Überlebensphilosophie
Was lässt in Zeiten wie diesen
Geistig noch überleben wenn
Intolerante Dummheit wie Hass
Sich immer weiter verbreiten
Braucht das Leben je ein warum
Oder hat es das eher nie weil Sein
Keinen Grund braucht sondern ist
Ohne sich um Sinn je zu scheren
Sicher lehrt der Aberglaube der hier
Staatlich anerkannt als Religion sein
Unwesen noch treibt es gäbe einen
Höheren Sinn was Unsinn immer ist
Dabei belegt nicht das Kollektiv der
Schafe die der Herde folgen was wahr
Wäre sondern der einzelne dagegen
Genügt zur Widerlegung hier völlig
Den Unsinn des Lebens erkennen
Keine Götter über sich anerkennen
Ist hier heute ohne Strafe möglich
Es sollte endlich normal werden
Will mich nicht über den geistig noch
Zurückgebliebenen mittelalterlichen
Aberglauben des Islam äußern der
Geistig so unwichtig wie alle Sekten
Habe mit Max Stirner der einzig Kant
Konsequent zu Ende dachte meine
Welt auf mich gestellt und sage
Darum gut ist alles was mir gefällt
Mit anderem als dem was ist
Nach der Natur leben zu wollen
Hieße sich gegen die Natur stellen
Was nur im Märchen erfolgreich war
Der eigene Horizont ist beschränkt
Auf mehr als mich stelle ich nichts
Doch genüge ich völlig um alle
Götter zu Hokuspokus zu machen
Muss nicht überleben und nicht
Um jeden Preis weiterleben es ist
Das Leben mir sogar herzlich egal
Weil das völlige Freiheit begründet
Zäume also das Pferd des Sinns
Von hinten auf was ich immer mag
Weil es den Horizont erweitert
Gegen den Strom zu denken
Epikur lehrte uns den Tod nicht
Zu fürchten weil er uns nichts
Angeht wir nicht mehr sind wo
Er ist wie er nicht wo wir sind
Die Fähigkeit sich das Leben
Zu nehmen und so aus etwas
Nichts zu machen ist die große
Freiheit von der viele träumen
Dies in Anbetracht aller Umstände
Welche mit zunehmendem Alter
Unangenehm zunehmen spricht
Mehr für als gegen den Freitod
Doch das einzelne zarte dennoch
Was die Lust am Leben dabei
Größer scheinen lässt ist genug
Illusion mehr als Nichts zu wollen
Das Nichts macht nichts und ist
Völlig egal aber besser als das
Kann nahezu alles noch sein
Denke ich heute mal großzügig
Leben ist Laune der Natur die
Genauso auch belächelt werden
Kann ob sie kommt oder geht
Außer es entscheidet wer darüber
Der Schutz des Lebens vor den
Launen anderer ist der Kern wie
Die wichtigste Aufgabe aller Staaten
Er allein muss absolut sein
Warum alle Staaten welche noch
Die Todesstrafe praktizieren bloß
Schurkenstaaten sind die nie ein
Würdiger Partner von Freien sind
Dabei jedoch Leben erst mit der
Durchtrennung der Nabelschnur
Rechtlich beginnen zu lassen ist
Nötig für die Freiheit der Frau
Wer diese beschränkt weil sie
Nach der Natur schwanger wird
Handelt damit ungerecht was
Stets Unrecht auch sein sollte
Es muss dies sei hier am Ende
Der Überlebensphilosophie noch
Klargestellt niemand überleben aber
Alle die wollen sollen auch können
Ein Staat der hunderte Milliarden
Ohne Aussicht auf Gewinn oder
Einen sicheren Plan versacken lässt
Sollte nie bei den Armen sparen
Diesen Staat wie seine nur durch
Vertrag mit uns gültigen Normen
Wie der contract social uns lehrt
Können wir uns sonst gleich sparen
Unser Überleben hängt nicht an der
Relativen Ordnung von Staaten
Sondern allein an der Natur die das
Herz höher schlagen lässt oder nicht
Es ist unsere Freiheit dies zu wollen
Oder auch nicht damit sind wir was
Uns angeht mächtiger als die Natur
Grund genug sich gut zu fühlen
jens tuengerthal 26.12.25
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