Freitag, 24. Juli 2026

Was noch hält

Was noch hält 

What still holds heißt die sehr starke
Einzelausstellung von Shilpa Guptas
Im Hamburger Bahnhof die fasziniert
Sehr gut zu Beuys dort auch passt

Ausgangspunkt der Einzelausstellung 
Im nördlichen Flügel ist das Werk 
TRUTH das an der Schnittstelle von Sprache Macht und Kontrolle steht

Während sich die Besucher durch die 
Riesigen Buchstaben im Raum noch 
Bewegen hinterfragt das Kunstwerk Mechanismen die Wahrheit verkünden

Oder verschleiern die skulpturale Installation zeigt auf wie Fortschritt
Davon abhängt Wahrheit zu schützen 
Wie natürlich auch zu hinterfragen

Ergänzt um weitere spannende Werke 
Der Künstlerin wird Guptas Werk hier
Im Hamburger Bahnhof im Dialog mit 
Der Sammlung Joseph Beuys gezeigt

Die parallele Betrachtung verweist auf 
Ähnlichkeiten im Umgang mit Sprache 
Partizipation und sozialer Reflexion 
Die sie beeindruckend dort zeigt

Als Teil des Jubiläumsprogramms 
Zeigt die Ausstellung künstlerischen 
Austausch als zentrales Thema des Hamburger Bahnhofs seit Gründung

Shilpa Gupta wurde 1976 in Mumbai
In Indien geboren sie lebt und arbeitet 
Weiterhin in Mumbai und arbeitet dort
Auch multidisziplinär mit Installationen

Video, Skulptur und Performance 
Dabei setzt sie sich mit der sozialen 
Gliederung wie mit  Geschichte und 
Deren Folgen ganz tief auseinander

Ihre Installationen behandeln Formen 
Von Informationen und Gefühlen die
Durch das geschriebene gesprochene 
Oder gesungene Wort geteilt werden

Wie auch unterdrückt werden was Betrachter spürbar erleben können
Wie dabei fühlbar zu Teilnehmern 
Ihrer wortreichen Werke werden 

Gupta erhielt 2025 den Possehl Prize 
For International Art ihr Spiel mit den
Worten auch bei Poesie in Flaschen
Die hineingesprochen wurde ist genial

Ausgewählte Einzelausstellungen waren dabei insbesondere die:

Ishara Art Foundation, Dubai (2025)
Centro Botín, Santander (2024)
Amant, New York (2023)
MAXXI L'Aquila (2023)
M HKA, Antwerp (2021)
Dallas Contemporary, Dallas (2021)
Barbican Centre, London (2021)
Contemporary Art  Cincinnati (2010)

jens tuengerthal 24.7.26

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