Dienstag, 28. Juli 2026

Lektürentagebuch 28.7.26

Lektürentagebuch 28.7.26

In den frühen Morgenstunden bis
Deutlich nach sechs Uhr noch erst
Giulia Andreani und dann dazu den 
Genialen Harry Graf Kessler gelesen

Beide ergänzen sich seltsam gut weil
Sie mit Humor ihre eigene Klasse so
Betrachten wie viel Sinn für wirklich
Gute Kunst haben und ihn leben 

Giulia begründet im Interview noch 
Weiter ihren Stil und was alles hinter
Ihrer Farbwahl wie der genialen Art 
Ihrer Kunst aus Fotos noch steckt
Das lohnt unbedingt die Lektüre des 
Verhältnismäßig günstigen Kataloges
Um diese große Künstlerin auch in 
Tiefe und Humor ganz zu verstehen

Rate zum Besuch der Ausstellung wie
Zum Erwerb des Kataloges der noch
Begeisterter lächelnd durch diese
Ausstellung mehrfach flanieren lässt

Auf die letzte etwas platte Frage zur
Bedeutung der Mehrsprachigkeit für
Ihre Kunst verweist sie einfach an
Ihre Neuropsychiaterin mit viel Humor

Diese Künstlerin ist nicht nur klug
Wie in ihrem Handwerk genial sie
Hat dazu Humor und Witz was noch
Weiter auf Ausstellungen hoffen lässt 

Harry Kessler plaudert derweil munter 
Über seinen Urlaub auf Norderney wo
Ihn ein Graf Schweinitz anquatscht
Was mich wiederum sehr amüsiert

Dann wie er den Klüngel auf der Insel
Beschreibt hat viel Humor wie der
Junge Graf nur mit seinesgleichen
Verkehrt und mit wem noch näher

Wie die Rolle die einige junge wohl
Attraktive Damen spielen dass er zum
Studium mit dem jungen Grafen nach
Bonn geht ist sehr nett erzählt

Ob sich diese Wahl für wen auszahlt
Ist dabei noch offen immerhin hat der
Da amtierende Kaiser Wilhelm II auch
Dort studiert und davon geschwärmt

Warum und wie er sich dort dem
Corps Borussia anschließt das ein
Geschwister Corps in Heidelberg
Auch hat und Berlin natürlich wo ich

Sogar welche sowohl als auch kannte 
Lese ich als nächstes und wird mit der
Nötigen Ironie hoffentlich erzählt sein
Nicht zu öde reaktionär zu werden

Denke an die Häuser Bismarck und
Preußen die sich darüber verbanden 
Die ich auf dem Spielplatz einst traf 
Die teilweise schon nicht mehr sind

Werde weiter berichten und morgen
Früh vor dem Schlafen noch etwas
Von seiner Zeit in Bonn lesen auch
Wenn Klüngel wenig erwarten lässt

Deutlich macht er gleich dass wer im
Kaiserreich Karriere machen will die
Kontakte wie zum Corps braucht um
In die richtigen Kreise zu kommen 

Was heute Parteien erledigen haben
Damals noch Corps und sonstige
Verbindungen für Mitglieder als dann
Vertrauenswürdiger Klüngel erledigt

Der Grand Orient war mir da in
Deutschland nie eine Hilfe aber der
Überzeugung näher als die Preußen
Was aufrechter noch stehen lässt

jens tuengerthal 28.7.26

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