Dienstag, 3. März 2026

Montag, 2. März 2026

Kriegszeiten

Kriegszeiten

Kriegszeiten können
Überzeugungen schneller
Ändern als Worte

jens tuengerthal 2.3.26

Bibliothekstee

Bibliothekstee

Bibliothekstee
Erweitert Lesegenuss
Weiter um Wärme

jens tuengerthal 2.3.26

Freie Liebe

Freie Liebe

Kann es freie Liebe geben
Widerspricht dies nicht der
Natur der Liebe die sich bindet
Oder kann Liebe nur frei sein


Vorab das Gedicht Lebensmotto
von Louise Aston


Lebensmotto

Fromme Seelen, fromme Herzen,
Himmelssehnend, lebenssatt;
Euch ist rings ein Tal der Schmerzen,
Eine finst′ re Schädelstatt!
Mag in schreckenden Gesichten
Bang vor mir das Schicksal steh′ n;
Nie soll mich der Schmerz vernichten,
Nie zerknirscht und reuig seh′ n!
Freiem Leben, freiem Lieben,
Bin ich immer treu geblieben!

Leben - Meer, das endlos rauschend
Mich auf weiten Fluten trägt:
Deinen Tiefen freudig lauschend
Steh′ ich sinnend, sturmbewegt.
Stürzt Gewittersturm, der wilde,
Jauchzend sich in′ s Meer hinein,
Schau′ ich in dem Flammenbilde
Meines Lebens Wiederschein.
Freiem Leben, freiem Lieben,
Bin ich immer treu geblieben!

Liebe - von der Welt geächtet,
Von dem blinden Wahn verkannt,
Oft gemartert, oft geknechtet,
Ohne Recht und Vaterland;
Fester Bund von stolzen Seelen
Den des Lebens Glut gebar,
Freier Herzen freies Wählen
Vor der Schöpfung Hochaltar!
Freiem Leben, freiem Lieben,
Bin ich immer treu geblieben!

Und so lang′ die Pulse beben,
Bis zum letzten Atemzug,
Weih′ der Liebe ich dies Leben,
Ihrem Segen, ihrem Fluch!
Schöne Welt, du blühend Eden,
Deiner Freuden reicher Schatz
Giebt für alle Schicksals Fehden
Vollen, köstlichen Ersatz!
Freiem Lieben, freiem Leben,
Hab′ ich ewig mich ergeben!

Louise Aston (1814 - 1871)



Zurück zur anfänglichen Frage
Kann zumindest festgestellt werden
Louise Aston hat diese Idee gelebt 
Vor 200 Jahren schon also lange

Vor der sexuellen Revolution die
Mehr auf freien Sex aus war wie
Schon ihr Motto zeigte dass wer 
Zweimal mit der gleichen pennt

Schon zum Establishment gehöre 
Was heute eher nur banal klingt
Sicher müssen viele Regionen der
Welt diese Freiheit erst für sich

Wieder entdecken wie in Persien
Der muslimischen Welt überhaupt
In allen Regionen religiöser Dominanz 
Die von Männern beherrscht werden

Es gab schon andere Formen des
Zusammenlebens wie etwa bei den
Germanen oder in Babylon wo es eine
Weibliche oberste Göttin noch gab 

Darum prägten die Juden auch
Die Sage vom Sündenpfuhl Babel
In dem Frauen nach weiblicher
Natur ohne männliche Dominanz

Ihre Sexualität frei ausleben schon
In der Gründungssage dem Epos
Von Gilgamesch eine Frau Lehrerin
Für Liebe und Lust sein soll

Erst bei der Frau lernt der Held dann
Worauf es ankommt im Leben was
Das Gegenteil der patriarchalen
Schöpfungsgeschichte klar ist

Priester des Monotheismus lehrten
Frau sei aus Adams Rippe gemacht
Was männliche Dominanz aus der
Natur sagenhaft belegen sollte 

Die ihre Macht mit der Treue der
Frauen sichern wollten damit die
Natürlich überlegene weibliche
Potenz unnatürlich beschränken 

Dort folgte das Erbrecht nur der
Weiblichen Linie weil allein diese
Nach der Natur sicher war während
Männliche Erblinien Treue brauchen

In der germanischen Kultur galt ein
Natürliches weibliches Erbrecht weil
Deren Abstammung natürlich sicher
Alleine war sie trugen den Schlüssel

Ihrer Häuser die sie an eine Erbin
Weitergaben während die Männer
Alle drei Jahre der Wirtschaft der 
Felder entsprechend Hof und Frau

Wechseln mussten um damit eine
Form von Gerechtigkeit zu erreichen
Die Kinder hatten verschiedene Väter 
Die Mütter standen für Kontinuität

Was nach der Natur allein sicher war
Wir kennen es aus der Formel des
Mater semper certam est nachdem 
Nur die Mutter immer sicher war

Dagegen galt der Vater nur durch
Die Ehe als solcher ausgewiesen
Eine hypothetische Fiktion die noch
Bis heute im Recht vorgesehen ist

Dabei ist sie eigentlich nichts als
Eine Offenbarung dessen um was 
Es bei ehelicher Treue als Moral geht
Die Sicherung des männlichen Erbe

So hat was wir für Moral halten die
Unserer Natur entspräche einen
Männlichen machtpolitischen Grund
Der natürlicher Neigung widerspricht

Dazu kommt noch dass die weibliche
Natur der männlichen weit überlegen
Ist in Hinsicht der sexuellen Potenz
Die mit der Menopause noch zunimmt

Genau das Gegenteil aber wird mit
Weiblicher Keuschheit von Frauen
Selbst gegen ihre Natur inszeniert
Die bloß männliches Erbe sichert

Die Art wie wir Beziehungen führen
Dient nur der Sicherung männlicher 
Macht gegen die natürliche Neigung
Was zu krankhaften Folgen führt

Hier ist an Klitorektomie oder den 
Keuschheitsgürtel zu denken aber
Auch die Treueformel der Ehe die
Gegen die Natur das Erbe sichert 

Gemeinsam mit anderen kranken
Ritualen der Beschneidung hat diese
Kultur in monotheistischen Sekten 
Bis heute noch bei uns Bestand

Frauen die Treue fordern sind also
Keine romantischen Kinder der Liebe
Sondern Opfer anerzogener Muster 
Die männliche Macht sichern sollen

Ob Eifersucht ein natürliches Gefühl
Oder eine anerzogene Sitte nur ist die
Moralisch aufgeladen wurde möglichst
Noch im spirituellen Kontext um so

Das männliche Erbrecht und damit
Eine patriarchale Struktur zu sichern 
Könnte auch den weiblichen Blick auf
Die Schönheit der Romantik ändern

Liebe als Gefühl jenseits aller nur 
Macht sichernden Strukturen die
Eine Gesellschaft entwirft ist ein
Bedingungsloses gut wollen

Dieser kritischen Blick auf das
Was romantische Liebe genannt wird 
Könnte die Liebe wirklich befreien von 
Konventionen die der Macht dienen

Dann könnte Liebe endlich wirklich
Bedingungslos sein und so gut tun
Wie über Muster in Beziehungen
Die Frauen diskriminieren neu

Nachdenken lassen damit wir
Endlich wieder zur freien Liebe
Nach der Natur finden und die
Patriarchale Konventionen

Damit überwinden können
Um uns befreit davon zu lieben 
Wie es dem Wort entspräche
Dann könnte es freie Liebe geben

Diese wäre ein wunderbares Glück
Was wirklich bedingungslos wäre
Einander dauerhaft gut tun könnte
Vielleicht wäre es den Versuch wert

Doch vermutlich haben beschränkte
Männer mehr Angst vor dem Verlust
Patriarchaler Macht als echte Lust 
Freie Liebe mit Frauen zu genießen

jens tuengerthal 2.3.26

Versgedanken II

Versgedanken II

Weiter geht es mit den Gedanken zu
Einigen Versen von Vergil die ich
Gestern als Lektürentagebuch noch
Betrachtete was auch richtig war

Hatte lächelnd Montaigne gelesen
Aber wie immer geht es bei ihm um
Philosophie und denkt er dazu über
Die Verhältnisse nach und Verse

Benutzt er nur als Ablenkung um
Nicht über Sex und Liebe darüber
Schreiben zu müssen was dann
Mit der Ehe zum Thema wird

Das ist der Humor wie zugleich
Die Bescheidenheit Montaignes
Der gerne Understatement übt 
Außer bei seinem Adel natürlich

Dessen Wert trägt er gerne noch
Vor sich her war er doch erst der
Zweite der Familie der als solcher
Leben kann und darf da braucht es 

Scheinbar noch etwas Marketing
Um bei Hof etwas zu gelten auch
Wenn er zu gerne betont wie lästig
Ihm die Reisen nach Paris sind

Andererseits war es auch eine wohl
Lohnende Ehre königlicher Berater
Sein zu dürfen der er vermutlich gern
Folgte nur halt bescheiden tat 

So dürfen die Leser bei Montaigne
Fein unterscheiden zwischen dem
Understatement aus Überzeugung
Und der typisch adeligen Koketterie

Der Geist könne sich noch feurig
Begeistern doch drückt der eher
Noch umgekehrte Zustand seiner
Gesundheit ihn natürlich nieder

Vergessen will er zumindest das
Leiden in den Ruhepausen um
Noch das mögliche zu genießen
Haltet die Stirn frei von Kummerfalten

Den Trübsinn sollen wir durch
Scherze uns noch aufheitern
Verkniffene Gesichter fliehen 
Aus denen nur Dünkel spricht

Tugendhaftigkeit sei eine fröhliche 
Einnehmende Eigenschaft diejenigen
Die sich über die Zügellosigkeit seiner
Schriften empörten nur sehr wenige

Nicht über die Zügellosigkeit ihrer
Eigenen Gedanken die Stirn runzeln 
Müssten wären sie offen und ehrlich
Sie sehen es wie er aber tun beleidigt

Was zu fühlen sich wer nicht schäme
Sollte er sich nicht schämen zu sagen
So hasse er einen mürrischen Geist
Der lieber beim widerwärtigen bleibt

Sie seien wie Schmeißfliegen die auf
Glatten Grund keinen Halt finden die
Darum lieber den Dreck aufsuchen
Er sage alles was er auch tue

Gedanken die er nicht öffentlich
Aussprechen dürfe sein ihm zuwider
Die schlimmste seiner Handlungen
Sei nicht so schrecklich wie diese 

Auch noch verschweigen zu wollen
Statt schüchtern im Gestehen der
Eigenen Verfehlungen wären wir es
Besser vorher schon im Begehen

Der Wagemut zum Unrecht erhält 
Durch den sich dazu zu bekennen 
Ein Gegengewicht so würde keiner 
Mehr tun was er sonst verschwiege

Er hoffe die große Freiheit die er
Sich beim Schreiben nehme in 
Menschen den Mut zu eigener 
Freiheit wecken würde über die

Feige nur vorgeheuchelten Tugenden
Hinweg diese Ausgeburt unserer
Mängel und er durch seine eigene
Maßlosigkeit zur Vernunft führe

Du musst Fehler durchschauen ehe
Wer sie offenbaren kann wer es vor
Anderen verbirgt tut es auch vor sich 
Sie verhüllen es vor ihrem Gewissen

Warum bekennt niemand seine Laster
Weil sie ihnen noch immer verfallen 
Nur wer erwacht kann von seinen
Albträumen auch erzählen

Das geniale moralische Bekenntnis
Zur Offenheit statt Lüge und der so
Üblichen Verstellung die keinem 
Dabei noch gerecht werden kann

Montaigne nimmt gerne Umwege
Um an geistige Ziele zu gelangen
Er plädiert für große Ehrlichkeit auch
Vor sich selber um dabei frei zu sein

jens tuengerthal 1.3.26

Lektürentagebuch 1.3.26

Lektürentagebuch 1.3.26

Bei Buddenbrooks starb im Mai nun
Sechzigjährig Onkel Gotthold nach
Einer Nacht mit Herzkrämpfen leidend
In Gegenwart seiner vier Damen 

Also seiner Töchter wie seiner Gattin
Die er nie hätte heiraten sollen und
Thomas Buddenbrook den ein Bote
In der Mengstraße benachrichtigte

Christian war nicht mitgegangen da 
Erst spät aus dem Club zurück sich
Nicht danach fühlte und so leistete
Thomas allein den Familiendienst

Der ältere Sohn des Konsuls hatte
Sich ganz in sein Schicksal gefügt
Halsbonbons aus einer Blechdose
Gegessen statt Familienzwist

Gerne hatte er für eine Zeit dann
Das Konsulat der Niederlande das
Thomas ihm anbot übernommen
Sich aus dem Zwist herausgehalten

Anders dagegen seine Töchter die
An den überlieferten Kindertagen
Stets Gift gegen Tony oder Christian
Sprühten um festzustellen wie ähnlich

Die kleine Erika doch rosig wie sie sei
Dem Betrüger Grünlich wäre oder
Gegen Klothilde neidvoll gifteten beim
Mittagessen und dem Tee danach 

Gegen den guten Tom fanden sie
Nichts aber dafür schnell heraus
Dass es zwischen ihm und Christian
Nicht zum besten mehr stünde

Als Tom des Nachts am Sterbebett
Seines Onkels eintraf aber standen
Sie nur weinend um dieses während
Tom über seinen Onkel nachdachte

Wie wenig gut er es gehabt hätte
Aber es sich mit seiner Eigenwilligkeit
Den Laden zu heiraten auch unnötig
Schwer im Leben gemacht hätte 

Wie es eben ihre Pflicht auch sei 
Rücksicht zu nehmen auf all die
Gewohnheiten ihrer kleinen Stadt
Statt einfach eine Stüwing zu heiraten

So dachte Tom am Sterbebett seines
Onkels noch und wie die Dinge so
Lagen wurde er dann eben königlich 
Niederländischer Konsul wie der Vater

Tony war erfreut und stolz wieder das
Wappen des Konsuls am Haus in der
Mengstraße zu sehen und freute sich
Während Thomas auf Reisen ging

Nach Amsterdam und damit in die
Niederlande fuhr der frischgebackene
Konsul der sich gerade am Sterbebett
Seines Onkels Gedanken zur Ehe

Noch gemacht hatte und so deutet
Mann schon an was von dieser Reise
Die unklar wie lange dauern sollte
Möglicherweise zu erwarten ist

Das ist eine wunderbare Inszenierung
Dessen was nun kommen wird was 
Im Sinne der Tradition von Thomas
Als Erben der Firma zu erwarten ist


Im Zauberberg wendet sich der durch
Den Schlingel oder wie Settembrini es
Sagen würde Schalk Hans Castorp 
Wie Clawdia wieder völlig versöhnte

Pepperkorn an seine Tafelrunde wo
Demoralisation Lethargie Stumpfsinn
Um sich griff und die Gäste Allotria
Trieben wie eine Klasse ohne Aufsicht

Mehrere waren am einschlafen da
Ergriff Pepperkorn die Zügel wieder
Rief die Herrschaften mit erhobenem 
Zeigefinger als Lanze Degen Fahne

Zur Aufmerksamkeit wieder was klang
Wie mir nach wer keine Memme ist
Sofortige Wirkung der Straffung zeigte
Er nannte alle und hielt zum Dienst an

Er sprach Worte zu seinen Gästen
Deren Undeutlichkeit durch die Größe 
Seiner Persönlichkeit ausgeglichen
Zwingende Macht ausübten

Das Fleisch beginnt er es sei nun mal 
Unterbricht sich mit erledigt erlaubt 
Sich dann doch schwach zu sagen
Aber er appelliere an sie eindringlich

Der Schlaf den er ehre sei eine der
Klassischen Lebensaufgaben doch
Sollten sie sich Gethsemane erinnern 
Wozu er die biblische Stelle zitiert

So waren alle tief ergriffen das etwa
Frau Stöhr schluchzte Frau Magnus 
Seufzte während sich Staatsanwalt 
Paravant zum Widerwort genötigt sah 

Dies sei ein Irrtum alle seien noch
Frisch und munter flott fidel und bei
Der Sache mit Herz und Sinn es sei
Ein außerordentlicher Abend doch

Niemand denke bisher an Schlaf er 
Könne sich auf seine Gäste verlassen
Worauf Pepperkorn perfekt vorzüglich
Ausruft und Champagner bestellte 

So verwandelte sich seine großartige
Physiognomie von gotisch Schmerz
Verzerrt zu üppig blühend heiter sogar
Ein sybaritisches Grübchen zeigt sich

Die Sybariten waren im antiken
Griechenland für Wollust und Völlerei
Wie ihren Hang zum Luxus bekannt 
Was hier gerade wunderbar passt

Zum Champagner gibt es dann noch
Leckereien die Gäste zu verzücken
Statt zu spielen gaben sie sich dem
Seligen Nichtstun nun hin wozu sie

Zusammenhanglos schwätzten was
Zwar voller Gefühl aber dank genug
Rausch ein völlig unverständlicher
Galiamathias Kauderwelsch wurde 

Da alle im gleichen Zustand störte
Sich keiner daran herrlich werden 
Die trunkenen Bekannten beschrieben 
Wie was noch alles dazu kommt

Pepperkorn Hans und Clawdia sind
Bei einem Schweizer naiv spritzigen
Roten angekommen den die große
Persönlichkeit becherweise säuft

Noch bis 1 Uhr dauert die Festsitzung
Dabei waren die Männer wesentlich
Erschöpfter als die Frauen noch die
Teils auf Schößen Platz nahmen 

Pepperkorn zeigt sich dabei in jede 
Ihm nah kommende Weiblichkeit
Verliebt küsste zwischendurch auch
Clawdia immer wieder die Hand

Gegen zwei Uhr kam die Nachricht
Hofrat Behrends nähere sich in Gewaltmärschen worauf Panik
Ausbrach und die Flucht begann

Pepperkorn bekam erst wieder einen
Königlichen Koller wurde dann aber
Von Hans und Clawdia beruhigt dass
Es ohnehin einmal enden müsse 

So willigte er ein sich ins Bett bringen
Zu lassen von den beiden für das gute
Labsal des Schlafes und die Orgie 
Endet nach sechs Stunden schnell

Wortwahl und Inszenierung dieser
Szene durch Thomas Mann ist von
So viel Humor und Ironie getragen 
Dass ich wieder lachend es las 

Kenne keinen so meisterhaft elegant 
Ironischen Autor wie Mann der auch
Ein Besäufnis noch mit kultureller
Eleganz bürgerlich komisch macht


In Joseph und seine Brüder kam nun
Die Szene in der das Gift das Dûdu
Der gehässige Zwerg dem Potiphar 
Einträufelte langsam doch wirkte

Der Zwerg ist dem Herr des Hauses
Eigentlich zuwider der sich durch
Dessen Rede von Ehre genervt fühlt
Diese Gefühle hatte er als Eunuch 

Nicht wirklich er fand es einfach lästig
Sich damit zu beschäftigen doch war
Der kluge Mann nicht ahnungslos
Schon der Wunsch von Mut die

Joseph vom Haus entfernen wollte
Hatte ihm gezeigt welche Gefahr 
Drohte zumal er nach seiner Natur
Muts Bedürfnisse nicht befriedigte

Darüber wie gefährlich unbefriedigte
Frauen für die männliche Ruhe sind
Könnte lange philosophiert werden
Besser aber ist es dies zu in lassen

Die Gefahr die von unzufriedenen
Männern ausging war historisch
Vermutlich meist größer dabei aber
Sind Eunuchen deutlich im Vorteil

Was der Zwerg über Joseph sagte
Der weil unverheiratet und zugleich
Nicht kastriert eine Gefahr wäre 
Hätte er lieber weiter verdrängt

So hatte er der eigentlich eher
Niemanden hasste nun einen 
Tiefen Hass auf den nervigen Zwerg
Der seine Ruhe störte damit 

Auch die Andeutung eines
Verrats den Mut und Joseph
Begangen haben könnten fand
Er als nervige Ruhestörung

Der keine Bedürfnisse dieser Art
Kannte wie Eifersucht musste sich
Mit lächerlicher Ehre beschäftigen 
Was herrlich ironisch beschrieben

Der Tropfen des widerlichen Dûdu
Hatte anders noch gewirkt als dieser 
Es geplant und gedacht hatte aber
Wirkte und störte damit die Ruhe

Nachdem die wunderbar böse hier
Als strunzdumme Handwerker von 
Mann in Potiphars Gedanken dabei
Beschriebenen Masseure weg sind

Ruft er den Zwerg näher zu sich
Weil er was er zu sagen hätte doch
Kaum laut brüllen wolle darum nun
Sagen solle was wirklich los sei

Die schlichte biblische Geschichte 
Wird hier mit viel Gefühl für die
Emotionalen Details nach der je
Unterschiedlichen Natur erzählt

Wie immer so gerne ironisch
Plaudert Mann dabei und lässt
Den Verräter unangenehm dumm
Dastehen während der genervte

Potiphars mit großer Weisheit
Darüber nachdenkt wie er aus 
Dieser lästig unangenehmen Situation
Noch möglichst heil herauskommt

Ein kurzer Abschnitt von vielleicht
Vier Seiten offenbart so viel an 
Menschenkenntnis wie Humor im
Umgang mit Sexualität dazu

Ein Eunuche der gerne seine
Ruhe haben möchte fühlt sich
Durch Intrigen die er durchschaut
Eigentlich nur gestört und belästigt 

Er hat Verständnis für die Bedürfnisse
Seiner Frau wie seines Vorstehers
Aber fühlt sich dadurch belästigt
Darum muss er nun darauf reagieren

Schon die Begrüßung mit der er
Den Zwerg näher ruft zeugt von
Humor in dieser Situation noch
Bestätigt ihn als Sittenwächter

Aber tut dies mit der Betonung
Dass niemand ihn zu diesem Amt
Berufen hätte erniedrigt also Dûdu 
Den er vorher nur der da nannte

Hintergründig klug bereitet Mann 
So den Gipfel der Intrige vor und
Lässt Potiphar dabei gut aussehen
Als einen der seine Ruhe will

Der Witz und die Tiefe auch in der
Kleinsten Konversation noch die
Psychologisch klug dabei über das
Menschliche nachdenkt ist genial

jens tuengerthal 1.3.26

Sonntag, 1. März 2026

Freiheitsliebe

Freiheitsliebe

 Liebe in Freiheit 
Gewinnt ihre Größe ganz
Ohne Fesseln nur 

jens tuengerthal 1.3.26

Teezeitgewinn

Teezeitgewinn

Tee gewinnt Zeit durch
Langsamkeit immer dabei
Ist alles logisch

jens tuengerthal 1.3.27

Liebesschlösser

Liebesschlösser

Schlösser für Liebe
Heißt Freiheit anketten was
Niemals gut je ging

jens tuengerthal 1.3.26

Tyrannenmord

Tyrannenmord

Der Mord am Tyrannen ist Mord
Ob eine Notwehrlage vorliegt ist
Dabei meistens umstritten aber
Könnte im Ergebnis auch egal sein

Im Widerstand gegen Hitler wurde 
Lange gestritten ob der Mord am
Tyrannen das richtige Mittel ist um
Den Massenmörder zu beseitigen

Juristen streiten schon lange auch
Theoretisch darüber ob Mord je ein 
Legitimes Mittel sein kann um einen
Mörder vom Töten abzuhalten

So gilt im deutschen Recht dass nicht
Leben gegen Leben aufgewogen
Werden kann um jedes zu würdigen
Was schon Artikel 1 GG ergäbe 

Gerechtfertigt wäre eine solche Tat
Damit wohl nicht aber sie könnte die
Schuld zweifelhaft erscheinen lassen
Was ein weites Feld uns öffnete

Auch im Kreisauer Kreis der von der
Planung der Operation Walküre von
Vettern und anderen wusste stritten
Moltke und Yorck genau darüber

Helmuth James fürchtete bei einem
Attentat auch die Dolchstoßlegende 
Peter sah dagegen die Chance zur
Rettung vieler als vorrangig an

Die USA und Israel töteten bei ihren
Jüngsten Angriffen Massenmörder 
Aus der iranischen Führung die für 
Terror und Mord verantwortlich waren

Darunter auch den Ajatollah der seit
Dreißig Jahren für den islamistischen 
Terror weltweit verantwortlich war also
Den Finanzier der Hamas damit

Wenn sich nun die Ankläger Israels
Über den Bruch des Völkerrechts laut 
Empören die zu den Morden aber der
Islamisten noch schwiegen ist das

Zumindest erstaunlich andere sagen
Gemein und verlogen auch wenn 
Seltsam noch die AfD in diesen Chor 
Der Feinde der Demokratie einstimmt

Die sonst Trump bejubeln sind hier
Plötzlich gegen den weißen Mann
Fordern Rechtsstaat für Mullahs die
Gerade erst tausende erschossen

Hier sollte weltpolitisch gedacht wie
Finanzielle Interessen berücksichtigt
Noch werden AfD BSW und Linke 
Hängen am Tropf von Moskau noch

Wer den engsten Verbündeten Putins
Des Nachfolger von Stalin tötet ist
Natürlich ein Feind derer die von der
Gnade dieses Diktators noch leben 

Dies ist wichtig für Verbotsverfahren 
Sollte keinesfalls übersehen werden
Weil es viel zum Geist uns offenbart
Auch wenn Mord ein Mord bleibt

Nichts kann einen Mord rechtfertigen
Wer einen Mord auch eines Mörders
Bejubelt zeigt damit eine zumindest
Fragwürdig brutale Gesinnung sicher

Kann über den Mord am Ajatollah im
Noch unerklärten Krieg nicht jubeln
Aber lobe die Genialität mit der die
Israelische Armee präzise zuschlug

Nicht umsonst gilt die Armee Israels
Als beste der Welt und sie hatten die
Iranische Führung mehrfach gewarnt
Der Umsturz steht nun kurz bevor

Die eher lächerlichen Maßnahmen
Der noch zuckenden Leiche des 
Iranischen Regime richten sich fast
Nur gegen zivile Ziele bisher was 

Mehr über das Regime verrät als
Alle bisherige Propaganda noch
Offenbaren konnte die Islamisten
Hassen einfach Menschen wohl

Das gleiche zeigte die Hamas die
Gezielt zivile Ziele angreift und ihre
Kommandozentralen möglichst unter 
Krankenhäuser in Gaza noch legte

Jedes Opfer dort ist eines der Hamas
Diese plante nicht nur Völkermord in
Israel vom Fluss bis zur See sondern
Betrieb diesen auch gleich intern 

Kann das Ende dieser internationalen
Quelle des Terror nicht bedauern auch 
Wenn ich Trumps Imperialismus dabei
Eher kritisch sehe ist er effektiv

Vor allem führt er Putin deutlich vor
Was für ein kleiner unfähiger Typ er
Eigentlich nur ist der nichts erreicht
Nimmt China seine Ölquellen weg

Die eindeutige Botschaft dieses 
Krieges ist es gibt nur einen König
Der Welt und er nimmt sich was er
Will ohne auf Recht noch zu achten

Mit dem Typen kannst du gute
Geschäfte machen oder ihn wegen
Seiner kriminellen Geschichte noch
Anklagen als er noch kein König war

Sich dessen bewusst zu werden ist
Die vermutlich entscheidende Frage
Nach diesem Tyrannenmord wie wann
Wer klug genug ist ihn zu erwischen

In einer Welt der Tyrannenmorde ist
Keiner mehr sicher aber zumindest
Könnte das Kapitel Islam enden um
Endlich auch dort Frieden zu finden 

Wagten wir noch auf die Vernunft
Zu hoffen könnte endlich aller
Aberglaube für Genuss lieber enden 
Aber das wäre zuviel des Guten

jens tuengerthal 1.3.27

Samstag, 28. Februar 2026

Lektürentagebuch 28.2.26

Lektürentagebuch 28.2.26

Zum Geburtstag des noch immer
Großartigen Michel de Montaigne 
Der am 28. Februar 1533 auf dem
Schloss Montaigne geboren wurde

Diese Verse zur Lektüre seines Essay
Über einige Verse von Vergil in dem 
Sich der Autor als bereits alter Mann
Schon gleich zu Anfang offenbart

Dies um später auf die Ehe wie die
Liebe und Leidenschaft nach diesen
Versen zu sprechen zu kommen mit
Einer wunderbar praktischen Freiheit

Lese Montaigne in der Übersetzung
Von Hans Stilett in der so schönen
Ausgabe der Anderen Bibliothek 
Einer der lohnendsten Schätze 

Doch der Reihe nach um dem feinen
Humor dieses klugen Geistes genug
Respekt zu erweisen wie zuerst dem
Geburtstagskind auch zu gedenken 

Montaigne wurde von seinem Vater
Ganz im Geist der Renaissance
Nach modernen Prinzipien erzogen
Die wirklich erstaunlich waren

Die ersten Jahre lebte Montaigne
Bei Bauern in ländlicher Umgebung
Lernte den Dialekt des Périgord als
Erste Sprache und das einfache

Leben der Bauern statt privilegiert
Als Adeliger auf einem Schloss
Diesen Adel und damit das Gut 
Hatte erst der Großvater erworben

Ganz ursprünglich war die Familie
Eine von aus Spanien vertriebenen
Juden die im Handel reich wurden
Erst sein Vater lebte als Adeliger

Das heißt er lebte von seinen 
Gütern leistete dem König im
Krieg seinen ritterlichen Dienst
Er erzog seinen Sohn nun so

Nach der Zeit auf dem Land kam 
Ein Latein und Griechisch Lehrer
Wohl ein deutscher Humanist
An den Hoff mit klaren Regeln

Michel sollte fließend griechisch
Wie lateinisch lesen und sprechen
Die Quellen der Humanisten damit
Im Original noch lesen können

Diese Fähigkeit nutzte Montaigne
Auch seine Essays sind voller Zitate 
Zu denen er nicht immer den Autor
Nennt so wie sie ihm gerade einfallen

Diese spielerische Leichtigkeit auf
Intellektuell höchstem Niveau die
Gerne betont wie wenig ernst sie
Doch alles nimmt ist sehr vornehm 

Als Jugendlicher kam er dann auf die
Schule und zum Studium des Rechts 
Nach Bordeaux hatte also viele ganz
Unterschiedliche Prägungen erfahren

Er war eine zeitlang nach seiner
Reise über Deutschland nach Rom
Bürgermeister von Bordeaux aber
Zog sich dann auf sein Gut zurück

Hier in einem Turm neben dem
Schloss hatte er seine Bibliothek
Lebte dort wohl auch und überließ 
Frau und Tochter das Schloss

Nach seinen eigenen Angaben
Zog er sich zum Schreiben völlig
Zurück und überließ die Führung 
Der Geschäfte lieber seiner Frau

Während der Hugenottenkriege
War der Katholik Montaigne auch
Berater des Protestanten Henrich
Von Navarra der später berühmt 

Wurde als Henri Quatre dem
Paris eine Messe am Ende wert
Noch war er beriet aber auch
Schon vorher Könige in Paris

Korrespondierte mit den großen
Humanisten seiner Zeit aber auch
Mit Elisabeth I von England wo seine
Essays die Zensur überstanden 

Je gehaltvoller und bedeutender die
Uns förderlichen Gedanken wären 
Beginnt Montaigne dies Essay desto
Stärker beanspruchten sie uns

Wichtig wäre darum unseren Geist
Darin zu schulen wie wir den Übeln
Standhalten können für ein rechtes
Leben und rechten Glauben jedoch

Soll dies nur in Maßen geschehen
Es bräuchte auch Erholungspausen
In seiner Jugend hätte er sich ständig
Zur Ordnung noch rufen müssen

Lebenslust und Gesundheit vertrügen
Sich schwer mit der Vernunft würde 
Gesagt gegenwärtig aber sei er in
Der eher gegenteiligen Lage

Die Altersbeschwerden riefen ihn
Mehr als genug zur Ordnung und
Nehmen ihn mehr als das nun 
Ins Gebet mit den üblichen Qualen 

Aus zuviel Lustigkeit wurde ein 
Zuviel an Ernst was misslich wäre
Warum er sich absichtlich etwas
Gehen ließe mit freiem Geist

Er sei zu gesetzt bedächtig gereift
Sein Geist brauche mehr Übermut 
Um sich zu entspannen der Körper
Fürchtet inzwischen Ausschweifungen

Sein herrischer Geist verbiete ihm
Seinen Lehrgang über Leid Buße 
Wie den Tod nur eine Stunde zu
Schwänzen doch er wehre sich

Mit feinem Humor beschreibt er
Dass er sich nun gegen ewige
Enthaltsamkeit so wehren müsse
Wie früher gegen die Wollust

Er möchte jedoch Herr seiner Sinne
Bleiben in jedem Sinne denn auch
Weisheit könne übertrieben werden
Was zur Vertrocknung nur führe

So stiehlt er sich gerne davon in
Den Ruhepausen die das Leiden
Ihm gelegentlich noch gönnt damit
Sein Geist sich nicht ständig quäle

Dann denkt er an das was er verlor
Lustwandelt in Erinnerung der Jugend
So blickt die Jugend nach vorne das
Alter nach hinten auf dem Januskopf

Auch wenn die Jugend aus ihm flieht 
Erinnert er sich ihrer Schönheit gern
Weil zweimal lebt wer heut sich seines
Gestern freut was auch Platon riete

Früher waren düstere Tage ihm noch
Die Ausnahme heute sind sie normal
So macht er bald Freudensprünge
Wenn ihn einmal nichts mehr plagt 

Was mich an die alte Weisheit erinnert 
Wenn du ab 50 ohne Schmerzen mal
Erwachst dann bist du nicht mehr es
Ist also keine Besserung zu erwarten

Nur mit Träumen und Gedanken
Kann er den Gram des Alters noch
Zeitweise zumindest verscheuchen
Doch dauerhaft braucht es Arznei 

Einfältig sei es die Widrigkeiten des 
Lebens durch Vorwegnehme noch
Zu verlängern er wolle lieber weniger
Lange alt sein als alt vorher sein

Halte ich für einen Trugschluss der
Eher das Gegenteil noch erreicht
Wer mit dem schlimmsten rechnet
Kann kleine Freuden eher genießen 

So packe er jede sich ihm bietende
Gelegenheit zum Vergnügen zwar
Zwar habe er von weiser Lust gehört
Jedoch wecke dies die seine nicht

Zumal habe anderer Leute Meinung
Keine Macht über ihn um seine Lust
Auf so etwas zu wecken zahlt dass 
Es ihm keine Mühe mehr mache

Hier zitiert er die wunderbaren Verse
Die warnen wir entfernten uns von
Der Natur und folgen der Mehrheit
Von der nie etwas Gutes noch kommt

Seine Philosophie bestehe im Tun
In der natürlichen Praxis dafür kaum
Im Spekulieren der Leute reden ließ
Ihn kalt allein seinem Wohl galt alles

Sinnenlust habe wenig mit Ehrgeiz
Zu tun sie finde sich reich genug
Warum sie sich im Schatten noch
Am wohlsten fühle alles käme

Zu seiner Zeit und so fände er nun
Gefallen an den Albernheiten der
Alten wie Wein und Saucen dazu
Es gäbe nur noch Spielzeug für ihn

Als wäre er wieder in der Kindheit
Weisheit und Torheit werden in
Seinem Greisenturm konkurrieren
Er werde auch immer anfälliger noch

Empfindlich sei er immer gewesen 
Doch inzwischen genügt schon ein
Leichter Stoß und er fällt hin klagt
Montaigne ohne maulen zu wollen

Das verbiete ihm sein Verstand der
Aber nicht davor schütze es so zu
Empfinden so täte er alles für ein
Heiteres und wohlgemutes Jahr

Sein einziger Ziel sei es zu leben
Wie dabei guter Dinge zu sein die
Düstere Ruhe gäbe es genug für ihn
Doch sie schläfere ihn nur ein

Fände sich irgendein Mensch egal wo
Dem seine Gesellschaft so zusagt wie
Ihm die ihre bräuchte sie nur pfeifen 
Schon versorgte er sie mit Essays

Weil es das Vorrecht des Geistes ist
Sich über das Alter zu erheben rät
Er dem seinen dies dringend zu tun
Möge er nur blühen wie er noch kann

Doch er fürchtet dieser habe sich
Bereits zu eng mit seinem Körper 
Verbündet um diesem in die Misere 
Die das Alter mit sich bringt zu folgen

Vergeblich rede er schmeichelnd
Noch auf ihn ein bemühe Seneca
Oder die Tänze der Damen am Hof
Kaum hätte der Körper eine Kolik

Hat der Geist sie offensichtlich auch
Selbst Denken seine eigene Aufgabe
Könne er nicht mehr vernünftig alle
Munterkeit ist mit dem Körper dahin

Ohne Gesundheit nutze auch kein
Glaube keine Liebe kein Geschrei
Nicht mal Dichtkunst bringe dann
Noch was oder der Wein

An dieser Stelle unterbreche ich
Das Lektürentagebuch um es die 
Nächsten Tage fortzusetzen mit
Freude an Montaignes Ironie

jens tuengerthal 28.2.26

Liebesfriedlich

Liebesfriedlich

Liebe ist friedlich
Zumindest theoretisch
Praktisch ist anders

jens tuengerthal 28.2.26

Glaubenskriege

Glaubenskriege

Glaubenskriege kann
Keiner gewinnen aber
Zumindest sterben

jens tuengerthal 28.2.26

Teeleben

Teeleben

Teetrinker haben
Ein Teeleben statt eines
Nur Liebesleben

jens tuengerthal 28.2.26