Freitag, 16. Januar 2026

Seelensklaven

Seelensklaven

Immer wieder frage ich mich
Warum erfinden sich Menschen
Eine Seele oder plappern den 
Alten unfreien Aberglauben es
Gäbe etwas unsterbliches an
Ihnen außer der Erinnerung an
Was sie schufen nach solange
Sie lebten was immer noch nicht
Wenige als Zwischenzustand nur
Sehen durch den die erfundene
Seele von Körper zu Körper
Wandern würde als wäre da
Wirklich etwas irgend messbar
Doch nichts davon ist je real
Die Seele ist wie alle Götter 
Oder überirdischen Paradiese
Nur Aberglaube für unfreie Narren 
Die sich schlimmer noch damit 
Zu Sklaven dieser Erfindung
Aus dem Reich der Geister
Die nur im Traum existieren
Machen ohne es zu müssen
Natürlich verstehe ich als 
Selber Phantast und Träumer 
Die Freude an erfundenen
Reichen der Phantasie die
Ein Genuss sein können
Verglichen der Wirklichkeit
Doch nur dann wenn dies
Von der Freiheit meines Geistes
Getragen auch ist und nie wenn 
Deren Existenz mich unfrei als
Mensch natürlich macht weil
Etwas über meiner Natur wäre
Was nicht in dieser nachweisbar
Wie Epikur schon vor über
2200 Jahren richtig erkannte
Braucht es keine Furcht vor
Dem Tod weil wir dann einfach
Nicht mehr sind was genügt
Es belanglos für mich zu machen
Den Freitod als natürliche Freiheit
Zum Nichts darum zu betrachten 
Die Annahme eines Wesens das
Seele genannt wird statt die in ihr 
Versammelten Körperfunktionen
Natürlich für sich zu betrachten 
Verstellt den Blick auf die Natur
Macht damit konsequent unfrei 
Verstellt also was mich zum Mensch
Der entscheiden kann macht und
Nur dann auch Verantwortung
Dafür übernehmen kann im
Guten wie im schlechten dabei
Aufgeklärt und also aus der
Selbstverschuldeten Unmündigkeit
Befreit kann nur sein wer kein
Sklave einer Seele oder in der
Postreligiösen Variante auch
Ohne Unterbewusstsein lebt 
Nur die können dann auch ihrem
Freien Gewissen verantwortlich
Folgen und moralisch entscheiden
Alle anderen bleiben lebenslänglich 
Sklaven einer höheren Instanz und
Warum sich das wer antut der
Genug Verstand hat es auch
Begreifen zu können bleibt
Für mich immer rätselhaft
Aber ich fürchte immer mehr
Sie begreifen es wirklich nicht
Weil ihnen der Mut fehlt in
Freiheit nach der Natur
Zu leben statt als Sklaven
Von ihrer Seele zu faseln
Die es nirgendwo gibt und
Es merkt nur wer es erkennt
Sich aus der Unmündigkeit 
Vorher logisch schon befreite
Was Seeleninhabern unmöglich
Vielleicht genügt auch Mitleid
Für diese Gruppe geistig armer
Mehr als sapere aude kann ich
Ihnen auch 2026 nicht zurufen

jens tuengerthal 16.1.26

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