Montag, 12. Februar 2024

Liebesfülle

Liebesfülle

Liebe ist erfüllend
Nicht nur körperlich
Wenn zwei sich ganz
Verschlingen voller Lust
Um damit 2 in 1 zu sein
Was Glück genug ist sich
Ganz miteinander zu fühlen
Doch viel mehr noch füllt
Eine Liebe das Leben aus
Indem sie Zufriedenheit im
Geteilten Glück oder auch
Verlorenen Unglück schenkt
Was eher unerfreulich ist
Aber genügt ein Leben mit
Zuständen der Liebe zu füllen
Wie beschwingt von Glück
Scheint mir alles verliebt
Welche Kraft fühle ich von
Liebe beflügelt oder wie
Schwach macht der Verlust
Der uns emotional bindet
Sie ist egal wie erfüllend
Sättigt das Leben mit Gefühl
Was wo es gut ist sich auch
In schönste Lust noch steigert
Auch wenn diese nicht alles ist
Genügt sie uns zum Glück ganz
Wem es gelingt aus dieser Fülle
Voller Lust und Glück zu leben
Hat in meinen Augen alles im
Leben erreicht und kann sich
Darauf konzentrieren dieses
Bis zum Ende zu genießen
Denn mehr kommt nicht mehr
Manche merken es erst danach
Was auch erfüllend aber dann
Leider tragisch auch ist
Genieße es lieber mit allem
Ganz und geteilt unteilbar

jens tuengerthal 12.2.24

Asozialstaat

Asozialstaat

Die Bundesrepublik hatte früher
Einen vorbildlichen Sozialstaat
Bis Erbsenzähler ohne Gewissen
Begannen uns die Welt ganz neu
Schön zu rechnen damit alles den
Gesetzen des Marktes gehorcht
Wie damit die Kosten optimiert
Was verantwortungsvoll klingt
Weil es die Schulden verringert
Die wir kommenden Generationen
Ohne Wege zur Lösung aufbürden
Als generatives Schuldenerbe was
Aufgrund einer der Entwicklung der
Bevölkerung diametral widersprechenden
Sozialversicherung nicht besser wird
Solange sich keiner traut das System
Des längst asozialen Staates wieder
Mit Verantwortung und Gewissen zu
Einem funktionierenden zu reformieren
Die Lüge mit der Rente eine nennt
Staatliche Gelder verantwortungsvoll
Dafür am Geldmarkt investiert damit
Der Staat als größter Anleger lieber
Für seine Bürger sorgen kann statt
Mit Milliarden untaugliche Lügen weiter
Noch zu finanzieren wie nur halbe
Lösungen mit schlechtem Gewissen
Noch weiter zu finanzieren lieber
Den Sozialstaat als Vermögenswert
Der sich von diesem nährt ganz neu
Zu definieren zum Akteur auf den
Weltweiten Finanzmärkten zu werden
Was der ökonomischen Macht endlich
Eine politische an die Seite stellte
Sein Geld verantwortungsvoll zu mehren
Was ihm die Bürger anvertrauen wie es
Von einer guten Bank erwartet würde
Auf ein System umstellen das sich auf
Dauer aus Gewinnen finanziert die das
Vermögen bei schrumpfender Bevölkerung
Was auch für das Klima ideal wäre mehrt
Wie den staatlichen Reichtum statt der
Nur Schulden ohne verantwortlichen Plan
Die schwarze Null als Ideal vergöttert die
Ständige Beschneidung am falschen
System zur Folge hat bis dieses am
Inneren Kollaps verschuldet verendet
Ein solches Verhalten wie es unsere
Politik seit Generationen pflegt ist
Wirklich asozial wie ohne jede
Weitsicht für die Zukunft in der
Wir Menschen importieren wollen
Die das falsche System noch weiter
Beatmen wie am Leben erhalten
Aber dafür erstmal nur als Gäste
Die nicht allzu gern gesehen sind
Bitte wieder gehen sollen damit
Sich nichts verändern muss doch
Wer den Sozialstaat haben will
Sollte das System radikal umstellen
Vom Vermögen wie dessen Gewinnen
Besser leben statt sich zu verschulden
Um ein untaugliches System noch
Länger künstlich am Leben zu halten
Wir brauchen dringend mehr Sozialstaat
Wie einen verantwortlichen Umgang mit
Den vorhandenen Ressourcen statt ein
Untaugliches System ohne Perspektive
Künstlich länger am Leben zu erhalten
Was nur in einen Asozialstaat führt
Haben wir den Mut umzubauen damit
Soziales wieder eine Zukunft hat

jens tuengerthal 12.2.24

Hilfsbedürftig

Hilfsbedürftig

Wer ist alles hilfsbedürftig
In heutigen Zeiten wo es
Optimierte Spezialisten gibt
Die jeden versorgen wie einen
Sozialstaat der noch viel lieber
Darauf achtet dass keiner je
Zu viel vom Staat bekommt um
Öffentliche Gelder damit optimal
Zu verwalten was die Frage stellt
Wer ist da noch hilfsbedürftig
Sind es diejenigen die zu wenig
Mittel haben für sich zu sorgen
Woran immer das liegen mag
Oder nicht vielmehr jene die im
So optimierten System viel mehr
Verdienen als sie je brauchen die
Wissen wie ungerechtfertigt all ihr
Aufgehäufter Reichtum ist dafür das
Schlechte Gewissen mit der Hilfe
Für andere optimieren können wie
Dafür auch noch gelobt werden
Weil sie ja Gutes tun was sie nicht
Müssten auch wenn es sich für ihr
Gewissen doch spürbar lohnt
Sie sich damit als gute Menschen
Fühlen dürfen warum sie bedürftig
Danach sind ihr schlechtes Gewissen
Wie ihr schmutziges Geld gegen ein
Gutes Gewissen für Hilfe zu tauschen
Ein gutes Gewissen scheint mir ein
Wertvolleres Gut als ein Geldhaufen
Der am Ende der Wertschöpfung
Auch nicht anders riecht als die
Produkte unserer Verdauung
Wirklich bedürftig nach Hilfe sind
Darum jene die zu viel haben um
Mit dem Leben glücklich zu sein
Sondern sich ein gutes Gewissen
Erst durch Spenden oder Abgaben
Teuer erkaufen müssen dagegen
Brauchen jene denen dann mit dem
Stinkenden Geld geholfen wird kein
Schlechtes Gewissen mehr zu haben
Sie tun ja Gutes für die Reichen die
Sonst geistig so arm würden

jens tuengerthal 12.2.24

Pflegefalle

Pflegefalle

Früher arbeitete ich in der
Pflege so ganz nebenbei
In der Krebsbaracke wie
Benn es nannte noch als
Gepraktikumte Aushilfe
Ein Schüler und Student der
Sich hier ein wenig finanzierte
Dann wurden die Großmütter
Die letzten Jahre Pflegefälle
Kamen ins Heim und wurden
Dort bis zum Ende versorgt
Plötzlich fällt die eigene Mutter
Und du stehst mittendrin
Ohne geahnt zu haben was
Einem damit bevorsteht wie
Schwierig es ist das alles auf
Gute Weise zu koordinieren
Die Pflege ist eine Falle
Die uns schnell überfordert
Zwar gibt es eine Pflegeversicherung
Wie auf Optimierung gerechnete
Krankenhäuser die ihre Patienten
So schnell wie möglich loswerden
Müssen weil sie nur Fallpauschalen
Bekommen und mehr sich nicht mehr
Rechnet für diese weil dann plötzlich
Die Pflegeversicherung greifen soll
Ohne zu wissen wie musst du dann
Optimal zeitweise organisieren was
Lange völlig fern lag bestimmt nun
Das ganze Leben wie alle Zeit weil
Nichts einfach alleine funktioniert
Wer dies einmal miterlebte merkt
Wie gefährlich der auf Optimierung
Gestaltete Sozialstaat für alle ist
Dann steckst du in der Pflegefalle
Hast für nicht sonst mehr Zeit
Weil es natürlich sein muss
Du deinen Eltern nur das beste
Wünscht ohne zu ahnen was dir
Damit plötzlich bevorsteht und
Wie schwer Leben werden kann
Für diejenigen die nicht mehr alles
So können wie sie gerne wollten
Kenne keinen Ausweg daraus außer
Vielleicht wunderbare Heilung doch
Wer glaubt im Gesundheitssystem
Das gefühllose Erbsenzähler für uns
Optimierten um Geld zu sparen wie
Möglichst effektiv zu werden als ob
Es um Gewinn dabei gehen sollte
Noch an Wunder oder Märchen
Vielleicht ist es dieses System was
Uns alle zu Verlierern macht wenn
Wer in der Pflegefalle landete nur
Manchmal hilft Liebe noch es dann
Dennoch zu überstehen wie es mit
Dem was ist besser zu haben mehr
Oder vernünftige Lösungen gar
Fallen mir dazu nicht mehr ein

jens tuengerthal 12.2.24

Sonntag, 11. Februar 2024

Treudeutsch

Treudeutsch

Als Treudeutsch gilt wer
Etwas naiv sich auf sein
Deutschsein beruft doch
Wird auch das Wort Rauke
Heute Treudeutsch genannt
Was als italienischer Rucola
Auch in Deutschland wieder
Beliebt und Mode wurde auch
Weil die Deutschen aus guten
Historischen Gründen eher
Probleme mit Treudeutsch
Haben was peinlich klingt
Nach Deutschtümelei der
Sich nur wenige noch
Bezichtigen lassen wollen
Lieber an den Urlaub in
Italien beim Essen denken
Als noch treudeutsch den
Rucola Rauke zu nennen
Was zwar ein wenig komisch ist
Aber sich ihrer Nation lieber
Historisch schämende Deutsche
Sind weltweit beliebter als jene
Die noch treudeutsch sein wollen
Außer vielleicht beim Fußball
Bier oder Brauchtum was sie
In Bayern gerne noch feiern
Ohne sich dabei gleich für
Treudeutsch zu halten weil
Das gleiche dort bayerisch ist
Was es nicht besser macht
Aber zumindest anders heißt
Vielleicht ist solch ein neuer
Nationaler Geist europäisch
Dann wäre es etwas Gutes

jens tuengerthal 11.2.24

Schweinehund

Schweinehund

Den inneren Schweinehund
Wollen wir gerne überwinden
Um dann willensstark zu sein
Statt uns gehen zu lassen was
Wesentlich gelassener wäre
Aber ethisch nicht gewünscht
So könnte die Überwindung
Dieses inneren Hundes eine
Gute Aussicht für uns sein
Unklar nur warum wir etwas
Überwinden wollen um gut
Sein zu können statt so zu
Bleiben wie wir sind und dies
Für gut hielten also uns für
Schlecht eher halten statt
Gut sein ohne Überwindung
Zu wollen was allem viel
Mehr Leichtigkeit gäbe
Vielleicht fragt es sich aus
Gewohnheit nur keiner

jens tuengerthal 11.2.24

Wahltag

Wahltag

Heute ist Wahltag
Für den Bundestag
Zumindest in Berlin
Jedenfalls für einen Teil
Der Berliner die vorher
Ihre Stimme irregulär abgaben
Weil es etwas länger dauerte
Wie einige Wahlzettel fehlten
Also kleinliche Formfehler eher
Es wird nun auf Anordnung
Des Bundesverfassungsgerichts
Einfach wiederholt was war nur
Wird weder die Zeit zurückgedreht
Noch die Stimmung geändert
Es ist ein formaler Wahlakt der
Dem Gesetz genügen soll ohne
Vermutlich Auswirkungen auf das
Bereits amtliche Wahlergebnis
Wie die Verhältnisse im Bundestag
Bin meiner Bürgerpflicht inzwischen
Ohne Schlange oder Warten nun
Nachgekommen auch wenn ich
Diese Wahlwiederholung falsch finde
Teuren Formalismus der die Ordnung
Nur um der Ordnung wegen wahrt
Vermutlich nichts ändern wird eher
Eine pädagogische Maßnahme ist
Die aber auch nicht die Bedingungen
Des Wahltages wiederherstellt die
Im Tief befindliche Bundesregierung
Vermutlich Stimmen kosten wird was
Die Stabilität nicht weiter fördert
Wo der Formalismus nur der Form
Die eingehalten werden soll dient
Ist es so lästig wie überflüssig
Hätte die Wahl auch ignorieren
Können empfinde es aber gerade
In diesen Zeiten ganz wichtig als
Bürger zur Wahl zu gehen auch
Wo diese wohl nichts verändert
Um die Demokratie hochzuhalten
Ein Zeichen gegen Rechts zu setzen
Auch wenn die Frage berechtigt ist
Was es wem nutzt eine Wahl ohne
Auswirkungen nur der Form halber
Zu wiederholen damit der Form als
Zweck an sich genügt wird hier
Wäre mehr Gelassenheit nötiger

jens tuengerthal 11.2.24

Samstag, 10. Februar 2024

Vertrauensliebe

Vertrauensliebe

Liebe ist nichts
Als eine Idee
Vom ganz großen Gefühl
Was flieht wo wir es festhalten
Wollen wie kommt wo wir am
Wenigsten damit rechneten

Sie lebt allein vom Glauben
An sie und außer diesem
Bleibt nichts von ihr als
Sternenstaub der Erinnerung

Wer sie frei fliegen lässt
Schafft die sicherste Chance
Ihres dauerhaften Bestandes

Frage mich ob darum so viele
Lieben die sich für immer wollten
Wie dies einst versprachen scheitern
Weil sie festbinden wollen was nie
Gebunden noch sein kann durch
Das Misstrauen im Versprechen
Schon das Hindernis in sich trägt

Zwar bestehen manche Lieben
Sogar diese Probe noch doch
War ich nie glücklicher und mir
Der Liebe sicherer als da wo ich
Völlig frei beziehungslos begegnete
Um gemeinsame Wege in aller
Freiheit füreinander zu entdecken

Vielleicht weil nur liebt wer gönnt
Denke ich heute damit glücklich
Lieber fliegen zu lassen statt je
Eine fesseln zu wollen außer
Dies mehrte unsere Lust dabei

Es bleibt die Liebe der ich so
Glücklich vertrauen kann ohne
Zweifel dabei und der Rest war
Schon Geschichte bevor es begann

Weil Liebe nie mehr als Vertrauen ist
Wo dieses fehlt ist alles verloren
Warum Eifersucht als Zeichen des
Vertrauensverlustes das Ende der
Liebe verkündet für mich auch
Wenn andere es als Ausdruck
Des lodernden Feuers sehen

Ist wer Besitz erstrebt unfrei
Kann wer unfrei ist niemals
Fliegen lassen kommt darum
Nie mir wirklich nah ist also
Irgendwann völlig egal weil
Vertrauensliebe sich findet
Wie alleine glücklich macht
Unter freien Menschen

jens tuengerthal 10.2.24

Endlichkeitsglück

Endlichkeitsglück

Noch immer streben Menschen
Nach Unsterblichkeit als sei dies
Wie uns Sagen und Erfahrung lehren
Nicht ein unglücklicher Horror der
Kein Ende im Leiden damit findet
Wie großartig lebt sich dagegen
Im Bewusstsein der Endlichkeit
Allen Seins die uns jeden Moment
Als möglichen letzten genießen lässt
Weil Wert nur hat was begrenzt ist
Während wer sich im Nichts verliert
Sein übriges Sein wertlos findet
Nach dem Verlust der Illusion es
Käme noch etwas besseres als war
Wie der Fliegende Holländer gar
Seine Liebe opfert und braucht
Endlich erlöst sterben zu können
Nicht mehr sein zu müssen also
Ewig getrieben herumzuirren was
Nur mit absehbarem Ende noch
Einen Wert entfaltet wie unsere
Gerne Illusion vorher noch etwas
Gesehen oder erlebt zu haben
Als käme es für das eigene Glück
Auf Orte oder Ereignisse als
Besonderheiten an und zählte
Nicht vielmehr die Zufriedenheit
Im Kontinuum des Weges der
Natürlich sein Ende findet weil wir
Teil einer Natur sind die sterblich ist
Um gebären und zeugen zu können
Was ein Glück auch sein kann das
Eng mit der Endlichkeit verknüpft
Dankbar habe ich einen Zustand
Geistiger Zufriedenheit wie Liebe
Erreicht die nichts mehr muss
Jederzeit gehen könnte aber sich
Bis dahin an dem freut was war
Dies kann weil ich endlich bin

jens tuengerthal 10.2.24

Literadvent

Literadvent

Feiere jeden Tag einen
Literarischen Advent beim
Aufbruch in neue literarische
Welten die ich lesend erobere
Ohne sie dabei zu zerstören
Als geistiger Entdeckungsreisender
Überall ankomme ohne vorher
Das Klima fliegend zu ruinieren
Oder mich sonst außer geistig
Wegbewegen zu müssen weil
Die besten Bücher um mich stehen
Das Erlebnis Literatur in meinem
Kopf beginnt wenn ich mich auf
Das Lesen als Glück einlasse
Lebe ich in meiner Bibliothek wie
Im Paradies weil gute Lektüre das
Himmlischste Vergnügen ist von
Wunderbarem Sex abgesehen
Doch hier geht es ja um Literatur
Was alles weitere überflüssig macht
Wie mich im Leben glücklich wo ich
Genug Zeit zum Lesen mir nehme
Was ganz allein an mir hängt was
Zwar beim Sex auch sein kann aber
Dann nennen wir ihn eher Onanie
Was Thema eines anderen Buches
Voller unnötiger Verbote noch ist
So feiere ich gerne jeden Tag den
Literarischen Advent und genieße
Jede Stunde die ich finden kann
Glücklich mit guter Literatur im
Paradies der Leser das immer
Dem Ideal am nächsten kam
Was ich im Leben mir träumte

jens tuengerthal 10.2.24

Verantwortungslose

Verantwortungslose

In der Politik frage ich mich manchmal
Ob Verantwortung verlost wird statt
Sich aus dem Gewissen schlüssig im
Sinne des kategorischen Imperativ
Zu ergeben wenn Klientelinteressen
Vorrang vor einer Einigung bekommen
Wie es gerade die FDP zum neuen
Lieferkettengesetz in Europa zeigt
Dabei noch dreist behauptet dies
Sei im Interesse der deutschen
Wirtschaft also in einem höheren
Sinne als sozial adelt was schlicht
Asozial in Europa nach langen
Verhandlungen wie gegenüber
Ihren Koaltionspartnern ist weil sie
Sich so als Erlaubnispartei von den
Verbotsparteien abgrenzen will als
Die manche Grüne und SPD sehen
Was nicht immer falsch sein muss
Aber auf europäischer Ebene eine
Lange Einigung asozial torpediert
Wie beiden Koalitionspartnern hier
Deutlich schaden soll um sich als
Liberale Burg in der Regierung die
Für deutsche Wirtschaftsinteressen
Einstehen würde zu präsentieren
Doch ist diese Flucht aus der sonst
Nötigen Verantwortung für ein feiges
Spiel zu Lasten vieler Menschen
Weltweit die Europa so schützen wollte
Schlicht verantwortungslos wie ein
Liberalismus im hässlichsten Licht der
Nur billige Kientelinteressen bedient
Die keinem langfristig nutzen außer
Der FDP zur regierungsinternen noch
Profilierung als diesmal Verhinderer
Noch dazu auf europäischer Ebene
Schaden sie damit Deutschland wie
Der Regierung deren Teil sie sind
Lähmen Europa unnötig nur um sich
Vor bevorstehenden Wahlen hier
Als scheinbar freiheitlich zu profilieren
Dabei sind sie hier die Verhinderer
Ohne Respekt vor Menschenrechten
Mal wieder peinlich verantwortungslos
Deutschland bräuchte dringend eine
Liberale Partei die diesen Namen in
Langer Tradition der Freiheit verdient
Statt nur einen Pokal für Profilierung
Am falschen Ziel zu gewinnen

jens tuengerthal 10.2.24

Neuronalhetze

Neuronalhetze

Was ist das Bewusstsein
Warum merken wir etwas
Wie und wann wird es uns
Bewusst vor allem wodurch
An welchem Ort im Gehirn
Ist nach ganz verschiedenen
Theorien zwischen Neurologen
Sehr strittig die trotz versuchter
Vermittlung nicht miteinander
Sondern übereinander reden
Die eigenen Ideen verteidigen
Um die des Gegners zu verwerfen
Was uns wieder bewusst macht
Der Mensch ist seiner Natur nach
Wie aufgrund der Verhältnisse die
Konkurrent sind wie sie eben sind
Ein kleiner Egoist dem es mehr um
Durchsetzung und Sieg geht als
Nach tieferer Erkenntnis zu streben
Dahingestellt was uns das über die
Soziale Funktionalität des Marktes
Verraten könnte zeigt es zumindest
Wie kleinlich auch hochkompetente
Gelehrte Wissenschaftler werden
Wenn es um ihre Wahrheit geht
Dabei wäre es viel spannender die
Verschiedenen Ansätze zu kombinieren
Gemeinsame Wege miteinander
Lieber zu suchen statt sich nur
Wieder durchsetzen zu wollen
Was ziemlich primitiv eher ist
Auch wenn manche Psychologen nun
Dazu neigen werden diese Neigung
Weniger dem Bewusstsein als dem
Erfundenen Unterbewusstsein noch
Zuzuschreiben soll diese doch eher
Postreligiöse Ideologie hier nicht weiter
Vertieft werden wenn es um neuronale
Funktionen des Hirns wie hier die
Lokalisierung des Bewusstseins geht
Was in der Natur meist funktioniert kann
In der Betrachtung der Art und Weise
Gegenstand langen Streits sein weil
Menschen gerne recht haben was
Mehr über die Soziologie wie die
Natur unserer Psyche erzählt als
Naturwissenschaftlich uns erläutert
Wie genau Bewusstsein entsteht
So zumindest bestätigt auch mit
Neuesten Erkenntnissen können
Wir Menschen nicht aus unserer
Haut und müssen uns schon sehr
Bewusst gut wollen nicht schnell
Wieder zu gierigen Egoisten zu
Werden ganz egal wo nun das
Bewusstsein wirklich wurzelt ob
Eine Theorie richtig ist oder mit
Alice im Wunderland viel lieber
Alle gewonnen haben sollten
Weil Zukunft nicht konkurrent
Sondern miteinander besser
Gestaltet werden würde was
Manche erst langsam lernen
Die lieber um Schwanzeslänge
Noch miteinander konkurrieren

jens tuengerthal 10.2.24

Freitag, 9. Februar 2024

Stapelweise

Stapelweise

Stapelweise stehen Bücher um mich
Angelesene wie ungelesene noch als
Hoffnung künftiger Lektüre dann die
Freudig noch vor mir liegt manchmal
Verändern sich die Stapel weil ich
Eines von ganz unten lesen will wie
Dabei noch etwas dazwischen auch
Wiederentdecke und so sind all die
Stapel um mich der schönste
Horizont ungewisser Zukunft wie
Immer irgendwo Teil meiner gerade
Lektüre also der Schlüssel zu den
Geistigen Welten in denen ich lebe
Welche vielleicht die einzige Heimat
Sind die ich kenne sie liegt immer
Irgendwo zwischen meinen Stapeln
Die ich nicht erledigen will sondern
Wie liebe Freunde als Mitbewohner
Schätze wie liebe und mich auf ein
Wiederlesen freue auch wenn es
Manchmal Jahre dauert bis dahin
Wird keines dabei vergessen und
Wenn mal wieder ein zu hoher
Stapel umfällt werden zwei neu
Gebaut und sich an den neuen
Wiederentdeckungen gefreut was
Dank Newton und der Schwerkraft
Das Leserleben abwechslungsreich
Zwischen vielen Stapel erhält

jens tuengerthal 9.2.24

Traumwelt

Traumwelt

Braucht es mehr Realismus
Um zu erkennen wie es ist
Oder lebe ich viel besser in
Einer Traumwelt überlege ich
Nicht wirklich weil ich als
Leser wie als Dichter stets
Auch in einer Traumwelt lebe
Von berufswegen der Träumer
Aus Berufung wurde der ich
Schon als kleiner Junge war
Der mit offenem Mund durch
Die Welt lief und staunte doch
Noch viel mehr über meine
Gedanken als die nur Realität
Warum ich mir bis heute die
Welt gerne so mache wie sie mir
Gefällt statt sie so zu nehmen wie
Sie realistisch betrachtet sein soll
Ob dies besonders erfolgreich war
Wage ich nicht zu beurteilen sicher
Weniger nach normalen Maßstäben
Doch hat es mich glücklich gemacht
Wie mir die Welt geschenkt in der ich
Sein wollte und konnte wie ich bin als
Manchmal verliebter Träumer der für
Geschichten und Bücher also lebt
Was so in aller inkonsequenz doch
Zumindest meist glücklich machte
Also ist die Traumwelt für mich viel
Wichtiger als die nur behauptete
Realität die nicht meine wäre was
Träume wirklich werden lässt

jens tuengerthal 9.2.24

Ausschlafen

Ausschlafen

Ausschlafen ist wunderbar
Einfach ohne Druck genießen
Den Träumen ganz hingegeben
So lange zu schlafen wie es der
Körper gerne hätte dabei ist
Völlig egal ob wir danach
Aus dem Bett springen
Den Morgen gemeinsam noch
Voller Lust genießen oder für
Uns bleiben und lesen weil wir
Das am liebsten mögen was
Gelegentlich vorkommen soll
Entscheidend ist so lange in
Ruhe zu verbringen wie es
Unsere Natur gerne hätte
So ist ausschlafen nie eine
Feste Zahl von Stunden die
Mensch unbedingt braucht
Schlafe selten mehr als vier
Stunden am Stück und bin
Dann hoffentlich wach wie
Erholt für das was kommt
Manchmal auch nicht dann
Braucht es noch etwas um
Sich erholt zu fühlen doch
Gibt es kein Maß wann oder
Wie ich diese Stunden schlafe
Entscheidend ist für mich nur
Dabei zur Ruhe zu finden was
Neben geliebten Menschen
Egal wie eng es ist mir wenn es
Passt noch viel leichter fällt
Sich im Schlaf gut zu tun ist
Wichtiger für mich als toller
Gar ausgefallen wilder Sex
So gut dieser auch tun kann
Weil die Erholung uns nicht
Belügt sondern echt ist
Nicht Länge oder Stunden
Zählen gut erholt zu sein
Sondern wie ich glaube das
Gefühl sich ganz entspannt
Der Erholung hinzugeben
Wie friedlich wäre die Welt
Ohne Wecker oder Zeitpläne
Der inneren Uhr folgen bis
Wir wach werden könnte ein
Weg zu Glück und Frieden sein
Vielleicht ist das viel wichtiger
Als etwas zu erreichen sich die
Zeit zu nehmen um auszuschlafen
Vermutlich wären viele erstaunt
Wann ihre Natur schlafen will
Wie wenig oder viel sie brauchen
Es könnte sich lohnen alle Uhren
Anzuhalten um auszuschlafen
Statt ein Leben unausgeschlafen
Weiter zu ertragen denke ich den
Seine Natur zu wenig Schlaf führte
Der intensiv und tief dafür ist auch
Weil ich es so will und wenn es
Mal anders kommt verschlafe ich
Gerne alles andere dafür weil ein
Natürlicher Schlafrhythmus gut tut
Vertraue lieber meiner Natur als
Irgend abgezählter Zeit und so
Schlafe ich immer genug

jens tuengerthal 9.2.24

Lustquadratur

Lustquadratur

Die Quadratur des Kreises ist
Mathematisch unmöglich doch
Können wir uns ihr nähern als
Streben nach Vollkommenheit
Was uns in Bewegung noch hält

Was wäre die Quadratur der Lust
Die den Sex so richtig rund macht
Aus dem Chaos lustvoller Natur ein
Gleichmäßiges Rechteck formte was
An allen Seiten gleich dann wäre

Frage es mich und denke was ein
Unsinn nie soll der Sex von allen
Seiten gleich sein sondern sich dabei
Fein säuberlich stets unterscheiden
Jedes für sich ganz zu genießen

Niemals sei schöner Sex nur ein
Gleichmäßig gleichseitiges dem
Quadrat ähnliches berechenbares
Gebilde ohne jedes Chaos was die
Lust in uns erst wild tanzen lässt

Auch vollkommene Lust klingt eher
Nach Leistungssport der dabei ein
Ziel noch erreichen will was dem
Gelassen genossenen Sex völlig
Fern liegt der konkurrenzlos ist

Eine Liebste fragte mich einmal
Ob sie wirklich die Beste sei von
Allen Frauen denen ich nah war
Was mir völlig absurd vorkam da
Alle unvergleichlich waren dabei

Doch gab sie sich damit nicht
Zufrieden weil sie unbedingt
Hören wollte besser als alle
Zuvor zu sein was ich ihr dann
Wunschgemäß auch bestätigte

Dabei log ich nichtmal auch wenn
Schon die Frage absurd war weil
Die nächste Liebste logisch stets
Als allerbeste aller Zeiten scheint
Zumindest wo ich verliebt bin

Die vollkommenste Lust ist die
Welche ich verliebt gerade genieße
Nie scheint dann eine besser noch
Muss irgendwas dabei konkurrieren
Geht es nur um lustvollen Genuss

Wo beide das erfahren gelassen tun
Ist der Moment der vollkommenste
Welcher gerade sein kann also ist
Die Liebste dann immer die beste
Sonst stellen sich keine Fragen mehr

Dies im Moment in jeder zu sehen
Der du von Herzen nahe bist dabei
Das Gefühl zu haben wie zugleich
Auch zu vermitteln es sei wirklich
Einmalig schön wäre ein Rezept

So wäre die Lustquadratur ganz
Einfach die Aufrechterhaltung der
Verliebten Illusion der Einmaligkeit
Auch vor sich selber damit sich alle
Beteiligten glücklich fühlen können

jens tuengerthal 8.2.24