Samstag, 20. Januar 2024

Lebensuhr

Lebensuhr

Gibt es eine Lebensuhr
Die unerbittlich abläuft
Mit gezählten Stunden
Für jeden von uns wie es
Biologie und Medizin uns
Nahelegen und behaupten
Habe ich die Hälfte des Lebens
Mit über fünfzig überschritten
Oder bin ich verliebt wieder
Ein Teenager im Frühling des
Lebens dessen Uhr mit ganz
Unterschiedlichem Tempo läuft
Manchmal soll der Augenblick
Verweilen und rast dahin dann
Vergeht die Zeit rasend schnell
Begegnungen können die Zeit
Still stehen lassen für Momente
Voller Schönheit Lust und Liebe
Wer ständig unterwegs ist erlebt
Fast nichts sondern ist bloß nach
Irgendwo eben unterwegs was die
Zeit rasen lässt während wer sich
Viel Zeit und Ruhe nimmt um den
Richtigen Weg für sich zu finden
Unendlich viel Zeit für sich gewinnt
Ist die Lebensuhr abgelaufen wenn
Der Körper nicht mehr kann oder
Ist es legitim diese zu verlängern
Mit allen Mitteln die ein anhalten
Der Lebensuhr verhindern wie es
Die moderne Medizin praktiziert
Wie mir damit schon das Leben
Vor bald 37 Jahren rettete was
Damals von sich aus nicht mehr
Gekonnt hätte sondern gerettet
Werden musste was den Wert
Der Zeit für mich verändert hat
Auch wenn es dauerte bis ich
Begriff wie anders meine Zeit
Nun läuft welche ich mir nehme
Warum ich nicht in die Zeit passe
Aber glücklich mit meiner bin
Womit der Zweifel an der Uhr
Die für alle gleich läuft stieg
Irgendwann endet es wie alles
Bis dahin ticke ich gerne mal
Auch aus dem Takt

jens tuengerthal 20.1.24

Nachtleben

Nachtleben

Liebe das Nachtleben in Berlin
Weil ich zufällig in Berlin bin doch
Was ich an den Nächten liebe
Könnte überall sein wenn es
Eine Bibliothek zum Schreiben
Dort gäbe in der ich lebte
Zwar ist auch das Nachtleben
In Berlin nett und unterhaltsam
Gibt es für jeden Geschmack
Hier zu jeder Zeit irgendwas
Wie einschlägige Führer preisen
Um nächtelang zu feiern oder
Besinnlich zu plaudern sich
Voller Lust allen Sinnen dabei
Gerne auch hinzugeben aber
Das interessiert mich in meinen
Glücklich einsamen Nächten
Viel weniger in denen ich völlig
Ungestört lese und schreibe
Dankbar für Dunkel und Ruhe
Die ich hier für mich finde statt
Irgendwo hin zu müssen noch
Lasse ich meine Gedanken in
Langen Nächten frei fliegen
Bin glücklich über den Reichtum
An vielfach verrückten Ideen auch
Die manchmal Verse auch werden
Gelegentlich Prosa nur bleiben
Oder die Lektüre begleiten und so
Ist die Nacht eine wunderbare Zeit
In der alles schläft oder feiert um
In sich auf Entdeckungsreise in
Völliger Freiheit ungestört zu gehen
Denke ich dankbar für mein
Nachtleben in Berlin was nichts
Mit der Stadt aber viel mit mir
Als glücklichem Menschen
Zu tun hat

jens tuengerthal 20.1.24

Freitag, 19. Januar 2024

Lustgewinner

Lustgewinner

Gibt es Lustgewinner frage ich mich
Sind sie dann die Sieger beim Sex
Geht es um Sieg dabei je oder nicht
Viel mehr um Befriedigung die sich
Jeder für sich holt außer wir kommen
Gemeinsam was die Ausnahme ist
Wie Zeit und Erfahrung lehren auch
Besser nicht überschätzt wird weil
Abnehmende männliche Potenz mit
Zunehmender weiblicher sich in einen
Harmonischen Einklang finden muss
Diese können vielfach wenn jener
Mit einmal glücklich schon wär
Was schon geistig schwer genug ist
Den wenigsten dauerhaft gelingt
Glaube inzwischen Gewinner ist wer
Lust gemeinsam oder für sich je
Nach Neigung und Möglichkeiten
Genießen kann denn mehr ist nie
Irgendwem möglich wer es dann
Mit Liebe zur Sache noch tut den
Wird auch die füreinander nicht
Zu sehr behindern dabei was so
Viele leidvoll in Beziehungen
Über die Jahre erfahren müssen
Wie dann das eine leichtsinnig
Mit dem anderen verwechseln
Was keinem von beiden gut tut
Der größte Lustgewinn ist Genuss
Wer genießen kann ist glücklich
Mehr erreichen wir nie nun damit
Zufrieden zu bleiben statt immer
Mehr zu wollen ist die hohe Kunst
In der wir uns immer üben können
Das Gefühl im Moment alles zu
Haben was sein kann ist das
Größte und schönste was
Vorstellbar sein kann
Glaube ich heute mit
Bescheidener Erfahrung

jens tuengerthal 19.1.24

Liebesdankbar

Liebesdankbar

Liebe wo sie irgend groß ist
Macht dankbar für die Gnade
So große Gefühle zu haben
Wie noch viel mehr wo diese
Geteilt schönstes Glück sind
Alles andere wird unwichtig
Klein verglichen der Erfüllung
Die Dankbarkeit für Liebe
Denen die sie erkennen
Schenken kann denke ich
Voller Dankbarkeit solches
Im Lebe erleben zu dürfen
Diese größten Gefühle je
Gehabt zu haben ist das
Wohl schönste Moment
Was ich je erleben durfte
Wer im fortgeschrittenen Alter
Mit genug Liebesblessuren
Dies grenzenlose Gefühl
Wieder fliegen lassen kann
Um in ihm zu schweben hat
Alles nur mögliche erreicht
Denke ich heute dankbar für
Das große Glück im Leben
Egal was daraus wurde war
Die schwerelose Größe welche
Bedingungslos lieben lässt das
Größte was ich als Mensch je
Erleben durfte dazu muss ich
Nirgendwo hin als was ist
Erkennen und genießen
Wie dafür dankbar bleiben
Dann endet das Glück nie
Auch wenn Lieben wechseln

jens tuengerthal 19.1.24

Romangedanken

Romangedanken

Was macht einen guten Roman aus
Überlege ich und denke an meine
Immer Favoriten von Thomas Mann
Robert Musil Marcel Proust um nur
Drei der großen zu nennen die mich
Bis heute prägen und beschäftigen
Ist es die spannende Geschichte
Sind es die endlosen Abschweifungen
Die in vollendeter Schönheit sich in
Wunderbarer Sprache an den Geist
Wenden mit dem sie spielen was
Nun einen unendlichen Fundus an
Stellen und Gründen eröffnete wäre
Nicht allen drei etwas gemeinsam
Was sie aus der Menge erhebt
Ihre Romane klassisch machte
Mit denen auch die großen Russen
Selten nur mithalten können weil
Sie sich mit vollkommenen Ernst
Ihrem Thema widmen das sie wie
Ein Heiligenbild sich entfalten lassen
Um dafür angebetet zu werden in
Der Größe ihres erzählenden Talents
Doch fehlt ihnen entscheidendes
Was diese drei groß für mich macht
Der Humor und die dezente Komik
Die nicht wie Heinrich Mann noch
In Übertreibung komisch sein will
Sondern sich langsam offenbart
Hinter ganz ernsthaften Worten
Der Witz und die Komik sind es
Die einen Autor erheben was auch
Goethe der sich gerne ernst nahm
Leider häufig noch fehlt was er
Nur in großen Momenten ohne
Den gewohnten Pathos entwickelt
Warum auch ein Simplicissimus
Literarisch mir größer scheint als
Ein immer bemühter Schiller wie
Rilke und Hesse lieber in eigener
Rührung sich ersäufen statt den
Mut zur eleganten Komik zu haben
Die ein nachhallendes Lachen das
Bei jeder Erinnerung mich erfreut
In mir wach halten was sie hinter
Ganz ernsthafter Beschreibung mit
Großer Eleganz tarnen genau das
Ist es was mir groß erscheint die
Kunst sich ganz ernsthaft einer
Sprachlich wunderbar feinen
Beschreibung voller Komik die
Leser erheitert zurücklässt was
Erst bemerkt wer genau hinsieht
Die hohe Kunst wäre dann wohl
Ein komisches Thema in vielen
Szenen neu zu variieren was
Joyce im Ulysses teils gelang
Der lächelnd gelesen werden
Sollte ganz genossen zu sein
Wie Grimmelshausen und manche
Andere literarische Größe die sich
Im dezenten Humor entpuppt während
Die Komödie meist eher seicht ist
Zeigt der im Kern komische Roman
Wahre literarische Größe die laut
Über sich und die Welt lacht was
Den besten Roman offenbart was
Wichtiger als jede Geschichte ist
Die wir sonst erzählen wollen

jens tuengerthal 19.1.24

Antiannie

Antiannie

Nun wurde Deutschland zum
Gegner der notorischen Freunde
Der Palästinenser die nun mit der
Aktion Strike Germany aufrufen
Deutschland zu boykottieren was
Solidarität mit Israel gegen die
Widerlichen Antisemiten der Hamas
Zeigt die bis heute die Vernichtung
Des Staates Israel wie den Genozid
An den Juden planen wovon sie nun
Mit dem erlogenen Genozid an den
Armen Palästinensern ablenken die
Selbst die Hamas noch bejubelten wie
Die Solidarität der bereits bekannten
Antisemiten wie Annie Ernaux etwa
Der seltsamen Nobelpreisträgerin die
Sich mit blinder Hamas Solidarität als
Völliger Fehlgriff des Komitees zeigt
Der schon literarisch fragwürdig war
Ihren bereits bekannten Antisemitismus
Nun gegen Israels verlässlichsten
Freund Deutschland richtet damit im
Chor der Hamas Terroristen mitsingt
Wer solche Feinde hat denke ich da
Hat aus der Geschichte gelernt kann
Einmal stolz auf dieses Land sein was
Mit peinlichen Bauern und Nationalisten
Sonst gerade unangenehm sich zeigte
Stolz ist meist nur blinde Eitelkeit doch
Hier ein deutliches Zeichen gegen die
Erwiesenen Antisemiten zu setzen wie
Den Verkauf und Vertrieb ihrer Kunst
Sei es Musik oder Literatur aussetzen
Weil NIE WIEDER auch heißt keinen
Raum für Antisemiten die gerade zur
Solidarität mit der Hamas aufrufen
Die real den Genozid der Juden plant
Mit grausamen Terror Israel überfielen
Menschen ermordeten entführten wie
Ungezählte Frauen vergewaltigten
Wer diesen Aufruf unterzeichnet hat
Wie damit die Hamas stärkt wird in
Deutschland wie ein Terrorist behandelt
Keinen Verkauf mehr der Bücher von
Annie Ernaux in Deutschland wie keine
Bühne für Künstler die sich mit der Hamas
Also antisemitischen Terroristen solidarisch
In jenem Aufruf gezeigt haben hiermit sollte
Endlich entschieden reagiert werden für
Verlogenen Antisemitismus gibt es keinen
Platz mehr in Deutschland auch wenn sich
Diese Antisemiten solidarische Linke nennen
Annie Ernaux muss künftig tabu sein was
Für alle Mitunterzeichner bis zum Widerruf
Genauso gelten muss um nicht dem neuen
Antisemitismus noch Raum zu geben

jens tuengerthal 19.1.24

Donnerstag, 18. Januar 2024

Lustrausch

Lustrausch

Die Lust ist der geilste Rausch
Sie kann uns Befriedigung schenken
Was selig und gut schlafen lässt
Wie ohne Kater dann erwachen
Sie setzt körpereigene Hormone
Beim Höhepunkt frei die sowohl
Das Immunsystem wie die Psyche
Stärken und ausgleichen können
Kenne keinen so angenehmen
Rausch auch in den Folgen
Dagegen fallen Alkohol wie
Nikotin und sonst Drogen ganz
Erheblich in der Folgewirkung ab
Warum wir diese dabei oder dazu
Einsetzen ist mir unerklärlich auch
Wenn nicht völlig unbekannt denn
Schöner Sex ist das beste was an
Rausch noch dazu gemeinsam
Erlebbar ist denke ich wie alles
Übrige nur ein schlechter Ersatz
Berauschten wir uns mehr an der
Lust die Welt könnte besser werden
Mehr an Glück kann es nie geben
Denke ich und bin glücklich wo ich
In diesem Rausch leben darf

jens tuengerthal 18.1.24

Liebeswahn

Liebeswahn

Die Liebe ist ein Wahn der das
Klare Denken beeinträchtigt wie
Verliebt sogar verhindern kann
Noch kritisch zu denken und so
Scheinen geliebte Menschen
Uns fehlerlos und wunderschön
Halten wir ihre bloße Nacktheit
Die nur unangezogen eben ist
Für besonders begehrenswert
Weil andere angezogener sind
Wir versprechen uns im Wahn
Ein Leben voller Liebe wie der
Anderen die auch ein anderer
Sein kann immer gut zu wollen
Was uns spätestens nach der
Trennung als ein erwartbarer
Irrtum dann erscheinen wird
Der im Wahn seine Wurzel hat
Es gibt also aus langer Erfahrung
Viele Gründe die Liebe für eine
Wahnhafte psychische Erkrankung
Nach allen Kriterien der Vernunft
Zu halten und dies nicht nur weil
Sie grammatisch weiblich ist
Wahnhafter nur wäre es
Darum nicht mehr zu lieben

jens tuengerthal 18.1.24

Verbotswahn

Verbotswahn

Der Glaube Verbote würden
Irgendetwas ändern ist ein Wahn
Er spiegelt sich in vieler Politik
Wie in gesellschaftlichen Bewegungen
Die in Deutschland zu gerne Verbote
Fordern um so die Welt zu retten

Von Atomkraft bis zu Parteien
Von Zuwanderung bis Gender
Soll verboten werden was einer
Gruppe Menschen nicht gefällt

Vielleicht ginge es den Menschen
Besser und sie wären glücklicher
Würden wir lieber mit Erlaubnis
Heilen wollen statt mit Verboten
Neue Grenzen zu ziehen lieber
Mauern in Köpfen einreißen
Mehr nebeneinander zulassen

Unsicher nur ob das sich hier
Ein Mensch vorstellen kann
Wo Vorschriften heilen sollen
Was an Diskurs verpasst wurde

Gerne würde ich alle Verbote
Verbieten aber dann wäre ich
Auch nicht besser als alle so
Missachte ich lieber Regeln
Um in Freiheit zu leben

jens tuengerthal 18.1.24

Irrenlehre

Irrenlehre

Was lehren uns die Irren über den
Zustand einer Gesellschaft an der
Sie irre wurde oder in die sie als
Irre bezeichnet nicht mehr passen

War heute lesend mit dem
Mann ohne Eigenschaften
Von Robert Musil bei den
Irren in der Anstalt die der
Protagonist Ulrich gemeinsam
Mit dem General und Clarisse
Aufsuchte vom Arzt geführt
Dabei jeder auf der Suche
Nach anderen Erkenntnissen
Die sich gelegentlich auch
Überraschend einstellten 

Etwa die Frage betreffend wie mit
Irren wie damals noch im Wien
Des Kaiserreichs kurz vor dem
Weltkrieg psychisch Kranke in
Der Umgangssprache genannt
Wurden umgegangen werden soll

Was mal mehr mal weniger gut
Begründet auch war wie die dort
Insassen oder Patienten zeigten

Irren wir sie Irre zu nennen oder
Sind sie nur zu verwirrt um noch
Weiter unter uns leben zu können

Irren die Ärzte ihr Irresein in feste
Vorschriften zu katalogisieren die
Ihnen Behandlungen nahelegen

Was erlaubt der Wahnsinn uns
Was wir uns mit Wahnsinnigen
Was unterscheidet uns von ihnen

Ist die Irrenlehre vielleicht der beste
Spiegel einer Gesellschaft am Rande
Des Wahnsinn die sich für normal hält

Warum scheint mir das Thema eines
Bald hundert Jahre alten Buches so
Brandaktuell im heutigen Deutschland

Es gäbe viele Gründe irre zu werden
Von Traktoren Streiks Protesten bis
Zum ganz normalen Wahnsinn der
Den Alltag im Klimawandel betrifft
In dem Menschen immer noch fliegen
Als sei nie etwas geschehen aber
Vielleicht ist irren menschlich wie
Mancher Wahnsinn ganz normal

jens tuengerthal 18.1.24

Mittwoch, 17. Januar 2024

Lustmagie

Lustmagie

Die Lust hat magische Wirkung
Nicht nur kann sie sonst eher
Trockene Wüsten feucht erblühen
Lassen wie schlaffe Anhängsel
Zu ungeahnter Festigkeit aufrichten
Als schössen Bäume aus Eicheln
Zeigt an vielen Orten des Körpers
Geradezu magische Wirkungen
Wer je alle Lippen oder Brüste
Einer Geliebten küsste wird diese
Magische Wirkung zu gut kennen
Wie es ein Schwellen und sich der
Lust entgegenstrecken plötzlich
Wie von Zauberhand verführt ergibt
Augen Haut und Haare selig glänzen
Die geteilte Erfüllung uns danach
Zufrieden hin sinken lässt wie es
Kein sonst Erfolg schenken kann
Wie schön uns begehrte Liebste
Scheinen egal ob sie es sind wie
Die Illusion der Geilheit Lust weckt
Die weiter trägt als Wille es kann
Denn weit über das was wir wollen
Kann die Lust und beflügeln wie
Gemeinsam neues erreichen lassen
Sich dieser magischen Wirkung der
Lust die keine Erklärung braucht
Dabei bewusst zu sein wie sie
Hingebungsvoll zu genießen ist
Ein so natürliches wie zugleich
Selten wunderbares Glück was
Wer es findet hüten soll wie den
Kostbarsten Schatz der Welt
Mehr finden wir nirgendwo als
Vollkommene Erfüllung miteinander

jens tuengerthal 17.1.24

Liebezauberei

Liebezauberei

Die Liebe zaubert mit Leichtigkeit
Ein neues Leben im alten Sein
Was in schönsten Farben gemalt
Ein erträumtes Paradies uns scheint
Wie sie verloren dem verbliebenen
Dasein alle Magie wieder raubt
Sie kann dies mit wenigen Worten
Die auf bloßem Glauben an sie
Ruhen durch nichts beweisbar sind
Nur Hokuspokus uns scheinen müssten
Wären sie nicht so real tief fühlbar
Von Herzklopfen bis Blutdruck
Sind die Auswirkungen messbar
Ohne je nachweisbar zu sein
Es gibt Kausalitäten der Liebe
Aber keine beweisbare Ursache
Ist sie real nur eine Illusion doch
Kenne ich nichts bezaubernderes
Als die Welt verliebt zu betrachten
Weiß um keine größere Magie als
Jene die Augen der Liebsten selig
Glänzen lassen um das Wort Liebe
Bei dem manchmal weniger mehr
Wie fast nichts uns alles sein kann
Wenn der Zauber der Liebe lebt
Verleiht diese Magie uns Flügel
Die weite Strecken überwinden
Lang gewachsene Abneigungen
Verschwinden darin zu nichts
Die Welt verwandelt sich durch
Liebe nicht nur wie verzaubert
Sondern wirklich zauberhaft
Was dem Atheisten in mir genügt
An die Liebeszauberei zu glauben
Wie ihre Gnade zu genießen
Falls sie mal vorbeischaut
Bei alternden Herren

jens tuengerthal 17.1.24

Lesezauber

Lesezauber

Bücher verzaubern mich seit der
Frühesten Kindheit und soweit
Die Erinnerung zurückreicht mit
Ihren Geschichten und seit ich
Selbst mich in Bücher zaubern
Lernte durch Lesen hat diese
Nie endende Magie noch viel
Weiter zugenommen ist als
Dichter und Autor mir Antrieb
Zur Schöpfung neuer Welten
Geworden die weiter zaubern
Sollen wie ich als Poet in der
Liebe als Zauberer der Worte
Zu gerne be- und verzaubere
Gar gelegentlich damit verführte
Zu Glück was Worte wohl nie
Fassen könnten würden sie es
Nicht noch treffender beschreiben
Sich dieser Magie der Worte
Mit dem ganzen Leben als
Dichter und Liebhaber zu widmen
War das schönste Glück meines
Bis hierher vielfältigen Lebens
Was durch Bücher bereichert wurde
Öffnete Herzen die ich nie zu rühren
Vorher nur träumte und schuf so
Eine erschriebene Wirklichkeit die
Anderen zur erlesenen wurde was
Eine reale magische Welt so ist die
Alle Zeitsprünge mir ermöglicht
In der ich überall sein kann die
Zufall oder Schicksal spielen lässt
Nicht ausgeliefert dem Leben sein
Sondern kreativer Schöpfer desselben
Hat der Lesezauber mir bis heute
Die beste aller Welten geschenkt
In der ich zu gerne weiterlebe

jens tuengerthal 17.1.24

Magischdenken

Magischdenken

Magisches Denken ist in der
Psychologie der zwanghafte
Glaube einer Person ihre
Gedanken Worte oder Handlungen
Könnten ein bestimmtes Ereignis
Hervorrufen wobei allgemeingültige
Regeln von Ursache und Wirkung
Ignoriert werden wir alle kennen es
Auf die eine oder andere Art wohl
Vom Gesundbeten bis zum dabei
Notorischen Handauflegen oder
Dem Einfluss der Horoskope wie
Des Handlesens und ähnlichem
Hokuspokus ob darunter auch die
Gebete oder Kerzen als Fürbitte in
Staatlich anerkannten Kirchen fallen
Dürfte von Gläubigen eher bestritten
Werden während es nach Prinzipien
Der Logik keinen Unterschied gibt
Als die verbreitete Tradition die über
Lange Zeit so toleriert wurde all dies
Ist wissenschaftlich betrachtet Unsinn
Kausal wissenschaftlich ist es nie
Es hat so wenig nachweisbare Wirkung
Also wissenschaftliche Kausalität wie
Die Homöopathie die allerdings von
Ihren Anhängern als Wissenschaft
Der Verdünnung kausal betrachtet wird
Wie fraglos häufiger psychosomatisch
Positive Wirkungen hervorruft warum
Eine Toleranz dieser Form des
Magischen Denkens begründbar wäre
Auch aus Sicht der Wissenschaft was
Gerade politisch heiß gestritten wird
Doch wenn das erfundene Unterbewusstsein
Als wissenschaftlich behandelt wird
In der Psychoanalyse bis heute
Als real existent angenommen wird
Was postreligiöse Magie nur ist
Weil es nirgendwo nachweisbar je
Sein wird so wenig wie die erfundene
Seele die auch in der Theologie ein
Gegenstand von Studien sein kann
Scheint mir der Kampf gegen die
Homöopathie als Aberglauben eher
Ein Scheingefecht der Einsparung
Doch viel wichtiger wäre es wohl
Zahnersatz und Brillen als gesetzlich
Versichert zu betrachten als sich mit
Magischem Denken zu beschäftigen
Was keine begründbare Ursache hat
Eigentlich das Gegenteil von Denken
Sein muss weil es alle Gesetze der
Logik ignoriert und außer acht lässt
Sagt mir die Vernunft der Aufklärung
Spannend nur wird es soweit es die
Motivation von Menschen wie das
Denken dieser betrifft hier können
Die richtigen Worte Wunder bewirken
Gleichsam wie magisch heilen oder
Zur Ursache neuer Kausalität werden
Dann schafft Magie Tatsachen weil
Geistige Kräfte freigesetzt werden
Auf die wir ohne keinen Zugriff hatten
Wie Illusionen Menschen noch große
Hoffnung geben können oder auch
Zu ungeahnten Taten uns motivieren
Dabei wird dann plötzlich weniger
Wichtig wie wirklich die Wirklichkeit ist
Als wie es uns mit ihr geht um dieses
Oder jenes zu tun oder zu unterlassen
Was sich wie auf unser Befinden dabei
Auswirkt ist viel entscheidender wenn
Gegen alle Vernunft uns die Magie zu
Glücklichen zufriedenen Menschen
Wieder machte wäre dies ein Gewinn
Auch wenn gegen alle Logik erreicht
Vielleicht lohnte so gesehen Magie
Im Alltag viel mehr als Vernunft
Was die innere Zufriedenheit als
Unwissend unvollkommene Menschen
Die nur glücklich sein wollen betrifft
Es könnte zauberhaft werden und so
Gesehen schadet die Homöopathie
Niemandem aber nutzt vielen auch
Ohne nachweisbare Wirkung je
Was zählt mehr als glücklich zu sein

jens tuengerthal 17.1.26

Dienstag, 16. Januar 2024

Liebesblick

Liebesblick

Ob es Liebe auf den ersten Blick gibt
Brauche ich nicht mehr zu streiten
Weiß es und habe es erfahren auch
Wenn der Blick schnell dann zum
Kuss auch wurde ist es ganz real
Vom ersten Moment an zu wissen
Die oder der ist es und dies auch
Wenn solche Überzeugungen den
Natürlich Täuschungen unterliegen
Können wer irrte nie oder macht
Nicht auch mal Fehler doch ist es
Gut sich immer auch an den ersten
Blick zu erinnern der bleibt wie die
Basis der später Gefühle bildet
Egal welcher Wahnsinn passiert
Bleibt die Liebe auf den ersten Blick
Ein wunderbares Wunder was es
Erlaubt sein Leben auch danach
Auf den zweiten Blick auszurichten
Sich Zeit zu lassen diese Liebe
Auf den ersten Blick so zu nennen
Lehrt alle Erfahrung wie Vernunft
Nur sich beieinander auch sicher
Zu bleiben was es schon war
Hilft künftige Krisen zu überstehen
Das Wunder weiter zu sehen was
Im Augenblick begann der wenn
Wir den Mut nicht verlieren nie
Enden muss was zugegeben
Schon ziemlich gewagt ist
Aber was wenn nicht die Liebe
Auf den ersten Blick sollte ein
Solches Wunder je bewirken
Denke ich und lächle dabei
Manchmal soll es so etwas
Wider erwarten ja geben

jens tuengerthal 16.1.24

Lustkonstante

Lustkonstante

Das Glück der Lust ist noch
Wechselhafter als die Launen
Mancher Liebster weil es an
Vielen schwer kalkulierbaren
Faktoren zugleich hängt
Es muss die hormonelle Lage
Übereinstimmend gutwillig sein
Die psychische Situation sollte
Dabei dazu passen um das
Was ist genießen zu können
Erfahrung als Handwerkszeug
Hilft wenn dezent genutzt aber
Schadet sobald besserwisserisch
Aufgedrängt entspannten Genuss
Wie der Autor mühsam lernte dazu
Kommt noch eine unendlich komplexe
Wie unkalkulierbare Situation in der
Psyche der anderen die alle sexuellen
Manöver mit hohem Risiko versieht
Gemessen daran klappt es doch noch
Erstaunlich oft relativ gut dabei mit
Genügender Gelassenheit gegenüber
Den normalen Abweichungen von der
Hoffentlich nur geringen Erwartung
All dies ist aber ein Ausnahmezustand
Neuer sexueller Begegnungen dagegen
Spannend wird es wo es um eine
Lustkonstante geht welche den Sex
Wie die Lust aufeinander erhalten kann
Auch wenn alles ausprobiert wurde
Das woran viele Beziehungen scheitern
Die in großer Langeweile dann enden
Wer es schafft sich die Lust zu erhalten
Füreinander reizvoll zu bleiben auch
Möglicher Liebe zum Trotz hat das
Große Los gezogen und sollte mit
Diesem Glück zufrieden sein mehr
Kommt nie und besser wird es nicht
Denke ich heute in Erinnerung an
Diese wirklich seltenen Fälle die
Leichtsinnig an anderem scheiterten
Es waren ja nur ganz wenige die
Eine solche Konstante hatten
Vielleicht triffst du nur eine oder
Die andere aber wenn sei froh
Bleib dabei und ändere nichts
Mehr kommt nicht mehr und
Alles was ist ist gut so dann

jens tuengerthal 16.1.24