Lektürentagebuch 14.4.26
In den Ghost Stories die Mails von
Siri Hustvedt an ihre Freunde vom
Januar 23 bis April 24 kurz vor Pauls
Tod als nichts mehr ging gelesen
Von Hoffnung am Anfang als sich
Der Tumor zurückbildete und der
Verzweiflung als er dennoch nicht
Mehr operabel war das Ende kam
Sie nennt es die Reise im Krebsland
Paul spricht von einem Krieg was
Sie erst vermied aber dann auch
Immer besser noch verstand
Das ist schwere Kost und zeigt den
Weg zum Tod der durch viele Qualen
Vorher die sie teilweise beschreibt
Vielleicht etwas verzögert wurde
Siri macht auch deutlich wie sehr
Vieles probiert werden muss und
Die Folgen dabei unklar sind es
Hoffnung für Momente noch gibt
Denke an die Zeit als ich auch noch
In der Tumortherapie im Krankenhaus
Gearbeitet habe und viele Patienten
Noch am Lungenkrebs sterben sah
Am Ende entscheidet Paul sich gegen
Die letzte Therapie um noch Zuhause
Sterben zu können und sie bestellen
Eine Hospiz Pflegerin in ihrem Haus
Ob der Kampf gegen Krebs wie er
Bisher brutal gekämpft wird der
Richtige Weg sein kann weiß ich nicht
Wenn es keine Alternative mehr gibt
Versuchen Menschen natürlich alles
Um zu retten was noch zu retten ist
Sich an die Erlösung am Ende auch
Zu erinnern kann vieles erleichtern
Ein eindrucksvoller tiefer Einblick
In das Leben mit Krebs und was es
Für die Angehörigen bedeutet das
Langsame Ende zu begleiten
So schreibt Siri auch immer wieder
Mit Humor und Ironie über den auch
Tragischen Verlauf zwischen noch
Hoffnung und dem endlich Ende
Eine schwere und teilweise auch
Schwer erträgliche Lektüre die aber
Sehr lohnend ist und nachdenklich
Über das kommende Ende macht
Nach dem Leiden mit Siri und Paul
Noch ein wenig über Genuss von
Deutschem Wein bei Erwin Seitz
In der Verfeinerung der Deutschen
Leider fährt der Biertrinker Seitz dazu
An die Mosel und erwähnt die guten
Lagen für Riesling im Rheingau eher
Nur beiläufig ganz am Rande dabei
Ist manches was er vom Weingut
Prüm der edelsten Mosellage erzählt
Schön wie die ganz nebenbei noch
Vorgestellte Geschichte des Wein
Leider benutzt er dazu auch ständig
Das Wort ‘man’ diese leere Floskel
Die Frau unter Mann subsumiert
Was inhaltlich Nichts allgemein macht
Doch von der Wahl der Mosel als
Bester hiesiger Weinlage abgesehen
Was schlicht Unsinn ist weil die Weine
Von dort eher geschmäcklerisch sind
War diese kleine Weinhistorie eine
Große Freude die deutlich zeigt wie
Sehr verfeinert die Kultur beim Wein
Der lange nachweisbar schon ist
Dabei zeigen neue Studien dass Wein
Wild schon vor über 7000 Jahren hier
Gewachsen ist und nicht mehr klar
Nachweisbar ist seit wann gekeltert
Die Römer haben sicher den Genuss
Wie diese Produktion hier noch weiter
Verfeinert sogar in Berlin wächst nun
Eine kleine Menge trinkbarer Riesling
Viele Weinkenner loben Moselwein
Das bin ich zum Glück nicht und
Traue nur meinem Geschmack genug
Anderen Lagen mehr zu vertrauen
Werde mir darum zur Suppe gleich
Einen schönen Schluck Rheingauer
Riesling gönnen der ausgewogen
Fein und gut genug mir scheint
jens tuengerthal 14.4.26
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