Lektürentagebuch 14.2.26
Am frühen Morgen des 14. Februar
Noch ein wenig Gesprungene Liebe
Von Manfred Flügge gelesen sich
Über Helen Henri und Franz amüsiert
Inzwischen hat Helen wieder Franz
Geheiratet ist mit ihm nach Berlin
Gezogen und hat so ihre Männer
Zwischendurch und nebenbei
Wie es sich eben so ergibt auch
Henri kommt wieder aus Paris
Wohnt im Atelier einer Künstlerin
Arbeitet und fährt mit Helen weg
Dann fährt er wieder nach Paris
Helen rächt sich und schläft mit
Irgendeinem Fremden noch er
Macht ihr dafür Vorwürfe wieder
Sie rechtfertigt sich sie hätte es
Für ihrer beider Liebe getan was
Henri nicht versteht aber in Paris
Sein Leben mit Geliebten genießt
Helen schreibt ihm seitenlange
Liebesbriefe dass sie ohne ihn
Nicht stark und vernünftig sein
Wolle sie wolle nur ihn aber
Beide betrügen sich ständig nur
Aus teils unterschiedlichen Motiven
Sie um der Freiheit willen und er
Aus Liebe und Gewohnheit
Helen beschafft sich eine Waffe
Überlegt ob sie Henri erschießt
Dieser genießt ihre Leidenschaft
Will sie nicht verlieren und nicht ganz
Dies wird gerne als amour fou
Bezeichnet aber ist in vielem eine
Gewöhnliche kleinliche Liebe mit
Eifersucht und dazu Szenen
Es ist gut sich am Valentinstag
Daran zu erinnern wie schrecklich
Beziehungen und die Liebe sind
Was immer sich daran nun lohnt
jens tuengerthal 14.2.26
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