatliche Märchen
Und die Moral von der Geschicht
Lass dich beim Lügen nicht
Erwischen weil die Politik
Voller Feinde immer ist

jens tuengerthal 10.6.26


Nachterleuchtung

Nachterleuchtung 

Die Nacht ist dunkel
Noch dazu meist stiller
Manche fürchten beides
Stille wie Dunkelheit
Sind ihnen völlig fremd 
Umgekehrt ist es bei mir
Liebe Stille wie Dunkelheit
Weil sie unabgelenkt
Nachdenken und erkennen
Lässt was ist das sich 
In Tages Unruhe schnell
Wieder verliert aber hier
Genug Raum findet zu sein
Auch das Nichts zu spüren
Auf geistigen Wanderungen
Durch die Ruhe der Nacht
Die alles zulassen kann 

jens tuengerthal 10.7.26

Beziehungslos

Beziehungslos

Sich innig zu lieben
Dessen sicher zu sein
Miteinander zu genießen
Für wunderbare Momente
Ohne eine Beziehung dabei
Haben zu können ist schon
Relativ ungewöhnlich damit
Glücklich zu sein weil es so
Die beste Version voneinander
Genießt statt mehr zu wollen
Was meist im weniger endet 
Weil enttäuschte Erwartungen
Alles Glück auffressen könnte 
Das beste mögliche sein was
Liebe Dauer in Schönheit erhält
Statt immer anderes zu wollen
Teilt es was ist glücklich
Denke ich zufrieden dabei
Irgendwie beziehungslos
Einfach so weil es
Ist wie es ist

jens tuengerthal 10.7.26

Donnerstag, 9. Juli 2026

Lektürentagebuch 9.7.26

Lektürentagebuch 9.7.26

Erinnerungen eines Europäers nennt
Harry Graf Kessler seine an Kindheit 
Wie Jugend die zunächst märchenhaft
Seiner traumhaft schönen Mutter ein

Denkmal setzt wie auch seinem 
Kindermädchen quasi ehrenhalber
Als roter Graf der ein Leben für 
Die Kultur führte solange es ging

Märchenhaft beschreibt er diese
Frauen die sein Leben prägten 
Denen er sogar einst entsprang
Voller demütiger Liebe dazu

Er konstruiert dabei die noch
Vollkommene Kinderwelt seiner
Erinnerung ohne jeden Makel 
Die noch erwachsen verzaubert 

Genau beschreibt er die Wirkung
Dieser Damen persönlich wie auch
In der Gesellschaft noch dazu
Formt das Bild der idealen Dame

Zugleich schön wie klug mit beidem
Spielerisch zwischen Sinnlichkeit
Schönheit und Märchen ist sie die
Fee mit der er täglich zusammenlebt

Wie er den bedeutenden Frauen
Seiner Erinnerung Paläste baute 
Vollkommene Schlösser in seiner
Erinnerung die unterirdisch waren

Ist dies unterirdische ein kleines Spiel
Mit dem sexuellen was ihm aber nach
Seiner Natur so wenig interessierte
Wie bei der Mutter im speziellen

Sicher ist es ein Denkmal für die
Dame geschrieben voller Verehrung 
Für dieses vollkommene Wesen
Mit Sinnlichkeit und Liebe dazu

Er zeigt und beschreibt dabei ganz
Unterschiedliche Welten die seine 
Kindheit prägten und schafft zugleich 
Das Idealbild der kultivierten Dame

Harry Graf Kessler den auch mein 
Großvater noch kannte war ein so
Vielfältiger Künstler und hier zeigt
Er sich als Autor und Gentleman

Dieser verehrt die Damen völlig
Natürlich weil es ihnen gebührt 
Aber darüber hinaus noch baut 
Er einen Palast in seinem Kopf

Dieser wird zum unterirdischen
Paradies perfekt an sie angepasst
Für den vollkommenen Genuss
All dessen was Dame sein kann

jens tuengerthal 9.7.26