Lektürentagebuch 9.7.26
Erinnerungen eines Europäers nennt
Harry Graf Kessler seine an Kindheit
Wie Jugend die zunächst märchenhaft
Seiner traumhaft schönen Mutter ein
Denkmal setzt wie auch seinem
Kindermädchen quasi ehrenhalber
Als roter Graf der ein Leben für
Die Kultur führte solange es ging
Märchenhaft beschreibt er diese
Frauen die sein Leben prägten
Denen er sogar einst entsprang
Voller demütiger Liebe dazu
Er konstruiert dabei die noch
Vollkommene Kinderwelt seiner
Erinnerung ohne jeden Makel
Die noch erwachsen verzaubert
Genau beschreibt er die Wirkung
Dieser Damen persönlich wie auch
In der Gesellschaft noch dazu
Formt das Bild der idealen Dame
Zugleich schön wie klug mit beidem
Spielerisch zwischen Sinnlichkeit
Schönheit und Märchen ist sie die
Fee mit der er täglich zusammenlebt
Wie er den bedeutenden Frauen
Seiner Erinnerung Paläste baute
Vollkommene Schlösser in seiner
Erinnerung die unterirdisch waren
Ist dies unterirdische ein kleines Spiel
Mit dem sexuellen was ihm aber nach
Seiner Natur so wenig interessierte
Wie bei der Mutter im speziellen
Sicher ist es ein Denkmal für die
Dame geschrieben voller Verehrung
Für dieses vollkommene Wesen
Mit Sinnlichkeit und Liebe dazu
Er zeigt und beschreibt dabei ganz
Unterschiedliche Welten die seine
Kindheit prägten und schafft zugleich
Das Idealbild der kultivierten Dame
Harry Graf Kessler den auch mein
Großvater noch kannte war ein so
Vielfältiger Künstler und hier zeigt
Er sich als Autor und Gentleman
Dieser verehrt die Damen völlig
Natürlich weil es ihnen gebührt
Aber darüber hinaus noch baut
Er einen Palast in seinem Kopf
Dieser wird zum unterirdischen
Paradies perfekt an sie angepasst
Für den vollkommenen Genuss
All dessen was Dame sein kann
jens tuengerthal 9.7.26
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