Samstag, 17. Oktober 2026

Reformgläubige

Reformgläubige

Ob der alberne Glaube Reformen
Würden etwas positiv verändern
Noch aus der Reformationszeit kommt
Sollten sich manche besser fragen
Den eigenen Untergang zu beenden
Konservative die eine weitere
Zerstörung des Sozialstaates
Als notwendige Reform bezeichnen
Aber eine Vermögenssteuer weiter
Wie einen bösen Fluch fürchten
Haben ein Wählerpotential von 
Ganz wenigen Prozent nur auch
Die Begründung sparen sei nötig
Während Milliarden verschossen 
Oder schlimmer noch verbaut werden
Damit nur weiter die blühenden 
Landschaften grau versiegeln
Wo es doch nur weniger braucht
Von allem und in allem wieder
Verwaltung mehr kostet als bringt
Könnte es ungemütlich werden
Stattdessen stolz zu sein noch
Die Zukunft weiter auszubremsen
Mit Zöllen und gegen den nötigen
Elektromotor bezuschusst nur
Mit wieder Milliarden eine Industrie
Die weiter die Zeit verschläft 
Baut was keiner mehr braucht
Wohlhabende Konservative die
Immer mehr armen Menschen
Erzählen was sie nicht brauchen
Aber ihr Flugbenzin subventionieren
Erbschaften nicht fair besteuern
Vermögen als heilige Kühe völlig
Unangetastet lassen werden Hass
Ernten und Spaltung weiter fördern 
Stärken Extremisten am Rand mit
Deren Parolen sie schon spielen 
Genau das zerstört Deutschland
Wie die Zukunft eines Landes
Das Neid statt Solidarität fördert 
Wie die Reformation einst den 
Freien Geist der Renaissance
In Deutschland nicht blühen ließ
Verbissenen Aberglauben noch
Dagegen setzte und hundert Jahre
Krieg brachte sollte sich jeder gut
Überlegen die Sprüche des großen
Reformators Merz nachzubeten
Wir brauchen vor allem weniger
Von allem was allein eine Zukunft
Noch haben kann aber ob die 
Konservativen so flexibel sind
Ihren Reformkurs zu stoppen 
Scheint bei Reformgläubigen
So fraglich wie jede Vernunft

jens tuengerthal 17.10.26

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