Mittwoch, 4. Februar 2026

Lektürentagebuch 4.2.26

Lektürentagebuch 4.2.26

Die Gesprungene Liebe heute sehr
Genossen und in dem Kapitel mit dem
Titel Pierre und Franz über Roché und
Hessel und ihren Anfang gelesen

Wo trafen die beiden sich in Paris
Wie lernten sie sich kennen wohl auf
Dem berühmten Ball der vier Künste 
Von der Akademie der Künste dort 

Diesen Ball haben ja beide auch
Literarisch verewigt in ihrem Werk
An verschiedenen Stellen was zum
Beginn dieser Freundschaft passt

Sicher verkehrten beide auch in den
Gleichen Cafés in Montparnasse wo
Roché auch ganz nah lebte etwa 
Dem Café du Dôme das direkt am

Boulevard Montparnasse gelegen ist
Treffpunkt vieler auch deutscher und
Englischer Künstler war indem ja auch
In den Zwanzigern mein Großvater

Das Besäufnis mit Hemingway und
Picasso erlebte das Manfred Flügge
Von Erich Mühsam beschreiben lässt
Der die Stimmung sehr gut wiedergibt

Eine damals noch eher bescheidenes
Café anders als das Jugendstildekor 
Mit Michelin Stern heute aber ein 
Zentrum für viele große Geister lange

Über das Kennenlernen wie eine
Erste gemeinsame und geteilte Liebe
Zu Marie wird sehr schön berichtet
Die erst eine von Rochés Damen war

Dann fahren die beiden Freunde
Gemeinsam nach München und
Franz stellt Henri seine dortigen
Frauen vor Franziska und Luise

Roché fängt mit beiden natürlich
Etwas an und bleibt darum auch
Noch länger während Franz in
Paris etwas mit Marie beginnt

Was dieser als sie es ihm nach
München schreiben in Ordnung
Findet er hatte ja auch zwei von
Franz großen Lieben übernommen

Hier wird noch viel lobendes über
Franziska erzählt und teilweise auch
Hessel zitiert der 1926 anlässlich der
Herausgabe ihrer Werke ein Essay

Über die 1918 vermutlich an Krebs 
Elend in Locarno verstorbenen die
Ihre Krankheit wohl schon lange wie 
Flügge schreibt in sich trug

Für Roché war die Begegnung mit
Franziska bedeutend sie hat ihn 
Vielfältig inspiriert und besucht ihn
Nochmal anlässlich einer Ausstellung

Von Münchner Künstlern in Paris aber 
Sie erwähnt Henri eher nur neben 
Ihrem Franzel im Tagebuch auch
Wenn Roché meinte sie wollte gerne

Noch Kinder sich ein Mädchen noch
Wünschte welches ihr die beiden
Geliebten dann auch andichteten in
Ihrer je literarischen Version

Luise wird in Jules und Jim Lucie
Franziska zu Gertrude die etwas
Sehr passendes über Jules sagt
Was Hessel wohl gut beschrieb

Er sei sehr charmant und verstünde
Die Frauen besser als irgendein Mann
Aber er wisse sie nicht zu nehmen so
Liebe er zu sehr und nicht genug

Sei auch spirituell und sinnlich aber
Beides im je falschen Augenblick 
Wäre ein Poet und Entdecker aber
Als Ehemann wäre seine Sanftheit

Zu verpflichtend was so erstaunlich
Treffend wie liebevoll erkannt ist so
Fragt sich ob hier der Freund dem
Verstorbenen Freund beschrieb

Oder tatsächlich eine Weisheit von
Franziska eigentlich weitergab so
Beiden ein Denkmal literarisch setzte
Was mir als Sicht besser gefällt

Erfahre noch etwas im Überblick
Über Rolf Reventlow der seinen Titel
Titel ablegte 1933 Deutschland verließ
Im spanischen Bürgerkrieg kämpfte 

Erst 1953 nach München zurück kam
Dort Sozialdemokrat wurde wie ein
Gegner des Godesberger Programm
Bis Anfang der achtziger dort lebte

Wunderschön aber ist der teilweise
Zitierte Nachruf von Franz auf seine
Große Liebe die Gräfin der zeigt wie
Nah die beiden einander waren

jens tuengerthal 4.2.26

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