Dienstag, 17. Dezember 2024

Ewiger Frieden

Ewiger Frieden

Ist der ewige Friede nur ein Traum
Oder das natürliche Ziel aller Staaten
Um ungestört leben zu können
Und wie kann er erreicht werden

Für den Weg hat Kant einen Entwurf
In Form eines Vertrages geschrieben
Der so einfach wie genial ist alle
Eventualitäten dabei klar regelt

Die Ideen daraus sind bereits in
Der Satzung der Vereinten Nationen
Realität geworden leider nur fehlt
Ein entscheidender Schritt noch

Nicht die Durchsetzbarkeit einer
Ordnung im Rechtsstaat mit Gewalt
Für welche den UN Truppen wie
Autorität noch fehlen ist es

Gewalt ist nie eine Lösung für
Egal was sondern immer nur
Das Ende des Dialoges der
Allein Lösungen bringen kann

Doch viel wichtiger ist was
Die meisten bisher überlesen
Aber hier entscheidend wäre
Die Auflösung autonomer Nationen

Vielmehr sollen sich alle Staaten
In ein föderales System begeben
Was die Abhängigkeit so erhöht
Kriege unmöglich damit macht

Vorbild dafür könnte die EU sein
Als föderales Bündnis das mit der
Währungsunion den wichtigsten Teil
Der Nation die Finanzen übernahm

Es erfordert dies langfristig auch
Die Zerschlagung so großer Staaten
Wie der USA Russland oder China
In verschiedene autonome Regionen

Auch damit alle Mitglieder etwa gleich
Mächtig an das Recht gebunden sind
Verstöße nicht mehr lohnen werden
Die alberne Nation Geschichte wird

Es ist in keines Menschen Interesse
Sich in Kriegen töten zu lassen noch
Darf deren Ergebnis sich je lohnen
Zu unrecht Erworbenes wird nie Eigentum

Mit den aus Kants Schrift abgeleiteten
Verträgen die denen zur EU ähneln
Ist der ewige Frieden realisierbar
Der alle Staaten überflüssig machte

Nicht Staaten schützen uns je vor
Krieg und Gewalt sondern allein
Menschen die sich vertragen um 
Gemeinsame Ziele zu erreichen

Es braucht eine rechtsstaatliche
Wie durch Gewaltenteilung dabei
Kontrollierte Verwaltung nur aber
Keine Regierungen langfristig mehr

Werdet euch eurer Freiheit bewusst
Wir alle sind Weltbürger mit gleichen
Ansprüchen egal wo wir sind dabei
Kein Staat hat Macht über mich

Es braucht im ewigen Frieden
Keine Staaten mehr wie damit
Keine Regierungen mehr nur
Eine funktionierende Verwaltung

Keinen Wahlkampf mehr der nur
Parteien und ihrem Klientel dient
Eine zur Neutralität verpflichtete
Verwaltung entschiede rechtlich

Wer sich ungerecht behandelt fühlt
Kann Gerichte anrufen die jede
Entscheidung rechtlich prüfen
Ohne Einfluss von Parteien

Der ewige Frieden ist möglich
Wenn wir uns die Freiheit nehmen
Unsere Staaten aufzugeben damit
Menschen für sich entscheiden 

Mit der damit endlich auch völlig
Überflüssigen Rüstung würden 
Künftig Milliarden für Gutes frei
Und wir sparten uns Regierungen

jens tuengerthal 17.12.24

Weihnachtsvorbereitungen

Weihnachtsvorbereitungen

Weihnachten beginnt im Supermarkt
Am 1. September ab dann gibt es
Wieder Spekulatius alles andere
Ist nur Staffage für diese noch

Weihnachten stresst immer alle
Die in Familie groß feiern aber
Nie darauf verzichten wollen auch
Wenn keiner mehr Gans mag

Zumindest Gans gab es nie
Was mich für beide sehr freut 
Die Gans und mich meine ich
Dafür Wild was nachts weiter läuft 

Rituale sollen wertvoll sein um
An den zyklischen Lauf der Dinge
Durch sie erinnert zu werden
Machen wir es einfach wie immer

Alle Jahre wieder wird gesungen
Wie gelebt und wehe wer ändert 
Gravierendes am Ritual jemals es gilt
Same procedure as last year James 

Sollen wir darüber lieber lachen
Es wie Loriot eher betrachten
Wovon leben diese Feste noch
Denke ich und weiß es nicht

Alles läuft auf einen Moment zu
Der kaum bedacht schon vorbei
So gleicht Weihnachten dem Sex
Bei dem es noch schneller geht

Am Ende bleibt nur Leere aber
Dann endet das Jahr ja bald
Es könnte noch schlimmer werden
Noch aber steht es uns bevor

Wunder lassen sich nicht vorbereiten
Sie passieren einfach so nebenbei 
Sollte es wider Erwarten so kommen
Waren wir zumindest nicht vorbereitet

jens tuengerthal 17.12.24

Liebesende

Liebesende

Liebe endet auch
Ohne Gründe einfach im
Verlorenen Nichts

jens tuengerthal 17.12.24

Lebensgrund

Lebensgrund

Gründe zu leben
Zu suchen bleibt vergebens
Gibt es nirgendwo

Allein der Genuss
Macht es lustvoll angenehm
Ohne bliebe nichts

jens tuengerthal 17.12.24

Duell

Duell

Ein Duell zweier
Kandidaten passt nicht mehr
Ohne Volkspartei

jens tuengerthal 17.12.24

Ausgeschlafen

Ausgeschlafen 

Ausgeschlafen scheint
Alles besser zu werden
Einfach nur traumhaft

jens tuengerthal 17.12.24

Jubelperser

Jubelperser

Jubelperser waren Mitglieder
Des iranischen Geheimdienst
Die dem Shah in Berlin zujubelten
Von der Polizei dabei unterstützt

Nebenbei verprügelten sie noch
Oppositionelle und hetzten gegen
Berliner Studenten waren konformer
Staat im autoritären Staat 

Manchmal beneide ich die
Jubelperser in sozialen Netzwerken
Die auf Parteilinie jubeln weil sie
Von ihrem Unsinn überzeugt sind

Menschen ohne Widersprüche
Stellen sich keine Fragen sondern
Jubeln nur gerne im Chor der ihre
Überzeugung mit Gefühl spiegelt

Gerade tauchen sie wieder auf
Massenhaft und linienkonform
Wird aus tiefer Überzeugung
Keinerlei Zweifel mehr zugelassen

Die Parteisoldaten marschieren
In Reih und Glied und brauchen
Keine Argumente oder Kritik um
Ihren Jubelchor erschallen zu lassen

Sonst vernünftige Menschen wettern
Gegen politische Gegner wie wild
Die Mitte zerlegt sich intern selbst
Putins Randfiguren lachen nur 

Es widert mich dermaßen an wie
Der Wahlkampf alles kritische Denken
Zugunsten dumpfer Parteilichkeit
Mal wieder erledigt hat

Nicht die Demokratie ist schlecht
Auch das Grundgesetz bleibt gut
Nur die Parteien braucht keiner
Diese aber brauchen Jubelperser

jens tuengerthal 17.12.24

Montag, 16. Dezember 2024

Liebesschmerz

Liebesschmerz

Nichts ist so schrecklich
Wie Liebeskummer der
An allem verzweifeln lässt
Ohne je Hoffnung zu geben

Verlorene Liebe lässt nur leiden
Am fehlenden Echo wie am
Verlust von Vertrauen in ein
Gefühl dass immer weher tut

Es gibt keine Heilung für die
Verlorene Liebe noch bringen
Gespräche je irgend weiter
Wenn es am Kern schon fehlt

Dieser Schmerz wird wenn
Wir ihn vernünftig klären wie
Mit Geduld überwinden wollen
Nur immer größer in uns

Es gibt keine Erklärung die
Je den Verlust von Liebe heilt
Noch können wir Gefühle oder
Die Leere vernünftig verstehen

Wir werden auch mit Geduld
Die es durchleiden will nicht
Weniger Liebeskummer haben
Sondern nur länger und mehr

Einzig heilend ist Ablenkung
Mit neuem schnellen Feuern
Die den Schmerz betäuben
Bis er nicht mehr spürbar ist

Masse relativiert das Absolute 
An das die Liebe noch glaubte 
Gefühle gibt es überall schnell
Nur irgendwann wird alles egal

Habe lang den Schmerz noch
Weggevögelt bis irgendwann
Alles egal war und eine kam
Um zu bleiben bis sie ging

Wegvögeln ändert nichts aber
Verhindert alle guten Gefühle
Mit der Leere zu verbinden doch
Am Ende bleiben wir immer allein

Von dieser Erkenntnis sich noch
So lange wie nötig abzulenken
Hilft die Vögelei und Liebe ist
Was dennoch manchmal bleibt

jens tuengerthal 16.12.24

Vertrauensverlust

Vertrauensverlust

Kanzler Scholz stellte heute die
Vertrauensfrage im Bundestag
Der ihm plangemäß auch das
Misstrauen aussprach womit 

Der Bundeskanzler zumindest
Auf die Opposition vertrauen
Kann auf dem Weg zu baldigen
Neuwahlen die viele wollen 

Hässlich ging es zu im Parlament
Wo Scholz übel nachkartete um 
Die FDP nochmal bloßzustellen
Sich von Schuld reinzuwaschen

Merz böse dafür geiferte auch
Habeck nicht ganz friedlich blieb
Keiner friedlich Vertrauen weckte
Es wirklich besser zu machen

Politik ist lieber destruktiv noch
Will dem Gegner nur schaden
Statt Perspektiven zu entwickeln
Die wir dringender brauchen

Der hässliche Wahlkampf begann
Wo sich diejenigen beschimpften
Die bald eine neue Regierung
Gemeinsam bilden wollen

Ob diese Hässlichkeiten nicht
Das Vertrauen der Wähler in die
Leitung der Verwaltung endgültig
Verspielen scheint ihnen egal

Merz steht für ein überholtes
Politikmodell wie auch mafiöse
Machtspiele im Andenbündnis
Gibt keinen Grund zu vertrauen

Scholz ist gescheitert und hat
Durch den Rauswurf von Lindner
Vorzeitige Wahlen provoziert
Gibt wenig Grund zu vertrauen

Habeck hat die Gaskrise als Minister
Mit Bravour gemeistert und steht für 
Wirtschaftspolitik mit Zukunft auch
Gibt mehr Grund zu vertrauen

Doch eigentlich geht es nur um die
Leitung der Verwaltung des Bundes
Unnötige Wahlen sind ärgerlich
Verhindern eher gute Politik

Von der FDP die bald nicht mehr
Im Bundestag wohl sein wird muss
Keiner mehr sprechen sie hat sich
Aus Eitelkeit selbst erledigt

Der blaurote Rand der Putinisten
Ist für Demokraten keiner weiteren
Worte wert schlimm genug dass
Ein Viertel der Bevölkerung wohl

Nicht begreift mit ihnen zugleich
Die Feinde unserer Freiheit zu wählen
Mit der Ausübung ihr Wahlrecht verraten
Hier wären Verbote viel nötiger

Wie soll ich Vertrauen in eine
Politik als Leitung der Verwaltung
Gewinnen die kindisch streitet statt
Sich in der Mitte einig zu zeigen

Der Feind der Freiheit steht im
Osten und BSW und AfD sind
Dessen Verbündete hier also
Gegner für alle Demokraten

Ob Grüne CDU oder SPD das
Land regieren bringt nur kleine
Unterschiede im Programm sie 
Müssen die Feinde bekämpfen 

Wo diese drei weiter idiotisch
Aufeinander einschlagen die
Bald miteinander regieren sollen
Wird unnötig Vertrauen verspielt

Wem traue ich noch zu dieses
Wieder zurück zu gewinnen mit
Seriöser zuverlässiger Arbeit statt
Bloß lauter Randale ohne Sinn

Die Feinde der Demokratie stehen
Am Rand diese zu schlagen muss
Das gemeinsame Ziel zuerst sein
Nachkarten und abkanzeln ist billig

Merz hat keinerlei Erfahrung in
Politischen Ämtern mit der Leitung
Der Verwaltung die er anstrebt
Hat keine Perspektive nach vorne

Damit sich im Land etwas ändert
Eine gute Richtung nimmt braucht
Es eine Politik mit Perspektive wer
Die gibt sollte nun Kanzler werden

Leider stehen davor noch Wahlen
Mit hässlichem Wahlkampf statt
Ruhige vernünftige Gespräche
Wie Habeck sie am Küchentisch führt

Diese braucht die Demokratie statt
Billige Polarisierung mit bloßem
Nachkarten unter Parteien der Mitte
Was allen von ihnen schadet

Der politische Gegner und Feind 
Steht am Rand nicht im der Mitte
Wir brauchen inneren Frieden
Keine politische Beschimpfung

jens tuengerthal 16.12.24

Lektürentagebuch 16.12.24

Lektürentagebuch 16.12.24

Im arabischen Diwan gelesen der
Hervorragenden Einführung dabei
Vom Übersetzer Stefan Weidner
Zum Quellcode der Poesie gefolgt

Hier werden die Gedichte in ihren
Historischen Kontext gestellt ohne
Gleich dem Historismus dabei zu
Verfallen der alles zeitgemäß liest

So schaut Weidner weiter um sich
An früher Dichtung auch in ihrer
Wirkung gegenwärtig zu freuen
Etwa bei der Naturbeobachtung

Der christlichen wie islamischen
Naturphilosophie weit überlegen
Ist diese in vorislamischer Lyrik
Noch Partnerin in einem Dialog

Erst die geistige Vergewaltigung
Des Monotheismus nach dem
Der Mensch Ebenbild Gottes sei
Zerstörte dies friedliche Verhältnis

Manches in diesen Versen scheint
Absurd brutal oder zumindest fremd
Anderes liegt uns immer noch nah
Kann auch heute vieles wieder lehren

So beim Umgang mit der Natur die
Zur Partnerin wird statt beherrscht
Wie immer unsterblich unverändert
Beim Thema Liebe und Lust sicher

Zugleich sind diese teils uralten
Verse auch eine Inventarisierung
Der alten arabischen Welt die uns
Ein geistiges Bild der Zeit gibt

Die vielfältig spannende Lektüre
Lässt den Leser so zugleich durch
Raum und Zeit wieder reisen um
Sich ein Bild davon zu machen


Vom alten arabischen Diwan ging
Es zur noch älteren auch biblischen 
Geschichte von Joseph und seinen
Brüdern von Thomas Mann

Wie Joseph in Ägypten Geschichten
Dem sterbenden Mont-kaw erzählt
Dieser ihn an Sohnes statt annimmt
Wie sich an alten Sagen lebendig hält

Warum nichts gewöhnlicher sei als
Der Tod für ihn als einfachen Mann
Den es nie zu höherem zog der aber
Joseph Amt und Hof vermachen will

Zu seinen Gunsten nun will er aus
Allem abdanken was ihm ein
Vergnügen damit wäre weil doch
Immer Glückliche gesegnet würden

Wie er sich dafür versprechen lässt
Joseph solle für alles sorgen auch
Seine Mumie und sein Grab damit
Die Unsterblichkeit gut verbracht wird

Joseph beruhigt ihn er habe nun
Ausgesorgt müsse sich um nichts
Mehr kümmern es sei für alles 
Gut gesorgt wenn er nicht mehr ist

Wie schließlich nach langer Rede
Zur Beruhigung des Besorgten er
Entschlafen schien und wie Joseph
Dies mit einer Feder nachprüfte 

Die kein Atem mehr bewegte
Wie kein Auge sich öffnete
Wenn er mit ihr es kitzelte
Er nun entschlummert war

Wie gewünscht wurde er nun
Balsamiert um in Theben ein
Felsengrab zu beziehen trat er
Noch seine letzte Reise an

Wunderbar in teils ironisch
Gebrochener biblischer Sprache
Erzählt Thomas Mann hier den
Großen Familienroman in Ägypten

Eine fein recherchierte sowohl
Jüdische wie ägyptische Geschichte
Mit viel mutiger Frechheit dazu die
Vom Tod des Patriarchen erzählt

Auch wenn Joseph später nur mit
Feuchten Augen noch an den hier
Verstorbenen dachte ist es eine
Befreiend versöhnliche Geschichte

Vor allem aber schafft es Mann dies
Mit großer Komik zu erzählen welche
Den biblischen Ton zum Theater wie
Damit feinem Spott machen


Vom Nil ging es in die Berge nach
Davos in den Zauberberg wo sich
Der gut in Decken eingewickelte
Hans Castorp fragte was Leben sei 

Wie nah war alles Leben verwandt
Dem das unbelebt anorganische so
Fern in seiner Natur immer war was
Wie eine gewagte These mir schien

Tod sein kann nur was einmal
Lebte nicht was ein Ding nur ist
Dieser verneine nur das vorher
Leben mit strenger Konsequenz

Gab es eine Urzeugung mit der
Aus anorganischem organisches
Gleichsam natürlich erst wuchs
Nur stünde diese dann darüber

Brauchte es Wunder etwa dazu
Damit dieselben Elemente sich
Organisch verhielten oder nicht
Also Wasser Eiweiß und Fett

Dieses wurde vereint Fleisch
Was die Schönheit dann trägt
Welche Wärme brauchte die
Ausdruck von Leben wäre

War der vielzellige Organismus
Nur die Erscheinung eines 
Zyklischen Prozesses in dem sich
Leben nebenbei abspielte

Ein Kreislauf der von Zeugung
Zu Zeugung weitergeht in der sich
Unvollständige erst vereint als
Dann neues Leben offenbaren

War der winzige Samen oder
Das riesige Ei für das Leben 
Entscheidend am Ende doch 
Beide irgendwie vereint 

Welche Rolle fragt sich hier der
Leser spielt dies wiederum für
Die soziologischen Verhältnisse
Mit teils männlicher Dominanz

Las wie Hans aus seinem
Lehrbuch lernte wie sehr sich
Mensch und Schwein glichen
Als ununterscheidbare Embryonen

Wie der Herr Ingenieur entdeckt
Dass der Oberschenkelknochen
Wie ein Kran mit Belastungen umgeht
Technik Medizin und Dichtung vereinte 

War der Blick auf die Natur wie das
Was diese letztlich belebte ein rein
Technischer nach dem Studium
Nun medizinisch geschult worden

Oder lagen Dichtung und Wahrheit
Sich näher als vorstellbar hier wo
Mann wunderbare Saltos schlägt
Dem Leben Geist und Lust zu geben

Wie großartig sind doch diese
Ausflüge in geistige Welten die
Neue Horizonte erschließen wie
Spielerisch Philosophie betreiben 

jens tuengerthal 16.12.24

Liebesglaube

Liebesglaube

Liebe bleibt immer
Glaube an Gefühl ohne 
Jede Sicherheit

jens tuengerthal 16.12.24

Misstrauensvotum

Misstrauensvotum

Deutschland wählt heute
Misstrauen sein Parlament
Wählen zu dürfen

jens tuengerthal 16.12.24

Düsterland

Düsterland

Düsterland hat mehr
Ängste zu kurz zu kommen
Als Perspektiven 

jens tuengerthal 16.4.24

Finstertage

Finstertage

Zum Jahresende
Werden Tage finstergrau
Bräuchten Schneemagie

jens tuengerthal 16.12.24

Lustentbehrlich

Lustentbehrlich

Wieviel Lust ist entbehrlich
Wird nur vollzogen es zu tun
Ohne mehr dabei zu spüren
Als Befriedigung für sich

Alle Lust zielt natürlich
Nach Befriedigung nur
Diese erreichen wir eher
Im Wege der Selbstfürsorge

Doch soll dies kein Plädoyer
Für die Onanie sein sondern
Daran erinnern dass die
Größte und schönste Lust

Erst entdeckt wer sie für
Entbehrlich halten kann weil
Was außer ihr noch verbindet 
Tiefere Befriedigung schenkt

Dann können wir einander
Unsere Lust schenken um
Im miteinander Befriedigung
Die schöner als alle ist zu finden

Zusammen Kommen kann Zufall
Wie Einbildung häufiger sein doch
Zur höchsten Kunst wird es wenn
Sie entbehrlich sich entdeckt

jens tuengerthal 16.12.24

Liebesdasein

Liebesdasein

Liebe will da sein für die Geliebte
Tut alles ihr gut zu tun um gemeinsam
Genießen zu können was sein kann
Im von Liebe geprägten Dasein 

Nicht immer gelingt es uns dies
Mit dem was wir wollen zu erreichen
Weil wir zuviel wollen oder nicht
Erkennen was gewollt wäre

Wer meint dies je bei einer Frau
Zu können wäre wohl mindestens 
Anmaßend doch gut zu wollen bleibt
Dennoch ein guter Ansatz es zu tun

Wo mich das füreinander mehr
Stört als tatsächlich gut will ist
Der nur noch Rest von Liebe 
Eine entbehrliche Erinnerung

Zwischen wollen und können
Im miteinander zu balancieren
Ist tägliche Aufgabe der Liebe 
Deren Übung sie vollzieht

Es mit Lust und Freude zu tun
Der sicherste Beweis für echte
Gefühle denen wir gerne folgen
Macht alles andere entbehrlich

jens tuengerthal 16.12.24