Lektürentagebuch 13.3.26
Noch ein wenig in Toynbees Gang
Der Weltgeschichte gelesen dabei
Festgestellt warum ich ihn nicht las
Auch wenn er anders als Spengler
Der den Untergang des Abendlandes
Nur deterministisch intuitiv begründet
Darum vermutlich so viele Anhänger
Unter Leichtgläubigen auch fand
Die sich noch bis heute finden und
Dabei völlig verkennen dass schon
Ihr Ansatz nichts als ein nationaler
Aberglaube der verlorenen Identität ist
Da geht Toynbee mit seinem Streben
Nach dem Universalstaat der als
Kultureller Gipfel ein Weltstaat sein
Soll einen menschlicheren Weg
Doch auch er beschäftigt sich dabei
Mit einer Welt nach christlichem Ideal
Was philosophisch ein Grauen mit
Kollektivem Aberglauben nur wird
Eine Welt ohne Staaten mit lokaler
Identität sollte sich lieber um den
Erhalt ihrer Lebensgrundlagen mehr
Kümmern statt Götter zu erfinden
Dies erkennt Toynbee und schreibt
Bis zu seinem Tod 1975 auch noch
Für einen wertschätzenden Umgang
Mit der Natur die er leider Schöpfung
Dabei nennt mit vielen biblischen
Bezügen die auch schon das völlige
Gegenteil christlich legitimierten also
Nur für Mitglieder der Sekte passen
Was den natürlich größeren Teil der
Menschheit für einen Aberglauben
Geistig ausschließt hat nichts neues
Zu bieten so gut er recherchierte
Sich Gläubigen widmen die Hegel
Schätzen ist eine geistige Sackgasse
Die ich mir im weiteren lieber spare
Manche Ideen sind heute entbehrlich
Dies zeigt sich auch bei den Epochen
In die er die englische Kultur teilt die
Vor dem Christentum als eine nur
Barbarische nicht Kultur ihm gilt
Solche Arroganz von Gläubigen
Die ihren beschränkten Horizont
Zur Erklärung der Welt nutzen sind
Eher ärgerlich als wirklich klug
Gut und richtig ist es mehr auf die
Geistige Komponente des Seins zu
Achten was aber im Aberglauben
In zu engen Fesseln wieder liegt
Toynbee kommt bald wieder an
Seinen angestammten Platz denn
Neue Erkenntnisse sind von einem
Gläubigen nicht mehr zu erwarten
Las nach der wenig erbaulichen
Christlichen Philosophie zum Gang
Der Weltgeschichte noch etwas von
Gilbert White der im 11. Brief an
Thomas Pennant Esquire wieder
Vögel und andere Tiere der näheren
Umgebung in seiner Erkundung von
Selborne wunderbar beschreibt
Zunächst bekennt White seine
Neugier was Pennant zum Falco
Den er ihn schickt sagt und was er
Bei der Untersuchung festgestellt
Als die ungewöhnlichsten Vögel
Beschreibt er ein Wiedehopfpaar
Das seinen Ziergarten aufsuchte
Stattlich dort marschierten und
Sogar im Gehen fraßen und gerne
Nisten dort wollten hätten nicht einige
Gelangweilte Burschen sie daran
Gehindert die sie nicht in Ruhe ließen
Drei Kernbeißer erschienen noch vor
Einigen Jahren auf seinem Grund
Nachdem er einen schoss hatte er
In der stillen Jahreszeit nur noch
Ab und zu mal einen gesichtet dafür
Wurde ein Fichtenkreuzschnabel im
Letzten Jahr in der Nachbarschaft
Getötet was er neutral feststellt
Auch über die Fische die sich in
Den kleinen Flüssen findet wird
Genau berichtet darunter Forellen
Aale und Stichlinge sie seien ganze
20 Meilen vom Meer und ebensoweit
Vom nächsten größeren Fluss warum
Seevögel selten wären es gäbe einen
Entenbestand der im Sumpf brütet
Von einem zahmen Waldkauz wird
Berichtet dass er knäuelweise wieder
Auswürgte wie Falken wenn er satt ist
Versteckt er wie ein Hund das übrige
Junge Schleiereulen seien schwer
Aufzuziehen weil sie ständig frische
Mäuse verlangten während dagegen
Junge Waldkäuze alles fressen aber
Noch immer wir haben 9. September
Wären in den Nestern der Schwalben
Eier und Küken während er den letzten Mauersegler am 25. August
Beobachtet hätte gibt es offenbar bei
Hausschwalben noch Nachzügler
Einige Vögel wären noch da dafür
Wären andere schon weg einmal
Hätte er in Oxford im College noch
Am 20. November Hausschwalben
Im Innenhof fliegen sehen bis jetzt
Seien ihm zwei Fledermausarten
Bekannt dabei hätte ihm letzten
Sommer eine zahme vergnügt
Sie fraß gerne Fliegen und verbarg
Wenn er ihr etwas gab den Kopf
Hinter den Flügeln wie Raubvögel
Geschickt riss sie der Fliege die
Flügel aus die sie verschmähte was
Zu beobachten White freute sie
Bevorzugte Insekten vor rohem
Fleisch dass sie nicht zurückwies
Diese Vierfüßler amüsierten ihn
Er beobachtete was sie konnten
Sie trinken wie Schwalben im Flug
Sind überhaupt gerne am Wasser
So hätte er an einem warmen Abend
Als er auf der Themse unterwegs war
Myriaden von Fledermäusen gesehen
Die dort Insekten jagten
jens tuengerthal 13.3.26
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