Lektürentagebuch 6.11.25
Schon in der Nacht die nach dem
Letzten Gedicht für die schönste
Aller Musen eher fünf Uhr am
Morgen war Florian Illies gelesen
Natürlich wieder nervig wie sich
Mit Golo solidarisiert wird der
Schon bereut überhaupt nur en
Familie ohne Liebe zu sein
Erfahre wie die wilde Nelly bei
Nacht mit oder ohne Nebel aber
Sicher mit dem Segelboot ihres
Bruders gen Kopenhagen flieht
Heinrich der seine Geliebte so
Schmerzlich vermisst hat ihr
Reisegeld geschickt als diese
Das Abenteuer allein beginnt
Erfahre von Klaus Manns noch
Immer Albträumen teils in Floskeln
Über Moni die konkret vorkam er
Träumte sie hätte sich erschossen
Dies jedoch nicht etwa aus
Liebeskummer wie ein Werther
Sondern weil sie zugenommen hätte
Familie ist doch etwas wunderbares
Michael Mann genannt Bibi übt nun
Täglich vier bis fünf Stunden Geige
Um etwas Anerkennung vom Vater
Tommy zu bekommen die ausbleibt
Das Buhlen um Anerkennung wird
Erwartungsgemäß psychoanalytisch
Noch dazu gedeutet um Tommy nach
Schema zum Buhmann zu machen
Das ist wieder so ein langer völlig
Überflüssiger Absatz in dem nur
Mit Küchenpsychologie auf dem
Niveau der Regenbogenpresse
Versucht wird Politik gegen den
Künstler Thomas Mann als dem
Mittelpunkt dieser Familie zu machen
Ohne weiteren Nutzen dabei
Klingt eher wie billiger Neid von
Minderbegabten auf Rachefeldzug
Keine lohnende Lektüre aber ein
Guter Anlass zum Verriss fast täglich
Lustig ist dafür die nächste Anekdote
Um Familie von Schoenebeck geht es
Mit Liebe Sex Spionage und mehr von
Sybilles Halbschwester Maximiliane
Diese ist verheiratet noch mit Spatzi
Der Hans Günter von Dinklage heißt
Sich Baron nennt und ein Spion ist
Später Geliebter von Coco Chanel
Da werden spannende Netze weiter
Aufgedeckt auch über Sybille die
Unter dem Namen Sybille Bedford
Über ihre Zeit in Sanary schrieb
Dies führt noch weiter schließlich zu
Walter Bondy dem österreichischen
Maler der mit Camille einer in Sanary
Eingeborenen liiert ist und dort als
Fotograf sehr vieler anwesender
Künstler bis auf den Baron natürlich
Noch erfolgreicher war vor allem ein
Bildlicher Chronist der Zeit wurde
Über ihn oder Camille wurden wohl
Die Gerüchte über Spion Spatz in
Sanary in Künstlerkreisen gleich
Verbreitet ohne größere Wirkung
So sehr ich gerne über die stets völlig
Überflüssigen Wertungen und dazu
Meinungen von Illies lästere verdient
Die Aufklärung über Netze hier Lob
Einmal zufrieden mit diesem eher
Peinlichen Klatschbuch lasse ich es
Dabei und es heute so stehen da die
Netze es sind die verstehen lassen
Sie machen Geschichte menschlich
Wie zu damit Geschichten die von
Protagonisten oft ganz ohne Plan
Dann halt erlebt werden wie hier
Allein diese Netzwerke zu erkennen
Den Verbindungen zu folgen auch
Von Coco Chanel die auch für den
Geheimdienst arbeitet lohnt sehr
Dabei sah der sogenannte Baron
Immer blendend aus dazu leicht
Braun gebrannt das ganze Jahr ob
Überall gäbe es genug Zeuginnen
Der gute Baron der irgendwann kein
Spion mehr ist sondern nur noch der
Liebhaber von Coco bekommt von ihr
Eine lebenslange Apanage wie eine
Schon damals typisch deutsche
Villa in Mallorca wo er 1974 stirbt
Er beschlief beruflich vorher was nur
Irgend ging und wusste stets genug
Mit Coco Chanel lebte er zeitweise
In Lausanne zu der Zeit als auch die
Mutter des Flaneurs dort lernte
Werde sie dazu noch befragen
Darüber geredet hat er übrigens
Als guter Spion wie Edelmann nie
Anders als der Illies Tratsch hier
Das war es Coco vermutlich wert
Was bestätigen könnte dass doch
Reden nur Silber ist während das
Schweigen dafür gold wert ist doch
Hielt Baron Hans Günther es dafür
So lange wie rechtlich möglich bei
Seiner halbjüdischen Frau deren
Mutter eine geborene Herz war
Die erste Frau von beider Vater
Beider heißt hier Sybille oder Billux
Wie Maximiliane die Frau des in
Geheimen Diensten tätigen Baron
Der später Coco auch beschlief
jens tuengerthal 7.11.25
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