Lebenstodesphilosophie
Alles Leben führt zum Tod
Nach diesem kommt nichts mehr
Alles andere ist nur Aberglaube
So albern wie lächerlich von
Der Todesfurcht diktiert die
Menschen seit Menschengedenken
Zum unfreien Unsinn verführte
Warum die Philosophie die uns
Gelassen mit dem sicheren Ende
Umgehen lässt ohne noch wem
Zu schaden die wichtigste ist
Statt neuer teurer Technik für
Ein längeres Leben für Eliten
Braucht es eine Philosophie
Für alle die Gelassenheit im
Umgang mit dem Tod lehrt
Das Ende lächelnd zu begrüßen
Statt um Verlängerung zu kämpfen
Den Kern dieser Philosophie hat
Schon Epikur erkannt wie benannt
Keine Furcht vor dem Tod haben
Von dem er weise und frei von
Allem Aberglauben sagte wenn
Er kommt ist er nicht mehr da
Darum ginge er ihn nichts an
Was für sie ganz genauso gilt
Schließlich war Epikur der erste
Und bis zu den Existentialisten
Einzige Philosoph der Frauen
Gleichberechtigt in seinen Garten
Lud der seine Schule war doch
Die Schönheit und Freiheit des
Nichts machte Menschen stets
Angst und öffnete dem naiven
Aberglauben an etwas über sich
Schnell das Tor ewiger Hoffnung
Auf etwas was mehr als Nichts
Verspricht wofür auch noch der
Albernste Aberglaube half und
Gerne geglaubt wurde wie die
Existenz unsterblicher Seelen
Als sei irgendwas in der Natur
Je unsterblich gewesen noch
Gäbe es in der Natur irgendwo
Eine Seele die nirgendwo ist
Darum braucht es so dringend
Eine Philosophie die völlige
Gelassenheit im Umgang mit
Dem sicheren Nichts schenkt
Ohne etwas zu versprechen
Als die Endlichkeit der Natur
Die von allem befreit auch
Bei Annahme zyklischer Prozesse
Die aus Leichen leben holen wie
Die sich von ihnen nährenden
Würmer zu belegen scheinen
Ist individuelle Existenz endlich
Danach kommt nichts mehr was
Sein wie es war fortsetzt warum
Es besser ist die Natur als solche
Zu bejubeln statt zu betrauern
Den Tod als große Freiheit lieber
Zu sehen die wir uns jederzeit
Nehmen können weil wir ohnehin
Längst viel zu viele auch sind
Warum jeder weniger ein Grund
Zur Freude auch ist die aber
In der Kultur des Aberglauben
Die verrückt um Leben kämpft
Keine zulässige Betrachtung ist
Obwohl allein die Gelassenheit
Gegenüber dem Tod wirkliche
Freiheit bedeutet die erkennt
Alle Macht über sein Leben im
Bewusstsein schon zu haben
Was natürlich keine Götter braucht
Der Tod ist nichts schreckliches
Es ist unsere große Freiheit
Nach der nachweislich nichts
Mehr kommt damit auch alle
Sorgen und aller Schmerz enden
Das Beste kommt noch ist eine
Alte Weisheit die lange als große
Hoffnung im Leben noch völlig
Verkehrt gedeutet wurde weil
Das Beste was kommt einfach
Das Nichts am Ende noch ist
Mehr kann Leben nie sein
Als einfach nicht mehr
jens tuengerthal 26.5.26
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