Sonntag, 1. März 2026

Freiheitsliebe

Freiheitsliebe

 Liebe in Freiheit 
Gewinnt ihre Größe ganz
Ohne Fesseln nur 

jens tuengerthal 1.3.26

Teezeitgewinn

Teezeitgewinn

Tee gewinnt Zeit durch
Langsamkeit immer dabei
Ist alles logisch

jens tuengerthal 1.3.27

Liebesschlösser

Liebesschlösser

Schlösser für Liebe
Heißt Freiheit anketten was
Niemals gut je ging

jens tuengerthal 1.3.26

Tyrannenmord

Tyrannenmord

Der Mord am Tyrannen ist Mord
Ob eine Notwehrlage vorliegt ist
Dabei meistens umstritten aber
Könnte im Ergebnis auch egal sein

Im Widerstand gegen Hitler wurde 
Lange gestritten ob der Mord am
Tyrannen das richtige Mittel ist um
Den Massenmörder zu beseitigen

Juristen streiten schon lange auch
Theoretisch darüber ob Mord je ein 
Legitimes Mittel sein kann um einen
Mörder vom Töten abzuhalten

So gilt im deutschen Recht dass nicht
Leben gegen Leben aufgewogen
Werden kann um jedes zu würdigen
Was schon Artikel 1 GG ergäbe 

Gerechtfertigt wäre eine solche Tat
Damit wohl nicht aber sie könnte die
Schuld zweifelhaft erscheinen lassen
Was ein weites Feld uns öffnete

Auch im Kreisauer Kreis der von der
Planung der Operation Walküre von
Vettern und anderen wusste stritten
Moltke und Yorck genau darüber

Helmuth James fürchtete bei einem
Attentat auch die Dolchstoßlegende 
Peter sah dagegen die Chance zur
Rettung vieler als vorrangig an

Die USA und Israel töteten bei ihren
Jüngsten Angriffen Massenmörder 
Aus der iranischen Führung die für 
Terror und Mord verantwortlich waren

Darunter auch den Ajatollah der seit
Dreißig Jahren für den islamistischen 
Terror weltweit verantwortlich war also
Den Finanzier der Hamas damit

Wenn sich nun die Ankläger Israels
Über den Bruch des Völkerrechts laut 
Empören die zu den Morden aber der
Islamisten noch schwiegen ist das

Zumindest erstaunlich andere sagen
Gemein und verlogen auch wenn 
Seltsam noch die AfD in diesen Chor 
Der Feinde der Demokratie einstimmt

Die sonst Trump bejubeln sind hier
Plötzlich gegen den weißen Mann
Fordern Rechtsstaat für Mullahs die
Gerade erst tausende erschossen

Hier sollte weltpolitisch gedacht wie
Finanzielle Interessen berücksichtigt
Noch werden AfD BSW und Linke 
Hängen am Tropf von Moskau noch

Wer den engsten Verbündeten Putins
Des Nachfolger von Stalin tötet ist
Natürlich ein Feind derer die von der
Gnade dieses Diktators noch leben 

Dies ist wichtig für Verbotsverfahren 
Sollte keinesfalls übersehen werden
Weil es viel zum Geist uns offenbart
Auch wenn Mord ein Mord bleibt

Nichts kann einen Mord rechtfertigen
Wer einen Mord auch eines Mörders
Bejubelt zeigt damit eine zumindest
Fragwürdig brutale Gesinnung sicher

Kann über den Mord am Ajatollah im
Noch unerklärten Krieg nicht jubeln
Aber lobe die Genialität mit der die
Israelische Armee präzise zuschlug

Nicht umsonst gilt die Armee Israels
Als beste der Welt und sie hatten die
Iranische Führung mehrfach gewarnt
Der Umsturz steht nun kurz bevor

Die eher lächerlichen Maßnahmen
Der noch zuckenden Leiche des 
Iranischen Regime richten sich fast
Nur gegen zivile Ziele bisher was 

Mehr über das Regime verrät als
Alle bisherige Propaganda noch
Offenbaren konnte die Islamisten
Hassen einfach Menschen wohl

Das gleiche zeigte die Hamas die
Gezielt zivile Ziele angreift und ihre
Kommandozentralen möglichst unter 
Krankenhäuser in Gaza noch legte

Jedes Opfer dort ist eines der Hamas
Diese plante nicht nur Völkermord in
Israel vom Fluss bis zur See sondern
Betrieb diesen auch gleich intern 

Kann das Ende dieser internationalen
Quelle des Terror nicht bedauern auch 
Wenn ich Trumps Imperialismus dabei
Eher kritisch sehe ist er effektiv

Vor allem führt er Putin deutlich vor
Was für ein kleiner unfähiger Typ er
Eigentlich nur ist der nichts erreicht
Nimmt China seine Ölquellen weg

Die eindeutige Botschaft dieses 
Krieges ist es gibt nur einen König
Der Welt und er nimmt sich was er
Will ohne auf Recht noch zu achten

Mit dem Typen kannst du gute
Geschäfte machen oder ihn wegen
Seiner kriminellen Geschichte noch
Anklagen als er noch kein König war

Sich dessen bewusst zu werden ist
Die vermutlich entscheidende Frage
Nach diesem Tyrannenmord wie wann
Wer klug genug ist ihn zu erwischen

In einer Welt der Tyrannenmorde ist
Keiner mehr sicher aber zumindest
Könnte das Kapitel Islam enden um
Endlich auch dort Frieden zu finden 

Wagten wir noch auf die Vernunft
Zu hoffen könnte endlich aller
Aberglaube für Genuss lieber enden 
Aber das wäre zuviel des Guten

jens tuengerthal 1.3.27

Samstag, 28. Februar 2026

Lektürentagebuch 28.2.26

Lektürentagebuch 28.2.26

Zum Geburtstag des noch immer
Großartigen Michel de Montaigne 
Der am 28. Februar 1533 auf dem
Schloss Montaigne geboren wurde

Diese Verse zur Lektüre seines Essay
Über einige Verse von Vergil in dem 
Sich der Autor als bereits alter Mann
Schon gleich zu Anfang offenbart

Dies um später auf die Ehe wie die
Liebe und Leidenschaft nach diesen
Versen zu sprechen zu kommen mit
Einer wunderbar praktischen Freiheit

Lese Montaigne in der Übersetzung
Von Hans Stilett in der so schönen
Ausgabe der Anderen Bibliothek 
Einer der lohnendsten Schätze 

Doch der Reihe nach um dem feinen
Humor dieses klugen Geistes genug
Respekt zu erweisen wie zuerst dem
Geburtstagskind auch zu gedenken 

Montaigne wurde von seinem Vater
Ganz im Geist der Renaissance
Nach modernen Prinzipien erzogen
Die wirklich erstaunlich waren

Die ersten Jahre lebte Montaigne
Bei Bauern in ländlicher Umgebung
Lernte den Dialekt des Périgord als
Erste Sprache und das einfache

Leben der Bauern statt privilegiert
Als Adeliger auf einem Schloss
Diesen Adel und damit das Gut 
Hatte erst der Großvater erworben

Ganz ursprünglich war die Familie
Eine von aus Spanien vertriebenen
Juden die im Handel reich wurden
Erst sein Vater lebte als Adeliger

Das heißt er lebte von seinen 
Gütern leistete dem König im
Krieg seinen ritterlichen Dienst
Er erzog seinen Sohn nun so

Nach der Zeit auf dem Land kam 
Ein Latein und Griechisch Lehrer
Wohl ein deutscher Humanist
An den Hoff mit klaren Regeln

Michel sollte fließend griechisch
Wie lateinisch lesen und sprechen
Die Quellen der Humanisten damit
Im Original noch lesen können

Diese Fähigkeit nutzte Montaigne
Auch seine Essays sind voller Zitate 
Zu denen er nicht immer den Autor
Nennt so wie sie ihm gerade einfallen

Diese spielerische Leichtigkeit auf
Intellektuell höchstem Niveau die
Gerne betont wie wenig ernst sie
Doch alles nimmt ist sehr vornehm 

Als Jugendlicher kam er dann auf die
Schule und zum Studium des Rechts 
Nach Bordeaux hatte also viele ganz
Unterschiedliche Prägungen erfahren

Er war eine zeitlang nach seiner
Reise über Deutschland nach Rom
Bürgermeister von Bordeaux aber
Zog sich dann auf sein Gut zurück

Hier in einem Turm neben dem
Schloss hatte er seine Bibliothek
Lebte dort wohl auch und überließ 
Frau und Tochter das Schloss

Nach seinen eigenen Angaben
Zog er sich zum Schreiben völlig
Zurück und überließ die Führung 
Der Geschäfte lieber seiner Frau

Während der Hugenottenkriege
War der Katholik Montaigne auch
Berater des Protestanten Henrich
Von Navarra der später berühmt 

Wurde als Henri Quatre dem
Paris eine Messe am Ende wert
Noch war er beriet aber auch
Schon vorher Könige in Paris

Korrespondierte mit den großen
Humanisten seiner Zeit aber auch
Mit Elisabeth I von England wo seine
Essays die Zensur überstanden 

Je gehaltvoller und bedeutender die
Uns förderlichen Gedanken wären 
Beginnt Montaigne dies Essay desto
Stärker beanspruchten sie uns

Wichtig wäre darum unseren Geist
Darin zu schulen wie wir den Übeln
Standhalten können für ein rechtes
Leben und rechten Glauben jedoch

Soll dies nur in Maßen geschehen
Es bräuchte auch Erholungspausen
In seiner Jugend hätte er sich ständig
Zur Ordnung noch rufen müssen

Lebenslust und Gesundheit vertrügen
Sich schwer mit der Vernunft würde 
Gesagt gegenwärtig aber sei er in
Der eher gegenteiligen Lage

Die Altersbeschwerden riefen ihn
Mehr als genug zur Ordnung und
Nehmen ihn mehr als das nun 
Ins Gebet mit den üblichen Qualen 

Aus zuviel Lustigkeit wurde ein 
Zuviel an Ernst was misslich wäre
Warum er sich absichtlich etwas
Gehen ließe mit freiem Geist

Er sei zu gesetzt bedächtig gereift
Sein Geist brauche mehr Übermut 
Um sich zu entspannen der Körper
Fürchtet inzwischen Ausschweifungen

Sein herrischer Geist verbiete ihm
Seinen Lehrgang über Leid Buße 
Wie den Tod nur eine Stunde zu
Schwänzen doch er wehre sich

Mit feinem Humor beschreibt er
Dass er sich nun gegen ewige
Enthaltsamkeit so wehren müsse
Wie früher gegen die Wollust

Er möchte jedoch Herr seiner Sinne
Bleiben in jedem Sinne denn auch
Weisheit könne übertrieben werden
Was zur Vertrocknung nur führe

So stiehlt er sich gerne davon in
Den Ruhepausen die das Leiden
Ihm gelegentlich noch gönnt damit
Sein Geist sich nicht ständig quäle

Dann denkt er an das was er verlor
Lustwandelt in Erinnerung der Jugend
So blickt die Jugend nach vorne das
Alter nach hinten auf dem Januskopf

Auch wenn die Jugend aus ihm flieht 
Erinnert er sich ihrer Schönheit gern
Weil zweimal lebt wer heut sich seines
Gestern freut was auch Platon riete

Früher waren düstere Tage ihm noch
Die Ausnahme heute sind sie normal
So macht er bald Freudensprünge
Wenn ihn einmal nichts mehr plagt 

Was mich an die alte Weisheit erinnert 
Wenn du ab 50 ohne Schmerzen mal
Erwachst dann bist du nicht mehr es
Ist also keine Besserung zu erwarten

Nur mit Träumen und Gedanken
Kann er den Gram des Alters noch
Zeitweise zumindest verscheuchen
Doch dauerhaft braucht es Arznei 

Einfältig sei es die Widrigkeiten des 
Lebens durch Vorwegnehme noch
Zu verlängern er wolle lieber weniger
Lange alt sein als alt vorher sein

Halte ich für einen Trugschluss der
Eher das Gegenteil noch erreicht
Wer mit dem schlimmsten rechnet
Kann kleine Freuden eher genießen 

So packe er jede sich ihm bietende
Gelegenheit zum Vergnügen zwar
Zwar habe er von weiser Lust gehört
Jedoch wecke dies die seine nicht

Zumal habe anderer Leute Meinung
Keine Macht über ihn um seine Lust
Auf so etwas zu wecken zahlt dass 
Es ihm keine Mühe mehr mache

Hier zitiert er die wunderbaren Verse
Die warnen wir entfernten uns von
Der Natur und folgen der Mehrheit
Von der nie etwas Gutes noch kommt

Seine Philosophie bestehe im Tun
In der natürlichen Praxis dafür kaum
Im Spekulieren der Leute reden ließ
Ihn kalt allein seinem Wohl galt alles

Sinnenlust habe wenig mit Ehrgeiz
Zu tun sie finde sich reich genug
Warum sie sich im Schatten noch
Am wohlsten fühle alles käme

Zu seiner Zeit und so fände er nun
Gefallen an den Albernheiten der
Alten wie Wein und Saucen dazu
Es gäbe nur noch Spielzeug für ihn

Als wäre er wieder in der Kindheit
Weisheit und Torheit werden in
Seinem Greisenturm konkurrieren
Er werde auch immer anfälliger noch

Empfindlich sei er immer gewesen 
Doch inzwischen genügt schon ein
Leichter Stoß und er fällt hin klagt
Montaigne ohne maulen zu wollen

Das verbiete ihm sein Verstand der
Aber nicht davor schütze es so zu
Empfinden so täte er alles für ein
Heiteres und wohlgemutes Jahr

Sein einziger Ziel sei es zu leben
Wie dabei guter Dinge zu sein die
Düstere Ruhe gäbe es genug für ihn
Doch sie schläfere ihn nur ein

Fände sich irgendein Mensch egal wo
Dem seine Gesellschaft so zusagt wie
Ihm die ihre bräuchte sie nur pfeifen 
Schon versorgte er sie mit Essays

Weil es das Vorrecht des Geistes ist
Sich über das Alter zu erheben rät
Er dem seinen dies dringend zu tun
Möge er nur blühen wie er noch kann

Doch er fürchtet dieser habe sich
Bereits zu eng mit seinem Körper 
Verbündet um diesem in die Misere 
Die das Alter mit sich bringt zu folgen

Vergeblich rede er schmeichelnd
Noch auf ihn ein bemühe Seneca
Oder die Tänze der Damen am Hof
Kaum hätte der Körper eine Kolik

Hat der Geist sie offensichtlich auch
Selbst Denken seine eigene Aufgabe
Könne er nicht mehr vernünftig alle
Munterkeit ist mit dem Körper dahin

Ohne Gesundheit nutze auch kein
Glaube keine Liebe kein Geschrei
Nicht mal Dichtkunst bringe dann
Noch was oder der Wein

An dieser Stelle unterbreche ich
Das Lektürentagebuch um es die 
Nächsten Tage fortzusetzen mit
Freude an Montaignes Ironie

jens tuengerthal 28.2.26

Liebesfriedlich

Liebesfriedlich

Liebe ist friedlich
Zumindest theoretisch
Praktisch ist anders

jens tuengerthal 28.2.26

Glaubenskriege

Glaubenskriege

Glaubenskriege kann
Keiner gewinnen aber
Zumindest sterben

jens tuengerthal 28.2.26

Teeleben

Teeleben

Teetrinker haben
Ein Teeleben statt eines
Nur Liebesleben

jens tuengerthal 28.2.26

Lebensbücher V

Lebensbücher V

Lexika spielen in meinem Leben
Schon immer eine große Rolle
Wie eine heilige Quelle des Wissens
Lernte ich diese schon als Kind

Zu verehren wie zu respektieren
Was auch darin seinen Grund
Haben könnte dass meine Eltern
Ihren Brockhaus schützen wollten 

Diesen hatten sie in Leder mit dem
Obligatorischen Goldschnitt vom
Bremer Großvater meiner Mutter
Zur Hochzeit noch bekommen 

Damit der Junge nicht in den guten
Brockhaus krakelte wenn mich ein
Kreativer Anfall überkam wurden 
Diese Bände für tabu erklärt

Wie andere ihre Bibel heilig halten
War bei uns der Brockhaus heilig
Stete Quelle der Prüfung von Thesen 
Oder Behauptungen in Diskussionen

Der große Brockhaus war quasi der
Mitgliedsausweis im ehrenwerten
Club der Bildungsbürger was in der
Familie sportlich kultiviert wurde 

Später selbst lesend wurde er auch
Für mich zur Quelle des Wissens
Gern spielten wir auch das große
Lexikon Spiel mit den 24 Bänden

Die Achtung vor dem heiligen Buch
Brockhaus und Lexika ist mir immer
Geblieben und so schaffte ich mir
Zu Beginn des Studiums schon

Das erste Taschenlexikon an es war
Der kleine Meyer der als besonders
Zuverlässig galt und im Antiquariat
In Heidelberg günstig gerade war

Später kamen noch zahlreiche dazu
Aus dem Erbe des Großvaters oder 
Geschenkt von Verwandten wie ich
Das älteste meiner Lexika noch aus 

Dem aufklärerischen 18. Jahrhundert
Von meinem Vater kurz vor seinem
Tod noch erhielt was diesen Schatz
Natürlich besonders wertvoll macht

Beim ersten Besuch gemeinsam
Mit dem Großmeister in der rue
Cadet in Paris dem Hauptquartier
Des Grand Orient durfte ich

Beim Kamingespräch andächtig
In Diderots Enzyklopädie blättern 
Über deren große Bedeutung für
Die Philosophie der Aufklärung

Philipp Blom so genial und klug
In das vernünftige Ungeheuer 
Wie den Bösen Philosophen schrieb
Bücher die ich allen empfehle

Hier liegt die Basis dessen was 
Heute zum Rechtsstaat wurde noch
Als mutiger Versuch im Absolutismus
Den auch die Pompadour mit rettete 

Natürlich stehen hier auch die beiden
Großen Bände der Enzyklopädie aus
Der Anderen Bibliothek in denen ich
Immer wieder zu gerne lese

Enzyklopädische Versuche unser
Wissen in Buchform zu bringen
Sind alt und früher träumte ich
Alte Lexika wirklich zu sammeln

Der dafür erforderliche Platz wie
Bescheidene Möglichkeiten haben
Diesen Traum bisher ruhen lassen
Doch traumhaft finde ich es noch

Eine Enzyklopädie setzt Wissen
Gegen nur Aberglauben den die 
Heiligen Schriften als bedeutend 
So gerne uns verkünden wollen

Heute gibt es Wikipedia und kaum 
Wer außer Narren wie ich schaut
Noch in Lexika aber ich liebe es
Wie auch meinen Brockhaus 

Den rangierte mein Patenonkel
In Mecklenburg eines Tages aus
Es war die letzte gedruckte Auflage 
Wiki hatte das inzwischen erledigt

Gerne gab ich dem Brockhaus Asyl
Habe nun meine Lederausgabe mit
Obligatorischem Goldschnitt und bin
Glücklich mit meinen paar Lexika

jens tuengerthal 27.2.26

Liebeserkennung

Liebeserkennung 

Liebe ist wunderbar
Lässt schweben und träumen
Vom geteilten Glück voller Lust
Und mit Liebe natürlich

Groß aber wird das Gefühl
Wenn du dich erkannt fühlst
Deine Liebste dich sieht also
Was dich eigentlich ausmacht

Aller toller Sex oder Schönheit
Werden unwichtig verglichen
Mit dem Gefühl erkannt wie
Dafür geliebt zu werden

Ein seltenes Glück das oft
Auf Illusionen nur beruht 
Dann ist es gut sich an der 
Illusion zumindest zu erfreuen

Diese löst sich meist schnell 
Von alleine wieder auf warum
Es oft besser tut dies ganz für
Sich lieber zu behalten 

So können wir auch ohne alle
Illusion dankbar für kurze Träume
Bleiben und dieser genießen auch
Illusionen können einfach gut tun 

Denke es gerade dankbar voller
Freude an der Illusion so lange
Sie währt und danach dankbar
Dass sie solange währte

Wie groß die Liebe auch immer ist
Genügt es manchmal dankbar für
Den schönen Traum zu sein denn
Mehr wird Liebe ohnehin nie

jens tuengerthal 28.2.26

Freitag, 27. Februar 2026

Frühlingsriesling

Frühlingsriesling

Am ersten warmen Freitag schon
Gegen elf im Crossroads auf den 
Üblichen Riesling angekommen nur
Kurz überlegt ob ich mich raus setze

Doch in Anbetracht der Temperaturen
Lieber in der Flaneurloge wieder den
Üblichen Platz eingenommen nach
Der Begrüßung von Tino und Phil II 

Dann kam auch schon Volker vorbei
Verkündete mit etwas schwerer Zunge
Das heutige Ende des Februar damit
Seiner alkoholfreien Zeit erkennbar

Kaum war er weiter brachte Phil II 
Schon den Riesling obwohl die Bar
Gerade noch rappelvoll ist und dann
Kam noch der Weinlieferant dazu 

Dazu unten alle Plätze besetzt wie
Oben auch reichlich gefüllt noch
Auch Dunja sitzt wieder an der Bar
Draußen sind auch noch Tische

Als ob die Berliner den Frühling
Gleich feiern wollen doch nach
Kurzem Ansturm zahlender Gäste 
Beruhigt es sich langsam wieder

So ist Volker wieder gut von der
Bar nach hier oben zu hören eine
Ganze Horde schöner Nymphen
Zog nun von hier weiter in die Nacht

Oben plaudern noch mehrere Paare
Miteinander oder aneinander vorbei
Gemütlich rauchend wobei Phil II 
Ständig am rennen noch ist während

Tino ständig am Mixen ist es brummt
Lohnt also zur Beobachtung etwas
Früher ausnahmsweise zu kommen
Wobei mehr Ruhe gerade gut tut

jens tuengerthal 27.11.26