Lektürentagebuch 1.7.26
Über den Lebenslauf des Wonnebald
Pück gelesen beginnend noch auf der
Bahnfahrt wo er am Bahnhofshalt im
Speisewagen sitzend und essend
Lux Berkule und ihre Kinder draußen
Vorbeilaufen sieht und darauf noch
Den Kellner bittet den Wanderern eine
Flasche Wein von ihm zu bringen
Sie winken sich und gemütlich geht
Die Fahrt des lustvollen Genießers
Grimmig schaute nur der Knabe von
Zehn Jahren der ihn nur ignoriert
Was ihn so wenig stört wie ihre eher
Herablassende Reaktion die ihn reizt
Der nun Bischof von Klus werden soll
Nun blendet die Erzählerin zurück
Erzählt von den Eltern der Vater war
Ein erfolgreicher Kaufmann der noch
Gesellschaftlich aufstieg die Mutter
Kam aus altem Adel und sie hatten
Schon mehrere Kinder von denen
Das jüngste zwölf war als sie wieder
Schwanger wurde und aufgrund der
Glücklichen Umstände nannten sie
Den schließlich geborenen Sohn
Wonnebald und er wurde erst sehr
Verwöhnt was der Vater bald ließ
Als er sah wie faul der Sohn war
Die Mutter jedoch zeigte sich gerne
Den Wünschen des Sohnes offen
Der überall untauglich war außer
Beim Aushecken böser Streiche
Der Vater überlegte was aus dem
Unbegabten Sohn noch werden sollte
Die Mutter sah den geistlichen Weg
Was dem Vater gar nicht gefiel
Schließlich ließ er sich weil
Wonnebald überall untauglich war
Doch überreden und er kam ins
Priesterseminar wo er weiter machte
Die Erzieher im Seminar waren noch
Nachsichtig mit dem wollüstigen
Knaben der später lange genug
Noch enthaltsam leben müsste
Weil Wonnebald es immer weiter
So trieb erwogen die Priester seine
Weihe noch zu beschleunigen damit
Er lernte enthaltsam zu leben
Dies war jedoch nicht der Fall
Ganz im Gegenteil trieb es der
Wilde Wonnebald nur noch weiter
Wurde darum als Pfarrer in ein Dorf
Auf dem Land geschickt wo er sich
Weiter von den Bauern noch mit
Essen beschenken ließ und die
Jungen Frauen dort verführte
Auch waren seine Predigten völlig
Hohl und leer worauf sie sich beim
Bischof beschwerten der Wonnebald
Darauf zum strengen Gespräch bat
Dieser redete sich heraus die Bauern
Seien zu dumm ihn zu verstehen er
Langweile sich auf dem Land sehr
Worauf er in die Stadt versetzt wurde
Doch wurde es dort nicht besser
Im Gegenteil er nutzte vielmehr
Alle Möglichkeiten der Stadt um
Ein ausgelassenes Leben zu führen
Nun musste Abhilfe gesucht werden
Hier endet der erste Abschnitt aus
Dem Leben des verwöhnten Knaben
Der in der Kirche Karriere macht
Wunderbar ironisch erzählt hier
Ricarda Huch aus dem Leben
Eines Scharlatans und Nichtsnutz der
Es sich in der Kirche gut gehen ließ
jens tuengerthal 1.7.26
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