Mittwoch, 20. August 2025

Heiligesland

Heiligesland

Ein Heiliges Land
Ganz ohne Aberglauben
Ist friedlich glücklich 

Keine Grenze mehr
Zwischen Meer und Fluss dafür
Nur Laizismus 

jens tuengerthal 20.8.25

Frauengeschmack VI

Frauengeschmack VI

Hätte mich jemand mit Anfang zwanzig
Gefragt was und wie es Frauen beim Sex
Besonders lieben wäre ich aus meiner
Ach so großen Erfahrung sicher gewesen 

Mit zwölf das erste mal und vorher schon
Die Versuche im Geheimen als Kinder
Bei Festen oder Bällen der Eltern hatte ich
Dachte ich früh aufgeklärt große Erfahrung

Frauen mögen es am Anfang alle zart
Hätte ich mit Überzeugung behauptet
Nach vielleicht zehn bis fünfzehn ersten
Sexuellen Kontakten eher ahnungslos

Danach mal mehr mal weniger wild
Was der kluge Mann Frau bestimmen lässt
Sich jede Diskussion zu ersparen
Warum sie am besten oben ist glaubte ich

Heute mit einem viel hundertfachen
An Erfahrung habe ich keine Ahnung mehr
Es gibt nahezu nichts was es nicht gibt
Auch das Gegenteil von allem ist normal

Für statistisch sichere Aussagen ist
Die Erfahrungsmenge bei unter tausend
Deutlich zu gering eine glaubwürdige
Vermutung hier aufzustellen denke ich

Doch deutlich ist mir geworden es ist
Alles möglich und kann normal sein
Wie die selbe Frau genauso auch das
Gegenteil vom vorigen wollen kann

Manch ganz zarte Frau liebte es hart
Einige wollten vergewaltigt werden 
Andere nur Blümchensex anal wie
Eine für ihn real die Hure spielte

Das mir zu erzählen erregte sie
Weil sie sich schmutzig erniedrigt
Damit fühlen konnte obwohl ich es
Glaube ich lieber nicht gewusst hätte

Missbrauch und Vergewaltigungen
Verändern das Sexualverhalten bis
Zum absurden und fordern viel Vorsicht 
Habe hunderte solcher Geschichten gehört 

Auch hier ist das eine wie das Gegenteil
Zugleich möglich und normal und ich
Enthalte mich jeder Bewertung rate
Nur zu ganz besonderer Vorsicht

Eine Vergewaltigung kann für Frauen
Wie eine immer offene Wunde sein
Die bei jeder Berührung schmerzt 
Andere tun so als wäre es nichts

Welche waren noch nach vier Kindern
Gefühlt Jungfrauen ohne alle Erfahrung
Was sie glaubwürdig dabei vertraten
Wie alle Gegensätze in einer Person

Es gibt wenig was Frauen nicht können
Noch mehr was sie aus Liebe tun und
Mehr Frauen die nahezu nie kommen
Als jene die es zusammen genießen

Früher dachte ich noch es sei normal
Zusammen zu kommen weil ich es so 
Bei den ersten immer erlebte heute
Weiß ich es ist ein rares Wunder 

Wenige Frauen kannten bisher die
Neurologischen Hintergründe ihrer
Sexualität nur noch weniger Männer
Was sich hoffentlich endlich ändert

Menschen ficken einfach miteinander
Ohne wissen zu wollen was sie da tun
Erleben es wie einen hormonellen Rausch 
Befriedigung für Frauen wird da Zufall

Traue mir heute keine Aussage zu
Was alle Frauen lieben auch wenn
Viele gerne geleckt wurden und dies 
Genießen konnten gab es auch das

Gegenteil jene die es total eklig fanden
Manche fanden jede direkte Simulation
Plump und suchten lieber Umwege dabei
Andere wollten es wild fest und rauh dort

Eine feine Prinzessin im Blüschen mit
Perlenkette wollte hart gefickt werden
Sagte dies auch ausdrücklich andere
Hohe Führungskräfte wollten gerne

Erniedrigt gefesselt bespuckt oder
Angepisst werden um sich richtig
Schmutzig dabei fühlen zu können 
Ohne sonst psychisch auffällig zu sein

Fand das als Mann der Frauen liebt
Sie gerne wie Heilige anbetet eher
Seltsam befremdlich ihr mehr als nötig
Weh zu tun war nie erregend für mich

Habe keine sichere Meinung mehr was
Frauen beim Sex wirklich mögen weil es
Bei jeder nach Stimmung Zeitpunkt im
Zyklus Laune und Wetter anders sein kann

Kenne nichts was sich nicht auch bei der
Gleichen ins Gegenteil schon verkehrte
Egal was vorher dazu gesagt wurde
Entscheidet allein die Situation dabei

Sich darauf so feinfühlig wie Mann kann
Einzulassen kann helfen noch besser ist
Darüber miteinander reden was manchen
Die keine Worte dafür haben schwer fällt

Einige haben wild perverse Wünsche je
Nach persönlicher Neigung auch mit
Mehreren aber redeten nie darüber
Wie schlicht scheinen mir Männer da

Diese haben meist zu jedem Zeitpunkt
Ähnliche Vorlieben wollen immer das
Gleiche was sie oft genug schon hörten
Es als sicher auch künftig zu glauben 

Männergeschmack wäre also langweilig
Zum Frauengeschmack aber kann hier
Nichts irgend verbindliches gesagt werden
Womit es zumindest spannend endet

jens tuengerthal 20.8.25

Liebesspiel

Liebesspiel 

Ist die Liebe nur ein Spiel
Bei dem wir mal verlieren 
Dann gewinnen je nach
Laune der Natur

Oder folgt dies alles
Ehernen Gesetzen noch 
Auch wenn ich sie nicht
Verstehen kann je

Überlege ich der sich
Schon oft in verheiratete
Frauen verliebte um dann
Darunter zu leiden

Dies obwohl alle das Spiel
Vorher lange kannten
Leidet jeder der nicht mit
Vernunft dem Herzen folgt

Ist wer es tut ein Narr wie es
Schon die Römer wussten
Die Montaigne dazu zitiert
Der aber zugleich auch sagt

Wer ohne Leidenschaft dabei
Muss sich nicht wundern wenn
Beim Liebesakt nichts steht
Es für alle enttäuschend wird

Was der Lauf der Zeit ohnehin
Erledigt wie Montaigne wusste
Aber das ist auch eine klassische
Verwechslung als ob Liebe und Sex

Notwendig verbunden wären 
Zuviel Gefühl nicht eher hindert 
Was aber nicht dabei klärt ob 
Die Liebe nun stets ein Spiel ist

Oder nur mit Damen vom Theater
Was mich real nie überzeugte
So wenig wie professionelle Damen
Auch da wieder Montaigne nah

Warum ich es hier offen lasse
Zumal die Spielregeln unklar sind
Was für die eine unabdingbar ist
Der anderen dagegen völlig egal

Aber vielleicht ist dieses immer
Unklare das spielerische Element 
Was die Liebe spannend hält auch
Wenn Anfang Ende und Vollzug 
Sich erstaunlich ähneln

jens tuengerthal 20.8.25

Dienstag, 19. August 2025

Lektürentagebuch 19.8.25

Lektürentagebuch 19.8.25

Endlich Mercede und der Meisterschmied
Von Marcello Fois beendet wenn auch die
Letzten Seiten angesichts neuer Qualen in
Der Hölle der Familie eher überflogen nur

Die im Nachwort angesprochene Nähe zu
Dantes Göttlicher Komödie wird klarer nur 
Ist das Paradies von Aufstieg und Liebe am
Anfang und danach kommt die Hölle

Ein großer Roman der viel über die Insel
Sardinien mit ihrer Schönheit und Eigenheit
Vermitteln kann und nebenbei eine große
Familiengeschichte mit Dramen erzählt

Der Bezug zu Dante macht die irdische
Hölle verständlich und fühlbar dazu was
Lesend an den Rand des erträglichen führt
Von Mord über Vergewaltigung bis Suizid

Alles müssen die liebenden Eltern die aus
Dem Waisenhaus kamen ertragen bis zum
Ende das kein Ende ist einer Geschichte
Die erfunden und doch wahr zugleich ist

Die Hölle in der Gegenwart des dann
Faschistischen Italien mit seiner Willkür 
Wird so fühlbar wie die zauberhafte Insel
Und ich denke an meine Schwester dort

Möge sie den paradiesischen Teil dort
Genießen können ohne die dantesken
Prüfungen die Fois durchleiden lässt
Denn es muss wunderbar dort sein


Von Michel de Montaigne das wunderbare
Essays Über dreierlei Umgang gelesen
Wie seinen schweifenden Plauderton dabei
Wieder wie Zuhause ankommen genossen 

Es geht dabei um die drei Arten von 
Umgang die er besonders schätzt und
Welche er lieber ganz meidet weil sie ihn
Auf seinem Weg nicht weiterführen

Es ist der mit guten Freunden wie mit
Schönen Frauen und vor allem für ihn
Bücher mit denen er die meiste Zeit
Wohl verbringt auch ohne zu lesen

So genügt ihm die bloße Gegenwart
Seiner Bibliothek bei der er nur von
Fünf Reihen bedeutender Bücher spricht
Um zum Denken angeregt zu werden

Gerne enthält sich Montaigne Zuhause
Aller gesellschaftlichen Formen und
Ignoriert bloß formale Konversation
Lässt dafür seinen Gästen alle Freiheit

Bei den Damen wie bei den Herren
Schätzt er unterschiedliche Dinge
Sein Blick auf die Damen ist dabei
Einerseits von der Zeit geprägt

Gesteht aber für diese wiederum 
Ihnen große Freiheiten zu auch
Wenn manches konventionell klingt
Ist er doch seiner Zeit weit voraus

Zu den männlichen Freundschaften
Die er hatte und sehr schätzt kommt
Weniger als zu den Damen und zum
Sex über den er sehr offen schreibt 

So erklärt er auch warum er edle
Damen von Schönheit bevorzugt
Aber Lust mit Huren als riskant mied
Nachdem er sich mehrfach infizierte

Schön ist auch wie er über sich noch
Spottet der in seiner Jugend viel zu
Viele Bücher der Geltung wegen kaufte
Die er tatsächlich nie gelesen hat

Welcher Büchernarr kennt nicht diese
Reihen schicker ungelesener Bände
Die sich in jeder Bibliothek wohl finden
Da hat sich in 500 Jahren nichts geändert

So nähme er auch auf jede Reise
Stets genug Bücher noch mit doch 
Auch dies nur um von ihnen beim
Nachdenken inspiriert zu werden

Wie liebevoll er die drei Etagen seines
Turmes beschreibt ist einfach schön
Weil es den Mensch und Leser Montaigne
Sichtbar macht der mit Büchern lebte 

So auch die Bemerkung am Ende das
Auch der Umgang mit Büchern seine 
Schlechte Seite habe weil er sich dabei
Zu wenig bewege was der Körper brauche

Dies zu ermöglichen überlegte er sich
Eine Galerie als Wandelgang um seinen 
Turm zu bauen was er nie realisierte weil 
Die drohende Unruhe ihn abschreckte

Die Lektüre von Montaigne in all seiner
Manchmal liebevollen Weitschweifigkeit
Die über das eigener Sein nachdenken
Lässt ist philosophisch vielfältig lohnend

jens tuengerthal 19.8.25

Dichte

Dichte

Seit 2020 ist meine Nase meist dicht
Schmecke nahezu nichts mehr als
Vielleicht Folge von Corona auch
Gewöhnte mich inzwischen daran
Was bliebe mir auch sonst denk ich
Nicht der Dichtigkeit wegen wurde ich
Dichter das war ich davor und danach
Ob sich die Dichte meiner Verse an
Jener der Nase messen lässt scheint
Bis zum Beweis des Gegenteils mir 
Immer noch zweifelhaft aber noch
Gab ich die Hoffnung nicht ganz auf 
Dass es sich nochmal ändert denn 
Dann ist der Dichter nicht mehr
Ganz dicht 

jens tuengerthal 19.8.25

Keiner

Keiner

Keiner kommt hier lebend raus
Wissen wir eigentlich alle dennoch
Leben manche als hätten sie ganz
Viele Leben noch übrig warum es
Gut tut an den Tod auch zu denken 
Um zu genießen was bleibt
Statt sich für nichts weiter 
Im einzigen Leben zu quälen
Lustvoll lieber jeden Tag 
Zu einem Fest zu machen
Als wäre es der letzte was
Jeden Tag wahrscheinlicher wird
Nur hatte wer bis dahin genoss 
Zumindest noch etwas davon

jens tuengerthal 19.8.25

Lieblos

Lieblos 

Ohne Liebe bleibt
Mehr Freiheit bei weniger 
Sklaverei übrig

Lieblos leben wird 
Verlockender als alle
Versuche bisher

jens tuengerthal 19.8.25

Hoffnungslos

Hoffnungslos

Ohne Hoffnung wird
Leben realistischer
Nur noch genossen

jens tuengerthal 19.8.25

Aussichtslos

Aussichtslos

Die Aussichten sind
Ohne Übertreibung wohl
Höchstens bescheiden 

jens tuengerthal 19.8.25

Rückzugsvorbild

Rückzugsvorbild

Der kluge und belesene Intellektuelle
Michel de Montaigne könnte gerade 
Wieder zum wichtigen Vorbild werden
Mit seinem Rückzug in Zeiten des Krieges

Die damaligen Glaubenskriege zwischen
Konservativen Katholiken und Hugenotten
Überstand der vorher Bürgermeister von
Bordeaux durch seinen Rückzug heil

Er beriet katholische Könige wie auch
Den Kopf der Hugenotten Henri von 
Navarra aber hütete sich als selbst
Katholischer Adeliger aus ursprünglich

Jüdischer Familie aus Spanien die vor
Der Reconquista geflohen war in den
Hugenottenkriegen Position zu beziehen
Da Verwandte auf beiden Seiten standen

Erst sein Großvater hatte als reicher 
Kaufmann den Titel und das Gut der 
Familie gekauft das den Namen wie
Den kurzen Aufstieg begründete

Montaignes Vater hat als erster wie ein
Adeliger gelebt und nicht mehr.gearbeitet
Er widmete seinen Geist der Erziehung
Seines Sohnes Michel zum idealen

Renaissancemenschen der fließend
Auch Latein und Griechisch sprach mit
Den Klassikern der Antike aufwuchs
Wie heutige Kinder mit Computern

Michel de Montaigne war für seine Zeit
Ein progressiver intellektueller so sind
Auch seine Texte zu Sklaverei wie den
Umgang mit den Wilden noch aktuell 

Doch so wichtig wie viele seiner
Klugen Texte scheint mir heute die
Konsequenz seines Rückzugs welche 
Sich aller Macht freiwillig enthielt 

Unbedingt lesenswert ist was er
Dazu in seinem Turm verfasste
In dem seine Bibliothek stand die
Leider nahezu ganz verloren ging

Es ist der Geist des Rückzugs wie
Der konstruktiven Enthaltsamkeit
Der in Zeiten der Polarisierung wie
Stupider Berieselung so wichtig wird

Auch in Deutschland wurden die
Letzten Wahlen mit Hass Lügen
Wie der Angst vor Fremden noch
Gewonnen was viel uns offenbart

Während autoritäre Führer Hass
Wie Angst verbreiten könnte der
Rückzug in die Bibliothek künftig
Zur besten Alternative werden

Montaigne lesen um sich dem
Geist der Polarisierung zu entziehen
Scheint die friedlichste Antwort mir
Am Vorabend neuer Kriege

jens tuengerthal 19.8.25

Montag, 18. August 2025

Mafiafrieden

Mafiafrieden

Wie in einem Western inszeniert
Der Makler der Präsident der USA 
Leider ist die Friedensverhandlungen

Dabei verhält er sich erpresserisch
Wie ein Mafia Pate was gut auch
Zu seinem Werdegang passt

Fraglich wie lange die freie Welt
Sich dies Verhalten gefallen lässt
Welche Alternative es noch gibt

Eine Kultur der Gewalt mit dem
Recht des Stärkeren ersetzt die
Welt der vorherigen Verträge

Nebenbei wird noch die Demokratie
Der USA weiter zerstört was auch
Langfristig keine Hoffnung gibt

Dies kann und wird sicher im
Krieg enden in nächster Zeit
Außer Trump und Putin sterben

Die USA wollen die Bodenschätze
Der Ukraine ausbeuten die keine 
Aussicht auf Verlässlichkeit hat

Die vielen Opfer des Krieges waren
Damit alle umsonst und auch die
Unterstützung der Ukraine vergebens

Ob Europa nun alleine die Konfrontation
Mit Russland suchen sollte scheint
Angesichts der Übermacht fraglich

Es gibt keine bessere Perspektive
Das asoziale Arschloch Trump 
Will sich als Friedensstifter inszenieren

Ob angesichts dieser Aussichten ein
Schneller Tod im Atomkrieg nicht doch 
Verlockender wäre bleibt allein unklar

jens tuengerthal 18.8.25

Liebesgeduld

Liebesgeduld

Liebe und Geduld
Wuchsen auf verschiedenen
Planeten einst auf

Rasend hieß langsam
Ungeduld will Entspannung 
Schmerzen sind zärtlich

jens tuengerthal 18.8.25

Teezeit

Teezeit

Sich Teezeit nehmen 
Schenkt täglichen Genuss voll 
Entspannter Ruhe

jens tuengerthal 18.8.25

Schlafmangel

Schlafmangel

Schlafmangel gleicht den 
Zeitmangel nur zeitweise
Eher scheinbar aus

jens tuengerthal 18.8.25

Frauengeschmack V

Frauengeschmack V

Hatte gefühlt immer nur die schönsten
Frauen als meine Liebsten weil sie das
Für mich durch die Liebe objektiv waren
Was natürlich nur subjektiv nachvollziehbar

Damit habe ich für mich den allerbesten
Frauengeschmack der Welt ganz egal
Wen oder was ich gerade reizvoll fand
Machte die Liebe die Liebste schöner

Wie den Frauen das mit mir ging ist
Schwer für mich zu beurteilen fand
Ihre verliebten Beteuerungen meiner 
Schönheit immer eher peinlich

Wollte gerne für meinen Geist geliebt
Vielleicht für mein Geschlecht begehrt
Aber nie ein schöner Mann sein was
Die Natur relativ wunschgemäß erfüllte 

Allerdings ist diese männliche Hoffnung
Wiederum relativ durchschnittlich nur
Fast schon erwartungsgemäß statt Frau
Nach ihrem Geschmack lieben zu lassen

Heute wäre ich vermutlich schon froh 
Wenn eine auf die Idee käme überhaupt
Ästhetische Kriterien als Grund für ihre
Relative Zuneigung anzuführen

Finde große Bescheidenheit bezüglich
Der eigenen Schönheit einen guten
Charakterzug und tief stapeln lässt viel
Schöner scheinen als Eitelkeit je wird 

Inwieweit die Zweifel vieler Frauen an
Ihrer Schönheit Ausdruck einer sie
Charakterlich zierenden Bescheidenheit
Sind kann ich natürlich nicht wissen

Auch unsicher bin ich ob meine eher
Zweifel an mir mehr meine weibliche
Seite offenbaren oder ein schlichter
Realismus sind also männlich doch 

Aber jenseits solcher Fragen ist die
Beschäftigung mit Schönheit auf der
Geistigen Ebene erquicklicher als es
Ästhetik der Äußerlichkeiten je wird

Insofern die Liebe ja auch eine doch
Irgendwie geistige Frage ist auch wenn
Der Intellekt dabei seltener genutzt wird
Ist egal warum Liebe so schön macht 

Zumindest solange es uns so scheint
Ist genug Liebe übrig diese lustvoll
Miteinander lieber zu genießen statt
Ihre Gründe noch zu hinterfragen

Den besten Frauengeschmack hat
Wer mit Liebe wählt egal wie sie
Gerade zufällig dabei aussehen
Bleiben sie immer die schönsten 

Ob diese Sicht auf sie nun dem 
Geschmack der Frauen entspricht
Die gerne unvergleichlich schön sich 
Im Vergleich mit anderen fühlen wollen

Bleibt am Ende besser offen um der
Liebe genug Freiheit zu lassen sich
Bedingungslos wie erwartungslos 
Weiter entfalten zu können denn 

Wie eitel anmaßend wäre Mann
Der meinte Frauen zu verstehen
Bleibe da lieber ganz bescheiden
Über weibliche Schönheit staunend

jens tuengerthal 18.6.25

Liebesschönheit

Liebesschönheit

An die schönsten Frauen
Der Welt und darüber hinaus

Liebe macht schön und so
Scheint mir die Frau die ich
Liebe als die schönste der Welt

Nicht weil sie es wirklich wäre
Sondern weil meine Liebe sie 
Dazu für mich macht was genügt
Mit der Liebe glücklich zu bleiben

Warum Schönheit überraschend
Eine große Rolle in der Liebe
Immer spielt nur nicht ästhetisch

Sondern emotional weil sie den 
Blick aufeinander verändert was
Leider zu viele junge Frauen noch
Mit Äußerlichkeiten verwechseln 

Wenn Prinz Tamino schon fast
Kitschig in Mozarts Zauberflöte
Beim Anblick von Pamina singt 
Dies Bildnis ist bezaubernd schön

Geht es nicht um Kunstkritik
Sondern den liebenden Blick
Der die Liebste schön macht

Ob sie das in Wirklichkeit ist
Nach welchen Kriterien dabei
Auch immer gemessen wird
Ist völlig egal weil allein der
Liebende Blick dafür zählt 

Darum bin ich so dankbar
Immer nur die schönsten Frauen
Ein Leben lang geliebt zu haben

Was für ein glückliches Leben
Besser konnte es keinem gehen
Mit Mitte fünfzig die allerschönsten

Frauen der Welt geliebt und genossen 
Haben zu dürfen lässt mich lächeln
Voller Dankbarkeit für euch alle Liebsten

jens tuengerthal 18.8.25