Montag, 20. Juli 2026

Nachtfrieden

Nachtfrieden 

Nach dem unruhigen Finale
Unter Menschen im Liebling 
Also umme Ecke am Platz 
Noch eine Runde um den
Helmholtzplatz gedreht wo
Besonders beim Spanier
Noch wild gefeiert wurde
Wieder auf dem Diwan in
Der friedlichen Bibliothek
Ohne allen Lärm dafür
Erfüllt vom Geist der Bücher
Anzukommen war ein Segen
Den Frieden der Nacht nun
Um mich genieße ich die Ruhe
Keine rasenden bewegten Bilder
Dafür genug stehende Buchstaben
Die in Ruhe warten gelesen zu
Werden wenn ihre Zeit kommt
Wie gut täte eine lange Nacht
Die über viele Tage ginge
Der Welt sich zu erholen
Denke ich und hielte gerne
Die Zeit einfach an um dann
Wie Momo durch die Welt
Zu flanieren und die von
Gier und Geld gestohlene Zeit
Zurück zu schenken damit sich
Die grauen Herren in Luft auflösen
Alle in Ruhe ausschlafen zu lassen
In der langen Nacht der Zeit in der
Alles einfach nur still steht und ist
Fragt sich nur ob es überhaupt
Jemand nach dem Aufwachen merkt 
Sich alle Zeit der Welt nimmt
Um zu genießen was uns bleibt
Denn zu nichts anderem
Sind wir am Leben

jens tuengerthal 20.7.26

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