Freitag, 13. Februar 2026

Lektürentagebuch 13.2.26

Lektürentagebuch 13.2.26

In den frühen Morgenstunden noch
Kurz bevor die Sonne aufging aus der
Reise um meinen Garten vorgelesen
Von Alphonse Karr und sogleich

Bemerkt warum ich dieses Buch so
Liebe das eine so vielfältige Freude
Aus der Anderen Bibliothek ist also
Ästhetisch wie inhaltlich überzeugt

Es geht in diesem V. Brief an den 
Freund auf Weltreise auf die er mit
Der Reise um seinen Garten erst
Reagierte um den Rosenstrauch

Zuerst wehrt er ab über die von
Allen kitschig bedichtete und auch
Überall weltweit wachsende Rose
Sich in gleicher Weise zu äußern

Das alles nervt ihn spürbar eher
Lieber macht er sich über die
Meist schlechten Reime auf Rose
Lustig und die Ahnungslosigkeit

Er beschreibt wie die Rose überlebte
Gegen alle Wahrscheinlichkeit einen
Neuen Trieb ausbrachte der zwar
Die Kreuzung sterben ließ aber

Dafür eine schöne weiße Wildrose
Entstehen und trotzig überleben ließ
Wie Karr den Pflanzen überhaupt 
Gern menschliche Eigenschaften gibt

Erzählt von den Tieren die auf diesem
Wie von diesem wiederum Leben die
Mit Liebe und Anteilnahme in ihrer
Ganzen Schönheit beschrieben sind

Blattläuse das Grauen aller Gärtner
Dachte ich aber nein obwohl diese
Sich wahnhaft exponentiell entwickeln
Sind sie wichtige Nahrungsquelle

Die Marien oder Junikäfer fressen 
Diese solange noch ein Wurm also
Vor der Einpuppung reichlich sie
Halten sich dabei im Gleichgewicht 

Karr erzählt dann auch noch von
Anderen Insekten die ebenfalls die
Blattläuse fressen damit auch das
Natürliche Gleichgewicht erhalten 

Dieses wunderbare Gleichgewicht
Wie das Zusammenspiel in der Natur
Zwischen Insekten und Pflanzen
Beschreibt Karr mit viel Liebe

Genau dieser weite Blick der die
Zusammenhänge herstellt ist es
Der mich dies Buch lieben lässt
Das sehr an Humboldt erinnert

Pflanzen und Insekten interessieren 
Den Büchermenschen in mir nicht
Wirklich so sehr aber der Blick für
Das Zusammenspiel ist großartig

Dies noch dazu mit Langsamkeit die
Vor Ort bleibt und sich nur wenige
Meter bewegt gefällt mir großartig 
Macht als Lektüre zufrieden glücklich

jens tuengerthal 13.2.26

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