Freitag, 20. Februar 2026

Liebeshaiku

Liebeshaiku 

Liebe in nur drei
Zeilen fassen kann keiner
Frau gerecht werden

jens tuengerthal 20.2.26

Ausbalanciert

Ausbalanciert

Wir balancieren
Unsere Leben zwischen
Büchern und Tee nur

jens tuengerthal 20.2.26

Teezeitig

Teezeitig

Teezeit ist immer
Beim Teetrinken natürlich
Sonst gleich anfangen

jens tuengerthal 20.2.26

Liebesrichtig

Liebesrichtig

Was ist die richtige Liebe
Bin ich dann nicht mehr verliebt
Ist es also mehr oder weniger
Gibt es die richtige nur einmal

Wie oft dachte ich schon aber die
Ist nun wirklich die Richtige egal
Wo es gerade perfekt passte ob 
Zusammen oder ineinander eher

So alles und überall ist ja eher
Selten in der täglichen Liebe 
Damit sollte niemand rechnen
Sich angemessen zu freuen

Aber wie schön ist es mit diesem
Gefühl leben zu können es gäbe
Die eine egal wieviele davor schon
Genau die Richtige einfach waren 

Ist es ein Märchen der Liebe oder
Ein alberner Aberglaube es gäbe 
Das passende Puzzlestück was
Einfach in allem irgendwie passt

Frage mich ob ich diese Frage
Wirklich und ernsthaft beantworten
Kann oder lieber dem Gefühl folge 
Was immer wieder so tun kann

Die jetzt aber wirklich denk ich dann
Nur was bedeutet es dann für wen 
Von den Beteiligten und welche
Erwartungen knüpfen sich daran 

Wie relativ lang ist die Wirklichkeit
Die aus dieser Geschichte folgt
Überlege ich und weiß doch die
Ewigkeit bleibt gerne noch flexibel

Was sehr dafür eher spricht von
Der Richtigen lieber abzusehen 
So innerlich um ihr zumindest noch
Eine Chance emotional zu geben 

Wissen wir doch längst Erwartung
Ist der Tod der Liebe was keiner
Vorab schon riskieren sollte denn 
Wozu solltest du dir nahe kommen

Wenn du das Gefühl schon vorher
Durch deine unerfüllbaren Erwartung
Erstickt hast bleibt wenig nur noch
Eine Annäherung zu begründen

Da es die meisten dennoch so tun 
Und so tun als seien sie glücklich
Dabei und überhaupt was ich ja
Vorsichtig eher bin zu behaupten

Fragt sich was richtig wäre ob es
Die richtige Liebe so ganz ohne
Erwartung und Eifersucht gibt
Oder das eher illusorisch klingt

Vielleicht ist der beste Trick mit
Der Liebe gut klarzukommen von
Allen Absichten und Hoffnungen
Lieber ganz und gar abzusehen 

Was dann dennoch bleibt oder
Den Antiamourösenschutzwall
Überwindet ist schon was bis
Es irgendwie anders weitergeht

Patentrezepte für die Liebe machen
Ähnlich misstrauisch wie Wahrheiten
Über das Leben nach langer Suche
Ist doch alles irgendwie Blubb

jens tuengerthal 19.2.26

Donnerstag, 19. Februar 2026

Lebensgenuss

Lebensgenuss

Wie genieße ich das Leben
Am meisten frage ich mich 
Womit bin ich am glücklichsten
Was nur an mir alleine liegt 

Mit einem feinen Tee oder Wein
Wie in Ruhe mit guten Büchern 
Also Lektüre die mich weiter bringt
Alles andere lenkt nur davon ab

Sich bewusst zu machen was mich
Zufrieden und glücklich macht ist
Der Anfang davon es zu sein
Danach zu streben ist eine Freude

Statt unruhig ständig noch etwas
Erledigen zu wollen genieße ich
Lieber weniges was mir gut tut mehr
Möglichst genussreich zu leben

Nirgendwo mehr hin zu wollen
Lieber zufrieden da zu bleiben
Um mehr in Ruhe zu genießen
Mehrt sicher den Lebensgenuss 

Es sich dort schön zu machen
Wo ich bin erleichtert den Weg
Zur Zufriedenheit weil ich dann
Nur bleiben muss zufrieden zu sein

Weniger zu wollen um leichter 
Zur Zufriedenheit bei und mit sich
Finden zu können ist der Anfang
Denke ich und lasse es gut sein

jens tuengerthal 19.2.26

Krisengenuss

Krisengenuss

Wie kann ich in Krisenzeiten
Noch genießen was bleibt
Statt mich verrückt zu machen
Wie am Chaos zu ersticken

Ist es besser die Krisen lieber
Auszublenden um vernünftig 
Weiterzuleben oder ist das
Dann schnell lebensgefährlich

Ein auf mich einstürzendes Chaos
Verursacht eher Panik die mehr
Schadet als Lösungen bringt
Weil alles auf einmal zuviel ist 

Weniger tut hier immer besser
Sich Zeit nehmen lohnt mehr
Schenkt Ruhe und Gelassenheit
Dann geht alles irgendwie weiter

Eine Parzellierung von Problemen
In kleine lösbare Happen führt weiter
Als alles auf einmal zu wollen was 
Regelmäßig zu nichts führt 

Sich klar machen was kann ich
Tun und was tue ich jetzt gerne
Hilft überhaupt etwas zu beginnen
Darum zuerst in Ruhe nachdenken

Das große Chaos verdrängen um
Sich an kleinen Schritten zu freuen
Ist effektiver als einfach machen
Weil es zu meinem Weg führt

Im Prinzip ist es ganz einfach
Erstmal sich viel Zeit lassen
Das große Chaos zerhacken
In kleine lösbare Schritte

Vieles löst sich von alleine
Wenn ich geduldig genug bin
Herauszufinden was wichtig ist
Führt weiter als irgendwas machen

So zeigt mir eine große Krise 
Lass dir in Ruhe Zeit damit du
Langsam Lösungen entdeckst
Die zu deinem Weg führen

Wäre eigentlich alles einfach
Wenn ich mir genug Zeit nehme
Statt irgendwas zu machen was nur
Scheinbar geboten tun was gut tut

Weil Krisen erfordern sich viel
Zeit zu nehmen könnte es mir
Besser liegen als gedacht alles
Anderes erledigt sich von alleine

Vielleicht ist das der beste Weg
Um Krisen gut zu überstehen 
Zumindest entspricht er mir
Also warte ich erstmal ab 

jens tuengerthal 19.2.26

Lektürentagebuch 18.2.26

Lektürentagebuch 18.2.26

In der Nacht oder am Morgen was
Gegen sechs Uhr für wen auch ist
Wieder Tucholsky gelesen der als
Pazifist sich nun zeigte in 

Vorn die Ostsee hinten dafür die 
Friedrichstrasse dem Inselband
Unter dem Titel Rausch Suff und
Katzenjammer passend mahnt 

Erinnert die Deutschen 1920 daran
Wie sie sich 6 Jahre zuvor noch in
Den Ersten Weltkrieg stürzten dabei
Jubelten bis in den schnellen Tod

Vom Rausch der Presse in dem alle
Jubelten und sangen um sich so an
Den Massakern vor Verdun noch mit
Nationalem Stolz munter zu beteiligen 

Zeigt die Folgen die so viele trafen
Die nie aus dem Felde wiederkehrten
Mit Stolz und Ehre fürs Vaterland das
Es nach dem Krieg nicht mehr gab

Denkt an den besoffenen Preußen
Der in schwarz-weiß-rot bepisst von
Den Kötern im Graben lag meinte 
Es war eine große Zeit jawoll 

An diese und die toten Burschen
Wollen wir anderen uns erinnern 
Um sorgsam darauf zu achten dass
Der Rausch nie wieder kommt 

Das Gedicht für Fritzi Massary
Mir ist heut so nach Tamerlan
Über den Herzog in Kirgisien ist
Eine ironische Sprachspielerei

Wo Tamerlan hintrat wuchs kein 
Gras mehr und die Mädchen fielen
Alle mit wenn er kam in dieser für
Asien schönen Zeit was er noch

In zahlreichen Refrain wiederholt
In diesem liedhaft ironischen Gedicht 
Dessen tieferer Sinn so es einem hat 
Nicht nur ein Scherz war erst aus der

Doppelten Ironie damit deutlich wird
Wenn die vertiefte Forschung dazu
Nicht im Lachen vorher stecken bleibt 
Was dem Autor wohl nicht fremd war


Mit Olaus Magnus einige Seiten bei
Den Wundern des Nordens verweilt 
Die staunen lassen wie taktisch und
Friedlich dort die Reformation kam 

Olaus Magnus war zu dieser Zeit
Nicht in Schweden sondern auf
Abenteuerlicher Reise mit Boot
Wie teils zu Pferd nach Rom

Dort sollte er bei Papst Hadrian für
Seinen Bruder die Genehmigung
Erwirken Bischof zu werden doch
Bis er ankam war Hadrian tot

Der Nachfolger Papst Clemens VII.
War zwar der Lehrer seines Bruders
Diesem nicht abgeneigt doch war die
Ernennung eines Bischofs nicht mehr

Aktuell nachdem sich Gustav Wasa
Von deutschen Kaufleuten geworben
Der Reformation anschloss auch um
An die Kirchengüter zu kommen

Gustav war bedürftig nach Geld
Hatte hohe Schulden bei der Hanse 
In Lübeck gemacht um seinen Griff
Nach der Macht zu finanzieren 

Die Lübecker hatten also den Sieg
Gegen den dänischen Christian noch
Finanziert und waren auch reformiert
Es gab also eher pekuniäre Gründe

Geschickt überzeugte der König
Nun den Reichstag der getrennt
Verhandelte nach Ständen noch
Also Klerus Adel Bürger Bauern

Als sich schließlich der wichtigste
Katholische Bischof bei einem Besuch
In Gotland nach Danzig absetzte
Hatte die Reformation gewonnen 

Es gab noch kleine örtliche Kämpfe
Um Besitz und Glaube aber nie
Vergleichbar denen in Europa sonst
Wo bis 1648 gekämpft wurde

Denke ich an die Niederlande und
Spanien ging es über hundert Jahre
Um Land und den richtigen Glauben 
Worauf sie sich dann auch teilten

In Schweden fädelte ein König um
An die Güter der Kirche zu kommen
Wie diese ihm zu unterstellen die
Reformation als guten Deal ein

Soll doch der Aberglaube einfach
Eine Privatsache unter Erwachsenen
Sein erledigte sich das Thema rasch
Es gäbe auch keine Könige mehr 

Deren Gottesgnadentum braucht die
Götter als Begründung ihrer Macht 
Sonst würden sie einfach nur gewählt 
Was sicher zeitgemäßer auch wäre

Gustav Wasa erkannte als kluger
Stratege wann es Zeit für den 
Umbruch der Reformation war
Nutzte diese sich zu bereichern 

So wie es viele Landesfürsten in
Deutschland auch gemacht haben
Die Macht und Vermögen ausbauten
Was taktisch natürlich klug war

Wie sehr es wem bei der Reformation
Je um Glaubensfragen ging ist auch
Eine der Fragen der Kulturgeschichte
Die viele Betrachtungen ermöglicht


In seinem 6. Brief schreibt der gute
Beobachter Gilbert White an seinen
Freund Thomas Pennant Esquire über
Den Wolmer Forest der dazu gehöre

Dieser königliche Forst wird nun
Geographisch genau positioniert auch
Warum er ihm als Jäger viel Freude 
Macht auf sandigem Grund nahezu 

Ohne Bäume dafür Farn wie in den 
Niederungen teilweise Sümpfe der
Autor meint aufgrund der Funde von
Dunklem Holz im Moor sicher zu sein

Die Gegend wäre einst dichtbewaldet
Gewesen es gäbe einen große Menge
Wilder Hühnerarten wie Rebhühner
Auch Rotwild habe einst noch einen

Bestand von über 500 Exemplaren 
Noch zu Zeiten von Queen Anne
Gehabt der stark geschrumpft sei 
Wie auch die Hühner überjagt wären 

Als vor einigen Jahren berittene
Königliche Jäger mit Meute in ihren
Rotgoldenen Fräcken auftauchten
Fanden sie nur 50 für Windsor noch

Interessant ist wie viele Gedanken 
Zur ökologisch nachhaltigen Bejagung
White sich schon um 1740 machte 
Es war all dies schon länger bekannt

jens tuengerthal 18.3.26

Liebeswachstum

Liebeswachstum

Liebe kann wachsen
Wirklich erstaunlich denk ich
Jedesmal wieder

jens tuengerthal 18.2.26

Nasenlaufen

Nasenlaufen 

Laufende Nase
Nervt ununterbrochen mein
Leben schon länger

jens tuengerthal 18.2.26

Mittwoch, 18. Februar 2026

Teilwinter

Teilwinter 

Teile des Landes
Haben immer noch Winter 
Nominell alle

jens tuengerthal 18.2.26

Lustbegrenzung

Lustbegrenzung

Wir wähnen uns sexuell befreit
Leben aber real unter Umständen
Die viele natürliche Bedürfnisse
Kriminalisieren und wundern uns
Über das Ergebnis wachsender
Gerade psychischer Krankheiten 

Wir sind fern davon irgend sexuell
Befreiter zu sein als Generationen
Vor uns wozu die genderkonforme
Politische Korrektheit noch beiträgt 

Ein Genie etwa wie Egon Friedell
Dessen Kulturgeschichte noch
Immer Geschichte verstehen lehrt
Wäre heute krimineller Pädophiler

Schon dies auszusprechen macht
Den klugen Autor vermutlich für 
Viele untragbar fragwürdig statt 
Zu fragen was natürlich wäre

Wir denken nur noch selten selbst
Nach unseren Bedürfnissen die
Infolge meist unbefriedigt bleiben
Ewig frustrierte Wesen gebiert

Lieber verhalten wir uns konform
Sexuell verstümmelt ohne je die
Chance zu haben zu uns zu finden
Statt Freiheit zu denken zu wagen

Lolita von Nabokov war noch ein
Skandal der Ödipus auf seine Art
Ebenfalls ist nur die Umkehrung 
Warum nennen wir Neigung krank

Freier zu denken und alle Grenzen
Zu überwinden scheint mir nötiger
In einer überalterten schrumpfenden 
Gesellschaft die Strukturen sucht

Weniger urteilen mehr fühlen
Könnte viele Grenzen verschieben
Die nur im Kopf existieren um 
Mehr miteinander zu genießen

jens tuengerthal 18.2.26

Liebesfreiheit

Liebesfreiheit

Wie weit geht die Freiheit
In der Liebe wirklich
Überlege ich zweifelnd
Was wen wozu antreibt

Wenn ich eine verheiratete Frau
Liebe und sie mich wir uns also
Mit dieser Liebe beglücken die
Keinem schadet ist alles gut so

Real aber halten wir das Verhalten
Der Geliebten für unmoralisch ohne
Kritisch zu prüfen was das bedeutet
Es um Herrschaft über Körper geht

Wenn ich liebe will ich bedingungslos
Der Liebsten gut und nicht Herrschaft
Oder Besitz über sie ausüben was
Die Moral so von mir erwartet

Womit die Moral sich als ethisch
Untauglich im Sinne des KI was
Kategorischer Imperativ heißt der
Künstlicher Intelligenz vorgeht zeigt

Wer aus der Liebe also Herrschaft
Mithin Ausschließlichkeit ableitet
Will damit nur Macht ausüben über
Den Körper des anderen

Eifersucht ist darum das Gegenteil
Von Liebe die bedingungslos gönnt
Indem ich die Frau des anderen liebe
Mache ich sie damit glücklich

Dies auf eine Art die er nie könnte
Weil vielleicht älter oder anders 
Wenn dieser sie liebt gönnt er ihr
Wo nicht ist die vorige Liebe egal

Gönnen kann natürlich nur wer
Weiß wie es ist und nicht sich
Über tatsächliche Umstände noch
Täuscht eine Frage der Freiheit

Diese Freiheit und aufrichtige Liebe
So zu leben wie es vernünftig wäre
Dürfte die Konvention verhindern um
Die alte Macht damit zu erhalten

Die ausschließliche Herrschaft über
Den weiblichen Körper ist Produkt
Eines patriarchalen Erbrechts das
Dieser Sicherheit noch bedurfte 

Weil nur die Mutter sicher war aber
Nie der Vater musste der Kult um
Weibliche Treue entwickelt werden
Erbe der Männer so zu sichern

Frauen die sich dem unterwerfen 
Geben ihre Macht auf um sich dem
Sicheren männlichen Erbe zu beugen
Gegen ihre Natur und ihre Potenz

Bedenken wir daneben auch dass 
Die weibliche Potenz noch mit der
Menopause exponentiell zunimmt
Während die männliche abnimmt

Erklärt sich warum weibliche Treue
Als Garantie eigener Erben gegen
Natürliche weibliche Erblinien nur 
Dem Erhalt männlicher Macht dient

Der Frau ihre natürliche Freiheit
Wie sexuelle Überlegenheit gegen
Die Konvention wiederzugeben ist
So ein Akt konstruktiver Emanzipation

Weibliche Treue ist nur ein Instrument
Gegen deren Natur zugunsten einer
Männlichen Erblinie und so ist
Eine verheiratete Geliebte vielfältig

Ethisch wie moralisch gut dazu 
Ein Einsatz für Emanzipation der
Noch dringender geboten ist und
Überwindet Moral des Aberglauben 

Dies sind natürlich völlig abstrakte
Ethische Überlegungen zum Thema
Weiblicher Sexualität und Liebe ohne
Einen bekannten praktischen Bezug

Bin gespannt wann Frauen begreifen
Dass ihre Treue nur alte patriarchale
Macht sichert ihre Natur anders ist
Würden sie sich endlich befreien 

Frauen die Freiheit wählen dabei
Gefühl wie Lust folgen zu stärken
Ist also moralisch so sehr geboten
Wie praktisch der beste Eheretter 

jens tuengerthal 18.2.26

Schrumpfköpfe

Schrumpfköpfe

Zu viele führende Köpfe beten noch
Das Mantra ewigen Wachstums um
Den persönlichen Gewinn damit noch
Zu maximieren bevor es knallt

Alle wissen längst das Wachstum
Auf einem beschränkten Raum
Ganz natürliche Grenzen hat aber
Gier hilft Wissen zu ignorieren

Unsere Volkswirtschaften müssen
Wie unsere Gesellschaften schneller
Schrumpfen um überleben zu können
Was logisch vernünftig erklärbar ist

Klimawandel und andere Probleme
Sind eine Folge des exponentiellen
Wachstums sowohl der Menschheit
Wie ihrer rücksichtslosen Wirtschaft

Fliegen mit Kerosin betriebenen
Flugzeugen mit ineffektiven noch
Verbrennungsmotoren wird sofort
Verboten den Schaden zu minimieren

Wie wir schon lange wissen entsteht
Das Problem in der Stratosphäre wo
Flugzeuge in Massen verdrecken was
Die Welt künftig an Klima haben wird 

Alles muss weniger werden damit
Noch wer und mehr überleben können
Statt dem Markt zum Opfer zu fallen
Der nach asozialen Prinzipien läuft

Noch ist es umgekehrt wir passen
Unser Leben dem Diktat des Marktes
Auf Wachstum für Gewinne an statt
Konzentration als Ziel zu definieren 

Wachstum ist ein Schädling den es
Zu bekämpfen und zu vertilgen gilt für
Ein auskömmlich entspanntes Leben 
Genau wie Macht und Reichtum

Wie hoch der Vermögensbetrag noch
Sein darf den Privatpersonen besitzen
Dürfen wird festgelegt alles darüber
Wird automatisch Gemeinschaftshabe

Der Einsatz und die Ausgabe von
Geld wird international staatlich nach
Dem Vorbild des Euro ohne Banken 
Deren Verdienst wird verstaatlicht

Bisher bürgen nur die Staaten für 
Den Wert des Geldes ohne als
Gemeinschaft vom Wert auch zu
Partizipieren das wird sich ändern

Wer eine Weltwährung hat wird
Damit Devisengeschäfte verhindern 
Wie Kriege die nicht mehr finanzierbar
Was viele Probleme schnell erledigt

Ziel muss es sein zu schrumpfen 
Also weniger von allem in allem
In die Köpfe endlich zu bringen um
Gedeihlich miteinander zu leben

Eigentum ist grundsätzlich Diebstahl
Mit Ausnahmen für Dinge des Bedarfs 
Die Erde gehört allen gemeinsam
Aufgabe ist es damit auszukommen 

Wer den maximalen Zeitgewinn
Des weniger als Luxus definiert
Kann wieder in Ruhe genießen
Statt sich zu Tode zu hetzen 

Wagen wir endlich weniger um
Mehr vom Leben zu haben was 
In Ruhe Gelassenheit erst findet 
Worauf es zum Glück ankommt

jens tuengerthal 18.2.26

Anpassungsbewusstsein

Anpassungsbewusstsein

Leben in der Gesellschaft erfordert
Anpassung um zu überleben jedoch
Fragt sich wieviel davon nötig ist wo
Sie ein uns fremder Reflex nur ist

Vieles läuft relativ automatisch ab 
Um sozialem Druck zu entsprechen 
Das Leben damit zu erleichtern weil 
Wer angepasst lebt unauffällig ist

Ein Bewusstsein für die Anpassung
Bedeutet die eigene Natur auch zu
Kennen Veränderung wahrzunehmen
Wer sich nicht kennt merkt nichts

Solange die Anpassung unbedacht
Wie ein Automatismus abläuft kann 
Sie kritisches Denken verhindern
Was in den meisten Fällen so ist

Schnelle Abläufe erfordern diese 
Anpassung die uns von uns mit
Hohem Tempo weiter entfernen
Es geht dann nur um funktionieren

Aufklärung aber erfordert kritisches
Denken und also Prüfung am eigenen
Gewissen nur dann hat eine Handlung
Überhaupt einen ethischen Wert 

Wer nur gut funktioniert und also
Gesellschaftlichen Automatismen folgt 
Handelt ethisch völlig wertlos was die 
Schulen aber hauptsächlich lehren 

Gute Noten bekommt wer angepasst
Funktioniert schwerer hat es wer auch
Kritisch zu denken versucht was aber
Das wichtigste überhaupt sein sollte

Aus dieser Falle heraus zu finden um
Überhaupt aufgeklärt denken zu 
Können ist unsere wichtigste Aufgabe
Auf dem Weg zur Mündigkeit

Schulen und andere Systeme lehren
Nur den Erfolg der Anpassung sind
Also eine Anleitung zur Unmündigkeit 
Das Gegenteil kritischer Aufklärung

Diese soll aus der Unmündigkeit 
Befreien soweit sie selbst verschuldet
Wer zu wenig Verstand hat wie Kant
Es nennt kann sich nicht befreien

In der detaillierten Erläuterung dessen
Was Aufklärung also Mündigkeit heißt
Welche die Demokratie beim Bürger
Voraussetzt wird dies ausgeführt

Das hieße statt nur zu funktionieren
Kritisch prüfen und denken vorab
Was alle Prozesse natürlich verzögert 
Einige langweilt andere überfordert

Über nahezu nichts anderes habe ich
Die letzten vierzig Jahre nachgedacht
Bin diese Betrachtung also gewohnt
Andere fangen erst langsam damit an

Eine Gesellschaft die auf Wachstum
Wie schnelles funktionieren setzt 
Nimmt uns die Möglichkeit kritisch
Denken zu lernen es störte nur

Dagegen steht eine Verfassung die
Aus historischen Gründen also der
Verantwortung für den Holocaust die
Würde an allererste Stelle gesetzt hat

Das Prinzip der freien und geheimen
Wahlen ist eine Umsetzung dessen 
Was Aufklärung an Mündigkeit fordert
Das Grundgesetz setzt dies voraus

Der ökonomische Alltag wie die
Anforderungen eines globalen Markt
Fordern dagegen unkritische wie
Funktionale Anpassung weiter

Die Demokratie zerstört damit ihre
Basis für den Markt was nur für
Kurze Zeit funktionieren kann aber
Langfristig alles einstürzen lässt 

Verantwortung übernehmen hieße
Darum sich dem entgegenstellen
Um sich weiter zu entwickeln wie
Mehr Menschen die Chance zu geben

Das kritische Denken der Aufklärung
Wie deren Werte sind die Basis des
Grundgesetzes was damit über der 
Nur ökonomischen Funktionalität steht

Dahin wieder zu kommen was der
Noch Bundeskanzler offensichtlich
Bisher nicht verstanden hat ist nötig
Für ein gedeihliches Miteinander

Entdeckung der Langsamkeit zur
Stärkung des kritischen Bewusstseins
Ist zentrale Aufgabe auf diesem Weg
Der Bürger mündig machen kann

Wer daran zweifelt oder dies 
Leichtfertig übersieht gefährdet
Die Grundlagen der Verfassung
Wird zur Gefahr für Deutschland 

Die wichtigste Aufgabe um eine
Rückkehr des Faschismus hier zu
Verhindern ist Befreiung aus der
Unmündigkeit mit kritischem Denken 

Mehr Aufklärung und auch kritisches 
Denken an Schulen zu lehren ist so
Verfassungsauftrag und bester Schutz
Vor totalitärem Denken dauerhaft 

Zögern wir nicht länger damit
Fangen wir an uns Zeit zu nehmen
Für kritisches Denken und mehr an
Aufklärung in besserer Zukunft

jens tuengerthal 18.2.26