Gefühlswahl
Wahlkämpfe werden zunehmend
Emotionalisiert und die Wähler
Glauben ihre Stimme entscheidet
Über Aufstieg oder Untergang
Ihrer Nation oder Europas dabei
Geht es bei Wahlen um nichts
Als die Leitung der langweiligen
Verwaltung zu bestimmen und
Zugriff auf staatliche Gelder
Also letztlich Macht zu haben
Von einer Emotionalisierung
Des politischen profitieren nur
Radikale Randgruppen mit ihren
Meist absurden Forderungen
Menschen wollen bei Wahlen
Richtig Dampf ablassen wie
Ihre Wut auf das System zeigen
Wählen darum jene die Probleme
Vergrößern statt zu lösen dem
Leistete der politisch unerfahrene
Merz noch Vorschub weil er hoffte
So am rechten Rand zu fischen
Was nur das Problem verschärfte
Einen Flächenbrand auslöste
Rechtsradikale Forderungen so
Weiter legitimierte und die feinen
Unterschiede hört die Masse nicht
Stattdessen hört sie den Unterton
Wenn vom Stadtbild geraunt wird
Emotionale Parolen des Stammtisch
Werden normal was bedeutet im
Wahlkampf wird es noch radikaler
Dazu den Mahner und Nörgler aus
Dem Sauerland als Kanzler der
Keine positive Identifikation mehr
Ermöglicht wählt Deutschland so
Radikalisierung und Frustration
Keine Perspektive die Hoffnung
Für eine bessere Zukunft macht
Es wird mit jeder Gefühlswahl die
Weiter radikalisiert nur schlimmer
Zeit für mehr kritische Vernunft
Wie ruhige Gelassenheit auch
Wenn es angesichts des Mob
Rassistischer Wähler der den
Osten erobert schwer fällt
Bedenken wir bitte alle mehr
Politik ist Leitung der Verwaltung
Die soll ordentlich arbeiten statt
Weiter zu emotionalisieren
Wer dies tut ist ungeeignet
Rechts wie links der Mitte
Welche allein die Leitung
Der Verwaltung haben sollte
Keiner hat Lösungen für alles
Ruhe und Stabilität braucht es
Statt noch mehr große Gefühle
Wahlen betreffen allein die eher
Graue Leitung der Verwaltung
jens tuengerthal 1.9.26
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen