Donnerstag, 13. Februar 2014

Traumorgie

Wohin führen die Träume
Uns wo wir wagen uns
Ihnen ganz hinzugeben
In grenzenloser Lust sich
Immer mehr verschlingen
Jeden nur vorstellbaren
Gedanken leidenschaftlich
Ausleben zwischen der
Völligen Hingabe und der
Gänzlichen Aufgabe aller
Skrupel in denen auch die
Gestalten der Phantasie
Auftauchen den Zauber
Noch vermehren um
Füreinander zu sterben
Nur für Sekunden in der
Aufgabe von allem was
Uns sonst bindet oder
Den Umgang miteinander
Ordnet nur mehr sich
Wollen als alles schon
Erlebte was viel sein
Kann das höchste der
Gefühle ist und doch
Endet wie üblich im
Postkoitalen Nichts der
Immer Einsamkeit über
Die wir uns dann mit
Lästigen Berührungen
Hinwegtäuschen weil
Wir doch gern mehr
Sein wollen als sich
Wieder begehrende
Körper so soll das
Geträumte Gefühl
Uns ineinander auflösen
Verschmelzen wir in den
Gewaltigen Momenten
Bis kurz davor und hoffen
Noch bis zum Höhepunkt
Diesmal nicht allein zu
Bleiben doch auch wo
Wir gemeinsam kommen
Ist am Ende nie mehr als
Nichts übrig manchmal
Nur wandert ohne unsren
Willen etwas im andren
Weiter um mehr zu werden
Aber das sind schon
Nicht mehr wir
Auch auf die wildeste
Traumorgie folgt nichts
Als die Leere im Erwachen
Aus geplatzten Träumen
jt 13.2.14

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen