Sonntag, 7. Juni 2026

Realismuss

Realismuss

Europa muss endlich
Realistisch werden um
Zu erkennen wer einen 
Bekennenden Faschisten
Wie Rassisten zur Feier
Des Sieges über den 
Faschismus einlädt bekommt
Das geliefert was Hegseth
Zum D-Day geliefert hat 
Die USA sind kein Partner
Sondern ein Gegner der
Hier nicht mehr willkommen
Die WM ist vorab gestorben 
Freiheit und Demokratie
Für Aberglaube versteigert
Wir müssen für uns sorgen 
Die größte Entwicklung
Auf dem Rüstungsmarkt
Mit Mut und Milliarden die
Wirtschaft nach dem alten 
Rezept des Kalten Krieges
Wieder in Schwung bringen
Ein Star Wars Programm
Auflegen das dazu noch
Mit alternativen Energien
Gewinne nachhaltig wie 
Europa unabhängig macht
Während die USA weiter
Die Zukunft verbrennen
Bis sie hier um Freiheit 
Vermutlich auch Asyl
Wie Wohlstand betteln
Weil der Faschismus von
Idioten nichts mehr bietet 
Europa durch seine Vielfalt
Reich und stark erst wurde 
Realismus heißt auch wieder
Zu erkennen wir sind mehr
Älter besser und klüger als 
Der Appendix der Milliardäre
Zu dem die USA wurden 
Sie zerstören ihre Zukunft 
Europa übernimmt gerne
Wir haben nämlich eine
Perspektive mit Vernunft
In besserer Zukunft

jens tuengerthal 7.7.26

Sinnstiftung

Sinnstiftung

Hätte ich zufällig Vermögen
Oder erbte es unverdient weil 
Erbe logisch stets unverdient ist 
Könnte ich eine Stiftung gründen
Der Allgemeinheit zu nutzen
Was dem Vermögen zumindest
Einen Sinn gäbe und mir bis zum
Bittersüßen Ende dann eine 
Beschäftigung was viele der
Angepassten Sinnsucher für 
Sinnvoller vermutlich halten
Als sinnlos einfach zu sein
Auch wenn das der Natur
Eher entspricht als der 
Aberglaube an mehr im
Dasein was nur ist dann
Würde ich sie Sinnstiftung 
Nennen und den Namen
Schützen lassen damit 
Keiner mehr Sinn stiftet
Statt zu genießen was ist
Mehr geht nie und am
Ende war das sinnvoller
Als noch weiter zu hoffen
Sie würden sich alle selbst
Aus ihrer Unmündigkeit 
Befreien um aufgeklärt
Sterben zu können denn 
Um mehr ging es
Am Ende doch nie
Bei der Sinnstiftung 

jens tuengerthal 7.6.26

Sinnlost

Sinnlost

Sein ist was
Vollkommen genügt
Nichts hat Sinn auch
Wenn manches uns 
Für Momente lang 
Sinnvoll erscheint
Führt Sinnsuche nie
Weiter als ins Nichts
Außer wir werden
Gläubig dabei was
Auch eher nichts wird 
Als etwas zu bringen 
Wer noch Sinn sucht
Ist völlig lost würde ich
Gäbe es kein dreisilbiges
Verloren aber das ist
Verlorene Liebesmüh
Vermute ich sagen
Wie der Sinn der nie
Weiblich ist ohne dabei
Zu mutmaßen an wem 
Diese Glaubensfrage
Der Sprache noch hängt 
Was sie über Gender lehrt 
Bei manchen ist der Sinn
Ein Neutrum etwa im
Englischen schwedischen
Ungarischen aber Grammatik
Ist ja nur scheinbar genital 
Was heute zu vertreten
Vermutlich eher sinnlos ist
Insofern aber Sinnlost
Denglisch kombiniert
Könnte es wiederum
Spannend relevant sein
Falls weiblich sinnlos ist
Was ich nie behauptete
Noch auch nur dachte
Dichte ich lieber vorher
Bevor eine keine Nachsicht
Mehr hat nur sicherheitshalber
Sei hier betont alles Sein ist
Nach der Natur sinnlos was
Logisch also sinnvoll so ist
Es ist was es ist
Mehr nie was aber 
Zumindest der Liebe
Rein verbal ähnelt die
Manche als große 
Sinnstiftung missbrauchen 
Denen ohne dann alles
Sinnlos erscheint
Siehe auch Werther
Doch können wir nun
Nach dem Natur alle
Beruhigen denn es bleibt 
Immer nur sinnlos so ist
Wer weiter nach etwas
Sucht was es nicht gibt
Deutlich sinnlost noch
Was übrigens die Liebe
Verständlich macht die 
Keine Erklärung braucht
Weil sie sinnlos ist aber
Nicht jede Liebe ist auch
Darum gleich sinnvoll
Verbal im Gegenteil
Manches geben wir auch
Ohne weitere Fragen
Einfach verloren
Wie den Sinn
Ist halt so
Dada

jens tuengerthal 7.6.26

Samstag, 6. Juni 2026

Lektürentagebuch 6.6.26

Lektürentagebuch 6.6.26

Begonnen mit den Buddenbrooks
Von Thomas Mann und wie der gute
Engagierte Thomas Buddenbrook
Seinen Tag gewöhnlich gestaltet

Schon direkt nach dem Aufstehen
Beginnt Thomas Buddenbrook sich
Um die öffentlichen Angelegenheiten
Zu kümmern beim Gespräch mit dem 

Barbier Wenzel der auch Mitglied
Der ehrwürdigen Bürgerschaft ist
Zuvor schon Konsul Kistemaker
Rasierte und davon auch berichtet

Sie sprechen über Modernisierung
Der Eisenbahn wie der Beleuchtung
Buddenbrook will Gasbeleuchtung 
Überall das sei heller und zeitgemäß 

Denke daran wie hier die Anwohner
Um den Erhalt der dezenten noch 
Alten Gaslaternen kämpfen was so
Unsinnig wie manches noch ist

So kurzsichtig wie eine Regierung
Die das Aus für den längst schon
Überholten Verbrenner in Europa
Noch einmal verschoben hat damit

Ihre einst große Autoindustrie den
Anschluss endgültig verliert was
Nach einem Weltuntergang der
Eher zu erhoffen ist egal wäre

Neben der Eisenbahn die Wege
Kürzer macht befürwortet der junge 
Konsul auch den Zollverein was 
Dem Handel noch besser täte 

Dieser ist ihm besonders wichtig
Weil er als Kaufmann die große
Bedeutung dessen erkennt was
Er wohl zur heute EU sagte 

Thomas Buddenbrook wird als
Viel gereist beschrieben und vom
Horizont her weiter als der sonst 
Enge bürgerliche Geist Lübecks 

Einer der über die Grenzen hinaus
Blickt eine rothaarige Schönheit
Aus Amsterdam heiratete die nur 
Zufällig Freundin seiner Schwester

Über all diese wichtigen Dinge spricht
Der Konsul schon beim Rasieren
Während Wenzel noch frischen 
Schaum auf sein Kinn aufträgt

Nach der Rasur und während Wenzel
Schon zum nächsten Kunden eilt
Kleidet Thomas sich sorgfältig an
Küsst die Stirn der erwachten Gerda

Begibt sich auf zwei Stunden ins 
Kontor in der Mengstraße um die
Nötigen Dinge in Gang zu bringen
Danach zweites Frühstück dort

Von da aus geht er weiter zum
Hafen spricht als Reeder mit
Den Kapitänen über Fahrten und
Preise an den Märkten zur See

Zeigt sich nun an der Börse
Wandelt durch die dort gotischen
Arkaden und knüpft Verbindungen 
Plant schnell weitere Geschäfte 

In letzter Minute und oft schon fast
Zu spät holt er Gerda dann zu
Gemeinsamen Terminen am Abend
Zuhause wieder aber immer schon 

Fast beim nächsten Termin und
In Gedanken beim Gemeinwohl 
Seiner Vaterstadt um das er sich
Ununterbrochen redlich bemüht

Ein engagierter Unternehmer und
Politiker der versucht dazu allen 
Gerecht zu werden auch seinen 
Geschwistern die Sorgen machen

Am Ende kommt das Kapitel der
Eigenen Kinder auf die noch auf
Sich warten lassen was seine Mutter
Die Konsulin inzwischen besorgt

Sie fragt ganz dezent Doktor Grabow
Der auch sieht dass hier ein Franzbrot 
Mit Taube keinen Erfolg verspricht 
Ach und dann war da noch Tony

Feinfühlig und aufmerksam mit dem
Nötigen Humor führt Mann hier durch
Den Alltag eines Unternehmers im
Geerbten Familienbetrieb aber 

Erzählt ganz nebenbei noch die
Politik und Kulturgeschichte seiner 
Familie und die folgende Entwicklung
Aus der später das Reich erst wuchs 

Historisch ist dies die Zeit zwischen
Der Revolution von 1848 und dem
Deutsch-Dänischen Krieg der dann
Nach weiteren Schlachten noch

Zur Krönung und Reichsgründung der
Verspäteten Nation in Versailles führte
Nach Königgrätz und 70/71 was den 
Roman historisch gut einordnen hilft

Das macht die Buddenbrooks auch
Zu einem Jahrhundertroman der die
Geschichte und was sie damals prägt
Im persönlichen Kontext erörtert 

Im Zauberberg treffen sich nach
Der kurzen Abendgesellschaft als
Sich längst alle zur Liegekur
Zurückgezogen haben als letzte

Übriggebliebene Clawdia Chauchat
Und Hans Castorp vor dem Kamin
Kommen dort ins Gespräch bei dem
Hans Clawdia provoziert und duzt

Was sie sich erst verbietet dann
Nichts mehr dazu sagt was als
Kapitulation für ein wichtigeres
Thema betrachtet werden kann

Er erklärt sich und sie kommen
Sich als Freunde wieder näher
Sie klagt wie schwer es neben
Dieser Persönlichkeit zu leben

Für sie als Frau wäre die er
Gewollt hätte und wie sollte
Sich Frau dem entziehen fragt
Clawdia ihren deutschen Hans 

Dies nachdem sie beide zuvor
Überraschend klug und zugleich
Bescheiden über Leidenschaft
Miteinander philosophiert haben 

Sie besiegeln ihr Bündnis mit
Dem russischen Kuss auf den 
Mund wie wir ihn noch aus den 
Sowjet Zeiten schaurig kennen

Denke an das Mauerbild auf dem
Honecker und Breschnew knutschen
Aber sehe auch dass junge lustvolle
Paar von Kranken in Davos dabei

Sie besiegeln ein Bündnis für die
Persönlichkeit Mynheer Peeperkorn 
Damit sie diese Liebe erträgt der
Großen Persönlichkeit bleibt er

Ist ihr Freund und Berater der sich
Voller Zärtlichkeit an sie bindet die
Ihn darum bittet nach vorher vielen
Salti um das was sie sich zugestehen

Das ist eine ganz wunderbar erzählte
Geschichte um Liebe die sich mit 
Leidenschaft findet und bindet aber
Die Umstände nimmt wie sie sind

Das unausweichliche der großen
Persönlichkeit aber auch die hohe 
Intensität der Verbindung der beiden
Wird hier sehr fein thematisiert

Die erotische Spannung dieser
Situation überschreitet vielen in
Anderen Werken beschriebenen
Nur Sex der ungesagt geiler wird

Das ist faszinierend bei Mann der
Die Erotik einer Szene knistern lässt
Ohne je von Sex dabei zu reden weil
Er ein Gefühl für Stimmungen hat

Über diese Fähigkeit von Mann wie
Sein großes sensibles Feingefühl 
Sollte mehr nachgedacht werden
Als seine privaten sexuellen Wünsche

Weiter geht es mit Thomas Mann
In Joseph und seine Brüder im
Kapitel Damengesellschaft was 
Das Leiden der Mut öffentlich macht 

Diese hatte nach der verweigerten 
Lust durch Joseph aus Liebe wie 
Wahnsinniger Sehnsucht wer mochte 
Das noch unterscheiden können

Immer mehr abgenommen war krank
Wie schwach geworden und so sind
Alle ihre Freundinnen aus dem Palast 
Sie einzeln oder in Gruppen voller

Mitleid besuchen gekommen hatte 
Auf ihre Fragen was sie denn so
Krank mache immer nur geantwortet
Dass würden sie nicht verstehen

Als das Gerede darüber wie auch
Das Drängen ihrer Freundinnen die
Selbst große Rollen am Hofe des 
Pharao spielten hatte sie alle zur

Damengesellschaft einem großen
Kaffeekränzchen in zwei Räumen
Des Damenhauses eingeladen
Wollte sich dort allen offenbaren

Neugierig kamen natürlich alle
Herrlich komisch ist wie Mann das
Schnattern der Frauen beschreibt
Wie die Stimmung in der Runde

Von Mitleid zu Begeisterung Neid
Wut und Zorn sich wandelte als
Sie ihnen Goldäpfel serviert mit dazu
Den schärfsten Obstmessern der Welt

Während ihre Freundinnen alle mit
Diesen Messern beschäftigt sind
Lässt sie den edel in weiß gekleideten
Joseph ihnen Wein servieren 

Nun kommt es wie es kommen muss
Die Damen von seiner Schönheit wie 
Dem bezaubernden Wesen des wohl
Wirklich geilen Knaben abgelenkt

Schnitten sich sämtliche in die Hände
Mit den schärfsten Messern der Welt
Worauf es ein Blutbad gab was der
Meister der Ironie Mann beschreibt

Nachdem sich die erste Aufregung
Wieder legte alle verbunden waren
Erhoben sich erste Reden dass Mut 
Auch Mitschuld am Blutbad trage 

Sie hätte in der aufgeregt besorgten 
Stimmung nie ihren so schönen 
Jungmeier als Schenk schicken 
Dürfen dass sei ihre Schuld

Nun aber erklärte sich Mut ihnen
Allen erzählte von ihrer Liebe zu
Joseph worauf das Geschnatter
Wieder begann mit erstem Spott

So dachten einige nun habe es
Auch die keusche Mut erwischt
So sei das eben im Leben aber
Dieses Problem sei lösbar 

Nach weiteren Reden der ältesten
Wie ranghöchsten ihrer verwundeten 
Freundinnen erklärte Mut ihnen dass 
Joseph sich ihr dabei verweigere

Wieder viel Gereden und Geraune
Auch neidischer unter ihnen wie 
Denen die meinten sie sei dem
Jungen Schönling wohl zu alt

Auch wenn sie das nur ihren
Nachbarinnen ins Ohr flüsterten
Wie eben auf Kaffeekränzchen so
Wohl übereinander geredet wird 

Ergriff die Frau des Oberpriesters
Das Wort die selbst zwei Geliebte
Sich hielt und dennoch Joseph
Beim ersten Anblick verfallen war

Sie werde es ihrem Gatten melden
Diese Weigerung noch dazu eines
Ausländer sei eine Beleidigung der
Ägyptischen Götter und müsse

Daher umgehend hart bestraft werden
Die anderen stimmen in Mehrheit zu
Zumal die Betreffende auch Oberin
Ihres Frauenordens noch war

Einige Tage später bekommt nun
Mut Besuch vom Oberpriester dem
Gatten ihrer Freundin und Freund
Ihres Mannes auch der Adel halt 

Dieser wollte zwar nicht direkt
Zum Betrug des Freundes raten
Aber nannte die Weigerung des 
Hebräers eine tiefe Beleidigung

Sollte sich dies fortsetzen könne 
Sie zum Vollzug ihrer Wünsche
Die Hilfe der Tempelwachen holen
Es werde ägyptische Ehre verteidigt

Joseph wiederum hatte seinen 
Kleinen Verbündeten der alles 
Belauschte und sofort ihm erzählte 
Worauf er beschloss jetzt erst Recht

Nie nachgeben zu wollen weil es eine
Religiöse Frage der Ehre wäre dem
Eigenen Gott treu zu bleiben egal
Was der Adam in ihm wirklich will

Herrlich komisch mit feinen Details
Beschreibt Thomas Mann diese
Damenrunde des Adels zwischen
Teilnahme und Empörung

Der geniale Plan von Mut die ihre
Freundinnen fühlen lässt wie sie
Damit auch wie ihr Herz blutet
Geht also erstmal voll auf

Doch wird diese Bestätigung ihrer
Macht ihr Glück in der Liebe gar 
Befriedigung ihrer Lust bringen 
Es wird wohl eine Katastrophe

Die biblische Geschichte ist bekannt
Mann bezieht sich mehrfach darauf
Aber schreibt im biblischen Ton dazu
Nun zu erzählen wie es wirklich war

Das gelingt ihm mit feiner Ironie
Guter Kenntnis des menschlichen
Charakters wieder exzellent ohne
Dabei seinen Humor zu verlieren 

Da kannte jemand Frauen und
Männer wie ihr Paarungsverhalten
Gut und schafft es alles mit einer
Verständnisvollen Ironie zu erzählen

Das ist immer wieder genial und
Höhepunkt der Literaturgeschichte 
Der das Göttliche menschlich macht
Sich darüber noch fein amüsiert

jens tuengerthal 6.6.26

Mann151

Mann151

Am 6. Juni 1875 wird in Lübeck
Thomas Mann geboren dem zum
Gerade 150. Geburtstag überall
Viel gedacht wurde hier aber soll
Zum 151. dessen Quersumme 7
Also die Zahl des Meisters ist die 
Irdisches und himmlisches vereint
Was genug Hokuspokus hier ist
Mit seinen Worten gedacht werden
Die den Humor wie die so 
Vielfältige literarische Größe noch
Besser zeigen als alle Mutmaßungen
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen
Als herzlichen Glückwunsch für den
Der nicht mehr ist aber sich zuvor 
Unsterblich schrieb im Werk

jens tuengerthal 6.6.26

Zitate Thomas Mann

Ich bin ein Mensch des Gleichgewichts. Wenn das Boot nach links zu kentern droht, lehne ich mich automatisch nach rechts. Und umgekehrt.

Wir sind eine erlauchte Versammlung - aber einen Knacks hat jeder.

Wo ich bin, ist Deutschland. Ich trage meine deutsche Kultur in mir.

Denken und danken sind verwandte Wörter; wir danken dem Leben, indem wir es bedenken.

Ihre Selbstverständlichkeit ist in aller Welt eine zweifelhafte Sache geworden. Es ist die Stunde gekommen für eine Selbstbesinnung der Demokratie, für ihre Wiedererinnerung, Wiedererörterung und Bewusstmachung – mit einem Wort: für ihre Erneuerung.

Den besseren Deutschen schaudert vor dem moralischen Abgrund, in den sie zu versinken drohen.

Es ist schwer, es zugleich der Wahrheit und den Leuten recht zu machen.

Wir finden in den Büchern immer nur uns selbst. Komisch, dass dann allemal die Freude groß ist und wir den Autor zum Genie erklären.

Alles Interesse an Krankheit und Tod ist nur ein anderer Ausdruck für das Interesse am Leben.

Zum Bewusstsein kommen heißt: ein Gewissen bekommen, heißt wissen, was gut und böse ist.

Ein gutes Buch werde gleich zusammen mit seinem Titel geboren.

Radikale Askese, das bedeutet immer und überall nur Charakterschwäche.

Ironie heißt fast immer, aus einer Not eine Überlegenheit machen.

War zu glauben gewesen, dass ein wirtschaftlich bedrängtes und gehetztes Publikum aufgelegt sein werde, den träumerischen Verknüpfungen dieser […] Gedankenkomposition zu folgen? (Über den Erfolg seines Romans "Der Zauberberg")

Phantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.

Dem Problem der Toleranz dürften Sie kaum gewachsen sein, Ingenieur. Prägen Sie sich immerhin ein, dass Toleranz zum Verbrechen wird, wenn sie dem Bösen gilt.
(Zauberberg, Settembrini zu Hans Castorp)

Der Mensch muss schon von einer gewissgradigen Beschränktheit sein, um Patriot sein zu können.

Ein Künstler muss in derselben Verfassung an sein Werk gehen, in der der Verbrecher seine Tat begeht.

Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tode keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken. 
(Quelle: Der Zauberberg)

Dichtertum ist die lebensmögliche Form der Inkorrektheit.

Die Politik macht roh, pöbelhaft und stupid. Neid, Frechheit, Begehrlichkeit ist alles, was sie lehrt.

Nur an den beiden Polen menschlicher Verbindung, dort, wo es noch keine oder keine Worte mehr gibt, im Blick und in der Umarmung, ist eigentlich das Glück zu finden, denn nur dort ist Unbedingtheit, Freiheit, Geheimnis und tiefe Rücksichtslosigkeit.

Das Positive am Skeptiker ist, dass er alles für möglich hält.

Das Glück kommt zu denen, die es erwarten. Nur müssen sie die Türen auch offenhalten.

Willenlos

Willenlos 

Alle wollen was
Gerne auch von jemand
Dann wird angemacht
Seinen Willen zu erreichen

Nur der Flaneur ist am liebsten
Willenlos und lässt sich treiben 
Zu beobachten was passiert
Vielen scheint das unvorstellbar

Manche fühlen sich dann vom
Nichts angemacht weil keiner
In ihrer Vorstellung einfach
Nichts wollen kann dann

Suchen sie mehr im Nichts
Das keine Bedeutung hat
Mutmaßen dann mehr was
Das Nichts kompliziert macht

Vermuten eine Verschwörung
Wo einfach nur Nichts ist was 
Wilde Theorien entstehen lässt 
Die selten irgendwo hin führen

Dabei wäre alles so einfach
Ließen alle das Nichts nichts sein
Um damit zufrieden zu sein musst
Du nur als Flaneur willenlos sein 

Kannst beobachten was passiert
Ohne etwas oder von wem zu wollen
Bist willenlos glücklich auch damit
Nichts zu erreichen weil es alles ist

jens tuengerthal 6.6.26

Daneben

Daneben

Als Flaneur stehe oder sitze ich
Gerne daneben statt mittendrin
Zu sein und nur zu reden lieber
Schreibe ich darüber als Mensch
Übrigens auch ohne zu wissen
Ob ich darum auch daneben bin
Aber vermutlich ergibt sich das
Mit der Zeit von alleine denn 
Gewöhnlich scheint es anderen so
Wenn einer nur daneben steht
Oder sitzt ohne mehr zu wollen
Was denen die immer was wollen
Unvorstellbar erscheint so den
Der gerne unauffällig daneben bleibt
Besonders erscheinen lässt aber
Zeit und Gewohnheit lösen dies
Problem willenlos von alleine
Weil dann das Nichts normal wird
Einfach nur daneben steht oder
Soweit möglich auch sitzt nur 
Die sonst Aufregung der anderen
Tangiert den Beobachter nicht
Er schaut einfach nur zu
Warum der Flaneur gerne
Zuschauer von allem bleibt 
Was Gelassenheit schenkt

jens tuengerthal 6.6.26

Mitternachtriesling

Mitternachtriesling

Gegen Mitternacht im Crossroads
Angekommen wo Tino und Mo die
Bar machen und schon holte Mo
Einen Tisch für die Flaneurloge

Von der teilweise noch besetzten
Terrasse und brachte den Riesling
Kaum hatte ich Platz genommen
An der Bar noch Christoph begrüßt

Wurde dann von einem Bekannten
Auf dem Weg nach oben begrüßt
Die Musik ist ziemlich schmissig
Für die eher ruhige Stimmung

Drei an der Bar und zwei an den 
Stehtischen mehr noch draußen
Blödeln Mo und Christoph noch
Zwischendurch auf französisch

Der noch leere Clubraum liegt 
Ganz gediegen noch da strahlt
Meditative Ruhe aus ganz im
Gegensatz zum Beat der Musik

Die Herren am Stammtisch an
Der Bar plaudern über den DLF
Was ernsthaft interessant ist
Der andere am Ende plaudert

Mit Tino über weltbewegendes
Aus dem Autoverkehr während 
Tino dabei spült und Gläser wegräumt
Draußen kamen noch vier dazu

Mo trägt seinen Strohhut und Tino
Seine Sommer ¾ Cargohose in 
Wie üblich schwarz der Flaneur
Heute in Cord mit kariertem Hemd

Mehr aufregendes gibt es derzeit
Noch nicht zu berichten nur Tino
Scherzt mit den Schachspielern
Am Stehtisch vor der Terrasse

jens tuengerthal 6.6.26

Freitag, 5. Juni 2026

Lektürentagebuch 5.6.26

Lektürentagebuch 5.6.26

Das lange Kapitel Politik Paul und 
Die Gefahren der Überzeugung in
Den Ghost Stories von Siri Hustvedt 
Gelesen und begeistert gewesen

Eine linke Feministin die erkennt
Wie die USA im Faschismus landen
Fein auf die Probleme hinweist die
Schon deutlich zu erkennen sind 

Erzählt von Pauls Engagement für
Feministische Personen das sich
Mit persönlichen Erinnerungen mischt
Die plötzlich über sie kommen können

Wie der 3. Februar also Paul Austers
Geburtstag nun ein Geisteressen wird
Weil nur lebende Körper in Jahren
Noch gezählt werden was dann sich

Mit Elon Musks Faschistengruß in
Den Nachrichten sich mischt zur
Real existierenden Diktatur der die
Ersten Opfer nach Ende der USAID

Bald zum Opfer fallen werden aber
Die meisten Amerikaner werden sie
Nicht sterben sehen während die
Regierung Amerika groß macht

Wie der Valentinstag kam und ging
An dem sie sich immer gewagte 
Auch frivole Dinge für Paul dazu
Ausdachte und wie sie sich stets

Über sein Gesicht amüsierte wenn
Er sie öffnete dann kommt wieder
Ihr Geburtstag am 19. Februar
Es ist diesmal der siebzigste

Sophie macht ein phantastisches 
Dinner mit Freunden für sie das
Sie voller Dankbarkeit erfüllte für
Den Anker ihrer Existenz

Ohne diesen würde sie meint sie
Voller Gefühl wohl die Schwerkraft
Verlieren nur noch schweben um
Dann zu verschwinden wie Paul

Jedem Morgen sehnt sie sich danach
Pauls lautes Schimpfen über die
Zeitung wieder zu hören dessen Wut
Ein Puffer war sie liest und murmelt

Korrupte Sprache aus den Mündern
Von Hitler Stalin Mussolini Franco
Mao Putin und nun auch noch
Donald Trump schon wieder

Ein Song im Radio löst plötzlich
Ein lautes Schluchzen aus es ist
Der alte Protest-Song we shall 
Overcome sie versteht es nicht

Sie findet seine Mütze die er
Während der Chemo trug im 
Schrank und heult als sie seine
Grauen Haare darin sieht 

Diese Erschütterung versteht sie
Die von dem Song nicht aber
Versucht sie sich zu erklären fragt
Ob sie um die USA dabei weinte

Politische Erinnerungen mischen 
Sich mit den aktuellen Ereignissen
Wie sehr der Kampf um ein mehr
An Gerechtigkeit sie immer einte

Das Persönliche sei politisch wird
An verschiedenen Beispielen weiter
Begründet die weit in die persönliche
Erinnerung im Leben zurückreichen

Pauls Verhaftung und Misshandlung
Nach seiner Teilnahme an Protesten
An der Columbia 1968 als sie auf 
Einer Waldorfschule in Norwegen war

Zitiert dann Victor Klemperer in seinen
Abhandlungen über die Sprache des 
Dritten Reiches die er LTI nennt wie
Von einem Albtraum mit Trump 

Die USA 2025 seien nicht gleich die 
Weimarer Republik von 1933 aber
Hinter beiden lauert eine Pandemie
Wie deren Missbrauch durch Eliten 

Gemeinsam ist den historischen
Momenten eine wahnhaft irrationale
Jagd auf Sündenböcke die Sprache
Von Vernichtung und Deportation 

Der Hass auf die Woke-Ideologie
Feminazis Lügenpresse Gender
Das amtlich korrigiert wird gilt
Wieder als völlig normal heute

Der Tod von Paul und das zugleich
Politische Grauen verstärkt ihr Gefühl
Von Ohnmacht da wollen Trauernde
Das Unmögliche die Toten zurück

Das Massaker der Hamas vom 7.
Oktober erlebte Paul während der 
Strahlentherapie und sprach mit
Seinem Freund David Grossmann

Paul lebte noch lange genug mit ihr
Über die Massaker in Gaza zu
Diskutieren ob es ein Genozid war
Als Verbrechen gegen Menschlichkeit

Sie lässt es offen bemerkt dazu nur
Die Ironie der Geschichte käme einem
Manchmal unaussprechlich vor dazu
Enthalte ich mich als Deutscher 

Mit Sophie erlebte sie auch den
Women’s March in Washington
Zwei Monate später starrte Spencer
Auf die Hosenbeine von Nummer 45

Alle Fundamentalisten und totalitären
Herrscher regeln die Unterschiede
Zwischen den Geschlechtern überall
Dazu gehört Fortpflanzungskontrolle

Kein Mann habe das Recht sich in
Die Entscheidung einer Frau zu
Mischen ob sie ein Kind gebiert 
Meinte Paul schreibt Siri über ihn

Entsprechend hat das faschistische
Trump Regime schon am ersten Tag
Gender Ideologie verboten und die
Biologische Wahrheit angeordnet 

Sie begründet und zeigt dabei
Mit welch verlogenen Formen hier 
Männlich und weiblich definiert wird
Nach den je Fortpflanzungszellen

Damit leugnet die US Regierung
Die Realität diverser Geschlechter 
Beginnt die Diskriminierung neu 
Ignoriert menschliche Existenzen

So beginnen faschistische Regime
Mit der Vernichtung von Menschen
Deren Existenz ignoriert wird die
Von Staats wegen verleugnet werden

Nun zeige sich meint Siri dass die
Felsenfest geglaubten Monumente
Der amerikanischen Demokratie aus
Seife sind die beim ersten Regen 

Alles zu Schaum werden lassen vom
Einstigen Traum von Freiheit der für
Autoritäre faschistoide Milliardäre
Ganz schnell wieder verschwindet

Eine brillante politische Analyse die
Auf die Gefahr autoritärer Regime
Wie totalitärer Politik hinweisen 
Was so aktuell ist wie noch nie

Über die Macht der Märkte die noch
Dazu mit autoritär angeordneten
Zöllen beschränkt werden wird die
Lügensprache zur neuen Wirklichkeit

Gegen Faschismus hilft nur klarer 
Widerstand und Strafverfolgung der
Beteiligten wie Enteignung aller
Milliardäre für das Gemeinwohl

Schön zu sehen wie klar auch
Menschen wie Siri Hustvedt die
Diktatur unter dem Regime Trump
Erkennen und benennen 

Es ist düster geworden in der Welt
Den größten Teil regieren autoritäre
Alte Männer mit den Rezepten der
Vergangenen Jahrhunderte weiter 

Deutschland hat einen unfähigen
Kanzler der Putins Söldner noch
Illegal rechts überholen will ohne
Zu merken wie er Brände stiftet

Die politische Weltlage ist düster
Zum Glück gibt es noch genug
Gute Literatur anstatt was aber
Wenig für die Freiheit noch tut

jens tuengerthal 5.6.26

Merzrequiem

Merzrequiem

Ist es schon an der Zeit
Das Requiem für den
Unbeliebtesten aller Kanzler
Anzustimmen fragt sich noch

Weil es bald schon zu spät ist
Sich vom Verlierer wirkungsvoll
Noch abzugrenzen aber noch
Die Angst vorm Vorsitzenden

Größer ist als der Mut zu nötigen 
Schritten von denen keiner gern
Den ersten wagt auch wenn die
Spatzen darüber schon schwatzen 

Die CDU in Sachsen-Anhalt ist
Auf dem Weg dazu gegen die AfD
Das Land zu verlieren weil Hass 
Reicher blüht als Vernunft in Ostelbien

Was mit Sachsen anfängt das
Wenig Hoffnung noch wem gibt
Schlimmer nur in Thüringen ist
Der rechtsradikalen Hochburg

Brannten auf der Wartburg nicht
Bücher schon hundert Jahre früher
Als auf dem heute Bebelplatz Berlins
Wo Luther einst den Teufel sah 

Weil der feige Kanzler lieber die
Methoden der Putinisten imitiert
Wie mit Trump erfolglos kuschelt
Sind die Aussichten bescheiden

Ohne etwas für Deutschland
Auf egal welcher Ebene zu
Erreichen ist die Bilanz wohl
In jeder Hinsicht zu mager 

Weil der lange Kleingeist
Nie über das Sauerland noch
Hinauswuchs ist er hoffentlich 
Bald erledigt und möge dann 

Von mir aus in Frieden ruhen
Dass die Opposition bereits das
Requiem auf diesen Kanzler
Jubelnd anstimmt ist natürlich

Wie die eigene Partei bereits
Gerüchte streut oder sich nur
Pro Forma um Zusammenhalt
Bemüht ohne zu begeistern

Bestätigt nun wirklich allen 
Wie schwer es der Versager hat
Den keiner mehr mag noch 
Jemand je wirklich wollte 

Das war es dann wohl
Deutschland hat besseres 
Als ein altes Auslaufmodell
Für seine Zukunft verdient

Amen

jens tuengerthal 5.6.26

Lebenslust

Lebenslust

Ist Lebenslust eine Frage der Haltung
Liegt es am eigenen Blick mehr oder
An den Umständen die Lust machen 
Oder jede rauben können überleg ich

Sich dem zu ergeben was ist könnte 
Einfacher erscheinen als seinen Weg
Unter allen Umständen zu gehen 
Auch wenn alles hoffnungslos scheint

Lange schon keine Lust mehr auf das
Alberne Spiel Leben gehabt was viel
Formell verwaltet damit sich genug
Bedeutend dahinter fühlen können

Einige leiten ihre Lebenslust aus dem
Aberglauben an eine unsterbliche
Seele her was noch alberner ist
Weil es in der Natur diese nicht gibt

Bringe es halt hinter mich weil ich
Wohl muss was mir noch weniger
Gefällt als der Aberglaube weil es
Einen Zwang damit ausdrückte 

Es mag Menschen geben die 
Zwänge lieben und die es erregt 
Gefesselt zu werden ich bin lieber
Frei statt ständig was zu müssen

Will nichts mehr müssen habe mit
Max Stirner dem klügsten der
Junghegelianer meine Welt allein
Auf mich gestellt außer mir ist nichts

Lust heißt auch lustvoll zu wollen
Also dem freien Willen zu folgen
Auf alle die dies negieren habe ich
Schon lange keine Lust mehr 

Lust kommt aus dem germanischen
Ist ein intensiv angenehmes Gefühl
Das Befriedigung erstrebt oder der
Arterhaltung und dem Überleben dient

Zur Lust treiben uns verschiedene
Antriebe unserer Natur biologisch 
Psychologisch sexuell sie zielt auf
Unmittelbaren Genuss im Moment

Die Lebenslust als zentrales Element 
Der Freude am Leben ist wie alle Lust
Stark emotional und weniger rational
Doch erfordert sie ein großes Wollen 

Die Fähigkeit dem ganzen Elend was
Das Leben zum größeren Teil ist
Selbst ein Ende zu setzen dürfte 
Die dauerhafteste Motivation sein

Weiter zu machen für Momente
Voller Lust die damit genügen sollen
Den ganzen Rest aufzuwiegen es
Als meine Freiheit zu sehen sich

Für das Leben zu entscheiden weil
Jede andere Methode eher noch von
Lächerlichem Aberglauben mit Zwang
Geprägt ist ernst gemeint zu sein

Nicht die Tabuisierung des Suizid
Die den Freitod pathologisiert rettet 
Auch nur ein Leben sondern macht
Vernünftige Menschen zu Idioten

Die größte Freiheit des Menschen
Über sein Leben und damit seine 
Existenz frei zu entscheiden ist
Der Weg zu echter Lebenslust 

Die Pathologisierung der Freiheit
Stellt alles Leben unter den Zwang 
Einer medizinischen Aussicht bei der
Halbgötter in Weiß entscheiden

Wer noch gesund und frei ist womit
Die Menschheit dauerhaft versklavt
Eine unwürdige Existenz führt deren
Ende viel verlockender erscheint

Wer den Menschen dagegen für frei
Damit auch mündig erklärt statt ihn 
Retten zu wollen gibt allein so der
Lebenslust noch eine Chance

Doch sind wir es lange gewohnt
Zu gehorchen statt kritisch zu denken
Bleiben damit unaufgeklärt unmündig 
Wie Kant schon 1784 schrieb 

Ein Umdenken wäre eine Befreiung
Ließe Menschen über ihr Leben
Endlich frei entscheiden was die
Lebenslust entscheidend erhöhte

Nur wenige pathologische Fälle
Unter denen die am Leben aus
Guten Gründen zweifeln können
Je die Entmündigung rechtfertigen

Was das Bundesverfassungsgericht
Schon für die Würde des Menschen
Feststellte gilt noch mehr für die
Freiheit zu sterben was aber wohl

Hörigen Narren unvorstellbar ist
Warum sie lieber sich krank nennen
Als ihre Freiheit zu genießen auch
Jederzeit gehen zu können 

Erst diese macht dauerhaft Lust
Auf das weitere Leben was sich 
Mündig für ein weiter so entscheidet
Statt vom Recht geführt zu werden

jens tuengerthal 5.6.26