Sonntag, 9. November 2025

Novembergrauen

Novembergrauen

Im traurigen Monat November kam
Heine einst nach Deutschland zurück
Gefahren und dichtete darüber in
Deutschland ein Wintermärchen 

Schicksalstag nennen manche den
9. November für Deutschland was
Wie immer wenn vom Schicksal die
Rede nur ist leeres Geraune bleibt

Vielfalt aber zu sehen die an dem
Tag in der Geschichte begann hilft
Mit Verantwortung zu würdigen statt 
Nur Sprachbausteine abzugeben

Beginne mit der Erinnerung schon
Im Jahre 1313 als in der Schlacht
Bei Gammelsdorf Ludwig der Bayer 
Friedrich den Schönen schlug

Der Wittelsbacher Fürst schlug so
Den Habsburger König mit dem er
Um die deutsche Krone schon seit 
Der parallelen Wahl konkurrierte

Der schöne Friederich kam für einige
Jahre danach in Haft bis beide sich 
Auf eine Parallelherrschaft einigten 
Der einzigen im ganzen Mittelalter

Bayern gibt es heute noch nicht nur
In der Bundesliga als dominante Kraft
Die Habsburger zogen dorthin nach
Vertreibung aus der Republik Austria 


Am 9. November 1620 floh nach der
Verlorenen Schlacht am kahlen Berg
Der Winterkönig genannte Friedrich
Mit seiner Frau Elisabeth Stuart aus

Prag was das Haus Habsburg weiter
Für sich beanspruchte schon der
Stimme im Kurfürstengremium wegen
Wo der Pfälzer Wittelsbacher saß 

Mit der protestantischen Stimme der
Mark Brandenburg wären es dann
Mehrheitlich reformierte Stimmen
Zur Kaiserwahl im Reich gewesen

Die auch daraus und dem vorher
Schon Fenstersturz zu Prag 
Resultierenden Spannungen haben
Den Dreißigjährigen Krieg ausgelöst


Am 9. November 1799 der dort aber
18. Brumaire VIII hieß beendete
Napoleon die französische Revolution
Durch einen Staatsstreich einfach

Ob der später Kaiser der Franzosen
Wie Eroberer fast ganz Europas als
Diktator verflucht oder eher als ein
Reformer zu feiern ist bleibt strittig

Jedenfalls hat der kleine Korse noch
Viel bewegt was erst der tanzende
Wiener Kongresses revidierte doch
In Teilen noch bis heute sogar gilt 

Wie der Code Civil noch das Recht
In Europa bis in unsere Tage prägt
Sind auch viele Ausdrücke unserer 
Sprache der Zeit zu verdanken 

Von Aller bis zu den Fisimatenten
Lebt die französische Besatzung
Noch vielfältig fort im Denken auch
Die zivile Ehe stammt daher

Traurig dagegen ist es dann am
9. November 1848 dem Tag an 
Dem Robert Blum hingerichtet
Wurde der als Abgeordneter

Des Paulskirchenparlaments
Durch seine Immunität für die
Mitglieder der Nationalversammlung
Eigentlich als geschützt galt 

Doch siegten hier die reaktionären
Kräfte um Metternich wie in Preußen
Sich Bismarck als Reaktionär im Kreis
Um Friedrich Wilhelm IV etablierte

Besonders beim damals radikalen
Kartätschenprinzen der später als
König Wilhelm I erst nicht Kaiser
Von Deutschland werden wollte

Was im März mutig bürgerlich begann
Fand in Wien ein trauriges Ende mit
Der Hinrichtung eines der Köpfe der
Ersten deutschen Demokratie

Am 9. November 1918 endlich
Erklärt eigenmächtig der damalige
Reichskanzler Max von Baden die
Abdankung von Kaiser Wilhelm II

Der beleidigte Kaiser der noch bei
Der obersten Heeresleitung um den
Generalfeldmarschall Hindenburg
Weilte brauchte noch etwas dafür

Er betraut zugleich Friedrich Ebert
Den Sozialdemokraten der noch 
Aus Heidelberg stammte mit der
Führung der Amtsgeschäfte

Der Genosse Philipp Scheidemann
Rief dann gegen 14 Uhr noch vom
Reichstag die deutsche Republik aus
Und mein Großvater war als Kadett

Mit dabei wie dann auch noch zwei
Stunden später im Lustgarten wo der
Spartakist Karl Liebknecht gleich die
Räterepublik ausrief mit mäßig Beifall

Unter den Zuhörern im Lustgarten
War auch der vermutlich Sohn von
Kaiser Wilhelm I Harry Graf Kessler
Mit der schönen irischen Mutter

Dieser war auch einst Kadett in
Der kaiserlichen Kadettenanstalt
In Lichterfelde gewesen wie mein
Großvater es 1918 noch war

Darum schickte Harry Graf Kessler 
Der selbst eine rote Armbinde trug 
Die Knaben in Uniform lieber heim
In die Kadettenanstalt Lichterfelde

Als ich den Großvater fragte ob sie
Trotz Revolution dann auf Kessler
Hörten sagte er natürlich denn 
Gehorsam war ja erste Pflicht

Vom angeblich zweiten Versuch
Liebknechts auf einen Balkon
Des von Matrosen besetzten Schloss
Erzählte in der Familie keiner was

Eher bürgerlich Kaisertreue noch
Hatte es da keiner mit den Linken 
Da hieß es eher spiel nicht mit den 
Schmuddelkindern von unten

Vermute das ist wieder so eine der
Sozialistischen Heldengeschichten
Die wenig realen Hintergrund braucht
Um tote Helden zu verehren 

Dafür erzählte meine Großmutter
Wie sie in Hannover dem aus dem
Krieg heimkehrenden Hindenburg
Einen Blumenstrauß überreichte

Dies noch im Auftrag der Schule
Worauf der Generalfeldmarschall
Der keiner mehr war sie in seiner
Kutsche nach Hause fuhr

Sie waren wohl Nachbarn dort
An der Eilenriede dem Wald
Der mitten in Hannover liegt
Aber das ist völlig unbedeutend

Bedeutend dagegen wurde es
Am 9. November 1923 wieder
Beim Hitler-Ludendorff Putsch
Der in München gestoppt wurde

Die bayerische Regierung unter
Gustav Ritter von Kahr ließ die
Versammlung blutig niederschlagen
Wie die NSDAP vorläufig verbieten 

Hitler wurde in Landsberg eingesperrt
Wo auch später ein FC Bayern Präsi
Seine Haftstrafe absaß und schrieb
Dort sein Machwerk Mein Kampf

Davon ist bei Hoeneß noch nichts
Bekannt dem Wurstfabrikannten
Der nur zufällig hier reinrutschte
Warum wir ihm gleich vergessen 

Die Geschichte um Hitler könnte 
Die ängstlichen Deutschen lehren
Wohin das Vertrauen in Populisten
Als Feinde der Demokratie führt

Wären Deutsche jemals dazu bereit
Zu lernen und sich zu korrigieren
Statt auf ihr gutes Recht zu pochen
Müssten wir weniger besorgt sein 


Schon zwei Jahre später nämlich
Benennt Hitler das Schutzkommando
Der NSDAP in Schutzstaffel SS um
Den später Tätern des Holocaust

Am 9. November 1925 wurde die
SS gegründet die unterm Totenkopf 
Besonders bestialisch mordete die
Vernichtungslager dann leitete


Genau elf Jahre später haben die
Dummen Deutschen Hitler schon
An die Macht gewählt der sodann 
Den Reichstagsbrand nutzte um

Die erste deutsche Demokratie
Dezent in eine Diktatur seiner
Kranken Ideologie zu verwandeln
Was viele noch laut bejubelten 

Wie lange behaupteten noch beide
Großmütter sie hätten nichts von
Allem gewusst und wir müssten 
Das verstehen die Sicherheit war

Auf den Straßen und in den Köpfen
Die einfache Antworten suchten
Der Grund warum sich so viele
Dem Führer gerne anvertrauten

Der dafür am 9. November 1936 in 
Leipzig das Denkmal von Felix
Mendelssohn Bartholdy vor dem
Gewandhaus entfernen ließen

Darauf trat der damals Leipziger 
Bürgermeister Goerdeler unter
Protest von seinem Amt zurück
Dieser wurde später berühmt

Als Mitglied und Kopf der gut
Vernetzten Widerstandsgruppe um
Graf Stauffenberg war Goerdeler
Der designierte Reichskanzler

Nach dem Attentat was für den
20. Juli 1944 geplant war das
Wie manche Versuche zuvor
Leider jedoch wieder scheiterte 

Goerdeler hatte eine Liste der
Vertrauenswürdigen Beamten
Um eine Regierung zu führen
Nach der Operation Walküre 

Wie wiederum mein Großvater
Auf diese Liste kam wusste er 
Angeblich in Gegenwart meiner
Grossmutter selber nicht genau

Alleine verriet er mir dann sein
Kadettenkamerad der Güstrower
Bülow wäre ja beteiligt gewesen
Wie danach hingerichtet worden

Er hätte meiner Großmutter doch
Versprochen sich nicht zu beteiligen 
Und an Versprechen halte er sich
Rede zumindest nie über anderes

Mit einem kleinen Zwinkern noch
Setzte er dazu wie dumm wäre er
Für ein leider misslungenes Attentat
Noch seinen Frieden zu riskieren

Damit war für ihn alles gesagt
Mehr weiß ich nicht von seiner
Beteiligung am Widerstand der
Ihm wohl näher war als sein Bruder

Aber Goerdeler kannte er auch
Dessen Tochter ich noch später
Im Studium in Heidelberg traf als
Ältere Dame nach einem Vortrag

Die Brüder des Grand Orient die
In der Résistance aktiv waren
Kannten den Großvater zu gut um
Nichts zu wissen manches bleibt offen

Auch ob ein geglücktes Attentat
Gut gewesen wäre oder nie wie
Helmut James von Moltke meinte 
Kann heute auch dahinstehen 

Dieser meinte die Deutschen müssten 
Den Krieg verlieren um endlich aus
Der Geschichte zu lernen wie die
Dolchstoßlegende zu überwinden

Letztere war nach der Revolution
Von 1918 verbreitet worden durch
Reaktionäre Kräfte die behaupteten
Die Armee wäre nie geschlagen

Der Dolch der Revolution erst hätte
Die Niederlage mit allen Folgen
Gebracht was natürlich Unsinn war
Wie es die Lügen der AfD heute sind

Die Deutschen hatten die totale
Niederlage mit danach über
Vierzig Jahren Besatzung und
Teilung aber lernten nichts

Wieder wäre ein Viertel Idioten
Bereit totalitäre Faschisten zu wählen
Die nicht alle aus dem Osten kommen
Wenn auch ganz deutlich zu viele

Darum wäre jedes Attentat was
Auch nur ein Leben rettete das
Danach im Lager starb gut gewesen
Lernen werden die Deutschen nie

Ob sie die sittliche Reife für eine
Demokratie haben fragt wer nun
In die USA blickt lieber nicht die
Wähler von Trump bejubeln ihn

Am 9. November 1938 kommt es
Zum deutschlandweiten Pogrom
Dabei finden im ganzen Reich die
Antisemitischen Übergriffe statt

Die Zahl der jüdischen Todesopfer
Dieses Pogrom liegen zwischen
Tausend und zweitausend Juden
Ab 10. November begannen die

Deportationen jüdischer Menschen
In Konzentrationslager so markieren 
Die Pogrome bereits den Wechsel
Von Diskriminierung zur Vertreibung

Ob das Pogrom schon eine Vorstufe 
Des Holocaust also der Vernichtung
Allen jüdischen Lebens darstellt ist
Zumindest historisch umstritten

Sehe es als Teil einer systematischen
Entwicklung die Hitler genau so auch
In Mein Kampf vordachte wie sie sich
Bei Deportationsplänen der AfD bis

In unsere Zeit wieder zeigen also
Ein Denken das die Anwesenheit
An Wohlverhalten knüpft was stets
Einfall für totalitäres Denken ist

Auch jetzt werden vor allem wieder
Alle diejenigen Menschen aus
Deutschland abgeschoben die sich
Gemeldet und integriert haben was 

Bestätigt vertraue keinem Staat
Der mehr Integration und Kontrolle
Fordert weil dies sich immer ganz
Schnell auch gegen dich wendet 

Die Ermordung des Diplomaten
Ernst Eduard von Rath durch einen
Jungen Juden wurde zur dann 
Gezielten medialen Hetze genutzt 

Die Tat fand in Paris statt wurde 
Aber sofort zur gezielten Hetze
Missbraucht mit der Lüge vom
Weltjudentum das die Tat plante

Bedenke ich wieviel mediale
Aufmerksamkeit die wenigen
Taten von Islamisten allein in 
Deutschland bekamen verglichen

Mit Opfern von Missbrauch in den
Kirchen abendländischer Kultur
Wie den Familien die dann das
Opfer zum Schweigen erpressten

Oder im Straßenverkehr wird bald
Deutlich wie einfach etwa die
Springer Presse Meinung steuert wie
Aufmerksamkeit durch Gewichtung

So mag das Pogrom in Teilen der 
Ausdruck von Volkszorn sein wie
In anderen bewusst provoziert doch 
Immer vom Regime gewollt gefördert

Der 9. November 1938 war ein von 
Einer totalitären Führung geschickt 
Genutzter Moment der ihren Plänen
Einen populären Hintergrund gab 


Am 9. November 1949 war Hitler
Zum Glück Geschichte als im
Petersberger Abkommen die USA 
Großbritannien und Frankreich

Beschlossen eine diplomatische 
Beziehung zur noch ganz jungen 
Bundesrepublik aufzunehmen
Die sich immer weiter vertieften 


Am 9. November 1967 entrollen
Studenten bei der Amtseinführung
Des neuen Rektors in Hamburg den
Protest gegen den Muff unter Talaren


Am 9. November 1974 starb nach
58 Tagen Hungerstreik der RAF
Terrorist Holger Meins was viele
Linke Legenden begründete


Am 9. November 1989 fällt die
Berliner Mauer nach einer wohl
Unklar gemeinten Äußerung von
Günter Schabowski zur Reisefreiheit

Er sagte nach seiner Kenntnis
Trete das unverzüglich in Kraft
Woraufhin Zehntausende zum
Grenzübergang Bornholmer kamen

Damit fiel die Mauer und auch die
Innerdeutsche Grenze war weg nur 
Ob dies für die Bundesrepublik ein
Gewinn oder Verlust war ist unklar

Blieb bis heute zwischen den
Beteiligten in Ost und West strittig
War immer ein Befürworter der
Deutschen Einheit habe aber nach

25 Jahren leben in Ostberlin die
Überzeugung dazu verloren weil
Der nervige Trotz nicht weiter führt
Der viele Populisten glauben lässt

Wenn du begründen musst warum
Die DDR ein totalitärer Staat war
Ist jedes weitere Wort überflüssig
Wer es nicht merkt merkt nichts

Die Einheit ist vielfach immer eine
Illusion wir leben ewig noch unter 
Einem geteilten Himmel der sich
Nicht so schnell zusammenfindet

Reale Mauern abzureißen ändert 
Nichts an denen in den Köpfen
Von denen ich vielfach lieber mir 
Keine Hoffnung mehr mache 

Die DDR hat das Bürgertum wie
Den Geist der eine Gesellschaft
Freier Menschen trägt konsequent
Ausgerottet sie hat keine Basis mehr

Manche haben dennoch überlebt 
Im Widerstand oder der inneren
Emigration nur mehr blieb nicht
Es blieben seltene Ausnahmen

Die freie bürgerliche Kultur der
Alten Bundesrepublik hatte nie
Einen Partner zur Vereinigung
Es blieb Relativierung und Masse

Das Drama um die fehlende
Integration der Migranten setzte 
Sich mit der Vereinigung noch
Dramatischer eigentlich fort 

So bleibt der 9. November am
Ende in der deutschen Geschichte
Vielfach fragwürdig noch doch 
Ein wichtiger stiller Gedenktag 

jens tuengerthal 9.11.25



Liebesherbstfrühling

Liebesherbstfrühling

Wenn an grauen Tagen bunte Blätter
Durch die Straßen wehen weil alles
Dem Ende zugeht beginnt für manche
Ganz unerwartet der Frühling erst

Wo es an Blüten fehlt nehmen sie
Die farbige Vielfalt dafür die noch
Vom vorher grün herbstlich bunt
Übrig ist als verwehendes GIück

Sie dachten ihre großen Tage der 
Liebe wären längst verweht und
Sie warteten auf das einsame Ende
Um im Winter allein zu bleiben

Dann brach der Frühling in ihnen
Mit Träumen voll schönster Blüten aus
Sie hörten auf realistisch zu sein und
Machten sich die Welt wie sie gefällt

So kam der Herbstfrühling um sich
Nicht länger um Jahreszeiten des 
Lebens zu kümmern und dafür den
Frühling im Herbst voll Liebe zu leben

jens tuengerthal 9.11.25

Rieslingnacht

Rieslingnacht

Während auf dem Weg noch die
Fallenden Blätter des November 
Vom Winde verwehten ist hier im
Crossroads alles fast wie immer 

Phil II brachte schnell meinen 
Riesling und Mo gratulierte mir 
Zum Gedichtband in dem er gerne
Schon las wie er lächelnd meinte 

An der Bar heute Nina und
Dunja die beide wieder sehr 
Elegant gewandet sind mit einer
Dritten nicht namentlich bekannten

Dazu noch Roy im schwarzen 
Minikleid sowie ein Herr mit halb
Rasiertem Schädel also steht es
Heute unten 3,5 zu 1 geschlechtlich 

Oben kam gerade eine große Gruppe
Teils Spanner die natürlich eher laut
Miteinander über alles palavern
Dann im Eck noch Selma mit Freund

Wie wohl einigen anderen noch
Doch kann ich leider nicht um die
Ecke schauen und bin noch etwas
Betäubt vom spanischen Palaver 

Dieses sortierte sich gerade noch
In verschiedenen Gruppen neu die
Ich weiß nicht wie zusammenhängen
So ist es heute umgekehrt mal 

Oben Party und Phil II rennt hier
Pausenlos vorbei um auch alle
Vielsprachigen Wünsche zu erfüllen
Es spiegelt die Bar das Leben gut

Mal ist oben mehr los und mal unten
Dazwischen tanzen wir von allem
Als Flaneur noch ein wenig zu sehen 
Ohne es zu verstehen zu berichten 

Nun zog die spanische Invasion um
Die Ecke die Selma freigab was 
Den Pegel etwas dämpft auch wenn
Spanisch gerade schön mir klingt

Die wehenden Blätter künden vom
Wandel der Zeiten wie sicher auch
Vom Herbst dem Frühling der Liebe
Für alle die zweifellos daran glauben

jens tuengerthal 9.11.25

Samstag, 8. November 2025

Zweifellos

Zweifellos

Zweifellos ist es ohne Zweifel
Leichter zu leben wie noch mehr
Auch zu lieben was ohnehin über
Jeden Zweifel erhaben sein sollte

Doch wie oft lieben wir wirklich
Bedingungslos also ohne alle
Zweifel die kritisches Denken ja
Aufgeklärt befreit von uns fordert

Nur können wir die Liebe jemals
Denken oder immer nur fühlen 
Was seiner Natur nach schon weit 
Jenseits aller Vernunft immer ist

Versuche jeden Tag neu mich
Aus der Unmündigkeit zu befreien
Die Sklaverei der Vorurteile dafür
Abzulegen und kritisch zu urteilen

Nur in der Liebe möchte ich völlig
Bedingungslos unkritisch sein um
Ihr so alle Freiheit zu geben die das
Größte Gefühl braucht um zu sein

Kein Zweifel rettete je eine Liebe
Aber das Ende aller begann mit
Zweifeln aneinander die meistens
Schnell zur Verzweiflung führen

Da liebe ich lieber völlig zweifellos
Egal wie vernünftig das ist um so
Dauerhaft glücklich zu werden was
Ganz ohne Zweifel immer besser tut

jens tuengerthal 8.11.25

Lektürentagebuch 8.11.25

Lektürentagebuch 8.11.25

Florian Illies wird wieder unerträglich
In seinen Urteilen über Thomas Mann
Wie die Sucht der Familie nach der
Anerkennung durch den Zauberer

Er hat sicher viel recherchiert und
Gibt den Inhalt der Tagebücher der
Protagonisten seiner Kolportage wohl
Korrekt wieder nur mit Wertung halt

Diese kleingeistig billigen Urteile
Nach durchschnittlichem Horizont 
Sind wohl Teil der Produktion eines
Bestseller der sich gern lustig macht

Beginnend mit Thomas Träumen 
In denen Klaus Heuser auftauchte
Aus denen er glücklich erwachte
Wie dann der auch moralischen 

Bewertung und Verurteilung aller im
Umfeld dieses ach so verklemmten
Schwulen der nie seine Neigungen
Auslebte wie es doch geboten wäre

Das wissen alle Leser schon lange
Wem sonst soll davon erzählt werden
Geht es um Literatur oder um den
Alt gewordenen Promi-Klatsch noch

Das ist so anmaßend wie immer
Nervig und eher unerträglich in
Billig reißerischer Manier als das
Was Bunte sonst gerne bringt

All das passte zum billigen Klatsch
Ohne viel sachliche Information noch
Bieten zu können nur gelegentliche
Lichtblicke lassen noch weiterlesen

Bisher ist dieses Buch zu 98% nur
Billiger schlecht erzählter Klatsch 
Für 2% gut recherchierte Information
Wenn Illies dann noch etwas meint

Also seine Bewertung als Meinung
In die Gegend bläst täte ich diesem
Machwerk gerne Gewalt an aber bin
Leider zu friedliebend mit Büchern 

Noch mehr über den Fitnesskult wie
Die organisierte Produktivität der
Beiden Feuchtwanger Lion und
Marta klingt auch nach Bunte

Das alles ist einfach überflüssig
Lohnt die Lektüre nicht und lässt
Einen genervt verärgerten Leser 
Ratlos nur den Kopf schütteln

Dann plötzlich ganz unerwartet
Kurz davor die Lektüre dieses
Buches abzubrechen kommen 
Wunderbare Seiten über Sanary

Liebevoll mit wohl Kennerblick
Wird das Nest am Mittelmeer dort 
Beschrieben und das Leben fein
Wie sehr aufmerksam beschrieben

Was es dort überhaupt nur gibt vom 
Café über den Bäcker zum Tabac
Was sich um den Hafen alles zu
Wechselnden Zeiten versammelt

Sich dabei nahezu jeder Wertung
Enthaltend teils sogar liebevoll
Wird ein guter Eindruck hinterlassen 
Der ein Gefühl für Frankreich gibt

Stimmung und Alltag am Hafen
Um den sich alles dreht wird sehr
Aufmerksam gefühlvoll beschrieben
Ohne gleich zu kitschig zu werden

Diese kurzen guten Abschnitte die
Zeigen Illies kann schreiben wenn
Er denn will statt nur altbekannte
Billige Vorurteile zu verbreiten 

Sind der Grund der das scharfe 
Urteil über den Mist seiner nur 
Meinung so nötig begründet die
Das meiste unerträglich machen


Statt mich noch weiter über Illies
Mit seinem schlechten Bestseller
Zu ärgern las ich lieber Mann selbst
Was er in Sanary wohl schrieb

Versank länger als ich erst wollte
Als ich noch überlegte vielleicht
Ins Museum heute zu radeln was
In schönster Begleitung bald kommt

So hat das Museum noch Zeit bis
Die Kunstgeschichte lebendig wird
Joseph und seine Brüder lese ich
Seit bald 33 Jahren was auch was ist

Heute erfuhr ich dort in der dem 
Zauberer eigenen Kunst taktischer 
Sprachlicher Verzögerung endlich
Von den sieben Gründen des Joseph

Gründe die ihm am Sex mit Mut
Der verliebten wie geilen Herrin
Was letzteres im Wort schon paradox
Hinderten aus vielfältigen Ursachen

Es ist natürlich die Moral wie seine
Religion die aber nur vorgeschoben
Eine Mischung aus Verantwortung 
Tradition aber auch Eitelkeit mit dem

Leichtsinnigen Übermut dazu noch
So mischen sich die sieben Gründe 
Die sich aus verschiedenen Wurzeln
Speisen die teils bestraft auch werden

Wir wissen alle was nun droht aus
Der biblischen Geschichte die den 
Blick in den Abgrund uns öffnet doch 
Wie fein ironisch spielt Mann hier

Variiert zwischen göttlicher Moral
Jugendlichem Leichtsinn und der
Tradition wie schlicht der Natur die
Ein ähnliches Alter uns nahelegt

Das ist ein so grandioses Spiel mit
Der Geschichte wie mit der Sprache
In dem sich eine tiefe Kenntnis der
Menschlichen Psyche auch zeigt

Da wusste einer der sein Leben
Lang sich bemühte die Versuchung
Seiner Homosexualität zu besiegen
Genau wovon er humorvoll schrieb

Es wird teils fein verklausuliert mit
Altbekannten Vorurteilen der Völker 
Übereinander dann wieder ganz 
Konkret auch ausgesprochen

Da variiert ein Autor großartig
Feinsinnig auf dem Tableaux
Der Sexualität ohne sie zu nennen
Was humorvoll elegant gelingt 

Was denkt sich wer so etwas
Schreibt damit die Bibel belebt 
Komisch wie ernsthaft zugleich
Über unsere Natur dichtet 

Bewusst von dichten hier nun
Gesprochen denn der Josephsroman
Ist immer wieder große Dichtung
Spielt ein Lied auf die Bibel damit

Es scheut sich Mann hier im
Biblischen Roman und Stil auch
Nicht die Schuldfrage einfach
Umzukehren zu Lasten Josephs

Dieser habe durch sein Verhalten
Wie die ihm innewohnende sowohl
Eitelkeit und Gefallsucht provoziert
Hätte die Treffen verhindern können

Hat Joseph nicht sondern ist ganz
Bewusst bis an den Rand gegangen
Auch seine Eitelkeit zu pflegen der
Klar sein musste was Mut wollte

Ein verliebtes Wesen dem es 
Ganz offensichtlich an aller 
Nötigen Vernunft mangelt so
Weit zu provozieren ist Vorsatz

Könnte zugunsten von Mut nun
Argumentiert werden die ein Opfer 
Von Josephs Eitelkeit auch wurde 
Weil die Geschichte weitergeht

Das ist ganz großes Theater was
Die Untiefen des menschlichen
Charakters dabei gut beleuchtet
Mit Lust und Liebe fein spielt

Diese wunderbaren Seiten eines
Großen auch Dichters zu genießen
Um Illies Niedrigkeiten zu vergessen
Ist wieder eine große Freude


Diese Kunst ist literarisch nicht mehr
Zu übertreffen warum ich mich nun
Kurz Egon Friedell zuwende der über
Den Komponisten Lully schreibt 

In seiner Kulturgeschichte der Neuzeit
Die immer eine Freude auch ist weit
Über das historische hinaus als eben
Kulturgeschichte Zeitgefühl schenkt

Die Musik stellte sich hauptsächlich
In den Dienst des Theaters wobei 
Jean Baptiste Lully der eigentlich
Lulli hieß und Florentiner war

Der Schöpfer der tragédie lyrique
Also der großen Oper dabei schuf
Philippe Quinault die Verse dazu
Dabei hatte Lully fast ein Monopol

Durch einen königlichen Erlass war
Danach allen Theatern außer seinem
Verboten mehr als zwei Sänger und
Dazu sechs Musiker zu halten

Lully war zugleich Komponist wie
Intendant Dirigent Regisseur und
Vortragmeister der von seiner Kunst
So besessen war dass er an ihr starb

Er hatte bei einer Aufführung so
Wütend mit dem Rohrstock den Takt
Geklopft dass er sich tödlich am Fuß
Verletzte wie Friedell hier erzählt

Lully brachte auch den Chor der
Nur noch Staffage war wieder zur
Vollen Geltung und verlieh den
Rhythmus Primat vor der Melodie

Dass sich zu Tode klopfte wer auf
Das Primat des Beat im Barock
Setzte ist bis heute nicht ohne
Ironie nach den Beatles zu lesen

Es soll bei ihm die Musik nur die
Wirkung der Worte verstärken so
Ist seine Kunst Deklamation wie 
Wie Rhetorik in schönster Form

Damit ist er das vollkommenste
Gegenstück zu Racine und auch
Corneille er arbeitet rein rezitatorisch
Ohne alle Koloraturen und Arien

Dafür gab es große Ausstattung
Mit zusätzlich Ballett und mehr
Die Musik gehorchte dabei noch
Mehr dem Cartesianischen Ideal

Wie fein Friedell mit seinem so
Weiten Blick auf die Oper schaut
Uns ihre Entwicklung verdeutlicht
Auch bezüglich der Kammeroper

Ist so großartig wie sein Blick auch
In die ganze Epoche dabei durch
Kleine Bemerkungen dazwischen
Die das Netz der Geschichte zeigen

jens tuengerthal 8.11.25



Liebesvollkommen

Liebesvollkommen

Die vollkommene
Liebe bleibt immer selten
Ist so einmalig

jens tuengerthal 8.11.25

Vollkommenheiter

Vollkommenheiter

Vollkommen heiter
Dankbar leben zu dürfen
Ist alles erreicht

jens tuengerthal 8.11.25

Netzwerke

Netzwerke

Netzwerke zeigen
Wie Kriminelle weltweit
Zusammenhängen

Putin Orban Trump
Erdogan Netanjahu
Alles Verbrecher

Sie erlauben sich
Alles ohne Rücksicht auf
Moral oder Recht

jens tuengerthal 8.11.25

Herbstfrühlingsriesling

Herbstfrühlingsriesling

Kurz nach Mitternacht im Crossroads
Angekommen das noch überall gut
Gefüllt wie guter Stimmung schon ist
Zuerst Volker Tino und Selma begrüßt

Schon auf dem Weg nach oben in die
Zwischenetage reichte Tino mir über
Selma meinen Riesling schneller geht
Beim Service nie will mir scheinen

Oben löst sich gerade eine Gruppe
Junger Damen auf die nicht weiter
Der Rede hier wer sind aber sehr nett
Irgendwie alle dabei noch aussahen

Schon sind sie Geschichte wie das
In Bars gerne geschieht warum
Klug ist wer hier nicht gleich auf
Bleibendes seine Hoffnung setzt 

Zwei Asiatinnen die gegenüber
Von David Bowie im Sessel sitzen
Haben gerade Herrenbesuch durch
Einen Stammgast bekommen

Nun giggeln sie noch mehr dabei
Zu Bier und Wein aber auf Deutsch
Ein turtelndes Paar macht sich auf
Die Horizontale senkrecht zu teilen

Vermutlich bleibt es nur horizontal
Sie kennen sich schon länger wohl 
So schaut sie im Vorbeigehen noch
Länger nach dem Flaneur der es

Schreibend lieber ignoriert das war
Nicht meine Baustelle dafür schau ich
Was an der Bar unten alles los ist wo
Einige Stammgäste wechselnd reden

Um einen Stehtisch Jungvolk in noch
Unklarer Paarkonstellation dabei ist
Volker wieder intensiv im Gespräch
Eine typische Crossroadsnacht

Es ist Herbst und draußen klar frisch
Im Flaneur blüht der Frühling und die
Jahreszeiten werden überschätzt und
Die Musik ist just nicht der Rede wert

jens tuengerthal 8.11.25

Freitag, 7. November 2025

Wirklichkeitswirklichkeit

Wirklichkeitswirklichkeit

Wie wirklich die Wirklichkeit ist
Zu hinterfragen lehrte uns schon
Watzlawick dem folgend auch so
Manche Konstruktivisten dich sich
Die Welt machten wie sie ihnen
Gefällt was ähnlich auch dem 
Ansatz von Epikur ist der stets
Der Lust folgen wollte statt über
Einen Sinn zu schwadronieren
Doch spannend wird diese Frage
In der Liebe beim größten aller 
Gefühle was das Leben so ganz
Erstaunlich verzaubern kann
Diese ist nie wirklicher als im
Gefühl der an ihr Beteiligten
Bleibt immer nur Glaube an
Die Größe der Zuneigung
Welche uns einmalig scheint
Ist im Kern ein geistiger Akt
Den wir gern mit Sex verbinden 
Um das Gefühl dabei zu haben
Real eins zu werden und die
Liebe körperlich sichtbar zu
Machen und Befriedigung
Vielleicht sogar zu finden
Was sich wirklich schön 
Geradezu perfekt geteilt
Dabei anfühlen kann als
Irgendwie Vollzug der Liebe
Die dennoch ein geistiger Akt
Immer bleiben wird also nie 
Eine andere Wirklichkeit hat
Als jede andere Phantasie
Womit sie auch ein Märchen ist
Was egal macht ob du die Lust
Real vollziehst oder dich bloß
Virtuell verliebt hast weil allein 
Das Gefühl also die Illusion
Zur Wirklichkeit werden kann
Die also nie wirklich ist aber
Die Träume immer schöner
Macht als graue Realität
Noch könnte denke ich
Dabei so glücklich wie
Das in Wirklichkeit möglich

jens tuengerthal 7.11.25

Lektürentagebuch 6.11.25

Lektürentagebuch 6.11.25

Schon in der Nacht die nach dem
Letzten Gedicht für die schönste
Aller Musen eher fünf Uhr am
Morgen war Florian Illies gelesen

Natürlich wieder nervig wie sich
Mit Golo solidarisiert wird der
Schon bereut überhaupt nur en
Familie ohne Liebe zu sein

Erfahre wie die wilde Nelly bei
Nacht mit oder ohne Nebel aber
Sicher mit dem Segelboot ihres
Bruders gen Kopenhagen flieht

Heinrich der seine Geliebte so
Schmerzlich vermisst hat ihr
Reisegeld geschickt als diese
Das Abenteuer allein beginnt

Erfahre von Klaus Manns noch
Immer Albträumen teils in Floskeln 
Über Moni die konkret vorkam er
Träumte sie hätte sich erschossen

Dies jedoch nicht etwa aus 
Liebeskummer wie ein Werther
Sondern weil sie zugenommen hätte 
Familie ist doch etwas wunderbares

Michael Mann genannt Bibi übt nun
Täglich vier bis fünf Stunden Geige
Um etwas Anerkennung vom Vater
Tommy zu bekommen die ausbleibt 

Das Buhlen um Anerkennung wird
Erwartungsgemäß psychoanalytisch
Noch dazu gedeutet um Tommy nach
Schema zum Buhmann zu machen

Das ist wieder so ein langer völlig
Überflüssiger Absatz in dem nur
Mit Küchenpsychologie auf dem
Niveau der Regenbogenpresse

Versucht wird Politik gegen den
Künstler Thomas Mann als dem 
Mittelpunkt dieser Familie zu machen
Ohne weiteren Nutzen dabei

Klingt eher wie billiger Neid von
Minderbegabten auf Rachefeldzug
Keine lohnende Lektüre aber ein
Guter Anlass zum Verriss fast täglich

Lustig ist dafür die nächste Anekdote 
Um Familie von Schoenebeck geht es
Mit Liebe Sex Spionage und mehr von
Sybilles Halbschwester Maximiliane

Diese ist verheiratet noch mit Spatzi
Der Hans Günter von Dinklage heißt
Sich Baron nennt und ein Spion ist
Später Geliebter von Coco Chanel

Da werden spannende Netze weiter
Aufgedeckt auch über Sybille die 
Unter dem Namen Sybille Bedford
Über ihre Zeit in Sanary schrieb

Dies führt noch weiter schließlich zu
Walter Bondy dem österreichischen
Maler der mit Camille einer in Sanary
Eingeborenen liiert ist und dort als 

Fotograf sehr vieler anwesender
Künstler bis auf den Baron natürlich
Noch erfolgreicher war vor allem ein
Bildlicher Chronist der Zeit wurde 

Über ihn oder Camille wurden wohl
Die Gerüchte über Spion Spatz in
Sanary in Künstlerkreisen gleich
Verbreitet ohne größere Wirkung

So sehr ich gerne über die stets völlig
Überflüssigen Wertungen und dazu
Meinungen von Illies lästere verdient
Die Aufklärung über Netze hier Lob

Einmal zufrieden mit diesem eher
Peinlichen Klatschbuch lasse ich es
Dabei und es heute so stehen da die
Netze es sind die verstehen lassen 

Sie machen Geschichte menschlich
Wie zu damit Geschichten die von
Protagonisten oft ganz ohne Plan
Dann halt erlebt werden wie hier

Allein diese Netzwerke zu erkennen
Den Verbindungen zu folgen auch
Von Coco Chanel die auch für den
Geheimdienst arbeitet lohnt sehr

Dabei sah der sogenannte Baron 
Immer blendend aus dazu leicht
Braun gebrannt das ganze Jahr ob
Überall gäbe es genug Zeuginnen

Der gute Baron der irgendwann kein 
Spion mehr ist sondern nur noch der
Liebhaber von Coco bekommt von ihr
Eine lebenslange Apanage wie eine 

Schon damals typisch deutsche
Villa in Mallorca wo er 1974 stirbt
Er beschlief beruflich vorher was nur
Irgend ging und wusste stets genug

Mit Coco Chanel lebte er zeitweise
In Lausanne zu der Zeit als auch die
Mutter des Flaneurs dort lernte
Werde sie dazu noch befragen

Darüber geredet hat er übrigens
Als guter Spion wie Edelmann nie 
Anders als der Illies Tratsch hier 
Das war es Coco vermutlich wert

Was bestätigen könnte dass doch 
Reden nur Silber ist während das
Schweigen dafür gold wert ist doch
Hielt Baron Hans Günther es dafür 

So lange wie rechtlich möglich bei
Seiner halbjüdischen Frau deren 
Mutter eine geborene Herz war
Die erste Frau von beider Vater

Beider heißt hier Sybille oder Billux
Wie Maximiliane die Frau des in
Geheimen Diensten tätigen Baron
Der später Coco auch beschlief

jens tuengerthal 7.11.25

Verzeihung

Verzeihung

Liebe verzeiht sich
Zu gerne alles wieder
Ohne ist nichts mehr

jens tuengerthal 7.11.25

Gleichgewicht

Gleichgewicht

Gleichgewicht finden
Zwischen Worten auch Ruhe
Geben tut besser

jens tuengerthal 7.11.25

Teetag

Teetag

Tage beginnen
Mit Tee immer viel besser
Als ohne jemals

jens tuengerthal 7.11.25