Lektürentagebuch 11.5.26
In den Ghost Stories von Siri Hustvedt
Einen weiteren Brief von Paul Auster
An seinen Enkel Miles gelesen über
Die Künstlerkarriere seiner Mutter
Wie Sophie Gesangsunterricht nahm
Dann auch noch Schauspielunterricht
Eine noch bessere Gesangslehrerin
Bekam und klassisch singen lernte
Warum sie so gut aus ihrer Brust
Singen kann eine starke Stimme hat
Ihre Lehrerin als sie mit 14 vorsang
Dachte sie wäre sogar schon 16
Er schwärmt von Sophies Talent wie
Ihrer Fähigkeit auch Niederlagen beim
Film gut wegzustecken deren einige
Kamen weil Hollywood Blondinen mag
Wie sie nach diesen Versuchen ihrer
Karriere als Sängerin endlich begann
In Europa erfolgreicher als in den
USA dabei schon immer war
Gerade tourt sie durch Deutschland
Konzertierte auch in Prenzlauer Berg
Nur wenige hundert Meter von hier
Denke ich und freue mich darüber
Nie habe ich als Fan das Leben
Irgendwelcher Musiker studiert
Jetzt komme ich bei Sophie durch
Pauls Briefe dazu und es ist schön
Es ist gut zu sehen wie lebendig
Die Figuren großer Literatur werden
Wieviel Liebe in diesen Briefen des
Großvaters an den Enkel steckt
Auch seine Begeisterung für den
Weg seiner Tochter der kein einfacher
Würde ist in jeder Zeile spürbar die
Der sterbende Paul für Miles schrieb
Wenn Eltern ihren Kindern etwas mit
Auf den Weg geben können ist es
Das Vertrauen in eigene Fähigkeiten
Was diese Briefe wunderbar zeigen
Im großen Traum von Bildung des
Grafen Christian von Krockow ging es
Mit Forster und Cook diesmal nach
Neuseeland und Tasmanien dazu
Kleine Abenteuer mit Eingeborenen
Die wieder diebisch sind was Forster
Pädagogisch klug rechtfertigt dabei
Aber mal wieder aus der Zeit fällt
Auch die Cook hier unterstellten
Gedanken wirken eher pädagogisch
Als authentisch und passen in das
Bild das Krockow vermitteln will
Es liest sich nett aber bringt keine
Große Spannung auch bei der
Beschreibung des überstandenen
Orkan die wenig neues dann bietet
Botanisierung und Eingeborene aber
Keine schönen Prinzessinnen dafür
Die Bestätigung für Kannibalismus
Auf den Vater Forster hysterisch eher
Reagiert und Cook natürlich ganz
Cool und abgeklärt und es fragt sich
Wie wir manche Tiere essen aber
Bei Menschen Probleme haben
Die Darstellung der Personen in den
Fiktiven Tagebucheinträgen ist nicht
Sehr glaubwürdig dabei diesmal
Werde es im Original noch lesen
Die Absicht von Krockow ist ja gut
Seine Versuche der Umsetzung die
Den Leser für dumm verkaufen sind
Dabei eher weniger noch tauglich
Frage mich als Autor was will der
Autor Krockow mit dieser Pädagogik
Auf Volksschulniveau erreichen vom
Großen Traum von Bildung
Hasen gäbe es ja nicht mehr in der
Hasenheide meint Franz Hessel der
In Spazieren in Berlin von dieser mit
Auch historischen Details erzählt
Wie es eine kurfürstliche Anordnung
Schon 1586 zu den Hasen gab auch
Friedrich Wilhelm I der Vater vom
Später Alten Fritz anordnete es soll
Löcher im Zaun geben damit die
Hasen durchschlüpfen könnten wie
Dann der Park der vor dem früher
Flugfeld Tempelhof liegt zu einer
Beliebten Vergnügungsstätte wurde
An der zum Essen wie zum Tanz noch
Geladen wurde und was es hier alles
An Vergnügung für das Volk noch gab
Hier hätte er erinnert sich Hessel
Das erste mal von Dante gehört
Bei einem der auf Gruselbildern im
Panoptikum in die Hölle blicken ließ
Von Turnvater Jahn erzählt er der hier
Die Wehrertüchtigung im Widerstand
Gegen Napoleon übte was ihm aber
Bald eher übel genommen wurde
Erst nach 1848 gründeten sich die
Turnvereine und Verbindungen im
Ganzen Land und kam die Büste
Mit dem Denkmal mit vielen Steinen
Heute gibt es keinen Jahrmarkt mehr
Auch keine Lokale in der Hasenheide
Die ein schöner Park mit einem dazu
Abgegrenzten Hundeplatz wurde
Hasen könnte es gelegentlich geben
Es ist ein beschaulicher schöner Park
Neben dem riesigen leeren Fluggeld
Die einen kleinen Spaziergang lohnt
jens tuengerthal 11.5.26
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