Mittwoch, 22. April 2026

Wüterich

Wüterich 

Der Friederich der Friederich
Das war ein arger Wüterich

Beginnt die Geschichte vom
Bösen Friederich aus dem
Berühmten Struwwelpeter von
Heinrich Hoffmann einem Arzt

Aus Frankfurt der moralisch
In der Kindererziehung wirkte
Jener Friederich der vorher
Tiere und die Schwester quält
Wird vom Hund gebissen ob

Nun ein Schelm schon ist wer
An Friedrich Merz denkt der
Den Deutschen ständig neue
Qualen androht um so den
Sozialstaat tot zu sparen wie

Von einer Lobbyistin einer
Überholten Energiewirtschaft
Milliarden Geschenke dieser
Als Belohnung für ihre dreisten
Krisengewinne zukommen lässt

Wie Milliarden in die Rüstung steckt
Statt Frieden irgendwo zu stiften 
Den Rest an Milliarden einfach

Sozialdemokratisch verschwinden 
Lässt ohne jede Erklärung außer
Der SPD die Schuld zu geben

Kostenlose Energiequellen wie
Wind und Sonne ablehnt für den
Traum vom Fusionsreaktor den 
Noch keiner real bauen kann der

Also nichts als Unsinn real macht
Das Land vor die Wand nun fährt
Fragt sich nur wer diesen wilden
Wüterich Friedrich stoppen kann

jens tuengerthal 22.4.26

Lektürentagebuch 21.4.26

Lektürentagebuch 21.4.26

In Der große Traum von Bildung 
Des Christian Graf von Krockow 
Heute über Vater und Sohn Forster 
Gelesen und ihren Weg zum Ruhm

Sehr gut recherchiert führt Krockow 
In die Geschichte der Familie Forster
Ein die von der Herkunft her ganz
Erstaunlich der Coocks auch ähnelt

Nur gab es hier schon bevor der
Autor und Forscher Georg Forster
Bekannt wurde zwei Generationen
Von Akademikern im Kirchendienst

Unter Cromwell königstreu noch
Floh die Familie lieber nach Polen
Danzig suchte da dringend Siedler 
Zur Entwässerung der Sümpfe

Das verschlug sie nach Preußen 
Was damals noch Polen war schrieb 
Der schlesischem Adel entsprungen
Krockow was mich etwas erstaunte

Sie landeten in Dörfern in der Nähe 
Von Danzig wo der Vater wie auch
Georg geboren der Vater studierte 
In Halle was damals Elite Uni war

Auch wenn dies beim heutigen Blick
Auf braunen anhaltinischen Sumpf
Wundert war es damals so wenig
Preußisch wie Danzig was dies erst

Nach der polnischen Teilung wurde 
Als Friedrich nicht länger mehr nur 
König in sondern von Preußen wurde
Was ein Graf Krockow wissen sollte

Beeindruckend ist der Bericht über
Die frühe sprachliche Entwicklung
Des Wunderkindes Georg der bald
Vom Vater zur Arbeit genutzt wurde 

Diesen Zustand geraubter Jugend 
Wie verlorener Kindheit klagt Krockow 
Im Geist politischer Korrektheit wie sie
Unserer Zeit entspricht klar an 

Ob dies dem Geist der Zeit von
Vater und Sohn Forster entspricht
Fragt Krockow nicht um dafür den 
Cholerischen Vater anzuklagen 

Dieser war zunächst Theologe im
Dorf beschäftigte sich aber lieber
Mit Naturkunde und kaufte viele
Bücher auch zur Bildung seines

So wissbegierigen Sohnes der
Alle Pflanzen und Tiere gerne
Benennen wollte und kaufte daher
In Danzig die Werke Linnées

Es gab sieben Geschwister von
Denen untypisch für die Zeit der
Frühen Aufklärung 6 überlebten 
Georg war dabei der älteste

Die Aussagen über die Ehe wie vom 
Vater beschriebene Krankheiten der
Eheleute und Georgs klingen eher
Nach unserer Psychoanalyse 

So gut Krockow teilweise noch
Recherchiert so unpassend sind
Seine nur politisch korrekten
Bewertungen dabei immer wieder

Was mit psychoanalytischem Unsinn
Auf historischem Kontext schaut sieht
Selten über den Horizont dieser Sekte 
Die in Wien begann hinaus schauen

Psychoanalyse ist keine Wissenschaft
Sondern eine postreligiöse Sekte die 
Auf geaberglaubten Thesen aufbaut 
Die nicht natürlich beweisbar sind

Dazu gehört zentral das behauptete
Unterbewusstsein das keinen Ort
Im Gehirn hat sondern der geglaubten
Seele dabei eher noch gleicht

Moralische Bewertungen außerhalb
Des historischen Kontext sind eher 
Unseriös und machen damit die sonst
Gute Arbeit ohne Gewinn lächerlich

Das ist schade weil es völlig genügte 
Die Fakten zu beschreiben mit denen
Sich Leser ein eigenes Bild machen
Moralische Verführung ist unnötig

Wie der Leser Kants begreift dass
Es auf das moralische Gesetz in uns
Allein und zuerst ankommt für ein
Moralisches Urteil sind diese

Autoritären Bewertungen der Sache 
Eher abträglich als nützlich also 
Sittlich wie tatsächlich nur peinlich
Besser ersparten wir sie uns

Vor allem aber entmündigt diese
Uns Leser als selbständig kritisch
Denkende Wesen denen dafür einer 
Sagen muss wie es moralisch ist

Die rein faktische Gegenüberstellung
Der rechtlichen Situation statt ihrer
Schon moralischen Bewertung erst
Ermöglicht erst ein vernünftiges Urteil

Sowohl Forster wie Cook waren dem
Geist der Aufklärung verpflichtet die
Verschuldung des wohl manischen
Büchersammlers Forster wird wieder

Relativ einseitig moralisch beurteilt 
Es fehlt dabei an Verständnis außer
Für die arme Mutter die keinerlei
Kulturelle noch Spuren hinterließ

Natürlich sind Frauen wichtig und 
Soll ihre historische Rolle gerne auch
Kritisch betrachtet werden um künftig
Etwas noch besser zu machen

Dies den Leser einer Biographie von
Cook und Forster aber zu sagen ist
Weniger Aufklärung noch sachlich
Von Bedeutung sondern Propaganda

Das wird heute so erwartet von
Frauen und verkauft sich wohl
Am Buchmarkt besser aber wird 
Gegenstand und Zeit nicht gerecht

Krockow schreibt gut und lesbar
Kenntnisreich wie unterhaltsam
Aber historisch ist das wohl eher
Schädlich als ein kritisches Bild

Dies nicht nur weil der Flaneur als
Autor und Büchersammler besonders
Viel Verständnis für beide Forster hat
Sondern aus historischem Verstehen

Sicher schreibt Krockow hier eher
Als Autor denn als Wissenschaftler
Ist dieser Erzählstil wohl populär aber
Klärt nicht auf sondern vernebelt nur 

Sich ein Bild von der Zeit zu machen
Ist es wichtig in die Zeit zu gehen
Nicht fälschlich zu vereinfachen was
Keine korrekte Sicht uns liefert

Auch moralische Urteile aus der
Gegenwart verbieten sich da sie nur 
Der Selbstdarstellung des Autors hier
Dienen statt die Zeit zu betrachten

Nach der leichten Frustration über
Krockows Fehler und Schlamperei
Lieber dem guten Friedell zugewandt
Der sich genau in die Zeit fühlt

In der Kulturgeschichte der Neuzeit 
Von Egon Friedell über das Rokoko 
Als Epoche der Feminisierung unter 
Dem Thema Schönheitspflästerchen

Gelesen und wie diese geradezu ideal
Den kranken moribunden Geist des
Rokoko offenbaren das gesund und
Kräftig für blass und kränklich ablehnt 

So wurden Perücken und Gesichter
Grau oder blass gepudert obwohl
Viele früher noch Leben erlebten 
Du ab vierzig schon alt warst

Dies spiegelt sich auch in der
Mode wie in den Farben wieder
Die in dieser Zeit beliebt waren
Rosa Pastell bis Flohfarben 

Von der tragischen Maske des Rokoko erzählt Friedell einiges
Anhand der kranken Kostüme
Mit geschnürten Taillen oder 

Den natürliche Bewegung völlig
Unmöglich machenden Reifröcken
Wie Schuhen mit hohen Absätzen
Die natürliche Bewegung verhinderten 

Dieser zumindest eher behinderten
Solche konkreten Bilder aus der Zeit
Die eine konkrete Vorstellung vom
Leben geben gibt Friedell wertfrei

Wer seiner sicher ist muss nicht 
Aus der Zeit fallen um zu urteilen
Was manchen wohl schwer fällt
Die lieber aus der Zeit völlig fallen

Dann ergeben sich wie bei Krockow
Moralisch unpassende Urteile ohne 
Einen Bezug zum Geist der Zeit
Die damit unglaubwürdig werden

Friedell enthält sich lieber ganz um
Die Zeit verständlich zu zeigen was
Leser erst kritisch urteilen lässt also
Aufgeklärt frei statt bevormundet

So erzählt Friedell noch weiter zur 
Spiegelleidenschaft des Rokoko mit
Der sie Räume unendlich machten 
Wie sich selbst zu sehr betrachteten

Unter Theatrokratie erzählt Friedell 
Warum das Theater als dabei ganz
Natürliche Lust zur Prostitution überall
Kultiviert wurde und zentral war

In diese Epoche ideal passte die sich
Gerne um der Lust wegen verkaufte
Was nach Friedell zum Theater als
Kunst der Prostitution perfekt passt

Friedell philosophiert dabei noch
Ganz nebenbei zur Prostitution als
Natürliche Neigung aller die sich
Gerne nackt zeigen wollen auch

Das ist klug und baut eine Brücke
In die Gegenwart auch seiner 
Eigenen Erfahrungen mit seiner
Vorliebe für Kinderhuren vom Balkan

Sicher wäre dieses Verhalten gegen
Das Nabokovs Lolita erwachsen war
Heute kriminell doch bleibt Friedell 
Historisch präzise genialer als alle

Dies alles kann ohne jedes dabei
Unnötige moralische Urteil betrachtet
Werden aber weitet deutlich den 
Horizont ist also echte Aufklärung

Spannend ist was auch Friedell an
Verschiedenen Stellen bedachte wie
Eine Epoche der Unvernunft die
Stärkste Aufklärung uns brachte

Stelle immer wieder fest Friedell
Lohnt betrachtet Geschichte stets
Historisch aus ihrer Zeit statt nur
Gegenwärtig moralisch zu urteilen

Solches Verhalten offenbart nur
Die Enge des eigenen Horizont
Gibt keinen Blick in die Zeit und
Klärt damit niemanden weiter auf

Mit Friedell dagegen zeitgemäß
Schauen ist eine Befreiung die
Aufgeklärt tiefer blicken lässt als 
Viele Diskurse unserer Zeit kamen

jens tuengerthal 22 4.26

Hundertster

Hundertster

Hundert werden wenige 
Irgendwann ist auch genug
Mit dem Dienst am Leben und
Zeit für Ruhe im Nichts was 
Am Ende einfach alles ist

Elisabeth II wäre es heute geworden
Aber ging noch rechtzeitig wenn auch
Nur kurz vorher wie meine Omi die
Ungefähr genauso lang durchhielt
Und Elisabeth noch schaukelte

Sie hat lange ihre Pflicht getan
Nun tut es ihr Sohn Charles als
König aller Briten und mehr dabei
Schon lange im Rentenalter aber
Hilft ja nach Merz auch nicht mehr

Denke würdig an die tote Queen
Die nun für immer frei hat was nach 
Dem Leben eine gute Aussicht ist

Denke ich und gönne es ihr wie 
Der Omi und dem Vater und mir
Irgendwann dann wenn genug 

jens tuengerthal 21.4.26

Dienstag, 21. April 2026

Bösekirschgang

Bösekirschgang

Bei schönstem Sonnenschein vom
Helmholtzplatz zur Bösebrücke 
Gelaufen um dort die blühenden
Japanischen Kirschen zu bewundern

Während der Rest des Weges schon
Im zarten Grün frühlingshaft stand
Waren die Kirschblüten dort endlich
In voller Schönheit aufgegangen

Über den Arnimplatz gelaufen und
Dort natürlich an die Liebste gedacht
Wo schon viele in der Sonne auf den
Dort Bänken saßen und genossen 

Ging ich noch weiter bis zu den
Eisenbahngleisen unterquerte die
Bösebrücke im staubigen grau um
Direkt danach ins rosa zu tauchen

Viele Besucher vor allem auch wieder
Japaner freuten sich fotografierten 
Die zarten Blüten und sich dort und
Der Flaneur tat ein gleiches auch

Welch wunderbare Pracht uns jeder
Frühling wieder schenkt dank der
Großzügigkeit japanischer Bürger
Wird Berlin hier zum rosa Meer

Genoss dies erfüllende GIück und
Lief mit kleinem Umweg 9.6 km was
Ein schöner Spaziergang war noch
Erfüllt vom rosa Traum kam ich an

jens tuengerthal 21.4.26

Liebestechnik

Liebestechnik

Gibt es eine Technik der Liebe
Mit der alle glücklich werden
Wie den ominösen G-Punkt
Mit dem angeblich jede Frau kommt

Den es neurologisch nicht gibt 
Der etwas ganz anderes ist was
Vom nervus pudendus erzählt aber
Sex ist ja kein Thema hier wo es

Um Liebe also Gefühle geht die 
Nie auf Knopfdruck kommen auch
Wenn es häufiger so aussieht in
Der kreischenden ersten Reihe

Denke ich und kenne keine Technik
Die immer funktioniert weiß nur
Was nie gut geht wie Erwartungen
Die immer enttäuscht werden

Seltsam viele nur meinem Sex
Ohne Liebe komme für sie nicht
Infrage sei ihnen eher egal weil
Sie mehr vom Nestbau träumen 

Dabei frage ich mich immer wie 
In Fällen logisch nie begründeter 
Eifersucht warum so viele Liebe 
Für ein Besitzverhältnis halten 

Am Ende merke ich dass alles 
Was die meisten enttäuscht
Für mich keine Liebe mehr ist
Also beim Sex nicht weiter stört 

Sie nennen es dann Beziehung
Die gewöhnlich erwartungsgemäß
Endet wie abläuft bei der Sex nur 
Anfänglich dazu gehört noch

Finde schon Liebestechnik klingt
Wie etwas was es besser nicht
Geben sollte glücklich zu bleiben
Vielleicht braucht es nur mehr Gefühl

jens tuengerthal 21.4.26

Lektürentagebuch 20.4.26

Lektürentagebuch 20.4.26

Zweimal Kulturgeschichte gelesen
Einmal segeln gegangen und dann
In der Antike über Luxus und Genuss 
Lustvoll mit Freude dankbar gelesen 

Segeln ging es weiter mit James Cook
Auf der Endeavour im Pazifik dabei
Neuseeland erstmals kartographiert
Wie Australiens Osten neu entdeckt

Darüber schrieb sehr spannend
Wie gut Christian Graf von Krockow 
In Der große Traum von Bildung 
Der mit bisher viel Freude macht

Berichtet was sie bei Landgängen
Alles an seltsamen Tieren und auch
Menschen trafen die gleich flüchteten 
Auf ein Korallenriff aufliefen und dort

Leck schlugen es improvisiert danach
Reparierten wie klug Cook sie mit der
Nächsten Flut wieder befreite und wie
England erstmal nur sehr viele seiner

Sträflinge dorthin exportierte wie sie
Von Australien nach Batavia segelten
Was heute Jakarta heißt damals noch
Niederländisch und verkommen war

Zwar gab es Grachten wie in
Amsterdam nur leider ungepflegt 
Damit voller Moskitos zahlreiche
Mitglieder der Besatzung wurden 

Dort krank während das Schiff im
Dock ordnungsgemäß repariert
Wurde erkrankten immer mehr
Menschen der Mannschaft die

Bis dahin fast alle überlebt hatten 
So sterben nach Batavia 34 Mann 
Nächste Pause war Kapstadt wo
Sich viele wieder erholen konnten 

Kapstadt wird als große Theke
Beschrieben an der es sich die
Seeleute aus aller Welt noch gut
Gehen ließen in attraktiver Lage

Die Heimfahrt nach England läuft
Ohne große Probleme nun war Cook
Ein Held und großer Entdecker der
Dabei noch bescheiden blieb

Mit Erwin Seitz ging es nun in der 
Verfeinerung der Deutschen in die
Antike zum humanistischen Geist 
Was mit Winkelmann beginnt

Dieser war vom Berliner Drill nach
Sachsen geflüchtet aber von dort
Nach Rom gegangen um den echten 
Geist der reinen Antike zu erleben 

Sein Bild der Antike hat die deutsche
Klassik wie auch noch die Kunst der
Beginnenden Romantik geprägt wie
Auf Gemälden von Schinkel sichtbar

Damit beginnt Seitz seinen launig
Aber sehr informativ geschriebenen
Ausflug in die Antike und wie diese 
Schon zur Verfeinerung beitrug

Er berichtet klug über die Wende
In der Philosophie durch die Abkehr
Von göttlicher Allmacht in der
Alten griechischen Philosophie

Wie infolge der Verfeinerung der
Kultur wie der Entstehung einer
Bürgerlichen Gesellschaft weiter
Noch in der Antike kultivierte

Verreißt den autoritär totalitären
Platon lobt dafür Aristoteles aber
Erwähnt weder Lukrez noch Epikur
Ein grober katholischer Fehler

Die Philosophie der Lust hier nicht
Zu erwähnen das de rerum des
Lukrez diesen Schlüssel zur Renaissance ignorieren ist

Mehr als die eher kurzsichtige
Beschränkung auf Moselwein 
Wie Bamberger Bier was eher
Wenig Sachkenntnis nur beweist 

Eine oberflächliche Schlamperei 
Welche wichtige Grundlagen sowohl
Der Verfeinerung wie des Genuss
Verkennt und nachlässig ignoriert

So reißt er immer wieder schön
Themen an plaudert darüber nett 
Aber vergisst entscheidendes was
Schade für die gute Idee auch ist

Ein Buch für seinen persönlichen
Geschmack sollte er dann auch so
Nennen und nicht Kulturgeschichte
Der Verfeinerung der Deutschen

Die Idee bleibt wunderbar manches 
Ist sehr gut begonnen aber dann
Leider schwach zu Ende gebracht
Was nur irgendwie nett noch ist

Da wäre bei diesem schönen Thema
Wie dem attraktiven Stoff mehr noch
Möglich als Erwins Lieblingsessen
Was eher rustikal doch bleibt

Diese hierzulande schon verbreitete
Geschmacksrichtung hat ja auch ihren
Reiz aber da wäre anderes denkbar
Lese weiter mit kritischem Blick

In der Verfeinerung der Deutschen
Gibt es offensichtlich noch viel zu tun
Wie zu entdecken was noch manches 
Neuland uns eröffnen könnte

jens tuengerthal 20.4.26

Montag, 20. April 2026

Erwachsenwerden

Erwachsenwerden

Erwachsen wirst du
Wenn du begreifst
Alles hat seinen Preis
Und am Ende kommt
Immer die Rechnung 
Für irgendwen egal
Wer sie bezahlen kann
Mehr bleibt vom Leben
Nie wenn nichts mehr ist
Ob sich das gelohnt hat
Ist nur noch eine Frage
Der richtigen Berechnung
Geld stinkt nicht
Leichen schon
Irgendwann

jens tuengerthal 20.4.26

Regenlauschen

Regenlauschen

Erwachen und einfach 
Dem Regen lauschen 
Ist wundervoll genug
Alles fließen zu lassen
Denke ich dankbar im
Trockenen warm genug
Auf dem Diwan in der
Kleinen Bibliothek die
Der Mittelpunkt der Welt
Um die alles fließt mir ist
Wenn es das jetzt war
Denke ich einen Moment
Könntet ihr zumindest sagen
Er hat dem Regen gelauscht
Bis nichts mehr war

jens tuengerthal 20.4.26