Lektürentagebuch 6.2.26
Das Kapitel Romanze beschreibt das
Kennenlernen von Franz und Helen
Die damals noch Grund hieß später
Zur Helen Hessel und im Roman
Jules und Jim zu Kate wird die Frau
Von Franz die zur Geliebten von Henri
Wie wieder zur Frau von Franz wird
Der Frau um die sich beide drehen
Der Titel Romanze wird Programm
In diesem Kapitel das in großen Teilen
Der Pariser Romanze von Hessel folgt
Beginnt mit der Ankunft von Helen
Es wird die Zeit von Mitte 1912 bis in
Die Mitte 1913 schicksalhaft werden
Erschlossen durch die Tagebücher
Von Helen und Henri in Teilen
Im Herbst 1912 schreibt Helen
Lernte sie Franz im Cafe du Dôme
Kennen das ihr noch fremd wie
Unheimlich war dann kam einer
Vom Nebentisch herüber zu den
Damen mit rundlichem Gesicht wie
Kindlichen Lippen und setzte sich
Neben sie und meinte gleich sie
Hätte Augen wie Goethe in mittleren
Jahren sie wohnt zuerst bei dem
Maler Maurice Denis im Atelier
Arbeitet tagsüber intensiv an ihrer
Staffelei und lässt sich Nachts von
Verschiedenen Herren ausführen
Auguste von Zitzewitz kommt sie
Besuchen und langweilt sie eher
Aber nun fühlt sie sich nicht mehr
Ganz so allein dann nimmt sie der
Direktor des Berliner Graphischen
Kabinetts mit ins Café du Dôme
Sie findet die ungepflegten Künstler
Eher abstoßend zunächst außer
Die Maler Pasein und Rudolf Levy
Letzterer bringt die drei in ein neues
Quartier das Hotel d’Odessa und
Pasein stellt Helen dann im Café
Den ihr schon aufgefallenen Berliner
Schriftsteller Franz Hessel vor
Hier widerspricht die erzählte
Geschichte der erlebten von
Helen Hessel was mich als Leser
Ein wenig noch erstaunte
Es beginnt sehr zögerlich erst ab
Weihnachten 1912 werden ihre
Treffen regelmäßiger in einer Bar
Neben der Hessel und Picasso leben
Hessels Sanftheit fasziniert Helen
Er liest ihr Romanzen vor und fordert
Scheinbar nichts von ihr sie fühlt sich
Mit und bei ihm reicher und freier
Am 26. Januar 1914 kommt Roché
Franz besuchen und trifft dort die drei
Berlinerinnen was er im Roman
Festhielt Helen erinnert ihn an
Margaret seine englische Geliebte
Diesmal hat Franz selbst eine Frau
Gefunden die bisherigen kamen meist
Über Henris Vermittlung zustande
Eigentlich mag Henri die drei neuen
Berlinerinnen nicht sie stören seine
Beziehung zu Franz dem nun schon
Sieben Jahre dauernden Gespräch
Aber Helen gefällt ihm sie ist blond
Mittelgroß und sportlich und sie malt
Rasch mit kräftigen Hieben fast wie
Ein Boxer ihre Bilder ähnelten denen
Von van Dongen fand er dagegen
Fürchtet der Hotelbesitzer die drei
Würden die Zimmer abimieren warum
Henri sie die Abimiermädchen nennt
Sie richteten ringsum Schaden an
Franz der Spezialist für unglückliche
Liebe ist mit Helen oft allein dann
Sagt er zu Henri nicht Helen bitte
Dies akzeptiert Henri es gibt noch
Verschiedene Bälle in der Romanze
Die Franz auch literarisch verarbeitete
Dann beginnen Ausflüge zu dritt
Am 1. April bittet sie Henri allein ins
Café du Dôme er ist pünktlich aber
Helen erscheint nicht und fährt am
Nächsten Tag nach Berlin was im
Roman zu einer kleinen Szene wird
Einige Tage später erzählt Franz
Henri er wolle Helen heiraten er
Hätte sich brieflich mit ihr verlobt
Am 21. Mai feiern Franz Henri und
Franz Freund Thankmar von
Münchhausen Junggesellenabschied
In Paris und Franz reist nach Berlin
Anfang Juli ist das junge Paar zurück
In Paris und Franz ist körperlich wohl
Ziemlich angegriffen wer weiß ob sie
Ihn auch physisch völlig erschöpfte
Am 15. Juli gehen sie zu dritt essen
Franz lässt Helen dabei nicht zu Wort
Kommen ganz im Gespräch mit Henri
Wie all die Jahre zuvor es auch war
Sie gehen auf dem Rückweg an
Der Seine spazieren und Helen
Springt hinein mit Kleid und Hut
Mühsam nur fischen sie dann
Die nasse Helen mit dem Mantel
Von Roché wieder heraus dann
Geht es mit dem Taxi zu Franz
Der nächste Spaziergang wird
Mit einem Wettrennen amüsant
Was Helen gewinnt weil sie zu
Früh losläuft und Henri denkt
Wie gut Schummeln zu ihr passt
Im August reisen sie dann mit
Mutter Hessel durch Frankreich
Im Herbst ziehen sie nach Berlin
Den Winter verbringen sie dort
Bald erhält Henri ein Bild von
Der schwangeren Helen dann
Wird im Juli in Genf Ulrich
Geboren und Henri soll Pate sein
Helen ist damals enttäuscht wie
Wenig sein Sohn Franz interessiert
Der den bei der Geburt etwas
Behinderten Ulrich erst ignorierte
Henri plant schon die Reise dann
Kommt der Krieg dazwischen und
Für fünf Jahre bricht der Kontakt ab
Die Ehe von Helen und Franz ist
Wie zu erwarten bei den beiden
Gegensätzlichen Charakteren
Problematisch der phlegmatische
Franz und die dynamische Helen
Flügge beschreibt dann noch den
Familiären Hintergrund von Helen
Die im Bayerischen Viertel in Berlin
Schöneberg aufwuchs
Mit 16 wollte sie ihren Vater heiraten
Mit 18 hatte sie eine Affäre mit ihrem
30 Jahre älteren Mallehrer ihr Vater
War ein pensionierter Sonntagsmaler
Der mit einem Dienstmädchen ein
Kind gezeugt hatte und von Hessel
Im letzten Roman Alter Mann noch
Verewigt wurde er hatte mit Helens
Mutter schon fünf Kinder gezeugt
Von denen sich zwei umbrachten
Eine Schwester heiratete Franz
Bruder den Historiker Alfred Hessel
Helen war als jüngstes Kind geliebt
Verwöhnt und sehr eigenwillig sie
Wollte in Paris Malerin werden
Traf Hessel und wurde Romanfigur
Nun zitiert er für die Zeit des Krieges
Hessels Roman Pariser Romanze
Kann es eine nur private Geschichte
Zwischen Ländern noch geben
Dort wird die Liebe von Franz zu
Helen beschworen und behandelt
Den Rest des Kapitels im Spiegel
Des teilweise biografischen Romans
Doch schildert dieser Briefroman den
Das alter ego von Hessel Arnold
Wächter an seinen Freund in Paris
Schreibt ohne zu wissen wo der ist
Die Liebe von Franz und Helen
Die hier Arnold und Charlotte sind
In einem frühen Idealzustand der
Nie tatsächlich vollzogen wird
Dennoch liefert er viele Hinweise
Auf Hessels Denken und Erleben
Im Krieg der erst im Westen und
Später an der Ostfront noch diente
Den Vollzug der dann glücklichen
Pariser Romanze schildert Hessel
In seinem Decameron artigen Band
Von den Irrtümern der Liebenden
Dort endet die beim Stromausfall
Erzählte Geschichte mit gutem
Wie ehelichem GIück und Kitsch
Ohne ein Modell für Franz zu sein
Gänzlich unkonventionell leben die
Drei dann ihre Liebe zu dritt nach
Dem Krieg in Frankreich Bayern
Wie Berlin auf ganz eigene Art
jens tuengerthal 6.2.26
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