Einsamkeitsglück
Ist Einsamkeit etwas trauriges was
Vom fehlenden Anschluss erzählt
Oder eine große Ehre die eben
Keiner mehr wirklich teilen kann
Ob dies auch für keine gilt wage ich
Nicht wirklich zu entscheiden was
Aber egal bleibt sofern es einsam
Auch ohne Geschlechter bleibt
Ganz oben wird es immer einsam
Lehrte mich mein Vater früh beim
Bergsteigen wie um die Sitten der
Seltsamen Familie zu begründen
Er war das auch als Chefarzt wie
Menschlich immer wieder weil es
Niemanden gab der ihn so ganz
Verstand aber er spielte gut mit
Passte sich hier wie dort an mit
Seiner nie endenden Begeisterung
Mit der er immer die Welt erforschte
Die Natur war sein offenes Paradies
Als sein Sohn ließ ich die Natur die
Der Vater schon vollkommen erforschte
Sein Revier lieber sein und widmete mich
Der Dichtung und der Liebe der Frauen
Liebe und Frauen klingt weniger nach
Einsamkeit als nach ewigem Theater
Was in Varianten stets neu auftritt doch
Real macht nichts so einsam wie die Liebe
Nach unendlich vielen Versuchen diese
Mit einer für immer teilen zu wollen
Teilte ich zeitweise gern mit allen
Genieße es inzwischen für mich
Weiß nicht ob die vielfältige Nähe zu
Natürlich immer ganz wunderbaren Frauen
Die Sehnsucht danach abnehmen lässt
Oder die Einsamkeit Glück an sich ist
Genieße diese auch als Flaneur immer
Mehr und fragte mich eher warum ich je
Anderes um des Sex willen wollen konnte
Aber vielleicht war das immer Grund genug
Suche nicht nach weiteren Gründen noch
Nach großer Liebe mehr ohne völlig ihr
Überraschendes Auftreten auszuschließen
Gewinnt die Einsamkeit täglich mehr in mir
jens tuengerthal 10.10.25
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