Sonntag, 8. Februar 2026

Teegelassen

Teegelassen

Eine Tasse Tee
Schenkt mehr Gelassenheit als
Jeder Buddha kann

jens tuengerthal 8.2.26

Samstag, 7. Februar 2026

Lektürentagebuch 7.2.26

Lektürentagebuch 7.2.26

Im Kapitel Egoistische Liebe des 
Bandes Gesprungene Liebe über
Die wahre Geschichte zu Jules und 
Jim erzählt Manfred Flügge zuerst

Von Henri Rochés Verhaftung nach
Einer Anzeige die ihn der Spionage
Für Deutschland beschuldigt dabei
Verbringt er Tage in einer Zelle in

Der Concierge dem historischen
Gefängnis auf der Ile de la Cité
Dessen Fassade und Türme er
Immer bewundert hat nun aber

Findet er es nur schmutzig dort
Auf der Wand steht der Spruch
Für die Elenden gibt es keinen
Ruhm die Versorgung ist schlecht

Dann kommt er in eine größere
Gemeinschaftszelle und sie erzählen
Sich ihre Geschichten viele Elsässer
Weil die Behörden noch glaubten 

Deutsche würden sich so verkleiden
Daneben noch ein Lothringer wie ein
Zuhälter und ein überall tätowierter
Straßenjunge wohin diese Mode passt

Nach acht Tagen wird er erstmals
Wirklich verhört dabei versuchen
Sie durch geschickte Fragen ihn 
In Widersprüche zu verwickeln

Er nennt berühmte Franzosen als
Bürgen was aber niemand dort
Beeindruckt dann erfährt er von dem
Denunziationsbrief einer Frau aus

Einer Provinzstadt in der er häufiger
Schon war er habe verdächtig viele
Verbindungen und Korrespondenz
Insbesondere nach Deutschland

Natürlich Franz und Helen denkt
Sich der Leser und fragt sich ob
Wohl eine Geliebte dahinter steckt
Aber es fand sich nichts gegen ihn 

Einige Tage muss er noch auf seine
Freilassung warten weil diese die
Persönliche Unterschrift des General
Galliéni des militärischen Chef von

Paris braucht der im gerade Krieg
Noch anderes zu tun hat aber nach
16 Tagen kommt er endlich frei die
Militärischer Situation schien sich

Verbessert zu haben weil die Suppe 
Im Gefängnis schmackhafter wurde 
Ein Bekannter der ihn so völlig
Verwildert auf dem Boulevard trifft 

Erzählt ihm von dem militärischen
Wunder das die Franzosen an der
Marne vollbrachten Roché schreibt 
Später eine Novelle über seine Zeit

Im Gefängnis die 150 mal gedruckt 
Wird mit Illustrationen von Bonfils
Die ohne Rachegelüste geschrieben
Voll schöner Beschreibungen dort ist

Roché ist kein Mann des Krieges
Jeder Chauvinismus ist ihm fremd
Bekommt eine diplomatische Mission
In New York wo er bis 1918 bleibt als

Mitglied der dort angesiedelten
Franco-American War Cooperation
Doch sein Leben gilt wie immer der
Kunst und der Liebe wie in Paris

Er lernt dort den bekannten Verleger
Gaston Gallimard kennen mit dem er
Lange Gespräche führt und dem er
Die interessanten Bars dort zeigt

Hier entstand der Kontakt der ihn
Später zu einem Gallimard Autor
Macht mit seinen Werken und lernt
Auch verschiedene Künstler kennen

Die Freundschaft mit Man Ray hat
Hier ihren Anfang die Maler Pascin
Picabia Beatrice Wood und die enge
Freundschaft mit Marcel Duchamp 

Die beiden sehen sich sehr ähnlich
Nur ist Roché deutlich größer und
Wird auch der erste und wichtigste 
Sammler von Marcel Duchamp 

Zurück in Paris arbeitet Roché für 
Die Tageszeitung Excelsior ab 1919
Intensiviert er seine Aktivitäten in der
Pariser Kunstszene wieder dabei

Knüpft er Kontakte zu Picasso Braque
Cocteau und besucht die Treffen der
Komponisten aus der groupe des six
Ist auch als Kunstmakler schon aktiv 

André Gide besucht ihn in seiner
Wohnung am Boulevard Arago und
Die früher heftige Kritik von Roché 
Ist vergessen Gide erwirbt aus der

Sammlung von Roché ein Bild von 
Marie Laurenein und auch sein 
Liebesleben geht weiter mit Germaine
Sowie drei oder vier anderen Damen

Sein kleiner Erzählband Don Juan
Findet leider keinen Verleger hat ab
1920 seine politisch moralische Phase
Denkt voller Bewunderung an Lenin

Die Sowjetunion und dessen Rhetorik
Beeindrucken ihn dabei er möchte 
Sein literarisches Gewicht zeigen wie
Sich sozial betätigen liest linke Blätter

Während er sich fragt ob er sich nicht
Zu sehr zerstreue will er ein literarisch
Kritisches Werk schreiben das den
Franzosen ihr falsches Leben zeigt

Er fühlt er könne ein neuer Balzac
Werden und geht zu Dada Abenden 
Mit Tzara und Picabia notiert nach
Abendessen mit Getrude Stein Satie

Wie Marie Laurenein er sei der gute
Freund der die Treffen arrangiert aber
Auch der Voyeur der sich informiert
Vielleicht schreibt er eines Tages

Die Roman-Chronik all dieser so 
Wunderbaren spannenden Menschen
Doch statt diesen je zu schreiben
Erlebt er seinen eigenen Roman 

jens tuengerthal 7.2 26




Inkontinenz

Inkontinenz

Inkontinenz ist weniger eine
Behinderung als eine erhöhte
Philosophische Kompetenz 
Die uns zeigt alles fließt
So die Wort verstehen lässt
Dann lebt es sich im Fluss
Ein werden und vergehen
Irgendwann dann geht es
Auch in die Hose und dann
Schließt sich der Kreis mit
Dem Klebeband der Windel
Im so beschissenen Leben
Hoffnung besteht keine mehr
Aber alles hat auch ein Ende
Immer mehr wird weniger
Dann ist es bald vorbei

jens tuengerthal 7.2.26

Zusammen kommen

Zusammen kommen

Zusammen kommen ist das beste
Was beim Sex passieren kann das
Lasse ich mal so stehen aber da
Dieses Glück nur wenige jemals
Miteinander erreichen die meisten
Ihr Leben lang oder kurz nur 
Nebeneinander onanieren soll
Diese Liebe an und für sich 
Nicht schlecht geredet werden
Denn immer noch besser jeder
Kommt für sich aber schon
Irgendwie miteinander wie 
Vor allem durcheinander
Also weil dabei wer die Lust 
Der anderen erregt wie mit
Mechanischer Tätigkeit auch
Befriedigt und es damit am
Ende gut sein lassen auch
Wenn obiges weiter gilt
Können die meisten sich
Im fortgeschrittenen Alter 
Freuen wenn noch was 
Passiert dabei egal wie
So relativiert die Zeit auch
Die Bedeutung nur weniger
Sekunden der Koinzidenz
Sonst sorgen halt alle
Auch dabei nur für sich
Und träumen nur vom
Zusammen kommen 
Was eher geistig wird

jens tuengerthal 7.2.26

Zusammenkommen

Zusammenkommen

Was lässt uns zusammenkommen
Woran hängt die Chemie die dabei
Stimmen muss oder ist es weniger
Natur als nur ein Gefühl das aber 
Gern so tut als ob es alles sei wie
Zu Nichts wird nach dem Ende
Manchmal sogar mit bedauern
Was das Zusammenkommen noch
Unfassbarer eigentlich macht
Gerne berufen wir uns danach
Auf Verkennung der Umstände
Emotionale Verblendung und
Insbesondere Frauen schwören
In sozialen Netzwerken gerne
Auch laut in GROSSBUCHSTABEN
Danach das nächste mal besser
Auf ihren Bauch hören zu wollen
Der sich schließlich nie irrte auch
Wenn er in erster Euphorie noch
Für Flugzeuge im Bauch sorgte
Staunt der nach herrschender
Meinung in asozialen Netzwerken 
Emotional inkompetente Mann 
Über die Sicherheit der Damen
Die ihr Liebesleid bekennen
Aber hinterher lieber vergessen
Sein wollen und sich wünschen
Sie wären vernünftiger gewesen
Wobei unklar ist inwiefern der
Bauch nun auch die Vernunft
Leiten soll oder ob dieses streng
Logische Denken wieder nur 
Typisch männlich ist und also
Wesentliches im Wesen verkennt
Gestehe also am Ende offen
Habe keine Ahnung inzwischen
Wie wir je zusammenkommen
Konnten oder kommen sollten 
Aber nehme es wie es kommt
Was bleibt mir auch sonst mit 
Beschränkt männlichem Verständnis
Von den Abgründen tiefer 
Weiblicher Verzweiflung aus
Denen kein Stern mehr steigt 
Als es gut sein zu lassen wenn
Zwei zusammenkommen wird 
Sie schon ihre Gründe haben

jens tuengerthal 7.2.26

Lektürentagebuch 6.2.26

Lektürentagebuch 6.2.26

Das Kapitel Romanze beschreibt das
Kennenlernen von Franz und Helen 
Die damals noch Grund hieß später
Zur Helen Hessel und im Roman

Jules und Jim zu Kate wird die Frau
Von Franz die zur Geliebten von Henri
Wie wieder zur Frau von Franz wird
Der Frau um die sich beide drehen 

Der Titel Romanze wird Programm
In diesem Kapitel das in großen Teilen
Der Pariser Romanze von Hessel folgt
Beginnt mit der Ankunft von Helen

Es wird die Zeit von Mitte 1912 bis in 
Die Mitte 1913 schicksalhaft werden
Erschlossen durch die Tagebücher
Von Helen und Henri in Teilen

Im Herbst 1912 schreibt Helen
Lernte sie Franz im Cafe du Dôme 
Kennen das ihr noch fremd wie
Unheimlich war dann kam einer 

Vom Nebentisch herüber zu den 
Damen mit rundlichem Gesicht wie
Kindlichen Lippen und setzte sich
Neben sie und meinte gleich sie

Hätte Augen wie Goethe in mittleren
Jahren sie wohnt zuerst bei dem
Maler Maurice Denis im Atelier 
Arbeitet tagsüber intensiv an ihrer

Staffelei und lässt sich Nachts von
Verschiedenen Herren ausführen
Auguste von Zitzewitz kommt sie
Besuchen und langweilt sie eher

Aber nun fühlt sie sich nicht mehr
Ganz so allein dann nimmt sie der
Direktor des Berliner Graphischen
Kabinetts mit ins Café du Dôme 

Sie findet die ungepflegten Künstler
Eher abstoßend zunächst außer 
Die Maler Pasein und Rudolf Levy
Letzterer bringt die drei in ein neues

Quartier das Hotel d’Odessa und
Pasein stellt Helen dann im Café 
Den ihr schon aufgefallenen Berliner
Schriftsteller Franz Hessel vor

Hier widerspricht die erzählte 
Geschichte der erlebten von
Helen Hessel was mich als Leser
Ein wenig noch erstaunte

Es beginnt sehr zögerlich erst ab 
Weihnachten 1912 werden ihre
Treffen regelmäßiger in einer Bar
Neben der Hessel und Picasso leben 

Hessels Sanftheit fasziniert Helen
Er liest ihr Romanzen vor und fordert
Scheinbar nichts von ihr sie fühlt sich
Mit und bei ihm reicher und freier

Am 26. Januar 1914 kommt Roché
Franz besuchen und trifft dort die drei
Berlinerinnen was er im Roman 
Festhielt Helen erinnert ihn an 

Margaret seine englische Geliebte
Diesmal hat Franz selbst eine Frau
Gefunden die bisherigen kamen meist
Über Henris Vermittlung zustande 

Eigentlich mag Henri die drei neuen
Berlinerinnen nicht sie stören seine
Beziehung zu Franz dem nun schon
Sieben Jahre dauernden Gespräch

Aber Helen gefällt ihm sie ist blond
Mittelgroß und sportlich und sie malt
Rasch mit kräftigen Hieben fast wie
Ein Boxer ihre Bilder ähnelten denen

Von van Dongen fand er dagegen
Fürchtet der Hotelbesitzer die drei 
Würden die Zimmer abimieren warum
Henri sie die Abimiermädchen nennt

Sie richteten ringsum Schaden an
Franz der Spezialist für unglückliche
Liebe ist mit Helen oft allein dann
Sagt er zu Henri nicht Helen bitte

Dies akzeptiert Henri es gibt noch
Verschiedene Bälle in der Romanze 
Die Franz auch literarisch verarbeitete 
Dann beginnen Ausflüge zu dritt

Am 1. April bittet sie Henri allein ins 
Café du Dôme er ist pünktlich aber
Helen erscheint nicht und fährt am
Nächsten Tag nach Berlin was im

Roman zu einer kleinen Szene wird
Einige Tage später erzählt Franz
Henri er wolle Helen heiraten er
Hätte sich brieflich mit ihr verlobt

Am 21. Mai feiern Franz Henri und
Franz Freund Thankmar von
Münchhausen Junggesellenabschied 
In Paris und Franz reist nach Berlin 

Anfang Juli ist das junge Paar zurück
In Paris und Franz ist körperlich wohl
Ziemlich angegriffen wer weiß ob sie
Ihn auch physisch völlig erschöpfte

Am 15. Juli gehen sie zu dritt essen
Franz lässt Helen dabei nicht zu Wort
Kommen ganz im Gespräch mit Henri
Wie all die Jahre zuvor es auch war

Sie gehen auf dem Rückweg an 
Der Seine spazieren und Helen
Springt hinein mit Kleid und Hut 
Mühsam nur fischen sie dann 

Die nasse Helen mit dem Mantel
Von Roché wieder heraus dann
Geht es mit dem Taxi zu Franz
Der nächste Spaziergang wird 

Mit einem Wettrennen amüsant
Was Helen gewinnt weil sie zu
Früh losläuft und Henri denkt
Wie gut Schummeln zu ihr passt 

Im August reisen sie dann mit
Mutter Hessel durch Frankreich
Im Herbst ziehen sie nach Berlin
Den Winter verbringen sie dort

Bald erhält Henri ein Bild von 
Der schwangeren Helen dann
Wird im Juli in Genf Ulrich
Geboren und Henri soll Pate sein

Helen ist damals enttäuscht wie 
Wenig sein Sohn Franz interessiert
Der den bei der Geburt etwas
Behinderten Ulrich erst ignorierte 

Henri plant schon die Reise dann
Kommt der Krieg dazwischen und
Für fünf Jahre bricht der Kontakt ab 
Die Ehe von Helen und Franz ist

Wie zu erwarten bei den beiden
Gegensätzlichen Charakteren 
Problematisch der phlegmatische 
Franz und die dynamische Helen

Flügge beschreibt dann noch den
Familiären Hintergrund von Helen
Die im Bayerischen Viertel in Berlin
Schöneberg aufwuchs

Mit 16 wollte sie ihren Vater heiraten
Mit 18 hatte sie eine Affäre mit ihrem
30 Jahre älteren Mallehrer ihr Vater
War ein pensionierter Sonntagsmaler

Der mit einem Dienstmädchen ein
Kind gezeugt hatte und von Hessel 
Im letzten Roman Alter Mann noch
Verewigt wurde er hatte mit Helens 

Mutter schon fünf Kinder gezeugt
Von denen sich zwei umbrachten
Eine Schwester heiratete Franz
Bruder den Historiker Alfred Hessel

Helen war als jüngstes Kind geliebt
Verwöhnt und sehr eigenwillig sie
Wollte in Paris Malerin werden
Traf Hessel und wurde Romanfigur

Nun zitiert er für die Zeit des Krieges
Hessels Roman Pariser Romanze 
Kann es eine nur private Geschichte
Zwischen Ländern noch geben

Dort wird die Liebe von Franz zu
Helen beschworen und behandelt
Den Rest des Kapitels im Spiegel
Des teilweise biografischen Romans 

Doch schildert dieser Briefroman den 
Das alter ego von Hessel Arnold 
Wächter an seinen Freund in Paris
Schreibt ohne zu wissen wo der ist

Die Liebe von Franz und Helen
Die hier Arnold und Charlotte sind
In einem frühen Idealzustand der
Nie tatsächlich vollzogen wird

Dennoch liefert er viele Hinweise
Auf Hessels Denken und Erleben 
Im Krieg der erst im Westen und
Später an der Ostfront noch diente

Den Vollzug der dann glücklichen
Pariser Romanze schildert Hessel
In seinem Decameron artigen Band
Von den Irrtümern der Liebenden

Dort endet die beim Stromausfall
Erzählte Geschichte mit gutem
Wie ehelichem GIück und Kitsch 
Ohne ein Modell für Franz zu sein

Gänzlich unkonventionell leben die
Drei dann ihre Liebe zu dritt nach
Dem Krieg in Frankreich Bayern
Wie Berlin auf ganz eigene Art 

jens tuengerthal 6.2.26

Freitag, 6. Februar 2026

Liebeslos

Liebeslos

Ob Liebe wirklich
Das große Los ist immer
Fraglich bis danach

jens tuengerthal 6.2.26

Vonhinten

Vonhinten

Heutiges Datum
Von hinten wie von vorne
Einfach das gleiche

jens tuengerthal 6.2.26

Grüner Tee

Grüner Tee

Grüner Tee soll das
Leben verlängern zum Glück
Ein bloßes Gerücht

jens tuengerthal 6.2.26

Ahnungslos

Ahnungslos 

Komme aus einer Familie von
Besserwissern in der sich ständig
Die Welt erklärt wurde was heute
Völlig verpönt ist damit keine noch
Öffentlich merken muss wie dumm
Fernsehen macht dachte ich lang
Geprägt vom Geist der Familie die
Seit Generationen Lehrer Pfarrer
Wie Bibliothekare hervorbrachte
Dennoch merke ich irgendwann 
Wie befreiend es doch ist einfach
Ahnungslos zu sein statt ständig
Im Besserwissen zu konkurrieren
Wie mein Vater und seine Brüder
Denke ich heute lachend über den
Wahn alles wissen zu wollen was
Niemand mehr braucht dafür ist
Nichtwissen gestehen können die
Größere Führungsqualität heute
So bekamen meine Eltern noch
Als schönstes Geschenk zur
Hochzeit dem Brockhaus mit
Goldschnitt der lange das Maß
Der Dinge bei jeder Diskussion
Noch war worüber Wiki müde 
Nur lächelt wo alles Wissen nur 
Einen Klick noch weg ist sind
Lexika Schönheiten von gestern 
Alles gäbe ich für eine Ausgabe 
Der Enzyklopädie von Diderot
Doch nur als Buchkunstwerk
Ohne inhaltliche Bedeutung
Außer ästhetisch literarisch
Wie politisch historisch auch
Philosophisch noch spannend
Aber Wissenslücken schließt
Wikipedia oder KI die wir nun
Besser aus amerikanischen
Netzen ohne Freiheit lösen
Aber egal was wir wissen
Wichtiger ist mir heute alles
Was ich nicht wissen kann
Weil es den Menschen als
Emotional chaotisches Wesen
Mit Tendenz zur Liebe zeigt
Auch da bin ich ahnungslos 
Verstehe Frauen bis heute 
Nicht und weiß nicht mal
Ob es vielleicht gut so ist

jens tuengerthal 6.2.26

Nichtstun

Nichtstun

Wir sind lange schon zu viele
Um so weniger wir tun und so
Auch konsumieren desto besser
Wäre es für alle was wir wissen 

Die wichtigste Aufgabe der Zukunft
Damit wir überhaupt noch eine haben
Wird also Nichtstun sein und alle
Idioten die das Gegenteil erzählen

Wie der Bundeskanzler oder sonst
Große Wirtschaftskapitäne die sich
Gerne für bedeutend noch halten 
Gehen in die Irre es braucht weniger

Weniger Menschen weniger Dreck 
Weniger Flugzeuge weniger Kampf
Dafür mehr Bäume Wälder Frieden
Faulheit und also auch Nichtstun

Als erstes sollte der Bundeskanzler
Der meint die Deutschen tun zu wenig
Ins Sauerland geschickt werden um
Sich dem Nichtstun nur hinzugeben

Nichts anderes hat noch eine
Irgend verträgliche Zukunft im
So dringend nötigen miteinander
Trump kommt in betreutes Wohnen

Ansonsten ist Nichtstun die erste
Bürgerpflicht und Ruhe bewahren
Wenn einfach nichts passiert weil 
Es das Beste für alle dann so ist

Reisen werden nur noch erlesen
Bücher ersetzen bewegte Bilder
Soziale Netzwerke werden staatlich
Sind halt virtuelle Marktplätze dann

Wir können die Welt noch retten
Aber dann müssen wir langsam
Damit anfangen nichts zu tun um
Den Schaden in Grenzen zu halten

Aufgaben der Verwaltung ersetzt
Weitgehend KI womit noch mehr
Überflüssig werden und sich dem 
Nichtstun hingeben können

Ob viele Beamte gerade in Berlin
Den großen Unterschied merken
Kann hier dahinstehen solange sie
Weiterhin erfolgreich nur Nichtstun

jens tuengerthal 6.2.26

Kampflos

Kampflos

Alles wird in Wettkämpfen noch
Ausgefochten um zu siegen über
Die dann Verlierer denke ich und
Fand das schon immer lächerlich

Bei Alice im Wunderland sagt sie
Am Ende des Wettrennens dass
Alle gewonnen haben jedes nach
Seiner Art dabei was mir gefällt 

Wettbewerb und Wettkampf bringt
So Widerlinge wie Musk und Trump
Hervor die dieser Welt schaden um
Ihr Ego nochmal siegen zu lassen

Wir sind längst viel zuviele besser
Ist sich zurückzuziehen um ganz
Bescheiden zufrieden zu bleiben 
Statt Teil der Zerstörung zu sein

Wettkämpfe sind völlig lächerlich
Kampfgeist der Gladiatoren die
Einander vernichten wollen wo
Kooperation viel nötiger wäre

Ergebe mich lieber kampflos und
Räume friedlich das Feld eine auf
Wachstum ausgelegte Ökonomie
Ist nicht mehr zeitgemäß heute

Es braucht von allem weniger
Dann können wir langfristig mit dem
Was bleibt paradiesisch leben statt
Den Weltraum besiedeln zu wollen

Konzentrieren wir uns lieben aufs 
Schrumpfen dann sind wir wirklich
Nachhaltig sinnvoll denn alles was
Wächst außer Bäume ist zuviel

Weniger werden und dafür weniger
Tun um nicht zu schaden einfach in
Ruhe ohne Kampf für sich bleiben
Wäre eine gute Perspektive dafür

Energie können wir in Luft speichern
Gewinnen aus Sonne Wind Wasser 
Für weniger Menschen reicht das nur 
Umdenken müssen nur einige noch

Mehr hat keine Zukunft mehr nun
Geht es kampflos um weniger alle 
Sportlichen Wettbewerbe diese nur
Getarnte Kriegstauglichkeitsprüfung

Erledigen sich damit endlich es geht
In Zukunft um wie weniger allein und
Kooperation auf diesem Weg keiner
Braucht Sieger ergeben wir uns alle

Egal ob mafiöse UEFA oder auch
Olympia kein Wettkampf mehr weil
Keiner Sieger sein soll damit am
Ende alle gewonnen haben Frieden

Lieber kampflos sofort in Frieden nur
Um den zu sichern müssen zuvor alle
Mächtigen enteignet und frei von jeder
Macht künftig sein die keiner braucht

Nichts anderes ist noch etwas wert 
Oder könnte die Welt noch retten
Darum ergebe ich mich kampflos
Weil kein Wettkampf je lohnt

jens tuengerthal 6.2.26

Liebesgrad

Liebesgrad 

Wann liebe ich wirklich
Was ist noch verliebt 
Kennt wer einen Unterschied
Zwischen beiden Zuständen

Die ähnlich wahnhaft machen
Sich um Zuneigung drehen
Die es nur einmal geben kann
Aber doch immer wieder kommt

Gibt es einen Gradmesser der
Sagt bis dahin noch verliebt
Aber bitte Vorsicht denn 
Ab hier ist es dann Liebe 

Was ist für die Ewigkeit
Außer der Gewohnheit
Wer nur für eine Nacht
Um mehr als gute Erinnerung

Noch zu bleiben überleg ich
Wüsste aber nicht mal wo 
So was zu kriegen wäre
Nach welcher Skala wir 

Die Liebe messen und eichen 
Damit die Messgeräte auch
Korrekt anzeigen im Telefon 
Oder der Uhr vielleicht nur 

Ans Herz oder Hirn halten
Ob schon offensichtlich ist
Wie benebelt wir schon sind
Kenne aber niemand der

Oder auch die was wüsste
Aber viele sind sich sicher
Dass es nicht das gleiche wäre
Liebe und verliebt aber können

Keine sachlichen Gründe nennen
Ist vermutlich wieder so eine
Gefühlssache und von der 
Hat KI gefühlt keine Ahnung

Tut aber gerne so aber das
Könnte der Schlüssel sein
Im Leben mit Liebe künftig 
Klar zu kommen ohne KI

Dafür mit Gefühl da ist die
Maschine unbewaffnet nur
Was wer wann wie nennt
Ist am Ende voll egal

Zumindest solange es Liebe ist

jens tuengerthal 6.2.26