Manche Bücher haben eine geradezu
Magische Geschichte was an ihrem
Inhalt oder der Art der Darstellung
Die noch Rätsel aufgibt liegen kann
So der Codex Gigas der mit seinen
Teufelsbildern die Leser erschrecken
Fast 76 Kilo schwer das Lebenswerk
Eines Mönchs voller Rätsel noch bis
Heute ist dieses prachtvolle Werk zu
Anfang 13. Jahrhundert entstanden
Ähnlich alt ist der er ÖBü oder auch
Österreichische Bibelübersetzer von
1330 bei dem der Autor unbekannt
Blieb es könnte auch eine Autorin
Dem Zeitgeist entsprechend lieber
Im Hintergrund unbekannt geblieben
Sein zumindest ging die Übersetzung
Mit ähnlicher Absicht wie Luther vor
Nur eben fast 200 Jahre früher ob
Luther diese kannte ist unbekannt
Berühmt als magische Schriften
Sind auch die inzwischen schon
Weltkulturerbe gewordenen
Merseburger Zaubersprüche die
Germanische Magie zwischen Texte
Zur christlichen Erbauung stellen sie
Stammen noch aus dem frühen 10.
Jahrhundert also der ottonischen Zeit
Spannend ist auch das berüchtigte
Voynich-Manuskript als bisher völlig
Unlesbares Buch aus einer Jesuiten Bibliothek stammt es nachweislich
Aus dem 15. Jahrhundert und wurde
Erst 1912 von Voynich in einem alten
Italienischen Kloster entdeckt
Der Codex Runicus ist die nordische
Variante der magisch rätselhaften
Bücher und stammt wohl noch aus
Dem 14. Jahrhundert wo es im da
Dänischen Schonen verfasst wurde
Warum Runen hier christliche Texte
Vermitteln sollten ist völlig unklar
Der Codex Bellifortis über die Kunst
Des Tötens heißt der Kampfstarke
Stammt von Konrad Kyeser aus dem
Anfang des 15. Jahrhundert wo er in Eichstätt hergestellt wurde dabei
Mischt dieser Text Technik mit Moral
Etwa beim Keuschheitsgürtel wie der
Magie zur Überwindung der Feinde
Ein Grimoire oder Zauberbuch soll magisches Wissen vermitteln mit der
Renaissance wurden auch antike Quellen wieder aufgearbeitet
Grimoires können astrologische Regeln Listen von Engeln und Dämonen wie Sprüche zu ihrer je Beschwörung enthalten
Das Wort Grimoire kommt aus dem
Altfranzösischen und hat die gleichen
Wurzeln wie Grammatik was schon
Erstaunt über Ordnung denken lässt
Ist der Wunsch nach Ordnung wie die
Erträumte höhere Ordnung magisch
Das Chaos dagegen menschlich der
Wunsch Ordnung zu schaffen damit
Ein angemaßtes Schöpfertum was
Den erfundenen Schöpfer erhält aber
Dem Menschen eine beschränkte
Autonomie zur Ordnung noch gibt
Schon die Antike nutzte Magie um
Übermenschliche Lösungen zu finden
Teils in Totenbüchern oder auf Tafeln
Zur aktuellen Beschwörung dabei
Es gab koptische Zaubertexte oder
Neuplatonischen Magie auch die
Oxyrhinchus-Papyri aus Ägypten sind
Wohl teilweise theologische Texte
Gefunden auf einer antiken Müllkippe
Die Vetus Latina nun versammelt die
Älteste Sammlung von Bibeltexten
Sie wurde im späten 4. Jahrhundert
Durch Hieronymus noch geschaffen
Daneben gibt es zahlreiche Bibeln
Die den mystischen Inhalt noch in
Bildlicher Form darstellen und so
Eine eigene magische Welt sind
Alle Religion die aus der Sicht der je
Anderen nichts als Aberglaube ist
Warum alle so behandelt werden soll
Dem Gebot der Gleichheit folgend
Ist ohne Glauben betrachtet im Kern
Meist lächerlicher Hokuspokus mit
Dazu etwas Philosophie wie der
Ordnung eines Sittengesetzes
Sich dessen beim Blick auf die Welt
Magischer Bücher bewusst zu sein
Um die Aufklärung zu verteidigen
Täte der menschlichen Würde gut
jens tuengerthal 12.8.26