Freitag, 1. Mai 2026

Tankrabattmarke

Tankrabattmarke

Am Tag bevor der Tankrabatt greift
Erhöht sich der Preis ganz zufällig 
Um genau die 17 Cent die dann ab 
Morgen mit Milliarden von deutschen
Steuerzahlern an Mineralölkonzerne
Gezahlt werden die so ganz leicht
Den Rabatt an die Kunden direkt
Weitergeben können was ein sehr 
Gutes Geschäft innerhalb einer 
Kriminellen Organisation ist die
Dafür von einer Regierung noch
Belohnt wird die beim Bürger spart 
Wie bei den Krankenkassen auch
Damit Kranke schneller sterben 
Weil ein populistischer Tankrabatt
Stimmen bei Idioten mit einem
Vorgestrigen Antrieb sammeln soll
Die Wirtschaftsministerin zufällig
Lobbyistin dieser kriminellen Firma
Bis sie ihr neues Amt antrat war
Diese Verschwendung von Steuern
Statt öffentlichem Nahverkehr
Kostenlos zu machen sollte als 
Betrug und Unterschlagung
Bestraft werden alle Beteiligten
Sollten persönlich dafür haften 
Die Bundesregierung ist damit 
Eine kriminelle Organisation
Bürger wehrt euch endlich

jens tuengerthal 1.5.26

Walpurgisnacht

Walpurgisnacht 

Die Walpurgisnacht gilt als magisch
Sie geht vom 30. April zum 1. Mai 
Es sollen die Hexen in dieser Nacht
Auf dem Brocken tanzen auch wenn
Der Name von der heiligen Walburga
Stammt einer Äbtissin aus dem 
Achten Jahrhundert die am 1. Mai
Heilig gesprochen wurde auch doch
Tanzen viele heute in den Mai weil
Morgen ein Feiertag ist der gerne
Zum reinfeiern genutzt wird während
Dichter in ihrer Bibliothek sitzen und
Über den Zauber einsam lachen
Aufgeklärt kritisch nur für sich
Suchen andere sexuelle Extase
Wie Goethe sie im Faust bedichtete
Der die Nacht wieder populär macht
Die Winter für Frühling vertreibt was
Mit Blüten und Knospen ja ein ganz
Natürlich sexuelle Fest feiert um den
Sex der Natur zu bejubeln warum das
Fest vermutlich älter ist als der nur
Christliche Aberglaube an Heilige
Was in Berlin wieder viele feiern 
Hoffentlich ohne größere Gewalt
Damit alle heil in den Mai kommen
Vielleicht verzaubert voneinander
Denn Liebe und Lust bleiben immer
Der Schönste Zauber aller Nächte 

jens tuengerthal 30.4-1.5.26

Donnerstag, 30. April 2026

Mitleidsgröße

Mitleidsgröße 

Leicht und schnell treten wir voller
Schadenfreude auf die bereits am
Boden liegenden ein besonders
Wenn die sich vorher so verhielten 

So geht es gerade unserem aller 
Mimimikanzler der sich nicht genug
Gewürdigt für seine schlechte Arbeit
Fühlt und darum gefühlvoll jammert 

Wollten wir nicht alle mehr Gefühl
Besonders gefühlvolle Männer die
Offen über ihre Ängste sprechen
Statt den dicken Max zu markieren

Hätten wir nicht besser Mitleid
Mit einem Versager den sein Amt
Sichtbar überfordert und der darum
Kein Wahlversprechen halten kann

Außer gegen Arme und Ausländer
Die sich nicht wehren konnten da
Konnte der arme Feigling noch
Gut laut und mutig brüllen

Oder der kleine clevere Makler 
Im Weißen Haus der auch nicht
Krimineller als die meisten seiner 
Kollegen vermutlich immer war

Zumindest soweit sie erfolgreich
Im Geschäft waren und der nun
Noch schnell Gesetze ändert um
Den Verlust der Wahl zu verhindern

Vergebene Liebesmüh wissen die 
In der Demokratie erfahrenen denn 
Radikalismus hatte nie Dauer und
Lügen haben kurze Beine immer

Ein Mann dem alle Bildung und jede
Kultur fehlt wird bitter fallen und hart 
Bestraft werden denke ich sollte da
Nicht wer Mitleid mit ihm schon haben

Natürlich bekommt ein Merz genau
Wie ein Trump was sie verdienen
Es schallt aus dem Wald wie sie
Einst wütend hineinriefen eben

Doch zeigt sich wahre Größe nicht
Im menschlichen Mitleid was nicht
Nachtreten muss auf jene die schon
Am Boden liegen aus eigener Schuld

Wäre Merz Trump und Orban nicht
Überlegen wer mitleidig lächelt denn 
Ihre gerechte Strafe werden sie sicher
Von der Geschichte noch bekommen

Mehr Mitleid zeigte mehr Größe denn 
Zu gewinnen gibt es nichts mehr für 
Die Verlierer der Geschichte und die
Größe es zu merken fehlt ihnen auch

Sie führen sich schon selbst am 
Nasenring durch die Arena was 
Keine Hoffnung auf Entwicklung gibt
Aber mich mitleidig lächeln lässt 

Mitleid ist Zeichen großer Kultur
Zeigt statt billiger Rache echten 
Reichtum gegenüber den armen 
Versagern unter den Neureichen

Pflegen wir diese Kultur zeigen wir
Unseren kulturellen Reichtum wie
Geistige Größe noch dazu die das
Beste Ruhekissen im Leben bleibt

jens tuengerthal 30.4.26

Mimimikanzler

Mimimikanzler

Kein Kanzler hätte so gelitten
Wie er überschätzt der wieder
Jämmerliche Merz sich und seine
Bedeutung ganz enorm auch
Wenn seine schnelle Unbeliebtheit
Vermutlich unübertroffen bleibt
War sie noch nie so verdient
Wie bei der unfähigsten aller 
Bisherigen BundeskanzlerInnen
Der gerne bisher nach unten trat 
Als Oppositionsführer auch vor
Lügen nicht zurückscheute aber
Bei Gegenwind zu jammern beginnt
Überhaupt nicht verstehen kann
Wie ein Volk ihn nicht liebt dem er
Ständig sagt wie faul es sei dafür
Mittel zusammenstreicht um die
Reichen zu schonen statt die
Nötigen Reformen anzugehen
Die Mineralölkonzerne sponsert 
Für sein privates Flugbenzin
Der nicht eint sondern spaltet 
Möge der Druck diesen wohl
Jämmerlichsten aller Kanzler 
Was bisher sein einziger Verdienst
Schnell aus dem Amt schieben 

jens tuengerthal 30.4.26

Rechtsstaatsjubel

Rechtsstaatsjubel

Als Anarchist finde ich es immer
Schwierig den Staat zu bejubeln
Scheint doch alles Recht zweifelhaft

Was ich im Studium der Rechte 
Nah genug kennenlernte genau
Zu wissen was ich infrage stelle

Sehe mehr Staat stets mit mehr
Sorge vor überall Kontrolle die zur 
Gefährlichen Übermacht werden kann

Wie es der Unrechtsstaat USA unter
Dem Verbrecher Trump gerade der 
Welt offenbart mit Imperialismus

Welch Freude ist es da für mich
Wenn Deutsche Gerichte einem
Staatsminister Grenzen nun setzen

Wolfgang Weimer als rechte Stimme 
Der Kultur im Kanzleramt bekam
Gerichtlich einen Maulkorb nun

Die Verbreitung von Aussagen mit
Andeutungen vom Verfassungsschutz
Wurden ihm richterlich untersagt

Geklagt hatte eine benachteiligte
Berliner Buchhandlung die mit der
Begründung ausgeschlossen wurde

Zu linksradikal zu sein um einen
Staatlichen Preis zu erhalten was
Zeigt auch Minister dürfen nicht alles

Ein Staat in dem auch Mitglieder einer
Regierung verurteilt werden ist ein
Relativ sicherer Rechtsstaat

Dies war die erste rechtliche Grenze
Für das rechtspopulistische Verhalten 
Der Bundesregierung und gut so

Wenn nun noch endlich ein Gericht 
Dem sich schon verfolgt fühlenden
Merz Grenzen zöge täte es gut

Rechte stoppst du nicht durch die
Übernahme ihrer Propaganda wie
Verbreitung von Lügen und Angst

Aber regierende rechte Populisten
Kann der Rechtsstaat stoppen
Gut so was Weimer widerfuhr

Da bejubelt auch der Anarchist gern
Den gerechten Rechtsstaat der so
Zweifelhaft ansonsten stets ist

jens tuengerthal 30.4.26

Seinsfrage

Seinsfrage

Sein oder nicht sein sei die Frage
Meint Hamlet in Anbetracht des
Schicksals seines toten Vaters 
Überlegt ob Leben noch lohne

Am 30.4.1987 verunglückte ich
Tödlich mit dem Fahrrad aber
Wurde wie lesbar reanimiert 
Nur ab wann war ich wieder

Klinisch tot war ich mit Glück
Keine zehn Minuten bis ein
Arzt die Reanimation begann
Bewusstlos noch für Monate

Bin ich noch oder wieder
Eher nicht mehr solange
Nicht bei Bewusstsein 
Was macht Sein aus

Sind Fragen die verflucht real
Plötzlich wurden für meinen Vater
Der überlegte die Maschine lieber
Abzuschalten angesichts der noch

Aussichten seines Sohnes aus
Medizinischer Sicht die weniger
Gut waren als sie sein sollten
Je wieder gesund zu werden

War ich der nichts mehr erinnert 
Vom Unfall und Monaten danach 
Oder da noch nicht wieder weil 
Bewusstsein menschlich macht

Ist Schlaf mehr kleiner Tod als
Der Höhepunkt beim Sex je
Wann sind wir wirklich wie 
Bewusst muss ich mir sein

Habe keine einfache Antwort
Als ich nicht da war war nichts
Was also nichts macht warum
Der Tod mich nichts angeht

Nichts macht nichts mehr aus
Sein spielt dann keine Rolle mehr
Alles wird damit relativ egal auch
Was die größte Freiheit schenkt

War ich solange nicht wieder bei
Bewusstsein überhaupt wieder
Im Sinne eines cogito ergo sum 
Bringt die Reanimation Leben

Glaube an keine Seele die nur
Aberglauben ist der unfrei macht
Wie soll ich reanimiert worden sein
Denke ich darüber lachend heute

Weiß es auch 39 Jahre später
Nicht mit letzter Sicherheit zu
Sagen doch gilt dann auch ein
In dubio für das eigene Sein

Denke ich über mein Sein nach
Scheint mir zweifelhaft ob es
Ohne Bewusstsein sein kann
Nur mit Maschine würdig ist

Ohne wochenlangen Einsatz 
Aber der Maschinen die mich
Atmen ließen wäre ich nicht mehr
Sein oder nicht sein blieb fraglich

Sein definiere ich als frei durch
Die Fähigkeit für oder gegen das
Nichtsein sich zu entscheiden
Dann war ich da länger nicht

Depression als Zweifel am Sein
Macht dies immer wieder deutlich
Warum es heute auch für mich so
Betrachtet nichts zu feiern gibt

Bewusst wurde ich erst Monate
Später langsam und länger wieder
Könnte nicht genau sagen wann
Sein oder nicht sein bleibt fraglich

Dankbar heute über das Sein noch
Bei Bewusstsein nachdenken zu
Können bin ich vermutlich noch
Mehr als ein Schatten an der Wand

Doch ohne zu wissen was das
Sein vom Nichtsein unterscheidet
Weiß ich lustvoll zu genießen was
Bleibt ist zumindest lohnend

jens tuengerthal 30.4.26

Liebesmöglichkeit

Liebesmöglichkeit

Die Liebe kann alles was sie will
Macht uns zu blinden Sklaven
Eines nur geglaubten Gefühls
Dem wir uns willig unterwerfen 

Sie kann uns wenn wir uns ihr
Einmal unterworfen haben bis
Zum Tod quälen und Werther
War nur ein erstes Opfer dabei

Kenne diesen Schmerz zu gut 
Der allen Lebenswillen raubt
Dich immer mehr würgt bis du
Am großen Gefühl erstickst

Sie kann alle Gedanken besetzen
Die dann willig zerstören was sie
Mit mehr Liebe Liebe retten wollten 
Weil sie fesseln was nur frei sein kann 

Wann aber kann Liebe entstehen
Die uns Flügel verleiht um so
Zueinander fliegen zu können
Miteinander ganz eins zu sein

Eine Möglichkeit der Liebe besteht
Wenn wir bedingungslos gut wollen
Keine Möglichkeit der Liebe besteht
Wenn wir sie mit Erwartung zwingen 

Kann unmöglich die Liebe steuern
Sie macht mit uns was sie will aber
Ihr die Möglichkeit zu geben auch
Leben zu können ist mir möglich

Werde darum erwartungslos bleiben
Ihr alle Freiheit schenken um so dem 
Schweren Gefühl leichte Flügel zu
Geben was Dauer möglich macht

Weiß nicht was sie nun tun wird
Kann sie nur frei fliegen lassen
Damit bleiben könnte was passt
Alles mehr wäre schon zuviel

Verliebt vernünftig handeln bleibt
Ein Ding der Unmöglichkeit aber
Sich dessen bewusst zu sein kann
Die Liebesmöglichkeit erhalten

jens tuengerthal 30.4.26

Mittwoch, 29. April 2026

Zeitfund

Zeitfund

Wo nimmst du nur die Zeit her
Soviel zu lesen und zu dichten 
Fragen mich manche die dann
Offensichtlich weniger lesen um
Mehr bewegte Bilder zu sehen
Die mir als Zeitdiebe viel zu
Hektisch immer sind weil ich
Lieber in meinem Tempo lese
Nie bewegte Bilder schaue die
Zeit stehlen wie so vieles was 
Erledigt werden muss um noch
Alles erledigt zu haben bevor
Nichts mehr geht was dann
Alles egal macht warum ich mir
Lieber viel Zeit vorab nehme 
Die meine und damit unendlich ist
Als würde ich ewig leben was 
Morgen schon enden kann aber
Bis dahin in Ruhe genossen
Mit ganz viel Zeit dabei die ich
Lieber mir immer lasse was
Genug Glück für mich war
Wenn endet was endlich ist

jens tuengerthal 29.4.26

Lebenslauf

Lebenslauf

Das Leben läuft einfach
Egal ob gut oder schwer
Fragt nicht nach dem wie
Solange es nur läuft was 
Lebensmaßstab für Läufer
Die nie ankommen ist und
Darum kein Thema sein
Sollte wäre es nicht längst 
Normal für so viele die immer
In Bewegung durch ihr Leben
Hetzen als ginge es darum
Am Ende erster zu sein dabei
Ist logisch wer sich jetzt eilt
Zuerst kaputt statt alles was
Noch bleibt zu genießen
Warum ich den Lebenslauf
Eingestellt habe und lieber
Mehr genieße was weniger
Einbringt aber mehr erfüllt
Einfach stehen geblieben bin
Ohne jeden Lebenslauf nun
Jenseits von Gut und Böse
In der verlorenen Zeit die
Keiner mehr suchen muss
Existiere sonst nichts was
Genug ist zufrieden zu sein

jens tuengerthal 29.4.26

Lektürentagebuch 28.4.26

Lektürentagebuch 28.4.26

In Ghost Stories von Siri Hustvedt
Geht es im Kapitel Geister lesen um
Die gefühlte Präsenz verstorbener
Über die sie ernsthaft auch nachlas

Sie beginnt mit der Frage
Wo bist du Paul der sie dann durch
Lektüre auch nachgeht das Thema
Wissenschaftlich zu begreifen

Schon im ersten Absatz stellt sie die
Frage was er ist im Himmel heißt ob 
Es nicht ein anderer Name für das
Nirgendwo ist das nicht existiert

Sie erzählt von psychologischen 
Studien die sie zum Thema der
Erscheinung Verstorbener liest
Erzählt dann wie sie im Dämmer

Zwischen Lektüre und Halbschlaf
Paul präsent fühlte und erzählt von
Den Erfahrungen anderer damit
Nennt statistische Zahlen auch dazu

So versucht sie ihr Gefühl seiner
Präsenz zu erklären und erzählt
Noch von weiteren Erfahrungen
Mit diesem Thema als Kind

Die Suche nach einer Erklärung für
Das Gefühl der Nähe und Präsenz
Liest sich spannend und driftet dabei
Noch nicht ins esoterische peinlich ab 

Es ist die kritische Frau spürbar die 
Erlebnisse erhöhter Präsenz merkt
An Pauls Worte dabei denkt er wolle 
Als Geist wiederkommen ohne gleich

An Spukgeschichten oder anderen
Hokuspokus zu denken geht sie ihre
Emotionale Erfahrung auf ihre Art
Wissenschaftlich an und prüft was ist

Das ist gut geschrieben und erzählt
Ein heikles Thema das leicht in die
Spirituell schlichte Schiene rutscht
Auf literarisch gute Art fragend neu

Der große Traum von Bildung des
Christian Graf von Krockow ging
In Neuseeland weiter mit teils eher
Gewagten Tagebucheinträgen

Von Forster und Cook die sicher
Die gute Absicht des Autors doch 
Erkennen lassen pädagogisch noch
Positiv zum Thema aufzuklären

Der Geist der Aufklärung wird auch
Beim Kontakt mit Eingeborenen auf
Einer Insel nahe ihrer Bucht deutlich
Egal wie realistisch dies sein mag 

Alle imperialistischen Floskeln sind
Weggelassen worden der Freude
Über Entdeckungen wird das Leid 
An Krankheit und Umständen was

Sogar das Tierwohl der mitgeführten
Kreaturen erfasst die ebenfalls an 
Einer Form von Skorbut an ihren 
Zähnen vor allem zu leiden schien 

In wohl abgewogenem Maß dabei
Gegenübergestellt was die Eroberer
Als liebevolle Erforscher eher zeigt
Denn als Teile des stolzen Empire

Persönliche Anekdoten über die
Mitglieder der Mannschaft helfen
Diese Lenkung der Sympathien
Bei uns Lesern noch zu fördern 

Das ist gut und klug beschrieben
Geschieht sicher in bester Absicht
Scheint mir genial darum auch so
Verdächtig und auffällig unecht 

Aber von dieser kritischen eher
Postkolonialen Sicht auf zwei auch
Eroberer des Empire abgesehen ist
Der Text schön und unterhaltsam

jens tuengerthal 28.4.26

Dienstag, 28. April 2026

Geschichtslernen

Geschichtslernen

Aus der Geschichte lässt sich lernen 
Wie eine Diktatur perfekt betrieben
Werden kann ohne Bestrafung was
Massenmord legitim noch macht

Deutsche lernten aus ihrer Geschichte
Nie wieder ist jetzt dafür haben die 
Bayern begriffen warum Bündnisse 
Mit totalitären Herrschern lohnen

Darum wollen bayerische Politiker
Ihre Polizei mit Palantir ausstatten 
Die totale Datenkontrolle zu haben
Literaten wissen 1984 lässt grüßen

Was Verteidiger der Freiheit fürchten
Gibt den Kontrollfreaks Hoffnung
Beide haben sicher Verdienste aber
Besser keiner setzt sich ganz durch

Die Tech Bosse in den USA haben
Ihre Lektion von Machiavelli gelernt
Dabei vergaßen sie völlig die ganze
Entwicklung der Geschichte 

Der Unterschied zwischen der Epoche 
Renaissance und der Aufklärung die
Erst ihren Reichtum ermöglichte ist
Den totalitären CEOs nicht bekannt

Staaten wie Unternehmen fürchten 
Nur auf die Bilanz schauend was 
Am Ende hinten rauskommt lenkt
Den Blick auf alle Scheisse der Welt

An Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit
Die politisch korrekt natürlich heute
Geschwisterlichkeit heißt was zu
Bemerken Mann eine Ehre sein sollte 

Reichen bloße Gewinne nicht heran 
Der Blick nur auf sie durch die längst 
Allmächtigen Controller die sagen was
Noch bezahlbar ist vergisst den Wert

Dessen was Menschen ausmacht
Der nie berechenbar wird warum
Kluge Menschen der Aufklärung lieber
Folgen statt Renaissance zu spielen

Nur die Befreiung aus der stets
Selbstverschuldeten Unmündigkeit 
Führt zu einem guten Leben wer dies 
Vergisst hat schon immer verloren

jens tuengerthal 28.4.26

Demokratievertrauen

Demokratievertrauen

Kann den Faschismus fürchten
Was angesichts der politischen
Lage in den USA relativ realistisch
Scheint mit kritischer Vernunft

Oder auf die Demokratie vertrauen 
Die Fehler wie Trump und die Macht
Der Tech Giganten wieder korrigiert
Durch eine neue Tea Party die dann

Freiheit im Netz verteidigt wie den 
Zugang für alle sichert und alle die
An der Diktatur verdienten enteignet
Womit genug für alle auch da wäre

Eigentum ist Diebstahl während die
Freiheit Gleichheit Brüderlichkeit aller
Menschen sich für jeden lohnen wird
Nach der einfachen Logik der Natur

Vertraue lieber auf die Vernunft als
An den Sieg von Musk und Thiel zu
Glauben die bald enteignet historisch
Nur eine Fußnote bleiben werden

Die Zukunft gehört allein der Freiheit
Künstliche Intelligenz bleibt künstlich
Menschen machen es menschlich
Nehmen wir uns die Zeit dazu 

jens tuengerthal 28.4.26