Montag, 23. Januar 2023

Verzögerungstaktik

Verzögerungstaktik

Fast alle schimpfen über den Kanzler
Der sich nicht entscheiden kann nun
Endlich Leopard Panzer an die Ukraine
Die von Russland weiter bedrängt wird
Als Unterstützung zu liefern und ich
War immer einer der ersten dabei
Habe die militärische Taktik die so
Unnötig Menschenleben kostet als
Falsch und gefährlich gerügt weil
Putin nur die Sprache der Macht
Wie der Stärke versteht den Krieg
Unbedingt verlieren muss damit
Die Russen ihn endlich absetzen
Dann las ich einen Artikel in der NZZ
Der deutlich machte warum es auch
Gute marktstrategische Gründe gibt
Die Panzerlieferung der Partner so
Nicht einfach freizugeben weil die
Amerikanische Rüstungsindustrie
Die Lücke dort füllen will wo die
Leos dann fehlen wozu Rheinmetall
Die aufgrund jahrelang zu geringer
Nachfrage nur in Manufaktur fertigen
Nicht schnell genug liefern wodurch
Deutschland viele Aufträge verlöre
Was Arbeitsplätze in Deutschland
Gefährden würde was vermutlich
Der wichtigere Grund ist als die
Nur vorgeschobene bisherige
Zurückhaltung um nicht dort zur
Kriegspartei zu werden die sich
Putins Angriffen ausgesetzt sähe
Was angeblich eine Mehrheit der
Deutschen momentan ablehnt
Wie es sogar die SPD öffentlich
Noch vertreten hat was aber kein
Argument im Krieg sein darf den
Sicher alle Bürger fürchten der
Aber in dieser Situation leider
Unvermeidlich ist um die Freiheit
In Europa zu verteidigen die vor
Der Angst rangieren sollte denn
Nur die Angst ist Putins Macht die
Europa dringend brechen muss
Um künftig in Frieden zu leben
Die Sorge künftig Aufträge an
Amerikanische Unternehmen zu
Verlieren mag berechtigt sein
Doch trägt bewiesene Kampfkraft
Wie ein entschiedenes Hochfahren
Der Produktion die nun geboten ist
Eher mehr zur Vermarktung bei
Zumal der Leo dem amerikanischen
Modell in vielem überlegen ist 
Scholz mag bessere Gründe haben
Als es den Anschein hat aber auch
Diese Sorgen sollten kein Grund
Länger mehr sein nicht zu liefern
Wie sich in Europa vorführen noch
Zu lassen denn wer glaubt Partner
Die uns bei erster Gelegenheit
Öffentlich angreifen seien noch
Irgend zuverlässig ist naiv
Dagegen wäre Entschlossenheit
Wie ein Hochfahren der Produktion
Langfristig das beste Argument
Es gibt gute ökonomische Gründe
Sich mit den Partnern abzustimmen
Dabei hat Scholz völlig recht doch
Wäre es taktisch deutlich klüger
Statt Zählungen vorzuschieben
Die Zusagen an Verträge zu binden
Wie auf den Erfolg dabei vertrauen
Stünde der SPD mit ihrer lange
Nähe zu Putin besser als diese
Taktik für Arbeitsplätze die auch
Besser kommuniziert würde statt
Mit der Angst der Bevölkerung zu
Spielen wie auf Wahlen zu hoffen
Damit wird nur weiter verloren

jens tuengerthal 23.1.23

Genussfreude

Genussfreude

Freude am Genuss ist die höchste
Lebenskunst weil sie würdigt was ist
Wie dies voller Lust mit Freude tut
Sich darauf bedingungslos einlassen
Öffnet das Tor zum Glück da wir so
Ganz genießen was ist wie viele
Dagegen nehmen nur hin was ein
Großes Glück eigentlich ist das nie
Selbstverständlich sondern immer
Ein Anlass zur Freude auch ist
Dieses genussvoll zu würdigen
Verlängert und vergrößert Genuss
Als Zustand der Zufriedenheit die
So kommt um zu bleiben weil wir
Uns ihr voller Freude widmen was
Für jeden denkbaren Genuss gilt
Warum es lohnt sich Zeit zu nehmen
Für das Schöne es zum Kontinuum
Unseres Seins zu machen was nun
Ziemlich belanglos klingt ist darum
Die höchste Lebenskunst weil sie
Dem Augenblick Dauer schenkt
Im Bewusstsein der Freude daran

jens tuengerthal 23.1.23

Sonntag, 22. Januar 2023

Lebenslust

Lebenslust

Woher kommt die Lebenslust
Was schenkt mir diese Freude
Warum versiegt sie jahrelang
In einem Meer der Zweifel
Lohnt etwas mehr als anderes
Oder ist egal was kommt gut
Solange ich es genieße
Wie voller Lust damit lebe
Gibt es nicht mehr richtig oder falsch
Sondern zählt nur was gut tut
Um Lustvoll damit zu leben
Überlege ich und frage mich
Wie Epikur es wohl meinte
Als er sagte es ginge im Leben
Immer zuerst um Lust die uns
Erfüllung schenkt in dem was
Dann um ihretwillen getan wird
Damit ich lustvoll durch das Leben
Was noch bleibt jeden Tag fliege
Vielleicht ist die hohe Kunst es
Zuzulassen statt uns Fesseln
Für egal was anzulegen wie
Damit glücklich zu sein weil
Was ist und gut tut gut war
Die Leichtigkeit der Lebenslust
Im Sein uns schenkt

jens tuengerthal 22.1.23

Aussichtsweise

Aussichtsweise

Wie wird das Wetter werden
Bekommen wir noch Schnee
Oder bleibt es feucht und grau
Warum ist der weiße Teppich
So beruhigend friedlich wie
Wunderbar über allem liegend
Als versöhnlicher Anstrich der
Hoffnung auf bessere Zeiten
In der dunkelsten Epoche des
Jahres die damit zur blendend
Hellsten natürlich uns wurde
Als es noch weiße Winter gab
Die Aussichten darauf sind
Derzeit eher bescheiden doch
Manchmal schneit es dennoch
Verwandelt die Welt in ein
Winterwunderland voller Ruhe
Legt die sanfte Dämpfung über
All den Lärm der Großstadt
Wie schön wäre diese Aussicht
Denke ich und habe nur die
Erinnerung als Aussicht noch
Was immerhin ein Trost ist

jens tuengerthal 22.1.23

Samstag, 21. Januar 2023

Kleinertod

Kleinertod

La petite mort oder der kleine Tod
Nennen die Franzosen gerne den
Orgasmus als Sein zwischen Welten
Ähnliche Ideen finden sich auch im
Tibetischen Buddhismus wie dem
Tantra Yoga wieder die Stufen des
Seins als Phasen der Auflösung
Beschreiben welche wir durchlaufen
Finde den Gedanken den Moment
Schönster Lust der in der Zeit der
Fruchtbarkeit sogar zeugen könnte
Mit dem Tod zu verbinden schön
Weil es nichts mehr darüber gibt
Wir uns im seligen Nichts auflösen
Was dann ineinander überfließt
Wer je dies Glück teilen durfte
Weiß wie schön Überfluß sein kann
Wo er voll Seligkeit ineinander endet
Doch ist der Höhepunkt auch das
Ende voriger Geilheit die zwar
Wieder geweckt werden kann
Frauen sind da deutlich potenter
Aber zunächst im Nichts endet
Was zufrieden mit sich ist
Nichts mehr braucht wie
Selig alles genossen hat
Den Höhepunkt des Seins
Zumindest des sexuellen
Nach dem Tod zu nennen
Gibt dem Seine eine große
Leichtigkeit in Endlichkeit
Was könnte mehr sein

jens tuengerthal 20.1.23

Liebestod

Liebestod

Wie eng ist die Liebe mit dem Tod
Verbunden überlege ich der selbst
Im Liebeskummer sich diesem viel
Näher schon fühlte als dem Leben
Aber später immer begriff wie sehr
Der Tod einer Liebe die so fesselte
Dass Leben ohne wertlos erschien
Eine Befreiung für mein Sein war
In dem es um nichts geht als das
Was bleibt zu genießen denn mehr
Kann keiner am Ende von sich sagen
Doch taucht der Tod auch in den
Liebesschwüren der Ehe mit auf
Bei der getraut wurde bis der Tod
Uns scheidet wie Liebende gerne
Sich ein Leben lang Liebe noch
Im Rausch der Hormone völlig
Von Zurechnungsfähigkeit befreit
Versprechen als schönen Traum
Eines nie endenden Glücks was
Wie das Leben auch endlich ist
Manche Liebe dauert bis zum Tod
Wenn einer oder beide bevor sie
Ihr Gefühl füreinander verloren
Starben was wir dann romantisch
Für den Gipfel der Liebe halten
Oder der Dummheit wie im Fall
Von Romeo und Julia die ihre
Real unmögliche Beziehung so
Auf alle Ewigkeit besiegelten auch
Wenn es aus Versehen geschah
Spielen Liebe und Tod als große
Idee von Ewigkeit zusammen auch
Wenn diese real meist eher noch
Zeitlich relativ begrenzt ist hat nie
Wirklich geliebt wer nicht hoffte
Sie möge ewig halten oder sich so
Mit vollem Herzen versprach egal
Wie unsinnig dies hinterher scheint
Welcher Wahnsinn uns dazu trieb
Ist die Größe es zu wollen auch
Ein Maßstab für große Liebe eines
Immer gefährlichen Maßstabs weil
Keine Liebe vergleichbar ist warum
Keine größer als die andere je ist
Wer den Vergleich sucht nur einen
Wettkampf will der Liebe widerspricht
Aber das zu begreifen braucht Zeit
Es gibt keine kleine und große Liebe
Aber die Liebe in alle Ewigkeit sich
Zu versprechen fühlt sich dann so
Großartig an wie es danach dafür
Weher tut als alle Vernunft rät
Warum die Liebe die wir leben
Besser ist als jene die schon
An das Ende des Seins denkt
Wer dies verspricht hat sich
Meist nur versprochen aber
Der Tod ist zumindest sicher
Die Liebe immer nur bedingt

jens tuengerthal 201.23

Endlösung

Endlösung

Endlösung klingt schrecklich auch in
Erinnerung der Verbrechen unter den
Nationalsozialisten dabei enthält es
Zwei befreiende Komponenten die
Alles Leben betreffen was vielleicht
Darüber nachdenken lassen könnte
Den Tod als Endlösung zu sehen
Ohne Furcht vor der Endlichkeit die
Teil unserer Natur eben ist ohne
Welche kein Sein sein könnte
Warum das Streben nach ihrer
Überwindung von Dummheit mehr
Zeugt als von Weitsicht an der es
Denen die unbedingt weiterleben
Wollen statt das Nichts zu schätzen
Offensichtlich wohl deutlich mangelt
Die Endlichkeit befreit von allem was
Belastet wie was wunderbar war
Warum Liebende unter ihr leiden
Doch Ende mit Lösung verbinden
Hilft darin gute Natur zu sehen die
Mit dem Nichts größte Freiheit uns
Für alle Ewigkeit dann schenkt weil
Wer nicht mehr ist sich um nichts
Kümmern kann oder muss wie
Keine Schuld oder Verantwortung
Mehr tragen muss was nur für die
Lebenden noch eine Rolle spielt
Aber der Begriff Endlösung wenn
Von den widerwärtigen Verbrechen
Der Jünger des Österreichers erst
Befreit auf das Sein angewandt
Gibt eine Haltung die entspannt
Komme was wolle am Ende steht
Die Lösung vom Sein und dann
Ist damit alles erledigt was doch
Dem Leben ein Ende in Freiheit
Zumindest schenkt egal was war
Verliert der Tod seinen Schrecken
Wo das Ende zur Lösung wird
Vielleicht lohnt es sich den einst
Verbrechern den Begriff wieder
Wegzunehmen um dafür das Sein
Wie es ist am Ende zu genießen

jens tuengerthal 20.1.23


Scheinwelt

Scheinwelt

Wir wirklich die Wirklichkeit ist
Würde ich eher infragestellen
Als lieber radikaler Konstruktivist
Doch frage ich mich was von
Der Welt schönen Scheins am
Ende der Existenz noch bleibt
Nach vielen Jahren Arbeit in der
Krebsbaracke ist der Tod mir als
Normal vertraut geworden wie
Schon durch den tödlichen Unfall
Den ich mit 16 erlitt aber wie hier
Deutlich lesbar überlebte doch was
Bleibt kann ich nicht sagen auch
Ob es sich privatversichert besser
Stirbt als im Kassenbett zumindest
Werden alle gleich schnell kalt wie
Stunden später blau und steif auch
Hängt ein mehr an Gelassenheit
Nie am Wohlstand der Patienten
Das Ende jedenfalls ist ganz real
Danach ist nichts mehr ganz egal
Ob wir es fürchten oder nicht aber
Wenn das Ende wirklich naht ist
Kein Schein mehr da uns über
Was bleibt länger zu täuschen
Vielleicht bewertet das diesen
Im richtigen Maß der Zeit die
Läuft bis sie für uns endet
Was von allem befreit

jens tuengerthal 20.1.23

Vergebensstreben

Vergebensstreben

Vergebens streben wir nach Ewigkeit
Alles was wir tun ist endlich wie mit
Dem Tod unser Sein endgültig endet
Ob wir Himmel oder Hölle phantasieren
Spielt für das Seine keine Rolle mehr
Wenn es nicht mehr ist das einzige
Was wir erfolgreich versuchen können
Ist möglichst spurlos zu verschwinden
Alles Streben war am Ende vergebens
Weil wir nichts mitnehmen können da
Das letzte Hemd keine Taschen hat wie
Der Volksmund es sagt oder juristisch
Wer nicht mehr ist hat kein Eigentum
Kann und muss sich um nichts mehr
Kümmern weil nicht mehr da aber das
Einzig nicht vergebliche im Sein wäre
Sich um dessen Fortbestand noch zu
Kümmern nicht durch Fortpflanzung
Zu viele sind wir längst auch wenn
Das Umdenken noch Generationen
Dauern wird sondern durch Streben
Nach Spurlosigkeit die Gewohnheiten
Infragestellt im Lichte ihrer Folgen
Wie nachhaltig Verantwortung noch
Übernimmt durch sein spurloses
Verschwinden täten viele mehr für
Positive Wirkung in der Ewigkeit als
Durch den Versuch noch welche zu
Hinterlassen die bleibend sind denn
Dies Streben ist vergebens wenn
Wir was sicher kommt nicht mehr
Sind können wir nur gut sein wenn
Möglichst spurlos verschwunden
Alles andere bleibt vergebens

jens tuengerthal 20.1.23

Bestandsprüfung

Bestandsprüfung

Deutschland will nun den Bestand
Seiner lieferbaren Panzer prüfen
Also ordentliche Verwaltungsarbeit
Vor weiteren Zusagen erledigen um
Sich nicht weiter festzulegen ob nun
Endlich Leopard geliefert werden
Stattdessen werden noch weitere
Zusagen zur Lieferung gemacht
Ganz vorsichtig um nur nicht in den
Krieg gezogen zu werden oder die
Russen sprich Putin zu sehr zu
Provozieren weil die Furcht vor dem
Krieg größer ist als der Mut die
Freiheit zu verteidigen was auch
Taktisch klug sein könnte weil die
Verzögerte Lieferung einen Sieg
Der Ukraine hinausschiebt aber
Durch weitere Unterstützung auch
Den Sieg Russlands verhindert
Das sich weiter dort aufreiben soll
Denn ein geschwächtes Russland
Ist besser als ein besiegtes was
Gefährlicher werden könnte so
Eiert die Weltgemeinschaft weiter
Unterstützt aber immer zu wenig
Der Ukraine zum Sieg zu helfen
Doch genug Putin zu schwächen
So viele ukrainische Leben diese
Zögerliche Taktik nun auch kostet
Die von Freiheit redet ohne diese
Mit aller Kraft zu verteidigen die
Zu einem Sieg nötig wäre könnte
Sie schlimmeres verhindern für
Europa wie die Welt indem sie
Eine weitere Eskalation verhindert
Das ist keine Politik der Ideale
Die Freiheit über alles stellt wie
Den Feind dieser besiegen will
Sondern schlichte Realpolitik die
Sich beteiligt unbeteiligt gibt weil
Die Furcht vor Russland größer ist
Als der Mut seine Werte aufrecht
Zu verteidigen aber vielleicht ist
Dies angesichts der russischen
Atommacht relativ vernünftig
Ungeschoren davon zu kommen
Oder erst einzugreifen wenn der
Feind im Osten schwach genug ist
Der Widerstand im Land wächst
Weil der Krieg zu viele Opfer kostet
Deutschland prüft erstmal den Bestand
Dann sehen wir in Ruhe weiter aber
Zumindest schließt es die Lieferung
Des Leopard nicht länger mehr aus
Mehr war wohl nicht zu erwarten
Die Ukraine bekommt Milliarden die
Zum Überleben gerade genügen
Wie den Krieg noch verlängern
Keiner im Westen sollte länger
Behaupten den Krieg beenden
Zu wollen was wir könnten aber
Vielleicht rettet es mehr Leben
Als ein schneller Sieg der Ukraine
Zumindest in NATO Staaten um
Deren Sicherheit es uns ja geht
Was wer sich dabei denkt hofft
Fürchtet kann dahinstehen mit
Den Beschlüssen von Ramstein
Geht der Krieg munter weiter wie
Das Sterben in der Ukraine

jens tuengerthal 20.1.23

Totentanz

Totentanz

Tanzen wir wieder mit dem Tod
In Zeiten der Corona Seuche 
Während nebenan der Krieg tobt
Ähnelt die Lage jener Zeit in der
Totentanz oder Makabertanz noch
Im 14. Jahrhundert aufkamen als die
Pest in Europa wütete wurde zuerst
Die Macht des Todes als Tanz in
Bildern und Schriften dargestellt
Die Bedrohung des Lebens vom
Allgegenwärtigen Tod zu zeigen
Warum der Tod gefürchtet wurde
Wenn gute Christen doch auf das
Himmelreich hoffen konnten ist so
Unklar wie die Furcht vor ihm bis
In unsere Zeit mit dem doch nur
Das Nichts kommt in dem wir
Nicht mehr sind warum Epikur
Schon 300 Jahre bevor der
Guru der Christen seine Sekte
Gründete feststellte dass der
Tod ihn nichts anginge weil er
Solange er da wäre nicht da ist
Wenn er nicht mehr da ist aber
Der Tod da wäre ihn jedoch
Nichts mehr etwas anginge weil
Sein Sein endete was Freiheit
Von allem bedeutete warum die
Kirche auch lange alles tat die
Lehren des Epikur zu verbergen
Wie die seines Schülers Lukrez
Der zweihundert Jahre später
Zur Zeit von Cäsar und Cicero
Dessen Weisheit in Verse setzte
Von den Dingen der Natur oder
De rerum natura im Original was
Den Tanz mit dem Tod entbehrlich
Wie alle Furcht überflüssig macht
Vielleicht sollten wir uns weniger
Mit dem Tod beschäftigen als was
An Leben uns noch bleibt mehr
Genießen um so dem Tod quasi
Tanzend voller Lust ein Schnippchen
Zu schlagen wie damit zugleich
Allem Aberglauben der stets von
Der Furcht vor dem Tod lebte
Auch wenn der Totentanz uns
Große Kunst bescherte wie die
Zahl der Übersterblichkeit hoch ist
Infolge der Pandemie unter Alten
In der Ukraine täglich hunderte im
Krieg sterben sollten wir lieber
Was an Leben uns bleibt noch
Jeden Tag genießen statt sich
Furchtsam den Tod auszumalen
Lieber das Leben mehr lieben
Wie die Liebe dabei leben um
Alles was bleibt zu genießen
Danach ist nichts mehr was
Uns noch etwas anginge was
Vielleicht achtsamer mit dem
Was ist uns umgehen lässt

jens tuengerthal 20.1.23