Ungewissheiter
Nicht zu wissen was ist
Aber ganz viel spüren
Alles für möglich halten
Müssen ohne Sicherheit
Ist die grausamste Folter
Welche sich selbst quält
Mit schlaflosen Nächten
Wie großen Ängsten die
Keinen Halt irgendwo finden
Lieber schon nicht mehr
Wären als weiterhin so
Die aber gern bei großen
Gefühlen angewandt wird
Ihre Tiefe in sich auszuloten
Und kein Folterknecht kennt
Die schmerzhaften Stellen
So gut wie du bei dir der sich
Durch die Ungewissheit quält
Als Folter an und für sich aber
Besser nicht fragt warum weil
Sich dann alles Sein relativiert
Was wird bleibt ungewiss und
Wir sollen im dazwischen nun
Weiter existieren als wäre es
Etwas dabei ist alles Nichts
Und von Nichts kommt nichts
Mehr nur Ablenkung hilft das
Irgendwie zu überstehen
Mehr ist Leben selten
jens tuengerthal 23.9.26
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