Samstag, 24. Januar 2026

Bücherbeziehung

Bücherbeziehung

Finde ja schon das Wort Beziehung
Eher schwierig weil es klingt als ob
Jemand an dir ziehen will um der 
Liebe wegen die doch frei sein soll

Gerne wollen Liebende voneinander
Sogar gefesselt sein um besonders
Eng sich aneinander am besten gleich
Für immer gebunden zu fühlen 

Frauen möchten wie Göttinnen gern
Behandelt werden und dulden dann
Im einfältigen Monotheismus keine
Anderen Götter mehr neben sich

Wie anders ist da das Liebesleben 
Mit den geliebten Büchern die ich
Nach Laune wähle und deren jedes
Mich lesend mit Liebe begrüßt

Sie dürfen mich auch gerne mal
Fesseln weil ich morgen dann
Gerne nach einem anderen greife
Ohne dass es darum Theater gäbe

Sie sind präsent wenn ich Lust habe
Mit ihnen Zeit zu verbringen ohne
Gleich mehr auf Dauer zu erwarten 
Sondern glücklich in dem Moment

Leider sagen sie nie zu mir das
Berühmte ich liebe dich was nur
Mit Büchern halt fehlt dafür kann 
Gelegentlich eine Frau kommen

jens tuengerthal 24.1.26

Luxusleben

Luxusleben

Die Menschheit strebt nach einem
Guten und lustvollen Leben was 
Jeder nach seinen Vorstellungen
Noch mit mehr davon definiert

Der vollkommene Luxus aber ist
In Freiheit ohne Zwänge sein zu
Können wie damit glücklich auch
Einfach bleiben zu können

Kant der das konsequente Denken
In seiner Philosophie vordachte wie
Als Mensch nur in Königsberg lebte
Das er nur einmal leider verließ

Pflanzte sich nicht fort und war
Auch nicht von den Wünschen einer
Ehefrau zur ständigen Arbeit gefesselt
Sondern lebte in Freiheit für sich

Das ist und bleibt ein Vorbild auch
Wenn die Neigung noch mehr Bücher
Kaufen zu wollen mich lange trieb 
Denke ich heute ich habe genug

Luxus ist für mich meine Zeit selbst
Bestimmen zu können und dabei
Zwischen eigener Dichtung und der
Lektüre nach Lust zu wechseln 

So wurde die kleine Bibliothek an 
Der Nordseite des Helmholtzplatz
Zu meinem vollkommenen Paradies
Das alles Glück schon enthält

Nirgendwo hin zu müssen mehr
Da zu bleiben wo du bist und mit
Dem was ist glücklich zu sein ist
Der nachhaltigste mögliche Luxus

Dieser Luxus schadet niemandem
Genießt das mögliche maximal
Ist auf Erhalt des Bestandes nur
Gerichtet ohne mehr zu brauchen

Mit noch weniger auszukommen
Wie möglichst spurlos am Ende
Zu verschwinden ist mein Ziel
Das zu erreichen höchster Luxus

Es liegt mehr Glück in der fast
Mönchischen Bescheidenheit
Als in allem Konsum je es macht
Dauerhaft zufrieden welch Luxus 

Will nichts mehr und habe alles
Möglichst bescheiden in Ruhe
Noch ein paar Jahre leben um 
Dann zu verschwinden genügt

Dies erreicht zu haben ist der
Schönste mögliche Luxus für mich
Es reinen Gewissens zu tun weil
Diese Art zu leben niemand stört

Der Gipfel geistiger Zufriedenheit
Dabei in Freiheit unabhängig sein
Zumindest geistig ein großer Luxus
Der statt bewegter Bilder Bücher hat

jens tuengerthal 24.1.26

Rechnungsbruch

Rechnungsbruch

Alle rechnen damit dass es
Doch noch mal gut gehen wird
Mit dem Klima und unserem
Verhalten als Schädlinge auf

Dem Planeten den wir weiter
Zerstören als hätten wir viele
Dabei ist die Rechnung ganz
Einfach wir haben nur einen

Wenn der weiter zerstört wird
Stirbt die Menschheit aus denn 
Es gibt keine alternative Rechnung
Wer das leugnet verhält sich so

Dumm wie asozial zugleich
Das gilt für jede Flugreise
Unseren wahnsinnigen Lebensstil
Jedes Verhalten was das Risiko

Erhöht ist einzustellen oder alle
Die weiter so leben müssen bald
Haftbar für den von ihnen dadurch
Verursachten Schaden gemacht

Werden weil Bezahlen müssen
Die beste Erinnerung bewirkt statt
Partieller Verdrängung endlich ein
Konsequentes Denken anwenden 

Eine Ökonomie die auf Wachstum
Weiterhin setzt hat die Zeichen der
Zeit nicht erkannt sollte für die Folgen
Persönlich auch haften müssen 

Damit würde viel Reichtum mit
Verantwortung ökologisch umverteilt 
Statt ein System zu privilegieren das
Von Unrecht und Ausbeutung lebt

Die Macht der Banken können wir
Ihnen geben oder nehmen jedoch
Wird eine globalisierte Welt dies 
Ohne uns zu fragen entscheiden

Währungen abzuschaffen diese 
Nur national wichtigen Spaltpilze
Wäre ein Anfang und Eigentum
Aller an der Erde ein anderes

Im übrigen wäre Eigentum Diebstahl
Der entsprechend geahndet würde 
Dafür Ernährung ein Menschenrecht
Wie Wohnen und Freiheit dabei

Nur wer auf Wachstum Gewinn
Wie Reichtum verzichtet hat die
Chance auf Entwicklung wer den
Räubergewinn holt verliert ihn 

Nicht Wachstum länger belohnen
Sondern die Schrumpfung zum
Angenehmen Luxus für alle dafür
Zu machen wäre gute Produktivität

Weniger ist mehr muss zum Mantra
Der gelebten Zukunft werden die
Allein eine Chance noch verdient
Dächte wer logisch konsequent 

Wer dagegen asozial weiter so noch
Predigt wie die Gutachten über die
Reale Klimaschädlichkeit der Flüge
Geheimhält wird dafür haften 

Wir wissen alle wie die reale Lage
Für Klima und Zukunft ist unser Land
Nur mit erneuerbaren Energien noch
Eine Chance zur Entwicklung hat

Wer dies politisch negiert sollte dafür 
Persönlich haften wie gerade unser 
Bundeskanzler und seine untaugliche
Wirtschaftsministerin noch dazu 

Rechnen wir endlich konsequent wie 
Nüchtern die Folgen unserer Taten
In persönliche Haftung um lösen sich
Viele globale Probleme schnell

Jeder Flugkilometer wird einfach mit
Dem angerichteten Schaden wie dem
Dafür gepflanzten Wald verrechnet
Was schnell das Thema erledigt

Unser Ziel muss weniger in allem
Außer in Waldflächen werden um
Wieder eine Perspektive zu bieten
Wer wächst haftet den Erben

Lösungen wären ganz einfach wie
Komprimierte Luft der beste und
Sicherste Energiespeicher ist alle
Verbrennung verboten wird

Wer den Mut hat einfach wie auch
Konsequent zu denken könnte so
Die Welt leicht retten wer weiter das
Gegenteil tut ist Mörder und Feind

Die Notwehr gegen solche Täter 
Wie der kleine kriminelle Trump
Einer ist wird gestartet und ist
Immer gebotene Ehrensache

Wäre doch wohl ein Witz wenn
Es uns nicht gelingen sollte die
Welt mit mehr von weniger noch
Einmal vorm Ende zu retten

jens tuengerthal 24.1.26

Liebeserwartung

Liebeserwartung

Liebeserwartung
Enttäuscht sicher am Ende
Zumindest danach

jens tuengerthal 24.1.26

Erwartungen

Erwartungen

Erwartungen sind
Dazu da zu enttäuschen
Mehr können sie nicht

jens tuengerthal 24.1.26

Nichts mehr

Nichts mehr

Von nichts kommt nichts was
Alle schon lange wissen
Nur mehr erwarten

jens tuengerthal 24.1.26

Lustkomik

Lustkomik

Eigentlich ist Lust total komisch
Wir meinen es zwar meist ernst
Aber was wir dabei tun ist lustig 

Obwohl um erotische Stimmung
Dabei eigentlich bemüht ist wie
Sich vernünftige Menschen dabei

Benehmen einfach urkomisch
Gelegentlich geben dann auch
Noch die dabei genutzten Organe

Eher peinlich lustige Geräusche
Von sich die wir besser mit viel
Humor betrachten nicht vor

Scham noch zu erröten auch
Wenn es warum auch immer
Mal nicht so klappt wie geplant

Hilft Humor weiter als Ernst
Der dann nicht zu retten ist
Weil es einfach komisch ist

Damit humorvoll umgehen
Kann im Notfall auch mehr
Erotik noch retten als alle

Brunftschreie je bewegen
Sex macht nicht nur Spaß
Es ist auch einfach komisch

Was am Ende besser ist als
Jeder Versuch von Ernst der
Mit den Folgen von allein kommt

jens tuengerthal 24.1.26

Allesliebe

Allesliebe

Alles Liebe wünschen wir gerne
Zu Geburtstagen und auch sonst
Manchmal gerne aber was meint
Wer alles Liebe zu Ende denkt

Ist wenn alles Liebe ist alles gut
Oder wird dann alles gefährlich
Weil Liebe dann überall ist oder
Gar mit jeder was anstrengend wird

Natürlich meint alles Liebe nur
So etwas wie alles gute besonders
Herzlich halt mit Gefühl wir nennen
Das dann Liebe oder so ohne mehr

Ist alles Liebe auch sinnlich oder
Nur emotionaler Überfluss der mit
Sex erstmal nichts zu tun eigentlich
Auch wenn Liebe machen das heißt

Doch wer Liebe machen sagt ist
Ohnehin so weit erotisch verloren
Dass es darauf auch nicht ankommt
Halt irgendwas mit Liebe machen

Was ich von meinen Versen auch
Denke aber dass heißt ja nichts
Klingt wie Werbung vom Bäcker
Vielleicht wäre liebevoll besser 

Wünsche jedenfalls alles Liebe
Allen die nun Liebe machen auch
Wenn es besser keiner mehr sagte 
Ist es gut wenn alles mit Liebe war 

jens tuengerthal 24.1.26

Barriesling

Barriesling

Heute in der Ecke an der Bar im
Crossroads auf einen Riesling
Direkt bei Mo und Phil II neben
Mir der Hundehüter mit Zigarillo

Oben ist heute rappelvoll sogar
Die Flaneurloge war besetzt so
Musste ich auf einem Barhocker
Platz nehmen was nicht meins ist

Auch hier unten alle Tische gemischt
Besetzt der Freitag brummt und die
Musik ist passend beschwingt ohne
Nervig aufdringlich zu sein dabei

Dafür ist der Lärmpegel von oben
Konstant brummend hoch und Mo 
Wie Phil II sind ständig beschäftigt
Mo mit einer Feder dazu am Hut

Der Abend wandert in die Nacht
Noch kommen neue und gehen
Andere die Tische werden fliegend
Gewechselt dazu läuft Queen

jens tuengerthal 23.1.26

Freitag, 23. Januar 2026

Lektürentagebuch 23.1.26

Lektürentagebuch 23.1.26

Einige Seiten mit Proust unterwegs
Gewesen in la recherche und dabei
In den Träumen junger Mädchenblüte
Über Saint Loups völlig unmögliche

Geliebte eine unbegabte Kokotte
Seinen Freund den Ich-Erzähler
Lästern gelesen die es dem von ihm
Bewunderten Baron gleich doppelt 

Schwer machte weil sie ihn zum
Einen seiner eigenen Gesellschaft
Entfremdete auf die er unter ihrem
Einfluss nur angeekelt herabsah

Der junge Mann von uraltem Adel
War unter ihrem Einfluss wie es so
Oft in der Liebe geschieht seiner 
Gewohnten Welt entfremdet worden 

Zugleich stand die junge wohl weder 
Besonders begabte noch schöne 
Kokotte unter dem Einfluss von dem
Adel feindlich gesinnten Männern 

So hatte sie dafür gesorgt dass er
Paris verließ und ohne sie in Balbec
Urlaub machte wo die beiden 
Freunde sich dafür innig fanden

Ganz großartig wie Proust wieder
Die Intrigen verschiedener Gruppen
Aus Adel und Intellektuellen gegen
Die Liaison fein böse beschreibt 

Der Adel glaubt Saint Loups habe sich 
Unter ihrem Einfluss seinen Wurzeln 
Also ihnen völlig entfremdet was wohl
Eine richtige Vermutung dabei war

Diese hatten seine Geliebte einmal
Als sie von einer Tante von ihm zur
Aufführung eines modernen Textes
Geladen worden war ausgebuht

Seine noch Geliebte denn der kluge
Saint Loups sah das Ende vor sich
Behauptete die Männer hätten sie 
Zuvor alle füßelnd angemacht 

Der Hass der Frauen gegen sie wäre
Also nur Eifersucht und Neid auf die
Begehrte erfolgreiche Konkurrentin
Der Männer weil sie diese zurückwies

Der Ich-Erzähler der die Geschichte
Vermutlich von seinem Freund hörte
Sehen wir vom allwissenden Erzähler 
Einmal ab bleibt auch dabei parteiisch

Die Kokotte die er auch so nennt ist
Seines Freundes eher unwürdiger
Abschaum der Adel dagegen dumm
Wie zugleich geistlos intrigant auch

Das ist zwar mit dem so typischen
Proustschen Ernst in der Aufregung
Über Standestragen geschrieben
Doch nicht ohne feine Ironie

Es hat eine vornehme Komik wie
Einerseits der junge Freund klar
Partei ergreift andererseits dies
Über die Zustände lästernd tut

Hier lästert einer als Kenner über 
Die Intriganten Zustände deren Teil
Er als Beobachter von Familie ist
Ergreift dazu noch Partei im Streit

Lobt den Freund der unter dem
Einfluss der schwierigen Geliebten
So achtsam wie feinsinnig wurde 
Die er andererseits unmöglich findet

Das mit einer gewissen ironischen
Distanz noch dazu zeigt schon auf
Wenigen Seiten die große Kunst
Mit der Proust hier Literatur zaubert 


Spannend weiter ging es nun mit
Philipp Blom in die Welt aus den 
Angeln im Epilog der ein Nachtrag
Zur Bienenfabel weiterhin ist

Das heutige Kapitel behandelte
Die Konkurrenz auf dem Marktplatz
Der Träume zwischen der großen
Freiheit der Aufklärung und ihren 

Gegnern die Kulturen separieren
Was sie heute statt Rasse sagen
Und wie nah sich dabei jeweils die
Fanatiker der Unterscheidung sind 

Wie dieser geistige Kampf zwischen
Denen die letzte Antworten wie
Große Sicherheit versprechen
Dafür auch Gewalt noch anwenden 

Schon im 17. Jahrhundert begann
Warum die AfD wie Islamisten sich
Inhaltlich näher sind als Liberalen
Die auf Freiheit zuerst setzen je

Diese Gruppen versprechen Rettung
Vor drohenden Gefahren die sie erst
Durch ihre Lügen erfinden um so eine
Gemeinschaft besorgter Bürger die

Um ihr Hab und Gut so sehr fürchten
Wie um ihre Kultur die dann gerne ein
Imaginäres Abendland jenseits aller
Historischen Realität werden soll

Der Ton der Springer Presse heute
Gleicht dem von Spenglers Buch 
Der Untergang des Abendlandes
War in Mein Kampf nicht anders

Angst vor Verlust befeuert dabei
Was durch die vor den kriminellen 
Einwanderer noch potenziert wird 
Was bei Einfältigen ein Echo findet

Auf der anderen steht der Traum
Vom grenzenlosen Europa in dem 
Sich die Ideen der Aufklärung in 
Staatlicher Form zuerst zeigten 

Europa steht für Freiheit wie die
Freizügigkeit seiner Bürger was
Denen die Fremde fürchten ein
Graus schon zu allen Zeiten war

Um den geistig schwachen Trump
Hat sich ein seltsames Bündnis der
Anhänger gefunden was Superreiche
Mit christlichen Fanatikern vereint

Global Player die noch viel weniger 
Steuern zahlen wollen und von einer
Oligarchie unter ihrer Führung noch
Träumen vereint mit Rassisten

Internetunternehmer die der Welt
Unter dem Vorwand angeblicher
Meinungsfreiheit ihre Sicht diktieren 
Wollen über KI das Denken leiten

Ein Land das Basis der Demokratie 
Mit der Boston Tea Party einst war
Zerstört die eigene Freiheit für eine
Oligarchie der Superreichen ohne

Jede ethische Verantwortung als
Sich weiter zu bereichern was dem
Puritanischen Aberglauben als dann
Von Gott geliebt auch entspricht

Hier zeigt sich besonders deutlich
Der krasse Gegensatz der entsteht
Wenn Milliardäre einen Staat wie die
USA sich über Dummheit kaufen

Es macht deutlich warum wir Geld 
Streng von politischer Macht künftig
Trennen müssen die Freiheit aller
Im Staat weiter zu verteidigen


Weiter geht es daran anschließend
Mit Der europäische Traum von
Aleida Assmann über die vier Lehren
Aus der Geschichte zur Demokratie

Unter dem Titel Demokratisierung
Beschäftigt sich die Professorin mit
Deutschen Antworten auf 2 Diktaturen 
Die Ähnlichkeiten und Unterschiede 

Schon der Vergleich der beiden sei
Schwierig weil die eine Millionen an 
Menschen vernichtete während die
DDR Millionen Karteikarten hinterließ

Hierzu zitiert Assmann den Historiker
Bernd Faulenbach der eine gute
Formel für differenzierte Urteile schuf
Nach der das folgende gelten soll

Die SED-Diktatur darf die NS Diktatur nicht verharmlosen, 
Die NS-Diktatur darf die SED-Diktatur nicht trivialisieren.

Es gab große Unterschiede zwischen
Den beiden Diktaturen auch vermischt
Sich Täter und Opfer in der DDR noch
Viel mehr war Gewalt Kontrollmittel

Keine Gleichsetzung der Diktaturen 
So ähnlich sich FDJ und HJ waren
Aber Bewusstsein es gab zwei davon
Die DDR war ein totalitärer Staat 

War auch ein Unrechtsstaat nur nie
Dem NS Unrecht vergleichbar wie
Vom Ziel nicht auf Vernichtung einer
Gruppe gerichtet außer vielleicht

Die Zerstörung des Bürgertums was
In östlichen Wahlergebnissen noch
Bis heute deutlich sichtbar ist die
Westliche Demokratie ist stabil

Die östliche steht nicht selbständig
Neigt zum Fanatismus noch und
Hat ihre Bewährungsprobe noch
Vor sich je nach weiterer Entwicklung 

Sehr fein und differenziert beginnt hier
Die große Kulturhistorikerin ihre
Ausführungen zu den Diktaturen die
Deutschland lange geprägt haben

jens tuengerthal 23.1.26

Mehr oder weniger

Mehr oder weniger 

Wir sollen immer mehr
Arbeiten bezahlen konsumieren
Um die Rente zu sichern
Braucht es noch mehr
Menschen die Kinder
Machen und bekommen
Für die soll auch mehr
Gebaut werden wie das
Straßennetz noch weiter
Ausgebaut werden dabei
Sind wir längst zu viele 
Müssen weniger werden
Die meisten überarbeitet
Am Rande ihrer Kräfte und
Der Generationenvertrag war
Schon bei Bismarck eine Lüge
Für die wir feige weiter bezahlen 
Es wäre ganz einfach wenn nur
Endlich weniger mehr würde 
Wir uns konzentrierten auf
Einen schrumpfenden Kern
Dem was ist lange genügt nur
Müssten wir dazu endlich die
Lüge vom ewigen Wachstum
Aufgeben und einfach glücklich
Künftig viel weniger werden
Ist doch ganz einfach und
Wäre die Rettung für alles 

jens tuengerthal 23.1.26

Liebeskomplex

Liebeskomplex

Liebe ist immer
Komplizierter als gedacht
Leben spart i ein

jens tuengerthal 23.1.26

Teekomplex

Teekomplex

Teezubereitung
Bleibt immer komplexer als
Einfach aufbrühen

jens tuengerthal 23.1.26

Komplexitätskapitulation

Komplexitätskapitulation

Vor Komplexität
Kapitulieren könnte
Vernünftiger sein 

Zumindest als Mann
Soweit diese weiblich ist
Wäre es weise

jens tuengerthal 23.1.26