Es geschehen noch Wunder in der
Bundesliga zumindest kleine manchmal
So schob sich durch sein 3:1 in letzter
Sekunde der 1. FC Köln noch vor die
Mitfavoriten Wolfsburg und Leverkusen
Dank besserem Torverhältnis auf Platz 4
Oben regieren ungestört wenig wohl
Verwunderlich der FCB gefolgt vom BVB
Der gestern staunen ließ und Schalke
Die arme Werder an der Weser falteten
Köln nun auf der der 4 und Stuttgart
Der heutige Gegner standesgemäß
Auf Platz 15 im Ländle gilt also weiter
Mir könne allesch auscher Fuschball
Hoffenheim die auch verloren gestern
Teilen sich mit der Eintracht Platz 11
Und die Frankfurter hätten beinahe
In der 87. noch das Wunder des
Unerwarteten Unentschieden
Gegen den Bayernbezwinger geschafft
So zeigt sich der Bunker von Wolfsburg
Ist kaum eine Wolfsschanze wohl
Mancher hat Chancen gegen diese Wölfe
Keinesfalls uneinnehmbar was auch den
Bayern die Angst vorm Pokal nimmt
Wie lange im weiteren wohl dann noch
Ingolstadt Hertha und Wolfsburg auch
Gleiche Punkte haben werden ist so
Fraglich wie ob Favre die Fohlen noch
Rechtzeitig wieder rehabilitieren kann
Der HSV auf 18 soviel am Ende doch
Passt schon gut und zeigte nichts
Was auf mehr hoffen lässt in der Saison
Aber noch tickt die Uhr und Dinos
Sind ja bekanntlich nur in Wirklichkeit
Ausgestorben nie im Fußball bis jetzt
Was interessiert die Liga schon Natur
Außer es erwärmt sich weiter der Planet
Dann werden Bremen und Hamburg
Nur noch venrezianische Domspitzen
Als historische Reminiszenzen bleiben
Nur noch nicht diese Saison relevant
War ja nur Fußball aber der FC soweit
Oben sah lange keiner mehr wer weiß
Ob da nicht doch einer aus der Türkei
Wieder heimkehrt noch in der Saison
© jens tuengerthal 16.8.15
Sonntag, 16. August 2015
Bundesligawundern
Komplexität
Die Liebe ist zu komplex
Sie mit nur Worten allein
Vollständig zu leben
© jens tuengerthal 16.8.15
Sonnntagsglück
Wieviel Glück liegt in Sonntagen
Oder liegt es eher am Sonntag
Was macht das Glück dann aus
Sonntage sind im Abendland aus
Religösen Gründen Ruhetage an
Die Schöpfungsgeschichte geknüpft
In diesem biblischen Märchen heißt es
Am siebten Tage sollt ihr Ruhen wenn
Dieser Tag auch unterschiedlich gesetzt
Dies weil der erfundene Gott danach
Die Welt in 6 Tagen schuf um dann
Am siebten zu ruhen wir wir infolge
Um sich von den Juden abzugrenzen
Hatte Kaiser Konstantin einst beim
Konzil den Sonntag als heilig bestimmt
Auch die Apostel und vor ihnen feierten
Den Sonntag als Auferstehungstag aber
Noch wie gewohnt nach dem Schabbat
Hier galten auch strenge Gebote
Wie der Besuch der Messe als Pflicht
Erholung in vorgeschriebener Form
Der Sonntag ist der Tag der Sonne
Manchmal scheint sie tatsächlich
Was die Ruhe nicht unbedingt fördert
Der heute siebte Tag der Woche ist
Kulturhistorisch eigentlich der erste
Da die Woche mit dem Sabbat endete
Die frühen Judenchristen gedachten noch
Dem Schabbat während die später nur
Heidenchristen die Auferstehung feierten
Damit war der 1. Tag der Woche der 7.
Das Ende wurde vorverlegt der Anfang
Um einen Tag einfach verschoben
Spannend genug in der Benennung
Wurden damit Sonne und Mond getrennt
Männliches und weibliches Prinzip
Gleiche Schöpfungsgeschichte im etwas
Variierten Gewand grenzt sich ab bleibt
Jedoch im Denken völlig verhaftet
Am Ende sollst du ruhen statt am Anfang
Welch seltsame Haltung zum Leben wird
Hier sichtbar die ins Jenseits verschiebt
Schon Cäsar hatte den Schabbat bei
Reform des Kalenders berücksichtigt
Den Sonntag drum als ersten gezählt
Sonne und Mond kamen hier noch
Direkt hintereinander statt zerrissen
In alte und neue Woche wie jetzt
Doch wie Eitelkeit und Geltungssucht
Die Monate Juli und August zu den je
31 Tagen trieb war es beim Sonntag
Die revolutionäre Abgrenzung die noch
Im praktischen Leben Wurzeln trug
Wählte den ersten Tag ganz bewusst
Während die Institution es umkehrte
Ihn zum Ende und Gipfel benannte
Das Sonnntagsglück Höhepunkt nannte
Ob nun erster oder siebter Tag der
Nach je Aberglauben gezählten Woche
Scheint der Ruhetag ein Kontinuum
Das Glück des Sonntag ist danach
Sich zu erholen um damit natürlich
Die Arbeitskraft wieder herzustellen
Fraglich wäre ob dann Arbeitslose
Jeden Tag Sonntag haben oder logisch nie
Weil sie nichts von sich wiederherstellen
Erster oder siebter immer oder nie
Zeigen uns wie absurd das starre Gerüst
Im Alltag ohne Aberglauben schnell wird
Zu Anfang oder am Ende ruhen mag
Eine Frage der Haltung sein jedoch
Könnte der Zyklus der 7 natürlich sein
Ein Moment der Ruhe und Erholung
Scheint wichtig wärend andere Kulturen
Meditieren oder sich besinnen wird gebetet
Ist der Wunsch nach höherem Beistand
Den sich Gläubige meist aus Todesangst
Zur Welt hinzu erfinden Glück genug
Lassen sich hiesige Menschen lieber
In ein Korsett der Kirche pressen
Statt sich für sich zu besinnen
Braucht die Begrenzung menschlicher Gier
Dieses Schranken der Ausbeutung die
Auf 6 Tage formal alles begrenzt
An vielen Orten muss auch Sonntags
Gearbeitet werden damit es am Montag
Wie gewohnt weiter geht zum Überleben
Sind die am Sonntag arbeiten weniger
Glücklich als andere oder gerade eher
Weil sie für selbe Arbeit mehr bekommen
Das Sonntagsglück heißt heute Freizeit
Die viele gerne mit Aktionen füllen
Zu denen sie wöchentlich nicht kommen
So lange ich denke mochte ich Sonntage
An denen nichts geschah und Zeit blieb
Für sich den Gedanken nachzuhängen
Muss Sonntags nicht machen um etwas
Gemacht zu haben von dem ich dann
Am Montag wem stolz erzählen kann
Wie überhaupt mir mehr Glück immer
Mehr im weniger zu liegen scheint
Einer Tasse Tee einem Buch und Ruhe
Gottesdienste von Göttern die ich nicht
Kenne besuche ich logisch nicht dennoch
Schätze ich Traditionen als Orientierung sehr
Wie glücklich macht der Sonntag weiterhin
Weil wir ihn als solchen setzen und nicht
Vorgesetzt bekommen institutionell
Es könnte einerseits von mir aus jeder
Beliebige Tag Sonntag sein etwa auch
Der Mittwoch als halber Weg schon
Andererseits ist die erzwungene Ruhe
Eine besondere die einen Wert hat
Weil sie Ablenkung teils verhindert
Mitten in Berlin kann ich jeden Tag
Wann ich gerade will etwas einkaufen
Irgendwer hat irgendwo immer offen
Die Großstadt schläft nie und nur für
Wenige Stunden ruhen ratternde Bahnen
Dafür rütteln dann Nachtbusse durch Berlin
Die Clubs schließen wenn Bäcker längst
Gebacken ihre Läden wieder öffnen
Durchgetanzt frühstückt mit ausgeschlafen
Dennoch ist der Sonntag ein wenig doch
Noch verzögert als Reminiszenz an eine
Untergegangene Zeit vor unserer Zeit
Sollte das Wort zum Glück am Sonntag
Sein machen wir was oder gerade nicht
Führt immer weniger nicht zum Tod
Wenn weniger aber doch mehr wäre
Fragt sich was sich reduziert was nicht
Was zum Glück uns übrig bliebe
Die Vielfalt der Großstadt die manchen
Neuankömmling sogleich erschlägt findet
Orientierung in der Ignoranz des übrigen
Wir tun als wäre nichts sonst
Alles im übrigen normal ruhig
Vergnügen uns nach je Gusto
Wo der Sonntag eher der Unterhaltung
Dient wird diese als Erholung definiert
Ruhe hat weniger Wert als Bewegung
Vielleicht gleicht darum der Sonntag
Für schlichte Geister auch eher dem
All inklusive Urlaub den sie sich buchen
Sie wollen bewegt werden um nicht
Über das Nichts in sich in Unruhe noch
Zu geraten und nennen es Entspannung
So scheint das Sonnntagsglück so
Unterschiedlich wie wir alle in unserer je
Neigung es nach unsrer Art zu genießen
Jenseits aller Zwangswirkung motorischer
Exzesse geistig wenig zufriedener Wesen
Scheint Bewegung auch ein Glück an sich
Was immer wem nun das Sonnntagsglück
In unterschiedlicher Neigung ist wie gut
Es für sich nach seiner Fasson zu pflegen
© jens tuengerthal 16.08.15
Glückswege
Welcher Weg führt uns zum Glück
Gibt es den einen den wir nehmen
Um dauerhaft glücklich zu werden
Müssen wir bei der Suche danach
Genau aufpassen nicht etwa falsch
Abzubiegen um glücklich zu sein
Können wir den Weg unterwegs
Noch korrigieren oder führen eben
Gewisse Wege schicksalhaft weiter
Gibt es überhaupt dieses Schicksal
Bei der Suche nach dem Glück
Oder kommt es nur auf die Haltung an
Wenn die Haltung entschiede wie kann
Es dann überhaupt einen Weg geben
Da doch Haltung im Einzelnen liegt
So sollten wir vor der Suche nach dem
Richtigen Weg fragen ob es darauf
Ankommt wenn die Haltung zählte
Menschen können völlig verschiedenes
Als Glück oder Unglück definieren
Je nach der Haltung die sie dazu haben
So scheint dem einen völlige Armut
Als größtes Unglück während andere
Diesen Zustand als Freiheit empfinden
Viele sehen die erfüllte Liebe immer
Als höchstes Glück an während andre
Bilanzierend dies völlig anders sehen
Schauen wir in der Summe aller
Lieben unseres Lebens genau hin
Messen das Glück wird es erstaunlich
In Summa werden stets die Momente
Des Leidens an der Liebe überwiegen
Auch wenn es uns anders scheint
Dennoch scheint der Weg der Liebe
Uns noch erstrebenswert auf der
Suche nach dem großen Glück
Vermutlich liegt das an der eben
Unvergleichlichen Schönheit dieser
Momente so sie selten eintreten
Wir verdrängen also für Höhepunkte
Alles übrige jenseits jeder vernünftigen
Bilanz die wir sonst logisch zögen
Der Vergleich zum Sex liegt dabei
Nahe der auch gern auf die nur
Höhepunkte reduziert definiert wird
Als seien einzelne Punkte oder bloße
Befriedigung wichtiger als ein ganzer
Komplexer Akt der Annäherung und Nähe
Weiter noch gehen manche wie auch
Der Autor hier der den Akt auf die
Bloße Synchronizität reduziert
Wäre dies richtig käme es für Glück
Weniger auf die nur Befriedigung
Beim Sex an als dessen Gleichzeitigkeit
Dies absurd scheinende Ergebnis
Schlösse einen weit größeren Teil
Möglichen Glücks für wenig aus
Damit entschieden Sekundenbruchteile
Körperlicher Gleichzeitigkeit über den
Wert einer komplexen Verbindung
Diese Sklaverei der Zeit die auf ein
Zufälliges Minimum reduziert wird
Scheint völlig unsinnig im Vergleich
Doch wird wer das Ergebnis kennt
Um das Erlebnis weiß es nie wieder
Für weniger Glück tauschen wollen
Ein Minimum als Maximum könnte
Die Antwort auf die Frage sein ob
Weg oder Haltung entscheiden
Wie wir nach Höhepunkten streben
Um diese Sekundenbruchteile als
Alles auszukosten liegt im Wesen
Das nahezu Nichts des Gipfels
Ersetzt uns als Glücksmoment
Einen langen auch schweren Weg
So neigen wir gleich Bergsteigern
Zur Reduktion in der Betrachtung
Wissend es reduziert den Wert
Betrachteten wir unsere Beziehungen
Zum Glück wie zueinander als einen
Prozess änderte sich das Ergebnis
Manchen mönchischen Wesen mag
Es vergönnt sein den Weg als das
Ziel zu sehen meist ist es anders
Wir sind unbefriedigt wo das was
Uns als höchstes Glück scheint
Nicht wie erträumt erreicht wird
Um so höher unsere Ansprüche
Desto geringer die Chance zur
Zufriedenheit auf Dauer also
Wären Lust und Liebe schlicht
Am Ergebnis summarisch messbar
Senkten Ansprüche die Chance
Glücklicher wären dann diejenigen
Die mit wenig auskämen dafür
Viel schon als höchstes Glück sähen
Seltsam nur sind die beim Sex auf
Ein Minimum an Anspruch reduzierten
Meist eher unbefriedigt als die anderen
Im übrigen könnte es bei dem hier
Nur beispielhaft beschriebenen Sex
Gerade auf den Höhepunkt ankommen
Beim Höhepunkt aber kann wer den
Gemeinsamen nicht kennt diesen nie
Als einzig Höchsten wertschätzen
Umgekehrt kann wer es gemeinsam
Kennt die kleine Befriedigung für sich
Nicht als Höhepunkt wertschätzen
So sind die Wege zum Glück wohl
Höchst unterschiedlich gelegentlich
Sogar dann wohl unvereinbar
Wer also das mehr kennt wird nie
Mit dem weniger glücklich sein können
Was wem weniger genügt nie versteht
So zeigt sich im Minimum der Reduktion
Auf Sekundenbruchteile wie wichtig die
Je Haltung zum Glück zur Erfüllung ist
Auch bei relativ gleichen Wegen dahin
Kann das Ergebnis sich nach der Haltung
Völlig im Wert für jeden verändern
Die Betrachtung des Sex zeigte uns
Das dabei die Haltung dazu zum je
Glück entscheidend immer ist
Fraglich ob was für den Sex gilt
Auch für anderes Glück genauso
Gilt oder dabei anderes gilt
Betrachten wir die Liebe merken wir
Die Reduktion auf einen Punkt genügt
Hier nie weil der Prozess entscheidet
Liebe kann in kleinen Momenten schon
Scheitern wie beginnen doch fällt es uns
Schwer deren Beginn zu terminieren
Es ist eine Summe von Gründen die
Einen gemeinsamen Weg ausmacht
Oder am Ende scheitern lässt
Glück in der Liebe wird dabei immer
Unterschiedlich wahrgenomen je
Nach Haltung zu dieser
Glücklich sind wir in einer Liebe
Wo wir uns geliebt fühlen ganz
Wie unsere Liebe angenommen wird
Das Glück hängt danach in der Liebe
Von Punkten ab die nicht unserem
Einfluss allein mehr unterliegen
Entscheidend für die Erfüllung ist also
Auch die Haltung des anderen damit
Wir Glück gemeinsam finden können
Was den Prozess der Empfindung
Wohl zeitlich länger streckt als die
Sekundenbruchteile beim nur Sex
Andererseits kommt es auch hier
Auf das genaue Zusammenspiel
Zweier Wesen auf geistiger Ebene an
Glück wäre also beim Sex wie auch
In der Liebe nie von uns allein abhängig
Sondern vom exakten Zusammenspiel
Wege zum Glück hängen von der Haltung
Zweier Menschen und ihrem jeweils
Passenden Zusammenspiel ab
Fraglich ist ob wir dies Zusammenspiel
Ganz begreifen oder erfassen können
Oder wir uns blind auf die Natur verlassen
Glück in Sex oder Liebe wäre so blind
Mehr von Dingen außer uns abhängig
Wir könnten nicht darüber entscheiden
Danach könnte die Haltung dazu vielleicht
Helfen um glücklich zu werden aber wäre
Im Ergebnis nicht entscheidend
Was wir nicht bestimmen können macht uns
Unfrei in der Haltung dazu deren Ergebnis
Außerhalb unseres Vermögens liegt
Damit kommt es in der Liebe wie beim Sex
Weder auf den Weg noch auf die Haltung an
Auch wenn diese helfen können dabei
Ist Glück wenn wir es an anderes sehen
Mehr von uns abhängig und können wir
Seinen Eintritt selbst beeinflussen
Viel was Menschen als Glück beschreiben
Hängt von unkalkuierbaren Zufällen ab
So etwa das Glück im Spiel oder Reichtum
Es fragt sich ob all dies glücklich macht
Oder uns nur neu abhängig macht
Unser Glück in andere Hände legt
Ganz bei uns liegt dagegen die Haltung
Die wir dazu einnehmen was wir als
Glück empfinden und wie
Wie frei sind wir wirklich das was uns
Glücklich macht selbst zu bestimmen
Oder sind wir nur Opfer unserer Natur
Zieht es uns natürlich zu dem was
Unsere Natur für Glück hält auch
Wenn die Vernunft uns anderes rät
Ist Glück damit eher unvernünftig
Wie das Streben nach ihm nur
Naturtrieb oder ist dieser vernünftig
Unsere Vernunft lehrt uns stets das
Maßhalten sinnvoll ist doch scheint
Unsere Natur treibt uns oft anders
Andererseits ist unsere Vernunft
Teil unserer Natur mit all ihren
Sonstigen Trieben gemeinsam
Der Weg zum Glück könnte dann
Darin bestehen beide Teile unserer
Eben Natur harmonisch zu verbinden
Glück wird dem Wissen zum Trotz
Immer wieder von Dingen abhängig
Gemacht die nur außer uns liegen
Ob das nun Liebe Sex oder nur der
Uns günstige Zufall ist auch wenn
Wir erkannt haben das es nicht hält
Auf Dauer bleibt nur das maßvolle
Sich bescheidende Glück das sich
Selbst genug frei bestimmt ist
Glücklich fühlen wir uns aber eher wo
Eintritt was wir nicht beeinflussen können
Und wählen so Abhägigkeit zum Glück
Es ist unsinnig gegen unsere Natur zu
Bestimmen was uns glücklich macht
Fraglich nur was dieser entspricht
Zwei Teile scheinen dabei in einem
Teilweise Gegensatz zu stehen
Es könnte ihr Zusammenspiel zählen
Wege zum Glück wären danach
Diejenigen die unsere Gegensätze
Harmonisch in uns vereinen
Damit zählte Gelassenheit gegenüber
Dem was uns geschieht wie auch
Lust an dem was wir ändern können
Beides hängt wieder mehr von unserer
Haltung dazu ab als von dem was
Scheinbare Wirklichkeit sagt was ist
Wie wir uns die Wirklichkeit machen
Entscheiden wir soweit wir können
Frei und allein mehr geht wohl kaum
Wege zum Glück wären am Ende
Die uns glücklich machen während
Wir unserer Natur überlegt folgen
© jens tuengerthal 15.8.15
Samstag, 15. August 2015
Überraschungsfußball
Die Bundesliga beginnt mit relativ wenig
Überraschungen dafür einigen Eigentoren
Platzverweisen und einem starken BVB
Darmstadt über die genug gelästert wurde
Darum nichts zum Moos im Stadion kam
Zum 2:2 gegen Hannover 96 mit Eigentor
Am Ende sonst hätten sie sogar gesiegt
Eine Partie mit Elfmeter und 2 Platzverweisen
Ist ein typischer Auftakt der Berliner wohl
Die sich mühsam zum 1:0 in Augsburg quälten
Augsburg beginnt damit im Keller
Wie leider auch Bremen die Schalke mit 0:3
Zuhause an der Weser sogar unterlagen ohne
Eine Aussicht auf eine echte Wende
Ebenfalls im Keller leisten sich Mainz
Augsburg und Hoffenheim Gesellschaft
Die gegen Ingolstadt Hertha und Leverkusen
Immerhin nur mit einem Tor verloren
Während Werder mit seinem nur 0:3
Noch auf einem Relegationsplatz steht
Bleibt Mönchengladbach mit dem HSV
Erstmal auf Abstieg frustriert gestimmt
Fulminant startete der BVB mit Tuchel
In die erste Saison voller Torlust mit 4:0
Gegen die meist wehrlosen Fohlen
Dahingestellt ob das schon Tierquälerei war
Um die ersten drei Plätze drängeln sich
Bayern der BVB und Schalke gefolgt
Von Leverkusen warum es wenig gegen
Alle Prognosen überraschendes bisher
Zu berichten gibt außer die Niederlage
Der einen Borussen gegen die anderen
Womit sich zeigt es kommt nicht immer
Darauf an wie weit einer von Westen kommt
Um besser zu sein was uns zugereiste Wossis
Zum Auftakt erstmal beruhigt ob morgen
Die Eintracht gegen Wolfsburg überrascht
Scheint zweifelhaft und ob die Bayern nun
Vor dem verfrühten Pokalfinale doch noch
Bei den Wölfen einkaufen steht in den Sternen
Einer gerade begonnenen Saison die vor allem
In der Mitte spannender vermutlich wird
Als im oberen Viergestirn um den Titel
Auch wenn die Bayern am höchsten
Bisher siegten war doch der Gegner
Mit dem Trippel Relegationsaspiranten
HSV nur traditionell ernst zu nehmen
Spannender wird es gegen den BVB
Der unter Tuchel taktisch aufblühte
Wie gegen Schalke und Wolfsburg
Was von Leverkusen bleibt außer Bayer
Einmal dahingestellt ein Meister droht
Vom Chemieriesen wohl noch nicht
© jens tuengerthal 15.8.15
Liebesdoof
Liebe macht doof
Das macht nichts weil
Wenn es beide betrifft
Keiner der Blöden was merkt
Dumm wenn nur einer
Wie blöd hinterher dackelt
Während der andere
Sich windet und wundert
Einzig angemessen wie
Vernünftig wohl wäre
Zu sagen Mädchen
Find raus was du willst
Wenn du es weißt
Kannste dich ja melden
Damit du dich bewegst
Statt in dir zu kreisen
Aber wir wissen ja
Liebe macht doof
So sage ich was ich sage
Dackele hinterher
Bin immer da
Liebevoll besorgt
Dabei weiß ich doch
Wie bescheuert das ist
Unattraktiv langweilig
Macht es nur
Aber was hilft es
Liebe macht doof
Wenn es sich findet
War es gut so
Wenn nicht auch
Ist ja alles ganz logisch
Liebe macht halt doof
Sonst nichts alles gut
Bin dann mal weg
Bin ja nicht doof
© jens tuengerthal 15.8.15
Einsatzende
Die Bundewehr beendet ihren Einsatz
An der Grenze der Türkei zu Syrien
Da offiziell keine Gefahr mehr bestünde
Für die Soldaten ist die Gefahr dort
Nach dem Militäreinsatz gegen die
PKK größer als je dort geworden
Ein Ende ist konsequent auch da
Der Grund des Einsatzes die einst
Gefahr durch Assad nicht mehr besteht
Nach Jahren des Bürgerkrieges ist das
Syrische Regime längst so geschwächt
Als das es noch eine Bedrohung wäre
Das den Verbündeten der Einsatz der
Türkei gegen die PKk missfällt macht
Den Abzug leichter noch nebenbei
Die Belastung der Bundeswehr wird
Damit verringert ein inzwischen auch
Riskanter Einsatz konsequent beendet
Diese diplomatische Ohrfeige für die
Als Krieger agierenden Türken macht
Den erfreulichen Abzug noch besser
Die Türken forderten gerade Solidarität
Der NATO für ihren Einsatz gegen IS
Der real gegen die PKK dort geht
Daraufhin die Bundeswehr von der Grenze
Dort abzuziehen ist wohl das deutlichste
Zeichen des Mißfallens das möglich war
Wer diesen Kurs auch immer federführend
Steuerte es ist gut so und macht deutlich
Der Kurs der Erdogan Türkei ist uns fremd
Die Türkei soll nicht in ihrem kontraproduktiven
Kampf gegen die Kurden noch von der
Bundeswehr unterstützt werden
Manchmal gibt es militärische Entscheidungen
Die diplomatisch volle Zustimmung verdienen
Es ist ein gutes Ende zur rechten Zeit
© jens tuengerthal 15.08.15
Glückssex
Sex macht glücklich und ist gesund
Wird uns von der Wissenschaft gesagt
Aber gilt das immer oder nur selten
Geht es beim Sex um Befriedigung
Ist er einfach eine Form von Onanie
Nur eben etwas erschwert zu zweit
Spielen bei gutem Sex weniger nur
Die Höhepunkte eine Rolle als die
Geteilte Nähe dabei im Bemühen
Vermischen wir dabei das Gefühl
Mit dem was Sex ausmacht oder
Ist dies auch dabei entscheidend
Lässt sich dazu eine allgemeine
Aussage treffen oder sind wir
Alle dabei völlig verschieden
Es gibt trotz aller Unterschiede
Beim glücklichen Sex gemeinsames
Wie was unbefriedigt lässt
Einige legen nur wert auf die
Wechselseitige Befriedigung dabei
Doch haben die nie Sex miteinander
Sex ist das außergewöhnliche des
Geteilten Glücks das über dies
Im gemeinsamen Genießen wächst
Nur teilen diese Sicht auch diejenigen
Denen es mehr um die je für sich
Befriedigung geht als Gemeinsamkeit
Weiß nicht ob diejenigen die dabei
Nur für sich bleiben auch Sex haben
Oder nur die Befriedigung genießen
Vielleicht kommt es für das Glück
Beim Sex weniger auf den Akt an
Als auf das je Gefühl dabei
Wenn beide was sie dabei miteinander
Tun als Glück empfinden wird es wohl
Glück sein umgekehrt eher weniger
So sind vielleicht diejenigen zu beneiden
Die mit wenig zufrieden den Akt der je
Befriedigung bereits für alles halten
Dagegen steigen die Ansprüche derer
Die erfahren haben was Glück sein kann
Können sie je mit weniger zufrieden sein
Es ist wohl das Elend der Begnadeten
Die mehr fühlen sich nicht mit weniger
Noch zufrieden geben zu wollen
Fraglich nur ob weniger je mehr wert
Wäre und darum lohnte es also auch
Dabei nicht auf Quantität ankommt
Glück zeichnet sich wohl dadurch aus
Etwas Besonderes zu bleiben also
Selten zu sein statt austauschbar
So mag die Gnade sich beim Sex
Zu fühlen als höchstes Glück im
Geteilten Höhepunkt selten sein
Höchstes Glück zu erfahren darf
Ruhig selten sein um besonders
Wertvoll uns dabei zu bleiben
So ist es auch ein Glück wohl
Beim Sex zu erkennen was nicht
Genügt großes Glück zu finden
So in der Erinnerung das geteilte
Glück würdigen um alles übrige
Ziehen zu lassen als nicht ganz
So könnte sich am Ende
Auch beim Sex zeigen wieviel
Glück in der Bescheidung liegt
Was wen glücklich macht mag
Völlig verschieden sein doch wer
Das Große kennt sollte es suchen
Sich mit dem nur halben begnügen
Mag die Frequenz der Befriedigung
Wohl erhöhen zufrieden macht es nie
Genießen wir also das Glück beim Sex
Wie es uns entspricht ohne zu verkennen
Glücklich macht nur was sich entspricht
© jens tuengerthal 15.08.15
Freitag, 14. August 2015
Bundesligagewöhnlich
Die Bundesliga beginnt wieder
Wie die letzte Saison aufhörte
Die Bayern gewinnen hoch
Auch für den Verlierer HSV
Beginnt die neue Saison
Wie die alte endete schwach
Außer Bunkern und Beton der für
Eine Halbzeit das 1:0 sicherte
Konnten die Hanseaten nicht viel
Das erste Tor der Saison schoß
Benatia nach Freistoß von Alonso
Ihm folgten Lewi 2xMüller und Costa
Mit dem 5:0 war der HSV bei einem
Ballbesitz von über 78% der Bayern
Noch gut im Vergleich bedient
Sein wir gespannt ob das Wochenende
Noch Überraschungen bietet für diese
Neue Saison mit wieder starken Bayern
So stark dass sie es sich leisten konnten
Einen Götze erst in Hälfte 2 für Robben
Auf den Platz zu schicken gegen HSV Beton
Alle Gerüchte des Sommers verstummten
Damit in der Bundesligapraxis wo sich zeigt
Wie die Saison gegen echte Gegner wird
© jens tuengerthal 14.8.15
Griechenrettung
Mal wieder in letzter Sekunde
Sollen die Griechen gerettet werden
In eine noch ungewisse Zukunft
Die Länderparlamente stimmten zu
Auch Schäuble gibt sich optimistisch
Sogar die Griechen haben zugestimmt
Nur Syriza die Partei von Tsipras
Zickte noch mehr als die CDU hier
Er will nun ein Mißtrauensvotum
Damit wird das weiter so vermutlich
Mit aller Gewalt in letzter Minute noch
Beschlossen und es geht nochmal gut
Unklar ist noch ob der IWF sich wieder
Beteiligt der zur Bedingung einen
Schuldenerlass gemacht hat
Den wiederum die EU rechtlich nicht
Gestatten kann auch wenn sich die
Griechen ihn so sehr wünschen
Wenn der IWF sich weigert wächst
Die Last der Beteiligten in Europa
Neue Verhandlungen werden nötig
Der IWF erpresst mit dem Erlass
Ohne selbst erlassen zu wollen
Mit der Behauptung nicht zu können
Stellt sich die EU nun genauso stur
Was in den Verhandlungen logisch
Wird der Grexit doch unvermeidlich
Ob das vielleicht erst die Rettung
Für ein unfreies Land bedeutet
Scheint vielen noch jetzt fraglich
Es könnte sein dass Schäuble
Damit Recht behält es doch den
Grexit auf Zeit gibt zur Gesundung
Die ökonomisch sinnvollste Lösung
Erschreckt noch viele als der Stein
Der eine ganze Lawine auslöst
Die Eu wird sich auf eine gemeinsame
Haushaltspolitik einigen müssen denn
Der Nationalstaat ist mit dem Euro tot
Die augenblickliche Situation realer
Konkurrenz der Länder bei ungleicher
Wirtschaftlicher Kraft ist tödlich
Die nächsten Krisen sind vorprogrammiert
An dieser Stelle müssen wir handeln
Die EU aufgeben oder reformieren
Nach den Plänen gibt es keine Perspektive
Die zurückführt es ist ein Prozess eines
Immer weiteren Zusammenwachsens
Stellen wir uns dem endlich ehrlich
Europa ist unsere Chance aber wir
Müssen ein Staat politisch werden
Schaffen wir keine Einigung darauf
Bleiben wir mit dem Euro immer
Eine Ausgleichsgemeinschaft
Dabei verdient Deutschland gut
Resultiert sein Reichtum aus der
Armut der anderen ohne Perspektive
Nutzen wir die Chance um aus der
Krise zu lernen mehr Staat zu werden
Damit wir gemeinsam Lösungen finden
Ein Scheitern des Euro ging wiederum
Zu Lasten der Länder die sich dafür
Am höchsten verbürgten einst
Die reichen Länder sollten sich
Darum mehr um eine Lösung
Bemühen es ist alternativlos
Was immer nun beschlossen
Wird an Auflagen und Krediten
Ist nur eine falsche Krücke
Der Fehler im System fordert
Eine langfristige Lösung für alle
Gemeinsam stark nur können wir
© jens tuengerthal 14.08,15
Regierungsrassismus
Der Innenminister will die Leistungen
Für Asylbewerber überprüfen lassen
Sie bekämen für nichts zuviel
Mehr sogar als Zuhause arbeitend
Wenn sie noch ein Zuhause hätten
Was behauptet es ginge nur um Geld
Unsere Republik ist im Inneren durch
Rassisten gefährdet die diese Lügen
Als Terroristen der Mißgunst verbreiten
Nun sitzen sie auch in der Regierung
Diese geistigen Brandstifter
Die bestraft und verfolgt gehören
Keine Frage soll Mißbrauch stets
Überprüft und verhindert werden
Wer zuerst verdächtigt weiß schon
Es gibt dumme Menschen die alle
Fremden fürchten aus Sorge um
Ihren bescheidenen Wohlstand
Denen Habseligkeiten mehr sind
Als Menschenleben und Gewohnheit
Über alle Liebe noch geht
In der Bevölkerung können sie noch
Überwacht werden als Terroristen
Zur Gemeinschaft zählen sie nicht
Wir müssen uns dringend vom
Rassismus und der Dummheit hier
Aber mehr noch in Sachsen distanzieren
Was aber tun wir wenn nun ein Sachse
In der Regierung sitzt dort Rassismus
Amtlich dümmlich betreibt wie zuhause
Dann ist es Zeit laut zu werden
Wider die Idioten die noch meinen
Verdacht und Ausgrenzung sein normal
Die Bundesrepublik hatte einen Konsens
Gegen Rassismus und Unterdrückung
Aus der Geschichte des Landes gelernt
Den trug die große Mehrheit mit nur
Weil jetzt einige blöde Ossis laut wurden
Sollte sich daran nie etwas ändern
Terroristen in Staatsämtern gehören
Wie die auf der Straße laut angeklagt
Pegida und De Maizière sind gemeint
Diese gehören nicht zu Deutschland
Schaden unserem Ruf in der Welt
Wehren wir uns dagegen
Bisher hat Merkel sich korrekt verhalten
Auch gegenüber dem geistigen Terror
Der völlig geistlosen Pegiden
Dies ist ihr Minister lässt sie ihn auch
Jenseits des Sommerlochs gewähren
Wird sie Teil des Rassismus
Einer dummdreisten Sicht die erst
Nach der Wende von denen die sich
Zu kurz gekommen fühlten kam
Verschwindend gab es immer Idioten
Nun werden ihre Sprüche bis in die
Regierung normal das darf nicht sein
Das Asylgesetz überprüfen und ändern
Um es dem Leben anzupassen ist nötig
Rassismus verbreiten nur überflüssig
Wir beklagen Parallelwelten die wir erst
In Zeltlagern schaffen weil wir bloß keine
Anreize zu kommen schaffen wollen
Das aussterbende Volk das sich lange
Schon nicht mehr vermehrt und das sich
In östlicher Provinz wenig Hirn wegsäuft
Dies Volk braucht nichts dringender als
Zuwanderung und Integration um wieder
Etwas zum blühen zu bringen
Stattdessen werden vom Innenminister
Nicht die Terroristen von Pegida verfolgt
Die geistigen Brandstifter verschont
Auch nach 144 Anschlägen gegen die
Flüchtlinge die bei uns Hilfe suchen
Werden amtlich geistige Brände befeuert
Dies Tun ist terroristisch und gefährdet
Den Frieden im Land indem es noch Öl
In das Feuer dummer Vorurteile gießt
Sagen wir es deutlich der Innenminister
Der aus Sachsen kam ist ein Terrorist
Ihn stoppen ein Gebot der Sicherheit
© jens tuengerthal 14.8.15
Glücksstreben
Nach was streben wir im Leben
Was macht ein Leben glücklich
Zufriedenheit oder Wohlstand
Sind wir nur glücklich wo wir
Lieben oder ist gerade Liebe
Zu oft der Weg ins Unglück
Trägt uns Gelassenheit besser
Durch das Leben als das nur
Wechselnde Glück immer
Sind die Höhepunkte des Glücks
Entscheidend oder eher ruhiges
Gleichmaß in irgendwie Zufriedenheit
Käme es auf die Liebe dabei an
Wären ihre Höhepunkte uns das
Schönste Glück von allem
Können wir dieses Glück vergleichen
Gleichen dessen Höhepunkte je
Das liebend erlittene Unglück aus
Können diese Frage allgemein
Beantwortet werden oder sind sie
Für jeden Menschen anders
Aber auch wenn ich nur den einen
Betrachte den ich am besten kenne
Könnte ich sie kaum beantworten
Ändert sich was Glück und Erfüllung
Mir ist sich nicht stets nach den je
Umständen in denen ich mich befinde
Wird was einmal höchstes Glück schien
Nicht nur in der Liebe uns schnell
Zur Last die es loszuwerden gilt
Ist dann etwas loswerden als eine
Befreiung schon ein Glück oder
Ersetzt es nur die Verlustangst
Kann die Freiheit schätzen ein Glück
An sich sein oder kommt es dabei
Auf die körperliche Verfassung an
Wie wichtig ist unsere Gesundheit
Für unser Glücksbefinden was sagt
Der Begriff Wohlbefinden uns dazu
Ist Glück immer nur kurzfristig also
Nicht erstrebenswert da vergänglich
Nur wo sind wir es nicht auch
Was bliebe und wenn wir statt nach
Glück nur nach Zufriedenheit strebten
Ist ein Leben ohne Höhepunkte gut
Macht es dann glücklicher noch
Die Ansprüche der Befriedigung
Lieber zu senken als zu hoffen
Auf die gemeinsamen Höhepunkte
Oder das geteilte Glück als des
Lebens Erfüllung lieber verzichten
Ist das Gleichmaß jenseits aller
Großen Leidenschaften genug
Um glücklich lebenslang zu leben
Was bliebe uns wenn wir nicht mehr
Nach Höhepunkten welcher Art immer
Gemeinsam strebten als Erfüllung
Gibt es sowenig wie auf das warum
Auf diese Fragen je eine Antwort
Weil wir nach unserer Natur streben
Würde ein angenommener Sinn diese
Fragen einfach beantworten oder ist
Die Unmöglichkeit dieses uns genug
Mehrt es unser Glück sich dies
Zu fragen oder lebten wir lieber
Das mögliche kleine Glück zufrieden
Kann wer das große Glück kennt
Noch mit dem kleinen glücklich sein
Ist Zufriedenheit also immer relativ
Möchte einfach nur glücklich sein
Weniger ist mir immer mehr desto
Länger ich das Glück betrachte
Warum es mir am schönsten scheint
Dies Glück zu teilen weiß ich nicht
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt
© jens tuengerthal 14.8.15
Donnerstag, 13. August 2015
Brandstifterland
In Deutschland sind wieder mal
Brandstifter unterwegs nicht nur
Die geistigen Sachsen und Bayern
Es geht nicht nur gegen Flüchtlinge
Sondern auch gegen Deutsche
Deren Gesinnung nicht gefällt
Jamel liegt in Nordwestmecklenburg
Nahe dem Fiertsberg in zauberhaft
Verträumter Hügellandschaft am Wald
Das Dorf ist fest in Hand der NPD
Bis auf ein Ehepaar im Forsthaus
Die entschlossen Widerstand leisten
Jährlich wird dort ein Festival noch
Abgehalten gegen Rechts und jetzt
Erst recht nachdem es brannte
Die Scheune wurde wohl in Brand
Gesteckt von wem ist noch unklar
Doch der Verdacht liegt nahe
Es brennt wieder zuviel im Land
Nach 144 Anschlägen auf die
Unterkünfte von Flüchtlingen
Es wird Zeit die Terroristen auch so
Zu nennen die den Frieden bedrohen
Hier muss der Staat aktiv werden
Nicht länger vertuschen oder abwiegeln
Ein deutliches Zeichen ist nötig
Die Demokratie muss sich wehren
Als Deutschland von der RAF bedroht
Stand der Staat mit aller Macht auf
Zeit dies gegen Rechts zu tun
Es hat genug gebrannt im Land
Dies Feuer muss gelöscht werden
Nicht nur einzelne Brände bekämpft
Wer diesen Brand löschen will muss
An die geistigen Wurzeln gehen
Den Geist von Pegida bekämpfen
Wer die Brandstifter nicht bekämpft
Riskiert den Flächenbrand verbündet
Sich mit den Brandstiftern als Täter
Es ist Zeit das dies Land aufsteht
Gemeinsam das Feuer löscht
Die Brandstifter endlich vertreibt
Sein wir endlich mutig verteidigen
Wir unser Land und unsere Werte
Gegen die Terroristen von Rechts
© jens tuengerthal 13.08.15
Tränenkleber
Zu Tränen gerührt war Claus Kleber
Von einer Geschichte die er erzählte
Auf Sendung vor Millionen Zuschauern
Ein Klos im Hals und Tränen in den Augen
Musste er sich räuspern bevor er an
Kollegin Gundula Gause gerührt abgab
Es war die Geschichte eines Busfahrers
Der in Bayern Flüchtlinge extra willkommen hieß
Eine Geste der Versöhnung gegen Hass
Während in Mecklenburg in Jamel
Die Scheunen toleranter Menschen
Brennen sind es solche Zeichen die zählen
Was kann jeder von uns gegen Vorurteile tun
Wie können wir konkret Menschen helfen
Womit Gemeinsamkeit im Miteinander schaffen
Die Tränen des Claus Kleber sind ein Hit
Im Netz gelobt und belächelt sind sie
Als Abweichung von der Norm besonders
Wir leben in einer besonderen Situation
Müssen mit mehr Abweichung umgehen
Es könnte eine Chance für alle sein
Der ländliche Osten stirbt aus ohne jede
Perspektive verliert er den Anschluss
Die Flüchtlinge könnten eine sein
Sie haben nur Asyl sagen manche
Sollen wieder zurück wenn es ihnen
In ihrem Land besser geht sich leben lässt
Wann das ist weiß keiner warum wir lieber
Die Chance nutzen sollten um endlich
Dort blühende Landschaften zu schaffen
In Neufünfland wo ländlich meist nur
Übriggebliebene herumhängen ohne
Eine Hoffnung für die Zukunft
Dort könnte mit den Hugenotten unsrer Tage
Etwas gestaltet und eine Zukunft für alle
Gebaut werden doch dazu braucht es Mut
Die Flüchtlinge aus Frankreich waren
Die Basis von Preußens Aufstieg einst
Das sollte bedenken wer nun redet
Wenn die Pegida-Ossis schreien es ist
Genug müssen wir uns ihnen entgegen
Stellen um zu sagen noch lange nicht
Der Osten braucht viel Zuwanderung
Um nach 40 Jahren DDR tolerant zu werden
Nutzen wir die Chance gemeinsam
Mut zum Aufbruch und Politiker die eine Chance
Auch Chance nennen und nicht ein Problem
Flüchtlinge nicht als Last länger definieren
Sie müssen fliehen und nun sind sie hier
Wer es wagt kann gewinnen darum geben
Wir denen Land wo viel Raum ist
Sollte das den verbliebenen Deutschnationalen
Dort etwa nicht gefallen sein wir beruhigt
In einer Generation sind die erledigt
Keine Perspektive keine Frauen nahezu
Kein Nachwuchs sind sie aussterbende
Dinosaurier ethischer Evolution
Klebers Tränen erinnerten uns daran
Wie wichtig es ist endlich die Wende
Im Land zu wagen und Ja zu sagen
Der ländliche Osten hat keine Perspektive
Außer ein Reservoir für NPD und Pegida
Nutzen wir die Chance endlich mutig
Wem das nicht passt der mag gehen
Wohin der Pfeffer wächst oder nach
Bayern die können ja damit umgehen
© jens tuengerthal 13.08.15
Sexismuskeule
Der Sommer hat sein Thema ums Loch
Alle Gerechten empören sich über die
Von Amnesty wegen ihres Sexismus
Bild Spiegel und FAZ titeln gleich warnend
Die Menschenrechtsorganisation wolle
Nun Zuhälter beschützen
Was so falsch wie unsinnig ist zeugt von
Der Lustfeindlichkeit eines verlogenen
Feminismus der gern um sich schlägt
Nun wurde die Sexismuskeule ausgepackt
Damit wird auf Amnesty eingedroschen
Bis sie Widerrufen und Abbitte leisten
Dabei haben sie sich nur endlich für die
Eingesetzt die es betrifft die Prostituierten
Die so wenig Opfer wie Täter nur sind
Was immer wen motiviert Prostitution
Zu kriminalisieren hilft nur der eigenen
Verlogenen Moral der Asexualität
Wenn es einen Markt für Sex gibt
Frauen damit ihr Geld verdienen wollen
Geht das den Staat nichts an
Ausbeutung und Zuhälterei sollen
Dringend beendet werden dafür
Aber genügen vorhandene Gesetze
Wer das älteste Gewerbe kriminalisiert
Schafft ein kriminelles Umfeld umso
Sicherer Ausbeutung und Unterdrückung
Es gibt auch die Hure die ihren Job liebt
Ihn mal hasst sich mal ausgebeutet dann
Wieder reich belohnt dafür fühlt
Mißbrauch und Ausbeutung bekämpfen
Ist gut und richtig aber einen ganzen
Berufszweig kriminalisieren ist dumm
Die Keule des Sexismus die nun die
Vermeintlichen Hilfsorganisationen
Gegen Amnesty schwingen ist verlogen
Sie deutet nur auf charakterliche Mängel
Der Nutzer hin wie ihre falsche Moral
Die sie allen aufdrängen wollen
Huren sollen ihren Job machen dürfen
Frei und unbescholten ohne die ewige
Moralische Keule der Ausgrenzung
Die neue von uralten Feministinnen
Angestoßene Debatte um ein Verbot
Ist asexueller Viktorianismus der Gegenwart
Sex wird überall und immer wieder als
Lockmittel und Lohn eingesetzt
Nur in der Ehe halten wir es für legal
Dabei ist die Prostitution der Liebe
Die viele Lieblose betreiben eine viel
Schlimmere als die nur des Körpers
Packt die Sexismuskeule wieder ein
Fragt die Huren selbst und gebt ihnen
Freiheit Rechte und Anerkennung
Sie sind keine Opfer jedenfalls nicht alle
Wenn sie es sind sollen sie geschützt
Werden und dies künftig noch besser
Durch die Sexismuskeule gegen Amnesty
Wird wieder moralisch stigmatisiert
Ohne eine Ahnung im Detail zu haben
Es gibt zur Hurerei soviele Ansichten
Vermutlich im Land wie es Huren gibt
Auch diese wechseln nach Stimmung
Hören wir auf etwas verbieten zu wollen
Was nur zu mehr Kriminalität führt
Opfer schafft statt Frauen zu stärken
Sex ist gut und schön dagegen ist die
Sexismuskeule ein deutliches Zeichen
Unausgelebter sexueller Frustration
Es ist nicht feministisch gegen Huren
Als Beruf zu kämpfen es ist nur naiv
Und schadet den Betroffenen mehr
Nicht Amnesty und ihr Wunsch nach
Einer Legalisierung ist sexistisch
Sondern die dies dumm verurteilen
Ihnen geht es um ihre hehre moralische
Position die Opfer schützenn will die
Sie nicht alle kennt oder befragt
Freiheit sollte immer gegen Moral siegen
Wenn es um den Sex geht zumindest
Bei dem genug frustriert gelogen wird
Wer moralische Vorhaltungen macht
Die einen des Sexismus bezichtigen
Ist fern der Welt und hat es wohl nötig
Dumm nur wenn in der Welt auf diese
Weltfremden Narren gehört wird statt
Verlogenen Feminismus zu ignorieren
Schenkt den Huren lieber Freiheit
Wie Anerkennung und Akzeptanz
Das wäre mehr Schutz als alle Verbote
© jens tuengerthal 13.8.15
Hurenfreiheit
Nachdem die Gerechten alles taten
Die Prostitution in Europa wieder
Zu verbieten zeigt sich der Fehler
Amnesty International ruft nun zur
Legalisierung der Prostitution auf
Weil diese diskrimniert würden
Verbote schützen hier nicht sondern
Kriminalisieren nur was es immer gibt
Drängen die Huren ins kriminelle Millieu
Es sind die Huren die Schutz verdienen
Sie machen einen Job der hart ist
Werden dabei zu oft ausgebeutet
Geben wir ihnen endlich Freiheit
Lassen wir sie legal ihren Job machen
Verlogen halten wir die Ehe heilig
Sex ist normal und natürlich
Wer dafür bezahlen will soll es tun
Es ist ehrlicher als viele Ehen
Besser als Kriminalität zu fördern
Wäre es die Huren zu schützen
Ihnen einen legalen Platz zu geben
Stärken wir die Freiheit der Huren
Lassen wir sie ihre Arbeit machen
Schützen wir sie vor Ausbeutung
Ein zu großer Teil der Huren wird
Immer noch ausgebeutet daran
Sollten wir dringend etwas ändern
Das tun wir nicht durch Kriminalisierung
Die nur das illegale Millieu stärkt
Ein Verbot ist schädlich für die Opfer
Starke vom Staat geschützte Huren
Gehen ihrer Arbeit nach wie jeder
Sie sind nicht länger nur Opfer
Der Schutzgedanke geht hier völlig
Fehl schafft die Situation die er
Vorgeblich verhindern will erst
Eine bigotte Moral hält die eine
Art seinen Körper zu verkaufen
Für schlechter als die andere
Lösen wir uns endlich davon
Urteilen wir nicht moralisch länger
Sondern menschlich endlich
Die Huren haben endlich Freiheit
Wie Anerkennung verdient
Amnesty liegt völlig richtig
Die Existenz von Prostitution hat
Keine schädlichen Auswirkungen
Auf den Bestand einer Gesellschaft
Das Verbot dieser hat dagegen sehr
Negative Auswirkungen auf deren
Leben und ihre Chancen in Zukunft
Machen wir den Hurenlohn einklagbar
Geben wir Prostitutieren Freiheit wie
Die Rechte eines Arbeitnehmers
Verbote sind immer falsch wenn sie
Nur einer falschen Moral nutzen
Kriminalität fördern statt zu schützen
Es geht um den Schutz der Frauen
Nicht die Erhaltung des ältesten Gewerbes
Damit diese normal Leben können
Wer für Sex bezahlen möchte soll es tun
Es braucht hier kein Verbot zum Schutz
Was tatsächlich das Gegenteil erreicht
Bestraft werden können dann alle
Die Huren ausbeuten oder Frauen
Gegen ihren Willen dazu zwingen
Das können sie heute schon nur
Wäre die Situation dann gerechter
Für die Huren und gegen Zuhälter
© jens tuengerthal 13.08.12
Mittwoch, 12. August 2015
Kussstatistik
Küssen scheint uns ganz normal
Ein natürlicher Vorgang der Nähe
Wie Zuneigung gegenseitig offenbart
Er ist mal freundschaftlich nur
Dann leidenschaftlich heiß
Schließlich vertraut versöhnend
Doch nicht alle Völker küssen
Viele rund um den Erdball ziehen
Andere Gesten des Vertrauens vor
Manche finden das Küssen gar absurd
Sehen den Akt der Fortpflanzung nur
Sportlich als natürliche Erledigung
Wir wissen heute das Küssen gut tut
Das Immunsysten stärkt wie Stress
Mindert und liebevoll abbaut
Dennoch findet sich nicht mal in der
Hälfte der Kulturen die Sitte des Kusses
Auf den Mund schon gar nicht
Was ohne Küssen an oralem Sex noch
Verpasst wird gar nicht auszudenken
Doch ist dieser teilweise gar bestraft
Die Gewohnheiten der Menschheit sind
Also auch beim Küssen der uns hier
Natürlichsten Zärtlichkeit verschieden
Am meisten geküsst wird auf der Welt
Wohl im Nahen Osten wo alle Kulturen
Die dort lange leben irgendwie knutschen
Am seltensten ist es üblich in Zentralamerika
Wie in Afrika südlich der Sahara ob darum
Die Knutschkultur die Welt beherrscht ist unklar
Die bei jedem intensiven Kuss übetragenen
80 Millionen Bakterien stärken zumindest
Nachweislich die Widerstandkraft nur
Was immer wo üblich ist sollte wer kann
Das Küssen als schönste Form inniger
Annäherung in jeder Form genießen
Wer das nicht will oder kann hat wohl
Andere Sorgen die statistisch hier aber
Völlig unbeachtlich bleiben sollen
Zumindest scheint Küssen nicht zu jeder
Kultur zu gehören und Zärtlichkeit
Nicht allen gleich zu liegen
So findet wohl jeder nach seinem Wesen
Die Kultur die küssend zu ihm passt
Um zu genießen was so schön sein kann
Wenn geistige und gesundheitliche Stärkung
Aus dem Kuss resultiert sollten doch alle
Paare bevor sie lange reden sich küssen
Das gleicht den Bakterienhaushalt wieder an
Stärkt das Immunsysten und baut Stress ab
Jenseits aller Statistik ist es einfach schön
Wer das Küssen nicht genießt muss sich
Über den Rest auch keine Gedanken
Mehr machen es fehlt im Kern
So ist der Kuss und das Bedürfnis dazu
Stets die einfachste Antwort auf komplexe
Fragen unserer divergenten Wesen
Was immer uns seit Steinzeitzeiten
Anzieht oder abstößt aneinander was
Noch in den Genen und was erzogen ist
Beim gesunden Kuss fallen die Grenzen
Auch der Vernunft gern und die Natur
Findet sich miteinander oder nie
© jens tuengerthal 12.8.15
Selektorentaktik
Die Bundesregierung gibt sich gern
Ahnungslos um anderen Schuld
Bei Skandalen zu geben
So auch bei der Auskunft zur NSA
Bei der sie dem Ausschuss gegenüber
Behauptete sie dürfe nicht freigeben
Dies weisen nun die USA zurück
Sie hätte die Freigabe der Selektoren
Nie verboten womit deutlich einer log
Die Mini-Opposition im Bundestag
Aus Grünen und Linken schreit laut
Skandal und die Regierung leugnet
Zu glauben deutsche Geheimdienste
Machten nicht was die NSA längst tut
Ist bestenfalls noch naiv zu nennen
In einer Großen Koalition quasi ohne
Opposition bleibt von der Demokratie
Nicht viel übrig mehr scheinbar
Alibi-Rechte der Kontrolle für die kleine
Opposition machen die Merkel-Republik
Zur nur noch Anscheinsdemokratie
Im real exisiterenden Absolutismus
Kontrollieren die Geheimdienste auch
Die Medien mit Landesverratsverdacht
Wir wissen das im Fall Netzpolitk zwei
Ministerien immer eingeweiht waren
Aber es geschieht nichts weiter
Ein scheinbarer Befreiungsschlag
Mit älterem Bauernopfer genügt
Das betäubte Volk zu beruhigen
Nun wieder bei der dreisten Lüge
Erwischt worden hält sich alle
Empörung in Sommergrenzen
Die Deutschen haben mehr Sorge
Den Griechen Wohlstand abzugeben
Auch wenn sie daran zu gut verdienen
Sie fürchten sich vor Altersarmut alle
Weil die Regierung ein Bürgegeld
Undurchsichtig weiter blockiert
Aber die Spionage und die Lügen
Der eigenen Regierung interessieren
Offensichtlich keinen im Land
Auch die Medien bleiben erstaunlich
Brav noch dabei statt den Skandal
Beim Namen zu nennen
Wir haben eine Bundesregierung
Die Bundestag und Ausschüsse
Offen belügt zur Verschleierung
Wir haben unkontrollierten Geheimdienste
Deren Zweck im Inneren sowenig
Erkennbar ist wie ihre Zuverlässigkeit
Organisationen mit NS Vergangenheit
Wie düsteren Verwicklungen um die NPD
Die so die rechte Szene dezent finanziert
Es scheint wieder Zeit dass der Souverän
Wie 1989 in der DDR die Macht übernimmt
Die verlogenen Dienste alle auflöst
In der Regierung sind alle endlich
Zur Verantwortung zu ziehen
Auch die heilige Mutti Merkel
Wer im Bundestag lügt und damit
Diesen bei der Aufklärung behindert
Gehört ohne Schonung bestraft
Welchen Vorteil sich die Regierung
Von diesen dummen Lügen noch
Versprach bleibt im Nebel der Dienste
Die nur inhaltliche Kontrolle durch das
Kanzleramt genügt keiner Demokratie
Das ist gewählter Totalitarismus
Zeit für aktiven Widerstand
Die Opposition blieb machtlos
Besetzen wir die Dienste wieder
Lösen wir den Kontrollstaat auf
Der sich täglich an Bürgerrechten
Durch Täuschung legitimiert vergreift
Es braucht keine Dienste in einer
Demokratie aber es braucht mehr
Kontrolle einer lügenden Regierung
Wo es um Sicherheit geht gibt es
Eine funktionierende Polizei
Alles übrige ist entbehrlich nun
Sind sich die Bundesbürger bewusst
Dass der BND jedes mobile Telefonat
In Deutschland mitschneidet
Es braucht dazu keine richterliche
Genehmigung mehr insofern vor
Jeder Mobilnummer heute 0049 steht
Wir werden im Netz das keine Grenzen
Logisch kennt so überwacht wie auch
Am Telefon und keiner wehrt sich
Es gab in diesem Staat einmal
Grundrechte die unantastbar waren
Heute sind sie Verfügungsmasse
Stehen wir auf gegen den Ausverkauf
Der Freiheit den uns Snowden erst
Offenbarte und der hier weiter geht
Unsere Regierung lügt uns an
Sie spioniert aus wie Feinde
Alles nur zur Sicherheit
Der gute Bürger hat ja nichts
Zu verbergen heißt es dann
Doch er hat Grundrechte
Die gilt es gegen diese Regierung
Die uns belügt nun zu verteidigen
Lösen wir die Dienste auf
Souverän dieses Staates ist das Volk
Dazu zählt jeder Bürger während die
Regierung nur Macht verwaltet
Wir leihen ihnen Macht auf Zeit
Durch Wahlen und wo sie diese
Mißbrauchen holen wir sie wieder
Wagen wir uns von der Angst
Mit der sie uns seit 2001 kontrollieren
Weg zur Freiheit die unsere ist
Sein wir der Souverän der diesen
Namen endlich auch verdient
Beenden wir Lügen und Spionage
© jens tuengerthal 12.08.15
Sterneschnuppern
Ach Liebste lass uns Sterne schnuppern
Jetzt im Sommer wo sie vom Himmel fallen
Nicht wirklich aber gleichsam traumhaft
Wenn die Perseiden vorübereilen
Staubkörnchen auf dem Weg zu uns
Leuchtend verglühen um Gas zu werden
Dann meinen wir was wir wünschen
Würde in Erfüllung gehen im naiven
Immer noch Aberglauben aus alter Zeit
Weiß nicht wer mit mir in die Sterne schaut
Mit wem ich schnuppernd träumen werde doch
Tun will ich es während der Komet vorübereilt
Nach oben schauen um sich am Glück unten
Mehr zu freuen scheint paradox ist unsinnig
Aber manchmal ist Unsinn einfach schöner
So schaue ich wohl ungeplant alleine wieder
In den Himmel während Swift-Tuttle weiter
Im Sommer hier verstaubt und wünsch mir was
Wie klein sind wir verglichen mit universellen
Bahnen und Wegen um uns doch noch
Vermutlich ist dies Wissen Glück genug
Was soll der Staub eines Kometen mit dem
Was ich mir wünsche oder träume je zu tun
Noch haben welch unsinniges Unterfangen
Doch was wäre die Liebe je wagten wir nie
Unsere kleinen Gefühle groß zu denken
Als seien sie die ganze Welt irgendwem
Wer weiß schon wer mit wem heute Nacht
In die Sterne schaut um zu träumen alles
Sei Magie nicht nur Kometenstaub
Übermorgen schon sind sie vorüber
Gezogen wie die unerfüllten Träume
Bald schon wieder vergessen im Nichts
Aber schön für zwei Sommernächte
Unsinnig zu träumen als würde es wahr
Unser Sommernachtstraum ein Märchen
© jens tuengerthal 12.8.15
Honigfarbe
Welche Farbe hat der Honig
Frage ich mich während ich
Denke wie schön süß er ist
Sich an der Süße freuen
Ohne auf die Farbe zu achten
Könnte Genuss genug sein
Was weiß ich schon vom Honig
Dass die Bienen ihn machen
Bei denen Männer zeugend sterben
Wie gut nicht dafür sterben zu müssen
Welche Farbe der Honig auch hat
Wie gut es wollen zu können wo nötig
© jens tuengerthal 12.8.15
Zartblütig
Manch zarte Blüten treibt die Liebe
Wenige nur öffnen sich ganz einander
So viel wir auch in kleinen Knospen sehen
Wunderbar einander erkannt zu haben
Innig verschlungen auf anderer Ebene
Gerät das Begehren in den Hintergrund
Wer eine Blüte gesehen und liebkost lässt
Sie ganz für sich reifen bis sie verblüht
Zeit nur sich am Augenblick zu freuen
Weiß nicht was bleibt noch was wird
Genieße die Erinnerung an den Moment
Innigerer Nähe noch als Leidenschaft
Blüten sind die Schönheiten des Moments
Verschließen sich in der Nacht um sich
Im nächsten Licht ganz zu öffnen
Blüten verblühen um so schneller desto
Rasender sie sich neuem Licht öffnen
Warum wer Blumen liebt ihnen Zeit lässt
Mag die zarte Blüte sich öffnen wenn
Sie reif dazu ist von ganz alleine
Der Genießer beobachtet nur
Wem sich solch zarte Blüten von allein
Eröffnen der genieße jeden Moment was
Ist weil das Wesen der Blüte blühen ist
Manche Knospen bleiben verschlossen
Sie verschwinden zwischen den Blüten
Welche es sind bemerkt nur wer wartet
Losgelassen gelassen beobachten
Lässt der Natur ihren Lauf in Freiheit
Sie würdigen ist genug Glück
© jens tuengerthal 12.8.15
Dienstag, 11. August 2015
Sommercafélust
Nach einem heißem Tag sitzen sie
Bei schönem Sommerwind so leicht
Wie möglich noch bekleidet im Café
Lachend beieinander weht das bisschen
Kleidung um sie herum gewährt mehr
Einblicke noch als gewöhnlich
Ob gewollt oder ohne jede Absicht
Knistert die Stimmung damit noch
Mehr in der heißen Sommernacht
Die Amerikanerin zur Rechten arbeitet
Hochkonzentriert an ihrer Präsentation
Da kann der Ausschnitt mal verrutschen
Dezent schaut der Nachbar nur vorbei
Beide tun so als wäre es zufällig bloß
Bis sie ihn eher nebenbei zurecht zieht
Als dies den ungeplanten Einblick nur
Noch vergrößert fragt sich der nicht
Beobachter ob er noch wegsehen darf
Oder sucht dies unausgesprochene Spiel
Der sinnlichen Sommernacht gerade erst
Kontakt und Blick miteinander wohl
Wäre die Mißachtung unhöflich dann
Eine Ausschlagung der Einladung
Zum Angebot wie Juristen sagen
Was wo wir dabei ohne jede Absicht
Uns vielleicht an der Natur erfreuen
Weder indezent noch unhöflich sein wollen
Was ist der Codex der Kommmunikation
In Boston wo sie herkommt oder eher
Der aus Californien wo sie lang lebte
Sie zeigt ihren ganzen Busen der klein
Aber von fester schöner Form passend
Zum blond von rosa Knospen gekrönt
Dies dezent übersehen als sei es nicht
Unbemerkt höflich darüber hinweg sehen
Mit nur einem Lächeln sich daran freuen
So stellt uns die Sommernacht wieder
Auf die Probe im miteinander was auch
Völlig unbeabsichtigt verfliegen kann
Dann fällt der dunkelhaarigen Dame
Die wohl mit ihrer Mutter hier weilt
Die Sonnenbrille vom Kopf herunter
Zufällig bleibt die Brille an ihrem Po
Für sie unsichtbar auf dem Stuhl liegen
Höflich ihr diese reichend ist es wieder da
Der Sex des Sommers ohne Absicht wirkt
In einem zu langen Blick ihrerseits wie der
Mehr als zufällig Berührung bei der Übergabe
Sonst geschah nichts fehlte doch schon die
Absicht seitens des nur Beobachters aber
Was hätte sie nun erwartet voller Lust
Vielleicht nichts vermutlich aber mehr
Wie sich zeigte als die Mutter einen
Moment verschwand sich Blicke trafen
Doch blieb der Beobachter sich treu
Beschrieb nur was geschah als eben
Kitzelnden Moment voller Lust
So enden manche erotische Geschichten
Im Nichts der Wirklichkeit als Beobachtung
Unausgesprochen war etwas mehr nicht
Nebenbei unterhält sich eine Gruppe
Drei Damen mit zwei bärtigen Herren
Über im weitesten sinnliche Erlebnisse
Lautstark auf englisch erzählt die wohl
Korpulenteste der drei von einem einst
Erlebnis überraschender Nacktheit
Wie sie nichts ahnend nackt war
Als es an der Tür klingelte jemand
Dringend noch Einlass begehrte
Die drei Damen in mittleren dreißig
Lachen dabei wie kleine Mädchen
Die Herren schweigen etwas verwirrt
Der Dichter schaut die Amerikanerin an
Die weiter arbeitet und sie lächeln sich
Einverständlich befremdet amüsiert an
Derweil die beiden blonden Damen
Am benachbarten Tisch sehr kurz berockt
Sich unruhig noch die Hände eincremen
Bevor sie gehen nicht ohne noch
Zu schauem ob sie beobachtet
Worauf sie folgenlos so sehr hoffen
So wandert die Sommercafélust
Langsan in die Nacht während sich
Die Amerikanerin verfroren verabschiedet
Bis vielleicht morgen in einer neuen
Sommernacht in der vermutlich nichts
Passiert als das Glück der Beobachtung
© jens tuengerthal 11.8.15
Kauderwelsch
Der Kauder pfiff seine Truppe zurück
Drohte ihnen an wer nicht spurt
Bekommt keine Ausschuüsse
Weniger Arbeit und weniger Einfluss
Machen politisch bedeutungsloser
Gezielt schmerzvolle Drohung
Dabei hätten die dann mehr Zeit
Ihre abweichende Position öffentlich
Publik zu machen als vernünftig
Die Drohung beschränkte die Freiheit
Des Mandates der Abgeordneten
War juristisch schon fragwürdig
Auch wenn Fraktionsdisziplin nötig ist
Sie in dieser Frage indirekt drohend
Zu erzwingen ist nicht sehr weitsichtig
So relativierte seine Sprecherin sogleich
Das offizielle Kauderwelsch als doch nur
Als Einladung zur Disziplin doch zu spät
Längst liegt das Kind im Brunnen schon
Die Fraktion soweit gespalten duldet
Nur den Chef der Merkel so ergeben
Damit könnte der Versuch des Kauder
Mit seinem Kauderwelsch die Disziplin
Hochzuhalten völlig nach hinten losgehen
Merkels Wahlverein bekäme aus Trotz
Mehr politische Selbstänfigkeit würde
Gelegentlich noch unbequemer
Fraglich wie lange Merkel ihrem Diener
Diese Gefahr wohl durchgehen lässt
Wie geschickt sie die Truppe einfängt
© jens tuengerthal 11.8.15
Netzverfahrenspolitik
Das Verfahren gegen Netzpolitik wird
Eingestellt und nichts bleibt hängen
Als ein Verdacht gegen Beamte
Damit hat sich das Justizministerium
Mit seiner Lesart der Grundgesetzes
Gegen den Verfassungsschutz durchgesetzt
Das ist gut so verfassungsrechtlich
Ein Sieg der Freiheit der Presse
Fraglich auf wessen Kosten
Bisher war Bauernopfer nur ein
Liberaler Bundesanwanwalt der
Die Ermittlungen für nötig hielt
Der Täter der Anzeige die gegen die
Verfassung verstieß bleibt im Amt
Steht nicht in der Diskussion bis jetzt
Dabei sollte nicht nur er sondern
Vielmehr sein Amt diskutiert werden
Es braucht keine Geheindienste im Innern
Sie schaden dem Vertrauen in den Staat
Unterminieren die Arbeit der Polizei
Verwickeln sich in üble Verhältnisse
Die Geheimdienste sind gerade nicht
Demokratisch vom Wesen her logisch
Stehen nicht auf dem Boden des GG
Der Skandal ist der Versuch eines Amtes
Sein Versagen durch Strafanzeige gegen
Diener der Freiheit zu vertuschen
Schmeißt den Präsidenten endlich raus
Löst diese Ämter auf und gebt die Mittel
Lieber an die gesetzliche Polizeit
Wir brauchen weniger Geheimdienste
Um der Überwachung zu entgehen
Nicht mehr sein wir so ehrlich
Netzpolitik ist ein guter Grund endlich
Die Auflösung der Dienste im Inneren
Konsequent zu betreiben
Sie sind eine Gefahr für die Freiheit
Ihre Arbeit hat keinen demokratischen
Zweck ihr Wesen widerspricht dem
Es braucht keine Stasi auch wenn sie
Sich Verfassungsschutz euphemistisch
Nur nennt wie die Bundesanstalt für Arbeit
Das lächerliche Verfahren gegen die
Blogger von Netzpolitik wird dabei
Zur Nebensache des Kampfes um Freiheit
© jens tuengerthal 11.08.15
Griechensieger
Wer gewinnt in der Griechenlandkrise
Sind die jammernden Deutschen nur
Jämmerlich aber doch große Sieger
In Summa gerechnet profitieren hier
Der Bund und die Länder von den
Niedirgen Zinsen überproportional
Solange es bleibt wie es ist könnte
Deutschland die Kredite abschreiben
Ohne an Gewinn zu verlieren
Schäubles schwarze Null verdankt sich
Griechischen Zinszahlungen und Zinsen
Die nahe Null derzeit hier liegen
Die Märkte vertrauen Deutschland
In der EU mehr als allen Nachbarn
Das macht uns reicher als alle
Griechenland zahlt dagegen doppelt
Für diese schwierige Situation dazu
Wenn Vertrauen sinkt wird Geld teuer
Es wird eingewandt dass Deutschland
Nicht Sieger sei sondern nur der Bund
Die Länder und Kommunen profitierten
Dagegen würde der deutsche Sparer
Bei solch niedrigen Zinsen nur verlieren
Da zu unflexibel nun umzusteigen
Was von den Griechen nun erwartet
Ist dem Deutschen unzumutbar noch
Nämlich flexibel umzudenken
Darum jammern alle auf hohem Niveau
Auch wenn sie zu den Gewinnern sicher
Gehören egal ob das Geld weg ist
Vorteil nur solange die Schulden nicht
Gestrichen profitieren wir doppelt
Von Zinsen hier und deren dort
Das System richtet sich am Markt aus
Dieser richtet sich nach Angebot und
Nachfrage ohne moralische Wertung
In diesem System steht Deutschland nun
Als quasi Bank Europas logisch auf der
Siegerseite wie die Banken fast immer
Banken sind nicht demokratisch sondern
Betriebswirtschaftlich auf Gewinn aus
Nichts sonst ist ihre Aufgabe
Ein Union in Europa sollte aus mehr
Bestehen als Gewinnabschöpfung der
Immer Banken was möglich wäre
Um eine gerechte Verteilung zwischen
Den Mitgliedern zu gewähren braucht es
Politischen Willen statt nationalem Egoismus
Woran es Europa mehr fehlt zu suchen
Wird die Zukunft entscheidend gestalten
Wichtiger sein als schwarze Nullen
Das System der Banken ist eines der
Schwarzen Löcher in denen versinkt
Was allen gehört zu deren Wohl
Schwarze Löcher fressen ewig Energie
Zu geben haben sie nichts wie die
Grauen Herren aus Endes Momo
Diese drehten ihre Zigarren aus der
Gesparten Zeit der Zeitsparkassen
Die Menschen unnütz einsparten
Wir leben in genau diesem System heute
Shareholder Value bestimmt über alles
Was zählt ist nur was hinten rauskommt
Als würde was nur hinten rauskommt
Appetitlicher dadurch dass wir es nun
Geld und Gewinn nennen
Die mit dem Geld am Markt spielen
Sind meist die logischen Sieger
In einem System das auf Geld baut
Die Grauen Männer stehlen uns die Zeit
Zerstören die Liebe und sind inzwischen
Der Maßstab der Bewertung geworden
Was wer wert ist bemisst sich nach dem
Wieviel ihm dafür gezwahlt wird am Markt
Was logisch klingt aber paradox ist
Wer sich verweigert ist im System logisch
Ein Versager der das Niveau nicht hält
Was heute leicht in Zahlen messbar ist
Aber bevor wir uns über die Idioten
Verlieren die alle Menschlichkeit längst
Verkauften zurück nach Griechenland
Der europäische Reformweltmeister
Mit zugegeben hohem Nachholpotential
Bewegt sich und Deutschland verdient
Es ist Unsinn eine Ökonomie kurzsichtig
Nur zu betrachten da es weit mehr auf
Ein komplexes System dabei ankommt
Fraglich ist daher nur versteht Schäuble
Was er tut oder ist er so kleinlich doch
Wie vorgespielt was qualifiziert ihn dann
Wenn die Sieger sich empört geizig noch
Geben fragt sich was die Besiegten
An Hoffnung einst schöpfen sollen
Wer verspielt Europa wenn die Sieger
Trotz aller Gewinner nicht teilen wollen
Was bleibt übrig an Gemeinsamkeit
Europa lebt von mehr als Geld
Wer es mit Gewinn darauf reduziert
Wird zum Schädling im System
Ob die Banken dabei weiter siegen
Ist eine politische Entscheidung
Dazu sollten wir uns bekennen
© jens tuengerthal 11.8.15
Liebeshuren
Huren verkaufen ihren Körper für Geld
Sie bieten Sex den viele mit Liebe gern
Verbinden weil es dann lohnender ist
Huren betreiben ein ehrliches Geschäft
Die meisten Ehen sind wohl verlogener
Da das Vorgauckeln der Liebe mehr ist
Widerlich wird die Hurerei wenn sie ein
Gefühl heuchelt das sich bei fehlender
Bezahlung in nichts verwandelt
Das Geschäft mit der käuflichen Liebe
Ist nur eines mit bezahltem Sex meist
Ehrlich und nicht mehr als das
Zumindest dabei spielen die echten
Huren noch professionell Leidenschaft
Während unechte Liebe heucheln
Sie sind liebloser im Bett noch als
Alle Huren die ich hatte je weil es ja
Um Liebe geht die aber verrechnet wird
Huren machen einen ehrlichen harten Job
Die Liebeshuren deren Zuneigung im nur
Nichts ohne Geld verschwindet nicht
Sie betrügen dich aus ihrem hohlen Nichts
Mit einem Gefühl das sie nie teilen
Wecken Hoffnung nur auf Gewinn
Selig preise sich wer die verlogenen
Liebeshuren der Statistik verliert
Sie waren nie ein Gefühl wert
So ist mancher Verlust mit Abstand noch
Das größte Glück was Mann heute
Widerfahren kann in der Liebe
Die Liebeshuren gauckeln Liebe vor
Um davon Gewinn abzuschöpfen
Nichts teilen sie mit Leidenschaft
Kühl bleiben sie und kalt gehen sie
Spielten ein wenig bösartig beleidigt
Waren nie mehr als kleine Geister
Die Liebeshuren sind die Geißel der
Liebenden im Zeitalter des Kapitalismus
Ohne Geist verstehen sie nur Verdienst
Wie gut zu sehen wie wenige davon
Einem im Leben begegnen denn sie
Nie vergessen hilft sie künftig vermeiden
Die Investition in Liebeshuren lohnt nicht
Es kommt weder noch etwas wieder
Und es bleibt nur die echolose Leere
Glücklich preise sich wer sie auch aus
Den Augen verliert da sie nichts je
Zu geben haben für sich besser bleiben
Zu wissen es gibt genug die der Liebe
Wie aufrichtiger Gefühle immer wert
Ist ein Glück und mehr als alles
Huren die nur ihren Körper verkaufen
Werden sozial dafür verurteilt weil
Wir von käuflicher Liebe sprechen
Verwerflich aber sind nur die welche
Mit Gefühlen spielen ohne sie zu haben
Um des errechneten Gewinns wegen
Eine Hure könnte ich wohl eher lieben
Als an eine Liebeshure noch einmal
Mein Herz zu verschenken wertlos
Das käufliche Gefühl das keines ist
Noch je war sondern sich berechnet
Als all inclusive bleibt hohles Nichts
Vom Nichts bleibt nichts was nicht
Weiter zu bedauern ist da kein Verlust
Als weniger Leere um sich
Glücklich ist wer nichts von etwas
Unterscheiden lernte damit nicht
Nichts uns alles zu lange wird
© jens tuengerthal 11.8.15
Montag, 10. August 2015
Liebestiming
In der Liebe kommt es manchmal
Auf das Timing an auch wenn
Die Liebe keine Zeit kennt
Wenn einer will und eine weiß nicht
Was sie vielleicht irgenwann will
Bleibt immer ein Ungleichgewicht
Wenn es Liebe ist wird es bleiben
Bis beide ein Gleichgewicht finden
Wenn nicht verliert es sich im Strom
Die Liebe ist immer bedingungslos
Beziehungen erfordern Gleichgewicht
Manches findet sich erst später
Wo ein Ungleichgewicht besteht
Sollte einer gehen um irgendwann
Dem Gleichgewicht Raum zu geben
Was immer ist oder sein kann
Bleibt die Liebe nur wo sie frei ist
Darum ist es besser sich zu befreien
Gefühlen Raum lassen befreit beide
Wenn nichts ist kann alles sein
Wo nur eins war bleibt es so
Nicht wissen was wird oder ist
Kann nur sein wenn beide so fühlen
Darum braucht es das Nichts für alles
Weiß nicht was wird nur das nun
Nichts ist und das ist gut so
Damit etwas sein kann wenn es ist
© jens tuengerthal 10.8.15
Untergangsglück
Uns geht es so gut wie noch nie
Dennoch berauschen sich manche
Immer mehr am drohenden Untergang
Ist dieser Rausch am Unglück wirklich
Ein dennoch oder nicht viel eher ein
Darum als innere Dialektik zum Wohlstand
Brauchen wir die Nähe zum Abgrund
Um was ist genießen zu können
Sind wir natürlich etwas schizophren
Sogar in der Liebe die uns eigentlich
Am nächsten sein sollte neigen wir
Zu diesem Verhalten immer noch
Wir handeln also unvernünftig aber
Nach erkennbarem System logisch
Was fraglich macht was Natur ist
Ist nun ein zu schlichtes Gemüt wer
Sagt was gemeint oder gefühlt ist
Welche Taktik steckt hinter der Dialektik
Hat uns die Natur hier überlistet wie sie
Es auch beim Sex tut wo was sofort leicht
Verfügbar ist als reizlos uns erscheint
Das Glück im Jammern um drohenden
Untergang eigentlich bejubeln klingt
Paradox könnte aber natürlich sein
Fraglich nur ob die natürliche Dialektik
Gut so ist oder im Gegenteil ein Zwang
Der umkehrt was genossen sein will
Doch ist es so müßig über die Natur sich
Zu grämen solange sie ist wie sie ist
Wie das Wetter zu beklagen noch
Spannend wird es wenn wir dabei nun
Epikur und Lukrez betrachten die als
Lehrer weise lange vor uns wirkten
Gelassenheit und Genuss lehren sie
Weil nichts für den Menschen noch
Bedeutung hat außer ihm am Ende
Nichts bleibt von uns und nichts kommt
Wenn wir nicht mehr sind warum sich
Zeit für das jetzt nehmen entscheidet
Es bleibt egal was manche glauben
Über ein Leben nach dem Tod oder
Ähnlich unsinnigen Aberglauben mehr
Es zählt für die Gelassenheit der Epikuräer
Allein der Moment von dem sie wissen
In dem sie sicher glücklich sind
Lächerlich entbehrliche Spekulationen
Werden den Narren überlassen die dies
Nötig haben statt zu genießen was ist
Darum spielt für den Epikuräer die Angst
Vor dem Untergang keine Rolle mehr
Wozu auch wenn es nur um Genuss geht
Wie bescheiden und friedlich dieser rein
Weltliche Genuss wäre wurde er von den
Kirchen lange geleugnet der Macht wegen
Das Epikur und seine späteren Schüler
Die einzigen waren die Frauen zuließen
Spricht Bände über die anderen Schulen
Wem Glück in Gelassenheit genug ist
Dem ist ein Garten mit Freunden und ein
Schlichtes Brot alles in Freiheit genossen
Der Genießer fragt sich nicht nach dem
Untergang sondern fragt sich vielmehr
Wie das Glück zu genießen ist
Die Dialektik die natürlich scheint könnte
Weniger Natur dann sein als Produkt des
Verinnerlichten Aberglauben an Götter
Hier stellte sich dann die doppelte Frage
Ob dieser paradoxe Glaube der Unsinn ist
Wiederum natürlich ist oder gerade nicht
Vielleicht muss nicht entschieden werden
Ob die Epikuräer oder die Kirche näher
An der Natur des Menschen sind
Wenn zählt was glücklicher macht
Mag an Götter aberglauben wen es
Glücklich macht der Rest denkt
Hölle oder göttliche Strafen gibt es
Nur im geaberglaubten Glauben wie die
Furcht vor dem Tod nur dort existiert
Was glücklicher machen soll als die
Suche nach dem Glück bleibt unklar
Erfundene Erlösung außen vor
Die Erlösung ist der Schlüssel wohl
Zu den Untergangsphantasien auch
Längst vermeintlicher Atheisten
Wer den Untergang fürchtet
Hat Angst vor dem Tod
Als ginge er uns etwas an
Fürchte weder Untergang noch Tod
Genieße heute was ist ohne noch
Zu wissen ob ich morgen noch bin
Lukrez sagte der Tod geht ihn nichts an
Wo dieser ist sei er nicht mehr da
Wo er noch sei sei dieser nicht
Die bestechend einfache Logik
Hebt die Antgst vor jedem Untergang auf
Gibt Gelassenheit im Leben
Was jeden Moment zufällig enden kann
Gilt es so glücklich wie möglich noch
Zu genießen solange es geht
Wo der Glaube uns daran hindert
Sollten wir ihn logisch ablegen
Wo er Angst schürt ohnehin
Ob der Untergang ein Glück oder eher
Ein Unglück ist bleibt für den Epikuräer
Irrelevant da nur das Gefühl dabei zählt
Die Dinge sind nicht gut oder schlecht
Wie uns Moralapostel lange lehrten
Sie werden es durch unsere Betrachtung
Gut ist was gefällt und also auch ganz
Natürlich erlaubt für Epikuräer worüber
Sich beschränkte Geister mokieren
Es braucht Sitte und Anstand so wenig
Wie Gesetze oder Regeln je diese nur
Krücken des unvollständigen Lebens
Wer Glück kennt und zu würdigen weiß
Wird die Bescheidenheit schätzen
Statt sich im Übermaß zu suhlen
Ein Garten ein Brot Freunde ein Wein
War es für Epikur in seiner Freiheit
Ein autarkes Leben ist es wohl heute
Leben ohne Geld und nur im Tausch
Mit klugen Geistern energetisch autark
Jenseits aller Mißgunst sonst
Das wäre Glück in Freiheit statt des
Für manche erstrebten Wohlstandes den
Sie bescheidenen Geistes halten wollen
Lassen wir den Untergang untergehen
In dem wir leben was uns glücklich
Macht ohne Zwang
Was sonst braucht es im Leben
Als vielleicht die Liebe die sich
Im Zwang selten frei entfaltet
Statt dessen ein System der
Ersatzbefriedigungen sich erschwindelt
Die im Cluburlaub alles findet anstatt
Wie wenig macht Glück aus
Wie stark ist die Liebe allein
Wenn wir uns Zeit nehmen für sie
Fürchte keinen Untergang je
Möchte nichts halten müssen
Was mich unfrei macht
Vielleicht ist es erst die Liebe
Zur Freiheit wie zu Epikur die
Damit allein glücklich machte
Die bescheidenen Ziele des Wohlstandes
Scheren micht nicht und sind bloß egal
Wert hat nur was glücklich macht
Besitz macht nie glücklich ist Belastung
Auch wenn es uns traumhaft scheint
Fürchten wir nur dann seinen Untergang
Davon befreit mit einem Garten Freunden
Einer Bibliothek einem Brot und einem Wein
Ist alles beisammen zum Glück
Davon wird nichts untergehen es sei denn
Ich mit und dann ist es ohnehin für mich
Völlig irrelevant was geschieht
Genießen wir also statt uns in die nur
Dialektik der Macht zu flüchten heute
Mit dem Untergang barock zu flirten
© jens tuengerthal 10.8.15
Liebeslangsamkeit
Die Liebe hat keine Zeit
Wenn sie kommt ist sie da
Wenn sie keine Zeit hat nicht
Sich Zeit nehmen für die Liebe
Wäre also absurd hieße es nicht
Was sein kann in Ruhe würdigen
Wenn sie dann da ist
Kommt um zu bleiben
Ist die Zeit egal
Liebe hat also alle Zeit der Welt
Sie kommt wann sie will
Bleibt solange sie da ist
Ein Leben oder einen Moment
Ist für die Liebe gleich
Wenn wir wagen zu Lieben
Darauf warten was kommt wenn es ist
Könnte irgendwie rückschrittlich sein
Was aus Liebe geschieht ist es nie
Es kommt nicht auf die Zeit an
Noch auf das Tempo dabei nur
Einen Rhythmus zu finden miteinander
Geduld und Ruhe zu üben sind für
Die Ungeduldigen Zeichen der Liebe
Was bleibt hat dann alle Zeit
Genießen was ist gibt denen dabei
Immer mehr desto länger es dauert
Darum hat die Liebe unendlich Zeit
© jens tuengerthal 10.8.15
Sonntag, 9. August 2015
Lippenbekenntnis
Manche sagen die Sprache der Liebe
Sein Küsse wäre also wortlos
Dabei ist es so beredt dich zu küssen
Deine Lippen auf meinen
Meine auf all deinen davon
Träumen ist genug Gerede gerade
Bis ich bald an deinen Lippen wieder
Aufwachen will feucht warm geborgen
Um Einander sein ist alles wovon ich weiß
Vielleicht ist uns diese Aufregung
Ruhe genug zwischen Höhepunkten
Eng verschlungen zu sein
So ist dies Lippenbekenntnis
Eine Liebeserklärung an die Liebe
Zwischen den Zeilen wie noch mehr
Zwischen den Lippen zart umzüngelt
Zungenspitzen berühren Nervenenden
Hier wie dort ein immer Höhepunkt
Kapitulieren wir vor dem was ist es ist
Alles mehr ist nicht und doch ist es
Mehr als genug für zwei sich zu finden
Manches findet sich
Anderes verliert sich
Nichts bleibt wie es ist
Warum was sich fand
Sich meist wieder verliert
Oder täglich neu definiert
Treue ist nur ein Lippenbekenntnis an
Ihre oder andere Lippen aus Gewohnheit
Gerichtet ohne zu wissen was es ist
Lust findet und verliert sich
Gefühl bleibt nur wenn wir wollen
Manche lieben auch willenlos
Liebe ausgesprochen ist meist auch nur
Ein Lippenbekenntnis voll Gewohnheit
Schwüre schaffen keine Wirklichkeit
Was bleibt sind Kompromisse oder nichts
Manchmal ist nichts mehr als etwas was
Nichts ganzes ist ohne zu wollen
Das Unvollständige hinterlässt oft eine
Schmerzhafte Lücke in uns mit nichts
Es zu füllen als unbefriedigter Erinnerung
Darum trauen wir Lippenbekenntnissen
Halten sie für Ausdruck echter Gefühle
Gerade wenn wir nichts davon wissen
Die Umwege der Liebe sind schmerzvoll
Aber oft zielstrebiger als Bekenntnisse
Dahingestellt warum wir uns verwirren
© jens tuengerthal 9.8.15
Vom Nichts
Jenseits der Worte liegt manches
Manchmal auch nichts was weiß ich
Schon wenn nichts kommt noch weniger
Wer nichts sagt sagt nichts auch
Nichts sonst was nichts heißen muss
Aber verwundert von nichts kommt nichts
Aber nichts kann auch alles sein
Nur ist nichts eben nicht viel an sich
Weiß nichts vom Nichts wenig von dir
Fragte mich nur was es wohl heißt
Wenn nichts kommt vielleicht nichts
Oder doch etwas dazwischen
Vom Nichts weiß ich schon
Alles wollt ich nichts blieb
Nur die Sehnsucht und ein Traum
Was dein nichts ist weiß ich nicht
Aber es macht nichts solange nicht
Nichts mehr ist was alles wäre
So verwirren sich subatomar Worte
Als Welle und Teilchen unsres Seins
Auf der Suche nach Liebe umeinander
Manches was alles wäre bleibt wortlos
Im Nichts der Worte ohne einander
Bleibt schweigend die Sehnsucht
© jens tuengerthal 9.8.15
Samstag, 8. August 2015
Liebessprache
Hat die Liebe eine Sprache
Oder wechselt diese je nach
Umständen der Findung
Zuviel der Worte verschreckt
Zarte Gefühle schnell während
Zuwenig sich im nichts verliert
Manche reden unglaublich viel
Sagen sich dabei nichts bemerken
Erst nach Monaten die Leere
Andere bemerken nichts
Reden einfach weiter
Ohne sich zuzuhören
Dann läuft bei jedem ein Film
Der eine Verständigung ausschließt
Aber Mißverständnisse potenziert
Trotzdem können auch alle die
Sich nichts sagen oder zu sagen haben
Meinen miteinander zu reden
Manche merken nie aneinander
Vorbei gelebt wie gesprochen zu haben
Ob das schlimmer ist bleibt unklar
Vielleicht ist das Verstehen wollen
Auch das größte Problem der Liebe
Weil es eine unmögliche Aufgabe ist
Manchmal aber ist die Illusionskraft
Die wir Liebe nennen stark genug
Uns glauben zu lassen wir täten es
Was dann Wirklichkeit ist wie weit
Die Illusion reicht ist in Fragen der
Liebe da nicht objektiv eher egal
Wenn jenseits aller Worte sich noch
Eine Ebene der Nähe findet kann
Berührung mehr sein als diese
Warum sich die Frage logisch stellt
Ob die Sprache der Liebe nicht
Immer eine haptische ist
Folglich wären Liebeserklärungen nur
Floskeln aus einem anderen Reich
Aber vielleicht tun wir lieber so
Tun als sei wirklich was doch nur
Ein Traum von Liebe ist der da beginnt
Wo meist alle Worte enden
Darum scheint viele um die Sprache
An dieser Stelle zu machen unsinnig
Wenn es passt enden alle Worte
Was zum einen daran liegt das sich
Küssend nur schwer noch redet
Zum anderen am Unaussprechlichen
Dennoch gut darüber geredet zu haben
Aus der Illusion es könnte eine Sprache
Geben und wir uns irgendwie verstehen
Zumindest wer sich hier verstanden fühlt
Wird das Herz schneller schlagen spüren
Was irgendwann die Worte enden lässt
© jens tuengerthal 8.8.15
Lügenweltmeister
Deutschland ist gerne Weltmeister
Im Fußball hoch gefeiert wie im Land
Fahnengeschmückt gern bejubelt
Lauter kleine Bundespräsidenten
Schmückten ihre Wagen überall im
Schwarzrotgold der Lützowschen Jäger
Beim Export sind wir es auch gern noch
Verteilen Volkswagen und Sterne rollend
Weltweit wie auch gute deutsche Waffen
Vermutlich haben wir den allerdicksten
Wirtschaftsminister der Welt im Amt
Der noch mehr Rekorde bricht
Er ist der Sozialdemokrat der seine Partei
Nachhaltig am überflüssigsten machte
Sie sogar noch unter 10% just treibt
Noch ein Rekord ist die chamäleokinese
Mit der er symbiotisch als Muttis Liebling
Rot zu Schwarz verwandelte
Aber völlig konkurrenzlos ist er noch als
Lügenweltmeister im Ministerium wohl
Halbierung wollen Verdoppelung erreicht
Trat an um das Gewissen der Sozen
In der GroKo zu beruhigen mit der
Halbierung der Rüstungsexporte
Die sich real in Nordafrika wie auf die
Arabische Halbinsel verdoppelten
Dort wo gerade Krieg gespielt wird
Wer braucht noch Sozialdemokraten
Die keine Konkurrenz zu Merkel mehr
Überhaupt aufstellen wollen
Eine SPD die lügt wie ihr Vorsitzender
Der den großen Lauschangriff realisierte
Mit seinem Diener in der Justiz
Soziale Inhalte realisiert der fette Lügner
Was sich nur auf die Lügengröße bezog
Populär mit Till Schweiger im Gespräch
Der pegidatolerante Minister befeuerte
Den Brand den der Schläger Till nun
Öffentlich löschen will zur Resozialisation
Gut wenn wer populär etwas auch für
Die Ärmsten hier tut auch im Gespräch
Mit allseits unzuständigem Minister
Schlecht wenn der Lügenweltmeister
Davon noch profitierte weil keiner mehr
Daran denkt was der Kerl verantwortete
© jens tuengerthal 8.8.15