Wie schön ist es doch
Es Tag werden zu sehen
Wann können wir das je
Besser als in dunkler Zeit
So dämmerte mir schon oft
Wenn ich morgens heimkam
Dass die Nacht zuende geht
Was Vorhänge hier ignorierten
Nun stehe ich immer dann auf
Wenn ich wach bin was eine
Neue Freiheit mir nun beschert
Mit fast täglicher Morgendämmerung
Früher schlief ich nach der Uhr
Quälte mich wenn ich meinte
Es könne noch nicht genug sein
Lag schlaflos manchmal im Bett
Nun stehe ich immer wach auch auf
Was wie heute um halb vier sein kann
Es schenkt mir unerwartet viel Zeit
Der Körper holt sich was er braucht
Nicht muss so oder so mehr sein
Vielmehr darf ich nun genießen
Was ist statt mich noch zu quälen
Wenn ich nach vier Stunden wach
Berufliche Bahnen zwingen uns früh
In ein enges zeitliches Korsett hinein
Vom Schulunterricht bis zur Vorlesung
Egal ob wir dann wirklich wach sind
Später müssen wir nach der Uhr täglich
Funktionieren und tanzen im System
Was Leistung nach Zeit eben fordert
Viele kommen dabei nie bei sich an
Umso glücklicher macht es mich heute
Zu wissen wie wenig Schlaf ich brauche
Was mich zufrieden stellt und warum ich
Am sehr frühen Morgen besonders gut bin
Wenn ich dabei mal übertrieben habe
Holt sich der Körper den Schlaf wieder
Es pendelt sich ganz natürlich ein und so
Rechtfertige ich meine senile Bettflucht
Ist es wirklich das Alter was mich weckt
Oder hatte ich diese Zeit schon immer
In mir ohne sie nutzen zu können als
Ganz extremer Frühaufsteher der Nacht
Weiß nicht genug über den Schlaf
Dazu etwas sicher auszusagen
Tue was mir gut tut und finde es gut
Gewinne Zeit ohne einen Verlust
Die Morgendämmerung beim Tee zu sehen
Der noch in dunkler Nacht bereitet wurde
Gibt eine gute Kraft für den ganzen Tag
Haltung scheint wichtiger als Normstunden
Während die Welt noch tief schläft
Als einer der wenigen ganz für sich
Auf zu sein fühlt sich sehr gut an
Gibt den Gedanken mehr Raum
jens tuengerthal 2.12.2018
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