Lektürentagebuch 30.1.26
Was auf dem Spiel steht fragt sich
Wie seine Leser Philipp Blom im
Letzten Kapitel seines Buches
Die Welt aus den Angeln
Hierbei bildet es den Abschluss des
Epilogs Nachtrag zur Bienenfabel die
Nach Mandeville zu Ende erzählt wird
Doch vorher fragt er nach Parallelen
Zeigt auf wie der Klimawandel infolge
Globaler Erhitzung auch zu mehr an
Politischen Extremen führen wird wie
Schnell wir den Vorsprung verspielen
Ob Menschenrechte Demokratie wie
Die uns selbstverständliche Freiheit
Wirklich natürlich sind oder auch ganz
Schnell durch Konsum ersetzt werden
Die Entwicklung in den USA zeigt uns
Wie weitsichtig aktuell Bloms Buch
Von 2018 heute noch und wieder ist
Mit allen schrecklichen Folgen auch
In Mandevilles Bienenfabel zerstören
Die Bienen durch weiter ständiges
Wachstum ihren Bienenstock selbst
Fressen sich dann gegenseitig auf
Wie weit wir die in Zeiten des klaren
Klimawandels weiter in Urlaub fliegen
Als wäre es normal davon entfernt
Noch sind wird ziemlich deutlich
Wir zerstören unseren eigentlich
Perfekten Bienenstock selbst weil
Wir nichts als arbeiten und wachsen
Können und bringen uns dann um
Nach der Lektüre dieses Buches liegt
Der Aufruf innezuhalten noch näher
Es geht um Leben und Tod aber es
Liest keiner weil alle weiterhetzen
In gesprungene Liebe von Manfred
Flügge das nächste Kapitel begonnen
Der Mann der die Malerinnen liebte
Was zunächst von der Mutter von
Henri-Pierre Roché erzählt die früh
Witwe wurde und selbst ein Buch
Als Ratgeber zur Erziehung schrieb
Der ihr kritisches Männerbild zeigt
Das ist witzig geplaudert und wird
Vom Autor genutzt auf Henri und
Seine Persönlichkeit umzuleiten der
An den Maßstäben seiner Mutter
Der er angeblich keine seiner
Geliebten je vorstellte was doch
Eher zweifelhaft in allem erscheint
Jedoch hatte auch Helen mit ihr so
Ihre Probleme das übliche Thema
Der dominanten rigorosen Mütter
Die typischerweise Don Juan Söhne
Mit allen Symptomen dann haben
Lese über den Werdegang von
Henri der seine Studien beide nicht
Zu Ende bringt aber über Kontakte
Seine Welt in der Kunstszene baut
Erfahre von den engen Kontakten
Zu Picasso Duchamp und Man Ray
Seine Rolle als Vermittler auch von
Deutscher Literatur nach Amerika
Lese interessiert was Gertrude Stein
Deren Tagebücher hier noch irgendwo
Im Flur meine ich liegen über den
So anregenden Kunstvermittler sagt
Einer der sich seine eigene Welt
Ohne jeden Abschluss dafür über
Kontakte in der Kunstwelt aufbaute
Mit seinen Manieren Vermittler wurde
Die Mutter hätte noch die Idee vom
Gesunden Geist im gesunden Körper
Hochgehalten was beim Sohn nur zu
Etwas Boxen erfolgreich noch führte
In der Kunstszene und bei den dort
Verkehrenden Frauen verkehrte der
Gute Henri jedenfalls sehr erfolgreich
Ohne eine große Karriere zu machen
Henri soll selbst eine ansehnliche
Sammlung von Kunst gehabt haben
Mit Werken von Braque Picasso
Man Ray und Duchamp darunter
Durch seine engen auch persönlichen
Kontakte mit einigen der Künstler
Wurde Henri so zu einem Stück der
Pariser Kunstgeschichte der 20er
Auch seine Geliebte Helen wie wohl
Manche andere auch stand seinem
Engen Freund Man Ray nackt Model
Was die Liebe zur Kunst belebt
Auch nur wenige Seiten über diese
Menschen zu lesen ist faszinierend
Macht verständlich was meinen
Großvater so sehen dort anzog
Auch wenn dessen Geschmack nie
Über den angeblichen Turner noch
Hinausging und er auf den Picasso
Weil betrunken angeboten verzichtete
Doch immerhin war diese Geschichte
Wiederum Grund für eine schöne
Plauderei mit Heinz Berggruen in
Seinem wunderbaren Museum noch
Wie schön ist es doch wenn dir die
Literatur Brücken zu eigener Liebe
Wie sinnlichen Erlebnissen baut
Denke ich in Gedanken in Paris
An die Verlobte aus deren schönem Schlafzimmer im Schloss eines
Freundes dir Paris zu Füßen lag wie
Die 3 Modells im VII. Arrondissement
Manchmal verschmelzen die Zeiten
Noch zwischen den Erinnerungen
Und die Liebe fliegt frei die in Paris
So selten wie unbezahlbar wurde
jens tuengerthal 30.1.26
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