Lektürentagebuch 22.4.26
Tage an denen neue Bücher hier
Ankommen sind mir Festtage so
Auch bei dem heute her flanierten
Band Spazieren in Berlin vom
Schon lange verehrten Franz Hessel
Der bei vbb in einer neuen Ausgabe
Gebunden und mit Leseband erschien
Was den Bücherliebhaber sehr freute
Wenn so gute Bücher auch noch gut
Gemacht und schön sind ist doch die
Freude gleich doppelt und dies auch
Wenn der Band mehrfach da war
Teil der schon etwas zahlreichen
Bibliothek der Familie Hessel hier
Direkt am Diwan nun wurde freut
Sich der Flaneur und Sammler
Am schönen Band so sehr wie
An der gleich begonnenen Lektüre
Wobei zuerst die beiden Vorworte
Von Stéphane Hessel für seinen
Vater voller Liebe mit schönen
Erinnerungen und warum dieser
Band ihm so wichtig ist als ein
Geborener Berliner nun Pariser
Sowie von Moritz Reininghaus dem
Bereits 2025 verstorbenen Historiker
Und Literaturwissenschaftler der sehr
Kundig dabei zitiert wer was alles
Über Franz Hessel sagte und warum
Die Herausgabe seiner Werke so
Wichtig gerade für unsere Zeit ist als
Literatur mehr denn als Stadtführer
Sehr treffend ist diese Betrachtung
Würde noch ergänzen dass Hessel
Lesen und als Flaneur leben auch
Philosophie gegen das Tempo ist
Das der Großstadt Berlin die er mit
Viel Liebe und Humor beschreibt
Auch gleich in der ersten Geschichte
Der Verdächtige so fein betrachtet
Wie gut tut es den feinen Beobachter
Hessel durch sein Berlin zu begleiten
Von ihm die Philosophie des Flaneurs
Zu lernen und die Berliner zu sehen
Tausende Kilometer lief auch der
Dichter und Flaneur hier schon durch
Sein Berlin ziellos genießend was
Sich dem Beobachter hier zeigt
Vor bald 100 Jahren erschien die
Erste Ausgabe Spazieren in Berlin
Im Jahre 1929 noch in einer völlig
Anderen Welt und vieles was Hessel
Mit Liebe betrachtet und beschreibt
Gibt es nicht mehr aber der Band ist
Auch kein Stadtführer sondern eine
Literarische Anleitung zum flanieren
In diesem Sinne werde ich nun in den
Kommenden Wochen auch wieder mit
Hessel lesend durch das alte Berlin
Flanieren heute neu zu betrachten
jens tuengerthal 22.4.26
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