Lektürentagebuch 29.1.26
Gesprungene Liebe die wahre
Geschichte zu Jules und Jim von
Manfred Flügge traf heute als Tipp
Von einer Liebsten bei mir ein
Wie schwer es ist eine Liebe zu
Töten heißt das erste Kapitel das
Mit der Schlagzeile eines Mordes
In Paris beginnt den es nie gab
Eine Deutsche hätte ihren Geliebten
Einen Franzosen erschossen der
Ein Kind mit einer anderen hatte was
Stimmte und viel fehlte wohl nicht
Der Geliebte war Henri-Pierre Roché
Die doch nicht Mörderin Helen Hessel
Die Frau des Autors Franz Hessel die
Seit zehn Jahren diese Affäre hatte
Roché liebt nicht nur Helen daneben
Gibt es auch noch Germaine seine
Langjährige Geliebte und Ehefrau
Die auch eifersüchtig reagiert hat
Seit zwei Jahren lebt Roché bei
Denise mit der er auch noch einen
Sohn hat was Helen noch nicht weiß
Er fürchtet ihre Wut und Eifersucht
Der spätere Autor von Jules und Jim
Fühlt sich immer mehr verfolgt und
Beschließt Helen alles zu gestehen
Auch von Denise aus dem Verlag
Als Helen ihn fragt ob er nicht etwas
Vermisst weiß er sofort dass sie den
Revolver aus seinem Schreibtisch
Den er schon vermisste nun hat
Auf ihre wiederholte Nachfrage hin
Gesteht er ein Kind mit Denise zu
Haben nach einem ersten Schock
Schließt Helen die Tür einfach ab
Dann wirft sie den Schlüssel aus
Dem Fenster er fürchtet ihre Rache
Schließlich prügeln sie sich wirklich
Er schlägt sie als Boxer nieder
Danach versorgt er sie mit kalten
Umschlägen für die geschwollenen
Augen und sie rufen ihre Freundin
Charlotte an um aufzuschließen
Er geht zur Apotheke und kauft
Für ein groteskes Frühstück ein
Bei dem die beiden Frauen ihn
Beschimpfen als Lügner und Monster
Helen erpresst von Henri das Geld
Für die Schule des Sohnes Stéphane
Den sie mit Henris Freund ihrem noch
Ehemann Franz Hessel in Berlin hat
Dann kommt Stéphane zurück aus
Dem Pfadfinder Zeltlager und nach
Verschiedenen finanziellen Zusagen
Darf Henri endlich in seine Wohnung
Die Psychoanalytikerin Charlotte
Soll zu Helen später vermitteln sie
Stellt immer dreistere Forderungen
Er hinterlegt eine Notiz bei seinem
Rechtsanwalt Helen habe erneut
Versucht ihn umzubringen sie bleibt
Gefangene ihrer Todesgedanken und
Droht ihm sie beide zu töten
Henri der seit drei Jahren zwischen
Seinen drei Frauen jongliert bekommt
Nun auch noch Ärger mit Denise die
Bisher alles immer geduldig ertrug
Helen sucht Kontakt zu Denise wie
Zu Germaine die es beide verweigern
Denise wärmt einen alten Liebhaber
Auf verlässt Henri aus Rache erstmal
Die beiden kommen erst im Krieg
Wieder zusammen inzwischen hat
Denise noch eine Tochter mit Jean
Wie es eben manchmal so geht
Der 1,90 Meter große Henri der ein
Seit Jahren überzeugter Vegetarier ist
Nimmt auf 63 kg in dem Stress ab
Ein großes Chaos der Gefühle
Die erkaltete Leidenschaft trifft auf
Niedrigkeiten und Erniedrigungen
Gesprungene Liebe und Scherben
Verlorener Liebe alles wirkt verrückt
Henri liest in seinem Tagebuch nach
Von den schönen Zeiten dieser Liebe
Zu dritt und seine Freundschaft zu
Franz erste Gedanken an den Roman
Einen deutsch französischen Roman
Der diese sonderbare Geschichte
Zwischen Freunden erzählte die
Nacheinander dieselbe Frau liebten
Doch es wird noch zehn Jahre dauern
Bis Henri den Roman schreiben kann
Der Roman wurde Jules und Jim der
Durch die Verfilmung bekannt wurde
Dem wahren Roman hinter diesem
Geht dieses Buch von Flügge nun
Auf die Spur der eine Geschichte
Zwischen Paris Berlin München ist
Es wird eine Geschichte jenseits der
Überkommenen Moral wie zugleich
Eine moralische Geschichte weil sie
Die Möglichkeit einer anderen Moral
Auf den Prüfstand dafür stellt alle
Beteiligten dachten auch über die
Literarische Umsetzung nach auch
Wenn es eine Geschichte nur aus
Dem Leben war hatten die Beteiligten
Doch als Literaten und Künstler noch
Besondere Leben lebten ihr Leben
Wie in einem Roman und erlebten es
Jules und Jim wäre eine Geschichte
Zwischen Deutschland und Frankreich
Wie zwischen männlich und weiblich
Als wären es verfeindete Nachbarn
Die Liebe zum anderen Land wie
Die Liebe im anderen Land und
Die Liebe als anderes Land stand
Hier wie das Leben auf dem Spiel
Ein schöner Einstieg denke ich
Ganz erfüllt von der Erinnerung
An die literarischen Grundlagen
Die alle Beteiligten dazu legten
jens tuengerthal 29.1.26
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