Donnerstag, 5. August 2021

Freiheitsgrenzen

Freiheitsgrenzen

Die Freiheit der anderen begrenzt
Eigene Freiheit solange wir in einer
Gemeinschaft leben wie uns um das
Wohlwollen der anderen bemühen
Deren Zuwendung gerne hätten wofür
Kompromisse geschlossen werden
Die engsten und schmerzvollsten
Grenzen zieht dabei immer wieder
Die Liebe die uns alles abverlangt
Auch die eigene Natur zu überwinden
Um konventionell geliebt zu werden
Leben wir in unserer Natur fremden
Grenzen als eheliche Zootiere dann
Verwundert irgendwann so traurig
Wie die kreisenden Panther im Käfig
Die Rilke schon betrachtete in Paris
Was selten wen dauerhaft glücklich
Machen kann sondern häufiger am
Ausbruch unterdrückter Bedürfnisse
Zum falschen Zeitpunkt ohne alles
Verständnis füreinander scheitert
Dennoch lassen wir uns aus Liebe
Welche von sich jedesmal überzeugt
Sie wäre ganz anders und besonders
Auf Kompromisse ein die am Ende
Keinen glücklich machen können
Weil wir fälschlich für Liebe halten
Was nur Ego-Befriedigung voller
Üblicher Missgunst ist die keinem
Je gut tun kann aber der Sitte wie
Gewohnheit fast aller Völker die
Von monotheistischen Sekten noch
Geprägt wurden völlig entspricht
Sich aus Liebe völlige Freiheit lieber
Zu schenken statt totale Sicherheit
Über Willen und Verhalten des anderen
Wäre wirklich groß ob Mensch das kann
Sagt viel über die Grenzen der Freiheit
Wer gerne grenzenlos lebt wird sich
Lieber nicht beugen wollen alle die
Dagegen Kontrolle gerne haben als
Zuverlässige Sicherheit ist gefangen
Wo sich wer wohler fühlt ist vermutlich
Eher eine Charakterfrage als objektiv
Für alle bewertbar so schien mir ein
Schatz jede Selbstverleugnung wert
Was am Ende nur verrückt machte
Als sie vollständig mich überwachte
Was keinem gut tun kann warum ich
Auf die Grenzen meiner Freiheit heute
Mehr achte auch wenn alles müßig ist
Weil Liebe macht was sie will wie aller
Vernunft enge Grenzen auch zieht
Was wiederum gut so ist weil ohne
Verrückt zu sein wären wir auch nicht
Verliebt genug alles dafür tun zu wollen
Andererseits tut was Freiheit begrenzt
Nie auf Dauer gut und so wird nur die
Liebe bleiben die sich je sein lässt um
Zu teilen was möglich ist ohne sich
An lächerliche Formalien zu verlieren
Wer meine Freiheit mit Eifersucht
Also Mißtrauen begrenzen will liebt
Vielleicht sein Bild von unsrer Liebe
Aber nie mich warum ich heute weiß
Wo diese auftaucht muss ich weg
Weil Liebe nie mehr als Vertrauen ist
Was nur in Freiheit bei mir wächst
So findet Freiheit Grenzen im Kontakt
Wo dieser uns beflügelt ist er gut
Beschränken wir uns darum nie
Sondern heben miteinander ab
Alles was nur fesselt und bremst
Kann weg sage ich heute weil es
Nichts ist was bei mir bleiben kann
Wen ich an mich binden will sollte
Schleunigst die Flucht ergreifen
Sagen Vernunft und Freiheit mir
Aus Erfahrung laut und deutlich
Anders ist manchmal nur wie die
Liebe uns damit leben lässt aber
Da muss nichts vernünftig sein

jens tuengerthal 5.8.21

Coronagenervt

Coronagenervt

Seit Wochen sichtbar wie angekündigt
Schon vom letzten Jahr noch bekannt 
Bewegen wir uns auf die vierte Welle zu
Oder sind bereits mittendrin ohne etwas
An unserem Verhalten zu ändern da alle
Mittlerweile pandemiegenervt schon sind
Was für Politiker nicht weniger gilt die
Noch dazu im Wahlkampf ihre Wähler
Nicht mehr als nötig nerven wollen
Das ist alles verständlich und erklärbar
Leider führt es zum erwartbaren Ergebnis
Wir versagen vor der nächsten Welle
Machen Urlaub als wäre es vorbei
Locken uns beim Ausgehen nur noch
Ausnahmsweise wenn erwartet ein
Wollen endlich wieder normal leben
Sag es nur sehr ungern aber wenn wir
So weitermachen geht es bald wieder
Von vorne los ohne zu wissen ob die
Impfung uns vor Varianten schützt
Die nun schon wieder neu auftauchen
Merkels aufgeklärte Disziplin stößt
Auf Verständnis aber zugleich auch
Immer mehr Ignoranz bei vielen
Wir haben alle schon lange genug
Wollen wieder feiern und Spaß haben
Leben wie es früher einmal war was
Die Disziplin einreißen lässt wie den
Möglichen Sieg weiter verzögert dabei
Von den asozialen Impfverweigerern
Ganz zu schweigen die für ihren
Glauben der Gemeinschaft schaden
Aber mit sich so wenig reden lassen
Wie andere genervte überall was
Den Frieden immer ferner rückt
Vielleicht sollten wir daran denken
Dass wir irgendwann alle wieder
Zusammenleben müssen bevor
Wir den Nerven Auslauf geben
Es nervt alle irgendwie längst
Habe auch keine tolle Idee wie es
Anders oder besser gehen könnte
Weiß nur wenn ich mich darüber
Aufrege oder ärgere wird es nicht
Besser sondern schlimmer dadurch
Versuche es ironisch zu sehen
Statt alles zu ernst zu nehmen
Damit komme ich zweimal geimpft
Irgendwie noch durch und sage mir
Was ich für ein glücklicher Mensch bin
Es bis auf den Geschmackssinn relativ
Unbeschadet überstanden zu haben
Alles könnte viel schlimmer sein aber
Diese Zeit bleibt als eine Erinnerung
Von der wir noch unseren Enkeln
Irgendwann Geschichten erzählen
Aber vielleicht ist es dann auch längst
Normal zuhause zu bleiben um es
Sich schön zu machen was auch
Ein guter Perspektivwechsel wäre

jens tuengerthal 5.8.21

Friedensmusik

Friedensmusik

Der ewige Friede ist ein Traum
Für die von Kriegen gebeutelte
Menschheit und Kant schrieb dazu
Kluges entsprechend den Prinzipien
Seiner Philosophie wonach dieser
Zustand kein natürlicher sei sondern
Durch Verträge abzusichern die den
Dauerhaften Frieden erhalten mit
Der Idee eines bindenden Völkerrechts
Was eine großartige Idee ist und noch
Bemüht sich die UN um die Umsetzung
Der egoistische nationale Ideen immer
Wieder entgegenstehen weil gerade
Herrscher ihre zufällige Macht zeigen
Sich auf Dauer profilieren noch wollen
Von Tibet bis zur Krim oder dem Osten
Der Ukraine in dem der Frieden noch
Immer brüchig ist während sich Putin
Zu gern als Macher noch feiern lässt
Demokratische Defizite zu verdecken
Aufgeklärte Europäer wie Merkel oder
Macron setzen dagegen weiter auf
Verhandlungen hin zum Frieden weil
Eroberung und Abschreckung einfach
Vorgestrig in hochgerüsteter Welt sind
Doch spannender noch als die Politik
Die auch in den USA nun zivil wurde
Nach dem ahnungslosen Großmaul
Ist was die Völker verbinden wie den
Hass in Zuneigung wandeln könnte
Wie Menschen zu verbinden sind die
Nicht eine Sprache sprechen dafür
Von Populisten mit Mißtrauen geimpft
Sich voll Angst voneinander abwenden
Ihre Vorurteile lieber pflegen wie ich im
Eigenen Haus beobachten konnte wo
Eine vielköpfige Familie vom Balkan
Die wohl Roma oder Sinti sind schon
Den Unwillen mancher Mitbewohner
Erregte weil sie lange sehr laut sind
Sich mehr ausbreiteten als ihnen nach
Sitte und Gewohnheit hier zukäme
Habe schon versucht in Konflikten
Durch Gespräch zu vermitteln was
Immer wieder schwierig war auch
Durch sprachliche Barrieren dabei
Als ich heute Gipsy Kings hörte wie
Bella Ciao aus dem wunderbaren
Album Champagne for Gypsies
Wie ein wenig Gott wohnt nicht im
Wedding las spürte ich auch wenn
Gelegentlich von dauernden Lärm
Als Schreiberling zuhause genervt
Tiefe Zuneigung wie Verständnis
Weil diese Klänge der fahrenden
Völker so wunderbar verbinden
Lust zu tanzen machen wie auch
Die Hits der Gipsy Kings die selbst
Von Romas abstammen die unter
Franco aus Spanien vertrieben
Fühlte mich den fremden Nachbarn
Ganz nah und überlegte ob wir nicht
Ein Fest mit Musik und Tanz mit ihnen
Im Hof feiern sollten damit alle mit
Dieser Kultur ihren Frieden machen
Weil Musik wunderbar verbindet wie
Gemeinsamer Tanz eine Basis ist
Aus der Liebe zueinander wächst
Die Vorurteile besser überwindet
Vielleicht braucht es endlich mehr
Gemeinsame Feste wieder mit viel
Musik um beieinander anzukommen
Dann würde Musik zur Quelle eines
Gelebten Friedens zwischen Nachbarn

jens tuengerthal 5.8.21

Mittwoch, 4. August 2021

Rieslinglück

Rieslinglück

Auf einen Rheingauer Riesling im LVQ
Dem Weinladen in der la Ly umme Ecke
Ein spontaner Besuch bei gutem Wein
Umgeben von Publikum meines Alters
Das teilweise nun schwankend aufbricht
Scheint sich hier eine Gemeinschaft
Von Weinfreunden gefunden zu haben
Die Wirte sehr zuvorkommend geben
Ein vertrautes Gefühl am neuen Ort
Mehr Verkehr als vor den Stammbars
Am Platz aber bequemere Stühle
Zumindest am gewählten Platz merk ich
Der Beschreibung an wie etwas die
Begeisterung dem Flaneur fehlt
Der lieber näher beobachtet was
Sich hier etwas im Dunkel verliert
Aber der Riesling ist wirklich gut
Hier vor der Lychener 24

jens tuengerthal 4.8.21

Lustwahrheiten

Lustwahrheiten

Die Wahrheit ist die Erfindung
Eines Lügners auch beim Sex
Aber gibt es doch den wahren
Guten der alles umfasst was
Lustvoll vorstellbar ist als noch
Schön oder geht es weniger um
Das Reichtum der Varianten dabei
Als die authentische Freude daran
Wer das Gefühl hat ihm sei trotz
Aller Erfahrung jahrelang etwas
Vorgespielt worden ohne dabei
Je Gewissheit erlangen zu können
Für den wird die Wirklichkeit dabei
Wichtiger als irgendein Erfolg noch
An ungezählten Höhepunkten oder
Sonst großartigen Sensationen deren
Folgen in Erinnerung immer bleiben
Glaube es gibt nichts beim Sex was
Für alle und zu jeder Zeit gilt aber
Wichtiger als alles ist mir das was
Passiert sich echt anfühlt ohne jedes
Schauspiel oder sonstige Show noch
Möchte wissen wie es wirklich ist statt
Im Wahn miteinander zu spielen nur
Wovon ernüchtert wenig übrig bleibt
Es geht schließlich nur um Sex dabei
Der sollte möglichst authentisch sein
Wer Show will kann Pornos ansehen
Aber auch da bin ich nicht konsequent
Ein wenig lustvolle Show ist wunderbar
Wenn sie nicht nur gespielt wird oder
Zumindest so gut dass sich keiner mehr
Fragen zur Echtheit stellen muss die
So lusttötend sind wie wenig sonst
Natürlich hören alle beim Sex gerne
Die üblichen Lügen und Superlative
Wer wollte das nur darum abstellen
Weil es andere genauso schon hörten
Wortschatz und Phantasie sind auch
In diesem Bereich menschlich begrenzt
So ist das mit den Lügen teilweise auch
In Ordnung soweit sie Lust ausdrücken
Das übliche Stottern zum Thema lieber
Unterbrechen was sonst durch Stöhnen
Nur konsequent ersetzbar ist dem aber
Aus konditionsgründen auch zeitliche
Grenzen immer gesteckt sind warum
Beim Sex gelogen werden darf aber
Was ist echt sein sollte was aber wohl
Zugegeben inkonsequent eher klingt
Also beende ich diese Verse über die
Wahrheit beim Sex ohne Konsequenz
Gut ist was gefällt

jens tuengerthal 4.8.21

Liebeskonsequenz

Liebeskonsequenz

Welche Konsequenz braucht die Liebe
Was ist richtig und was immer falsch
Frage ich mich und weiß keine Antwort
In der einen Verbindung ist absolute Treue
Bedingung ohne welche sie nicht wäre
Andere nehmen das weniger ernst
Aber wollen sicher Vertrauen können
Nur ist Vertrauen auf dem Markt der
Gefühle je ein absoluter Wert oder
Hängt es von der Vereinbarung ab
Gibt es relatives Vertrauen in die Liebe
Ist Monogamie ein alter Hut oder doch
Das bessere Lebensmodell heute noch
Welche Lügen sind erlaubt gar geboten
Um den häuslichen Frieden zu wahren
Wann darf dagegen nie gelogen werden
Gilt irgendwas immer und absolut oder
Hängt alles von den Umständen ab
Was kann ich gerne verzeihen oder
Braucht es nie Verzeihung weil Liebe
Wenn sie denn wirklich ist stets gönnt
Alles andere nur eine Beziehung ist
Die der Befriedigung des Egos dient
Also Besitzansprüche stellt darum
Dächte wer konsequent in der Liebe
Eher entbehrlich wäre oder kann sich
Was absolut scheint relativieren weil
Nichts ewige Gültigkeit beansprucht
Die Liebe irgendwie alles kann
Zumindest solange sie noch da ist
Warum es gut sein kann statt nur
Auf sie zu vertrauen auch etwas
Für sie zu tun damit sie bleibt
Wenn es wirklich Liebe ist 
Nicht nur eine Illusion die sich
Bestätigung im anderen sucht
Bin ich überzeugt und liebe gern
Auch wenn manche sagen sei
Kühler und distanzierter dann
Kommen sie eher als wenn du
Wirklich gefühlvoll bis aber die
Spielchen lagen mir noch nie
So wenig wie ich weiß was stets
Richtig wäre ob das Übliche nur
Ein Hindernis zum Glück eher ist
Wie bei der einen absolut gilt was
Die andere lächerlich eher findet
Dazwischen liegt keine Wahrheit
Sondern es ist immer anders
Auch bei der gleichen weil niemand
Immer gleich reagiert warum mir
Die ganze Liebeskonsequenz eher
Abstrus unsinnig vorkommt darum
Plädiere ich für echte Gefühle
Wenn ich nur wüsste wie ich sie
Bei Frau von unechten unterschiede
Die manche taktisch auch vorspielen
Wie ganz anderes tiefer dabei auch
Aber das ist ein anderes Thema
Darum sage ich lieber nichts dazu
Hoffe statt starrer Konsequenz
Gute Kompromisse zu finden
Mit denen alle glücklich werden
Mehr geht glaube ich nicht aber
Was weiß ich schon

jens tuengerthal 4.8.21

Weltausschnitte

Weltausschnitte

Lese ja so viel wie möglich aber
Meist wenig in einem Buch um
Lieber mehr von vielen zu haben
Was zwar das tiefe Eintauchen
Das einen völlig in den Bann zieht
Bis zur dann letzten Seite etwas
Erschweren kann aber dafür bei
Nicht geringerer Leidenschaft
Wie Freude an den echten Feinheiten
Die Unterschiede sichtbar machen
Die Freiheit von Abstand und Vergleich
Schenkt die vielen Schwärmern fehlt
Sie zu unfreien Leseopfern gerade der
Autoren machen die gerne verführen
Wie der unsägliche Guru Coelho etwa
Der Leserinnen das Denken abnimmt
Womit sich viele sehr wohl noch fühlen
Aber der wechselnde Blick in völlig
Verschiedene Autorenköpfe macht die
Lektüre zum intellektuellen Wechselbad
Was wirkliche Größe schnell offenbart
Wogegen repetiertes Geplätscher auch
Als solches erkennbar wird ohne hier
Gleich vernichtend über Zeitgenossen
Urteilen zu wollen wird doch deutlich
Warum ein Thomas Mann als Meister
Der Ironie wie der Sprachkunst über
All diesen kleinen Figuren schwebt
Was eine neue Form der Begeisterung
Eröffnet die viel weiter geht als alle
Vorher Lektüre die nur konsumierte
Was andere schrieben oder dachten
Die Reise durch Weltausschnitte
Macht lesend glücklich denke ich
Zufrieden mit der Welt wie sie ist
Die mit Abstand unterscheiden lehrt
Warum drei Seiten Thomas Mann wie
Eine ebenso kleine Menge Proust
Genügen den Tag sprachlich tiefer
Zu füllen als hunderte Seiten so
Vieler anderer Autoren ohne einen
Beim Namen nennen zu wollen
Wenige Seiten von Aleida Assmann
Über ihren europäischen Traum
Öffnen zwischen Mann und Proust
Andere geistige Universen und so
Bleibt manches unvergleichlich aber
Kommt sich doch näher als gedacht
Es lohnt sich die Welt in exquisiten
Ausschnitten zu erlesen um nicht
Irgendwas tief in mich zu lassen
Sondern nur das was bleibt

jens tuengerthal 4.8.21

Konsequentialismus

Konsequentialismus

Unter Konsequentialismus verstehen
Wir jene Ethik die den Wert einer
Handlung nach ihren Folgen beurteilt
Was gerne auf die Maxime verkürzt
Der Zweck heilige die Mittel womit
Offenbar wird wie fern manches dem
Leben wurde wenn keiner mehr die
Konsequenzen bedenkt sondern sich
Auf den Vorteilshorizont beschränkt
Bedenken wir heute die klimatischen
Folgen unseres Lebensstils müsste es
Wäre der Utilitarismus konsequent längst
Konsequenzen geben doch haben wir
Weder ein freies Spiel der Kräfte noch
Haben bisher alle Menschen schon die
Tragweite ihres Handelns begriffen warum
Beides im Ergebnis nicht funktioniert
Auch der kategorische Imperativ läuft
Vollkommen leer solange Menschen
Keine Konsequenz ihres Handelns
Spüren oder bedenken müssen weil
Die Masse der die Masse ohne Hirn
Folgt es doch genauso macht kann
Keiner zur Verantwortung gezogen
Wird für die Folgen seiner Flüge
Den Fleischkonsum wie so vieles
Um dessen Folgen wir wissen
Was wir aber lieber ignorieren
Warum Konsequentialismus heute
Im Klimawandel neu gedacht wird
Jedes Handeln mit Auswirkungen
Auf den Klimawandel macht danach
Verantwortlich für dessen Folgen
Solange sich weiter zu viele wie
Blinde Idioten benehmen also in
Urlaub zum Spaß fliegen oder sich
Gewissenlos dem Konsum hingeben
Zeigen sich diese als unmündig wie
Unfähig die Konsequenzen zu bedenken
All diese unmündigen Bürger brauchen
Noch Betreuung durch den Staat der
Ihnen sagt wo es künftig langgeht über
Verbote und ähnlichen Unsinn so wie
Es ein Impfpflicht nur für Covidioten
Braucht die das Risiko für den Rest
Unnötig in die Höhe treiben weil sie
Damit die Bildung von Varianten noch
Fördern statt dem vorzubeugen was
Großes Geschrei einen Moment gibt
Das aber bei genügender Konsequenz
Schnell wieder verstummen wird aber
Dieser entmündigende autoritäre Staat
Ist jedem aufgeklärten Bürger zuwider
Warum konsequent zu bedenken ist
Welche Folgen mein Handeln hat
Wie diese Konsequenz zu mehr oder
Weniger Freiheit für mich dann führt
Sofern nur eine Impfung Sicherheit
Auch für die Zukunft bietet sind alle
Bürger zu impfen die noch in einer
Gemeinschaft leben oder Schulen
Besuchen wollen soweit sie das
Wie über die Mehrheit längst schon
Selbst begriffen hat werden sie sich
Freiwillig daran beteiligten soweit aber
Eine Minderheit sich aus Gründen
Ihres Glaubens weigern wird dies
Natürlich Konsequenzen haben für
Das soziale Leben dieser Personen
Weil sich die Mehrheit der Gemeinschaft
Vor diesem Leichtsinn schützen muss
So erspart konsequentes Denken viele
Müßige politische Diskussionen uns
Querdenker und Reichsbürger können
In Lagern ungeimpft leben damit der
Vernünftige Rest ungestört leben kann
Wer in Hochrisikogebiete zum Spaß
Fliegt darf bei der Einreise ebenfalls
Solange interniert werden bis keine
Gefahr für die Allgemeinheit mehr
Zu befürchten ist die sich korrekt
In großer Mehrheit noch verhält
Wer sich klimaschädlich verhält
Haftet nach Aufklärung persönlich
Gemeinsam mit Fluggesellschaften
Für global verursachte Schäden
Was einzig konsequent und gerecht
Für die gemeinsame Zukunft wäre
Der Wert einer Handlung bemisst sich
Nach der ethischen Haltung derjenigen
Die entsprechend handeln um damit
Dem kategorischen Imperativ auch
Weiter normative Gültigkeit zu geben
Aufklärung beginnt in der Haltung
Derjenigen die sich aus der Unmündigkeit
Selbst befreit haben sofern sie es können
Aber unabhängig vom Werturteil gilt dass
Handlungen Konsequenzen haben nach
Gesetzen natürlicher Logik also auch die
Voraussetzung der Mündigkeit ist für das
Was ich tue Verantwortung zu übernehmen
Wo es daran mangelt fehlt Mündigkeit
Diese unvernünftigen Bürger bedürfen
Gängelung durch den autoritären Staat
Wer sich für Verantwortung entscheidet
Also sich für mündig erklärt wird damit
Für verursachte Schäden haften müssen
Ob durch Flug oder Kreuzfahrten egal
Welche Form des Massentourismus
Was sich am Ende mehr lohnt könnte
Kühlen Rechnern fraglich erscheinen
Nicht aber mündigen freien Menschen
Von denen die Demokratie ausgeht
Definieren wir Konsequentialismus neu
Um der Haltung eine Chance zu geben
Ohne aus der Verantwortung zu entlassen
Nur wer hier konsequent nun handelt
Kann künftiger Verurteilung entgehen
Spätestens seit wir wissen wie es ist
Wer nicht schwachsinnig ist also nur
Als unmündig behandelt werden kann
Keine tauglichen Ausreden mehr hat

jens tuengerthal 4.8.21

Brandheiß

Brandheiß

Im Süden brennen die Wälder
Im Norden überschwemmt Dauerregen
Schon verwundete Gebiete wieder
Jede Katastrophe potenziert noch
Das Klimarisiko weiter indem sie
Die negativen Bedingungen verstärkt
Waldbrände im tiefen Sibirien die
Unbegrenzt große Flächen verwüsten
Athen und die Türkei vom Feuer
Umringt wie wohl ausgeliefert
Aufgetaute Permafrostböden die
Ewigkeiten gespeichertes CO nun
In die gequälte Atmosphäre freisetzen
Das alles war seit Jahren absehbar
Es ist höchster Katastrophenalarm
Jeden Tag wird es dramatischer
Ein Ausweg ist nicht in Sicht aber
Verkehrsminister und FDP Vorsitzender
Nennen Grüne Pläne zum Klimaschutz
Mit Vetorecht hysterischen Alarmismus
Als Porschefahrer und Partner der Autolobby
Haben da zwei nicht verstanden wie
Brandheiß dieses Thema ist was nur
Hirnamputierte Idioten wie Trump noch
Weiter leugnen können während um sie
Das Land immer weiter verbrennt ohne
Aussicht auf Besserung oder Heilung
Klimawandel heißt nicht nur Erwärmung
Heißt es auch aber vor allem viel mehr
Wetterextreme die sich dann noch durch
Die Auswirkungen zusätzlich potenzieren
Was nicht addieren oder malnehmen heißt
Sondern ein vielfaches davon mit kleiner
Ziffer vermerkt am Ende fast unsichtbar
Die Wirkung mit jedem Ereignis noch mit
Sich mehrfach multipliziert vervielfacht 
Jeder Aussicht auf Kontrolle entzieht
Wer noch etwas retten will muss jetzt
Handeln um schlimmeres abzuwenden
Jedes Versäumnis jetzt raubt uns die
Möglichkeit noch etwas tun zu können
Darum bleibt das Thema nun brandheiß
Sollte die Bundestagswahl entscheiden
Wer jetzt ein Vetorecht Klima fordert
Zeig Verständnis für die Umstände
Die es nicht begriffen haben fallen
Aus der Zeit und glauben vermutlich
Dies alles sei noch Gottes Wille aber
Dann hilft auch nichts als beten mehr
Hoffen wir die so reden gehen dazu
Besser ins Kloster dann stören sie
Niemand in gequälter Natur mehr

jens tuengerthal 4.8.21

Dienstag, 3. August 2021

Höschensommer

Höschensommer

In Sommerstimmung vor der Höschen Bar
Am Helmholtzplatz mit einem Freund der
Mit seinem Baguette auf einen Wein dort
Kurz nur bleiben wollte wir tippen beide
Konzentriert auf unseren Telefonen um uns
Zum Abschied kurz zuzuprostem während
Der Flaneur nun für sich die Menschen
Seiner Umgebung beobachtet die hier
Paarweise meist geschlechtlich getrennt
Noch zusammensitzen wie sich dann
Irgendwann getrennt oder gemeinsam
In die Nacht verabschieden während
Die Blinddates links und rechts von mir
Noch aneinander vorbei umeinander
Bemühen ohne sich nah zu kommen
Bei beiden sind die Damen interessiert
Bei denen in meinem Rücken redet er
Zu viel um etwas mitzubekommen
Bei den anderen doziert er zu cool
Doch die Damen haben entweder
Bereits aufgegeben oder lassen
Die Herren sich erschöpfen um
Ihre Chance zu ergreifen was
Den Beobachter eher amüsiert
Die immer gleichen Riten der
Annäherung der Geschlechter die
Alle nur das eine wollen ohne es
Sich gestehen zu können lieber
Mit rituellen Formeln sich umschleichen
Vielleicht gibt genau das dem immer
Gleichen noch fortgesetzten Reiz
Auch wenn es viel leichter wäre
Direkt zur Sache zu kommen
Gilt dies als eher unkultiviert
Weil die wenigsten die große Kultur
Dabei beherrschen wie zugleich
Die erwartbare Enttäuschung fürchten
Darum sich lieber lange umschleichen
Das traurige Ende hinauszuzögern
Bis es nicht mehr anders geht
Oder sich was besseres findet
Was alles unverbindlich hält
Wie die Summe der verpassten
Chance kontinuierlich erhöht
Fraglich nur ob die Erwartung
Erst oft genug enttäuscht werden muss
Genießen zu können was ist
Und so geht es immer weiter
Vor der Höschen Bar am Helmi

jens tuengerthal 3.8.21

Imaginationssex

Imaginationssex

Wenn lustvolle Träume wirklich werden
Die Liebste dich aus 1200 Kilometern
Entfernung fragt ob du sie gerade
Schreien und stöhnen gehört hast
Ganz erfüllt von ihrem Mittagsschlaf
In dem wir zusammen abenteuerliches
In ihren Träumen erlebten was sie sich
Freut bald mit dir Realität werden zu 
Lassen lustvoll verschlungen erwacht
Die Phantasie und überlegt was es
Wohl war dass sie so mitriss im Traum
Der ihr die Realität imaginierte wie sie
Noch die Sonne auf ihrem Venushügel
Spürt und sich nach meinen Küssen
Eben dort sehnt während du noch auf
Deine Brille mit der du versehentlich
Heute Nacht statt mit ihr schliefst beim
Optiker wartest fühlt sich die Imagination
Plötzlich mittig sehr real spürbar an vor
Neugier was sie wohl genau träumte
Noch erregter wächst die Lust als Idee
Aus ihren Träumen in meiner Wirklichkeit
Und wäre sie nicht 1200km weit weg
Könnte sie diese deutlich fühlen was
Ihre Imagination mir sehr real macht
Und so verschwimmen Traum und
Wirklichkeit zur lustvollen Imagination

jens tuengerthal 3.8.21

Liaisonliebe

Liaisonliebe

Eine Liaison ist ein Liebesverhältnis
Neben der grammatischen Bedeutung
Die es im französischen noch hat
Was beides zueinander passt
Denke ich auch von der Erotik
Des Wortes etwas fasziniert
Wie es dem Wesen der Lust auch
Ganz entspricht uns zu kitzeln
Aber die klassischen Definitionen
Sind mir für das was ich träume
Eher zu eng als je zureichend
Vor allem rutschen sie schnell
In die Beziehung hinein die nur
Träge Muster perpetuiert die zum
Geträumten Ideal freier Liebe die
Sich genießt wie geistig befruchtet
Nie passen kann weil sie dann nur
Auf übliche Beschränkung nur wie
Mißgunst hinauslaufen die sich
Das Leben schnell zur Hölle machen
Statt das Paradies sich zu beleben
Voller Geist und Lust wie gedacht
Es gibt gefährliche Liebschaften
Die mehr riskieren als nötig wäre
Weil das den Kick deutlich erhöht
Wie weitgreifende Liebschaften die
Alles erfassen können oder auch
Jene mit verheirateten Partnern
Welche großartig sein mögen
Aber beschränkt stets bleiben
Keine Ausschließlichkeit kennen
Weil sie normativ anders ist was
Jeden Diskurs dazu entbehrlich macht
Das Liebesleben völlig entspannt
Einmalig neue Ebenen entdeckt
Die was auch immer dann werden
Könnte die Liaison als Basis der
Liebe weiter führen als alle Versuche
Diese ganz direkt zu leben was
Am einen oder anderen scheitert
Die Liaison ist das nebenbei was
Mehr werden kann aber nicht muss
Um ein Genuss an sich zu sein
Dies zu würdigen befreit alle die
Sich finden um sich daran zu freuen
Nichts ist dabei je gewiss als das
Zwang alle Gefühle verbannt
Warum fliegen lässt wer
Bleiben will

jens tuengerthal 3.7.21

Kamelhaarmantelmänner

Kamelhaarmantelmänner

Die Lektüre von Elke Heidenreichs
Männer in Kamelhaarmänteln ist
Literarisch eher unbedeutend ein
Nettes plätschern nebenbei was aber
Darum lese ich es mit Liebe seitenweise
Nicht nur weil es vom Nachttisch der
Liebsten stammt unbedarften Männern
Tiefere Einblicke in weibliche Psyche
Gibt als alle Bücher die dies im Titel
Vor sich gerne her tragen und dieses
Plötzliche Verständnis macht vieles
So viel leichter dass ich nicht mal
Überlegen muss was gut und richtig
Wäre oder Frau damit meinen könnte
Wo sie mutmaßlich nicht mal meinte
Sondern einem Gefühl folgte dabei
Dahingestellt ob es eine gewisse
Ähnlichkeit zwischen Elke und mir
Hinsichtlich des literarischen Geschmacks
Wie sonstigen doch gibt der sie einen
Zuvor angeschwärmten Traummann mit
Lederschuhen und Stil eher zu grob
Behandeln ließ nachdem sie sah
Er las 50 Shades und damit für sie
Zur geistigen Leiche wurde denn
Welcher Mann von Geist ließe sich
Mit so etwas überhaupt sehen
Geschweige denn es zu lesen
Das ist alles nicht der Rede wert
Aber bietet tiefere Blicke wohl in die
Psyche gebildeter kultivierter Frauen
Die nicht gerne sagen sie seien von
Mittlerem Alter aber die jung zu nennen
Doch ironisch auch empören könnte
Kurz gesagt von Damen eben die
Auch meinen Jagdinstinkt wecken als
Vieles was ich bisher las denke ich
Und so kann Literatur vielfältig bilden
Sei es auch als kleine Plauderei die
Tiefer in Frauen blicken lässt als sie
Gewöhnlich nüchtern sagen würden

jens tuengerthal 2.8.21

Klimaveto

Klimaveto

Endlich kommen die Grünen als die
Spezialisten in Sachen Klimaschutz
Mit ihrer eigenen Idee zum Thema
Während Laschet und Scholz nur
Mit der Gießkanne Geld verteilen
Nachdem Katastrophen passierten
Hat da jemand einen Plan der uns
Langfristig schützt wie eine endlich
Durchdachte Strategie zur Intervention
Im Sinne des Klimaschutz mit einem
Vetorecht dieses Ministerium in allen
Betroffenen Bereichen was eine klare
Priorität setzt statt nur Aktionismus
Vorzugaukeln Strukturen schafft die
Funktional das Problem angehen
Scholz und Laschet verschütten mit
Der Wahlkampfgießkanne Milliarden
Um aufgebrachtes Volk zu beruhigen
Die Grünen legen einen Plan vor der
Versucht das Problem in den Griff zu
Bekommen statt weiter halber Sachen
Die nur Folgen statt Ursachen angehen
Möge jeder selber überlegen wo es
Eine Perspektive in Zukunft gibt aber
Sich auch fragen was folgt daraus
Das Klimaveto ist ein erster Schritt
Eine strategisch gute Reaktion die
Nicht hohle Versprechen macht
Ohne Aussicht auf Entwicklung 
Worüber einige Parteien noch nicht
Hinausgekommen scheinen darum
Könnte es gut sein die Wahl zu haben
Vielleicht ändert sich doch manches

jens tuengerthal 3.7.21

Friedellluther

Friedellluther

Bei Egon Friedell über Luther gelesen
In seinem genialen manchmal etwas
Atemlosen Stil der sich weit vorwagt
Für eine Kulturgeschichte aber genau
Darum so großartig wie genial ist im
Blick auf Wirkung und Zusammenhang
Die erst Verständnis ermöglichen weil
Keiner isoliert in seiner Epoche steht
Oder gar ihr gegenüber im Umbruch
So war der Dr. Martin noch ein ganz
Eifriger Theologe zu Erfurt wie dann
Ein bußwilliger Augustiner der sich
Bis an die letzten Grenzen quälte
Die ersten Zweifel die ihn in Rom
Berühren später mit dem Ablaß für
Den Bau des Petersdoms erst
Manifest trotziger Widerstand werden
So war Luther zugleich der letzte
Noch mittelalterliche Mönch auch
In seinem späteren Denken aber
Zugleich der erste der Humanisten
In der Individualisierung die später
Erst die Kunst der Renaissance
Groß machte und auch wenn ich
Nicht weiß ob der halsstarrige Luther
Je den seinerzeit schon kursierenden
Lukrez las der zumindest in Italien
Kunst und Denken veränderte hat sein
Denken Elemente des epikuräischen
Individualismus bei gleichzeitiger Mystik
Ist der üble Antisemit und Humanist
Ein weder noch wie sowohl als auch
Was jede Manifestation schwer macht
Gehört noch ganz zum Mittelalter was
Die Renaissance schon zuvor beendete
Zumindest in der italienischen Kunst
Aber brachte auch die Abkehr vom alten
Römischen Aberglauben mit seinen
Reliquien und Heiligenbildern die doch
Der reinen Lehre klar widersprechen
Aber Teil älterer Traditionen war die
Von der intoleranten jüdischen Sekte
Welche sich Christentum nannte mit
Schwert und Drohung zuvor vertrieben
Friedell war schon als Schüler 1897
Vom Judentum zum evangelischen
Lutherischen Glauben konvertiert was
Den SA-Mann der 1938 bei ihm klopfte
Nicht hinderte nach dem Jud Friedell
Zu fragen der sich bevor es zur wohl
Noch nicht beabsichtigten Verhaftung
Kam aus dem Fenster stürzte aber
Nicht ohne zuvor die Passanten zu
Warnen damit keiner durch ihn noch
Verletzt würde der 1899 nach dem
Vierten Versuch das Abitur bestand
Um in Heidelberg Philosophie danach
Zu studieren was für ihn die beste
Grundlage für seine Tätigkeit als
Autor im Kabarett war wie er selbst
Meinte der nach dem Tod seines
Wohlhabenden Vaters keine Sorgen
Finanzieller Art mehr sich machte
Ein freier Geist wurde dessen Art
Die Geschichte zu betrachten auch
Den für mich schwierigen Luther im
Historischen Kontext eine Einladung
Ist die jenseits aller Vorurteile noch
Den Geist weitet in dem sie auf die
Bekannten Zusammenhänge neuen
Geist wirft im Licht der Toleranz die
Auch seine Atemlosigkeit zum eher
Unterhaltsamen Stilmittel macht ohne
Den Leser fassungslos zu machen
Mit Eleganz zwischen Epochen surft
Also zeigt was Größe ausmacht die
Sich nicht nur an Ausschnitte klammert
Sondern Personen im Kontext versteht
Weil Geschichte von Menschen zuerst
Gemacht wird statt von leblosen nur
Später gewählten Einteilungen und so
Ist Friedells Luther mir nah so fremd
Der große Reformator mir in vielem ist
Wird in seiner ganzen Widersprüchlichkeit
Zu einer zeitgemäßen Figur die darum
Geschichte schrieb nicht der sonst
Betonten Linearität wegen sondern
Weil er seine Brüche auslebte

jens tuengerthal 3.7.21