Dienstag, 21. Juli 2026

Lektürentagebuch 21.7.26

Lektürentagebuch 21.7.26

Schon am frühen Morgen mit der
Lektüre von Harry Graf Kessler in
Erinnerungen eines Europäers nun
In Hamburg angekommen begonnen 

Dort wird erstmal die väterliche 
Hamburger Familie vorgestellt
Nachdem der kurze Aufenthalt
In Bremen erledigt war der

Aus Stadtführung mit Roland durch
Einen lokalen Dichter bestand der 
Sich ständig selbst zitierte wie dem
Essen im Ratskeller von dem sie

Aufgrund der Drohung des Dichters
Jeden der nun esse oder rede mit
Dem Stuhlbein zu erschlagen leider
Nichts mehr genießen konnten 

In Hamburg verliebt er sich gleich
Wie es so schön an der Alster liegt
Blitzblank erscheint es ihm sogar
Noch schöner als Bremen dabei

Letzteres ist für den gebürtigen
Bremer natürlich seltsam aber es
Scheint im dort zumindest gefallen
Zu haben was ein guter Anfang ist

Bremen hatte all seiner Schönheit 
Zum Trotz noch mit dem national 
Gesinnten Dichter zu kämpfen der
Sich und alles lächerlich machte

So ist zumindest der Anfang gut in
Hamburg wie die Zeit bei den 
Verwandten dort eher nett 
Sein neuer Wohnsitz dagegen

Die Pension beim lutheranischen 
Pastor ist eher etwas bräunlich
Wie die Vorhänge dort auch die
Schule beginnt erstmal mit einer

Schlägerei die er Boxkampf nennt
Wo er den Provokateur niederschlägt 
Aber frustriert ist dass dieser danach
Seine Hand ausschlägt eben typisch

Deutsch beleidigt nachtragend und
Leider keine Gentleman aber er wird
Nach dem Beweis seiner Boxkunst
Nie wieder von irgendwem provoziert

Der Pastor moralisiert und nimmt 
Harry die Goethe-Ausgabe die er sich
Von seinem Taschengeld kaufte weg 
Weil da Dinge stünden die zu früh

Geistig hat dieser kleine Mann ihm
Wenig zu bieten außer roten Bart
Das geht noch einige Seiten weiter
Relativiert die Begeisterung etwas

Jedoch freut Harry sich dass die
Geistige Beschränkung des Pastor 
Ihn die deutsche Romantik als
Schatz für sich entdecken lässt

jens tuengerthal 21.7.26

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