Freitag, 30. Januar 2026

Lektürentagebuch 30.1.26

Lektürentagebuch 30.1.26

Was auf dem Spiel steht fragt sich
Wie seine Leser Philipp Blom im
Letzten Kapitel seines Buches 
Die Welt aus den Angeln

Hierbei bildet es den Abschluss des
Epilogs Nachtrag zur Bienenfabel die
Nach Mandeville zu Ende erzählt wird 
Doch vorher fragt er nach Parallelen

Zeigt auf wie der Klimawandel infolge
Globaler Erhitzung auch zu mehr an
Politischen Extremen führen wird wie
Schnell wir den Vorsprung verspielen

Ob Menschenrechte Demokratie wie
Die uns selbstverständliche Freiheit
Wirklich natürlich sind oder auch ganz
Schnell durch Konsum ersetzt werden

Die Entwicklung in den USA zeigt uns 
Wie weitsichtig aktuell Bloms Buch 
Von 2018 heute noch und wieder ist
Mit allen schrecklichen Folgen auch

In Mandevilles Bienenfabel zerstören 
Die Bienen durch weiter ständiges
Wachstum ihren Bienenstock selbst 
Fressen sich dann gegenseitig auf

Wie weit wir die in Zeiten des klaren
Klimawandels weiter in Urlaub fliegen
Als wäre es normal davon entfernt 
Noch sind wird ziemlich deutlich

Wir zerstören unseren eigentlich 
Perfekten Bienenstock selbst weil
Wir nichts als arbeiten und wachsen
Können und bringen uns dann um

Nach der Lektüre dieses Buches liegt 
Der Aufruf innezuhalten noch näher
Es geht um Leben und Tod aber es
Liest keiner weil alle weiterhetzen


In gesprungene Liebe von Manfred 
Flügge das nächste Kapitel begonnen 
Der Mann der die Malerinnen liebte 
Was zunächst von der Mutter von 

Henri-Pierre Roché erzählt die früh
Witwe wurde und selbst ein Buch
Als Ratgeber zur Erziehung schrieb 
Der ihr kritisches Männerbild zeigt 

Das ist witzig geplaudert und wird
Vom Autor genutzt auf Henri und
Seine Persönlichkeit umzuleiten der
An den Maßstäben seiner Mutter

Der er angeblich keine seiner 
Geliebten je vorstellte was doch 
Eher zweifelhaft in allem erscheint
Jedoch hatte auch Helen mit ihr so

Ihre Probleme das übliche Thema
Der dominanten rigorosen Mütter 
Die typischerweise Don Juan Söhne
Mit allen Symptomen dann haben

Lese über den Werdegang von
Henri der seine Studien beide nicht
Zu Ende bringt aber über Kontakte
Seine Welt in der Kunstszene baut

Erfahre von den engen Kontakten
Zu Picasso Duchamp und Man Ray
Seine Rolle als Vermittler auch von
Deutscher Literatur nach Amerika

Lese interessiert was Gertrude Stein
Deren Tagebücher hier noch irgendwo
Im Flur meine ich liegen über den 
So anregenden Kunstvermittler sagt

Einer der sich seine eigene Welt
Ohne jeden Abschluss dafür über
Kontakte in der Kunstwelt aufbaute
Mit seinen Manieren Vermittler wurde 

Die Mutter hätte noch die Idee vom 
Gesunden Geist im gesunden Körper
Hochgehalten was beim Sohn nur zu
Etwas Boxen erfolgreich noch führte

In der Kunstszene und bei den dort
Verkehrenden Frauen verkehrte der
Gute Henri jedenfalls sehr erfolgreich
Ohne eine große Karriere zu machen

Henri soll selbst eine ansehnliche
Sammlung von Kunst gehabt haben
Mit Werken von Braque Picasso
Man Ray und Duchamp darunter

Durch seine engen auch persönlichen
Kontakte mit einigen der Künstler
Wurde Henri so zu einem Stück der
Pariser Kunstgeschichte der 20er

Auch seine Geliebte Helen wie wohl
Manche andere auch stand seinem
Engen Freund Man Ray nackt Model 
Was die Liebe zur Kunst belebt 

Auch nur wenige Seiten über diese
Menschen zu lesen ist faszinierend
Macht verständlich was meinen
Großvater so sehen dort anzog 

Auch wenn dessen Geschmack nie
Über den angeblichen Turner noch
Hinausging und er auf den Picasso
Weil betrunken angeboten verzichtete 

Doch immerhin war diese Geschichte
Wiederum Grund für eine schöne
Plauderei mit Heinz Berggruen in 
Seinem wunderbaren Museum noch

Wie schön ist es doch wenn dir die 
Literatur Brücken zu eigener Liebe
Wie sinnlichen Erlebnissen baut
Denke ich in Gedanken in Paris

An die Verlobte aus deren schönem Schlafzimmer im Schloss eines
Freundes dir Paris zu Füßen lag wie
Die 3 Modells im VII. Arrondissement 

Manchmal verschmelzen die Zeiten
Noch zwischen den Erinnerungen
Und die Liebe fliegt frei die in Paris
So selten wie unbezahlbar wurde 

jens tuengerthal 30.1.26


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