Luxusleben
Die Menschheit strebt nach einem
Guten und lustvollen Leben was
Jeder nach seinen Vorstellungen
Noch mit mehr davon definiert
Der vollkommene Luxus aber ist
In Freiheit ohne Zwänge sein zu
Können wie damit glücklich auch
Einfach bleiben zu können
Kant der das konsequente Denken
In seiner Philosophie vordachte wie
Als Mensch nur in Königsberg lebte
Das er nur einmal leider verließ
Pflanzte sich nicht fort und war
Auch nicht von den Wünschen einer
Ehefrau zur ständigen Arbeit gefesselt
Sondern lebte in Freiheit für sich
Das ist und bleibt ein Vorbild auch
Wenn die Neigung noch mehr Bücher
Kaufen zu wollen mich lange trieb
Denke ich heute ich habe genug
Luxus ist für mich meine Zeit selbst
Bestimmen zu können und dabei
Zwischen eigener Dichtung und der
Lektüre nach Lust zu wechseln
So wurde die kleine Bibliothek an
Der Nordseite des Helmholtzplatz
Zu meinem vollkommenen Paradies
Das alles Glück schon enthält
Nirgendwo hin zu müssen mehr
Da zu bleiben wo du bist und mit
Dem was ist glücklich zu sein ist
Der nachhaltigste mögliche Luxus
Dieser Luxus schadet niemandem
Genießt das mögliche maximal
Ist auf Erhalt des Bestandes nur
Gerichtet ohne mehr zu brauchen
Mit noch weniger auszukommen
Wie möglichst spurlos am Ende
Zu verschwinden ist mein Ziel
Das zu erreichen höchster Luxus
Es liegt mehr Glück in der fast
Mönchischen Bescheidenheit
Als in allem Konsum je es macht
Dauerhaft zufrieden welch Luxus
Will nichts mehr und habe alles
Möglichst bescheiden in Ruhe
Noch ein paar Jahre leben um
Dann zu verschwinden genügt
Dies erreicht zu haben ist der
Schönste mögliche Luxus für mich
Es reinen Gewissens zu tun weil
Diese Art zu leben niemand stört
Der Gipfel geistiger Zufriedenheit
Dabei in Freiheit unabhängig sein
Zumindest geistig ein großer Luxus
Der statt bewegter Bilder Bücher hat
jens tuengerthal 24.1.26
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen