Freitag, 28. Dezember 2018

Jahrzwischen

Zwischen den Jahren ist so
Irgendwie nichts mehr ganz
Aber doch so ziemlich halb
Warum wir nichts anfangen

Mit nicht Ganzem mehr viel
Fängt an wer es genießt
Was immer noch mehr ist
Als alles mögliche sonst

Revue passieren lassen ist
Längst lästige Gewohnheit
Der alle Welt auch nachgeht
Da mache ich lieber nichts

Wer einmal wirklich nichts tut
Hat plötzlich viel mehr Raum
Um ganz viele Dinge in sich
Geschehen zu lassen

Ursprünglich stammt es noch
Aus altägyptischer Zeit wie der
Differenz von Mond und Sonne
Als Messung des Kalenderjahres

Bei den Ägyptern hatte noch jeder
Monat 30 Tage und der Rest von 5
Wurde am Ende dann im Sommer
Zur Nilschwemme hinten angehängt

Zwischen dem Mondjahr und dem
Sonnenjahr liegt eine Differenz von
12 Tagen die im Mondjahr fehlen um
Dem Sonnenumlauf 365 zu geben

Bis zur Kalenderreform von Gregor XIII.
Begann das Jahr am 6. Januar was auf
Römische Bräuche zurückgeht die aber
Jahresende am 24. Dezember feierten

So wurde der Zeitraum dazwischen dann
Zwischen den Jahren genannt wo noch
Kein neues aber auch kein´altes mehr war
Was sich im Denken bis heute erhielt

Vielleicht täte es uns viel besser häufiger
Eine Zwischenzeit für nichts zu haben
Um all den Dingen Raum zu geben die
Sonst vergessen werden wie denken

jens tuengerthal 28.12.2018

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