Dienstag, 18. März 2025

Lektürentagebuch 18.3.25

Lektürentagebuch 18.3.25

Passend zum 18. März heute in Erinnerung
Dieses Tages 1848 weiter in dem Band
Frühling der Revolution des Historikers 
Christopher Clark über die Epoche gelesen

Dabei gerade über den Aufstand in Polen
Wie dem zu Österreich da noch gehörigen 
Galizien und seine Brutalität gelesen der 
Am Widerstand der Bauern dort scheiterte 

Die polnischen Revolutionäre wollten die
Abhängigen Bauern befreien wie damit
Das Land für Polen auch gewinnen was
Diese nicht begeisterte im Gegenteil

So fanden schreckliche Gemetzel statt
Auch wenn nicht nachweisbar ist dass 
Die Österreicher die Bauern für jeden
Kopf bezahlten duldeten sie es doch

Aber selbst den später aus Wien dann
Vertriebenen Metternich waren die dort
Gemetzel ein Grauen die jedenfalls wieder
Zeigten oktruierte Revolution endet blutig

Die Revolution von 1848 hat Europa auf
Vielfältige Art geprägt und verändert der
Polnische Versuch in Galizien blieb ein
Hässliches gescheitertes Kapitel dabei

Mit viel Wissen und dennoch lesbar
Wie gut erzählt schildert Clark dabei
Die Ereignisse in ganz Europa wie ihre
Folgen für Menschen und Staaten

Diese Epoche zwischen Republik und
Absolutismus die von unten um die
Demokratie rang ist ein ganz wichtiges
Kapitel der europäischen Geschichte

Aus dem Umgang mit ihr lässt sich viel
Über das Staatsverständniss bis heute
Der Partner in ganz Europa lernen 
Es ist das Vorspiel unserer Demokratie

Historisch wie gerade auch politisch
Wieder hoch aktuell mit Blick nach
Belgrad oder in die Ukraine ist das Buch
Frühling der Revolution eine Empfehlung

jens tuengerthal 18.3.25

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