Samstag, 9. Oktober 2021

Märchenzauber

Märchenzauber

Betrachte das Leben als Aufklärer
Gerne realistisch aber manchmal
Tauchen märchenhafte Augenblicke
Auf die unglaublich scheinen doch
Wirklicher sind als viele Träume
In denen wir uns konkretes wünschen
Was vermutlich schon an der Erwartung
Liegt die mit konkreten Wünschen nur
Enttäuscht werden kann weil nichts
Dem entspricht was wir uns träumen
Sich auf völlig Unerwartetes einlassen
Kann der Schlüssel zum Glück sein
Wie uns im Märchenzauber tauchen
Lassen der ein steter Quell der Freude
Dann wird jenseits aller sonst Grenzen
Von Gewohnheit und Erwartung ein
Märchen wahr von dem keiner ahnte
Dass es so wirklich werden könnte
Weil niemand damit rechnete womit
Sich am Ende bestätigt was schon
Zu Anfang aus anderen Gründen
Irgendwie logisch erschien Märchen
Sind so wenig berechenbar wie Zauber
Manchmal können Zauberer der Worte
Märchen wahr werden lassen in ihren
Geschichten was zum Glück genügt
Um es zu genießen wie es ist als ein
Hauch von Phantasie im Leben wie
Wirklich die Wirklichkeit auch ist
Was hier am Ende dahinsteht

jens tuengerthal 8.10.21

Hafenfreiheit

Hafenfreiheit

Ist ein Hafen ein Ort der Ankunft
Wie der sichere Hafen der Ehe es
Für mehr früher war als heute ist
Oder mehr der des Aufbruchs
Von wo aus es in die Ferne geht
Die manche magisch anzieht als
Läge uns was fern ist je näher
Zumindest gingen von hier aus
Viele Reisen des Handels los
Kamen Güter aus der Ferne an
Um Teil unserer Heimat zu werden
Ihr den Duft der Ferne zu leihen
Wie es etwa Gewürzen entspricht
In der Hansestadt Bremen einst
Geboren liegen Häfen mir nahe
Auch wenn noch Weser davor fließt
Fühle ich mich irgendwie wohl da
Nach dem ersten Lebensjahr am
Osterdeich noch mit Blick auf das
Gerade dortige Zweitligastadion
Nicht unbedingt zwischen Containern
Auch Kreuzfahrtschiffe lösen eher
Allergien bei mir aus wie Reisen
Überhaupt in Zeiten des Klimawandels
Einfach asozial wurde manche aber
Noch brauchen es zu merken als sei
Das 20. Jahrhundert nicht zu Ende
Wären Entdecker nicht Geschichte
Zerstörte nicht mehr wer weiter so
Spielte als hinge nicht alles zusammen
Aber zumindest bieten Schiffe eine
Perspektive für ein unschädliches Reisen
Sofern wir den Antrieb wieder ändern
Auf Segel oder Solar dann was
Rohstoffe spart wie Umwelt schont
Sich sehr bald schon rechnen dürfte
Haben Wasserstraßen eine Zukunft in
Hoffentlich langsameren Zeiten wieder
Dann könnten auch Häfen die neuen
Zentren werden wie eine Hanse als
Organisation globalen Handels der
Den Ressourcen sich anpasst wieder
Entstehen es wird noch etwas dauern
Bis die rasenden Idioten gebremst sind
Aber es ist unsere einzige Perspektive
Nicht der Weltraum in den sich eher
Zweifelhafte Unternehmer katapultieren
Lassen weil Schiffe als langsamere
Verbindung die sich Zeit nimmt über
Teilweise Monate menschlicher sind
Als unerträgliche geflügelte Raserei
Entfernung realer erfahrbar machen
So können Häfen sowohl als Orte
Der Ankunft wie der Abfahrt unsere
Freiheit verteidigen helfen wie die
Zukunft entscheidend mitgestalten
Als Zentren nachhaltigen Handels
Insofern Globalisierung auch Freiheit
Verbreitet die der Handel braucht
Auf Dauer erfolgreich zu sein was
Sterbende totalitäre Staaten wie
Russland oder China bald merken
Wenn dynamische Freiheit zur
Umstellung der Wirtschaft fehlt
Ob die Hansestädte die Zeit bis
Dahin überleben werden könnte
Kurzsichtig fraglich erscheinen
Doch trauen wir hier besser dem
Typischen Baustoff dort Klinker
Der vom Salz poliert schon so
Manche Kriege glänzend überstand
Auch Vertrauen in Fortbestand den
Kurzfristig rasenden Moden zum
Trotz gibt künftige Freiheit hier
Häfen könnten mehr Zukunft haben
Als Werftenpleiten vermuten lassen
Weil Freiheit des Handels immer
Die sicherste Perspektive noch ist
Freiheit der Welt überall zu sichern
Wobei Häfen und Waren wieder die
Wichtigeren Orte werden wenn es
Eine Weltwährung geben wird für
Den globalen Handel womit auch 
Wertpapiergeschäft zur Finanzierung
Abstrakt an Bedeutung verlieren wie
Die dort bisher üblichen Wetten auf
Den Ausgang eines Geschäftes weil
Geringere Schwankungsbreite beim
Finanzierungsgewinn die Ware selbst
Wieder in den Mittelpunkt stellen was
Banken zu bloß Geldverleihern macht
NIcht zu im Zinseszins noch bereicherten
Eigentümern weil ihre Arbeit unproduktiv
Eigentlich ist wie für Knechtschaft als
Sklaverei des Geldes steht welche sich
Weniger lohnen sollte als Warenhandel
Oder die Produktion von Lebensmitteln
Da die Gefahr der Spekulation zu oft in
Luftblasen führt die so tödlich sind
Beim Platzen alles mitreißen während
Häfen reale Waren mit Werten bieten
Wie das Haus Buddenbrook einst in
Schieflage geriet als Thomas erstmals
Auf Weizen auf dem Feld wettete für
Einen höheren Gewinn der nie kam
Beim Gatten vom Tonis Internatsfreundin
Damals noch Armgard von Schilling
Natürlich sind Schiffe Unsicherheiten
Wie dem Wetter ausgeliefert doch sind
Diese kalkulierbar wie versicherbar
Was Thomas nicht tat dem der Hagel
Den Gewinn gründlich verhagelte
Während bloße Spekulation nie mehr
An Wert schafft als sich mit sich selbst
Zu beschäftigen im ewigen Kreislauf
Narzisstischer Eitelkeiten ohne Wert
So könnte eine künftige Welt die dann
Vielleicht 60 Jahre später endlich auch
Begriffen hat was bereits in den frühen
Siebziger Jahren Wissenschaftler sagten
Über die Grenzen des Wachstums wie
Eine notwendig andere Perspektive doch
Vermute ich allem guten Willen zum Trotz
Das Rénnen für den Übergang wird eine
Halb riskante Spekulation machen die
Ein Gleichgewicht zwischen Risiken
Und Gewinnen geben wird womit am
Ende keiner alles bekommt aber auch
Niemand keinen Gewinn machen kann
Ob die alten Hansestädte dabei zu den
Gewinnern gehören werden wird wohl
Weniger an Chancen der Schiffe liegen
Als an der Freiheit des Handels dort
Also auch politisch beeinflusst sein
Was wieder alles offen hält da dort
Nicht notwendig die Vernunft regiert
Sondern wie Berlin für alle gut zeigt
Je mehr öffentlich kalkuliert wird desto
Weniger markttauglich sich zeigt da
Empfindlicher Handel die politischen
Schwankungen stets noch bestrafte
Wie London gerade bitter wieder lernt
Wer die Freiheit wirklich verteidigt
Hat dagegen schon gewonnen da
Nationale Beschränkung immer ein
Witz gegen Freihandel auch war der
Schon die Hanse lange verärgerte
Wie in den Buddenbrooks in der
Diskussion zum Zollverein gleich zu
Beginn sich zeigt weil die Neigung
Zu Schranken und Beschränkung
Beschränkten Geistern zwar eher liegt
Wie Trump und Johnson zeigten die
Auf einem Niveau mit Nordkorea
Eher stehen als mit der EU zu denen
Sich die Polen mit ihren Kartoffelkönigen
Überraschend bald gesellen könnten
Aber noch ist Polen nicht verloren
Auch wenn unklar ist wann der Osten
Europas dort auch innerlich ankommt
Was ja wie der blaue Gürtel auch hier
Von Sachsen bis Thüringen zeigt wohl
Eine Deformation Ost bleiben wird die
Viel Geld für Aufklärung forderte wäre
Wer dazu noch hoffnungsfroh bereit
Wären nicht Teilgebiete wie um Berlin
Brandenburg längst abgeschrieben als
Real existierender Freizeitpark in dem
Sitzenbleiber Teil der Inszenierung des
Verlorenen Lebens werden denn was
Willst du auch machen in Brandenburg
Irgendwann wird es dann Park um Berlin
Vermutlich so wenig wie in Wismar
Was aber zumindest einen Hafen hat
Damit eine Chance zur Ankunft noch
Wie zur Abfahrt bietet was bei Hanse
Nach Zukunft irgendwie klingt welche
In Neufünfland sonst rar gesät sind
Sehen wir von Tesla mal ab wo ein
Eher fadenscheiniger Unternehmer
Der seine Firma nach einem noch
Größeren Scharlatan benannte dafür
Sein Unternehmen ins rechtsradikale
Texas von Kalifornien zog damit kein
Verfahren dortiger Richter mehr die
Rechtsradikalen Umtriebe in dem
Scheinbar Öko-Betrieb nachweist
Der auf Scharlatanerie auch beruht
Wie der kroatische Namensgeber
Aber bevor ich mich nun verzettele
In kleinen moralischen Anklagen nur
Mittelmäßiger Scharlatane mit Taschen
Voller Geld die Geschmack meidet
Außer dieser ist Amerikaner noch
Sei festgestellt dass Häfen zumindest
Eine ökologische Perspektive haben
Die Freiheit nachhaltig verteidigt
Was doch ein Wort wert war

jens tuengerthal 8.10.21

Dienstag, 5. Oktober 2021

Zykluslust

Zykluslust

Der weibliche Körper unterliegt dem
Zyklus den die Zeugung braucht um
Dem befruchteten Ei wenn es eines
Geben sollte ein frisches Nest zu geben
Spannend ist ob die Lust der Frau
Von diesem beeinflusst wird was ich
So weder leugnen noch bestätigen
Würde weil es nur einer von vielen
Einflüssen ist die sich auswirken
Doch auch bei Frauen jenseits
Der Wechseljahre verändert sich
Empfindsamkeit wie Lustempfinden
Im Laufe des Zyklus wie etwa das
Scheidensekret was von klar wie
Völlig neutral im Geschmack sich
Zu zähflüssig intensiv kurz vor der
Regel wenn es so eine noch gibt
Verändert was auch das Empfinden
Für Berührung und Reizung ändert
So hat jeder Zeitpunkt seine Art
Der Sexualität die passend ist wie
Punkte die eher stimulierbar sind
Manchmal ist die Klitoris empfindlich
Dann wieder weniger oder möchte
Manchmal stark berührt werden
Weil alles sich wandelt warum es
Kein richtig oder falsch dabei gibt
Auch wenn Frau das so sagt kann
Im nächsten Moment das Gegenteil
Wieder richtig oder nötig auch sein
Sondern das richtige Gefühl für die
Richtige Situation entscheidet was
Gut tut was Männer schwer verstehen
Die es gerne immer gleich haben was
Aber nicht zu Frau passt die sich stets
Der Natur anpasst doch all dies ist zu
Vernachlässigen gegen die geistigen
Kräfte die mit Gewohnheit die Lust
Bestimmen wie verändern weil alles
Im Zusammenhang steht tut es der
Gemeinsamen Lust beim Sex gut
Sich bewusst zu sein welche nun
Gerade wie gut tut um zumindest
Ein Verständnis der Basis zu haben
Die sich dazu noch von unzähligen
Einflüssen bestimmt verändert die
Zumindest ich nie erfassen könnte
Warum es gut tut zumindest das
Was bleibt ist besser zu verstehen
Die weibliche Lust unterliegt auch
Dem Zyklus aber stärker noch sagt
Alle Erfahrung wirken noch andere
Faktoren für den geteilten Genuss
Weil ich die nie alle überblicke kann
Es helfen an den Zyklus denkend
Verschiedenen Wandlungen auch
Voller Verständnis zu begegnen um
Jeden Moment zum Wunder zu machen
Mehr geht nicht glaub ich

jens tuengerthal 5.10.21

Monogamienie

Monogamienie

Ist Monogamie natürlich oder nie
Hat uns die Gesellschaft diese Form
Der Partnerschaft gegen die Natur
Aufgezwungen oder macht es uns
Am glücklichsten konzentriert zu sein
Es kann wunderschön sein voll auf
Konzentriert beieinander zu sein
Wenn alles stimmt und es so passt
Die Liebe sucht sich den passenden
Weg zueinander denke ich dabei
Nichts muss aber alles kann nur
Wenn zwanghaft ein Weg allein
Gegangen oder erzwungen wird
Tut das sicher keinem gut aber
Verschiedene Wege miteinander
Gehen die sich gut anfühlen ist
Das beste um herauszufinden was
Für wen gerade am besten passt
Jenseits aller Konventionen weil
Sich solches auch immer wieder
Wandeln kann im Laufe einer
Liebe die sich verändert wird es
Dieser gut tun wenn beide sich
Den Raum geben den jede braucht
Um damit glücklich zu werden ohne
Festen Vorgaben oder theoretischen
Versprechen zu folgen lieber mehr
Einander voller Liebe gönnen lernen
Zeugt eher vom Kern der Liebe die
Dem anderen immer zuerst gut will
Während die meisten Beziehungen
Auf die Wahrung von Besitzständen
Achten die jeder für sich haben will
Ist die Liebe wenn sie ist bedingungslos
Warum es einer Debatte über Monogamie
Nie bedarf sondern nur einen Weg mit
Dem beide so glücklich wie möglich sind
Mehr ist eine Illusion wie alles andere
Über kurz oder lang unglücklich macht
Auch wenn viele mit Konventionen leben
Weil wir uns an sie gewöhnt haben sind
Diese doch Gift für die Liebe die fließt
Wo sie ist und einander dann gut tut
Bleibe nie bei einer die Monogamie
Vorab fordert aber bleibe für immer
Mit einer die dich frei glücklich macht
Weil sie dir wirklich gut will was das
Höchste Glück der Liebe ist also
Genug für immer oder so

jens tuengerthal 5.10.21

Friedensewig

Friedensewig

Zum ewigen Frieden schrieb Kant
Schon 1795 also sechs Jahre nach
Der französischen Revolution wie
Bevor Napoleon Preußen überfiel
Dem neben Österreich bedeutendsten
Teil des Heiligen Römischen Reiches
Was seit Friedrich dem Großen seine
Rolle im Konzert der Mächtigen spielte
Im damals Ostpreußen wo er in der
Hauptstadt Königsberg lebte wie lehrte
Er gab dazu ein Programm von Verträgen
Mit denen Staaten sich verbinden die
Lösung und Gegeneinander ausschlössen
Was keine simple Lösung ist die aber
Be wichtigen Fragen ohnehin selten etwas
Taugen aber dafür eine die unter ständiger
Arbeit weiter wachsen kann weil sie lebt
Sich den Bedingungen anpasst wie eine
Basis des miteinanders hätte die besser
Tut als alle sonst Lügen vom Frieden
Weil sie Fehlbarkeit kalkulierend dafür
Jeden dauerhaften Frieden als einen
Prozess sieht der Arbeit erfordert die
Alle Beteiligten leisten indem sie sich
Verträge zum Frieden aushandeln die
Künftige Kriege ausschließen welche
Meist Produkt irrationaler Ereignisse
Waren die alles schlimmer machten
Ohne vernünftig verhandelbar zu sein
Damit legte Kant die geistige Basis
Des späteren Völkerrechts was auf
Dauer wie konsequent gedacht jede
Nation überflüssig machen wird was
Die sich verpflichtenden Nationen noch
Lieber negieren um nicht ihre ohnehin
Fragwürdige Existenz infragezustellen
Es gehen dazu Staaten Verträge ein
Die sie binden wie den Gedanken an
Krieg viel kostspieliger noch machen
Als absurde Aussichten eines Krieges
Sie wurden nach dem 1. Weltkrieg im
Völkerbund konkret der die Staaten
Mit Vernunft und Menschenrecht nach
Der vorherigen Katastrophe band über
Verträge die das Hitlerdeutschland noch
Kündigen konnte zur Schande aller
Ob dies der lächerlichen Kündigung der
Mitgliedschaft in der EU durch Briten
Vergleichbar ist dahingestellt zumindest
Wurde beides von billigem Populismus
Eher als von kritischer Vernunft getrieben
Versagte in der Praxis völlig nicht nur in
Langen Schlangen vor Tankstellen oder
Der Legitimation von Kriegen durch eine
Wieder stolze Armee welche lieber von
Dolchstoßlegenden log statt zu denken
Bis auch aus ihren Reihen sich ein fast
Erfolgreicher Widerstand bis 1944 formte
Der den wahnsinnigen Krieg stoppen wollte
Aber jenseits dieser historischen Ausflüge
Wie dem immer wieder praktischen Versagen
Vor der menschlichen Dummheit blieb der
Ewige Frieden als Vision unwiderlegt um ein
Dauerhaft friedliches Miteinander allen zu
Ermöglichen was noch fern lag als Kant
Die Vision weitsichtig entwarf war der lange
Dreißigjährige Krieg gerade erst 150 Jahre
Geschichte geworden der auch durch ein
Komplexes System von Verträgen noch in
Münster und Osnabrück befriedet wurde
Zwar zeigten Staaten wie Russland
Unter Putin oder die USA unter Trump
Wenig Neigung sich an Verträge zu halten
Doch könnten dies Wehen des Übergangs
Sein bevor alle Staaten an ein Recht auch
Gebunden werden wie es der Handel auch
Braucht um gerecht zu sein wie Ansprüche
Durchsetzen zu können und die nötige
Zuverlässigkeit zu gewähren womit die
Macht des Geldes für Kontrolle sorgt weil
Sich keiner Unzuverlässigkeit leisten kann
Werden alle vertraglich einander verpflichtet
Was größtmögliche Sicherheit bieten wird
Wenn dann noch die UN eine Truppe haben
Die dieses Recht durchsetzen kann werden
Nationale Armeen immer irrelevanter wie
Kant auch kein stehendes Heer wollte was
Nur ein ständiger Kostenfaktor auch ist
Die Voraussetzungen sind einfach und klar
Politiker wie Merkel handelten entsprechend
Auch um Sicherheit für die Wirtschaft so
Langfristig zu gewährleisten weil es am
Ende des Tages immer um Geld geht
Wo neben weltweiten Recht durch die
Verträge auch eine Währung kommt
Wird der Krieg gegeneinander völlig
Unmöglich und der Nationalstaat als
Konstrukt erledigt sich weil dieser auf
Geldhoheit aufbaut und wo diese fehlt
Sich vieles von alleine erledigt was 
Heute noch Konflikte birgt so wird die
Globalisierung mit ihren Abhängigkeiten
Zum ewigen Frieden beitragen der im
Interesse aller Menschen ist die nicht
Länger Milliarden verschwenden wollen
Einander gegenseitig umzubringen was
Als Perspektive beruhigend doch ist
Trauen wir den Märkten und Verträgen
Bauen wir statt großer Armeen lieber
Institutionen auf die Rechtssicherheit
Überall gewähren wie Korruption auf
Dauer verhindern helfen weil alle so
Friedlich aneinander gebunden sind
So könnte die Welt eine bessere
Werden nach den Ideen von Kant

jens tuengerthal 5.10.21


Machtpoker

Machtpoker

Beim Poker um die Macht in Berlin
Offenbart die SPD Basis wieder
Ihre politische Naivität wie Dummheit
Spricht sich ungefragt vorab für die
Rot-rot-grüne Option aus in der
Ihre Partei nur verlieren kann
Während die anderen sich weiter
Als Opposition in der Regierung
Da weniger Verantwortung profilieren
Mit der Linken eine totalitäre Kaderpartei
Sich gern in der Kultur profiliert
Wäre die SPD klug wie ihre Kandidatin
Suchte sie das Bündnis mit CDU wie
Liberalen um sich links zu profilieren
Neben dem Populismus der Linken
Kann die SPD nur verlieren wie sie
Bei grünen Themen keine Chance
Gegen das grüne Original hat
Wäre die SPD klug so sollte sie
Sich dauerhaft als Kraft der Mitte
Profilieren koalierte sie lieber
Zur Mitte als mit Oskars und Sahras
Trümmerhaufen totalitärer Träume
Die keiner im Land mehr braucht
Aber seid unbesorgt linke Träumer
Die SPD war nur selten klug
Wenn sie gute Leute hatte wie
Franziska Giffey es ist dann
Sägen linke Spinner sie intern ab
Es geht in Berlin weiter wie immer
Gut nur dass die Teppichhändler
Partei CDU noch schlechter ist
Fraglich nur was wünschenswert
Wäre für die Stadt aber das ist
Linken SPD Mitgliedern so egal
Wie ihr Untergang neben der nur
Sogenannten Linken die eigentlich
Ein konservativer Traditionsverein
Der totalitären DDR bloß ist was
Hinter Populismus getarnt wird
Der sich linke Träume nennt den
Nie eine Mehrheit im Land wollte
Was Parteien gern ignorieren
Marx ist Gott sei dank tot

jens tuengerthal 5.10.21

Märchenhaft

Märchenhaft

Wie wäre es wohl frage ich mich
Fast 18 Milliarden zu haben die
In die Zukunft und ein gutes Leben
Für alle im Land investiert würden
Erneuerbare Energien oder Schulen
Bibliotheken wie Bildung für alle
Statt in Mord und Totschlag ohne
Jede Perspektive als das was war
Bevor der Krieg begonnen hat
Der wie alle ihrer Art nichts auch
Nur ansatzweise zum Guten änderte
Die Leserin hält mich hier für einen
Phantasten der im Elfenbeinturm
Seiner Lyrik keine Ahnung von
Den harten politischen Realitäten hat
Womit sie sicher nicht unrecht hat
Wer wäre ich angesichts so schöner
Musen je etwas anderes sein zu wollen
Als ein Träumer leider nur sind es
Ganz nüchterne Zahlen aus dem
Verteidigungsministerium die besagen
So viel hätten 20 Jahre Afghanistan
Einsatz ohne Folgen gekostet die
Für nichts ausgegeben wurden außer
Wir halten tote Soldaten dort für
Einen Mehrwert an Frieden hier
Aber bevor ich mit Leben spiele
Überlege ich lieber was ich mit
Den 18 Milliarden als König täte
Glaube das täte vielen besser
Zumindest in Zukunft

jens tuengerthal 5.10.21

Kirchenverbot

Kirchenverbot

In Frankreich wurden über 330.000 Kinder
Von Kirchenmitgliedern missbraucht womit
Die Zahlen wesentlich höher noch als im
Offiziellen Deutschland liegen was aber
Sehr unwahrscheinlich eher wohl ist
Deutlich macht wie viel hier noch
Verdeckt verborgen sein dürfte
Trotz angeblicher Aufklärung was
Zu katholisch noch nie passte
Bei der größten Mafia für Missbrauch
Wer in dem Verein bleibt trägt damit
Organisierten Kindesmissbrauch mit
De facto und nun auch vorsätzlich
Was juristisch logisch erscheint in
Jedem sonst Strafverfahren gälte
Wird für Gläubige Roms ignoriert
Lieber ist von Einzelfällen die rede
Wie lange wollen wir noch warten
Diesen Verein endlich zu verbieten
Die katholische Kirche ist nicht
Im Rechtsstaat der Bundesrepublik
Integrierbar sondern ein Tumor
Der endlich operabel entfernt
Werden sollte der geistigen Hygiene
Wegen als schädlicher Aberglaube
Worauf wollen wir weiter warten
Rom ist eine verlogene Mafia 
Die immer noch zu vieles verdeckt
Verbrecher im Amt lässt oder
Wollen wir ganz gelassen sein
Den Missbrauch entkriminalisieren
Kirche als traditionelle Einführung
In die Sexualität betrachten die
Zu unserer Natur dazugehört
Aus Tradition weiter tolerieren
Womit traditionell kriminell würde
Wenn nicht gehört der Verein
Dringend verboten und keine
Tradition rechtfertigt den Fortbestand
Wenn doch wird vieles völlig egal
Wem was mehr hilft sollte Maßstab
Staatlichen Handelns alleine sein
Natürlich ist die verlogene Sexualität
Die alle Lust verbietet als Sünde
Teil des Problems aber mehr noch
Ist es der Respekt vor Autoritäten
Die als quasi heilig galten warum
Der Staat nun verfolgen muss
Verlogener Kirche die Autorität
Als moralisch endlich zu nehmen
Ob die katholische Kirche als Mafia
Verboten wird darf nur daran liegen
Wie das fragliche Verhalten im
Rechtsstaat zu bewerten ist
Tradition ist dabei belanglos
Wer es weiter trägt wird Mittäter
Kann momentan nichts erkennen
Was dem Verbot entgegenstünde
Der Rechtsstaat sollte sich nicht
Weiter belügen für nur Aberglauben
Lasst es Gerichte entscheiden
Nie Politiker die abhängig sind
Wie schon Bismarck erfuhr

jens tuengerthal 5.10.21

Montag, 4. Oktober 2021

Herbstlust

Herbstlust

Früh schon merkte ich wie reizvoll
Ältere Frauen für mich immer waren
Auch wenn diese lieber jünger wären
Weil Frau gerne unzufrieden ist mit
Egal was Hauptsache eher das
Habe ich nun jenseits der fünfzig
Festgestellt wieviel besser der Sex
Wird mit Frauen jenseits der vierzig
Wie weit darüber hinaus auch
Wie der weibliche Körper ohne allen
Geiz eine geradezu grenzenlose
Potenz wie Lust entwickelt die
Fern der unruhigen Jugend liegt
Mit Erfahrung genießen kann
Ohne irgendetwas zu müssen
Aber dafür vielmehr kann was
Kaum eine sich vorher zutraute
So zeigt die Natur sich bei Frau
Die sie vorher lange quälte noch
Mit zunehmender Reife großzügig
Sofern die männliche Standkraft
Wie so normal wie häufig mal
Abnimmt verlieh uns Pfizer neue
Die auch das Selbstbewusstsein stärkt
Dann aber können wir erst genießen
Was vorher nie so geahnt such über
Stunden voller Gelassenheit die
Beiden schönste Erfüllung schenkt
So bleibt im Herbst in der Nacht
Mit geteilter Lust mehr vom Tag

jens tuengerthal 4.10.21

Herbstlieben

Herbstlieben

Liebe den Herbst wie heute schon
Über den am Platz gedichtet weil
Dort geboren vermutlich aber mehr
Noch fasziniert mich die Liebe im
Herbst des Lebens wenn die Zeit
Des Sommers wie der Suche endet
Um dem Seinsgenuss zu weichen
Der sich nichts beweisen muss
Dafür sich Zeit nimmt miteinander
Um anzukommen wie da zu sein
Die Farben des Herbst sind bunt
Wie vielfältig entsprechend ist die
Liebe im Herbst ohne sich auf
Eine prächtige Blüte zu beschränken
Wie es der Frühling sich träumt
Ist in der Zeit der Weinlese wenn
Die Trauben volle Reife haben
Das Wunder erst ganz da um
Sich in Vielfalt wie Tiefe zu zeigen
Die nun in Gänze genossen wird
Du kannst dich mit ganz neuer Lust
An der veränderten Schönheit freuen
Sie frei und unbefangen genießen
Von deiner Erfahrung profitieren
Die ruhig nun abwarten kann statt
Auf Erfüllung wie Bestätigung zu
Drängen genießt was sich findet
So wird die Liebe wie die Trauben
Erst im Herbst vollkommen süß
Darf für die Spätlese auch ruhig
Ein wenig faltig schon werden
Um aus der Reife noch mehr
Geschmack zaubern zu können
Den Genießer so lieben weil
Sich etwa im Eiswein des Jahres
Ganzer Lauf auch spiegelt wie
In der Liebe mit Reife sich die
Erfahrung eines Lebens zeigt
Während zu viel junger Wein
Eher Durchfall nur verursacht
Tut was in Ruhe gereift ist
Einander gelassen gut

jens tuengerthal 4.10.21