Lektürentagebuch 19.7.26
Heute mit Teil II den Lehrjahren aus
Den Erinnerungen eines Europäers
Von Harry Graf Kessler begonnen
Das von seiner Schulzeit erzählt
Es beginnt in der Eisenbahn nach
Ascot wo er eine Privatschule nun
Besuchen soll die ein Lehrer gründete
Den ein Vetter von ihm sehr liebte
Ein Botschaftsekretär irgendein
Baron Plessen oder ein Metternich
Hatte sie zum Zug gebracht und sich
Von seiner Mutter lachend noch mit
Handkuss durchs Fenster gebührend
Verabschiedet während Harry nicht
Nach lachen war weil er nun bald zum
Ersten mal Abschied von der Mutter
Nehmen sollten deren Schönheit er
Ganz genau von Hut bis Kleid hier
Beschreibt ohne zu wissen ob diese
Eher Mutter oder Kamerad für ihn war
Egal wie normal dieses Verhältnis war
Hat es den jungen Harry geprägt doch
Bevor von Ascot die Rede ist geht es
In seiner Erinnerung zurück zu dem
Halbinternat das er in Paris besuchte
Das er wie alle französischen Schulen
Nur schmutzig und brutal in seiner
Erinnerung behalten hat wie tragisch
Erzählt noch einige Geschichten von
Wilden Prügeleien und wie schmutzig
Alles dort war wie schlecht das Essen
Als Kontrapunkt zum Palais der Eltern
Warum ihn sein Vater auf die Schule
Zwang ist ihm nicht klar vielleicht war
Es der Versuch die Verweichlichung
Zuhause bei der Mutter aufzuhalten
Mit einer Aufsichtsperson welche die
Leiche genannt wurde fand er in der
Schule persönlichen Kontakt dieser
War angeblich früher ein Kommunist
Soll ein Massengrab überlebt haben
Hätte deshalb empfindliche Nerven
Doch lag dies wie er Harry erzählte
An seiner kranken Frau zuhause
Jene wäre die beste Freundin einer
Berühmten Kommunistin gewesen
Ständig krank und litt an Migräne
Was ihn so angespannt machte
jens tuengerthal 19.7.26
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen