Montag, 16. Februar 2026

Geschichtsverantwortung

Geschichtsverantwortung

Verantwortung schenkt Freiheit
Wer sie leugnet wiederholt nur 
Die immer gleichen Fehler wieder
Die Bundesrepublik hat klar die

Historische Verantwortung für
Den Holocaust und das Unrecht
Im NS Staat übernommen das
Machte sie stark und erfolgreich

Sich seiner Tradition bewusst sein
Ist die einzige Möglichkeit sich
Eines Tages weiter zu entwickeln
Die DDR hat diese geleugnet

Stattdessen in vielem nur die
Methoden des totalitären Staates
Fortgesetzt das Volk uniformiert
Es überwacht und eingesperrt

Damit es nicht weglief aus der
Immer Mangelwirtschaft während
Der Westen Grenzen eher aufgab
Kam die Hoffnung auf diese aus

Dem Osten wieder und von den
Ängstlichen in CDU und CSU wer
Rchts blinkt weil er fürchtet rechts 
Überholt zu werden hat verloren

Eine Politik der Angst mit der
Merz Kanzler wurde und die
AfD beständig provoziert ist
Das Gegenteil von mutig

Wer auf Neid Angst Missgunst
Setzt bietet keine Entwicklung
So wenig wie jene die keinerlei
Verantwortung übernehmen wollen

Historische Verantwortung ist
Allein die Chance zur Entwicklung
Wer nichts lernt bleibt einfach dumm 
Kommt niemals weiter im Leben

Kann wie Trump die Wirklichkeit
Leugnen und die Folgen ignorieren
In seinem Alter ist das egal da er
Mit Sicherheit vorher sterben wird

So ist das Bewusstsein der eigenen
Historischen Verantwortung eine
Chance zur Weiterentwicklung die
Wer weiterhin leugnet nie hat

jens tuengerthal 16.2.26

Geschichtsvergessen

Geschichtsvergessen

Geschichtliche Daten vergessen
Oder unachtsam damit umgehen
Wie gerade wieder die AfD beim
Geplanten Parteitag in Erfurt der

Zufällig mit dem Reichsparteitag 
Der NSDAP in Weimar synchron 
Fällt kann passieren aber muss
Seinen Preis auch haben wie die

Noch getarnte Gleichsetzung mit
Der verbotenen NSDAP legitimieren
Was noch mehr Munition für den
Endlich Verbotsantrag gibt doch

Viel erschreckender ist wie wenig
Gerade im Osten sich Menschen
Angesichts dieser Nähe schämen 
Wie dreiste Provokation normal

Längst wurde und wie dies ein
Weiterer Schritt zur Radikalisierung ist
Die bald in Gewalt kippen könnte
Proteste und Unruhen bei dem

Geplanten Parteitag werden nur
Die Rechtsradikalen in den Augen
Ihrer Anhänger noch weiter stärken
Was sie in ihrem Tun noch bestätigt 

Es scheint als war der sogenannte
Antifaschistische Schutzwall nie so
Nötig wie heute wieder um die Werte 
Der Bundesrepublik zu verteidigen

Ostdeutschland kann als verlorene 
Region zum Muster für mangelnde 
Demokratisierung werden so ein
Lebendes Horrorkabinett bleiben

Mehr an geistiger Entwicklung hat
Dort seit 1990 nicht stattgefunden
Die DDR der zweite totalitäre Staat 
Auf deutschem Boden wird verklärt 

Wer hinter dem antifaschistischen
Schutzwall aufwuchs hat keine
Verantwortung für Unrecht gelernt
Genau so geht es auch weiter

Wer darüber staunt muss blind sein
Wer sich FDJ und HJ Aufmärsche
In schwarz-weiß ansieht wird die
Ähnlichkeit nicht übersehen sie

Haben nie die Verantwortung 
Für den NS Staat übernommen
In dieser Tradition steht die AtD
Ihre Verharmlosung der Vergleiche

Bei gleichzeitiger Nutzung der Daten
Zur Provokation und Integration der
Rechtsradikalen zeigt dies deutlich
Die Rechten weichen Empörung auf

Sie haben nie Geschichte vergessen
Benutzen sie bloß zur Provokation 
Die ihre Anhänger bestätigen wird 
In ihren Verschwörungstheorien 

Wer die Demokratie nicht verteidigt 
Gibt sie auf dies gilt gegenüber denen 
Die den Unrechtsstaat DDR bis heute
Verharmlosen wie gegenüber der AfD 

Bei weiterer Radikalisierung am Rand
Die Mitte aufrecht verteidigen wird
Immer schwerer vielleicht sollte 
Neufünfland zum Reservat werden

Zentral verwaltet bis endlich die
Verantwortung für Geschichte die
Nicht vergessen wird normal ist
Könnte noch gebildet werden

Das zerstörte Bürgertum als Basis
Von Kultur und Demokratie fehlt
Wer diesen Geist nicht fördert 
Wird nie auf ihn bauen können

Geschichtsvergessene Provokation
Lässt die AfD im Osten gewinnen
Sollen wir das Volk austauschen
Damit Entwicklung möglich wird 

Es gibt viel zu tun wenn der Osten
Zu 50 Jahre Einheit nicht völlig
Verlorenes Land geworden sein soll
Ein Verbot wäre ein Anfang

jens tuengerthal 16.2.26

Sonntag, 15. Februar 2026

Lektürentagebuch 15.2.26

Lektürentagebuch 15.2.26

Heute mit Das Kunstwerk von
John Berger aus der Wagenbach 
Bibliothek begonnen vorzulesen
Zuerst den Aufsatz der weiße Vogel

Die Texte des großen Autors wie
Kritikers sind Zwiegespräche mit
Bildern mit dem Malern wie den
Betrachtern also uns selbst auch

Es beginnt die Sammlung mit einer
Gedanklichen Erforschung der engen 
Verhältnisses vom Kunst und Natur 
Anhand des geschnitzten Vogels

So sei die Kunst eine wohlgeordnete
Antwort auf das was uns die Natur
Gelegentlich kurz wahrzunehmen
Gestattet als Augenblicksglück

Das Verhältnis zwischen dieser auch
Emotionalen Herangehensweise und
Dem philosophischen Gedanken der
Die Betrachtung trägt ist spannend

An fünf bedeutenden Malern und den
Je Bildern zeigt Berger im weiteren
Wie Kunst in ihrem Kontext gelesen
Werden kann von Dürer bis Monet

Dazwischen Hals Goya und auch
Modigliani sowie als Schluss noch
Zwei Aufsätze über Zeit und Raum
Der Bilder als Vorhersage dessen

Was der Betrachter in ihnen sieht
Wie der Ort des Bildes als Schutz 
Gegen den grenzenlosen Raum mit
Berger lesen ist mit Understatement 

Der Untertitel der Essaysammlung 
Das Kunstwerk ist über das Lesen
Von Bildern was den immer schon
Begeisterten Leser gleich eroberte

Auf britisch dezente Art vermischt
Berger Philosophie und Kunst statt
Zu referieren lädt er zum Spaziergang
Mit Bildern in geistige Welten


Drei ganz wunderbare Geschichten
Von Kurt Tucholsky in dem neuen 
Band vorne Ostsee hinten dafür die
Friedrichsstraße lachend gelesen

Begonnen in Das Ideal mit Versen
In der typischen Ironie über dem
Idealen Traum vom Leben der
In Wirklichkeit doch selten wäre

Die kleine Kurzgeschichte Morgens
Um acht erzählt vom Hund der sich
Ordnungsgemäß auf den Weg zur
Arbeit macht ins Geschäft geht

Schließlich ganz passend heute die
Verse Sonntagmorgen im Bett wie
Der Erzähler sich freut heute mal
Einfach liegen zu bleiben aber dann

Fällt ihm ein es geht ja zu Onkel Otto
Wie Tante Frieda warum nur geht es
Sonntags immer in Familie fragt er 
Vor Tisch sind sie beleidigt danach

Einfach nur satt schon der Gedanke
Macht den Erzähler ganz matt morgen
Muss er Klempner telefonieren
Halb zehn ruft die Mama aufstehen

Jetzt geht der Sonntag richtig los
Oder eigentlich ist er schon vorbei
Es kommen Zeitungen und Geschrei 
Das ist wenig erholsam und labend

Aber so sei das Leben eben das
Allerschönste am Sonntag sei doch
Noch immer der Sonnabendabend
Kaum bemerkt ist schon vorbei


Mit Olaus Magnus Die Wunder des
Nordens mit Landkarte aus der hier
Wieder kulturhistorisch spannenden
Anderen Bibliothek begonnen 

In die Wunder des Nordens unter
Der passenden Zwischenüberschrift
Glücklicher Zufall über die neue
Entdeckung der Karte gelesen

Wie eine Publikation von 1886 den 
Fund der Karte in der Münchner
Stadtbibliothek publik machte wer der
Ursprüngliche Autor Olaus Magnus

Als Erzbischof von Uppsala in Rom 
War und wie der katholische Schwede
Der 1490 in Ostergötland geboren 
Wurde im Jahre 1557 in Rom verstarb

Wie ein Exemplar über einem Grafen
Der in Rom lebte nach Uppsala kam 
Ist wie manches um diese Karte wie
Das dazugehörige Buch rätselhaft

Dass der aus Schweden stammende
In Rom als Erzbischof von Uppsala
Eingesetzte Olaus Magnus versuchte
Das Konzil von Trient im Zuge der

Gegenreformation zu überzeugen 
Dass Schweden rekatholisiert würde 
Liegt noch ziemlich nahe auch das
Er dazu eine Karte braucht ist klar

Diese erste umfassende Karte des
Hohen Nordens der Teils auch noch
Heidnisch war ist ein Buch für sich 
Das viele Sagen uns erzählt

Doch warum der Doge von Venedig
Dies finanziert hat ist so unklar wie
Welche Interessen der Farnese Papst
Hierbei und später noch verfolgte

Jedenfalls ist die von Magnus in Rom
Geschriebene Enzyklopädie des noch
Wilden Nordens nur eine Erklärung
Der großen Karte von Skandinavien

Die wiederum auf acht Holzplatten
Gefertigt und gedruckt worden war
Welche ein erstaunlich exaktes
Dokument historischer Geographie ist

Ob es einmal für das Konzil nur war
Die Bände eine höhere Auflage noch
Hatten wie sie nach München kamen
Warum nur diese erhalten blieb ist

So spannend wie die Figur des
Autors Olaus Magnus den hier 
Elena Balzamo und Reinhard Kaiser 
Fesselnd schon vorstellen

jens tuengerthal 15.2.26

Neuzugänge

Neuzugänge

Halte ja bekanntlich nichts vom
Valentinstag und schenke da nie 
Blumen wenn ich es verhindern kann
Lieber wem Bücher und die mit Liebe

Aber gestern erreichten die kleine
Bibliothek drei Neuzugänge die mit
Liebe ideal ausgesucht den Flaneur
In Büchern glücklich machten 

Die Neuzugänge hier sind getreu
Dem Motto weniger ist mehr auch
Viel weniger geworden und so sind
Drei auf einmal reiner Luxus nun

Bücher treffend passend mit dazu
Liebe ausgesucht sind ein Glück das
Kaum etwas erreichen kann weil es
Tiefe geistige Nähe uns offenbart

Vor allem bleibt dieses Glück auf 
Schönsten geistigen Pfaden die
Niemand stören müssen immer
In uns und also beieinander

Bücher sind für Leser immer das
Schönste Geschenk nichts kommt
So nah wie was wir lesen je das
Unser Inneres dominieren darf

Sich über mit Liebe ausgesuchte 
Bücher seelig lesend freuen macht
Tage sonnig egal wie grau draußen
Sie entführen ins Paradies uns 

So erreichte mich aus der geliebten
Anderen Bibliothek Olaus Magnus
Die Wunder des Nordens wie von
John Berger das Kunstwerk was

Beides Bücher sind die mich lange
Geistig beschäftigen werden wie neue
Geistige Welten auch erschließen
Was Glück genug schon wäre

Dann gesellte sich noch Tucholsky
Mit vorne die Ostsee hinten die
Friedrichsstraße in herrlichen Texten
In schönem Insel Buchgewand dazu

Der Leser und Dichter ist einfach
Vollkommen glücklich und fühlt sich
In der Horizontalen vollkommen
Bereichert und damit zufrieden

jens tuengerthal 15.2.26

Horizontalaufrecht

Horizontalaufrecht

Ist die Horizontale wirklich die
Einzig aufrechte wie Hans Castorp
Es über das Leben im Sanatorium
Berghof für sich feststellt überlege ich

Nach Sonntagen in der Horizontalen
Mit Tee und Büchern denke ich stets 
Besser ist kaum denkbar für alle weil
Das Nichtstun lesend keines ist

Vielmehr sind Leser eigentlich die
Besseren Menschen weil sie nichts
Brauchen als gute Lektüre ohne wem 
Damit je irgend zu schaden in Ruhe

Keine Unternehmungen außer der
Guten Lektüre weil sie lieber die
Innere Fülle guter Bücher genießen
Damit nichts und niemand stören 

Liegend ein Kissen im Rücken
Schützen Leser vor Klimawandel
Bei minimalem Energieaufwand
Bilden sich und sind dabei leise

Fernsehen und Film dagegen die
Große berieselnde Maschine zur
Kollektiven Verblödung schadet 
Immer mehr als bloße Lektüre 

Zum Bücher lesen haben die 
Menschen keine Zeit mehr wird
Von denen argumentiert die mit
Bewegten Bildern Geld verdienen

Wer sonntags zum Lesen einfach
Horizontal bleibt und sich mit dazu
Tee begnügt hat alles erreicht was
An Frieden und Glück möglich ist

Lebt ökologisch nachhaltig kann
Lesend jeden Ort erreichen und
Weiß am Ende meist mehr als
Jene die nur mal da waren

Leser die in der Horizontalen bleiben
Haben alles Glück für sich erreicht 
Dieses mit Genuss zu schätzen zeigt
Erfahrung Weisheit und Lust vereint

Mit dem schönsten was du tun kannst
Zugleich der Allgemeinheit zu helfen
Die Umwelt zu schützen aber es noch
Gelassen genießen ist Lebenskunst

Sich darin besonders Sonntags mit
Nichtstun zu üben tut gut dann das
Ergebnis genießen noch viel besser 
Bleibt die Horizontale aufrechte Lage

Mithin stelle ich am Ende fest die
Horizontale ist auch in Zeiten von
Klimawandel und der politischen
Radikalisierung einzig gute stets

jens tuengerthal 15.2.26

Liebesbedürfnis

Liebesbedürfnis 

Zu lieben welch 
Großes Glück aber geliebt
Werden ist schöner

jens tuengerthal 15.2.26

Schlafbedarf

Schlafbedarf

Der Schlafbedarf ist
Relativ zum Wohlgefühl 
Weniger wirkt mehr 

jens tuengerthal 15.2.26

Gestriger

Gestriger

Manchmal tut es auch
Der Tee von gestern etwas
Abgekühlt ist er

jens tuengerthal 15.2.26

Samstag, 14. Februar 2026

Liebesmoral

Liebesmoral

Wenn die Liebe moralisch wird
War es schon lange Zeit zu gehen
Weil die Moral nur der Wahrung 
Eigener Besitzstände dient wie
Sie viele in Beziehungen suchen

Diese Ansprüche also das gerne
Genörgelte das wird man ja wohl
Erwarten können von seinem was
Auch immer ist schon Grund genug
Das Wort ‘man’ für immer zu meiden

Im übrigen will kein Mann Frau unter
Mann subsumieren soweit er noch
Einigermaßen bei Verstand ist was
Sicher immer weniger zu erwarten
In einem Land in dessen Osten

Über die Hälfte die Gegner der
Demokratie noch wählt aber hier 
Geht es ja zum Glück um Liebe
Was ja friedlich ist verglichen der
Großen Politik zumindest vom Ziel

Dem anderen bedingungslos gut 
Zu wollen weil es ohne keine ist
Schlimm nur wird es wenn jenes
Bedingungslose Gefühl des Guten
In den Knast der Erwartungen als 

Allgemeingut gesperrt wird denn 
Dann bleibt nur der ganz üble
Nachgeschmack in Erinnerung
Den wir lieber schnell vergessen
Wo es also um Moral geht in der

Liebe laufe schnell weg weil das
Was Liebe ausmacht schon tot ist
Alles was kommt nur eklig wird 

Die Liebe ist nur unmoralisch
Wenn sie bedingungslos gönnt 
Noch weiter der Rede wert

jens tuengerthal 14.2.26

Lektürentagebuch 14.2.26

Lektürentagebuch 14.2.26

Am frühen Morgen des 14. Februar
Noch ein wenig Gesprungene Liebe
Von Manfred Flügge gelesen sich
Über Helen Henri und Franz amüsiert

Inzwischen hat Helen wieder Franz
Geheiratet ist mit ihm nach Berlin
Gezogen und hat so ihre Männer
Zwischendurch und nebenbei

Wie es sich eben so ergibt auch
Henri kommt wieder aus Paris
Wohnt im Atelier einer Künstlerin
Arbeitet und fährt mit Helen weg

Dann fährt er wieder nach Paris
Helen rächt sich und schläft mit
Irgendeinem Fremden noch er 
Macht ihr dafür Vorwürfe wieder

Sie rechtfertigt sich sie hätte es
Für ihrer beider Liebe getan was
Henri nicht versteht aber in Paris 
Sein Leben mit Geliebten genießt

Helen schreibt ihm seitenlange 
Liebesbriefe dass sie ohne ihn 
Nicht stark und vernünftig sein
Wolle sie wolle nur ihn aber

Beide betrügen sich ständig nur 
Aus teils unterschiedlichen Motiven
Sie um der Freiheit willen und er
Aus Liebe und Gewohnheit 

Helen beschafft sich eine Waffe 
Überlegt ob sie Henri erschießt
Dieser genießt ihre Leidenschaft
Will sie nicht verlieren und nicht ganz

Dies wird gerne als amour fou 
Bezeichnet aber ist in vielem eine
Gewöhnliche kleinliche Liebe mit
Eifersucht und dazu Szenen 

Es ist gut sich am Valentinstag
Daran zu erinnern wie schrecklich
Beziehungen und die Liebe sind
Was immer sich daran nun lohnt

jens tuengerthal 14.2.26

Liebesfeiertäglich

Liebesfeiertäglich 

Liebe an festen Tagen zu feiern
Ist wie Gefühl auf Befehl immer
Eher untauglich echt zu werden
Weil es dann unnatürlich wäre 

So verursacht der große Tag
Der Blumenindustrie eher nur
Hohe Preise und Konflikte nach
Sicher enttäuschten Erwartungen

Wer die Liebe feiern will soll es tun
Mit Liebe und aus Gefühl aber bitte
An für sie passenden Tagen nie wo
Alle feiern das kann nichts werden 

Liebe ist ein persönliches Gefühl
Kein Konsumrausch für die Masse 
Beides wird einander nie gerecht
Verwechslung ist eher gefährlich

Der heutige Feiertag der keiner
Irgendeiner Kirche noch ist sorgt 
Mit enttäuschten Erwartungen für
Mehr Enttäuschungen logisch

Viele die es nicht merken spielen
Nur in der Maske der Liebe das
Übliche Spiel des Lebens weiter
Also Konkurrenz Neid Besitz 

Liebe ist das Gegenteil aber
Darüber und davon heute zu
Reden tut beiden nicht gut der
Tag dient nur dem Konsum 

jens tuengerthal 14.2.26