Literaturnobelpreisstille
"Das Gute kann dem Bösen nie entkommen, weil es mit der Kluft zwischen Gut und Böse keinerlei Hoffnung gibt".
"Die Welt drehte sich einfach weiter, als wäre nichts Großartiges mit der Großen Reise und der Großen Entdeckung geschehen".
"Die gesamte Nacht Ende Oktober schlug mit einem einzigen Puls, ihrem eigenen seltsamen Rhythmus, durch Bäume und Regen und Schlamm auf eine Weise, die jenseits von Worten oder Visionen lag: eine Vision, die im schwachen Licht vorhanden war".
"Das gesamte menschliche Schicksal, das ununterbrochene menschliche Leben, das unaufhörliche Gefühl, dass alles auf ein einziges Ziel hinausläuft".
"Die Vorstellung, dass die Menschheit nichts ahnt, nichts von dieser großen Situation weiß und einfach normal weitermacht, als wäre nichts in dieser gottgeschenkten Welt passiert, ist das, was Gagarin nicht ertragen konnte".
"Wir sind bereits zerquetscht genug, um einer Literatur überdrüssig zu sein, die vorgibt, es gäbe einen ultimativen Sinn, und immer wieder einen ultimativen Sinn andeutet".
László Krasznahorkai
László Krasznahorkai bekam diesmal
Den Literaturnobelpreis was gut ist
Weil es einen literarischen Autor
Auszeichnet nur auch politisch ist
Seinen düsteren Blick auf die Welt
Teile ich vielfältig auch wenn es
In den letzten Romanen heller wurde
Wird er vermutlich spurlos vorbei segeln
Braucht eine düstere Welt gerade noch
Propheten ihrer Wirklichkeit oder wäre
Mehr Sehnsucht nach dem Schönen
Nicht gerade noch viel nötiger
Er bekam den Preis was ihm gegönnt sei
Sicher auch verdient dazu ist wie eine
Überraschung statt vieler Kandidaten war
Also eine gute Wahl weiter im Text
jens tuengerthal 9.10.25
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