Lektürentagebuch 4.10.26
Bei Buddenbrooks sucht Christian
Seinen Bruder Thomas auf um
Unter vier Augen mit ihm zu sprechen
Es ist der Tag nach der Taufe
Christian jammert erst über seine
Zustände wie die einseitig verkürzten
Nervenenden und dann über den
Zustand des Geschäfts was ihn
Täglich völlig überfordere und er
Müsse ja auch für sein Kind das
Er mit jener Aline Puvogel hat die
Schon zwei anderweitige hat
Zwischendurch rastet Tom wieder aus
Brüllt seinen Bruder an der mit 33
Jahren wachsender Glatze mit dem
Stock mit der Nonnenbüste spielt
Christian teilt ihm schließlich mit
Ihre Mutter würde für 20.000 seine
Schulden begleichen und er ginge
Nun als Angestellter nach London
Ein höflicher Abschied von Gerda
Bei dem er sie noch fragt ob sie die
Aufregung kennt die auf den Magen
Schlägt ganz sonderbar wäre
Der jämmerlichen Christian der
Sein Leben nicht auf die Reihe
Bekommt wie es ein Buddenbrook
Sollte und der genervte Bruder
Auch in der Wiederholung der Szene
Noch mit feinen wie schmerzvollen
Spitzen versehen die nur versteht
Wer den Ansprüchen nicht genügte
Von der Norm abweicht aber dennoch
Um seine Existenz schmerzvoll als
Mensch mit Daseinsberechtigung
Kämpft die bald an Grenzen stößt
Im Zauberberg über die schweigsame
Rückfahrt vom Wasserfall gelesen
Wie die unruhige Nacht danach die
Hans Castorp bei jedem Geräusch
Weckte bis gegen zwei dann die
Nachtschwester an seine Tür klopfte
Ihn im Auftrag von Clawdia zu ihnen
Nach oben in die Suite rufen ließ
Dort waren die beiden Ärzte am Bett
Des toten Mynheer Peeperkorn wie
Clawdia die am Bett saß und der
Dunkeläugige Malaie in Nationaltracht
Der Hofrat begrüßte Hans als sei der
Nächtliche Besuch erwartungsgemäß
Erklärte ihm nebenan den feinen
Mechanismus mit dem er sich
Vermutlich selbst vergiftet hatte der
Zähne wie ein Schlangenkopf hatte
Durch deren haarfeine Düsen er sich
Das Gift wohl injizieren ließ
Eine Mischung aus tierischem und
Pflanzlichen Stoff der umgehend das
Respirationszentrum lähmte warum
Der gute Peeperkorn nicht litt
Die genauen Umstände bleiben
Unklar im Gespräch mit Clawdia die
Der Malaie erst danach benachrichtigt
Hatte worauf sie ihm fragt ob er von
Ihrer beider Torheit wusste was Hans
Bestätigt und berichtet wie es war
Wann Mynheer es woran erriet als
Er sich weigerte sie zu küssen
Diesen geforderten Stirnkuss holt
Hans nun mit ihrem Einverständnis
Vor seiner Leiche nach die es wohl
Nicht mehr stören würde wozu sie
Ihm mit geschlossenen Augen die
Stirn unter Augen des Malaien
Hingebungsvoll entgegenstreckt
Womit das Kapitel hier endet
Die Welt der Geschäfte ist Thema
Im gleichnamigen Kapitel 5 des
Roman von Vladimir Jabotinsky aus
Der Anderen Bibliothek in dem
Jene vorgestellt werden die nicht
Die schöne Marussjas besuchten
Oder zumindest nicht nur ihretwegen
Kamen die aber alle verzauberte
Zuerst Mutter und Tochter die sich
Gegen alles jüdische Tradition fast
Gleichklingend Njura und Njuta die
Sich auch gleich kleideten sogar
Gleiche Frisuren trugen sich sogar
Die Lippen schminkten was damals
Verpönt noch war und Marussja
Nannte die beiden lasterhaft aber
Ihr Bruder Serjosha widersprach
Sie amüsierten sich nur dabei waren
Beide anwesend aber keiner war
Darüber gekränkt nur die beiden
Statteten egal wo sie waren eher
Einander ihre Besuche ab dann
Gab es Samoilo ein eher stiller
Apothekergehilfe kam aus einem
Schtetl am Dnepr saß bei egal was
Immer nur daneben nannte sich einen
Pharmakologen was er aber wie
Pharmakoluche eher aussprach
Er war ein entfernter Neffe von
Anna Michailowna darum da
Zwei ältere Brüder gab es noch
Abram Moissejewitsch wie der
Etwas jüngere Boris Mawrikijewitsch
Die so verschieden waren wie die
Je Abwandlung ihres Vaternamens
Der ältere machte ständig Witze
Auf die Frage nach Bildung zückte
Er seine Brieftasche das sei seine
Bildung das gleiche zu seinen sonst
Überzeugungen er bewahrte seinen
Sohn vor dem Sitzen bleiben dadurch
Dass er jedes Jahr mit dem Direktor
Im Club um 500 Rubel wettete dass
Dieser sitzen bliebe was nie geschah
Seinen intellektuellen Bruder konnte
Er nicht ausstehen und ärgerte ihn
Beständig Boris war nur fünf Jahre
Jünger aber ganz anders erzogen
Sprach korrektes russisch und
Kaschierte seinen Dialekt mit
Tiefer Bassstimme redete gern über
Schriftsteller und zitierte Literatur
Beide Brüder saßen im Vorstand
Einer Kreditgesellschaft dabei war
Boris groß und schlank einmal traf
Der Erzähler ihn im Stil eines
Adligen russischen Offiziers er war
Sehr gepflegt noch dazu alle beide
Amüsierten den Erzähler sehr und
Es bestätigte ihn darin dass die
Gespräche mit Kaufleuten weit
Interessanter wären als die mit
Professionellen Intelligenzlern dafür
Faszinierten ihn ihre Geschichten
Von der großen Getreidebörse in
Odessa wo die Ernährung des
Ganzen Reiches verhandelt wurde
Wobei politische Gerüchte immer
Eine große Rolle spielen konnten
Sie lobten die einen Herrscher und
Schimpften über andere und wussten
Dinge die nirgendwo zu lesen waren
Dies zeigte sich auch in der engen
Freundschaft der jungen Torik mit
Abram deren Gesprächen er gerne
Lauschte wenn es möglich war
Dieser Torik beeindruckte ihn auch
Durch sein Zimmer voller Bücher
Die als Ausgaben vorgestellt werden
Wie in den Fußnoten erläutert
Er hatte auch das einzige Buch mit
Jüdischem Inhalt im ganzen Haus
Als Anna Michailowna ihn einmal bat
Markarows Lexikon bei Torik zu holen
Landete er im falschen Zimmer das
Fast schlicht wie eine Zelle nur war
Dort lagen Broschüren auf dem Tisch
An der Wand hing ein Lasalle Bild
Auf dem Rückweg aus Toriks Zimmer
Traf er im Flur Lika die starr blickte
Aber ihm sorgsam auswich sie ging
In die Zelle es war ihr Zimmer
jens tuengerthal 4.10.26
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