Lektürentagebuch 14.9.26
Begonnen mit Raffael der Biographie
Von Antonio Forcellino über das jung
Mit nur 37 Jahren verstorbene Genie
Der nicht nur einer der berühmtesten
Maler der Renaissance war die er mit
Seinem Stil auch als Baumeister des
Petersdoms quasi manieriert beendet
Bevor sie in ganz Europa begann
Von 1483 bis 1520 lebte Raffael Santi
Der in Rom Raffael genannt wurde
Mit 25 Jahren kam er dort an und
Wurde der hellste Stern am Himmel
Der zu Ende gehenden Renaissance
Deren prägenster Künstler er wurde
Weiter aber zugleich selbst überwand
Auch als Aufseher der Antiken dort
Die Kunst wie sein intensives Leben
Rauben ihm schon früh alle Kräfte
Darüber erzählt der Kunsthistoriker
Wie Restaurator Antonio Forcellino
Es beginnt mit der Aufführung der
Passion zum Karfreitag im römischen
Colosseum wie sie dort 1520 noch
Die Antike als Theater spielten
Blendet dann über zur Messe des
Papstes in Sankt Peter dessen
Neubau schon 1505 begonnen wurde
Der aber erst 1647 vollendet war
Aus dem Papstpalast daneben
Erfahren wir wurden schon Boten
Zum Palazzo Caprini geschickt
Als dort der junge Mann verstarb
Es war kaum drei Stunden nach
Dem Karfreitagstheater der Brüder
Die gerade ihre Requisiten noch
Verstaut hatten als Raffael starb
Erfahre welche Rolle Raffael schon
In Rom spielte wie sein Tod als sei
Er ein Heiliger das ganze Land
Erschüttert hat jene alte Stadt
Ganz besonders in der er als Maler
Wie als Baumeister und Wächter
Der Antiken gewirkt hatte und wie
Die Kunstgeschichte ihn verklärte
Jenen genialen Künstler und auch
Zeitgenossen Leonardos der aber
Weniger lustvoll spielerisch wirkte
Als Raffael es schon getan hatte
Bis heute sichtbar auch in der
Sixtinischen Kapelle deren Bilder
Immer noch weltberühmt so viele
Besucher anziehen als Attraktion
Erfahren ein wenig vorab über sein
Auch lustvolles Leben das sich aber
Mit 37 noch nicht fortgepflanzt hatte
Nur seine Schüler hinterließ
Diese umstanden am Ende auch
Sein Bett noch im Palazzo hielten
Sein letztes Gemälde dabei die
Verklärung Christi am Karfreitag
Auch an diesem Tag war der so
Erfolgreiche Raffael Santi noch in
Ubino geboren worden was schon
Viel Anlass für Spekulationen gab
So erzählt Forcellino vom Bild
Raffaels das auch ein deutscher
Kunsthistoriker später prägte der
Als Schüler des unsäglichen Steiner
Eher spirituell geprägt war vieles
Von Vasari übernahm was heute
Als nachweislich falsch gilt wie eher
Zur Verklärung als zur Aufklärung
Noch über viele Jahre beitrug
Dem möchte Forcellino lieber den
Auch lustvollen Menschen aus der
Renaissance entgegen setzen
Noch sieben Jahre vor dem vieles
Verwüstenden sacco di Roma durch
Deutsche Truppen ohne direkten
Auftrag von Kaiser Karl V damals
So wird in der Einleitung schon das
Ende dieses großen Künstlers uns
Vorgestellt dessen Leben danach
Im historischen Kontext erzählt wird
Das gelingt Forcellino sehr gut
Wirkt schon fast romanhaft aber
Diskutiert auch die anderen Stimmen
Die das Bild von Raffael formten
Bleibe gespannt was noch kommt
Über diesen Künstler als Menschen
Zum Glück eher ohne spirituelle
Neigung lieber ganz menschlich
In Wellen sind Doralice und Hans
Schon früh am Strand sie liegt eher
Träge im Sand und er malt die alte
Frau Waldein die ganz still sitzt
Er erzählt was Mutter Wardein
Doch für ein gutes Modell wäre
In deren Gesicht sich das Leben
So wunderbar zeigte überhaupt
Könnte er nur so leicht malen in
Wem er nicht Bescheid wüsste
In ihr sagt er zu Doralice wüsste
Er ja ganz genau Bescheid was
Beim Malen doch eher störe sieht
Die Frau eines Fischers am Strand
Hin und her laufen deren Mann noch
Nicht wieder zurückgekehrt war
Doralice empört sich dezent etwas
Dass er meint sie zu kennen aber
Kommentiert es humorvoll bissig
Was zum ehelichen Ton passt
Da beginnt die alte Waldrein zu reden
Das Meer werde ihn schon wieder
Ausspucken mit oder ohne Boot
Einmal kam ihr Mann auch ohne
Wurde dann drüben beim Friedhof
Wieder angespült nur ihr Sohn kam
Nicht wieder zurück vom Meer der
Blieb für immer weg so sei dass eben
Doralice sieht dann Hilmar ganz in
Blau am Strand auftauchen um sich
Ein Boot fertigmachen zu lassen
Er wollte wohl segeln gehen
Der Strand war vom Gewitter der
Nacht noch voller Seetang weil es
Kräftig gestürmt noch hatte doch die
Bauerm sammelten es für die Felder
Hilmar ging zu Hans und Doralice
Lobt Frau Wardein als Model die
Würde er auch malen wenn er es
Könnte und fragt Doralice ob sie
Nicht mit ihm segeln gehen wolle
Worauf sie meint sie glaube nicht
Dass ihr Mann das gestattet der
Daraufhin ganz locker nur tut
Was sie nun verletzend findet und
Sogleich aufsteht und mitfährt
Kaum ist sie weg läuft Hans ganz
Nervös an den Strand und vergisst
Sein altes Modell und das Bild völlig
Fragt sich warum er das Gegenteil
Von dem sagt was er fühlt aber
Findet Eifersucht nur lächerlich
Hilmar und Doralice plaudern beim
Segeln ein wenig er flirtet wieder
Sie stellt es fest aber will erstmal
Nicht sauer auf ihn sein
Auf dem Weg zurück bekommt sie
Ein schlechtes Gewissen weil sie
Hans so lange alleine ließ und will
Darum besonders gut zu ihm sein
jens tuengerthal 14.9.26